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DE1262725B - Vorrichtung zur Oberflaechenbehandlung von Besteckteilen in galvanischen Baedern - Google Patents

Vorrichtung zur Oberflaechenbehandlung von Besteckteilen in galvanischen Baedern

Info

Publication number
DE1262725B
DE1262725B DE1963V0025013 DEV0025013A DE1262725B DE 1262725 B DE1262725 B DE 1262725B DE 1963V0025013 DE1963V0025013 DE 1963V0025013 DE V0025013 A DEV0025013 A DE V0025013A DE 1262725 B DE1262725 B DE 1262725B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cutlery
movable
surface treatment
holding parts
wire
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1963V0025013
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Heiduk
Dr-Ing Gottfried Pointner
Walter Sowa
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Vereinigte Metallwerke Ranshoffen Berndorf AG
Original Assignee
Vereinigte Metallwerke Ranshoffen Berndorf AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Vereinigte Metallwerke Ranshoffen Berndorf AG filed Critical Vereinigte Metallwerke Ranshoffen Berndorf AG
Publication of DE1262725B publication Critical patent/DE1262725B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25DPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PRODUCTION OF COATINGS; ELECTROFORMING; APPARATUS THEREFOR
    • C25D17/00Constructional parts, or assemblies thereof, of cells for electrolytic coating
    • C25D17/06Suspending or supporting devices for articles to be coated
    • C25D17/08Supporting racks, i.e. not for suspending

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Electroplating Methods And Accessories (AREA)
  • Chemically Coating (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
C23b
Deutsche Kl.: 48 a-5/70
Nummer: 1 262 725
Aktenzeichen: V 25013 VI b/48 a
Anmeldetag: 10. Dezember 1963
Auslegetag: 7. März 1968
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Oberflächenbehandlung von Blechteilen in galvanischen Bädern, wobei die Besteckteile gegenüber ihrer Halterung beweglich sind.
In galvanischen Anlagen tritt das Problem auf, an den Auflagestellen der zu behandelnden Waren am Warenträger Markierungen und schadhafte Stellen zu vermeiden. Besonders unangenehm sind solche Stellen, wenn ein Stromübergang stattfindet, weil dort dann die Überzugsschicht vollkommen fehlen bzw. unterbrochen sein kann.
Man hat sich bisher bei der Herstellung hochwertiger Waren, beispielsweise beim Versilbern von Bestecken, damit beholfen, daß diese Bestecke während der Galvanisierung mehrmals umgesteckt wurden, um die Auflagestellen zu ändern. Dies erfordert aber viel Handarbeit und steht einer Automatisierung hindernd im Wege. Es ist daher auch schon bekannt, das Gehänge für das Besteck als Ganzes in allen Richtungen, also um mehrere Achsen, schwenkbar zu machen, so daß sich die Besteckteile dann durch die Schwerkraft bewegen und hierdurch ihre Auflagestellen ändern. In einem anderen Fall werden Massenteile in motorisch bewegten Trommeln im Bad umgewälzt, wie es bei großen Hohlkörpern noch bekannt ist, wobei diese beim Durchgang durch ein Beizbad mit dem Beizkorb verschwenkt werden, indem die Aufhängungen phasenverschoben arbeiten und damit die Entleerung der Beizflüssigkeit erreicht wird.
Diese bekannten Einrichtungen sind aber bei der Maskenversilberung nicht anwendbar, da hierbei die Werkstücke ihre Lage zu den Masken bzw. Blenden zu stark verändern und dann die an bestimmten, den Abnutzungsstellen erwünschten Verstärkungen der Silberauflage nicht mehr begrenzt werden können.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Vorrichtung zum Oberflächenbehandeln von Besteckteilen in galvanischen Bädern zu schaffen, die unter Beibehaltung einer vorbestimmten Lage für die Besteckteile zur Vermeidung von schädlichen Auflagestellen eine gesteuerte Bewegung ermöglicht.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß für jedes einzelne Besteck mindestens zwei Ösen bildende Halteteile vorgesehen sind, von denen mindestens einer gegenüber den anderen während des Galvanisiervorganges, z. B. durch Nocken oder Anschläge, kontinuierlich bewegbar ist.
Bei einer vorteilhaften Lösung werden die Halteteile von einem stromleitenden Haken, der fest angeordnet ist, und einer relativ zum Haken auf und ab beweglichen isolierten Drahtschlinge gebildet.
Vorrichtung zur Oberflächenbehandlung von Besteckteilen in galvanischen Bädern
Anmelder:
Vereinigte Metallwerke
Ranshofen-Berndorf A. G.,
Braunau/Inn — Ranshofen (Österreich)
Vertreter:
Dipl.-Ing. L. Hain, Patentanwalt, 8000 München 2, Tal 18
Als Erfinder benannt:
Dr.-Ing. Gottfried Pointner,
Walter Sowa,
Robert Heiduk, Berndorf (Österreich)
Beanspruchte Priorität:
Österreich vom 12. Dezember 1962 (A 9690/62)
Eine andere zweckmäßige Lösung sieht eine feststehende Platte mit Ausnehmungen oder Schlitzen zum Einhängen der Bestecke vor, wobei über jedem Schlitz eine ähnlich geformte etwas größere Drahtöse angeordnet ist und alle Drahtösen an einem zentralen Kipprahmen befestigt sind, der gegenüber der Platte kippbar ist.
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung hat also jedes einzelne Besteck Halteteile, die ein dauerndes Verschieben um bestimmte, genau vorgegebene Werte ermöglichen, um die erwünschte Veränderung der Angriffsflächen der Halteteile am Besteck zu erreichen, ohne daß das Besteck aber seine Lage gegenüber der Blende oder Maske im galvanischen Bad nachteilig verändert.
Die Zeichnung zeigt Ausführungsbeispiele von Vorrichtungen gemäß der Erfindung. Es stellt dar F i g. 1 ein Gehänge für Besteckgabeln,
F i g. 2 eine vergrößerte Teilansicht zur F i g. 1, F i g. 3 eine perspektivische Ansicht eines weiteren Gehänges,
F i g. 4 eine Teilansicht hierzu,
F i g. 5 eine perspektivische Ansicht einer anderen Ausführungsform, die für alle Besteckteile geeignet ist, F i g. 6 eine perspektivische Ansicht einer weiteren Lösungsform und
F i g. 7 eine Funktionszeichnung zur F i g. 6.
809 517/587
Das Gehänge nach den F i g. 1 und 2 zum Einhängen von beispielsweise Besteckgabeln in ein Bad besteht aus einem Gestell 1 mit fest angeordneten, blanken Haken 2 als die einen Halteteile, die die Stromzuführung zu den zwischen den Zinken eingehängten Besteckgabeln 3 übernehmen, sowie einem zweiten, gegenüber dem ersten Gestell beweglichen Gestell 4 mit isolierten Drahtschlingen 5 zum Umfassen und Abstützen der Stiele der Besteckgabeln 3. Wird das Gehänge entsprechend dem Pfeil 6 bewegt, dann werden die Drahtschlingen S durch einen auf einer schiefen Ebene 7 am Rande des Behälters auflaufenden Bolzen 8 in Richtung des Pfeils 9 nach oben oder unten verschoben. Hierdurch werden Schattenbildungen an den Gabelstielen verhindert. Die von den Haken 2 zwischen den Zinken verursachten Marken stören dort nicht.
In den F i g. 3 und 4 skid etwas andere Gehänge dargestellt, die keinerlei Markierungen hinterlassen und für alle Arten von Bestecken geeignet sind und ao die eine gegenüber dem Besteckstiel erweiterte Laffe mit schrägen Aufliegeflächen aufweisen. Die Halteteile bestehen hier aus einzelnen Drahtschlingen 10, die an Rahmen 11 und 12 befestigt sind und stromleitenden Kontakt geben. Während der Rahmen 11 feststeht, ist der Rahmen 12 in Richtung der Pfeile 13 gegenüber dem Rahmen 11 beweglich. Die mit den Laffen nach oben und mit den Stielen nach unten zwischen die Drahtschlingen 10 eingehängten Besteckteile werden bei der Bewegung der Drahtschlingen 10 zueinander an den schrägen Flächen geklemmt und hochgedrückt, während sie bei der entgegengesetzten Bewegung wieder nach unten rutschen. So entsteht eine dauernde Auf- und Abbewegung der Besteckteile, ohne daß Marken oder schadhafte Stellen hinterlassen werden. Der Antrieb für die Rahmen 11 und 12 erfolgt über eine Antriebsstange 14 und einen Nockentrieb 15.
Die Drahtschlingen 10 können, wie in F i g. 3 gezeigt, entweder einander gegenüberliegen oder gemäß F i g. 4 einander übergreifen.
Bei der Ausführungsform gemäß F i g. 5 werden die Drahtschlingen durch Haken 16,17 ersetzt, von denen jeweils die einen Haken 17 gegenüber den anderen Haken 16 bewegbar sind, und zwar in Riehtang der Pfeile 13. So ergeben sich im Prinzip dieselben Verhältnisse wie bei der Ausführungsform nach den F i g. 3 und 4.
Eine von den vorbeschriebenen Lösungsformen etwas abweichende Vorrichtung zeigen die F i g. 6 und 7. Hier wird das Besteck, in F i g. 7 beispielsweise ein Löffel 18, in Schlitze 19 eines plattenartigen Trägers 20 eingehängt, über dem ein Kipprahmen angeordnet ist, der über jedem der Schlitze 19 Drahtösen 22 aufweist, die in der Form ähnlich wie die Schlitze 19, jedoch etwas weiter als diese, gehalten sind, so daß die Löffel 18 erst beim Anheben auf diesen zu hegen kommen und dann von der Platte 20 abgehoben werden. Da die Auflagestellen an der Platte 20 und den Drahtösen 22 verschieden sind, entstehen auch keine sichtbaren Markierungen. Zum Bewegen des Kipprahmens 21 dient ein Antriebshebel 23, der in Lagerböcken 24, an denen auch die Platte 20 befestigt ist, gelagert ist.
An Stelle des gezeigten Nockentriebes kann ein doppelarmiger Hebel Verwendung finden, wobei dann auch beide Halteteile bewegt werden können.
Die erfindungsgemäße Lösungsform ist bei jeder Art von Galvanisierung, Beizung, Lackierung u. dgl. anwendbar.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zur Oberflächenbehandlung von Besteckteilen in galvanischen Bädern, wobei die Besteckteile gegenüber ihrer Halterung beweglich sind, dadurch gekennzeichnet, daß für jedes einzelne Besteck (3,18) mindestens zwei Ösen bildende Halteteile (2, S; 11, 12; 16,17) vorgesehen sind, von denen mindestens einer gegenüber den anderen während des Galvanisiervorganges, z. B. durch Nocken (15) oder Anschläge (7), kontinuierlich bewegbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteteile von einem feststehenden, stromleitenden Haken (2) und einer isolierten Drahtschlinge (5), die gegenüber dem Haken auf und ab beweglich ist, gebildet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine feststehende Platte (20) Ausnehmungen oder Schlitze (19) zum Einhängen der Bestecke (18) aufweist, wobei über jedem Schlitz eine ähnlich geformte, etwas größere Drahtöse (22) angeordnet ist und alle Drahtösen (22) an einem zentralen Kipprahmen (21) befestigt sind, der gegenüber der Platte (20) kippbar ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 447 037;
deutsche Auslegeschrift Nr. 1107 479;
schweizerische Patentschrift Nr. 276 425.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
809 510/119 2. 68 © Bundesdruckerei Berlin
DE1963V0025013 1962-12-12 1963-12-10 Vorrichtung zur Oberflaechenbehandlung von Besteckteilen in galvanischen Baedern Pending DE1262725B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT969062A AT235655B (de) 1962-12-12 1962-12-12 Verfahren und Vorrichtung zur Oberflächenbehandlung von Gegenständen in galvanischen Bädern

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1262725B true DE1262725B (de) 1968-03-07

Family

ID=3616403

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1963V0025013 Pending DE1262725B (de) 1962-12-12 1963-12-10 Vorrichtung zur Oberflaechenbehandlung von Besteckteilen in galvanischen Baedern

Country Status (4)

Country Link
AT (1) AT235655B (de)
CH (1) CH413538A (de)
DE (1) DE1262725B (de)
GB (1) GB1057148A (de)

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DE447037C (de) * 1925-01-31 1927-07-16 Gottfried Buchert Vorrichtung zum Beizen, bei welcher das Beizgut oder der Beizkorb in pendelnde Bewegung versetzt wird
CH276425A (de) * 1949-10-12 1951-07-15 Fischer Ag Georg Einrichtung zum Behandeln von Metallteilen.
DE1107479B (de) * 1956-03-19 1961-05-25 Otto Duerr Stuttgart Zuffenhau Vorrichtung zur Oberflaechenbehandlung von teilweise geschlossenen Hohlkoerpern im Tauchverfahren

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Also Published As

Publication number Publication date
CH413538A (de) 1966-05-15
AT235655B (de) 1964-09-10
GB1057148A (en) 1967-02-01

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