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DE1123651B - Vorrichtung fuer Haengeregistraturen aus uebereinander angeordneten Schriftgutbehaelterreihen - Google Patents

Vorrichtung fuer Haengeregistraturen aus uebereinander angeordneten Schriftgutbehaelterreihen

Info

Publication number
DE1123651B
DE1123651B DEZ8393A DEZ0008393A DE1123651B DE 1123651 B DE1123651 B DE 1123651B DE Z8393 A DEZ8393 A DE Z8393A DE Z0008393 A DEZ0008393 A DE Z0008393A DE 1123651 B DE1123651 B DE 1123651B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hanging
rail
edge
cabinet
support
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEZ8393A
Other languages
English (en)
Inventor
Georg Alfred Zippel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Herbert Zippel GmbH and Co KG
Original Assignee
Herbert Zippel GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Herbert Zippel GmbH and Co KG filed Critical Herbert Zippel GmbH and Co KG
Priority to DEZ8393A priority Critical patent/DE1123651B/de
Publication of DE1123651B publication Critical patent/DE1123651B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F15/00Suspended filing appliances
    • B42F15/007Support structures for suspended files
    • B42F15/0082Support structures for suspended files with a fixed support
    • B42F15/0088Support structures for suspended files with a fixed support with access from the side

Landscapes

  • Warehouses Or Storage Devices (AREA)

Description

  • Vorrichtung für Hängeregistraturen aus übereinander angeordneten Schriftgutbehälterreihen Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung für Hängeregistraturen aus übereinander angeordneten, in Schränken, Gestellen od. dgl. untergebrachten Schriftgutbehälterreihen mit je einer einzigen, an den Seitenwänden des Schrankes, Gestelles od. dgl. gelagerten Tragschiene zur Aufnahme der Hängeränder der zugeordneten Schriftgutbehälter, z. B. Hängemappen, Hängetaschen od. dgl.
  • Derartige Hängeregistraturen haben zwischen den übereinander angeordneten Schriftgutbehälterreihen einen nicht unerheblichen Abstand, der von dem Drehwinkel bestimmt wird, um welchen jeder Schriftgutbehälter um die Tragschiene als Achse verdreht bzw. schräg gestellt werden muß, damit er ohne Eingriff in die darüber und darunter befindliche Schriftgutbehälterreihe auf die zugeordnete Tragschiene aufgehängt oder von dieser abgehängt werden kann. Dieser notwendige Abstand ist die Ursache, daß in den üblichen, für Hängeregistraturen vorgesehenen Büroschränken, Gestellen od. dgl. von einer gegebenen Höhe immer nur eine bestimmte Anzahl Tragschienen, z. B. fünf, untergebracht werden können. Durch den notwendigen Abstand zwischen den. Schriftgutbehälterreihen entsteht ein sehr beachtlicher Raumverlust, da auf Grund der tatsächlichen Höhe allein eine Schriftgutbehälterreihe einschließlich der zugeordneten Tragschiene mit ihren Lagerstellen mindestens eine weitere Schriftgutbehälterreihe mehr in dem betreifenden Schrank oder Gestell vorgesehen werden kann.
  • Es sind daher bei solchen Hängeregistraturen schon Vorkehrungen getroffen worden, um zwischen den einzelnen Schriftgutbehälterreihen einen verhältnismäßig geringen Abstand zu ermöglichen. Hierzu ist die Tragschiene jeder Schriftgutbehälterreihe in einem U-förmigen, zur Bedienungsseite der Hängeregistratur offenen sowie teleskopartig ausziehbar ausgebildeten Hängerahmen angeordnet worden. Zum Einhängen oder Entnehmen eines Schriftgutbehälters wird der Hängerahmen aus dem Schrank, Gestell od. dgl. herausgezogen, so daß der um die Hängeschiene zu verdrehende Schriftgutbehälter nicht in die darunter oder darüber befindliche benachbarte Schriftgutbehälterreihe eingreifen und das aufgereihte Schriftgut zerknittert oder sonstwie beschädigt werden kann.
  • Solche ausziehbare Hängerahmen verteuern jedoch nicht nur infolge der Hängerahmen selbst, sondern auch wegen des dazu notwendigen Platzes nicht unerheblich die Herstellung des Schrankes, Gestelles od. dgl. Sie beeinträchtigen auch die Standsicherheit des Schrankes, Gestelles od. dgl., und zwar insbesondere dann, wenn die oberen, mit vollgefüllten Schriftgutbehältern dicht besetzten Hängerahmen herausgezogen werden müssen. Insbesondere erfordern derartige Schränke, Gestelle od. dgl. einen zusätzlichen Platzbedarf, weil vor jedem Schrank, Gestell od. dgl. ein die herausgezogenen Hängerahmen aufnehmender Raum frei gehalten werden muß. Insgesamt sind demnach die bekannten Hängeregistraturen in jeder Hinsicht verhältnismäßig unwirtschaftlich.
  • Somit besteht die Aufgabe der Erfindung darin, eine Vorrichtung für die Hängeregistraturen mit den weiteren Merkmalen des im ersten Absatz erläuterten Gattungsbegriffes zu schaffen, die es mit einem kleineren baulichen Aufwand ermöglicht, in einem Schrank, Gestell od. dgl. den gegenseitigen Abstand zwischen den übereinander angeordneten Schriftgutbehälterreihen so zu verringern, daß gegenüber der bisherigen Anordnung eine weitere Schriftgutbehälterreihe untergebracht werden kann, d. h. daß die Anzahl der Schriftgutbehälterreihen annähernd durch den Quotienten aus der Schrank- bzw. Gestellhöhe und der tatsächlichen Bauhöhe einer Schriftgutbehälterreihe bestimmt ist.
  • Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß den Tragschienen eine das Verschwenken der Hängeränder der Schriftgutbehälter zum Boden des Schrankes, Gestelles od. dgl. bewirkende Vorrichtung zugeordnet ist, die zum Verschwenken der Hängeränder sämtlicher Schriftgutbehälterreihen an der Bedienungsseite der Hängeregistratur mindestens eine Handhabe aufweist. Für Schriftgutbehälter mit einer von zwei Nasen überragten randoffenen Ausnehmung in jedem Hängerand zur Aufnahme einer Tragschiene mit einer gegenüber der randseitigen Öffnung größeren Breite wird die Ausbildung der Vorrichtung so durchgeführt, daß jedes Ende einer Tragschiene um den von der Bedienungsseite der Hängeregistratur abgekehrten Tragrand drehbar in den Seitenwänden des Schrankes, Gestelles od. dgl. gelagert und im Bereich der Enden des anderen Tragrandes mit je einer in. der zugeordneten Seitenwand längsverschiebbar geführten Stange, Schiene od. dgl. gelenkig verbunden ist, an welcher als Handhabe ein an der benachbarten Seitenwand gelagerter einarmiger Hebel angelenkt ist. Eine derartige Vorrichtung kann ganz allgemein für Schriftgutbehälter mit einer randoffenen Ausnehmung in jedem Hängerand zur Aufnahme einen gegenüber der randseitigen Ölung breiteren Tragschiene auch so gestaltet werden, daß jedes Ende einer Tragschiene an dem einen Hebelarm eines in der zugeordneten Seitenwand schwenkbar gelagerten Winkelhebels befestigt wird, dessen anderer Hebelarm mit einer in dieser Seitenwand längsverschiebbar geführten Stange, Schiene od. dgl. gelenkig verbunden ist. Schließlich kann die Vorrichtung für eine andere Art von Schriftgutbehältem mit einer randoffenen, die Tragschiene vollständig aufnehmenden Ausnehmung in jedem in der normalen Hängelage von einer besonderen Stützschiene parallel zum Boden des Schrankes, Gestelles od. dgl. gehalterten Hängerand so ausgebildet werden, daß jedes Ende der Stützschiene an einer auf der Tragschiene schwenkbar gelagerten Schwinge befestigt und zugleich mit einer in der zugeordneten Seitenwand längsverschiebbar geführten Stange, Schiene od. dgl. gelenkig verbunden ist, an welcher der kleinere Arm eines zweiarmigen, in dieser Seitenwand drehbar gelagerten und als Handhabe dienenden Hebels angelenkt ist. Insbesondere kann jeder Tragschiene noch eine in der normalen Hängelage das Hochschwenken der Hängeränder verhindernde Sperrschiene zugeordriet werden, deren der Bedienungsseite der Hängeregistratur zugekehrte Fläche erforderlichenfalls als Sichtfläche für auswechselbare Beschriftungsstreifen ausgebildet ist. In vorteilhafter Weise sind die in den Seitenwänden des Schrankes, Gestelles od. dgl. längsverschiebbar geführten Stangen, Schienen od. dgl. im Bereich des Schrank- oder Gestellbodens durch eine drehbar gelagerte Welle über zwei auf dieser Welle fest angeordnete Hebel gleichsinnig gelenkig miteinander verbunden.
  • Durch diese Maßnahmen wird nicht nur der Abstand zwischen den Schriftgutbehälterreihen so weit verringert, daß gegenüber der bisherigen Ausführung in einem Schrank, Gestell od. dgl. üblicher Bauhöhe eine Schriftgutbehälterreihe mehr untergebracht werden kann. Darüber hinaus wird auch die Bedienung der Hängeregistratur,. insbesondere der oberen Schriftgutbehälterreihen, erheblich erleichtert. Denn durch das Verschwenken der Hängeränder gegen den Bedienenden der Hängeregistratur zu brauchen die Schriftgutbehälter zum Einhängen und Entnehmen nur noch wenig hochgeschwenkt zu werden. Außerdem können die an den Querseiten der Schriftgutbehälter angeordneten Beschriftungen der oberen Schriftgutbehälterreihen wesentlich besser abgelesen werden. Einen weiteren Vorteil bietet das Ausführungsbeispiel, bei dem die Tragschienen an verschwenkbaren Winkelhebeln befestigt werden. Denn in diesem Falle können die Tragschienen im Schrank, Gestell od. dgl. so weit zurückgesetzt werden, daß die von der Bedienungsseite abgekehrten Querseiten der Schriftgutbehälter praktisch an der Rückwand anliegen. In dieser normalen Hängelage, bei welcher die Hängeränder parallel zum Schrank- bzw. Gestellboden verlaufen, sind somit die Schriftgutbehälter auch ohne Sperrschiene verriegelt, weil die Rückwand das Hochschwenken der Schriftgutbehälter für . eine unerwünschte Entnahme verhindert.
  • In der Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt. Es zeigt Abb. 1 einen Querschnitt durch die Tragschiene und eine Ansicht der Vorrichtung zum Verschwenken der Tragschiene an einer Seitenwand eines Schrankes, Gestelles od. dgl. für eine Schriftgutbehälterreihe eines ersten Ausführungsbeispieles, Abb. 2 eine der Abb. 1 entsprechende Darstellung eines zweiten Ausführungsbeispieles, Abb. 3 eine der Abb.1 entsprechende Darstellung eines dritten Ausführungsbeispieles, Abb. 4 eine schaubildliche Ansicht eines Schrankes mit sechs übereinander angeordneten Tragschienen und mit der zum Verschwenken der Tragschienen notwendigen Vorrichtung nach Abb. 2 ohne Sperrschiene.
  • Bei der Hängeregistratur nach dem ersten Ausführungsbeispiel nach Abb. 1 ist für jede Schriftgutbehälterreihe eine Tragschiene 1 vorgesehen, die einen auf dem Kopf stehenden T@förmigen Querschnitt aufweist. Die freien Längsränder der beiden Flansche sind etwas aufwärts zum lotrecht stehenden Steg aufgebogen und bilden Tragränder 2 und 3 für zwei Nasen 4 und 5. Diese Nasen sind einander zugekehrt und begrenzen eine randseitige Öffnung 6, die kleiner als die Breite der Tragschiene ausgebildet und einer randoffenen Ausnehmung 7 zugeordnet ist. Letztere ist in jedem Hängerand 8 eines in Abb. 4 dargestellten Schriftgutbehälters 10 einer Schriftgutbehälterreihe so vorgesehen, daß der Abstand der Schwerlinie 5 zur Nase 5 kleiner ist als der Abstand zur Nase 4. Unter Schriftgutbehälter sind Hängemappen, Hängehefter, Hängetaschen u. dgl. zu verstehen. Jede randoffene Ausnehmung ist hierbei so ausgebildet, daß der zugeordnete Hängerand bzw. Schriftgutbehälter auf der Bedienungsseite der Hängeregistratur zum Aufhängen bzw. Abhängen um die Tragschiene 1 als Drehachse hochgeschwenkt und dabei quer zur Tragschiene verschoben werden kann. Wird der hochgeschwenkte und zugleich in der von der Bedienungsseite abgekehrten Richtung quer zur Tragschiene etwas verschobene Schriftgutbehälter nicht aus der Schriftgutbehälterreihe herausgezogen, sondern losgelassen, so ergibt sich eine zur Richtung der beiden Tragschienenflansche schräg stehende Markierungslage, in welcher die von der Bedienungsseite abgekehrte Nase 4 des Hängerandes auf der Unterseite ihres zugeordneten Tragrandes 2 anliegt und die andere Nase 5 allein noch auf dem Tragrand 3 ruht. In dieser Stellung wird der Hängerand durch die Hochbiegung des Tragrandes gegen unbeabsichtigtes Abrutschen gesichert. Insoweit ist die Üängeregistratur bekannt und nicht Gegenstand der Erfindung.
  • Erfindungsgemäß ist eine Vorrichtung vorgesehen, die den Tragschienen 1 einer z. B. in einem Schrank 9, Gestell od. dgl. untergebrachten Hängeregistratur zugeordnet wird. Diese Vorrichtung ist so ausgebildet, daß die Hängeränder 8 der Schriftgutbehälter 10 sämtlicher Schriftgutbehälterreihen schräg zum Boden des Schrankes verschwenkt werden können, und zwar mittels einer Handhabe 11, die an einer Seitenwand 12 des Schrankes schwenkbar gelagert wird (vgl. Abb. 4). Zum Verschwenken der Hängeränder wird gemäß Abb. 1 jedes Ende der Tragschienen in der ideellen Verlängerung des von der Bedienungsseite der Hängeregistratur abgekehrten Tragrandes 2 in der zugeordneten Seitenwand 12 gegebenenfalls mittels einer eingelassenen Schiene 13, Platte od. dgl. drehbar gelagert, so daß eine feste Lagerstelle 14 gebildet wird. Jedes Stirnende des anderen Tragrandes 3 wird dagegen an einer Stange bzw. Schiene 15 angelenkt, welche die Anlenkstellen 16 dieser Tragrandenden aufnimmt und in der jeweils benachbarten Seitenwand 12 längsverschiebbar geführt ist. Eine der beiden Stangen, Schienen 15 od. dgl. ist an der Handhabe 11 angelenkt, die von einem einarmigen Hebel 17 gebildet wird. Dieser Hebel ist in der zugeordneten Seitenwand 12 schwenkbar gelagert, und zwar so, daß der Abstand seiner Lagerstelle 18 in der Seitenwand von der Anlenkstelle 19 an der Schiene 15 gegenüber dem Abstand zwischen der Lagerstelle 18 und dem freien Ende des Hebels 17 um ein Mehrfaches kleiner ist. Dadurch entsteht ein übersetzungsverhältnis, das ein leichtes Verschieben der Stangen, Schienen 15 od. dgl. gewährleistet.
  • Wird beispielsweise der Hebel 17 nach unten, d. h. in Richtung zum Schrankboden, geschwenkt, so folgt die Schiene 15 entsprechend dem übersetzungsverhältnis nach und schwenkt die Tragschiene 1 um ihre feste Anlenkstelle 14 in der gleichen Richtung. Die Tragschiene 1 und die Hängeränder 8 der Schriftgutbehälter 10 nehmen dann die mit strichpunktierten Linien angedeutete schräge Stellung I ein (vgl. Abb.1). Je nach Größe des gewählten Schwenkwinkels liegt hierbei die etwa zur Längsrichtung der Hängeränder verlaufende Begrenzungskante jeder randoffenen Ausnehmung an der Unterseite der Tragschiene an, so daß die Rückenkanten der Hängeränder sämtlicher Schriftgutbehälterreihen an der Bedienungsseite der Hängeregistratur unter dem gleichen Winkel zum Schrank- bzw. Gestenboden geneigt sind. In dieser Stellung braucht ein gesuchter Schriftgutbehälter unter Verschieben gegen die Tragschiene nur noch wenig hochgeschwenkt zu werden, um ihn von der Tragschiene abziehen oder um ihn in die ebenfalls mit strichpunktierten Linien angedeutete Stellung II zu bringen. Diese Stellung stellt zugleich eine stabile Markierungslage dar, in welcher die von der Bedienungsseite abgekehrte Nase 4 auf der Unterseite der Tragschiene 1 anliegt. In der Stellung I ruht das Gewicht der Schriftgutbehälter jeder Schriftgutbehälterreihe auf dem von der Bedienungsseite abgekehrten Tragrand 2 der zugeordneten Tragschiene 1, so daß zum Verschwenken der Tragschienen an der auf die Vorrichtung einwirkenden Handhabe 11 kein Schriftgutgewicht bewegt werden muß. Aber auch zum Zurückschwenken der Tragschienen ist infolge des Schwerlinienverlaufes zwischen den beiden Nasen 4 und 5 kein besonderer Kraftaufwand an der Handhabe notwendig.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform des erläuterten Ausführungsbeispieles ist die Ausbildung so durchgeführt, daß die Tragschiene :t mit jedem Stirnende auf einer Scheibe 20 befestigt wird. Jede Scheibe wird in der ideellen Verlängerung des von der Bedienungsseite abgekehrten Tragrandes 2 mittels der festen Lagerstelle 14 in der jeweils zugeordneten Seitenwand 12 schwenkbar gelagert. In entsprechender Weise wird die längsverschiebbare Stange, Schiene 15 od. dgl. über die Anlenkstelle 16 mit der Scheibe 20 gelenkig verbunden.
  • Unmittelbar über den Hängerändern 8 der in der normalen Hängelage befindlichen Schriftgutbehälter ist eine hochkant stehende Sperrschiene 21 angeordnet, die auch als eine im Querschnitt L-förmige Profilschiene ausgebildet sein kann. Die der Bedienungsseite zugekehrte Fläche der Sperrschiene kann als Sichtfläche 22 zur Aufnahme von auswechselbaren Beschriftungsstreifen ausgebildet und mit einem durchsichtigen Schutzstreifen versehen werden. Durch die Sperrschiene 21 wird das Hochschwenken und damit die Entnahme der Schriftgutbehälter 10 verhindert. Hierzu wird noch die Handhabe 11 in ihrer dem parallelen Verlauf der Hängeränder zum Boden des Schrankes 9, Gestelles od. dgl. entsprechenden Ruhestellung abschließbar gestaltet.
  • Um die Bedienung einer solchen Hängeregistratur weitestgehend zu vereinfachen und demgemäß mit einer einzigen Handhabe 11 auszukommen, werden die beiden in den Seitenwänden 12 des Schrankes 9 längsverschiebbar geführten Stangen, Schienen 15 od. dgl. durch eine im Bereich des Schrankbodens drehbar gelagerte Welle 23 über zwei an ihren Enden befestigte Hebel 24 gleichsinnig gelenkig untereinander verbunden. Wird durch die Handhabe 11 die eine Schiene 15 nach oben oder unten verschoben, so macht die andere Schiene in der gegenüberliegenden Seitenwand diese Bewegung zwangläufig mit.
  • Das Ausführungsbeispiel nach Abb.2 unterscheidet sich von dem nach Abb. 1 lediglich durch die Art der Tragschienenlagerung. Für jedes Ende der Tragschienen 1 ist ein Winkelhebel 25 mit zwei Hebelarmen 26 und 27 vorgesehen. Jeder Winkelhebel ist wiederum mittels der festen Anlenkstelle 14 drehbar in der zugeordneten Seitenwand 12 gelagert. In der normalen Hängelage der Schriftgutbehälter 10 mit parallel zum Schrankboden verlaufenden Hängerändern 8 steht der eine Hebelarm 26 etwa senkrecht zum Schrankboden und ist an seinem freien Ende fest mit dem zugeordneten Tragschienenende verbunden. Am freien Ende des anderen Hebelarmes 27 ist mittels der Anlenkstelle 16 die zugeordnete längsverschiebbare Stange, Schiene 15 od. dgl. angelenkt. Diese Stangen, Schienen 15 od. dgl. der beiden Seitenwände 12 sind wiederum im Bereich des Schrankbodens mittels der Welle 23 über die beiden Hebel 24 gelenkig miteinander verbunden, so daß mittels der Handhabe 11 beide Schienen gleichzeitig und zwangläufig verstellt werden können. Außerdem ist eine Sperrschiene 21 vorgesehen, die in gleicher Weise wie beim Ausführungsbeispiel nach Abb.l angeordnet wird.
  • Diese Sperrschiene kann bei dem zweiten Ausführungsbeispiel auch entfallen, wenn die Winkelhebel mit den Tragschienen so angeordnet werden, daß die von der Bedienungsseite der Hängeregistratur abgekehrten Querseiten der Schriftgutbehälter in deren normalen Hängelage mit parallel zum Schrankboden verlaufenden Hängerändern praktisch spielfrei an der Rückwand des Schrankes, Gestelles od. dgl. anliegen. Denn in einem solchen Falle sind sie zwangläufig gegen das für ihre Entnahme notwendige Hochschwenken gesichert. Selbstverständlich wird die Handhabe in ihrer dieser Lage der Schriftgutbehälter entsprechenden Stellung wiederum abschließbar gestaltet.
  • Eine solche Anordnung ist möglich, weil jede Tragschiene durch die Winkelhebel nicht nur verschwenkt, sondern darüber hinaus zusätzlich noch gegen die Bedienungsseite der Hängeregistratur vorgeschoben werden, so daß dadurch das zum Hochschwenken notwendige Spiel zwischen der Rückwand und den Schriftgutbehältern entsteht. Außerdem bietet dieses Ausführungsbeispiel. noch den weiteren Vorteil, daß die Tragschiene eine beliebige Querschnittform (z. B. L-förmig, O-förmig od. dgL) aufweisen und die randseitige öffnung jeder randoffenen Ausnehmung auch nur von einer Nase begrenzt sein kann, die über die randoffene Ausnehmung ragt.
  • Das Ausführungsbeispiel nach Abb.3 ist für Schriftgutbehälter vorgesehen, die zwar in jedem Hängerand 8 eine randoffene Ausnehmung 7 mit nur einer einzigen, die randseitige öffnung begrenzende Nase 5 aufweisen. Bei dieser Art von Schriftgutbehältern wird jedoch die zugeordnete, vorzugsweise einen kreisrunden Querschnitt aufweisende Tragschiene 28 vollständig von der randoffenen Ausnehmung aufgenommen. Die Schwerlinie 5 dieser Schriftgutbehälter liegt von. der Bedienungsseite aus gesehen vor den Tragschienen. Um hierbei ein Hochschwenken der Hängeränder an dem der Rückwand zugekehrten Teil zu verhindern, ist noch eine Stützschiene 29 angeordnet, die in eine randoffene Aussparung jedes Hängerandes etwa bündig eingreift und so an den Seitenwänden befestigt ist, daß die Hängeränder beim Anliegen an der Stützschiene zum Schrank- oder Gestenboden etwa parallel sind.
  • Die . Vorrichtung zum Verschwenken der Hängeränder jeder Schriftgutbehälterreihe aus vorstehend erläuterten Schriftgutbehältern wird für jede Schriftgutbehälterreihe von zwei Schwingen 30 gebildet, von denen jede Schwinge mit einem Ende unmittelbar an der zugeordneten Seitenwand 12 auf der Tragschiene 28 schwenkbar gelagert ist. Die Tragschiene bildet bei diesem Ausführungsbeispiel zugleich die feste Anlenkstelle an der Seitenwand. Am gegenüberliegenden Ende jeder Schwinge 30 ist das entsprechende Ende der Stützschiene 29 befestigt, das zugleich die Schwinge durchsetzen kann. Das aus jeder Schwinge herausragende und gegebenenfalls zapfenartig ausgebildete Ende greift in ein querliegendes Langloch der zugeordneten längsverschiebbar geführten Stange, Schiene 15 od. dgl. ein, die beide wiederum wie bei den vorhergehenden Ausführungsbeispielen gelenkig gleichsinnig miteinander verbunden sind und durch eine Handhabe 11 auf und ab bewegt werden können. Die Handhabe wird im vorliegenden Falle von einem zweiarmigen Hebel 31 mit ungleich langen Armen gebildet, der mittels der Anlenkstelle 18 drehbar in der benachbarten Seitenwand 12 gelagert ist. Am Ende des kleineren Armes ist die Stange, Schiene 15 od. dgl. aasgelenkt. Selbstverständlich ist in der Anlenkstelle 19 in gleicher Weise wie bei den vorhergehenden Ausführungsbeispielen entsprechend der Pfeilhöhe des Hebelanschlages Spiel vorgesehen.
  • Wird die Handhabe 11 an dem längeren, beispielsweise mit einem Handgriff 33 versehenen Arm nach unten gegen den Schrankboden verschwenkt, so wird die Stange, Schiene 15 od. dgl. und damit auch die Schwinge 30 mit der Stützschiene 29 in entgegengesetzter Richtung nach oben bewegt. Dadurch werden die Hängeränder ihrer Parallelhalterung beraubt, so daß sie an der Bedienungsseite der Hängeregistratur unter der Einwirkung des jeweiligen Schriftgutbehältergewichtes so weit nach unten schwenken, bis die Aussparungen wieder an der Stützschiene anliegen. In dieser Stellung können dann die Schriftgutbehälter ohne weiteren nennenswerten Schwenkweg von der Tragschiene 28 abgenommen werden.
  • Auch bei diesem Ausführungsbeispiel ist unmittelbar oberhalb der Hängeränder, und zwar vor der Tragschiene 28, eine hochkant stehende Sperrschiene 21 angeordnet, deren der Bedienungsseite zugekehrte Fläche als Sichtfläche 22 ausgebildet werden kann. Ebenso wird die Handhabe 11 in ihrer der normalen Hängelage der Schriftgutbehälter entsprechenden Stellung abschließbar gestaltet. Der Verschwenkvorgang ist praktisch ohne Kraftaufwand durchführbar, weil das Hauptgewicht der Schriftgutbehälter jeder Schriftgutbehälterreihe von der im Schrank, Gestell od. dgl. fest angeordneten Tragschiene aufgenommen wird. Im übrigen kann bei sämtlichen AusführungsbeispieIen die Vorrichtung zum Verschwenken der Hängeränder in die Seitenwände 12 des Schrankes 9, Gestelles od. dgl. eingelassen und abgedeckt werden, so daß die äußeren Schriftgutbehälter jeder Schriftgutbehälterreihe. vor Beschädigungen geschützt sind.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung für Hängeregistraturen aus übereinander angeordneten, in Schränken, Gestellen od. dgl. untergebrachten Schriftgutbehälterreihen mit je einer einzigen, an den Seitenwänden des Schrankes, Gestelles od. dgl. gelagerten Tragschiene zur Aufnahme der Hängeränder der zugeordneten Schriftgutbehälter, z. B. Hängemappen, Hängetaschen od. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß den Tragschienen (1 bzw. 28) eine das Verschwenken der Hängeränder (8) zum Boden des Schrankes (9), Gestelles od. dgl. bewirkende Vorrichtung (14 bis 20 bzw. 15, 28 bis 30) zugeordnet ist, die zum Verschwenken der Hängeränder sämtlicher Schriftgutbehälterreihen an der Bedienungsseite der Hängeregistratur mindestens eine Handhabe (11) aufweist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1 für Schriftgutbehälter mit einer von zwei Nasen überragten randoffenen Ausnehmung in jedem Hängerand zur Aufnahme einer Tragschiene mit einer gegenüber der randseitigen öffnung größeren Breite, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Ende einer Tragschiene (1) um den von der Bedienungsseite der Hängeregistratur abgekehrten Tragrand (2) drehbar in den Seitenwänden (12) des Schrankes (9), Gestelles od. dgl. gelagert und im Bereich der Enden des anderen Tragrandes (3) mit je einer in der zugeordneten Seitenwand längsverschiebbar geführten Stange, Schiene (15) od. dgl. gelenkig verbunden ist, an welcher als Handhabe ein an der Seitenwand gelagerter einarmiger Hebel (17 bis 19) aasgelenkt ist.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Ende einer Tragschiene (1) auf einer Scheibe (20) befestigt ist, die in der ideellen Verlängerung des von der Bedienungsseite abgekehrten Tragrandes (2) in der zugeordneten Seitenwand (12) schwenkbar gelagert und im Bereich der ideellen Verlängerung des anderen Tragrandes (3) mit der längsverschiebbar geführten Stange, Schiene (15) od. dgl. gelenkig verbunden ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 für Schriftgutbehälter mit einer randoffenen Ausnehmung in jedem Hängerand zur Aufnahme einer gegenüber der randseitigen Öffnung breiteren Tragschiene, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Ende einer Tragschiene (1) an dem einen Hebelarm (26) eines in der zugeordneten Seitenwand (12) schwenkbar gelagerten Winkelhebels (25) befestigt ist, dessen anderer Hebelarm (27) mit einer in dieser Seitenwand längsverschiebbar geführten Stange, Schiene (15) od. dgl. gelenkig verbunden ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 für Schriftgutbehälter mit einer randoffenen, die Tragschiene vollständig aufnehmenden Ausnehmung in jedem in der normalen Hängelage von einer besonderen Stützschiene parallel zum Boden des Schrankes, Gestelles od. dgl. gehaltenen Hängerand, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Ende der Stützschiene (29) an einer auf der Tragschiene (28) schwenkbar gelagerten Schwinge (30) befestigt und zugleich mit einer in der zugeordneten Seitenwand (12) längsverschiebbar geführten Stange, Schiene (15) od. dgl. gelenkig verbunden ist, an welcher der kleinere Arm (32) eines zweiarmigen, in dieser Seitenwand drehbar gelagerten und als Handhabe (11) dienenden Hebels (31) angelenkt ist.
  6. 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Tragschiene (1 bzw. 28) eine in der normalen Hängelage das Hochschwenken der Hängeränder (8) verhindernde Sperrschiene (_'1) zugeordnet ist, deren der Bedienungsseite der Hängeregistratur zugekehrte Fläche erforderlichenfalls als Sichtfläche (22) für auswechselbare Beschriftungsstreifen ausgebildet ist.
  7. 7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die mit der längsverschiebbar geführten Stange, Schiene (15) od. dgl. gelenkig verbundene Handhabe (11) in ihrer in der normalen Hängelage dem parallelen Verlauf der Hängeränder (8) zum Boden des Schrankes (9), Gestelles od. dgl. entsprechenden Ruhestellung abschließbar ausgebildet ist. B. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die in den Seitenwänden (2) des Schrankes (9), Gestelles od. dgl. längsverschiebbar geführten Stangen, Schienen (15) od. dgl. im Bereich des Schrank- oder Gestellbodens durch eine drehbar gelagerte Welle (23) über zwei Hebel (24) gleichsinnig miteinander gelenkig verbunden sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1042 535.
DEZ8393A 1960-11-25 1960-11-25 Vorrichtung fuer Haengeregistraturen aus uebereinander angeordneten Schriftgutbehaelterreihen Pending DE1123651B (de)

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