[go: up one dir, main page]

DE1102521B - Automatisch arbeitende Anlage, insbesondere zur elektrolytischen Behandlung von beliebigen metallischen Werkstuecken - Google Patents

Automatisch arbeitende Anlage, insbesondere zur elektrolytischen Behandlung von beliebigen metallischen Werkstuecken

Info

Publication number
DE1102521B
DE1102521B DEL27531A DEL0027531A DE1102521B DE 1102521 B DE1102521 B DE 1102521B DE L27531 A DEL27531 A DE L27531A DE L0027531 A DEL0027531 A DE L0027531A DE 1102521 B DE1102521 B DE 1102521B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
workpieces
gripping
holder
transfer device
container
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL27531A
Other languages
English (en)
Inventor
Georges Jean-Marie Laneyrie
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
THIONVILLE LAMINOIRS A FROID
LAMINOIRS A FROID DE THIONVILLE SA
Original Assignee
THIONVILLE LAMINOIRS A FROID
LAMINOIRS A FROID DE THIONVILLE SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by THIONVILLE LAMINOIRS A FROID, LAMINOIRS A FROID DE THIONVILLE SA filed Critical THIONVILLE LAMINOIRS A FROID
Publication of DE1102521B publication Critical patent/DE1102521B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G49/00Conveying systems characterised by their application for specified purposes not otherwise provided for
    • B65G49/02Conveying systems characterised by their application for specified purposes not otherwise provided for for conveying workpieces through baths of liquid
    • B65G49/04Conveying systems characterised by their application for specified purposes not otherwise provided for for conveying workpieces through baths of liquid the workpieces being immersed and withdrawn by movement in a vertical direction
    • B65G49/0409Conveying systems characterised by their application for specified purposes not otherwise provided for for conveying workpieces through baths of liquid the workpieces being immersed and withdrawn by movement in a vertical direction specially adapted for workpieces of definite length
    • B65G49/0413Conveying systems characterised by their application for specified purposes not otherwise provided for for conveying workpieces through baths of liquid the workpieces being immersed and withdrawn by movement in a vertical direction specially adapted for workpieces of definite length arrangements for conveyance through the bath
    • B65G49/0431Conveying systems characterised by their application for specified purposes not otherwise provided for for conveying workpieces through baths of liquid the workpieces being immersed and withdrawn by movement in a vertical direction specially adapted for workpieces of definite length arrangements for conveyance through the bath reciprocating conveying means

Landscapes

  • Specific Conveyance Elements (AREA)

Description

  • Automatisch arbeitende Anlage, insbesondere zur elektrolytischen Behandlung von beliebigen metallischen Werkstücken Die Erfindung betrifft eine automatisch arbeitende Anlage, insbesondere zur elektrolytischen Behandlung von beliebigen metallischen Werkstücken, die die üblichen Greif- oder Ubergabevorrichtungen zugeordneten Behälter für die Elektrolyse und die Reinigung enthält.
  • Es sind bereits automatisch arbeitende Anlagen bekannt, bei denen zwischen einer Aufgabestelle und einer Abgabestelle eine Reihe von Behandlungsstellen angeordnet sind, die mit wahlweise verstellbaren übergabevorrichtungen zusammenarbeiten und die so angeordnet sind, daß sie automatisch im gewünschten Takt den Verfahrensablauf durchführen.
  • Ferner sind Einrichtungen zum Transport von Traggestellen in automatisch arbeitenden, mit Hub- und Transportvorrichtungen versehenen Galvanisieranlagen bekannt, bei denen eine besondere Hubvorrichtung zur zusätzlichen Auf- und Abwärtsbewegung des Behandlungsgutes in einzelnen Bädern vorgesehen ist. Dabei waren die beweglichen Teile mittels biegsamer Verbindungen an die Stromquelle angeschlossen.
  • Bekanrit ist es ferner, die Hin- und Herbewegung von zu behandelnden Werkstücken in Ring- und Wanderbädern von Galvanisieranlagen unter Verwendung eines Elektromotors, einer Kurbelstange oder eines Exzenters zu bewirken.
  • Ebenso ist es bekannt, Gegenstände durch ein Bad zu führen, indem man für ihre selbsttätige Beförderung mit Rollen versehene Staffeln vorsieht, wobei die Rollen über eine Mehrzahl von kippbaren Haken geführt werden, die an einer beweglichen Schiene angebracht sind, und für die Beförderung von Bad zu Bad Hebelwerkzeuge dienen.
  • Ferner ist es bekannt, für den letzterwähnten Zweck bewegliche Schwenkarme zu verwenden.
  • Durch die Erfindung wird eine automatisch arbeitende Anlage der eingangs genannten Art angegeben, die in sehr einfacher Weise und mit geringem Aufwand die Möglichkeit bietet, Bäder oder Arbeitsstellen beliebiger Art zu verwenden, die den Besonderheiten der Behandlung oder des Arbeitsverfahrens, für dessen Durchführung sie bestimmt sind, angepaßt und in unterschiedlicher Weise angeordnet sein können. Man kann unter Verwendung der erfindungsgemäß ausgebildeten Anlage in jedem Bad oder an jeder Arbeitsstelle jeden Arbeitsstückträger ergreifen und ihn durch eine einzige oszillierende Bewegung transportieren.
  • Ferner kann man den Arbeitsstücken eine Vorschubbewegung erteilen, die eine mittlere Geschwindigkeit aufweist, welche ihrerseits abweicht von der Antriebsgeschwindigkeit der Arbeitsstücke gegenüber der Badflüssigkeit, in der sie sich verschieben.
  • Dabei wird die Selbsttätigkeit der Vorrichtung ermöglicht, ohne die Notwendigkeit, eine zentrale Steuer- einrichtung vorzusehen. Ferner besteht die Möglichkeit, die Anlage unterschiedlichen Arbeitsbedingungen und Bearbeitungsabläufen jederzeit ohne Schwierigkeit anzupassen.
  • Die vorgenannten Vorteile werden erfindungsgemäß dadurch erzielt, daß bei einer automatisch arbeitenden Anlage jede der Greif- oder Übergabevorrichtungen selbständig, beliebig verstellbar und austauschbar ist und starr miteinander verbundene und mit Greifwerkzeugen ausgestattete Arme enthält, die auf einer gemeinsamen horizontalen Achse so angeordnet sind, daß sie zwischen zwei aufeinanderfolgenden Behältern gleichzeitig und unter sich parallel eine gleiche Hin-und Herbewegung ausführen können.
  • Jede Greif- oder Ubergabevorrichtung ist von der ihr vorausgehenden Greif- oder Übergabevorrichtung in der Weise abhängig, daß ihr Arm mit- den Greifwerkzeugen nicht schwenken kann, bevor der die sich in der Behandlung befindlichen Werkstücke tragende Halter am Ende seiner Bahn angekommen ist. Dabei ist die allgemeine Arbeitsweise der Greif- oder tSbergabevorrichtungen so, daß, wenn ein Halter mit Werkstücken in einen Behälter eingesetzt wird, eine mit der zugeordneten Greif- oder Übergabevorrichtung verbundene Schubvorrichtung dem Halter eine vorgegebene Vorschubbewegung vermittelt, die vom Raumbedarf der Werkstücke abhängig ist. Auf diese Weise füllt sich beim Anlaufen des Arbeitszyklus der erste Behälter der Anlage allmählich, indem die Halter mit den Werkstücken sich gegenseitig weiterschieben.
  • Wenn der erste Halter mit den Werkstücken das Ausgangsende des Behälters erreicht, wird er durch eine Greif- oder Übergabevorrichtung erfaßt, hochgehoben und in den nächsten Behälter eingesetzt usw., bis zur Abgabestelle für die fertig behandelten Werkstücke.
  • Zum besseren Verständnis der Erfindung wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an Hand der Zeichnung beschrieben. Es zeigt Fig. 1 eine schematische Draufsicht der erfindungsgemäßen Anlage, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II in Fig. 1, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III in Fig. 1, Fig. 4 eine Einzelheit in perspektivischer Ansicht, die die biegsamen Verbindungen zwischen der Gleichstromquelle und den beweglichen Stromschienen veranschaulicht, Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie V-V in Fig. 1, Fig. 6 und 7 Teilansichten des oberen Abschnittes der Fig. 2 in vergrößertem Maßstab, die Einzelheiten der Vorschubvorrichtung für die in dem Elektrolysebehälter zu behandelnden Werkstücke veranschaulicht, Fig. 8, 9 und 10 Einzelansichten, die die Bau- und Arbeitsweise der automatischen Sperre veranschaulichen, die die Halter mit den Werkstücken am Ende des Elektrolys-ebehälters in ihrer Bewegung vorübergehend anhält, Fig. 11 eine Einzelansicht des Aufbaues eines Halters für die automatische Übergabe der zu'behandelnden Werkstücke, Fig. 12 eine perspektivische Ansicht einer automatischen Greif- oder Übergabevorrichtung und Fig. 13 eine perspektivische Ansicht der Steuerung und des Getriebes einer Greif- oder l lbergabevorrichtung.
  • Die dargestellte Anlage ist eineVerchromungsanlage mit geschlossenem Arbeitskreis, wobei das Einsetzen und Herausnehmen der Werkstücke durch einen einzigen Lagerarbeiter von einer Stelle aus vorgenommen werden kann. Zu dieser Aufgabe- und Abgabestelle gehört eine Zone 1 für das Einsetzen und eine Zone 1 a für das Herausnehmen der Werkstücke. Sie besteht aus einem in Fig. 5 im einzelnen dargestellten Gestell mit vertikalen Stützen 2 und zwei horizontalen Schienen 3 und 4 V-förmigen Querschnitts, die zur Aufnahme der die zu behandelnden Werkstücke, beispielsweise Fahrradfelgen 5, tragenden Halter dienen. Die die Werkstücke tragenden Halter bestehen aus einem Rahmen mit zwei Holmen 6 und 7 (Fig. 11), die in ihrer Mitte durch eine Querstrebe 8 miteinander verbunden und an ihren Enden mit je einem Gleitschuh 9 versehen sind, der den gleichen Querschnitt hat wie die beiden Schienen 3 und 4. Auf der Querstrebe 8 sind zwei Arme 10 angeordnet, die in ihrem Abstand und in ihrer Länge einstellbar sind und auf deren freiem Ende ein den zu behandelnden Werkstücken angepaßtes Einhängewerkzeug 11 befestigt ist.
  • Gegenüber der so gebildeten Aufgabe- und Abgabestelle liegt ein das elektrolytische Bad, beispielsweise ein Chromsäurebad, enthaltender Behälter, der mit einem einem nicht dargestellten Kessel zugeordneten Pumpbehälter 13 verbunden ist. Der Behälter 12 ist entspre chend der vorzunehmenden Behandlung mit der üblichen elektrischen Installation ausgerüstet, die, da sie nicht zu der Erfindung gehört, nicht beschrieben zu werden braucht. 15 bedeutet die Schalttafel dieser elektrischen Installation, deren Gleichrichter mit 16 bezeichnet ist, während stromführende Stången 17, 18 und 19 in Längsrichtung auf dem Behälter 12 liegen, wobei sie drei Reihen Anoden 14 tragen, die zweckmäßigerweise so viel Zwischenraum haben, daß die zu behandelnden Werkstücke 5 frei hindurchgehen können.
  • Die stromführenden Stangen 17, 18, 19 sind mittels einer Leitung 20 mit dem Pluspol des Gleichrichters 16 (Fig. 1) verbunden.
  • Auf dem oberen Rand der Seitenwände des Behälters 12 sind Stützen 21 angebracht, die Rollen 22 halten, auf denen zwei Stromschienen 23 und 24, ähnlich den Schienen 3 und 4 der Aufgabe- und Abgabestelle 1-1 a, ruhen.
  • Die Stromschienen 23 und 24 sind mittels biegsamer Kauschen 23 a-24 a (Fig. 1 und 4), die durch einen unter dem Behälter 12 verlegten Leiter 24 b miteinander verbunden sind, mit dem Minuspol des Gleichrichters 16 verbunden. Die Stromschienen sind mit einem Zapfen 25 versehen, der in dem gabelförmigen Ende 26 von zwei in 28 (Fig. 2) schwenkbar auf den Seitenwänden des Behälters 12 angebrachten Armen 27 sitzt.
  • Die Schwenkarme 27 sind an ihrem unteren Ende durch eine unter dem Behälter 12 hindurchgehende Querverbindung29 (Fig. 1 und 2) miteinander verbunden, auf. der eine Kurbelstange 30. schwenkbar befestigt ist, die von einem durch einen Elektromotor 32 angetriebenen Exzenter 31 bewegt wird. Auf diese Weise kann den Schwenkarmen 27 eine um die Achse 28 hin- und hergehende Schwenkbewegung verliehen werden, die die Stromschienen 23 und 24 in eine geradlinige Hin- und Herbewegung auf deren Tragrollen 22 versetzt.
  • In Verlängerung des Behälters 12 (Fig. 1) steht ein Behälter 33, in dem die Reinigung der behandelten Werkstücke sowie die Rückgewinnung der Chromsäure vor sich geht, die die Werkstücke bei ihrem Herausheben aus dem Elektrolysebad mitnehmen. Dem Behälter 33 ist ein Reinigungsbehälter mit fließendem Wasser 34 zugeordnet, auf den ein weiterer Reinigungsbehälter 35 mit heißem Wasser folgt, der in der Nähe der Aufgabe- und Abgabestelle 1-1 a parallel zum Behälter 12 steht.
  • Auf den Längsseiten des Behälters 12 sind in der Nähe seines Eingangsendes zwei symmetrische Zahnstangen 36 (Fig. 6 und 7) befestigt, die frei auf zwei Rollen 42 ruhen, die von zwei mit einem einstellbaren Gegengewicht 43 versehenen Armen 40 gehalten werden, die in einem Gehäuse 37 bei 41 schwenkbar angebracht sind, in dem die Zahnstangen 36 durch Flansche 38 gehalten werden. Durch diese Anordnung können die Zahnstangen 36 teilweise in das Innere des Gehäuses 37 versenkt werden.
  • Andererseits sind am Ausgangsende, d. h. an dem den Zahnstangen 36 entgegengesetzt gelegenen Ende, des Behälters 12 in 46 zwei um an den Stützen 44 befestigte Lagerzapfen46 schwenkbare Einrastvorrichtungen in Form von Armen 45 angebracht, die an einem Ende mit einem Gegengewicht 47 ausgestattet sind und an ihrem anderen Ende eine Aussparung 48 haben, die dem Querschnitt der Querstrebe 8 der Halter entspricht.
  • Die der Aufgabestelle 1 und dem Behälter 12 zugeordnete Greif- oder Übergabevorrichtung ist mit 49 bezeichnet; die anderen Greif- oder Übergabevorrichtungen der Anlage sind mit 50, 51, 52 bzw. 53 bezeichnet. Die Greif- und Übergabevorrichtung 50 ist zwischen dem Ausgangs ende des Behälters 12 und dem ersten Reinigungsbehälter 33 angeordnet, während die Greif- oder Übergabevorrichtung 51 die Halter mit den Werkstücken aus dem Behälter 33 herausnimmt und sie in den Behälter 34 einsetzt, während die Greif-oder Übergabevorrichtung 52 die Halter aus dem Behälter 34 herausnimmt und sie in den Behälter 35 einsetzt, und schließlich die Greif- oder Übergabevorrichtung 53 die Halter mit den Werkstücken aus dem Behälter 35 heraushebt und sie der Abgabestelle 1 a zuführt.
  • Die Greif- oder Übergabevorrichtungen können an und für sich beliebiger Bauart sein. In der in der Zeichnung, insbesondere in Fig. 12 und 13, dargestellten Ausführungsform haben die Greif- oder Übergabevorrichtungen, deren Antrieb und elektrische Verbindungen in einem geeigneten Gehäuse untergebracht sind, einen eigentlichen Übergabeteil mit zwei durch eine Querverbindung 56 miteinander verbundenen Armen 54, die an ihrem freien Ende mit einem Greifwerkzeug 55 in Form zweier eine Art Gabel bildender Finger ungleicher Länge versehen sind.
  • Dieses Ubergabeteil ist schwenkbar auf einer von einem Motor mit Untersetzungsgetriebe 58 angetriebenen horizontalen Achse 57 befestigt, wobei der Motor mit einer Kontaktvorrichtung 59 verbunden ist, deren Kontakte die verschiedenen für den normalen Ablauf der Phasen des Arbeitszyklus notwendigen Funktionen (das Anlaufen, die Bewegungsumkehrung, gegebenenfalls dieZeitabstimmung, das Anhalten usw.) bewirken.
  • Da jede Greif- oder Übergabevorrichtung zweckmäßigerweise von der ihr vorausgehenden Greif- oder Übergabevorrichtung abhängig ist, hat die erfindungsgemäße Anlage folgende Arbeitsweise: Die zu behandelnden Werkstücke 5 werden bei 1 von einem Arbeiter aufgenommen und, wie in Fig. 11 dargestellt, auf den Einhängewerkzeugen 11 eines mit seinen Gleitschuhen 9 auf den Schienen 3 und 4 ruhenden Halters befestigt. Da der elektrische Hauptantrieb der Anlage inzwischen in Gang gesetzt worden ist greifen die Greifwerkzeuge 55 der Arme 54 der Greif- oder Übergabevorrichtung 49 den mit Werkstücken 5 beladenen Halter an seiner Querstrebe 8, übergeben ihn zum Eingang des Behälters 12, wo sie die Querstrebe8 zwischen dem ersten und zweiten Zahn der Zahnstange 36 ablegen (Fig. 1, 2 und 6), wobei die Gleitschuhe 9 auf den Stromschienen 23 und 24 ruhen. Unmittelbar nach diesem Vorgang kommen die Arme der Greif-oder Übergabevorrichtung 49 automatisch zur Aufgabestelle 1 zurück und verbleiben in Aufnahmestellung.
  • Die Amplitude der Hin- und Herbewegung der von den Schwenkarmen27 angetriebenen Stromschienen23 und 24 entspricht dem Abstand zwischen den Zähnen der Zahnstangen 36. Diese Zahnstangen lassen den von den Stromschienen 23 und 24 mitgenommenen Halter mit den Werkstücken 5 frei vorlaufen. Bei dieser Vorlaufbewegung klettert die Querstrebe 8 an der Flanke der nächsten Zähne hoch, drückt die Zahnstangen teilweise in ihr Gehäuse 37 hinein und rastet dann in die nächsten Zähne ein, wobei die Zahnstangen sofort wieder ihre normale Lage einnehmen. Der Halter mit den Werkstücken kann daher den Schienen bei ihrem Rücklauf nicht folgen. Er bewegt sich somit auf den Schienen bei jeder Hin- und Herbewegung der Schwenkarme 27 um einen Zahn vorwärts.
  • Die Zahnstangen haben eine Länge, die gleich dem Vorschub der Halter ist. Wenn der die Werkstücke tragende Halter über alle Zähne der Zahnstangen hinweggegangen ist, legt er sich frei auf die Schienen, die ihn mit ihren ständigen Hin- und Herbewegungen mitnehmen, so daß die Werkstücke 5 die angestrebte Bewegung in dem im Behälter 12 enthaltenen Bad ausüben. Gleichzeitig wird der erste Halter mit den Werk- stücken durch die nachfolgenden, nacheinander durch die Greif- oder Übergabevorrichtung 49 auf die Zahn stangen 36 geführten und der Reihe nach durch die Zahn stangen mitgenommenen Halter allmählich zum Ausgang des Behälters 12 geschoben.
  • Bei seiner Ankunft am Ausgangsende des Behälters 12 wird jeder Halter mit den Werkstücken 5 automatisch in die Aussparungen 48 der Sperrvorrichtungen 45 (Fig. 8, 9, 10) eingerastet. In diesem Augenblick löst der Gleitschuh 9 am Ende des Halters einen Kontakt 67 aus, der die Greif- oder Übergabevorrichtung 50 in Gang setzt, deren Arme 54 darauf den Halter erfassen und ihn in den Behälter 33 übergeben. In diesem Behälter greifen nun die Arme der Greif- oder Übergabevorrichtung 51 ihrerseits den Halter mit Werkstücken und bringen ihn in den Behälter 34, wo die Arme der Greif- oder Übergabevorrichtung 52 sich darin einhaken und ihn zu dem letzten Behälter 35 transportieren und darin einsetzen. Dort nimmt die Greif- oder Ubergabevorrichtung 53 den Halter heraus und legt ihn auf einem in Nähe der Abgabestelle 1 a liegenden Auslieferer ab.
  • Der Auslieferer (Fig. 1 und 5) besitzt eine von einem Elektromotor 66 angetriebene Schubvorrichtung 60, die fest mit einem Kern 61 verbunden ist, der auf eine mit Gewinde versehene, in einer auf den zwischen den Stützen 2 für die Schienen 3, 4 liegenden Stützen angebrachten rohrförmigen Führung 63 gelagerten Staflge 62 geschraubt ist. Der Kern 61 hält einen Kontaktstift 64, der mit einem am Ende der rohrförmigen Führung 63 liegenden Gangumkehrschalter 65 zusammenarbeitet.
  • Wenn der die behandelten und gereinigten Werkstücke 5 tragende Halter durch die Arme 54 der Greif-oder Übergabevorrichtung 53 auf den Schienen 3 und 4 abgelegt worden ist, drückt die Schubvorrichtung60 gegen die Querstrebe 8 des Halters und schiebt diesen zur Abgabestelle 1 a hin, wo ein Arbeiter die behandelten Werkstücke nur noch abzuhängen und durch andere, noch zu behandelnde Werkstücke zu ersetzen braucht.
  • In diesem Augenblick wirkt der Kontaktstift 64 auf den Gangumkehrschalter 65 ein, worauf die Schubvorrichtung in ihre Ausgangsstellung zurückkehrt. Der allgemeine Arbeitszyklus beginnt von vorn und verläuft in der erläuterten Weise.
  • Die erfindungsgemäße Anlage braucht nicht in Form eines geschlossenen Arbeitskreises angeordnet zu sein, sondern kann in einer Reihe hintereinanderliegen.
  • PATENTANSPROCHE: 1. Automatisch arbeitende Anlage, insbesondere zur elektrolytischen Behandlung von beliebigen metallischen Werkstücken, die die üblichen Greif-oder Übergabevorrichtungen zugeordneten Behälter für die Elektrolyse und die Reinigung enthält, dadurch gekennzeichnet, daß jede der Greif-oder Übergabevorrichtungen (49, 50, 51, 52, 53) selbständig, beliebig verstellbar und austauschbar ist und starr miteinander verbundene und mit Greifwerkzeugen (55) ausgestattete Arme (54) enthält, die auf einer gemeinsamen horizontalen Achse (57) so angeordnet sind, daß sie zwischen zwei aufeinanderfolgenden Behältern gleichzeitig und unter sich parallel eine gleiche Hin- und Herbewegung ausführen können.

Claims (1)

  1. 2. Anlage nach Anspruch 1 mit einem Untersetzungsgetriebe für die Steuerung der Greifwerkzeuge jeder Greif- oder Übergabevorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Untersetzungsgetriebe (58) mit einer Kontaktvorriditung (59j zum Steuern des Arbeitsablaufes verbunden ist, während jede Greif- oder Übergabevorrichtung von der ihr vorausgehenden Greif- pder Übergabevorrichtung in der Weise abhängig ist, daß ihr Arm (54) mit den Greifwerkzeugen nicht schwenken kann, bevor der die sich in der Behandlung befindlichen Werkstücke tragende Halter (8) am Ende seiner Bahn angekommen ist.
    3. Anlage nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die Behälter (12) für die Behandlung der Werkstücke (5) an ihrem Eingangsende mit einer Vorschubvorrichtung für die die Werkstücke tragenden Halter (8) ausgestattet sind, die feststehende Zahnstangen mit Sperrzähnen (36) aufweist und mit hin- und herbewegten Stromschienen (23, 24) zusammenwirkt, die mit der Gleichstromquelle der Anlage verbunden sind und auf Rollen (22) ruhen, die auf den auf den oberen Rändern der Seitenwände des oder der Behälter befestigten Stützen (21) angebracht sind, wobei der Vorschub des ersten auf die Zahnstangen gebrachten Halters (8) durch Schieben mittels der nachfolgenden, nacheinander auf die Zahnstangen gebrachten Halter (8) erzielt wird.
    4. Anlage nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß am Ausgangsende des oder der Behälter (12) für die Behandlung der Werkstücke (5) eine Vorrichtung für die Halter (8) mit den Werkstücken (5) angebracht ist, die jeden Halter (8) bei seiner Ankunft an diesem Ende zeitweilig erfaßt sowie in seiner Bewegung anhält und dadurch ermöglicht, daß der Halter (8) durch das Greifwerkzeug (55) der zugeordneten Greif- oder Übergabevorrichtung (50) angehoben wird, während die Hin- und Herbewegung der Stromschienen (23, 24) und der von diesen getragenen Werkstücke (5) ungehindert fortgesetzt werden kann.
    5. Anlage nach Anspruch 2 bis 5, dadurch gekennzeiohnet, daß hinter dem letzten Behälter (35) der Anlage eine Greif- oder Übergabevorrichtung angeordnet ist, die die gefertigten Werkstücke (5) in einen Verteiler mit Schubvorrichtung (60) transportiert, der die Halter (8) mit den fertigen Werkstücken (5) nacheinander an die Abgabestelle (la) bringt. ~~~~~~~ In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 481 459, 579 066, 916 611, 928 562, 929 167, 934 383, 939 603; deutsche Auslegeschrift D 17479 VI/48a (bekanntgemacht am 27. 10. 1955).
DEL27531A 1956-11-13 1957-04-24 Automatisch arbeitende Anlage, insbesondere zur elektrolytischen Behandlung von beliebigen metallischen Werkstuecken Pending DE1102521B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR1102521X 1956-11-13

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1102521B true DE1102521B (de) 1961-03-16

Family

ID=9621677

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEL27531A Pending DE1102521B (de) 1956-11-13 1957-04-24 Automatisch arbeitende Anlage, insbesondere zur elektrolytischen Behandlung von beliebigen metallischen Werkstuecken

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1102521B (de)

Citations (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE481459C (de) * 1928-03-04 1929-08-29 Langbein Pfanhauser Werke Ag Verfahren und Vorrichtung zur UEbergabe von Waren von einem Bewegungssystem auf ein anderes, insbesondere bei Anlagen zur Durchfuehrung galvanischer Fliessarbeit
DE579066C (de) * 1931-09-17 1933-06-21 Siemens & Halske Akt Ges Verfahren zur selbsttaetigen Befoerderung von Gegenstaenden durch Baeder
DE916611C (de) * 1951-10-20 1954-08-12 Langbein Pfanhauser Werke Ag Vorrichtung zum Bewegen der Ware in galvanischen Ringbaedern
DE928562C (de) * 1952-11-19 1955-06-02 Deinert & Co Antriebseinrichtung fuer Ring- und Wanderbaeder, beispielsweise von Galvanisieranlagen
DE929167C (de) * 1952-11-12 1955-06-20 Deinert & Co Einrichtung zum Transport von Traggestellen in automatisch arbeitenden Galvanisieranlagen od. dgl.
DE934383C (de) * 1952-04-29 1955-10-20 Deinert & Co Vollautomatisch arbeitende Galvanisiervorrichtung mit verschiedenen Verweilzeiten in den Galvanisier- bzw. Hilfsbaedern
DE939603C (de) * 1953-06-16 1956-02-23 Deinert & Co Automatisch arbeitende Galvanisieranlage

Patent Citations (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE481459C (de) * 1928-03-04 1929-08-29 Langbein Pfanhauser Werke Ag Verfahren und Vorrichtung zur UEbergabe von Waren von einem Bewegungssystem auf ein anderes, insbesondere bei Anlagen zur Durchfuehrung galvanischer Fliessarbeit
DE579066C (de) * 1931-09-17 1933-06-21 Siemens & Halske Akt Ges Verfahren zur selbsttaetigen Befoerderung von Gegenstaenden durch Baeder
DE916611C (de) * 1951-10-20 1954-08-12 Langbein Pfanhauser Werke Ag Vorrichtung zum Bewegen der Ware in galvanischen Ringbaedern
DE934383C (de) * 1952-04-29 1955-10-20 Deinert & Co Vollautomatisch arbeitende Galvanisiervorrichtung mit verschiedenen Verweilzeiten in den Galvanisier- bzw. Hilfsbaedern
DE929167C (de) * 1952-11-12 1955-06-20 Deinert & Co Einrichtung zum Transport von Traggestellen in automatisch arbeitenden Galvanisieranlagen od. dgl.
DE928562C (de) * 1952-11-19 1955-06-02 Deinert & Co Antriebseinrichtung fuer Ring- und Wanderbaeder, beispielsweise von Galvanisieranlagen
DE939603C (de) * 1953-06-16 1956-02-23 Deinert & Co Automatisch arbeitende Galvanisieranlage

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2006027B2 (de) Vorrichtung zum handhaben bzw foerdern von oberflaechenbe handlungen unterworfenen gegenstaenden
DE1533438B2 (de) Vorrichtung zum Überführen und Weiterbefördern von fertigen Kupferkathoden-Blecheinheiten für die elektrolytische Kupferraffination in ein Magazin
DE2512762C3 (de) Vorrichtung zum Fuhren von Werkstücken in galvanischen Metallisierungs-, insbesondere Verchromungsanlagen
DE1102521B (de) Automatisch arbeitende Anlage, insbesondere zur elektrolytischen Behandlung von beliebigen metallischen Werkstuecken
AT208172B (de) Automatisch arbeitende elektrolytische od. ähnl. Anlage
DE731268C (de) Warenuebergabe fuer Galvanisierautomaten
DE1431816B2 (de) Vorrichtung zum Werkstücktransport, insbesondere in Galvanisieranlagen
DE962217C (de) Vorrichtung zur Oberflaechenbehandlung von Teilen aus Metall oder anderen Werkstoffen in einem oder mehreren z. B. galvanischen Baedern
DE485744C (de) Einrichtung zum Bewegen von an Tragvorrichtungen aufgehaengten Gegenstaenden durch Baeder
DE970804C (de) Verfahren und Einrichtung zum Galvanisieren
DE451623C (de) Galvanisches Bad mit wandernden Kathoden
DE976499C (de) Vorrichtung zum Verschieben von Galvanisiergestellen in Galvanisieranlagen
DE1262725B (de) Vorrichtung zur Oberflaechenbehandlung von Besteckteilen in galvanischen Baedern
DE1043748B (de) Automatisch arbeitende Galvanisieranlage
DE897502C (de) Vorrichtung zum automatischen Galvanisieren
AT117024B (de) Einrichtung an Bädern zur Behandlung von Gegenständen, insbesondere an elektrolytischen Bädern.
DE887723C (de) Verfahren und Einrichtung zur Erzeugung oertlich verstaerkter galvanischer Niederschlaege auf Gegenstaenden aller Art
AT202931B (de) Vorrichtung zum Transport chemisch oder elektrochemisch zu behandelnder Ware durch Behandlungsstationen, z. B. Behandlungsbäder
DE483313C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Durchfuehrung galvanischer Fliessarbeit
DE3888879T2 (de) Automatische Vorrichtung zur kontinuierlichen galvanischen Behandlung von Metallstäben.
DE1193428B (de) Vorrichtung zum Fuehren und Verschieben von Werkstuecken oder Werkstuecktraegern bei Transporteinrichtungen, vorzugsweise bei Galvanisier- und aehnlichen Anlagen
DE1078844B (de) Vorrichtung zur Behandlung von Werkstuecken in Fluessigkeiten, insbesondere in galvanischen Baedern
DE2006027C (de) Vorrichtung zum Handhaben bzw. Fördern von Oberflächenbehandlungen unterworfenen Gegenständen
DE1171816B (de) Automatisch arbeitende Galvanisieranlage
DE1938375C3 (de) Fördervorrichtung