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DE1078844B - Vorrichtung zur Behandlung von Werkstuecken in Fluessigkeiten, insbesondere in galvanischen Baedern - Google Patents

Vorrichtung zur Behandlung von Werkstuecken in Fluessigkeiten, insbesondere in galvanischen Baedern

Info

Publication number
DE1078844B
DE1078844B DEU4060A DEU0004060A DE1078844B DE 1078844 B DE1078844 B DE 1078844B DE U4060 A DEU4060 A DE U4060A DE U0004060 A DEU0004060 A DE U0004060A DE 1078844 B DE1078844 B DE 1078844B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
carrier
frame
station
movable
rail sections
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEU4060A
Other languages
English (en)
Inventor
John Virden Davis
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Udylite Research Corp
Original Assignee
Udylite Research Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Udylite Research Corp filed Critical Udylite Research Corp
Publication of DE1078844B publication Critical patent/DE1078844B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G49/00Conveying systems characterised by their application for specified purposes not otherwise provided for
    • B65G49/02Conveying systems characterised by their application for specified purposes not otherwise provided for for conveying workpieces through baths of liquid
    • B65G49/04Conveying systems characterised by their application for specified purposes not otherwise provided for for conveying workpieces through baths of liquid the workpieces being immersed and withdrawn by movement in a vertical direction
    • B65G49/0409Conveying systems characterised by their application for specified purposes not otherwise provided for for conveying workpieces through baths of liquid the workpieces being immersed and withdrawn by movement in a vertical direction specially adapted for workpieces of definite length
    • B65G49/0436Conveying systems characterised by their application for specified purposes not otherwise provided for for conveying workpieces through baths of liquid the workpieces being immersed and withdrawn by movement in a vertical direction specially adapted for workpieces of definite length arrangements for conveyance from bath to bath
    • B65G49/0472Conveying systems characterised by their application for specified purposes not otherwise provided for for conveying workpieces through baths of liquid the workpieces being immersed and withdrawn by movement in a vertical direction specially adapted for workpieces of definite length arrangements for conveyance from bath to bath along a non continuous circuit
    • B65G49/0477Conveying systems characterised by their application for specified purposes not otherwise provided for for conveying workpieces through baths of liquid the workpieces being immersed and withdrawn by movement in a vertical direction specially adapted for workpieces of definite length arrangements for conveyance from bath to bath along a non continuous circuit with lifting means for circuit parts
    • B65G49/0481Conveying systems characterised by their application for specified purposes not otherwise provided for for conveying workpieces through baths of liquid the workpieces being immersed and withdrawn by movement in a vertical direction specially adapted for workpieces of definite length arrangements for conveyance from bath to bath along a non continuous circuit with lifting means for circuit parts with lifting means locating at the bath area
    • B65G49/049Conveying systems characterised by their application for specified purposes not otherwise provided for for conveying workpieces through baths of liquid the workpieces being immersed and withdrawn by movement in a vertical direction specially adapted for workpieces of definite length arrangements for conveyance from bath to bath along a non continuous circuit with lifting means for circuit parts with lifting means locating at the bath area provided with vertical guiding means

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  • Electroplating Methods And Accessories (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Behandlung von Werkstücken in Flüssigkeiten, insbesondere in galvanischen Bädern Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Behandlung von Werkstücken in Flüssigkeiten und vorzugsweise in galvanischen Bädern. Die Erfindung betrifft, obwohl sie nicht so begrenzt ist, besonders geradlinige automatische Galvanisieranlagen, bei welchen mehrere Werkstücke auf Trägern von dem einen Ende der Maschine zu dem anderen transportiert werden und von den Trägern nach dem Galvanisieren entfernt werden.
  • Bei den üblichen geradlinigen automatischen Galvanisieranlagen wird der Werkstückträger an dem einen Ende der mit mehreren Tanks ausgerüsteten Vorrichtung eingeführt. Diese Tanks sind auf der gesamten Länge der Vorrichtung an geordnet, und jedes Werkstück wird in hochgehobener Lage von einem Tank zum nächsten Tank weiterbefördert und läuft dann in abgesenkter Stellung zwischen Reihen von längs angeordneten Anoden, um dann an dem entgegengesetzten Ende der Anlage aus dem Galvanisierbad emporzutauchen. Eine derartige Anordnung gestattet jedoch nur eine geringeVerstellung derAnoden zur Anpassung an die verschieden geformten Teile, welche für einen gleichmäßigen Überzug über die ganze Werkstückoberfläche notwendig ist. In den üblichen Fällen, wo die zu galvanisierenden Teile eine Einstellung der Anoden benötigen, wird es vorgezogen, und es ist billiger, diese Teile in einem ruhenden Tank zu galvanisieren, wobei die Teile horizontal und die Anoden um das Werkstück in Sätzen angeordnet sind, obwohl die galvanisierten Teile nun durch Aufzüge hochgezogen werden müssen, die von einem geschulten Galvaniseur bedient werden.
  • Es sind auch Vorrichtungen bekannt, bei denen an der Behandlungsstation eine Halterung vorgesehen ist, die gleichzeitig eine Mehrzahl von Werkstückträgern in abgesenkter Lage hält. Hierbei ist eine Hubvorrichtung vorhanden, die zwischen einer abgesenkten und einer angehobenen Stellung mit einem Antrieb hin- und herbewegt werden kann, um wahlweise den einen oder anderen Werkstückträger anzuheben oder abzusenken. Diese Hubvorrichtung ist als vertikalter Rahmen ausgebildet, welcher eine Mehrzahl von horizontal aufeinander ausgerichteter beweglicher Schienenabschnitte trägt, die in der angehobenen Stellung der Hubvorrichtung horizontal mitÜberführungs schienen ausgerichtet sind. Auf den Überführungsschienen und den beweglichen Schienenabschnitten sind bewegbare Werkstückträger vorgesehen, die sich auf den ortsfesten Schienen und den beweglichen Schienenabschnitten abstützen, wenn der Rahmen in der abgesenkten Stellung ist. Die beweglichen Schiene nenabschnitte können bei dieser Vorrichtung durch eine Verschwenkvorrichtung in der abgesenkten Lage wahlweise zwischen einer Werkzeugträger-Eingriffsstellung und einer zurückgezogenen Ruhestellung, in der kein Eingriff erfolgt, verschwenkt werden. In der angehobenen Stellung werden die ausgewählten, beweglichen Schienenabschnitte in der Werkzeugträger-Eingriffsstellung durch eine Sperre gehalten.
  • Hierbei ist es jedoch nicht möglich, die Werkzeugträger in der angehobenen Stellung der Hubvorrichtung über die in der Behandlungsstation in abgesenkter Lage stehengebliebenen Werkstückträger hinwegzubewegen.
  • Zweck der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zu schaffen, welche die Nachteile der bisher bekannten Vorrichtung behebt und bei Behandlung von mehreren Werkstücken gleichzeitig zeit- und raumsparend ist.
  • Es ist ein weiterer Zweck, eine Vorrichtung zu schaffen, in welcher ein oder mehrere Werkstücke von einer großen Menge derselben wahlweise aus dem Galvanisierbad hochgehoben werden können, wobei diejenigen Werkstücke, die noch nicht vollständig gaivanisiert sind, weiter ständig in dem Galvanisierbad bleiben können, bis ihre Entfernungszeit herangeschritten ist.
  • Ein weiterer Zweck ist es, eine Vorrichtung zu schaffen, bei welcher die fertiggalvanisierten Werkstücke überspringend befördert werden, d. h. wahlweise und automatisch von der Galvanisierstation in irgen(deiner gewünschten Reihenfelge -unabhängig von ihrer Längsordnung in der Galvanisierstation aus dieser entfernt werden können, und bei welcher weiterhin unbehandelte Werkstücke automatisch in die Plätze der Galvanisierstation übergeführt werden, welche.. durch die fertiggalvanisierten Werkstücke frei geworden sind.
  • Die von der Erfindung gegenüber bekannten Anordnungen erstrebten Vorteile liegen somit darin, daß von einer Gruppe von Werkstückträgern, die sich in abgesenkter Stellung in den einzelnen Bädern befinden, einzelne in die angehobene Stellung befördert und von dort auf horizontalem Wege aus der Behandlungsstation abgeführt werden können und daß, solange sich die Hubvorrichtung noch-in der angehobenen Stellung befindet, ein neuer Werkstückträger in die Stellung über dem frei gewordenen Bad bewegt und dann in das soeben frei gewordene Bad abgesenkt werden kann.
  • Eine solche Anordnung kann dann irgendwelche anderen der in abgesenkter Stellung befindlichen Werkstückträger fortnehmen und durch neue Werkstückträger ersetzen. Dieses Fortnehmen und Ersetzen der Werkstückträger läßt sich in einer zuvor festgelegten Reihenfolge vornehmen. Während dieser Austauschvorgänge muß oder kann der fortgenommene Werkstückträger in horizontaler Richtung über die anderen sich noch in abgesenkter Stellung befindlichen Werkstückträger hinwegbewegt werden. Der neue Werkstückträger muß oder kann dann in gleicher Weise auf einem horizontalen Pfad über die anderen sich noch in abgesenkter Stellung befindlichen Werkstückträger hinweg zu seinem Platz gebracht werden.
  • Die Grundgedanken der Erfindung sind vor allem anwendbar, wenn es aus chemischen oder mechanischen Gründen nicht möglich oder unerwünscht ist, die Werkstückträger in den abgesenkten Stellungen in horizontaler Richtung zu bewegen. Mechanische Gründe sind vor allem ausschlaggebend bei Galvanisiermaschinen, bei denen in immer stärkerem Maße Gruppen oder Nester von Anoden verwendet werden.
  • Die Erfindung geht aus von einer Vorrichtung zum Behandeln von Werkstücken in Flüssigkeiten, insbesondere zum Galvanisieren, mit einer an der Behandlungsstation angeordneten Halterung, die gleichzeitig eine Mehrzahl von Werkstückträgern in abgesenkter Lage hält, und einer Hubvorrichtung, die zwischen einer abgesenkten und einer angehobenen Stellung mit einem Antrieb hin- und herbewegt werden kann, um selektiv einen oder mehrere der Werkstückträger anzuheben oder abzusenken, wobei das Neue und Erfinderische darin gesehen wird, daß eine Uberführungsvorrichtung vorgesehen ist, mit der die Werkstückträger bei in angehobener Stellung befindlicher Hubvorrichtung über die in der Behandlungsstation in abgesenkter Lage stehengebliebenen Werkstückträger hinwegbewegt werden können.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist eine weitere Überführungsvorrichtung vorgesehen, mit der die Werkstückträger auch dann über die in abgesenkter Lage befindlichen Werkstückträger hinwegbewegt werden könnten, wenn sich die Hubvorrichtung in der abgesenkten Stellung befindet.
  • Die Erfindung ist nur beispielsweise in den Zeichnungen beschrieben; es zeigt Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer geradlinig arbeitenden Galvanisiervorrichtung, bei welcher die Tanks entfernt sind, wobei jedoch die Lage der Galvanisierstation angegeben ist, Fig. 2 eine perspektivische Ansicht der Galvanisierstation der in Fig. 1 gezeigten Vorrichtung, wobei der Rahmen derselben sich in der unteren Stellung befindet und wobei weiterhin eine Nockenwelle und ein Nockenwellenantrieb für die beweglichen Laufschienenabschnitte gezeigt ist, Fig. 3 eine perspektivische Ansicht ähnlich Fig. 2, jedoch mit hochgehobenem Rahmen und mit einem der beweglichen Laufschienenabschnitte (34a) in nach innen gehaltener Stellung, um einen tSberführungsschienenabschnitt direkt darüber zu verschieben und eine durchgehende Laufschiene zu bilden, Fig. 4 eine perspektivische Ansicht des Inneren der Überführungsschiene der Galvanisierstation, Fig. 5 einen teilweisen Querschnitt längs der Linie 5-5 der Fig. 2, welcher die Zusammenarbeit eines die Laufschiene bestimmenden Nockens und eine bewegliche Laufschienenabstützung und auch die Art und Weise zeigt, in welcher ein beweglicher Laufschienenabschnitt einen Träger ergreift; diese Figur zeigt weiterhin ein erstes Ausführungsbeispiel einer schwenkbar angebrachten Überführungslaufschiene mit einem verschiebbaren Teil, welche direkt iiber dem beweglichen Laufschienenabschnitt der Galvanisierstation angebracht ist, Fig. 6 einen teilweisen Querschnitt ähnlich dem oberen Teil der Fig. 5, bei welcher jedoch der ausgewählte bewegliche Laufschienenabschnitt in seiner erhobenen Stellung mit dem verschiebbaren Abschnitt der Überführungslaufschiene direkt -darüber nach oben schwenkbar angebracht ist, damit der bewegliche Laufschienenteil in eine Flucht mit der Uberführungsschiene gelangt und ein Teil dieser wird, Fig. 7 einen teilweisen Querschnitt längs der Linie 7-7 der Fig. 5, welcher die Mittel zur schwenkbaren Befestigung der verschiebbaren Abschnitte der Überführungslaufschiene oberhalb der Galvanisierstation wiedergibt, Fig. 8 einen teilweisen Querschnitt ähnlich der Fig. 5, welche jedoch ein zweites Ausführungsbeispiel eines verschiebbaren Überführungslaufschienenteiles wie dergibt, welches oberhalb der Galvanisierstation angeordnet ist, Fig. 9 einen teilweisen Querschnitt ähnlich dem oberen Teil der Fig. 8, welcher den ausgewählten beweglichen Laufschienenabschnitt in seiner hochgehobenen Stellung mit dem verschiebbaren Abschnitt der Überführungsschiene direkt darüber zeigt, welche nach oben geschoben ist, damit der bewegliche Laufschienenabschnitt in einer Flucht mit der Überführungsschiene oberhalb der Galvanisierstation liegt und einen Teil dieser Überführungsschiene bilden kann, Fig. 10 einen teilweisen Querschnitt längs der Linie 10-10 der Fig. 8, welcher die Mittel zur gleitenden Befestigung der verschiebbaren Abschnitte der Überführungsschienen oberhalb der Galvanisierstation wiedergibt, Fig. 11 eine perspektivische Ansicht einer Stößelrückholführung, deren Tor in geöffneter Stellung ist, damit der Stößel hinter einen Träger fällt, Fig. 12 eine perspektivische Ansicht ähnlich der Fig. 11, jedoch in geschlossener Stellung, um die zurückgeholte Stellung des Stößels beizubehalten, Fig. 13 einen teilweisen Aufriß längs der Linie 13-13 der Fig. 2, welcher die Betätigungsmittel für das Tor der Stößelrückführung zeigt, Fig. 14 einen teilweisen Querschnitt längs der Linie 14-14 der Fig. 3, welcher die Stößelschieber und deren Arbeitsweise zeigt, Fig. 15 eine schematische Ansicht, welche diegegenseitige Anordnung zwischen den verschiedenen Stationen und Tanks der Vorrichtung zeigt, Fig. 16 eine schematische Ansicht ähnlich der Fig. 15, wobei jedoch ein Werkstück aus der Galvanisierstation zu einer Spiil-Überführungsstation bewegt und ein neues Werkstück an Stelle des vorhergehenden der Galvanisierstation zugeführt wird, Fig. 17 eine schematische Ansicht ähnlich den Fig. 15 und 16, wobei jedoch das Werkstück über den Vorbehandlungs- und Spülstationen gehalten wird und andere Werkstücke in der Galvanisierstation sind, Fig. 18 eine schematische Ansicht ähnlich Fig. 15 bis 17, wobei jedoch die Werkstücke in verschiedenen Stellungen sich befinden, Fig. 19 eine schematische Ansicht, welche die Stößelschieber und ihre Zusammenarbeit mit einer Stößelrückholführung zeigen, wobei ein erster Stößel gerade ,n Eingriffsstellung ist, Fig. 20 eine schematische Ansicht ähnlich Fig. 19, wobei jedoch der Träger in seine obere Stellung gebracht ist, Fig. 21 eine schematische Ansicht ähnlich Fig. 19, wobei jedoch der Träger durch den ersten Stößel vorgeschoben worden ist, Fig. 22 eine schematischeAnsicht ähnlichdenFig. 19 und 20, wobei sich jedoch ein neuer Träger in Galvanisierstellung befindet, und Fig. 23 eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung, teilweise schematisch, welche Kettenstößel zur Überführung bestimmter Träger längs der Überführungsschiene zu einem anderen Teil der Anlage und zur Überführung eines anderen Trägers in die von dem vorher entfernten Träger freigegebene Stellung zeigt.
  • Die Erfindung sieht eine automatische Vorrichtung vor, bei welcher eine Laufschiene für Werkstücke so lange in einer Zelle eines Galvanisiertanks mit entsprechenden ineinandergeschachtelten Anoden verbleiben kann, bis der erforderliche Niederschlag aufgebracht ist. Die Vorrichtung ermöglicht gleichermaßen die wirksamste Verwendung von Vorbehandlungstanks, beispielsweise Reinigungs- und Spültanks, in welchen die Werkstücke sehr viel geringere Verweilzeiten benötigen als bei den Platierungszellen. Im allgemeinen wird dieser automatische Kreislauf durch eine Galvanisierstation vervollständigt, welche mit Mitteln ausgerüstet ist, um hintereinander leere Galvanisierzellen auszuwählen und so die Träger der Werkstücke beim Hervortauchen aus den Vorbehandlungstanks in später näher zu beschreibender Weise aufzunehmen.
  • Die allgemeine Anordnung und Arbeitsweise der erfindungsgemäß en geradlinigen Galvanisiervorrichtung ist am besten in den schematischen Fig. 15 bis 18 zu erkennen. Die Vorrichtung besteht aus mehreren Behandlungstanks, von denen drei in dem vorliegenden Beispiel wiedergegeben sind, nämlich ein Vorbehandlungstank 21, ein Galvanisiertank 22 und ein-Spültank 23. Der Galvanisiertank 22, welcher in den Fig. 15 bis 18 schematisch wiedergegeben ist, ist bei der tatsächlich vorliegenden Vorrichtung der Erfindung ein unterteilter Tank. Mehrere Unterteilungen dieses Tanks bilden die Galvanisierstation 29 der Fig. 1. In jeder der Unterteilungen des Tanks 22 sind die Anoden quer zur Breite der Vorrichtung in Sätzen angeordnet, welche mit der Form des zu galvanisierenden Teiles übereinstimmen, und es ist offensichtlich, daß eine ständige Vorwärtsbewegung durch derartige Tanks unmöglich ist. Die Werkstücke 24 werden während ihrer Bewegung durch die Vorrichtung und in und aus den verschiedenen Tanks durch Träger 25 gehalten.
  • Diese Träger laufen längs eines Paares von tÇberfüh- rungsschienen, deren jede sich über die Länge der Vorrichtung erstreckt und entsprechend der einzelnen Arbeitsstationen in Abschnitte unterteilt ist. Da die B ewegungsfolge der Träger zum Verständnis der erfindungsgemäßen Arbeitsweise wichtig ist, hat jeder Träger der Fig. 15 bis 18 ein verschiedenes Bezugszeichen. Die Träger sind also mit 25a bis- 25m bezeichnet.
  • Die Stationen der in den Zeichnungen wiedergegebenen geradlinigen Galvanisiervorrichtung bestehen aus der Beladestation 26, der Vorbehandlungsstation 27, der Galvanisier-Überführungsstation und Spülstation 28, der Galvanisierungsstation 29, -der Spül-Ubertührungsstation 31, der Spülstation 32 und der Abladestation 33. Die Werkstücke bewegen -sich auf ihren Trägern nach und nach von der S station 26 bis zur S tation 33. Wenn die Werkstücke die Tanks 21, 22 und 23 erreichen, werden sie in; diese Tanks zur entsprechenden Behandlung versenkt. Aus diesem Grund sind die Überführungstransportabschnitte oberhalb jedes Tanks in senkrechter Richtung beweglich, so daß die auf solchen senkrecht beweglichen Abschnitten befindlichen Träger abgesenkt werden können. Wie später deutlich beschrieben wird, ist der Teil der Überführungsschiene über dem Galvanisiertank 22 mit Mitteln versehen, um ein oder mehrere Werkstücke einer Gruppe, welche galvanisiert werden, wahlweise zu entfernen und. zu ersetzen. Es soll hier kurz festgestellt werden, um die allgemeine Arbeitsweise der Vorrichtung zu beschreiben, daß die beweglichen Überführungsschienenteile der Station 29 aus mehreren, relativ zueinander beweglichen Laufschienenteilen 34a, 34 b, 34c und 34d bestehen und daß weiterhin Mittel vorgesehen sind, damit diese Laufschienenteile wahlweise einen oder mehrere Träger 25 ergreifen können, wenn sich die Station 29 in ihrer abgesenkten Stellung befindet. Dadurch bleiben die Träger 25, welche nicht mit ihren entsprechenden Laufschienenteilen im Eingriff stehen, in dem Galvanisiertank, wenn die Laufschienenteile der Station 29 hochgehoben werden.
  • Um die Arbeitsfolge der erfindungsgemäßen geradlinigen Galvanisiervorrichtung zu beschreiben, soll mit der in Fig. 15 gezeigten Ausgangsbedingung begonnen werden. Hier sind die Laufschiene 35 der Station 27 und die Laufschiene 36 der Station 32 in ihrer unteren Stellung, während die Laufschienenteile 34 der Station 29 sich in ihrer oberen Stellung befinden.
  • In diesem Zeitpunkt werden die Werkstücke, welche von den Trägern 25 b, 25 c und 25 d gehalten werden, vorbehandelt, während das von dem Träger 25 j gehaltene Werkstück abläuft. Der Laufschienenabschnitt 34a der Station 29 hat gerade den Träger 25 f während seiner Aufwärtsbewegung angehoben, während die Träger 25g, 25 h und 25i ihre untere Stellung innerhalb des Galvanisiertanks 22 beibehalten haben. Der Träger 25 e befindet sich auf der Laufschiene 37 der Galvanisier-tiberführungsstation 28 und ist bereit, in den Laufsehienenteil 34 a übergeführt zu werden, um den Träger 25f zu ersetzen. Der Trager 25a auf der Laufschiene38 der Beladungsstation 26 hat gerade ein Werkstück aufgenommen, während der Träger 25 k auf der Laufschiene 39 der Entladungsstation 33 gerade das fertiggestellte Werkstück abgegeben hat.
  • DieTräger-Überführungsvorrichtung (welche weiter unten ausführlich beschrieben wird) arbeitet nun so, daß sie den Träger25/ hinter die Träger 25 g, 25 h und 25i und zur Laufschiene 40 der Ablauf-Überführungsstation31 schiebt und den Träger 25 e auf den Schienenteil 34 a bringt, wie es in Fig 16 gezeigt ist Das heißt natürlich, daß das vom Träger 25 e gehaltene Werkstück nun die Stellung in dem Galvanisiertank 22 einnimmt, die durch den Träger 25 frei geworden ist, während letzterer in Bereitschaft steht, um in dem Tank 23 abgespült zu werden. In der Zwischenzeit ist der Träger25 zu dem ersten Teil der Laufschiene 35 der Station 27 verschoben worden, welche hinter dem Tank 21 gelegen ist. Die Laufschiene 39 der Entladungsstation ist hochgehoben worden, damit sein Träger 25 k durch ein Paar nach oben gebogener zurücklaufender Laufschienen zurückgeführt werden kann (diese Rückführung ist nicht in den Schemazeichnungen wiedergegeben).
  • Die Laufschienenteile 34 der Galvanisierstation 29 werden dann abgesenkt und bringen den Träger 25e in denGalvanisiertank, wie es in Fig. 17 gezeigt wird.
  • Zur gleichen Zeit werden die Laufschienenteile 35 und 36 der Stationen 27 bzw. 32 hochgehoben. Der Überführungsmechanismus arbeitet nun, um den Träger 25d von der Laufschiene 35 auf die Laufschiene37 der Galvanisier-Überführungsstation 28 zu schieben und um die Träger 25 a, 25 b und 25c auf der Laufschiene 35 nach vorn zu bewegen, wobei der Träger 25 a sich in eine Stellung oberhalb des Vorbehandlungstanks 21 bewegt. Gleichzeitig wird die Laufschiene 38 hochgehoben und befindet sich in einer Flucht mit der über Kopf zurückführenden Laufschiene, um einen neuen Träger 25 aufzunehmen.
  • Gleichzeitig wird der Trägern von der Spülüberführungsstation31 auf die Laufschiene36 der Spülstation 32 bewegt, und der Träger 25, welcher bisher in dem Spültank war, wird zur Laufschiene39 der Abladestation 33 übergeführt.
  • Wenn ein anderes Werkstück vollständig galvanisiert ist, beispielsweise das von dem Träger 25 i gehalteneWerkstück, so wird es von seinem zugehörigen Schienenteil 34 d aus dem Galvanisiertank 22 entfernt.
  • Dieses ist in Fig. 18 gezeigt, wobei bemerkt werden muß, daß die Laufschienenteile 35 und 36 wieder abgesenkt sind und die Laufschienenteile 37 wie in Fig. 15 hochgehoben sind. Auf Grund dieser neuen Anordnung von beweglichen Schienenteilen in der Galvanisierstation 29 wird ersichtlich, daß Werkstücke in dem Galvanisiertank 22 wahlweise entfernt werden können, wobei die Abschnitte der Überführungsschienen als Auswahlmittel dienen. Der Träger 25i wird nun zur Laufschiene 40 der Spül-Überführungsstation 31 verschoben, und der Träger 25 e wird von der Galvanisier-Überführungsstation 28 auf den Schienenteil 34a gebracht. Inzwischen ist die Schiene 38 der Beladestation 26 abgesenkt worden, um ein neues Werkstück mit dem Träger 25m aufzunehmen, während das Werkstück an dem Trägern bei der Entladungsstation 33 entfernt worden ist. Dieser Kreislauf setzt sich wie vorher fort, wobei die Werkstücke in dem Galvanisiertank 22 in jeder gewünschten Folge entfernt werden können Besonders soll nun in Zusammenhang mit denFig. 1 bis 14 die weitere Vorrichtung beschrieben werden.
  • Fig. 1 zeigt die generelle Anordnung der Vorrichtung mit der Ladestation 26, der Vorbehandlungsstation 27, der Galvanisier-Überführungsstation 28, der Galvanisierstation 29, der SpüI-Überführungsstation 31, der Spülstation 32 und der Abladestation 33.
  • Die Ausführung der Teile der Vorrichtung ist im allgemeinen gleich -der, wie sie in der Beschreibung der USA.-Patentschrift 2484079 aufgeführt ist, so daß gewisse Teile der vorliegenden Vorrichtung, welche nicht zu dem Erfindungsgegenstand gehören, deshalb nicht ausführlich beschrieben zu werden brauchen. DieBeladestation26 besteht aus einem Auf zugrahmen 41, welcher durch Betätigung der Ketten 42 emporgehoben werden kann, so daß die Laufschienen 38 der Beladestation sich in einer Flucht mit den über Kopf zurückgeführten Trägerschienen 43 befinden. Ist der Aufzug in seiner unteren Stellung, so befinden sich die Laufschienen 38 des Aufzugrahmens in einer Flucht mit den Laufschienen 35 des Vorbehandlungsrahmens 44 der Vorbehandlungsstation 27. Der zuletzt erwähnte Rahmen ist ebenfalls durch mehrere Ketten, beispielsweise 45, senkrecht bewegbar. Ist dieser in seiner oberen Stellung, so befinden sich die Laufschienen 35 des Vorbehandlungsrahmens 44 in einer Flucht mit den Laufschienen 37 der Galvanisier-Üherführungsstation 28. Stoßvorrichtungen, vorzugsweise in Form von hin- und hergehenden Stoßschiebern, sollen später beschrieben werden; diese sind vorgesehen, um den Träger 25 vom Aufzugrahmen 41 zum Vorbehandlungsrahmen 44 und von diesem zur Station 28 zu überführen. Die Mittel, um die Belade- und Abladeaufzüge senkrecht zu bewegen, und ebenfalls die Mittel, um den Vorbehandlungsrahmen zu bewegen, wie auch die Betätigungsvorrichtungen für die Träger-Stoßvorrichtungen sind nicht Gegenstand der vorliegenden Erfindung und bedürfen keiner besonderen Beschreibung, so daß hier nur auf die obenerwähnte Beschreibung der USA.-Patentschrift 2 484 079 Bezug genommen werden darf. Es muß jedoch hier bemerkt werden, daß später auf die Stoßvorrichtung Bezug genommen wird, sofern sie die Überführung der Träger von der Galvanisier-lDberführungsstation 28 zu der Galvanisierstation 29 und von dieser zu der Spül-Uberführungsstation 32 betrifft.
  • Die allgemeine Ausführung der Galvanisierstation 29 ist am besten aus den Fig. 2 und 3 zu ersehen. Die Station besteht aus einem senkrecht bewegbaren Rahmen 46, der aus einem Paar oberer Längsglieder 47, einem Paar unterer Längsglieder 48 und senkrechten Gliedern 49 besteht. Der Rahmen trägt mehrere Rollen 51, durch welche der gesamte Rahmen senkrecht beweglich ist; die Rollen 51 werden durch mehrere senkrechte feststehende Schienen 52 geführt. Die Mittel, um den Rahmen zu heben und zu senken, bestehen vorzugsweise aus mehreren Ketten 53 an beiden Seiten der Maschine. Diese Ketten 53 werden durch einen hydraulischen Zylinder 54 (sichtbar in Fig. 1) zusammen mit dem Gestänge betätigt, welches demjenigen gleicht, das zum Hochheben des Vorbehandlungsrahmens 44 benutzt wird.
  • Wie zuvor erwähnt, besitzt der Galvanisierrahmen 46 Mittel, um wahlweise einen oder mehrere Träger, welche in dem Galvanisiertank ruhen, hochzuheben; diese Mittel bestehen aus mehreren Paaren beweglicher Führungsschienenteile34. Wie es am besten aus Fig. 2 und 4 ersichtlich ist, sind die Schienenteile 34 innerhalb der oberen Längsrahmenglieder 47 angebracht und werden jedes schwenkbar durch ein Paar Schwenkarme 55 getragen. Jeder dieser Arme ist mit einem Zapfen 56 schwenkbar an einem Paar von Ansatzstücken 57 angelenkt, welche an den unteren Längsgliedern 48 befestigt sind. Dadurch sind die Arme 55 zwischen einer äußeren Stellung, wie sie durch die mittleren und rechten Armpaare in Fig. 2 und 4 wiedergegeben ist, und einer inneren Stellung, wie sie durch das Iinke Armpaar in Fig. 2 und 4 gezeigt ist, beweglich. Ein ausreichender seitlicher Abstand zwischen den Schienenteilen 34 und den Längsrahmengliedern 47 gestattet eine Schwingbewegung.
  • Wenn irgendein ausgewählter Satz Arme 55 in die innere Stellung geschwungen wird, und der Rahmen 46 in seiner oberen Stellung ist, so befinden sich die Laufschienenteile34, welche von den Armen 55 getragen werden, in einer Flucht mit den Laufschienen 37 der Station 28 und mit den Laufschienen 40 der Station 31. Damit der Träger 25 von dem Rahmen 46 entfernt werden kann, wenn sich dieser Rahmen in seiner oberen Stellung befindet, ist ein entfernbarer Laufschienenteil 10 in einer Flucht mit der Überführungsschiene direkt oberhalb jedes beweglichen Laufschienenteiles 34 angebracht. Die verschiebbaren Laufschienenteile 10 sind vorzugsweise entweder schwenkbar oder gleitend angebracht, wie es in den Fig. 5 bis 7 bzw. 8 bis 10 wiedergegeben ist.
  • Die entfernbaren Laufschienenteile 10 können auf irgendeine beliebige Art und Weise schwenkbar befestigt sein. In den Fig. 11 und 5 bis 7 ist ein Ausführungsbeispiel wiedergegeben, bei welchem die Nummern 1Qa und 10d entfernbare Laufschienenteile bezeichnen, die sich in waagerechter Flucht mit den ß'berführungsschienen der Stationen 28 und 31 befinden, und die sich in senkrechter Flucht mit den Laufschienenteilen34 und 34b am Rahmen 46 befinden.
  • Jeder Laufschienenteil 10 ist mit einer Stütze 11 versehen, die ein Paar nach hinten verlaufender Arme 12 aufweist. Die äußeren Überführungsschienenteile 10, welche über den beweglichen Endschienenteilen 34 ci und 34b angeordnet sind, können mit ihren äußeren Enden schwenkbar an der benachbarten senkrechten Schiene 52 durch beliebige zweckentsprechende Mittel befestigt sein (s. Fig. 11, Bezugszeichen 14). Die inneren Enden der äußeren Laufschienenteile 10 und beide Enden aller anderenLaufschienenteilelO können schwenkbar an senkrechten Schienen 15 befestigt sein, die an dem Maschinenrahmen oberhalb der Überführungsschiene befestigt sind, um jede Beeinflussung mit dem beweglichen Rahmen 46 zu vermeiden. Die Arme 12 können zweckentsprechend an den senkrechten Schienen 15 mittels Schrauben 16 und Muttern 17 befestigt sein. Ein Anschlagl8 ist an all diesen Schienen befestigt, um jeden Arm 12 abzustützen, und ein derartiger Anschlag bewirkt, um die entfernbaren Laufschienenteile 10 in einer Flucht mit den Überführungsschienen der Station 28 und 31 zu halten.
  • Wie am besten aus den Fig. 5 bis 7 ersichtlich ist, können die entfernbaren Laufschienenteile 10 nach oben geschwenkt werden, damit irgendwelche ausgewählten Sätze beweglicher Arme 55, welche einen Träger 25 abstützen, sich nach oben bewegen können und die Laufschienenteile 10 direkt darüber mit einem Satz Laufschienenteile 34 verschieben können. Die anderen Laufschienenteile 10 bleiben in ihrer Stellung, damit der so hochgehobene Träger 25 hinter die anderen Träger 25 bei der Station 29 übergeführt werden kann.
  • Die verschiebbaren Laufschienenteile 10 können auf beliebige zweckentsprechende Weise gleitend angebracht sein, wobei eine der Möglichkeiten in einem zweiten Ausführungsbeispiel in den- Fig.12 und 8 bis 10 wiedergegeben ist. In diesen sind yerschiebbare Überführungsschienenteile 10 cm und 10d gezeigt, welche sich über den Laufschienenteilen 34 cm und 34b am Rahmen 46 befinden. Wie gezeigt, kann jeder verschiebbare Laufschienenteil 10 mit einem nach hinten verlaufenden Teil 19 versehen sein, welcher zwischen zwei senkrechten Schienen 20 gleitend abgestützt werden kann. Diese senkrechten Schienen 20 sind zweckentsprechend an einem waagerecht verlaufenden U-Eisen 76 befestigt. Die senkrechten Schienen 20 haben ein Querglied20a, auf welches die verschiebbaren Laufschienenteile 19 gehalten werden, damit die verschiebbaren Laufschienenteile sich in einer Flucht mit den Überführungsschienen der Stationen 28 und 31 befinden. Die gleitend befestigten verschiebbaren Laufschienenteile 10 arbeiten ähnlich wie die vorher erwähnten schwenkbar befestigten verschiebbaren Laufschienenteile. Wie es am besten aus den Fig. 8 bis 10 ersichtlich ist, werden die gleitend befestigten verschiebbaren Überführungsschienenteile 10, welche sich direkt darüber befinden, nach oben gleiten, wenn immer ein gewählter Satz beweglicher Arme 55 durch den Rahmen 46 nach oben bewegt wird. Dadurch können sich die Laufschienen 34, welche von derartigen Armen getragen werden, in einer Flucht mit den Überführungsschienen sein, damit ein Träger 25 auf solchen Laufschienenteilen 34 hinter die anderen Träger 25 zur Station 29 übergeführt werden kann.
  • Auf Grund der dazwischen angeordneten senkrechten Schienen 52 und der senkrechten Glieder 49 des Rahmens 46 ist es notwendig, mehrere stationäre Zwischenverbindungslaufschienenteile 58, 59 vorzusehen, welche an den Schienen 52 bzw. an den senkrechten Gliedern 49 befestigt sind. Diese feststehenden Zwischenverbindungslaufschienen, welche verhältnismäßig kurz sind, dienen zur Verbindung der benachbarten und beweglichen Laufschienenteile 34 und der verschiebbaren Laufschienenteile 10. Die feststehenden Laufschienenabschnitte 59 werden auf dem Rahmen 46 nach oben getragen, um die Überffihrungsschiene zwischen ausgewählten Laufschienenstellen 34a, 34b, 34c, 34d und benachbarten verschiebbaren Laufschienenteilen 10 bei der oberen Stellung des Rahmens 10 zu vervollständigen. Die feststehenden Laufschienenabschnitte 58 sind in Richtung auf die unteren Enden der Schienen 52 angeordnet, um eine kontinuierliche Laufschiene für den Rahmen 46 zu bilden, wenn sich dieser, wie in Fig. 4 gezeigt, in seiner unteren Stellung befindet. Andere feststehende Laufschienenabschnitte 58 sind in Richtung auf die oberen Enden der Schienen 52 angeordnet, so daß sie eine durchgehende Laufschiene für den Rahmen 46 in dessen oberen Stellung bilden. Befindet sich der Rahmen 46 in seiner unteren Stellung, wie es in den Fig. 2 und 4 wiedergegeben ist, so sind die Laufschienenteile 34 in einer Flucht mit den Rollen 61 an den äußeren Enden der Träger 25, so daß eine nach innen gerichtete Bewegung eines besonderen Paares der Laufschienenabschnitte mit den geflanschten Rollen der benachbarten Träger in Eingriff gelangt.
  • Es mag hier bemerkt werden, daß die Träger 25 in der Fig. 4 so wiedergegeben sind, als ob sie auf einer Schiene 62 ruhen, wobei diese Schiene den Rand des Galvanisiertankes wiedergibt, welcher in der Figur nicht gezeigt ist.
  • Es sind Mittel vorgesehen, um jedes Paar der beweglichen Laufschienenabschnitte 35 in zeitlicher Folge in Eingriffs stellung für die Träger zu bringen.
  • Diese Mittel bestehen aus einer NockenwTelle 63 (Fig. 3), welche drehbar auf einem längsverlaufenden Glied 64 abgestützt wird, welches an dem Rahmen 46 befestigt ist. Das Glied 64 trägt mehrere Lagerteile 65, durch welche die Welle 63 läuft. Die Welle hat mehrere Nocken 66, welche mit entsprechenden Stützarmen 55 der beweglichen Laufschienenteile in Eingriff gelangen können. Wie es am besten aus Fig. 2 und 3 ersichtlich ist, bestehen die Nocken 66 aus Armen, welche an ihren äußeren Enden Rollen 67 tragen, und es sind ein Paar Nocken für jedes Paar von Armen 55 vorgesehen, welche einen beweglichen Laufschienenteil 34 abstützen. In der gezeigten Ausführungsvorrichtung sind die hintereinander folgenden Nockenpaare im Winkel von 900 verstellt, obwohl verständlicherweise auch andere Anordnungen je nach Wunsch getroffen werden können. Die Nockenwelle 63 - wird von einem Motor 68 über ein Reduziergetriebe69 angetrieben. Eine Kettenkupplung71 ist vorgesehen, um von der Reduziervorrichtung 69 eine symmetrisch arbeitende, nicht gezeigte Nockenwelle an der entgegengesetzten Seite des Rahmens 46 zu betätigen.
  • Wie es am besten aus den Fig. 5 und 8 ersichtlich ist, kann jeder Nocken 66 seinen entsprechenden Arm 55 nach innen schwingen, wenn sich der Nocken zur Mitte der Vorrichtung erstreckt. Wenn in dieser Stellung ein beweglicher Laufschienenabschnitt 34 über ein an dem Träger 25 befestigtes Rollenpaar 61 liegt, so ist der Träger beim Hochheben des Rahmens 46 nach oben bewegbar. Ein Gegengewicht 72 ist an den unteren Enden jedes Armpaares 55 durch nach außen gerichtete Glieder 73 und Schrauben 74 befestigt. Wenn der Rahmen nach unten geht, so setzt sich die Abwärtsbewegung fort, bis der Träger 25 auf der Schiene62 ruht und die Arme 55 frei von den Rollen 61 sind. Es ist so ersichtlich, daß, wenn die Nocken 66 aus ihrer in Fig. 5 und 8 gezeigten Stellung weggedreht werden, das Gegengewicht72 die Arme 55 veranlaßt, in Uhrzeigerrichtung um ihre angelenkten Enden 56 in die strichpunktierte Stellung der Fig. 5 und 8 zu schwingen. In dieser Stellung ist der bewegliche Laufschienenteil 34 frei von den Rollen 61, und der Rahmen 46 kann hochgehoben werden, ohne die entsprechenden Träger 25 zu stören. Es muß bemerkt werden, daß die Stellung jedes Paares der beweglichen Laufschienenteile 34, wie sie durch die Stellung ihrer entsprechenden Nocken 66 gegeben ist, nicht die Stellung anderer beweglicher Laufschienenteile stört, da die Laufschienenabschnitte unabhängig bewegbar sind, wie es durch die Nocken 66 und die Gegengewichte 72 bestimmt wird.
  • Wie oben erwähnt, arbeiten die verschiebbaren Laufschienenabschnitte 10 mit einem ausgewählten Satz nach innen und oben bewegter Laufschienenabschnitte 34 zusammen, um eine durchgehende Laufschiene zu bilden, wenn sich der Rahmen 46 in seiner oberen Stellung befindet. Dadurch kann ein Träger 25, welcher wahlweise aus dem Galvanisiertank hochgehoben ist, in die Spülüberführungsstation 31 gebracht werden. Die nicht ausgewählten Laufschienenstellen 34 bleiben in ihrer äußeren, nicht arbeitenden Stellung und gehen mit dem Rahmen 46 in solche Stellungen nach oben.
  • Die Mittel zur Bewegung der Träger 25 längs der Überführungsschienen ist im allgemeinen genauso ausgebildet wie die Bewegungsvorrichtungen, wie sie in der USA.-Patentschrift 2 484 079 beschrieben worden sind. Sie bestehen aus einem Paar innerer Stoßschieber oder Träger 79 und einem Paar äußerer Stoßschieber oder Träger 81. Das eine dieser Schieberpaare ist in Fig. 14 wiedergegeben. Jeder innere Schieber 79 hat mehrere Stößel 82, welche schwenkbar von diesem herunterhängen, und jeder äußere Schieber 81 trägt ebenfalls mehrere Stößel 83. Jeder Stößel 82 und B3 ist so ausgebildet, daß er frei um seine Schwenkachse schwingen kann, wenn er an seiner hinteren Seite im Eingriff steht, daß er aber jedoch diese Schwingbewegung nicht ausführen kann, wenn er mit einem Träger an seiner vorderen Seite im Eingriff steht. Die Schieber 79 und 81 sind gleitend von dem Rahmen der Vorrichtung abgestützt und werden durch hydraulische Zylinder an jeder Seite der Vorrichtung betätigt (84 und 85 in Fig. 1). Diese Zylinder wirken über Glieder 86 bzw. 87, wie es ausführlich in der USA.-Patentschrift 2 484 079 beschieben ist. Wenn deshalb ein Schieberpaar in einer nach vorwärts gerichteten Bewegung betätigt wird, d. h. bei der Fig. 1 nach rechts, so gelangen entsprechende Stößel 82 und 83, welche von den sich bewegenden Schiebern getragen werden, mit benachbarten Trägern in Eingriff und bewegen diese Träger 25 nach vorn. Ein Eingriff der Träger während einer Rückwärtsbewegung der Schieber 79 und 81 ergibt nur eine rückwärts gerichtete Schwenkbewegung der Stößel, wodurch die Träger nicht belangt werden.
  • In dem in den Zeichnungen wiedergegebenen Ausführungsbeispiel sind zwei Schieberpaare 79 und 81 für die Galvanisierstation 29 und die dazugehörigen Stationen wiedergegeben. Verständlicherweise können jedoch verschiedene Schieber in beliebiger Anzahl je nach denUmständen verwendet werden. Im vorliegenden Fall ist es offensichtlich, daß durch ständiges Hin-und Hergehen der Schieber 79 und 81 die in Abstand befindlichen Stößel 82 und 83 alle Träger aus einer gegebenen Stellung in der Galvanisierstation 29 zur Spülstation 31 zu überführen, wobei der Träger die noch in dem Galvanisiertank befindlichen anderen Träger überspringt und überholt. Es ist somit mit einer einzigen Arbeitsbewegung möglich, einen Träger 25 von einer Galvanisierstation und aus einer Stel lung, die am weitesten von der Station 31 entfernt ist. zu dieser Station 31 zu bewegen, wobei die Schieber 79 und 81 wechselweise arbeiten, um diese Überführung schnell zu ermöglichen. Zur gleichen Zeit kann ein neuer Träger 25 den aus dem Galvanisiertank entfernten in der gleichen Stellung ersetzen. In der tatsächlichen Praxis kann natürlich der eine oder andere der Schieber 79 und 81 auch benutzt werden, um Träger von der Vorbehandlungsstation 27, der Galvanisier-Überführungsstation 28 und von der Spül-Überführungsstation 31 zur Spülstation 32 zu überführen.
  • Bei Betrachtung der Fig. 15 bis 18 ist ersichtlich, daß bei einem Träger, wie beispielsweise bei dem Träger 25f, welcher von dem hinteren Ende der Galvanisierstation 29 zur Station 31 übergeführt werden muß, mehrere verschiedene Stößel der inneren und äußeren Stoßschieber79 und 81 notwendig sind, da jeder Schub nur den Träger um einen Teil des Gesamtabstandes bewegt; bei dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel ist dieser Abstand gleich der Breite einer Station. Wenn ein neuer Träger 25 e in die von dem Träger 25 frei gemachte Stellung kommt, muß verhindert werden, daß der Träger 25 e aus seiner neuen Lage durch die ständig hin- und hergehenden Schieber 79 und 81 weiterbewegt wird, obwohl das Hin- und Hergehen der Schieber für die vollständige Überführung des Trägers 25/ zur Station 31 notwendig ist. Die Mittel, um zu gewährleisten, daß jeder neu bei der Galvanisierstation 29 ankommende Träger in seine richtige~Stellung übergeführt und in dieser gehalten wird, bestehen aus mehreren Stößelfesthalteführungen 88, welche am besten in den Fig. 11 und 12 wiedergegeben sind. Diese Führungen bestehen jede aus feststehenden Winkelgliedern, welche von benachbarten Schiebern 79 und 81 an Punkten abgestützt werden, welche längs der Schieber 79 und 81 mit Abstand zueinander angebracht sind. Jede Führung regelt einen entsprechenden Stößel 82 oder 83. Jeder Stößel 82 oder 83 trägt einen Zapfen 89, und es sind Mittel vorgesehen, damit der Zapfen 89 in die entsprechende Führung88 gleitet, wenn sich der Schieber nach hinten oder in den Fig. 11 und 12 nach links bewegt. Dadurch wird eineRückholbewegung des Stößels um seinenDrehzapfen90 hervorgebracht. Diese Mittel bestehen aus einem gebogenen Glied91, welches bei 92 zu dem vorderen Ende jeder Führung 88 schwenkbar ist und von hier sich nach vorn und unten erstreckt. Das Glied 91 kann frei nach vorn schwingen, wenn es von hinten mit dem Stößel 82 oder 83 nach vorn bewegt wird. Ist jedoch der Zapfen 89 unter dem Glied 91 vorbeigelaufen und wird der Schieber nach hinten bewegt, so bewegt sich der Zapfen 89 auf das Glied91, welches durch einen nicht gezeigten Anschlag daran gehindert wird, im Uhrzeigersinn zu schwingen. Diese Wirkung veranlaßt eine entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn gerichtete Bewegung oder eine Rückholbewegung des Stößels 82 um seinen Schwenkpunkt 90. Dadurch wird der Stößel über eine Ebene gehoben, in welcher er mit einem Träger 25 eingreifen kann, der in den Fig. 11 und 12 gestrichelt gezeichnet ist. Außer daß der Stößel in seine Eingriffsstellung fallen kann, bevor er wieder nach vorn bewegt wird, ist es deshalb verständlich, daß jeder Träger normalerweise sich auf seinem Weg befindet, und es somit verhindert wird, einen solchen Träger zu bewegen.
  • Es sind Mittel vorgesehen, damit wahlweise jeder Stößel 82 oder 83 vor seinem Vorschub wieder in seine Eingriffsstellung fallen kann; der Zweck einer derartigen Einrichtung ist, wie vorher schon erwähnt, die Überführung eines Trägers nicht nur in seine richtige Stellung in der Galvanisierstation weiterzuführen, sondern auch einen Träger, welcher seine richtige Stellung erreicht hat, in dieser zu halten.
  • Diese Mittel bestehen aus einem beweglichen Tor 93, welches ein Teil jeder Stößelrückholführung 88 ist und durch eine Nockenwelle in noch später zu beschreibender Weise gesteuert wird. Befindet sich das Tor 93, wie in Fig. 11 gezeigt, in seiner emporgehobenen Stellung, so gibt es eine Offnung 94 in dem Boden der Führung 88 frei. Die relative Lage der Teile ist so, daß, wenn sich die Schieber 79 und 81 in ihrer äußersten hinteren Stellung befinden, die Stößel 82 und 83 hinter der Toröffnung 94 gelegen sind, wie es in Fig. 12 gezeigt ist. Wenn somit das Tor 93 in die geöffnete Stellung emporgehoben ist, wird beim nächsten Rückwärtshub des Stößels dessen Zapfen 89 durch die Öffnung 94 fallen, so daß sich der Stößel nun in seiner Arbeits- und Eingriffsstellung befindet und jeden Träger 25, welchen er ergreifen kann, über führt. Befindet sich das Tor jedoch in seiner unteren oder geschlossenen Stellung, wie es in Fig. 12 gezeigt ist, so schließt es die Öffnung 94 und bildet eine durchgehende Führung 88, so daß der Stößel 82 oder 83 nicht aus seiner zurückgeholten Stellung aus der Führung 88 herausfallen kann und somit gehindert ist, einen Träger zu ergreifen. Der Stößel gleitet längs der Führung 88 in seine zurückgezogene Stellung, läuft längs des Gliedes 91 herab und wird wieder bei seiner nächsten Rückwärtsbewegung zurückgeholt.
  • Mit einem besonderen Tor 93 in geschlossener Stellung kann ein Schieber 79 oder 81 somit jede Anzahl von Schüben durchführen, ohne daß er einen Träger 25 neben dem geschlossenen Tor hindert.
  • Die Stellung jedes Torpaares 93 wird durch die Nockenwelle 63 gesteuert. Insbesondere werden jene Tore 93 geschlossen, die neben zwei beweglichen Laufschienen 34 liegen und durch die Nocken 66 in der Rahmenhebestellung gehalten werden. Der Zweck dieser Anordnung ist, daß ein Träger 25, der frisch in der Galvanisierstation 29 angekommen ist, so lange vorrücken wird, bis er die Stelle erreicht hat, die gerade durch einen Träger 25 frei geworden ist, der vom Galvanisiertank 22 durch zwei bewegliche Laufschienen 34 angehoben worden ist.
  • Diese Anordnung bezweckt, daß ein neu an der Galvanisierstation 29 ankommender Träger 25 ständig weiterläuft, bis er die Stellung erreicht, welche gerade von einem Träger 25 frei gemacht worden ist, der durch ein Paar beweglicher Laufschienenabschnitte 34 von dem Tank 22 hochgehoben worden ist. Die Torsteuermittel sind am besten aus Fig. 13 zu ersehen, in welcher eine Nockenwelle 63 mit mehreren an ihr befestigten Tornocken 95 gezeigt ist. Für jedes Paar der die Laufschienen betätigenden Nocken 66 ist ein solcher Nocken vorgesehen. Jeder Nocken 95 hat eine hohe Nockenbahn 96 und eine niedere Nockenbahn 97, bei welchen keine Änderung der Stößellage erfolgt.
  • Ein Kniehebel 98 ist am Rahmen 46 bei 99 in der Nähe jedes Nockens 95 angelenkt. Jeder Kniehebel 98 hat einen Nockenstößel 101, welcher auf dem Nocken 95 abläuft, und hat weiterhin einen sich nach oben erstreckenden Arm 102 mit einem nach außen abgeschrägten Ende 103. Jedes Tor 93 wird von einem Arm 104 getragen, der bei 105 an den Rahmen der Vorrichtung angelenkt ist und sich von diesem nach innen erstreckt. Dieser Arm hat einen nach unten gerichteten Teil 106, an welchem das Tor 93 befestigt ist. Ein nach unten gerichtetes Glied 107 ist an dem Arm 104 in der Nähe der Schwenkstelle 105 befestigt und hat eine nach außen gerichtete Nase 108; dieser Vorsprung 108 kann mit dem Arm 102 des Kniehebels 98 in Eingriff gelangen, wenn der Rahmen 56 nach oben bewegt wird.
  • Der Kniehebel 98 ist zwischen einer toten Stellung und einer weiteren Stellung beweglich, in welcher das Tor hochgehoben wird. Die tote Stellung ist in Fig. 13 ausgezogen gezeichnet, während die zweite Stellung strichpunktiert wiedergegeben ist. Die tote Stellung wird durch Eingriff des Stößels mit der niederen Nockenpartie 97 des Nockens 95 veranlaßt, während die Stellung zur Hebung des Tores durch die obere Nockenbahn 96 hervorgerufen wird. Befindet sich der Arm 102 in der das Tor hebenden Stellung (strichpunktierte Zeichnung), so ist sein Eingriff mit dem Vorsprung 108 des Armes t07 bei hochgehobenem Rahmen 46 die Ursache dafür, daß der Arm 104 um den Zapfen 105 in Uhrzeigerrichtung schwingt. Dadurch wird das Tor 93 in die strichpunktierte Lage hochgehoben. Bei der toten Stellung des Armes 102 ist dieser jedoch frei von dem Vorsprung 108, wenn der Rahmen 46 hochgehoben ist. In diesem Fall stört er nicht die Stellung des Tores 93, welches, wie aus Fig. 13 ersichtlich ist, normalerweise durch die Schwerkraft in geschlossener Stellung gehalten wird (ausgezogen gezeichnet). In dieser Stellung verhindert, wie schon erwähnt, das Tor 93 ein Durchfallen des Zapfens 89 des Stößels 82 oder 83 durch die Öffnung94 in der Führung 88. Die relativen seitlichen Stellungen des Tores 93 und Zapfen 89 sind in Fig. 13 wiedergegeben, welche einen typischen Stößel 82 zeigt, wobei der Stößel der besseren Deutlichkeit halber unter seiner tatsächlichen Höhe wiedergegeben ist.
  • Bei Betrachtung der Fig. 13 wird offensichtlich, daß die untere Bahn 97 jedes Nockens 95 wirksam wird, wenn die entsprechenden Nocken 66, welche die Laufschiene betätigen, ihre entsprechenden Laufschienen nach innen in die Eingreifstellung mit den Trägern bewegen. Die Tore 93 dieser Führungen 88, welche dem hochgehobenen Träger benachbart sind, befinden sich in geschlossener Lage und gestatten so das genaue Instellungbringen der neu angekommenen Träger. Das AusmaB der oberen Nockenpartie 96 ist vorzugsweise so bemessen, daß jedes Paar Tore93 hochgehoben wird, wenn auch immer ihre entsprechenden Laufschienenteile 34 nicht betätigt werden, um einen Träger aus dem Galvanisiertank22 zu entfernen.
  • Da bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel vier Paare beweglicher Laufschienenteile 34 wiedergegeben sind, wird dieses dadurch erreicht, daß der obere Nockenbahnteil 96 in den drei Stellungen mit je 900 Abstand wirksam wird, die anders sind als diejenige, bei welcher die Laufschienenteile 34 nach innen ge halten werden. Dieses kann am besten bei Betrachtung der Fig. 2 und 3 verstanden werden, aus welchen zu ersehen ist, daß die nachfolgenden Sätze von Nocken 66 einen Winkelabstand von 900 haben. Dadurch können die Laufschienenteile 34 nacheinander durch Drehen der Nockenwelle63 um 900 während jeder Periode betätigt werden. Bei jedem Nocken 95 ist deshalb die untere Nockenbahn 97 wirksam, wenn der entsprechende Nocken 66 wirksam ist, während die obere Nockenbahn 96 in den anderen drei Stellungen wirksam ist.
  • Die Art und Weise, wie das Tor 93 arbeitet, um die überholende Überführung zu gestatten und die nachfolgenden Galvanisiervorgänge durchzuführen, wird in den Fig. 19 bis 22 schematisch wiedergegeben. In diesen Figuren ist eine Rückholführung 88 für einen einzelnen Stößel zusammen mit den Schiebern 79 und 81 wiedergegeben, welche die Stößel 82 bzw. 83 tragen. Die Schieber 79 und 81 sind in verschiedenen Höhen gezeichnet, und die Stößel sind der Klarheit halber verschieden groß wiedergegeben, obwohl sich die Schieber verständlicherweise bei dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel auf der gleichen Höhe befinden und die Stößel, wie in Fig. 14 gezeigt, gleich groß sind. In Fig. 19 ist das Tor 93 geschlossen und wird in dieser Stellung durch die Schwerkraft bei abgesenktem Rahmen 46 gehalten. Der Stößel 82 befindet sich jedoch in seiner ausragenden oder eingreifenden Stellung, da das Tor 93 während der vorher erfolgten Rückwärtsbewegung des Schiebers 79 die strichpunktierte Stellung in Fig. 19 angenommen hatte, so daß der Zapfen 89 durch die Öffnung 94 durchfallen konnte.
  • Wenn der Rahmen 46 mit dem Paar der Laufschienenteile 34 hochgehoben worden ist, welche neben der gezeigten Führung 88 in ihrer Trägereingreifstellung benachbart sind, so wird der Träger 25, wie in Fig. 20 gezeigt, hochgehoben, bis er sich in einer Flucht mit dem Stößel 82 befindet. Das Tor93, welches normalerweise durch die in Fig. 13 gezeigte Vorrichtung beim Hochheben des Rahmens 46 geöffnet wird, bleibt geschlossen, bis der Arm 102 in seiner ausgezogen gezeichneten Stellung in Fig. 13 ist. Der Stößelschieber 79 wird dann nach vorn betätigen, und der Stößel 82 ergreift den Träger 25 und stößt ihn nach vorn, wie es in Fig. 21 wiedergegeben ist. Während dieser Bewegung läuft der Zapfen 89 des Stößels 82 unter dem schwingbaren gebogenen Glied 91. Am Ende seines Schubes hat der Stößel 82 den Träger 25 etwas hinter den Stößel 83 geführt, welcher sich unmittelbar vor der ursprünglichen Stellung des Stößels befindet. Beim nächsten Arbeitsgang bewegt sich der Schieber 79 zurück, und der Schieber 81 wird sich gleichzeitig nach vorn bewegen. Hierbei nimmt der Stößel 83 den Träger 25 auf und führt ihn noch weiter nach vorn.
  • Zur gleichen Zeit überführt der nächste dahinterliegende Stößel 83' am Schieber 81 einen neuen Träger 25' in die Stellung, welche vorher von dem Träger 25 besetzt war. Demnach bewegt sich also der Stößel 82 nach hinten, sein Zapfen 89 läuft auf dem geboge- nen Glied 91 und verbleibt auf der den Stößel zurückhoienden Führung88, da die geschlossene Stellung des Tores 93 ein Durchfallen des Zapfens 89 verhindert. Zu diesem Zeitpunkt wird der Vorteil der geschlossenen Torstellung offensichtlich. Bei der nächsten Vorwärtsbewegung des Schiebers 79 (welche notwendig ist, um die Überführung des Trägers 25 zur Station 31 fortzusetzen) wird der Stößel vom Träger 25' freikommen, so daß dieser in dieser Lage verbleibt und galvanisiert werden kann, wenn der Rahmen 46 endgültig abgesenkt werden wird. Während des gesamten Überführungsvorganges können die Schieber 79 und 81 zurüclçgezogen und vorgeschoben werden, was aber nicht die Stellung des Trägers 25 beeinflußt. ATerständllicherweise kann jede Anzahl an Schüben der Schieber 79 und 81 möglich sein, so daß deshalb diese Vorrichtung für Galvanisiervorrichtungen zu benutzen ist, welche irgendeine angemessene Zahl von Trägerzwischenräumen im Galvanisilertank 22 aufweisen. Beim nächsten Arbeitsvorgang bleibt der Träger 25' gewöhnlich in dem Galvanisiertank, wenn der Rahmen 46 hochgehoben wird; das Tor 93 wird dann geöffnet, damit der benachbarte Stößel 82 bei jeder Vorwärtsbewegung des Schiebers 79 wirksam wird, um irgendeinen Träger nach vorn zu transporbieren, welcher in die von dem Träger 25' besetzte Stellung geführt werden soll.
  • Die Zusammenarbeityder verschiedenen Teile der erfindungsgemäßen geradlimgen Galvanisiervorrichtung können am besten,durch eine Beschreibung der ArbeitsweiseSder Vorrichtung verstanden wenden, wobei die vorher in den einzelnen Arbeitsphasen beschriebenen Einzelheiten weggelassen werden. Da sich die Erfindung in besonderem Maße auf die Galvanisierstation 29 bezieht und nicht so sehr auf die andere ren Behandlungsstationen, wird die Zusammenarbeit der verschiedenen Elemente und Einzelteile in diesem Bereich zusammengefaßt. Es soll begonnen werden mit einer Arbeitsbedingung, bei welcher der Rahmen 46 gerade mit dem Träger 25 in die in Fig. 2 gezeigte Stellung abgesenkt list. Die Nockenwellen 63 an jeder Seite des Rahmens werden durch den Motor 68 gedreht, damit ein Satz der die Laufschienen betätigenden Nocken 66 mit den entsprechenden Laufschienenarmen 55 in Eingriff gelangt, diese nach innen schwingt und die Lauf,schitenenabschnitte 34 mit den Trägerrollen 61 in Eingriff bringt. Diejenigen Laufschienenarme 56, welche nicht auf diese Weise betätigt werden, werden durch die Gegengewichte 72 nach außen gehalten so .daß sich ihre entsprechenden Träger nicht im Eingriff befinden. Die die Tore steuernden Nocken 95 neben den mit den Trägern im Eingriff befindlichen Laufschienenteile 34 werden durch die Nockenwellen 63 Xin eine Stellung gedreht, in welcher sich der das Tor steuernde Arm 102 in seiner ausgezogen gezeichneten Stellung in Fig. 13 befindet. Alle anderen Nocken 95 sind so gedreht, daß sich ihre entsprechenden Arme 102 in der strichpunktierten Stellung wider Fig. 13 befindet. Zur gleichen Zeit wird ein neuer Träger 25 bei der Galvanisier-Üherführungsstation 28 in Stellung gebracht, während der Träger, welcher gerade von der Galvanisierstation zur Spül-Überführungsstation 31 gebracht worden ist, nun zur Spülstation 32 geführt wird.
  • Der Rahmen 46 wird nun durch Ketten 53 angehoben, und bei Erreichen.seiner oberen Stellung gelangen die Laufschienenteile 34 auf dem ausgewählten Satz der nach innen geschwungenen Laufschienenarme 55 mit den verschiebbaren Laufschienenteilen 10 direkt darüber in Eingriff und bewegen sie nach oben, so daß sich die Laufschienenteile 34 in einer Flucht mit den Überführungslaufschienen der Stationen 28 und 31 und mit dem Rest der verschiebbaren Laufschienenteile 10 befinden. Bei einer Aufwärtsbewegung des Rahmens 46 wird nur der mit den Laufschienenteilen 34 im Eingriff stehende Träger 25 aus dem Galvanisiertank 22 gehoben, während alle anlderen Träger in diesem verbleiben. Wenn feder Rahmen 46 seine obere Stellung erreicht, so werden die Tore 93 derjenigen Stößelrückholschieber 88 geöffnet, welche neben den toten Laufschienenteilen 34 liegen.
  • Es bleiben jedoch sdiejfenigen Tore 93 geschlossen, welche neben .den Laufschienenteilen 34 liegen, die einen Träger 25 aus dem Galvanisiertank hochgehoben haben. Die Schi-eber 79 und 81 werden nun abwechselnd hin- und hergeschoben, zum die hochgehobenen Träger 25 zu der Spül-Überführungsstation zu bringen, wobei dieser Träger alle tiefer befindlichen Träger zwischen ihm und der Spül-tSberführungsstation überholt. Die hin- und hergehende Bewegung ,der Stößelschieber führt ebenfalls einen neuen Träger von der Station 28 in die Stellung, welche von den zur Station 31 übergeführten Träger 25 frei gemacht worden ist. Die Stellungen der Tore 93, wie sie in Zusammenhang mit den Fig. 19 bi:s 22 beschrieben worden sind, folgen automatisch bei einem neuen Träger 25, welcher nach vorn bewegt wird, bis er seine richtige Stellung eingenomm-en hat.
  • Nach der liichbigen Anzahl von Hin- und Herbewegungen der Schieber 79 und 81 wird der Rahmen 46 abgesenkt. Der ausgewählte Satz Ider nach innen bewegten Arme 55 wird durch die Nocken 66 nach innen gehalten, da sich die Nockenwellle 63 nicht während der Zeit gedreht hat, während welcher der Rahmen 46 in seiner oberen Stellung war. Es ist deskalb ersichtlich, daß die Nockenwell'e 63 von ,einer fest'stehenden Stütze getragen werden kann und daß die ,gewünschte Auswahl so lange erhalten wird, wie sich die Nocken 66 in der Berührungsstellung zu den Armen 55 befinden. Wenn der Rahmen 46 .seine untere Stellung einnimmt, wird die Nockenwelle 63 wieder gedreht, um einen anderen Träger zur Entfernun-g aus dem Galvanisiertank auszuwählen.
  • Die oben beschriebene Folge von Arbeitsvorgängen der sich verschieden bewegenden Teile der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann durch eine Stufenschaltung erhalten und abgtemessen werden, welche die hydraulischen Stöße und vorher erwähnten Aufzugsmittel betätigt. Die Reihenfolge wird durch ,elektische Kontakte erhalten, welche zweckentsprechend angebracht sind, um die nachfolgende Bewegung im Anschluß an die vorhergehende Bewegung hervorzurufen. Es muß ausdrücklich bemerkt werden, daß die Grundlagen der vorliegenden Erfindung sehr weitgehend sind und nicht auf tdie besondere Anordnung des vorliegend wiedergegebenen Ausführungsbeispieles begrenzt sind. Das beschriebene System kann auf Galvanisiervorrichtungen mit den unterschiedlichsten Kapazitäten bei verschieden vielen Behandlungsstationen und verschiedenen Galvanisierzeiten angewandt werden. Die Anordnung gewährt eine ständige und ununterbrochene Zufuhr der Galvanisierwerlestücke auch dann, wenn die Werkstücke eine verhältnismäßig lange Galvanisierzeit brauchen, wobei dieses mit einem Minimum an belegtem Raum und bei Verwendung verhältnismäßig preiswerter Einzelteile durchgeführt wird. Als Beispiel für die Anpassungsfähigkeit der Grundanordnung der Teile kann erwähnt werden, daß das Fortschreiten der Träger zu den Abschnitten der Galvanisierstation 29 und von dieser in der Spül-Überführungsstation 31 durch eine Kette vorgenommen werden kann, die an Stelle der hin- und hergehenden Schieber 79 und 81 der oben beschriebenen Ausführung benutzt worden ist. Bei Vorrichtungen mit langen Galvanissierstationen 29, die eine große Anzahl von Arbeitsträgern aufnehmen und welche ausgewählt und zu der Spül-Überführungsstation 31 transportiert werden müssen, wird vorzugsweise eine Kettenvorriehtung benutzt, um die ausgewählten Träger weiterzubefördern, weil so die Überführung in kürzerer Zeit ,durchgeführt werden kann. Eine für diesen Zweck geeignete Kettenanondnung besteht aus einem Kettenpaar, beispiellsweise -der Kette 120 in Fig. 23, welche von einem zweckmäßigen Rahmen getragen wird. Dieser Riahmen wird von feststehenden Schienen 52 abgestützt und ist direkt über der oberen Überführungsschiene angeordnet. Jede Kette liegt an einer Seite der Vorrichtung. Die Ketten sind auf senkrecht angeordneten Kettenzahnrädern, beispielweise den Ketteniahnrädern 122 und 124 an den Enden ,des Schutzrahmens angebracht. Dieser Rahmen entspricht in seiner Länge etwa der Länge der Galvanisierstation 29. Jede Kette trägt ein Paar Stößel, welche fest an dieser befestigt sind und auf der Kette einen Abstand von 1800 haben.
  • Die Stößel können i-n der oben beschriebenen Art ausgeführt sein oder können aus einem nach vorn schwenkbaren Teil, beispielsweise dem Teil 126 oder 130, und einem hinteren feststehenden Teil, beispielsweise dem Teil 128 oder 132, bestehen. Diese haben einen Abstand um den Träger 25 zwischen sich aufzunehmen, wenn sich die Kette in Richtungauf die Station 31 bewegt. Eine solche zweiteilige Stößelaus führung gewährleistet ein wirksames Anhalten des Trägers, falls ,die Kette stehenlbleibt, und vermeidet ein Weglaufen über die gewünschte Stellung.
  • Die Ketten können intermittierend durch iibliche Antriebsmittel betätigt werden, welche elektrisch durch zweckmäßig angebrachte Begrenzungsschalter gesteuert werden, wie es im folgenden beschrieben werden soll. Die oben beschriebene Folge -der Arbeitsvorgänge wird beim Benutzen von Ketten qgrundsätzlich nicht geändert, mit der Ausnahme, Idaß die nachfolgende Tätigkeit der Stößeischieber 79 und 81 fortfällt und die Einführung eines neuen Trägers 25 in die frei gemachte Stellung durch einen Begrenzungsschalter herbeigeführt wird, welcher die Vorwärtsbewegung der Ketten anhält, sofern die frei gemachte Stellung vom neuen Träger 25 erreicht wird.
  • Die Verwendungxzweiler Stößel auf jeder Kette an Stelle eines verringert die Oerführungszeit, wie es aus der folgenden allgemeinen Beschreibung des Überführungsvorganges bei Verwendung von Ketten in der Galvanisierstation 29 ersichtlich wird.
  • Die Ketten sind synchron angetrieben, und es soll im folgenden nur auf die gezeigte Kette 120 Bezug genommen werden. Befindet sich der Rahmen 46 in seiner gehobenen Stellung und ist ein neuer Träger in ;der Überführungsstation 28 bereit für Iden Transport zur Galvanisierstation 29, so wird die Kette 120 nach vorn bewegt. Der Stößel 126, welcher vorher etwas hinter dem Träger gelegen war, welcher zur Spül-Wartestation 31 bewegt werden soll, berührt den Träger und bewegt diesen zur Station 31. Die Kette setzt ihre Vorwärtsbewegung fort, und der andere Stößel 130 ergreift den neuen Träger in der Station 28 und schiebt ihn in die frei gewordene Stellung der Station 29; in dieser Stellung wird die Kette 120 durch die Wirkung eines zweckmäßigen Begrenzungsschalters angehalten. Wenn sich der Rahmen 46 absenkt, um den neuen Träger in den Galvanisiertank zu bringen, läuft die Kette 120 weiter, bi!s der Stößel 130 unmittelbar hinter der Stellung des nächsten zu entfernenden Trägers bei nach oben gebrachtem Rahmen 46 liegt. Das Einstellen des Stößels 130 während dieses Teilvorganges gewährleistet einen unmittelbaren Kontakt-zlv,ischen dem Stößel und dem zur Station 31 abzuführenden Träger, wenn die Kette 120 wieder nach vorn bewegt wird. Außerdem wird jede Möglichkeit einer Berührung des Stößels 126 mit dem- - neuen Träger 25 -in der Station 28 vermieden, bevor die Überführung des alten Trägers von der Galvanisierstation 29 zur Station 31 durch den Stößel 130 erfolgt ist.
  • PATENTANSPRVCHE 1. Vorrichtung zum Behandeln von Werkstücken in Flüssigkeiten, insbesondere in galvanischen Bädern, mit einer an der Behandlungsstation angeordneten Halterung, die gleichzeitig eine Mehrzahl von Werkstückträgern in abgesenkter Lage hält, und einer Hubvorrichtung, die zwischen einer abgesenkten und einer angehobenen Stellung mit einem Antrieb hin- und herbewegt werden kann, um selektiv einen oder mehrere der Werkstückträger anzuheben oder abzusenken, gekennzeichnet durch eine Überführungsvorrichtung, mit der die Werkstückträger (25) bei in angehobener Stellung befindlicher Hubvorrichtung (46) über die in der Behandlungsstation (29) in abgesenkter Lage stehengebliebenen Werkstückträger (25) hinwegbewegt werden können.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine weitere Überführungsvorrichtung, mit der -die Werkstückträger (25) über die in abgesenkter Lage befindlichen Werkstückträger (25) hinwegbewegt werden können, wenn sich die Hubvorrichtung (46) in der abgesenkten Stellung befindet.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2 mit über der Flüssigkeitsbehandlungsstation angeordnetenUberführungsschienen, einem als Hubvorrichtung dienenden vertikal - beweglichen Rahmen, welche eine Mehrzahl von horizontal aufeinander ausgerichteten beweglichen Schienenabschnitten trägt und zwischen einer angehobenen Stellung, in der die beweglichen Schienenabschnitte horizontal auf die Überführungsschienen ausgerichtet sind, und einer abgesenkten Stellung im Bereich der Behandlungsstation verstellbar ist, einer Mehrzahl von auf den Überführungsschienen und den beweglichen Schienenabschnitten bewegbaren Werkstückträgern, ortsfesten Schienen, auf denen sich die Werkstückträger neben den beweglichen Schienenabschnitten abstützen, wenn der Rahmen in der abgesenkten Stellung ist, einer Verschwenkvorrichtung, die die beweglichen Schienenabschnitte bei in abgesenkter Lage befindlichem Rahmen selektiv zwischen einer Werkzeugträger-Eingriffsstellnng und einer rückgezogenen Ruhestellung, in der kein Eingriff erfolgt, verschwenken kann, und einer Sperre, die die ausgewählten beweglichen Schienenabschnitte in - der Werkzeugträger-Eingriffsstellung hält, wenn der Rahmen in die angehobene Stellung bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Über--führungsschienen aus einer Mehrzahl von verschieblichen Schienenabschnitten (10) - bestehen, die durch die ausgewählten beweglichen Schienen abschnitte (34) verschoben werden, wenn der Rahmen (46) in dige angehobene Stellung bewegt wird: 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine Transportvorrichtung (120, 126, 128, 130, 132), die einen ausgewählten, durch den Rahmen (46) angehobenen Werkstückträger (25) über die Überführungsschienen zu einem anderen iTorrichtungsabschnitt und einem weiteren Werkstückträger (25) zu der von dem erstgenannten Werkstückträger (25) freigegebenen Stelle befördert.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch eine Stößelanordnung (126, 128, 130, 132) zur Beaufschlagung eines bei angehobenem Rahmen (46) von den beweglichen Schienenabschnitten (34) gehaltenen Werkstückträgers (25) und einem Antrieb (120), der die Stößel so bewegt, daß- dile von den beweglichen Schienenabschnitten (34) angehobenen Werkstückträger (25) über die Überführungsschienen verschoben und von dem Rahmen (46) entfernt werden.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stößelanordnung einen Antrieb (82, 83) aufweist, der einen Werkstückträger (25) über die Überführungsschienen zu einer ausgewählten Stellung auf einem der von dem Rahmen (46) getragenen beweglichen Schienenabschnitte befördern kann, und daß eine Anordnung (88 bis 92) - vorgesehen ist,tdie einen Teil der Stößel außer Betrieb setzt, wenn- der Werkstückträger -(25) -die ausgewählte Stellung erreicht hat, damit er in dieser Stellung verbleibt.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stößelanordnung eine Antriebskette (120) aufweist.
    8. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch ge-- kennzeichnet, daß die Kette (120) endlos ausgebildet ist und zwei Stößel (126, 128, 130, 132) -trägt, d,ie um -1800 gegeneinander versetzt an der Kette angeordnet sind.
    9. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Stößel aus einem vorderen, schwenkbar- gelagerten Teil un-d einem hinteren, vom vorderen Teil abgelegenen unverschwenkbaren Teil bestehen.
    10. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 9, gekennzeichnet Idurch eine Schwenkvorrichtung (55) -zur Verschwenkung- der beweglichen Schienenabschnitte (34) auf dem Rahmen (46) und eine Nockenwelle (63), deren Nocken (66) an !den 5 chienenabschnitten (34) angreifen können, um diese zwischen der rückgezogenen Ruhesbeliung - und der Werkstückträger-Ein;griffsstellun;g bin-und herzuschwenken.
    11. -Vorrichtung nach - Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die beweglichen Schienenabschnitte mit Rückstellvorrichtungen (72) versehen- sind, die sie ständig in die rückgezogene Ruhestellung drücken, und daß die - Nocken (66) diesen Rückstellvorrichtungen (72) entgegenwirken.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 929 700;; deutsche Auslegeschrift- U 1531 VI/48 a (bekanntgemacht am 3.11.1955);--USA.-Patentsthrift --Nr.2182184.
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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1198737B (de) 1960-04-07 1965-08-12 Udylite Res Corp Foerdervorrichtung fuer Anlagen zur Fluessigkeitsbehandlung von Werkstuecken in Behaeltern
DE112014003903B4 (de) * 2013-08-28 2021-05-06 Poly-Clip System Gmbh & Co. Kg Transportvorrichtung

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US2182184A (en) * 1937-09-07 1939-12-05 Hanson Van Winkle Munning Co Electroprocessing machine
DE929700C (de) * 1952-11-12 1955-07-25 Deinert & Co Hub- und Transportvorrichtung fuer die Traggestelle von automatisch arbeitenden Anlagen zur Oberflaechenbehandlung

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