DE722916C - Ringwaage - Google Patents
RingwaageInfo
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- DE722916C DE722916C DEA84717D DEA0084717D DE722916C DE 722916 C DE722916 C DE 722916C DE A84717 D DEA84717 D DE A84717D DE A0084717 D DEA0084717 D DE A0084717D DE 722916 C DE722916 C DE 722916C
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- ring
- weight
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- balance
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Links
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01L—MEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
- G01L7/00—Measuring the steady or quasi-steady pressure of a fluid or a fluent solid material by mechanical or fluid pressure-sensitive elements
- G01L7/18—Measuring the steady or quasi-steady pressure of a fluid or a fluent solid material by mechanical or fluid pressure-sensitive elements using liquid as the pressure-sensitive medium, e.g. liquid-column gauges
- G01L7/24—Measuring the steady or quasi-steady pressure of a fluid or a fluent solid material by mechanical or fluid pressure-sensitive elements using liquid as the pressure-sensitive medium, e.g. liquid-column gauges involving balances in the form of rings partly filled with liquid
Landscapes
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Description
- Ringwaage Die Erfindung betrifft eine Ringwaage, die im wesentlichen aus einem teilweise mit Flüssigkeit gefüllten Hohlring besteht, der drehbar gelagert und mit einem Gegengewicht versehen ist. Bisher wurde das Gegengewicht außen am Waagenring angebracht.
- Es sind auch Waagen dieser Art bekannt, bei denen ein Wellrohr als Ausgleichskammer zur Berichtigung der Druck- oder Temperaturschwankungen vorgesehen ist. Dieses Wellrohr soll mit einem Zusatzgewicht, das einen Teil des Gegengewichtes darstellt, ausgerüstet werden, um den Korrekturbereich einstellen zu können. Es ist auch bekannt, das Wellrohr mit einem solchen Zusatzgewicht in dem Hohlraum des Waagenringes unterzubringen.
- Ist es hiernach zwar grundsätzlich bekannt, einen Teil des Gegengewichtes, der zur Berücksichtigung von Druck- und Temperaturschwankungen seine Lage am Waagenring verändert, im Innern des Hohlringes unterzubringen, so ragt doch auch in diesem Falle der außen angebrachte Hauptteil des Gegengewichtes über die Umrißlinie des Waagenringes mehr oder weniger weit heraus.
- Der Erfindung gemäß wird das gesamte Gegengewicht zwecks Raumersparnis im Hohlraum des Ringes untergebracht, ohne über die Umrißlinie des Waagenringes hinauszuragen. Die hierdurch gegebene Verminderung des Raumbedarfes ist z. B. bei Mengenmeßgeräten wesentlich, bei denen außer der Ringwaage noch eine Reihe anderer Einrichtungen (Radiziervorrichtung, Integrierwerk und Schreibvorrichtung) auf möglichst kleinem Raum unterzubringen sind. Wird das Gewicht in den vom inneren Ringumfang umschlossenen Raum eingebaut, so kann zwar der Vorteil des kleineren Raumbedarfs ebenfalls erreicht werden, jedoch nur unter Inkaufnahme eines Nachteils, der darin begründet ist, daß wegen des kleineren Hebelarmes das Gewicht größer zu wählen und damit der Lagerdruck zu erhöhen ist. Der größere Lagerdruck hat aber eine kleinere Empfindlichkeit der Waage zur Folge.
- Die praktische Verwirklichung der Erfindung wird vereinfacht, wenn das Gewicht von außen in den Ring eingesetzt werden kann und zu diesem Zweck die Ringwandung eine Aussparung erhält. Diese wird vorteilhaft in der Seitenwand des Ringes vorgesehen, insbesondere dann, wenn es sich, wie im allgemeinen üblich, um eine Waage handelt, die in der Ringebene geteilt ist.
- Um das Gewicht, z. B. zwecks Auswechslung, bequem herausnehmen zu können, empfiehlt es sich, in den Ringhohlraum eine von außen zugängliche dichte Kammer zur Aufnahme des Gewichtes einzubauen.
- Die Zeichnung veranschaulicht zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes.
- Der Waagenring ist aus zwei Ringhälften I und 2 zusammengesetzt und mittels einer Schneide 3 auf einer festen Pfanne 4 schwenkbar gelagert. An den Ring sind in bekannter Weise zwei Differenzdruckleitungen 5 und 6 angeschlossen, und zwischen diesen beiden ist in den Ringhohlraum eine abdichtende Trennwand 7 eingebaut. Die untere Hälfte des Ringes ist mit einer Flüssigkeit 8 gefüllt, die sich bei der Änderung des Druckes zu beiden Seiten der Trennwand 7 in bekannter Weise verlagert.
- Diese Verlagerung hat eine Drehung des Ringes so lange zur Folge, bis ein mit dem Ring fest verbundenes Gegengewichtg dem an einem Zeiger 10 ablesbaren Ausschlag das Gleichgewicht hält.
- Während nun bei den bisherigen Ausführungen dieses Hauptgewicht außen auf den Ring angesetzt wurde, soll es der Erfindung gemäß in den Hohlraum eingesetzt werden.
- Zu diesem Zweck ist die Seitenwand der Ringhälfte 2 mit einer Aussparung versehen, in die eine rohrförmige Kammer 1 1 eingeschoben und alsdann an der Ringwand abgedichtet wird. In diese Kammer wird das Gewichtg eingefügt und z. B. mittels eines Schraubenbolzens 12 festgehalten. Um einem Herausnehmen des Gewichtes von unberufener Hand vorzubeugen, erhält der Boden I3 der Rohrkammer I I einen Stift I4, der in eine Bohrung des Gewichtes 9 eingreift.
- Außerdem wird die an der äußeren Stirnfläche des Gewichtes 9 vorgesehene Aussparung zur Aufnahme des Bolzenkopfes etwas größer und tiefer als der Bolzenkopf ausgeführt und nach Einsetzen des Bolzens mit einer erhärtenden Masse ausgefüllt. Diese erhält einen plombenartigen Stempel o dgl.
- Wenn darauf Wert gelegt wird, das Gewicht 9 von beiden Seiten des Ringes einführen zu können, kommt die Ausführung nach Abb. 3 in Betracht. Hier ist die Rohrkammer ei als durchgehendes Rohr ausgeführt und an dessen Enden in den gegenüberliegenden Seitenwänden der beiden Ringhälften I und 2 abgedichtet.
- Im allgemeinen wird der Ausführung nach Abb. 2 der Vorzug zu geben sein, weil bei dieser. die Kammer vor dem Zusammenbau der beiden Ringhälften 1 und 2 endgültig abgesetzt und die Dichtungsfrage zwischen Kammer und Ringseitenwandung vor dem Zusammenbau, also auch von der Innenseite, sorgfältig geprüft werden kann.
- PATENTANSPR SCHE: I. Ringwaage mit einem teilweise mit Flüssigkeit gefüllten Hohlring, der drehbar gelagert und mit einem Gegengewicht versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß das gesamte Gegengewicht zwecks Raumersparnis im Hohlraum des Ringes ( I, 2) untergebracht ist, ohne über die Umrißlinie des Waagenringes hinauszuragen.
Claims (1)
- 2. Ringwaage nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringwandung eine Aussparung zum Einsetzen des Gewichtes (g) von außen aufweist.3. Ringwaage nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß insbesondere bei in der Ringebene geteilten Hohlringen die Aussparung in der Seitenwand des Ringes vorgesehen ist.4. Ringwaage nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß in den Ring hohlraum eine von außen zugängliche dichte Kammer (11) zur Aufnahme des Gewichtes (g) eingebaut ist.5. Ringwage nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammer topfförmig ausgebildet, d. h. an dem inneren Ende durch eine Stirnwand (I3) abgeschlossen ist (Abb. g 2).6. Ringwaage nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur Befestigung des Gewichtes in der Kammer ein Schraubenbolzen (i 2) dient, der das Gewicht durchsetzt und in den Kammerboden (I3) eingeschraubt ist.7. Ringwaage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewicht (g) gegen Drehen gegenüber dem Boden (I3) gesichert und der Kopf des Bolzens (I2) plombenartig abgedeckt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA84717D DE722916C (de) | 1937-11-04 | 1937-11-04 | Ringwaage |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA84717D DE722916C (de) | 1937-11-04 | 1937-11-04 | Ringwaage |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE722916C true DE722916C (de) | 1942-07-24 |
Family
ID=6949269
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA84717D Expired DE722916C (de) | 1937-11-04 | 1937-11-04 | Ringwaage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE722916C (de) |
-
1937
- 1937-11-04 DE DEA84717D patent/DE722916C/de not_active Expired
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