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DE1103521B - Mittel zum Braeunen der Haut - Google Patents

Mittel zum Braeunen der Haut

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Publication number
DE1103521B
DE1103521B DEA34028A DEA0034028A DE1103521B DE 1103521 B DE1103521 B DE 1103521B DE A34028 A DEA34028 A DE A34028A DE A0034028 A DEA0034028 A DE A0034028A DE 1103521 B DE1103521 B DE 1103521B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
weight
dihydroxyacetone
skin
percent
tanning
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA34028A
Other languages
English (en)
Inventor
John T Andreadis
Saul Miklean
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JOHN T ANDREADIS
Original Assignee
JOHN T ANDREADIS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by JOHN T ANDREADIS filed Critical JOHN T ANDREADIS
Publication of DE1103521B publication Critical patent/DE1103521B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61QSPECIFIC USE OF COSMETICS OR SIMILAR TOILETRY PREPARATIONS
    • A61Q19/00Preparations for care of the skin
    • A61Q19/04Preparations for care of the skin for chemically tanning the skin
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K8/00Cosmetics or similar toiletry preparations
    • A61K8/18Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition
    • A61K8/30Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition containing organic compounds
    • A61K8/33Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition containing organic compounds containing oxygen
    • A61K8/35Ketones, e.g. benzophenone

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Description

DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft ein Präparat, das die menschliche Epidermis in gleicher Weise bräunt, wie dies üblicherweise geschieht, wenn sie der Sonne ausgesetzt wird.
Die Haut vieler Menschen ist so beschaffen, daß sie sich nicht ohne weiteres bräunt, wenn sie der Sonne ausgesetzt wird. Bei einigen Menschen bedingt die Bräunung großes Unbehagen, und die Sonnenstrahlen können die Haut auch nachteilig beeinflussen. Aus vielen Gründen, insbesondere kosmetischen, ist es jedoch sehr wünschenswert, daß auch solche Menschen eine braune Farbe erhalten, ohne daß sie sich deshalb der Sonne aussetzen müssen.
Aber auch Menschen, die leicht gebräunt werden, wünschen, daß die übliche Lebensdauer einer auf natürliche Weise erworbenen Bräunung verlängert wird, ohne daß sie sich weiter der Sonne aussetzen. Es kann auch wünschenswert sein, die Haut zu bräunen, wenn das Wetter oder andere Bedingungen es nicht ermöglichen, sich der Sonne auszusetzen, um die übliche Sonnenbräunung zu erhalten.
Die in weitem Umfang zur Bräunung der menschlischen Haut angewendeten Sonnenlampen sind teuer und müssen während längerer Zeiträume angewendet werden, um die gewünschte Tiefe der Färbung zu erzielen. Die hiermit verbundenen Unannehmlichkeiten und Unkosten haben die Anwendung von Sonnenlampen für die Zwecke der Bräunung beschränkt.
Die Erfindung betrifft ein kosmetisches Präparat, das der menschlichen Haut eine der Sonnenbräunung gleiche Färbung verleiht. Zu diesem Zweck ist bereits die Verwendung von Alloxan bekannt, das die menschliche Haut indes in der Regel rot färbt und außerdem unangenehm riecht (vgl. The Merck Index of Chemicals und Drugs, 7. Auflage, S. 35). Zur Vermeidung der unerwünschten roten Färbung des Alloxans ist eine Hautcreme bekannt, die neben Alloxan noch Triketohydrinden enthält.
Es wurde gefunden, daß man mit einer Dihydroxyaceton enthaltenden Creme oder Flüssigkeit eine künstliche Bräunung der Haut erzielen kann, die gegen Wasser und Reinigungsmittel beständig ist und daß man durch die Verwendung eines solchen Mittels zum Bräunen der Haut die Nachteile der Verwendung von Alloxan vermeiden kann.
Das Mittel nach der Erfindung ist physiologisch inert und ohne jede nachteilige Wirkung auf die Haut oder die Organe des menschlichen Körpers. Die mit dem Mittel erzielte Bräunung bleibt 4 bis 6 Tage erhalten.
Wenn man Dihydroxyaceton in einer geeigneten Grundlage auf die menschliche Haut aufträgt, wird das übliche Aussehen der Haut so geändert, daß es eine natürliche Bräunung vortäuscht. Die menschliche Mittel zum Bräunen der Haut
Anmelder:
John T. Andreadis,
New York, N. Y. (V. St A.)
Vertreter: Dr.-Ing. E. Berkenfeld, Patentanwalt,
Köln-Lindenthal, Universitätsstr. 31
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 9. März 1959 und 9. Februar 1960
John T. Andreadis und Saul Miklean,
New York, N. Y. (V. St. A.),
sind als Erfinder genannt worden
Epidermis wird innerhalb von etwa 2 bis 24 Stunden nach dem Auftragen des Mittels nach der Erfindung dunkler; die Zeit schwankt von Person zu Person und der Stärke der Anwendung.
Die Tiefe der erzielten Bräunung kann bei einmaliger Anwendung durch die Konzentration des Mittels geregelt werden oder auch durch wiederholte Anwendungen des Präparates in kurzen Zeitabständen. Die stärkste Färbewirkung tritt 2 bis 24 Stunden nach der Anwendung des erfindungsgemäßen Mittels ein, worauf die Tiefe der Farbe in gleicher Weise allmählich abnimmt wie die einer natürlichen Sonnenbräunung.
Die Epidermis wird während dieses Zeitraumes der Bräunung nicht beschädigt.
Das Dihydroxyaceton kann in den für äußere Anwendungen auf die menschliche Haut üblichen kosmetischen Grundlagen suspendiert werden. Die Grundlage bzw. Trägermasse kann in flüssiger Form oder als eine Cremelotion, als Öl oder als ein zu verstäubendes Pulver od. dgl. vorliegen. Das Dihydroxyaceton kann in Mengen von etwa 0,05 bis etwa 90,0 Gewichtsprozent in dem Präparat enthalten sein, jedoch wird ein Gehalt von etwa 0,1 bis etwa 25,0°/» bevorzugt. So wurde eine Hautlotion durch Mischen von 50 Gewichtsteilen Alkohol, 1 Gewichtsteil Aceton, 45 Gewichtsteilen Wasser, etwa 4 Gewichtsteilen Dihydroxyaceton und einer kleinen Menge Riechstoff und Vitamin D in einer Menge von etwa 500 Einheiten je 28,35 g des Präparates hergestellt.
109 538/517
Es wurde gefunden, daß solche bräunenden Lotionen einen ausgezeichneten Träger für Sonnenschutzmittel darstellen, so daß nicht nur eine Bräunung der Haut, sondern gleichzeitig auch ein Schutz der Haut gegenül >er den schädlichen Strahlen der Sonne erreicht werden kann. So kann eine wie vorstehend angegeben zusammengesetzte, 4 Gewichtsteile Dihydroxyaceton enthaltende Lotion mit etwa 2 Gewichtsteilen des bekannten Sonnenschutzmittels para-Aminobenzoesäuremonoglycerinester unter entsprechender Verringerung des Wassergehaltes der Lotion versetzt werden.
Bei einer Hautlotion mit der vorstehend angegebenen Zusammensetzung hat das Aceton die Aufgabe, die üblicherweise vorhandene Klebrigkeit der Lotion herabzusetzen. An Stelle des Alkohols und des Wassers können als Trägerstoff für das Dihydroxyaceton andere zur Herstellung von Lotionen und Cremes gebräuchliche Stoffe, z. B. Glycerin, pflanzliche Öle, wie Rizinus- oder Mandelöl, mineralische Öle, Petroleum und andere bekannte kosmetische Grundstoffe, verwendet werden.
Das Dihydroxyaceton kann auch in eine Salbe als Grundlage eingearbeitet werden, indem man z. B. 10,0 Gewichtsteile Glycerinmonostearat, 10,0 Gewichtsteile Cetylalkohol, 30 Gewichtsteile Walrat, 10 Gewichtsteile Sorbitmonolaurat, z. B. das Handelsprodukt »Span 20«, 10 Gewichtsteile eines Polyoxyalkylenderivates von Sorbitmonolaurat, z. B. das Handelsprodukt »Tween 20«, 12,5 Gewichtsteile Glycerin und 100 Gewichtsteile Wasser mischt. In diese Salbe wurden 0,5 Gewichtsteile Dihydroxyaceton — bezogen auf die wasserfreie Salbengrundlage — eingearbeitet. Wenn eine dünne Schicht einer solchen Salbe auf die Haut aufgetragen wird, tritt innerhalb von 3 Stunden eine gleichförmige Färbung ein, die durch einen zweiten, nach einer Stunde erfolgenden Auftrag eine Farbvertiefung erfährt.
Ein verstäubbares Pulver wurde aus gleichen Gewichtsteilen Talk und Kreide und einer kleinen Menge eines Farbstoffes hergestellt. Ungefähr 1 Gewichtsteil Dihydroxyaceton wurde dem Pulver zugesetzt, das nach dem Aufbringen auf die Haut innerhalb mehrerer Stunden eine Bräunung bewirkte.
Die Herstellung einer Hautcreme erfolgte beispielsweise durch Schmelzen von 85 g Stearin, 5 g Lanolin und 10 g Cetylalkohol. Es wurde dann eine Mischung aus 36 g Glycerin, 5 ecm Triäthanolamin und 250 ecm Wasser und einer kleinen Menge Riechstoff langsam der geschmolzenen Masse unter Rühren bis zum Erkalten zugesetzt. Diese Creme wurde in mehreren Portionen mit insgesamt 4% Dihydroxyaceton versetzt und gründlich gemischt.
Es können bekannte Sonnenschutzmittel mit dem Dihydroxyaceton in einen kosmetischen Grundstoff eingearbeitet werden. Zu diesen Sonnenschutzmitteln rechnen Homosalicylsäurementhylester, 2-Äthoxyäthylp-methoxycinnamat, Acetanilide Benzylsalicylat, Oxynaphthoesäure, Dimethylaminobenzoesäure und Phenylsalicylat; diese Mittel filtrieren bekanntlich die aktinischen Strahlen der Sonne aus.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Mittel zum Bräunen der menschlichen Haut, gekennzeichnet durch den Gehalt an Dihydroxyaceton.
2. Mittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es das Dihydroxyaceton in einem Gemisch aus Äthylalkohol und Wasser gelöst enthält.
3. Mittel nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch einen zusätzlichen Gehalt an einer die Klebrigkeit vermindernden Substanz, z. B. Aceton.
4. Mittel nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß es etwa 0,1 bis 25,0, vorzugsweise 4,0 Gewichtsprozent Dihydroxyaceton enthält.
5. Mittel nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß es etwa 50 Gewichtsprozent Äthylalkohol, etwa 45 Gewichtsprozent Wasser, etwa 4 Gewichtsprozent Dihydroxyaceton und etwa 1 Gewichtsprozent Aceton enthält.
6. Mittel nach den Ansprüchen 1 bis 5, gekennzeichnet durch einen zusätzlichen Gehalt an einer an sich bekannten Substanz, welche die Haut gegen die Wirkung der kurzen Sonnenstrahlen schützt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 928 318.
© 109 538/517 3.61
DEA34028A 1959-03-09 1960-02-20 Mittel zum Braeunen der Haut Pending DE1103521B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
US881336XA 1959-03-09 1959-03-09
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DEA34028A Pending DE1103521B (de) 1959-03-09 1960-02-20 Mittel zum Braeunen der Haut

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