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DE1102438B - Doppelringwaage - Google Patents

Doppelringwaage

Info

Publication number
DE1102438B
DE1102438B DEH28825A DEH0028825A DE1102438B DE 1102438 B DE1102438 B DE 1102438B DE H28825 A DEH28825 A DE H28825A DE H0028825 A DEH0028825 A DE H0028825A DE 1102438 B DE1102438 B DE 1102438B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ring
double ring
balance according
support frame
ring balance
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH28825A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Kaestner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ABB Training Center GmbH and Co KG
Original Assignee
Hartmann and Braun AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hartmann and Braun AG filed Critical Hartmann and Braun AG
Priority to DEH28825A priority Critical patent/DE1102438B/de
Publication of DE1102438B publication Critical patent/DE1102438B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L7/00Measuring the steady or quasi-steady pressure of a fluid or a fluent solid material by mechanical or fluid pressure-sensitive elements
    • G01L7/18Measuring the steady or quasi-steady pressure of a fluid or a fluent solid material by mechanical or fluid pressure-sensitive elements using liquid as the pressure-sensitive medium, e.g. liquid-column gauges
    • G01L7/24Measuring the steady or quasi-steady pressure of a fluid or a fluent solid material by mechanical or fluid pressure-sensitive elements using liquid as the pressure-sensitive medium, e.g. liquid-column gauges involving balances in the form of rings partly filled with liquid

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

  • Doppelringwaage Die Erfindung bezieht sich auf Doppelringmraagen. wie sie häufig als Gemischregler mit oder ohne Radizi erung und Fernanzeigevorrichtungen verwendet werden. Die Unterbringung zweier Ringkörper in einem gemeirnsamen Gehäuse bietet jedoch Schwierigkeiten; die Ringkörper müssen nämlich zu Wartung zwecken ohne Mühe und ohne Auslbau des gesamten Gerätes freigelegt werden können. Aus diesem Grunde werden die Ringkörper häufig nebeneinander oder übereinander gesetzt. Sie sind dann zwar gut zugänglich, erfordern aber nahezu doppelt soviel Platz wie einfache Ringwaagen. B,ei raumsparenden Anordnungen von Doppelringwaagen sitzen die Ringkörper parallel zur Frontscheibe hintereinander in einem tieferen Gehäuse oder parallel zueinander senkrecht zur Frontscheibe. Die Anzeige erfolgt in diesem Falle auf zwei nebeneinanderstehenden Profil skalen. In beiden Fällen ist die Wartung der Ringkörper sehr erschwert, besonders dann, wenn an den Ringwaagen noch Geber für die Fernanzeige, Regelung usw. vorgesehen sind. Die Ringkörper müssen zu Wartung zwecken mitsamt ihrem Trägergestell aus dem Gehäuse genommen werden. Dies führt neben einem komplizierten und unstabilen Aufbau des gesamten Gerätes zu Schwierigkeiten mit der Druckzuführung, da die Druckzuführungsschläuche bzw. Rohre unnötig lang und weich ausgeführt werden müssen. Für Hochdruckringwaagen mit ihren verhältnismäßig steifen Druckzaführungsleitungen ist diese Bauform deshalb nicht ausführbar.
  • Die Erfindung geht aus von einer Doppelringwaage mit zwei zueinander parallelen, senkrecht zur Frontscheibe stehenden, an einem gemeinsamen Traggestell drehbar aufgehängten Ringkörpern und Anzeige an zwei Profilskalen. Die Erfindung hesteht darin, daß das die beiden Ringkörper lagernd aufnehmende Traggestell um eine zwischen den Ringkörpern stehende senkrechte Achse drehbar ist. In der normalen Anzeigestellung stehen die Ringwaagen senkrecht zur Frontscheibe parallel nebeneinander; zu Wartungszwecken kann ihre Ebene so verschwenkt werden, daß jeweils einer der beiden Ringkörper und gegebenenfalls eine der kadiziervorrichtungen parallel zur Frontscheibe vor dieser liegt. Die Druckzufeitungen zu den Ringkörpern können dadurch verhältnismäßig kurz sei,n. \wenn sie so verlegt werden, daß sie in unmittelbarer Nähe der Drehgestellachse durch den Gehäuseboden in das Gehäuse treten, so ist die erforderliche Länge der Druckzuleitungen bei Verschwenkung der Ringkörper nicht größer als in der Anzeigestellung. Der Teil des Gehäusebodens, nahe an der Drehachse des Drehgestelles, durch den die Druckzuführungen und gegebenenfalls die elektrischen Zuleitungen für die Fernmessung eingeführt werden, wird zu diesem Zweck mit Vorteil als mit dem Drehgestell fest verbundene, im Gehäuseboden selbst drehbare Platte ausgebildet. Die D ruckzuführungsleitungen zwischen der Meßstelle und dem Ringwaagegehäuse werden an die im Gehäuse liegenden Zuleitungen zu den Ringkörpern knapp unterhalt der drehbaren Bodenplatte angeschlossen. Diese inneren Zuleitungen drehen sich bei einer Verdrehung des Drehgestelles mit diesem mit und werden dadurch nicht verbogen oder verdreht. Die außen liegenden Zuführungen können in der Nähe der Drehgestellachse ein Stück weit senkrecht geführt werden, so daß sie die Verdrehung des Drebgestelles und der Ringkörper in sich aufnehmen können. Bei Hochdruckringwaagen mit starren Druckleitungen von der SIeßstelle zur Ringwaage können diese verschließbar und am Ringwaagenanschluß leicht lösbar gemacht werden. Müssen die Ringkörper zu Wartungszwecken verschwenkt werden, so werden die Anschlußleitungen unterhalb des Gehäusebodens von den inneren Druckzuleitungen bzw. Spiralrohren gelöst. Damit ist dann eine leichte Verdrehung des Drehgestelles mit Ringkörper, Radiziervorrichtungen, D ruckzuleitungen und elektrischen Zuleitungen möglich. Durch eine Arretiervorrichtung kann dafür gesorgt werden, daß die Ringwaage im normalen Betriebszustand in ihrer Eetriebslage senkrecht zur Frontscheibe des Gerätes festgehalten wird.
  • Abb. 1 zeigt die Draufsicht auf eine Doppelringwaage nach der Neuerung in Betriebsstellung. 1 und 2 sind die beiden Ringkörper, die an der Achse 3 pendelnd aufgehängt sind. Die Zeiger 4 und 5 können mit den Ringkörpern direkt oder über eine Radiziervorrichtung verbunden sein. Sie zeigen die Stellung der Ringwaage an den Profllskalen 6 und 7 an. Die Achse 3, an der die Ringwaagen 1 und 2 hängen, ist mit einem Traggestell 8 verbunden, das auch die beiden Profilskalen und gegebenenfalls die Radiziervorrichtungen und eventuelle vorhandene Fernsender trägt. Es ist als Platte ausgebildet, durch die die Achse 3 der Ringwaagen hindurchgeführt ist. Das Drehgestell 8 selbst ist in dem Gehäuse 9 um die ungefähr in Gehäusemitte zwischen den Ringkörpern stehende senkrechte Achse 10 drehbar. In der Betriebsstellung stehen die Ringwaagen senkrecht zur aufklappbaren Frontscheibe 11 des Gehäuses 9; die Skalen 6 und 7 stehen vor dieser Frontscheibe.
  • Abb. 2 zeigt dieselbe Doppelringwaage mit zum Zwecke der Wartung um die Achse 10 verschwenkten Ringkörpern 1 und 2 mit geöffneter Frontscheibe 11.
  • Die Bezugszeichen entsprechen den gleichen Bauteilen wie in Abb. 1. Der Ringkörper 1 ist für Wartungszwecke bequem zugänglich. Für die Wartung des Ringkörpers 2 wird das Gestell 8 in entgegengesetzter Richtung verschwenkt.
  • Abb. 3 ist eine Frontalansicht einer für niedrige statische Drücke bestimmten Ringwaage nach der Erfindung bei weggelassenen Skalen. In ,ihr ist dieLagerung der Ringwaagen 1 und 2 an dem plattenförmigen Gestell 8 und die drehbare Lagerung des Drehgestelles 8 selbst dargestellt. Das Gestell 8 ist auf einer um die Achse 10 drehbaren Bodenplatte 12 befestigt und wird oben an der Gehäusedecke in einem Lager 13 geführt. Die Bodenplatte 12 sitzt auf einem Schulterlager 14 drehbar über einem kreisförmigen Ausschnitt im Gehäuseboden. Durch -die Bodenplatte 12 werden die Zuführungsschläuche 15 geführt, welche auch weiter oben an dem Gestell 8 befestigt sind. Der Anschluß der von der Meßstelle kommenden äußeren Zuführungsschläuche 16 an die elastischen Leitungen 15 erfolgt knapp unterhalb der Bodenplatte 12. Diese Art der Einführung der Druckzuleitungen in das Gehäuse bewirkt, daß ihr innerhalb des Gehäuses liegender Teil 15 durch eine Verdrehung des Traggestelles 8 nicht verdrillt wird. Die Verdrehung wird durch die außerhalb des Gehäuses liegenden, zur Drehachse 10 parallelen elastischen Zuführungsschläuche 16 aufgenommen. Da diese Zuführungsleitungen nahe an der Achse 10 geführt werden, tritt dabei eine Längenänderung nicht auf. Auch Verhiiegungsbeanspruchungen sind an dieser Stelle kaum vorhanden, so daß eine kurze senkrechte Führung der Leitungen 16 außerhalb des Gehäuses genügt, um die dabei ausschließlich auftretenden Verdrehungsbeanspruchungen ohne Schaden aufzunehmen.
  • In Abb. 4 ist eine Doppelringwaage nach ,der Erwindung für hohe statische Drücke dargestellt. Die einzelnen Bauteile und deren Bezugszeichen entsprechen wieder den vorhergehenden Abbildungen. Die Druckzuführungen 17 zu den Rigkörpern sind in der bei IIochdruckringwaagen üiblichen Art als elastische Rohre oder als Metallspiralen ausgebildet, welche an feste Rohrstutzen 18 angeschlossen sind. Die Rohrstutzen 18 sind mit der drehbaren Bodenplatte 12 fest verbunden und führen durch diese hindureh. Die sauberen Zuführungen 16 können unterhalb der Bodenplatte an die Rohrstutzen 18 durch lösbare Verbin- dungen 20.angeschlossen werden. Zu Wartungszwecken braucht man nur die äußeren Zuleitungen 16 von den Rohrstutzen 18 zu lösen, um das Drehgestell 8 mit dler Bodenplatte 12, den Ring'körpern 1 und 2 und den inneren Zuführungen 17 und 18 verdrehen zu können.
  • Ventile 19 gestatten es dabei, die Zuführungsleitungen 16 dicht zu verschließen. Auf diese Art ist es möglich, eine Doppelringwaage für hohe statische Drücke in einem Profilgehäuse unterzubringen, ohne daß bei der Wartung der Ringwaage Schwierigkeiten mit den inneren Druclçzuführungsleitunlgen auftreten.

Claims (8)

  1. PATENTANSPRUCHE: 1. Doppelringwaage mit zwei zueinander parallel und zur Frontscheibe senkrecht stehenden Ringkörpern, die an einem gemeinsamen Traggestell drehbar aufgehängt sind, und Anzeige an zwei nebeneinanderliegenden Profilskalen, dadurch geLennzeichnet, daß das die beiden Ringkörper tragende Gestell selbst um eine zwischen den beiden Ringkörpern stehende senkrechte Achse drehbar ist.
  2. 2. Doppelringwaage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Traggestell der Ringkörper auch Skalen, Zeiger, Radiziervorrichtungen und Geber für die Fernmessung trägt.
  3. 3. Doppelringwaage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einfiihrung der Druckzuleitungen in das Gehäuse in unmittelbarer Nähe der Traggestellachse erfolgt.
  4. 4. Doppelringwaage nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckzuleitungen am gemeinsamen drehbaren Traggestell der Ringwaage geführt werden.
  5. 5. Doppelringwaage nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Traggestell fest auf einer Bodenplatte sitzt, welche über einer Öffnung im Gehäuseboden drehbar gelagert ist.
  6. 6. Doppelringwaage nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckzuleitung zu den Ringkörpern und eventuell die elektrischen Zuleitungen zu der Fernmeßeinrichtung durch die drehbare Bodenplatte geführt sind.
  7. 7. Doppelringwaage nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckzuführung zu den Ringwaagen durch mit der drehbaren Bodenplatte fest verbundene elastische Spiralrohre erfolgt.
  8. 8. Doppelringwaage nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren Druckzuführungsleitungen knapp unterhalb der dreh baren Bodenplatte an die inneren Druckleitungen leicht lösbar angeschlossen sind.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Prospekt TD 25-1, 2000/10. 54/W der Firma Hartmann & Braun A.G. in Frankfurt/M.
DEH28825A 1956-12-14 1956-12-14 Doppelringwaage Pending DE1102438B (de)

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Publications (1)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1188305B (de) * 1962-10-27 1965-03-04 Metrawatt Ag Fuer den Einbau in Schalttafeln oder Schaltpulte bestimmtes Messinstrument

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
None *

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1188305B (de) * 1962-10-27 1965-03-04 Metrawatt Ag Fuer den Einbau in Schalttafeln oder Schaltpulte bestimmtes Messinstrument

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