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DE1141049B - Hautbraeunungsmittel - Google Patents

Hautbraeunungsmittel

Info

Publication number
DE1141049B
DE1141049B DEH41675A DEH0041675A DE1141049B DE 1141049 B DE1141049 B DE 1141049B DE H41675 A DEH41675 A DE H41675A DE H0041675 A DEH0041675 A DE H0041675A DE 1141049 B DE1141049 B DE 1141049B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
dihydroxyacetone
alloxan
skin
tanning agents
skin tanning
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH41675A
Other languages
English (en)
Inventor
Willibald Franziskus Diemair
Gerhard Maier
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hytakos A G
Original Assignee
Hytakos A G
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hytakos A G filed Critical Hytakos A G
Priority to DEH41675A priority Critical patent/DE1141049B/de
Publication of DE1141049B publication Critical patent/DE1141049B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61QSPECIFIC USE OF COSMETICS OR SIMILAR TOILETRY PREPARATIONS
    • A61Q19/00Preparations for care of the skin
    • A61Q19/04Preparations for care of the skin for chemically tanning the skin
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K8/00Cosmetics or similar toiletry preparations
    • A61K8/18Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition
    • A61K8/30Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition containing organic compounds
    • A61K8/33Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition containing organic compounds containing oxygen
    • A61K8/35Ketones, e.g. benzophenone
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K8/00Cosmetics or similar toiletry preparations
    • A61K8/18Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition
    • A61K8/30Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition containing organic compounds
    • A61K8/49Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition containing organic compounds containing heterocyclic compounds
    • A61K8/494Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition containing organic compounds containing heterocyclic compounds with more than one nitrogen as the only hetero atom
    • A61K8/4953Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition containing organic compounds containing heterocyclic compounds with more than one nitrogen as the only hetero atom containing pyrimidine ring derivatives, e.g. minoxidil

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Dermatology (AREA)
  • Birds (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Emergency Medicine (AREA)
  • Cosmetics (AREA)

Description

  • Hautbräunungsmittel Es sind bereits Hautbräunungsmittel bekannt, in denen Dihydroxyaceton als Wirkstoff verwendet wird.
  • Ein bekanntes Mittel dieser Art enthält beispielsweise 0,5 Gewichtsprozent Dihydroxyaceton verteilt in 99,5 Gewichtsprozent einer fetthaltigen kosmetischen Grundlage. Ein anderes bekanntes Mittel stellt eine Lösung dar und enthält 4 Gewichtsteile Dihydroxyaceton gelöst in 50 Gewichtsteilen Athylalkohol, 40 Gewichtsteilen Wasser und 1 Gewichtsteil Aceton. Mittel dieser Art können auch in Form von Emulsionen hergestellt und verwendet werden. Die vorbekannten Präparate haben den Nachteil, daß sie der menschlichen Haut vielfach eine unerwünschte gelbliche Färbung verleihen und in Verfolg einer ungenügenden Eindringtiefe der Präparate rasch verblassen.-Es war weiterhin bekannt, daß Alloxan auf der menschlichen Haut eine Rotfärbung ergibt.
  • Alloxan wurde im Gemisch mit Triketohydrinden als Bräunungsmittel vorgeschlagen.
  • Die Aufgabenstellung der Erfindung geht dahin, ein Hautbräunungsmittel in Form einer kosmetischen Salbe, Lösung oder Emulsion herzustellen, das der menschlichen Haut einen rötlichbraunen, der Sonnenbräune entsprechenden Farbton verleiht und eine verbesserte Eindringtiefe und Beständigkeit besitzt.
  • Die Lösung der obigen Aufgabenstellung erfolgt dadurch, daß als farbbildende Komponente ein Gemisch von Dihydroxyaceton und Alloxan verwendet, das Präparat auf einen bestimmten pH-Wert eingestellt, die Eindringtiefe des Präparates durch Zusatz geeigneter Netzmittel gesteigert wird und die gebildeten Farbstoffe auf der Hautoberfläche fixiert werden.
  • Es ist bereits bekannt, daß Bräunungsreaktionen nichtenzymatischer Art durch die Reaktion von Dihydroxyaceton mit den Proteinen, Proteinabbau-und Proteinumwandlungsstoffen der menschlichen Haut ausgelöst werden, wobei sich tote Gewebezellen an der Farbbildung in hervorragender Weise beteiligen.
  • Es ist weiterhin bekannt, daß Alloxan Umsatzreaktionen mit Proteinen eingeht. Dihydroxyaceton und Alloxan sind verschieden reaktionsfähig. Es ist überraschend, daß ein Gemisch von Dihydroxyaceton und Alloxan trotzdem zu einer Verbesserung der Hauttönung im Sinne der Erreichung des Fartons einer echten Sonnenbräune führt. Die farbbildenden Komponenten, d. h. das Dihydroxyaceton und das Alloxan werden beispielsweise im molaren Verhältnis von etwa 3 : 1 Mol (berechnet als monomeres Dihydroxyaceton) angewendet. Bevorzugt soll das Verhältnis von Dihydroxyaceton zu Alloxan einem molaren Verhältnis von etwa 8 : 1 Mol (berechnet als monomeres Dihydroxyaceton) entsprechen. Das Dihydroxyaceton kann dabei in gewissem Umfang durch Methylglyoxal ersetzt werden. Es empfiehlt sich jedoch nicht, mehr als 25°/o des Dihydroxyacetons durch Methylglyoxal zu ersetzen.
  • Der pH-Wert der kosmetischen Mittel gemäß der Erfindung soll auf etwa 5,5 bis 6,5, zweckmäßig auf etwa 6,0, eingestellt werden, da die Azidität des Reaktionsmilieus für den Reaktionsablauf wesentlich ist.
  • Das Optimum der Bräunungsreaktion liegt bei einem pH-Wert von etwa 7. Die Instabilität des Dihydroxyacetons nimmt im alkalischen Bereich zu. Die normale menschliche Haut hat einen pH-Wert von etwa 4,5 bis 6,0. Die Einstellung des pH-Wertes der kosmetischen Präparate gemäß der Erfindung kann in an sich bekannter Weise durch Zugabe geringer Mengen an Laugen oder Säuren erfolgen. Da das Dihydroxyaceton als solches sauer reagiert, müssen im allgemeinen geringe Mengen von Basen zur Erreichung des gewünschten pH-Wertes von etwa 6,0 zugesetzt werden.
  • Die Eindringtiefe der Präparate gemäß der Erfindung wird durch die Zugabe von Netzmitteln eingestellt. Die verwendeten Netzmittel müssen physiologisch unbedenklich sein. Das Eindringvermögen der Präparate gemäß der Erfindung in die Haut ist für die Schnelligkeit des Reaktionsablaufs und für die Intensität der Reaktion von erheblicher Bedeutung.
  • Geeignete Netzmittel sind z. B. die Fettalkoholsulfate sowie Anlagerungsprodukte von Athylenoxyd an Hydroxylgruppen enthaltende Verbindungen, z. B. an Phenole.
  • Um eine Fixierung der in der Haut entstehenden Farbstoffe zu erreichen, werden physiologisch unschädliche Gerbstoffe verwendet. Geeignet sind beispielsweise in Wasser und/oder Alkohol losliche Gerbstoffe wie Quebracho-Gerbstoff, Sumach-Gerbstoff und Tannin oder Gemische solcher Gerbstoffe. Die Menge des Zusatzes an Gerbstoffen muß in einer angemessenen Beziehung zur Menge der-farbbildenden Komponenten stehen und soll einem Gewichtsverhältnis von etwa 1 : 4 bis etwa 1 : 6 entsprechen.
  • Die nachfolgenden Beispiele erläutern die Erfindung : 1. Klare Lösung Teile Dihydroxyaceton. 2,00 Alloxan........ 0,67 Alkohol-Tannin 0,50 Natriumlaurylsulfat.. 0,05 Athanol (96°/oig).... 20,00 bis 30,00 Destilliertes Wasser........ 66,78 bis 76,78 Natronlauge (30°/oig) zur Erreichung eines p-Wertes von 6.... etwa 0,07 2. Emulsion Teile Dihydroxyaceton. 1,50 Alloxan......... 0,50 Alkohol-Tannin.... 0,50 Natriumlaurylsulfat........ 0,10 Emulgator auf der Grundlage von Polyglykolstearyläther 5,50 Oxäthyliertes Lanolin... 2,00 Isopropylpalmitat.. 14,00 Paraffinöl 14,00 p-Oxybenzoesäureäthylester. 0,10 Propylenglykol....... 2,00 Destilliertes Wasser......... 59,60 Natronlauge (10°/oig) zur Erreichung eines p-Wertes von etwa 6.... etwa 0,20 3. Kosmetische Salbe Teile Dihydroxyaceton.. 2,50 Alloxan.... 0,70 Gerbstoff.......... 0,50 Natriumlaurylsulfat......... 0,10 p-Oxybenzoesäureäthylester 0,10 Oxäthyliertes Lanolin... 2,00 Propylenglykol............ 2, 00 Emulgator auf der Grundlage von Polyglykolstearyläther 5,50 Isopropylpalmitat. 14,00 Paraffinöl.... 14,00 Destilliertes Wasser....... 64,10 Natronlauge (30°/oig) zur Einstellung des p-Wertes etwa 0,10 PATENTANSPRt} CHE : 1. Hautbräunungsmittel mit einem Gehalt an Dihydroxyaceton, gekennzeichnet durch einen zusätzlichen Gehalt an Alloxan.

Claims (1)

  1. 2. Mittel gemäß Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Gehalt an physiologisch unschädlichen Gerbstoffen.
    3. Mittel gemäß Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch einen pu-Art von etwa 6,0.
    4. Mittel gemäß Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet durch einen Gehalt an physiologisch unschädlichen Netzmitteln.
    In Betracht gezogene Druckschriften : Deutsche Patentschrift Nr. 928 318 ; USA.-Patentschrift Nr. 2 949 403 ; » Seifen, ble, Fette, Wachse «, 1960, S. 607,608 ; Römpp, » Chemie-Lexikon «, 1958, Bd. I, Sp. 105.
DEH41675A 1961-02-08 1961-02-08 Hautbraeunungsmittel Pending DE1141049B (de)

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DEH41675A DE1141049B (de) 1961-02-08 1961-02-08 Hautbraeunungsmittel

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DE (1) DE1141049B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2491080A2 (en) * 1980-09-26 1982-04-02 Elf Aquitaine Dyeing keratin substances, e.g. skin, nails, hair, fur - with compsns. contg. ketone or aldehyde dye and sulphoxy-aminoacid
FR2703247A1 (fr) * 1993-03-29 1994-10-07 Oreal Emulsion à base de dihydroxyacétone et son utilisation en cosmétique.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE928319C (de) * 1953-05-04 1955-05-31 Carl Franz Ferster Fluessigkeitszerstaeuber
US2949403A (en) * 1959-03-09 1960-08-16 Andreadis Dihydroxyacetone compositions for tanning the human epidermis

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WO1994022418A1 (fr) * 1993-03-29 1994-10-13 L'oreal Emulsion a base de dihydroxyacetone et son utilisation en cosmetique

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