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Behältnis zum Aufbewahren von Schallplatten D ieErfindung betrifft
ein Behältnis;zum Aufbewahren von Schallplatten in paralleler Lage nebeneinander.
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Es sind bereits die verschiedensten Möglichkeiten bekannt, um Schallplatten
aufzubewahren, beispielsweise in Form von Schallplattenständern, Schallplattenalben
oder durch Aufeinanderstapeln der Platten in einem Schallplattenschrank.
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Bei den zur Zeit bekannten Langspielplatten mit einem ziemlich großen
Durchmesser ist es erwünscht, daß diese hochempfindlichen Schallplatten gegen ein
Verwerfen gesichert sind, d. h., daß sie unter einem bestimmten Druck in parallelem
Abstand liegend angeordnet sind. Das kann beispielsweise durch Einlegen in ein.
Schallplattenalbum geschehen, doch dabei würde die oberste Schallplatte nur dem
relativ leichten Druck durch den Albumdeckel ausgesetzt sein. Bei einer größeren.
Anzahl von Schallplatten, wären, außerdem mehrere Alben erforderlich, die einen
ziemlich großen Raum in Anspruch nehmen. Vor allem ist es dabei aber ziemlich umständlich,
eine Registrierung von Schallplatten nach bestimmten Gesichtspunkten, beispielsweise
nach schwerer und leichter Musik, nach Gesamt- oder Teilwerken., Komponisten u.
ä. vorzunehmen, da dann entweder für ein größeres Gebiet eine :Mehrzahl von Alben
und für ein kleineres Gebiet nur ein Teil eines Albums notwendig wäre. Bei einer
Ergänzung des Schallplattenbestandes .ergibt sich dann ein dauerndes Umsortieren,
das den Schallplatten nicht nur schadet, sondern auch erhebliche Zeit in Anspruch
nimmt.
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Es sind Behältnisse der hier in Frage stehenden Art bekanntgeworden,
bei denen die mit ihren Stirnseiten hintereinander angeordneten Schallplatten zwischen
zwei im wesentlichen parallelen, in ihrem Abstand einstellbaren Druckplatten aufbewahrt
werden, von denen die eine feststeht und die andere relativ zu ihr einstellbar ist.
Die verstellbare Druckplatte ist hierbei mittels eines federnden Armes und einer
mit Spiel drehbar auf einer Führungsachse sitzenden Hülse an dieser Achse entlang
von der feststehenden Druckplatte weg und auf diese zu verschiebbar gelagert. Bei
dieser Anordnung wird auf die Schallplatten durch die bewegliche Druckplatte notwendigerweise
ein ungleichmäßiger Druck ausgeübt, wobei der Druck an dem der Lagerstelle an der
Führungsachse gegenüberliegenden Rand der Schallplatten wesentlich kleiner als im
Bereich der Lagerstelle selbst ist. Außerdem eignet sich diese Anordnung auch nicht
für die in den jetzt üblichen, rechteckigen Aufnahmetaschen untergebrachten Schallplatten.
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Die Erfindung hat sich zum Ziel gesetzt, die obigen Nachteile zu vermeiden.
Außerdem soll eine: sichere Aufbewahrung bei gleichzeitiger Übersichtlichkeit des
Plattenbestandes erreicht werden. Die Erfindung betrifft ein Behältnis zum Aufbewahren
von mit ihren Stirnseiten hintereinander angeordneten. Schallplatten zwischen zwei
im wesentlichen parallelen, in ihrem Abstand einstellbaren Druckplatten, von denen
die eine feststeht und die andere relativ zu ihr einstellbar ist.
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Die Erfindung besteht darin, daß im Behältnis Raststellen angeordnet
sind, in die die verstellbare Druckplatte in wählbarem Abstand von: der .feststehend-.en.
Rückwand einsetzbar und feststellbar ist.
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Auf diese Weise sind die in den Aufbewahrungstaschen angeordneten
Schallplatten sicher untergebracht und durch die Druckplatte in einer solchen Lage
zusammengepreßt gehalten, daß ein Verwerfen der Schallplatten unmöglich ist. Hierbei
wird auf die Schallplatten auf deren ganze Druckfläche ein stets gleichmäßig wirkender
Druck ausgeübt. Das neue Behältnis für dieAufbewahrungstaschenkann hierbei Teil
eines Schallplattenschrankes, Musikschrankes od. dgl. oder auch ein selbständiges
Möbelstück sein.
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Besonders vorteilhaft hinsichtlich der sich ergebenden Verstellmöglichkeiten
und hinsichtlich der Feststellung der einstellbaren Druckplatte in ihrer jeweiligen
Lage isst es, wenn im Inneren des Behältnisses je Raststel'l-e eine mit hinterein.anderliegenden
Rastausnehmungen versehene Führungs- bzw. Rastschiene befestigt ist, in die jeweils
ein Rastorgan der Druckplatte eingreifen kann.
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Hierbei erfolgt zweckmäßig die Verrastung an zwei gegenüberliegenden
Raststellen. Dabei kann durch eine entsprechend enge Unterteilung der Rastschienen
eine Verschiebung der Druckplatte um geringe Beträge erreicht werden, so d:aß dadurch
für jede im Behältnis
vorhandene Menge von Aufbewahrungstaschen
die giinstigste Andrucklage der Druckplatte einstellbar ist.
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Die Druckplatte kann z. B. an einer ersten Stelle mit einem Behältnisteil
durch Einsetzen, beispielsweise in einfacher oder doppelter Rast, verrastbar und
nach Schwenken in die parallele Lage an zwei zueinander im Abstand von der vorerwähnten
Stelle befindlichen zweiten und dritten Stellen mit dem Behältnisteil verrastbar
sein. Zweckmäßig ist das an der ersten Stelle der Druckplatte angebrachte Rastorgan
ein mit der Druckplatte fest verbundener Ansatz, der in die entsprechenden Rastausnehmungen,
beispielsweise die Ausnehmungen der Rastschiene, einsetzbar ist.
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Die Rastorgane an der zweiten und dritten Stelle der Druckplatte können
federbelastete Klinken sein. Um ein Herausziehen der im Behältnis eingesetzten Druckplatte
zu verhindern, kann es zweckmäßig sein, von der Druckplatte nach außen sich erstreckende,
um einen bestimmten Betrag in der Druckplattenebene schwenkbare Sperrelemente, beispielsweise
Sperrklinken, anzubringen. Dabei nehmen diese Sperrklinken in Ruhelage eine Sperrstellung
ein, d. h., sie ragen in den Raum unterhalb der Führungsschienen hinein und müssen
beim Herausnehmen der Druckplatte angehoben werden, um von dien Führungsschienen
freizukommen.
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Um ein gleichmäßiges Anpressen der Druckplatte auf die Aufbewahrungstaschen
zu erreichen, kann es vorteilhaft sein, an der den Aufbewahrungstaschen zugewandten
Seite der Druckplatte ein Polsterkissen, beispielsweise aus Schaumgummi, vorzusehen.
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In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
Es zeigt Fig. 1 einen Schnitt nach Linie 1-1 einer ersten. Ausführungsform eines
Behältnisses nach Fig. 2, Fig. 2 einen Längsschnitt durch das Behältnis nach Fig.1.
Fig.3 einen Schnitt nach Linie 3-3 der Arretierungsvorrichtung nach Fig. 4, Fig.
4 einen Ausschnitt aus Fig. 1 in größerem Maßstab als diese, Fig.5 eine Draufsicht
auf den oberen Führungsteil der Fig. 3, Fig. 6 eine Draufsicht auf den unteren Führungsteil
der Fig. 3 in größerem Maßstab als diese, Fig. 7 einen Schnitt durch eine zweite
Ausführungsform eines Behältnisses nach Linie 7-7 der Fig. 8, Fig.8 einen Längsschnitt
durch das Behältnis nach Fig. 7, Fig.9 bis 11 verschiedene Varianten einer Druckplatte.
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Für gleiche Teile sind gleiche Bezugszeichen verwendet worden. In
dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 bis 6 ist in Fig. 1 und 2 ein in strichpunktierten
Linien angedeutetes Möbelstück 10, beispielsweise ein Musikschrank, dargestellt,
das ein einschiebbares Behältnis in Form eines nach oben offenen, kastenfö@rmigen
Behälters 12 in sich aufnimmt. Der Behälter 12 bat eine Rückwand 14, zwei Seitenwände
15, eine Vorderwand 16 mit Griffstück 17 und einen Boden 18. An der Innenseite der
Vorderwand 16 ist eine Haltewand 19 angebracht, die ungefähr die Höhe der Rückwand
14 hat und von deren Oberkante aus sich zwei im Abstand zueinanderliegende Führungsschienen
22 erstrekken. die an der Rückwand 14 entsprechend befestigt sind. Die Führungsschienen
(Fig. 3 bis 5) weisen einen senkrechten Schenkel 23 und einen etwas kürzeren Schenkel
24 auf, der mit rechteckigen Rastausnehmungen 25 versehen ist, auf deren Bedeutung
noch eingegangeiiwird. An der Innenseite der Rückwand 14 ist ein elastisches Pols;terstück20,
beispielsweise in Form eines Schaumgummibelages, angeordnet.
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Im mittleren Teil des Bodens 18 ist eine mit zu deren Längsrichtung
querliegenden Rastausnehmungen 29 versehene Rastschiene 28 angeordnet (Fig.6).
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An den Außenseiten der Seitenwände 15 des Behälters 12 ist in ungefähr
halber Höhe je eine Gleitleiste 32 angebracht, die in einer Gleitschiene 33 eines
an den Innenwänden des Möbelstückes 10 angeordneten Trägerstückes 34 gleitet. In
die Gleitschiene 33 und die Gleitleiste 32 ragt ein das Ausziehen des Behälters
12 begrenzendes Stopperglied35.
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An der gemäß Fig. 1 linken Außenfläche der Seitenwand 15 ist ein um
einen Schwenkbolzen 38 schwenkbarer Abs,tützfuß 39 angelenkt, mit dem sich
im Gebrauchszustand der Behälter 12 auf dem Boden abstützt (Fig.2). Im eingeschobenen
Zustand des Behälters ist dier Abstützfuß hochgeschwenkt und durch eine Halteklammer
40 gehalten.
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Auf den Führungsschienen 22 ist eine Aufbewahrungstasche 43 für Schallplatten
angeordnet, die an ihrer Oberkante mit einem Kennzeichenschild 44, beispielsweise
in Form eines Reiters, versehen ist. Vor der Aufbewahrungstasche 43 befindet sich
eine Druckplatte 48.
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Die beispielsweise aus Metall bestehende Druckplatte 48 hat eine im
wesentlichen rechteckförmige Gestalt, und ihr gemäß Fig. 1 unterer Teil geht in
eine Abrundung 49 mit einem Ansatz 50 über. Die Breite des Ansatzes 50 ist etwas
kürzer als die Länge der Rastausnehmungen 29 der Rastschiene 28 am Boden 18, in
die er eingesteckt ist. Unterhalb der Oberkante der Druckplatte und in deren Ebene
(Fig. 1 und 4) ist je ein nach außen gerichtetes winkelförmiges, flaches Tragestück
53 angebracht. Da beide Tragestücke in ihrem Aufbau gleich sind, soll im folgenden
nur eines beschrieben. werden.
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Das Tragestück 53 (Fig. 3 und 4) hat einen langen Schenkel 54 und
einen kurzen Schenkel 55. Der erstere ist durch in zwei kurzen Längsschlitzen 56
verschiebbaren Schrauben 57 an der Druckplatte 48 befestigt. Am übergang vom langen
zum kurzen Schenkel ist ein Einschnitt 58 vorgesehen, mit dem die Druckplatte auf
dem senkrechten Schenkel 23 der Führungsschiene 22 aufliegt und hin- und herbewegbar
ist.
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Am kurzen Schenkel ist eine sich von. seiner Oberfläche weg erstreckende
Rastvorrichtung 60 angeordnet. Diese weist ein auf der Schenkeloberfläche
senkrecht stehendes und auf dieser befestigtes, viereckiges Lagerstück 61 auf, an
dem über einen Lagerbolzen 62 eine Rastklinke 63 angelenkt ist. Diese hat gemäß
Fig. 3 eine Nasse 64 mit einer senkrechten Stirnwand 65 und ein. mit geringem Abstand
von der Oberfläche des Schenkels 55 liegendes Eckstück 66. Oberhalb der Rastklinke
63 ist eine Blattfeder 69 über einen Bolzen 71 am kwrzen Schenkel 55 befestigt.
Das freie Blattfederende 70 ist etwas gewölbt und liegt in einer Ausnehmung 67 im
oberen Teil der Rastklinke 63 auf, so daß die RastkIink e 63 nach unten gedrückt
wird und mit ihrer Nase 64 in eine Rastausnehmung 25 der Führungsschiene eingreift,
wobei die Stirnwand 65 gegen den linken Teil der Rastausnehmung 25 anliegt.
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In einem gewissen Abstand unterhalb des Tragestückes 53 bzw. der Führungsschiene
22 ist auf der Druckplatte 48 eine sich über deren Seitenkante gemäß der Fig. 4
hinaus erstreckende, über einen Bolzen 74 angelenkte Sperrklinke 75 angeordnet,
deren Schwenkbereich durch einen ungefähr in der Klinkenmitte angebrachten Stift
76 in, einem Schlitz 51 der Druckplatte festgelegt ist. Das rechte Sperrklinkenende
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befindet sich in dem in Fig. 4 dargestellten Ruhezustand der Klinke unterhalb der
Führungsschiene 22. Es weist eine sich in Richtung nach links unten erstreckende
Abschrägung 78 auf. Der hochgeschwenkte Zustand der Sperrklinke 75 ist in strichpunktierten
Linien dargestellt.
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Zwischen den beiden Tragestücken 53 (Fig. 1) ist in der Druckplatte
48 eine Griffausnehmung 82 vorgesehen. An der Druckplattenrückseite ist ein rundes
Polsterkissen83 befestigt.
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Die Verwendung der Druckplatte48 geht wie folgt vor sich: Der Behälter
12 nimmt die in Fig. 2 dargestellte herausgezogene Stellung ein, wobei er sich mit
dem Abstützfu,ß 39 auf dem Boden abstützt.
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Es sei angenommen, daß sich auf den Führungsschienen eine Mehrzahl
von Aufbewahrungstaschen 43 befinden, die den Raum zwischen dem Polsterstück 20
der Rückwand 14 und der Druckplatte 48 ausfüllen. Die Druckplatte ist mlit ihrem
unterem Ansatz 50 in eine Rastausnehmung 29 der Rastschiene28 eingesetzt. Mit dem
Einschnitt 58 ihrer Tragestücke 53 liegt sie a.uf den Oberflächen des senkrechten
Schenkels 23 der Führungsschiene 22. Die Rastklinken 63 sind durch den Druck der
Blattfeder 69 eingerastet, wie in Fig. 3 deutlich zu sehen ist. Die Sperrklinken
75 nehmen ihre normale Stellung ein. Über das Polsterkissen 83 wird auf die dahinterliegenden
Aufbewahrungstaschen ein leichter Druck ausgeübt. Soll dieser Druck verstärkt werden,
so ist es erforderlich, die Druckplatte gemäß Fig. 3 etwas nach rechts um ihren
unteren Ansatz 50 zu drücken. Dadurch schieben sich die Rastklinken 63 entgegen:
dem Druck der Blattfeder 69 mit ihrer schrägen Kante 68 aus der jeweiligen kastausnehmung
25 der Führungs,schiene 22 heraus und rasten in die nächste Rastausnehmung 25 oder
bei höherem Druck in die übernächste Rastausnehmung ein.
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Das Herausnehmen der Druckplatte 48 aus dem Behälter 12 geht wie folgt
vor sich: Die seitlichen Sperrklinken werden angehoben, so daß sie die in Fig. 4
gezeigte strichpunktierte Stellung einnehmen. Damit kann das Sperrklinkenende 77
frei von der Kante 26 der Führungsschiene 22 vorbeigeführt werden. Durch Nachobenziehen
mit Hilfe der Griffausnehmung 82 bewegen sich die Rastklinken 63 aus den Rastausnehmun,gen
25 der Führungsschienen 22 bzw. der Ansatz 50 aus den Rastausnehmungen 29 der Rastschiene
28 hieraus.
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Ein Na@cbuntenklappen der Rastklinken 63 infolge des Druckes der Blattfeder
69 wird durch dass Eckstück 66 der Klinke verhindert, das nach einem sehr knappen
Schwenkbetrag gegen die Oberfläche des kurzen Schen-Itels 55 des Tragestücks 53
anschlägt.
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Zum Einsetzen der Druckplatte wird diese zuerst mnit ihrem Ansatz
50 in eine der Rastausnehmungen 29 der Rastschiene 28 eingesteckt, gegen die Aufbewahrungstaschen
angedrückt und in der gewünschten Stellung dann. die Rastklinken 63 zum Einrais:ten
gebracht. Die Sperrklinken 75 nehmen dann auch ihre Normallage, wie in Fig.
4 dargestellt, ein.
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In Fig. 7 und 8 ist ein kastenförmiger Behälter 190 dargestellt, der
nur zur Aufnahme von Aufbewahrungstaschen für Schallplatten vorgesehen ist und getrennt
von einem Plattenspieler, einem Musikschrank od. dgl. aufgestellt bzw. in ein größeres
Möbelstück eingestellt werden kann.
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Der Behälter 190 weist eine Bodenplatte 191, eine Rückwand 192, eine
Vorderwand 193 und zwei Seitenwände 194 auf. An den letzteren sind Griffstücke 195
angebracht. In die Bodenplatte 191 ist eine Rastschiene 196 mit zwei nebeneinanderliegenden
Reihen von Rastausnehmungen197 eingelassen, An der Innenseite der Rückwand 192 ist
ein Polsterkissen 199, beispielsweise in Form eines Schaumstoffkissens, angebracht.
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Zwischen der Vorder- und Rückwand 193 bzw. 192 sind Führungsschienen
22 angebracht, wie sie schon im Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 bis 6 erläutert
wurden. Auf den Führungsschienen liegen, ebenfalls schon im vorgenannten Ausführungsbeispiel
erwähnte Aufbewahrungstaschen 43 auf, vor- denen eine Druckplatte 201 angeordnet
ist, die sich von der bereits beschrieben-en Druckplatte48 nur dadurch unterscheidet,
daß sie zwei untere Ansätze 202 aufweist. Die Rastvorrichtung 60 ist ebenfalls wie
beim ersten Ausführungsbeispiel ausgebildet.
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Nach oben ist der Behälter 190 von einem Deckel 205 abgeschlossen"
der mit einem Scharnier 206 an der Rückwand 192 angelenkt ist. An seiner Vorderseite,
gemäß Fig. 8 links, hat der Deckel einen Griff 207.
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Das Einsetzen bzw. Herausnehmen der Aufbewahrungstaschen und der Druckplatte
201 entspricht im wesentlichen dem Vorgang nach dem Ausführungsbeispiel in Fig.
6, so daß darauf nicht näher eingegangen zu werden braucht.
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Die in Fig. 9 dargestellte Druckplatte 210 ist in einem Behälter untergebracht,
von dem nur die Seitenwände 212 und die Bodenplatte 213 sichtbar sind. Entlang der
Oberkante der Seitenwände 212 sind Führungsschienen.215 angeordnet. In einem gewissen
Abstand ist unterhalb davon in den Seitenwänden eine breite Ausnehmung 216 mit einem
nicht bezeichneten kleinen Absatz vorgesehen. In Richtung nach. oben schließt sich
an jede Ausnehmun.g 216 eine mit Zahnlücken versehene Zahnschiene 217 an, deren
Bedeutung noch eriläutert wird.
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In der Bodenplatte 213 ist eine in Längsrichtung angeordnete Längsnut
218 vorgesehen, die in ihrem rechten Teil etwas von einer Rastschiene 220 überdeckt
ist.
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Die Druckplatte 210 hat eine im wesentlichen rechteckförmige Gestalt
und weist an ihrer Oberkante je ein nach außen ragendes Tragestück222 auf, die auf
den Führungsschienen: 215 aufliegen. Zwischen den Tragestücken 222 ist eine Griffausnehmung
223 vorgesehen. Unterhalb davon sind in einem gewissen. Abstand zwei nach außen
ragende Riegelleisten 225 bei 224 schwenkbar gelagert. Die äußeren Enden 226 ragen
in die Ausnehmungen der Zahnschienen 217 hinein. Oberhalb der Riegelleisten
225 sind je eine Blattfeder 228 an je einem Zapfen 229 angelenkt und drükken
mit ihren freien Enden auf die Riegelleisten 225, die mit ihren inneren Enden 227
gegen eine bei 231 an der Druckplatte gelagerte Nockenscheibe 232 gedrückt werden.
Diese Nockenscheibe232 hat eine gemäß der Zeichnung nach links gerichtete Nase 233
und ein rechts davon liegendes Bogenstück 234 mit anschließendem geradem Teil
235. Unterhalb der Nockenscheibe ist ein bei 239 drehbar gelagerter, nach
unten gerichteter Riegelstab238 angeordnet, dessen unteres, kurzes Ende 240 in die
Längsnut 218 der Bodenplatte bzw, der Rastschiene 220 hineinragt. Gegen das obere,
längere Ende 241 drückt .eine bei 244 gelagerte Blattfeder 245.
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Das, Einsetzen der Druckplatte 210 in den Behälter erfolgt in der
Weise, daß die Riegelliei,sten 225, der Riegelstab 238 und die Nockenscheibe 232
die strichpunktierte Stellung einnehmen, so daß das untere kurze Ende 240 des Riegelstabes
238 in die Längsnut 218 eingeführt werden kann, da die Nase 233 der Nokkenscbeibe
232 den Riegelstab 238 gemäß der Zeichnung nach links drückt. Die äußeren Enden226
der
Riegelleisten225 sind frei von den Zahnschienen217, cla die
inneren Enden 227 der Riegelleisten 225 durch den geraden Teil 235 der Nockenscheibe232
nach oben gedrückt werden. Durch Verschieben der Druckplatte auf den Führungsschienen
215 wird ihre gewünschte Lage eingestellt und die Nockenscheibe232 im Uhrzeigersinn
aus der strichpunktierten in die ausgezogene Stellung bewegt. Dabei bewegt sich
die Nase 233 vom oberen Teil des längeren Endes 241 des Riegelstabes 238 weg, der
durch den Druck der Blattfeder 245 mit diesem Ende um den Schwerpunkt 239 nach links
und mit seinem kürzeren Ende 240 nach rechts bewegt wird. Dabei greift das letztere
in die Rastschiene220 ein und behält diese Stellung so lange bei, b-is der Druck
der Feder 245 aufgehoben wird. Beim Verschwenken der N ockenscheibe 232 gleitet
ihr gerader Teil 235 und anschließend das Bogenstück 234 von den Unterflächen
der inneren Enden 227 der Riegelleisten 225 weg, da diese durch den Druck der Blattfedern
228 nach unten gedrückt werden. Gleichzeitig schwingen die äußeren Enden 226 der
Riegelleisten 225 in die Ausnehmungen der Zahnschienen 217 und nehmen die in ausgezogenen
Linien dargestellte Stellung ein. -Nunmehr ist die Druckplatte in ihrer Lage verringelt.
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In Fig. 10 ist ein Behälter dargestellt, von dem nur die Seitenwände
248 und die Bodenplatte 249 sichtbar sind. In der letzteren ist eine sich in Längsrichtung
des Behälters erstreckende, mit Rastausnehmungen 251 versehene Rastschiene 250 angeordnet.
In einem entsprechenden Wandteil der Seitenwände248 sind Führungsschienen 253 angeordnet,
die an ihrer Unterseite nicht sichtbare Ausnehmungen haben.
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Die Druckplatte 252 ist im wesentlichen. rechteckförmig und weist
an ihrer Oberkante sich nach außen erstreckende Tragestücke 222 auf, die auf den
Führungsschienen 253 aufliegen. Unterhalb der Oberkante ist eine Griffausnehmung
223 angeordnet. Unterhalb davon sind in den Drehpunkten 255 zwei Riegelhebel 256
gelagert, deren äußere Enden 257 in die Ausnehtnungen der Führungsschienen 253 hineinragen.
Zwischen den äußeren Enden 257 und den Drehpunkten 255 >ind bei 229 je ein schräg
nach unten gerichteter Führungsliebe1260 angelenkt, die mit ihrem unteren Ende bei
261 an einem um einen bestimmten Betrag in L iin"sriclitting auf der Druckplatte
auf und ab bewegbaren 1\',istenscliieber 263 verbunden sind.
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Im verrasteten Zustand nimmt die Druckplatte mit ihrer Verriegelungsvorrichtung
die in ausgezogenen Linien `gezeichnete Stellung ein, d. h., der Rasten-263 sitzt
bis zum Anschlag in der Rastenausrielimung 251, und die äußeren Enden 257 der Riegelhebel
256 `reifen in die Ausnehmungen der Führungsschienen 253 ein. Zum Herausnehmen der
Druckplatte wird diese mittels der Griffausnehmung 223 angehoben, in..d die Riegelhebel
256 schwenken, da sie sich mit ihren äußeren Enden 257 in den Führungsschienen 253
abstützen, um die auf der Druckplatte festen Drehpunkte 255 so. daß den Führungshebeln
260 eine Abwärtsbewegung erteilt und der Rastensehieber 263 so verschoben wird,
daß er und die Enden der Führungsliebe1260 die strichpunktierte Lage einnehmen.
Jetzt befinden sich die Tragstücke 222 um einen bestimmten Betrag frei über den
Führungsschienen253, und durch N achuntengleitenlassen der Tragestücke auf den Führungsschienen
253; unter gleichzeitigem Festhalten der Riegelhebel 256 in ihrer Lage befinden
sich die letzteren mit ihren äußeren Enden 257 außerhalb der Ausnehmungen der Führungsschienen
253, so daß die Druckplatte verschoben werden kann. Bei der in. Fig. 11 dargestellten
Druckplatte 265 ist ein unterer Ansatz 266 vorgesehen, der in eine mit Rastausnehmungen
267 versehene Rastschiene 268 im Behälterboden 269 eingreift. Unterhalb der oberen
Kante der Druckplatte ist ein auf und ab bewegbares Schiebestück 271 angeordnet,
an dessen Seitenkanten zwei unter der Wirkung von Federn 274 stehende Sperriegel
273 angelenkt sind. Rechts vom Schieberstück 271 ist eine durch eine Feder 276 andrückbare
Sperrklinke 275 angelenkt.
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Im Ruhezustand der Druckplatte befinden sich die Sperriegel 273 in
den Ausnehmungen der Führungsschienen253 und der untere Ansatz 266 in den Ausnehmungen
267 der Rastschiene 268. Durch Nachobendrücken des rechten Teiles 272 des Schieberstückes
271 wird die Sperrklinke275 freigegeben, so daß das Schieberstück sich nach oben
bewegen kann und damit die Sperriegel 273 aus den Führungsschienen 253 in
die strichpunktierte Lage verschwenkt. Damit kann die Druckplatte frei hin- und
herbewegt werden.