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DE1101507B - Wechselspannungsgespeister Transistor-verstaerker fuer Regelzwecke - Google Patents

Wechselspannungsgespeister Transistor-verstaerker fuer Regelzwecke

Info

Publication number
DE1101507B
DE1101507B DEL30663A DEL0030663A DE1101507B DE 1101507 B DE1101507 B DE 1101507B DE L30663 A DEL30663 A DE L30663A DE L0030663 A DEL0030663 A DE L0030663A DE 1101507 B DE1101507 B DE 1101507B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
transistors
control
amplifier
phase
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL30663A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Haedecke
Dr-Ing Karl Bopp
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DEL30663A priority Critical patent/DE1101507B/de
Publication of DE1101507B publication Critical patent/DE1101507B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P7/00Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors
    • H02P7/06Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current
    • H02P7/18Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current by master control with auxiliary power
    • H02P7/34Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current by master control with auxiliary power using Ward-Leonard arrangements
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D3/00Control of position or direction
    • G05D3/12Control of position or direction using feedback
    • G05D3/14Control of position or direction using feedback using an analogue comparing device
    • G05D3/18Control of position or direction using feedback using an analogue comparing device delivering a series of pulses
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P7/00Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors
    • H02P7/03Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for controlling the direction of rotation of DC motors
    • H02P7/05Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for controlling the direction of rotation of DC motors by means of electronic switching

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Wechselspannungsgespeister Transistorverstärker für Regelzwecke Die Erfindung bezieht sich auf einen wechselspannungsgespeisten Transistorverstärker zum Betrieb der Stellglieder in Steuerketten und Regelkreisen, der von einer mit der Speisewechselspannung gleichfrequenten Eingangswechselspannung gesteuert. wird und eine Ausgangsgleichspannung liefert, ;deren Größe von der Amplitude der Steuerwechselspannung und deren Richtung von der Phasenlage der Steuerwechselspannung in bezug auf die Speisewechselspannung abhängen, mit zwei parallelen Gegentaktverstärkern, von denen jeweils nur einer arbeitet, je nachdem ob die Steuerspannung in Phase oder in Gegenphase mit der Speisespannung ist.
  • Solche Steuerspannungen liefern unter anderem Folgeregelsysteme, die mit induktiven Drehmeldersystemen arbeiten und die Regelabweichung als elektrische Spannung abbilden. Dabei entspricht die in ihnen durch Induktion erzeugte Wechselspannung der Auslenkung bzw. der Verdrehung zwischen dem Sollwert- und dem Istwertsystem. Sie ändert bei Nulldurchgang, d. h. in Abhängigkeit von der Verstellrichtung des Gebers, ihre Phasenlage um 180°. Der Verstärker muß also in dem Sinne phasenabhängig arbeiten, daß er die von der Amplitude der Steuerung abhängige Ausgangsgröße einer Richtung liefert, die davon abhängt, ob seine Steuer- und Speisewechselspannung in Phase oder in Gegenphase liegen. Dazu ist erforderlich, daß die Speisewechselspannungen von Drehmeldersystem und Verstärker in Phase liegen, also der gleichen Quelle entnommen werden.
  • Es sind z. B. bereits mit Röhren arbeitende Verstärker für Folgeregelungen bekannt, die aus einer doppelten Gegentaktstufe bestehen. Je nach Phase (0 oder 180°) der vom induktiven Drehgeber gelieferten Steuerwechselspannung in Bezug zur Anodenwechselspannung erhält die eine oder die andere Ausgangsseite die höhere Spannung; die Differenzspannung dient zur Speisung des Stellgliedes, z. B. zur richtungsabhängigen Erregung eines Leonardgenerators. Röhrenverstärker besitzen aber bekanntlich eine Reihe von Nachteilen. Ihrer begrenzten mechanischen Festigkeit wegen stellen Röhren in Systemen, die Erschütterungen und Stößen ausgesetzt sind, immer einen Unsicherheitsfaktor ,dar. Ferner benötigen Elektronenröhren im Bereitschaftszustand einen ständigen Leistungsbedarf zu ihrer Heizung. In den erwähnten Verstärkern ist außerdem die der Ausgangsspannun.gsdifferenz beider Stufen entsprechende Nutzleistung wesentlich geringer als die für die Röhren ständig benötigte Anodenleistung. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß der mit verhältnismäßig hohem Anodenpotential arbeitende Verstärker einerseits einen aufwendigen Netztransformator mit vier getrennten Sekundärwicklungen, andererseits zwei Ausgangstransformatoren zur Abspannung der Netzausgänge auf die verhältnismäßig kleine Erregerspannung z. B. eines Leonardgenerators erfordern. Die bekannte Schaltung enthält somit einen überaus großen Anteil von Transformatorwicklungen und hat einen unerwünscht großen Raumbedarf.
  • Bei einer anderen bekannten Schaltung sind zwei Gegentaktverstärkerstufen mit Röhren hintereinandergeschaltet; sie dient insbesondere zur Steuerung eines Schaltmotors. Die steuernden Eingangssignale setzen sich aus einer Gleichspannung und einer überlagerten Wechselspannung zusammen; ihre Größe und ihr Vorzeichen bestimmen die Bewegung .des Schaltmotors. Die Schaltung ist dabei so ausgelegt, daß, solange die eine der beiden jeweils hintereinandergeschalteten Röhren arbeitet, die andere unwirksam ist und umgekehrt.
  • Es sind auch bereits Regelverstärker mit phasenempfindlichen Endstufen bekannt, die mitTransistoren bestückt sind. Bei einer dieser Schaltungen ist die aus zwei Transistoren bestehende phasenempfindliche Endstufe über einen Transformator an den eigentlichen Steuerverstärker angekoppelt. Je nach Phasenlage des vorverstärkten Signals wird der eine oder der andere der Transistoren leitend. Je nach der Art des Stellgliedes wird der Endstufe die Netzwechselspannung unmittelbar oder über eine Vollweggleichrichterschaltung zugeführt. Diese Schaltung liefert Ausgangsspannungen für die Dauer der einen Halbwelle der Eingangsspannung an einem der Transistoren oder mit unterschiedlichen Vorzeichen für die Dauer der einen Halbwelle an dem einen und für die Dauer der anderen Halbwelle an dem anderen Transistor.
  • Es ist auch bekannt, phasenempfindliche Gleichrichter mit vier Transistoren aufzubauen. Diese Anordnung läßt sich als Brückenschaltung auffassen, bei der in zwei benachbarten Brückenzweigen Widerstände und in den beiden anderen Brückenzweigen je zwei über ihre Kollektoren und Basen verbundene Transistoren liegen. Über die eine -Brückendiagonale wird die (gleichzurichtende) Steuerwechselspannung zugeführt, in der anderen Brückendiagonalen liegt die Last. Zwischen den Verbindungen der Kollektoren und der Basen beider Transistorpaare liegen die Sekundärwicklungen von Transformatoren, über die ihnen eine Speisewechselspannung zugeführt wird. In dieser Schaltung üben die Transistoren wiederum nur Schaltfunktionen aus und bewirken keine Verstärkung der Steuerspannung. In den meisten Anwendungsfällen bei Steuerungen und Regelungen ist eine Verstärkung jedoch erforderlich, da die Steuerspannungen meist aus einem Meßvorgang stammen.
  • Die Erfindung zeigt nun einen Weg, die den bekannten Schaltungen anhaftenden Nachteile zu vermeiden und eine Anordnung zu schaffen, die Verstär-kung und phasenempfindliche Gleichrichtung in einer einzigen Baueinheit bewirkt. Der erfindungsgemäße wechselspannungsgespeiste Transistorverstärker für Stellglieder in Steuerketten und Regelkreisen, der von einer mit der Speisewechselspannung gleichfrequenten Eingangswechselspannung gesteuert wird und eine Ausgangsgleichspannung liefert, deren Größe von der Amplitude der Steuerspannung und deren Richtung von ihrer Phasenlage in bezug auf die Speisespannung abhängen, mit zwei parallelen Gegentaktverstärkern, von denen jeweils nur einer arbeitet, je nachdem ob die Steuerspannung in Phase oder in Gegenphase mit der Speisespannung ist, ist dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerspannung für jede Verstärkergruppe über den Eingangstransformator mit zwei getrennten Sekundärwicklungen an den Emitter-Basis-Strecken von Vortransistoren liegt, deren Emitter jeweils an die Basen der zugehörigen Leistungstransistoren geführt sind, und daß die Kollektoren der Vortransistoren mit der einen, die Emitter der zugehörigen Leistungstransistoren mit der anderen Sekundärklemme des Speisetransformators verbunden sind, mit dessen Mittelanzapfung ferner die Kollektoren aller Leistungstransistoren über zwei Lastwiderständen verbunden sind, so daß je nach der Phase der Steuerspannung entweder die Kollektorhalbwellenströme der Leistungstransistoren der einen Verstärkergruppe den einen oder die der anderen Verstärkergruppe den anderen Lastwiderstand in entgegengesetzter Richtung durchfließen. Zu den allgemein bekannten Vorzügen der Transistoren gegenüber Röhren kommt der weitere Vorteil, daß der Verstärker nach der Erfindung nur einen kleinen Netztransformator für eine Speisespannung von nur etwa 30 Volt mit einer Sekundärwicklung benötigt. Ferner können die Nutzströme, ohne daß besondere Ausgangstransformatoren nötig sind, direkt zur richtungsabhängigen Speisung eines Stellgliedes benutzt werden.
  • Die Polung der Transistorelektroden ist hierbei so gewählt, daß während einer Halbwelle der Steuerspannung zwar in jeder Gegentaktgruppe eine der beiden Vortransistoren basisstromführend wird, jedoch in Abhängigkeit von der 0°- oder 180°-Phase zwischen Speisespannungshalbwelle undSteuerspannungshalbwelle nur jeweils einer dieser schaltbereiten Vortransistoren die richtige Emitter-Kollektor-Polarität erhält, so daß -nur jeweils in einer Gegentaktgruppe ein Vortransistor kollektorstromführend und damit der ihm zugeordnete Leistungstransistor basisstromführend wird. Dürch Halbleiterdioden zwischen den Sekundärklemmen des Eingangstransformators und den Basen der Leistungstransistoren erreicht man, daß die Basisströme der Leistungstransistoren nur über die Vortransistoren zur Sekundärwicklung des Speisetransformators, nicht aber über die Sekundärwicklungen des Eingangstransformators fließen können.
  • Die in den Lastwiderständen erzeugten Halbwellenströme mit ,gegenüber der Netzfrequenz doppelter Frequenz können durch parallel geschaltete RC-Glieder geglättet werden, so daß insbesondere die negativen Spannungsspitzen nach demAbklingen der Halbwellen in induktiven Lastwiderständen kompensiert und ein rasches Absinken des Stromes bei schneller Spannungsänderung der Steuerwechselspannung bewirkt werden.
  • Die oben angedeutete Arbeitsweise des Verstärkers sowie weitere Einzelheiten der Erfindung sollen an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher beschrieben werden.
  • Die Leistungstransistoren 1. und 2 mit den Vortransistoren 11 und 12 bilden die eine, die Leistungstransistoren 3 und 4 mit den Vortransistoren 13 und 14 die andere Gegentaktgruppe. An den Klemmen 5 und 6 wird dem Potentiometer 7 die Steuerwechselspannung zugeführt, die z. B. von einem (nicht gezeichneten) induktiven Drehmeldersystem bekannter Bauart erzeugt wird und die Abbildung der Differenz zwischen einem Winkelsollwert und dem momentanen Winkelistwert einer beliebigen Regelgröße darstellt-Das Potentiometer 7 erlaubt die Einstellung .der günstigsten Steueramplitude und damit eine Anpassung des Verstärkers an beliebige Sollwertgeber sowie eine Empfindlichkeitseinstellung. Über den Eingangstransformator 8 mit seinen beiden Sekundärwicklungen 9 und 10 werden .die Steuerspannungen für beide Gegentaktgruppen galvanisch getrennt. Die Wicklung 9 sowie die Emitter-Basis-Strecken der Transistoren 11 und 12 bilden den Steuerkreis der einen Gegentaktgruppe, die Wicklung 10 sowie die Emitter-Basis-Strecken der Transistoren 13 und 14 den der anderen Gegentaktgruppe. Die je aus zwei Gleichrichtern und einem Widerstand bestehenden Begrenzer beschneiden die Sekundärspannungen auf die zulässigen Basisspannungswerte der Vortransistoren 11, 12 bzw. 13, 14. Die Speisung der Leistungstransistoren 1 bis 4 und der Vortransistoren 11 bis 14, deren Emitter-Kollektor-Strecken von den Basisströmen .der zugehörigen Leistungstransistoren durchflossen werden, erfolgt über den Transformator 26 aus einem Netz, das an die Klemmen 23 und 24 angeschlossen ist. Die Betriebsspannung für das nicht gezeichnete Drehmeldersystem wird dem gleichen Netz entnommen, damit sie mit den Kolleltorspannungen der Transistoren in Phase liegt.
  • Die Emitter der Transistoren 1 und 3 sowie die Kollektoren der Vortransistoren 12 und 14 liegen an der einen äußeren Klemme der Sekundärwicklung 28 des Netztransformators; .die Emitter der Transistoren 2 und 4 sowie die Kollektoren der Vortransistoren 11 und 13 liegen an der anderen äußeren Klemme. Die Kollektoren aller vier Leistungstransistoren sind mit der Mittelanzapfung der Sekundärwicklung des Netztransformators verbunden, und zwar derart, daß die Kollektorströme der Transistoren 1 und 2 den Lastwiderstand 29, die Kollektorströme der Transistoren 3 und 4 den Lastwiderstand 30 durchfließen. Die Widerstände in den Kollektorkreisen der Vortransistoren 11 bis 14 dienen zur Einstellung der Kollektorströme dieser Vortransistoren und damit der Basisströme der Leistungstransistoren 1 bis 4. Die Ströme in den Lastwiderständen können zur Speisung eines Stellgliedes dienen. Im hier gewählten Beispiel sind die Widerstände 29 und 30 die beiden Feldwicklungen eines Leonardgenerators. Die parallel liegenden RC-Glieder kompensieren die negativen Spannungsspitzen an den Feldern 29 und 30 nach dem Abklingen der Spannungshalbwellen und bewirken ein rasches Absinken des Feldstromes bei schnellen Spannungs- und Vorzeichenänderungen der Steuerwechselspannung.
  • Die in die Steuerkreise eingeschalteten Halbleiterdioden 41 bis 44 verhindern, daß die Basisströme der Leistungstransistoren 1 bis 4 über die Sekundärwicklungen des Eingangsspannungstransformators fließen können. Die vor die Emitter der Transistoren 1 und 2 bzw. 3 und 4 geschalteten Halbleiterdioden 45 bzw. 46 schützen die Leistungstransistoren 1 bis 4 vor Überlastung für den Fall, daß ein Transistor ausfällt.
  • Je nach den momentanen Vorzeichen der Steuerwechselspannung und der Speisewechselspannung sind vier verschiedene Betriebszustände des Verstärkers während einer Halbwelle möglich: a) Klemme 5 positiv, Klemme 6 negativ, Klemme 23 positiv, Klemme 24 negativ; b) Klemme 5 negativ, Klemme 6 positiv, Klemme 23 negativ, Klemme 24 positiv; c) Klemme 5 positiv, Klemme 6 negativ, Klemme 23 negativ, Klemme 24 positiv; d) Klemme 5 negativ, Klemme 6 positiv, Klemme 23 positiv, Klemme 24 negativ.
  • Es soll zunächst die Arbeitsweise des Verstärkers im Falle a) betrachtet werden. Da dann die äußeren Klemmen der Sekundärwicklungen 9, 10 positives, ihre inneren Klemmen 56, 57 negatives Potential besitzen, sind die Vortransistoren 11 und 14 gesperrt, während die Vortransistoren 12 und 13 basisstromführend sind. Da gleichzeitig an der oberen Sekundärklemme des Netztransformators und damit am Kollektor von Vortransistor 12 ein positives Potential liegt, ist dieser Transistor auch gesperrt. Diese Polarität der Sekundärklemmen des Netztransformators bewirkt ferner, daß die Leistungstransistoren 2 und 4 ein gegenüber dem Einitter positives Kollektorpotential besitzen und damit gesperrt sind. Der Sperrzustand wird außerdem durch die Halbleiterdiode 45 stabilisiert. Aber auch wenn diese Diode, die nur als Überlastungsschutz vorgesehen ist, nicht vorhanden wäre, wird die Sperrung der Transistoren 2 und 4 durch die basisstromsperrenden Vortransistoren zusätzlich gesichert. Der Leistungstransistor 1 wird durch den weder kollektor- noch basisstromführenden Vortransistor 11 gesperrt. Damit ist nur der Leistungstransistor 3, gesteuert durch den von der Steuerspannung an der unteren Sekundärwicklung abhängigen Basisstrom .des Vortransistors 13, stromführend. Somit fließt durch den Lastwiderstand 30 eine Stromhalbwelle, die durch das RC-Glied geglättet wird und ein bestimmtes Gleichspannungserregerfeld für den Leonardgenerator erzeugt.
  • Wird die eben betrachtete Phasenlage von 0° zwischen Steuerspannung und Speisespannung nicht verändert, so stellt sich in der folgenden Halbperiode der Fall b) ein. Damit vertauschen die Vor- und Leistungstransistoren 13 und 3 sowie 14 und 4 ihre Rollen gegenüber dem Fall a), während Vor- und Leistungstransistoren 11 und 1 sowie 12 und 2 weiterhin gesperrt bleiben. Vortransistor 11 wird zwar basisstromführend, bleibt aber wegen seines nun positiven Kollektorpotentials gesperrt und stabilisiert den Sperrzustand des Leistungstransistors 1. DerLeistungstransistor 2 kann trotz seines gegenüber seinem Emitter negativen Kollektorpotentials nicht stromführend werden, da sein Basisstrom durch den Vortransistor 12 gesperrt ist. Der Stromlauf über den einzigen geöffneten Leistungstransistor 4 führt jetzt ebenfalls über die Erregerwicklung 30 des Leonardgenerators, aber es entsteht in ihr eine um 180° gegenüber dem Fall a) verschobene Spannungshalbwelle.
  • Die bei dieser Phase zwischen Steuer- und Speisespannung arbeitende Gegentaktgruppe, bestehend aus den Transistoren 3, 4, 13 und 14, erzeugt also über die als Widerstand 30 gezeichnete Wicklung ein Erregerfeld mit gleichgerichteten Halbwellen der doppelten -Netzfrequenz nach Art einer Vollweggleichrichtung.
  • In den Fällen c) und d) ist die Phase zwischen Steuerspannung und Speisespannung um 180° verschoben, und es arbeitet in diesem Falle nur die andere Gegentaktgruppe, bestehend aus den Transistoren 1, 2, 11 und 12. Es wird .dann in der als Widerstand 29 dargestellten Erregerwicklung des Leonardgenerators eine Spannungshalbwelle doppelter Netzfrequenz in umgekehrter Richtung induziert, die einen gegenüber den Fällen a) und b) umgekehrt gerichteten Ankerstrom im Leonardgenerator erzeugt.
  • Liegt an den Eingangsklemmen 5 und 6 keine Steuerwechselspannung, befindet sich der Verstärker also im stationären Zustand, so ist die Stromaufnahme des Verstärkers nur etwa gleich dem kleinen L eerlaufstrom des Netztransformators 26. Der Verstärker nach der Erfindung hat also im Unterschied zu Röhrenverstärkern einen sehr geringen Leistungsbedarf im Bereitschaftszustand.

Claims (5)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E 1. Wechselspannungsgespeister Transistorverstärker für Stellglieder in Steuerketten und Regelkreisen, der von einer mit der Speisewechselspannung gleichfrequenten Eingangswechselspannung gesteuert wird und eine Ausgangsgleichspannung liefert, deren Größe von der Amplitude der Steuerspannung und deren Richtung von ihrer Phasenlage in bezug auf die Speisespannung abhängen, mit zwei parallelen Gegentaktverstärkern, von denen jeweils nur einer arbeitet, je nachdem ob die Steuerspannung in Phase oder in Gegenphase mit der Speisespannung ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerspannung für jede Verstärkergruppe über den Eingangstransformator (8) mit zwei getrennten Sekundärwicklungen (9, 10) an den Emitter-Basis-Strecken von Vortransistoren (11 bis 14) liegt, deren Emitter jeweils an die Basen der zugehörigen Leistungstransistoren (1 bis 4) geführt sind, und daß die Kollektoren der Vortransistoren mit der einen, die Emitter der zugehörigen Leistungstransistoren (1 bis 4) mit der anderen Sekundärklemme des Speisetransformators (26) verbunden sind, mit dessen Mittelanzapfung ferner die Kollektoren aller Leistungstransistoren über zwei Lastwiderstände (29, 30) verbunden sind, so daß je nach der Phase der Steuerspannung entweder die Kollektorhalbwellenströme der Leistungstransistoren der einen Verstärkergruppe den einen oder die der anderen Verstärkergruppe den anderen Lastwiderstand in entgegengesetzter Richtung durchfließen.
  2. 2. Verstärker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Schutz der Transistoren gegen Überlastung bei Ausfall eines der Transistoren Sperrdioden (45, 46) vor die Emitter der Leistungstransistoren (1 bis 4) geschaltet sind.
  3. 3. Verstärker nach Ansprüchen 1 und 2,: dadurch gekennzeichnet, daß zur Begrenzung der Sekundärspannung des Eingangstransformators (8) auf die zulässigen Basisspannungen der Vortransistoren (11 bis 14) zwei Begrenzungsglieder zu den. Sekundärwicklungen (9, 10) parallel .geschaltet sind.
  4. 4. Verstärker nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die in den Lastwiderständen (29, 30) entstehenden Spannungsspitzen der Halbwellen durch RC-Glieder ausgeglichen werden.
  5. 5. Verstärker nach Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Lastwiderstände Teile des Stellgliedes, z.. B. die Feldwicklungen eines Leonardgenerators, sind. In. Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 872 358; USA.-Patentschrift Nr: 1921982; britische Patentschrift Nr. 612898; Elektrotechnische Zeitschrift, Ausgabe A, 1957, Heft 18, S. 649 bis 65:1;. Regelungstechnik, 1957; Heft 10; S. 342 bis 345; Proc. of the IEE, Part. B, 1957, Heft 18, S. 573.
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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1921982A (en) * 1930-03-06 1933-08-08 Sperry Gyroscope Co Inc Remote control system
GB612898A (en) * 1941-12-10 1948-11-18 Sperry Gyroscope Co Inc Improvements in or relating to vacuum tube amplifiers
DE872358C (de) * 1951-02-17 1953-03-30 Elektro Mechanik G M B H Roehrenverstaerker, insbesondere fuer Regelzwecke

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