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DE1263166B - Schaltungsanordnung zur phasenselektiven Gleichrichtung - Google Patents

Schaltungsanordnung zur phasenselektiven Gleichrichtung

Info

Publication number
DE1263166B
DE1263166B DE1960L0037138 DEL0037138A DE1263166B DE 1263166 B DE1263166 B DE 1263166B DE 1960L0037138 DE1960L0037138 DE 1960L0037138 DE L0037138 A DEL0037138 A DE L0037138A DE 1263166 B DE1263166 B DE 1263166B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
phase
circuit arrangement
circuit
transistor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1960L0037138
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hermann Bartholl
Dipl-Ing Gerhard Schwann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DE1960L0037138 priority Critical patent/DE1263166B/de
Publication of DE1263166B publication Critical patent/DE1263166B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03DDEMODULATION OR TRANSFERENCE OF MODULATION FROM ONE CARRIER TO ANOTHER
    • H03D1/00Demodulation of amplitude-modulated oscillations
    • H03D1/22Homodyne or synchrodyne circuits

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Rectifiers (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur phasenselektiven Gleichrichtung In der elektrischen Meß- und Regelungstechnik liegt häufig die Aufgabe vor, eine Wechselspannung oder einen Wechselstrom phasenselektiv gleichzurichten. Dabei ist der am Ausgang der Schaltung abgegebene Gleichstrom oder die Gleichspannung nach Größe (Amplitude) und Polarität (Phasenlage) der Eingangs-Wechselgröße proportional.
  • Die Aufgabe wurde bisher vorzugsweise mit Hilfe bekannter Demodulator-Schaltungen gelöst, wie z. B. Ringmodulator, Gegentaktmodulator und Vierpolmodulator. Der Nachteil dieser Schaltungen besteht vor allem in ihrem schlechten Wirkungsgrad, ihrem oft erheblichen Aufwand und der zum Teil sehr hohen Welligkeit der Ausgangsgröße.
  • Daneben sind verschiedene Schaltungen bekanntgeworden, in denen durch den Einsatz von Transistoren, zum Teil in Verbindung mit Dioden, außer der phasenselektiven Gleichrichtung eine Verstärkerwirkung erzielt wird. Nachteile dieser Schaltungen sind entweder eine mittelangezapfte Last oder hoher Aufwand an Schaltmitteln.
  • Zum Stand der Technik gehört ferner eine Anordnung zur Steuerung von Wechselstromverbrauchern, die einen am Netz liegenden Transformator aufweist, in dessen Primärkreis eine Gleichrichterbrücke in Graetz-Schaltung liegt, deren Gleichstromdiagonale eine gittergesteuerte Entladungsröhre enthält. Hiermit kann der Wechselstromkreis beliebig gesteuert werden.
  • Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur phasenselektiven Gleichrichtung von Wechselstrom oder Wechselspannung mit einer steuernden Wechselspannungsquelle und einer zu einem Lastwiderstand und einer Wechselspannungsquelle in Reihe liegenden Gleichrichterbrücke in Graetz-Schaltung, deren Gleichstromdiagonale einen in Abhängigkeit von der Steuerspannung leitend werdenden Transistor enthält. Gemäß der Erfindung wird die Basisvorspannung des Transistors einem Spannungsteiler entnommen, der an die Gleichstromdiagonale der Brücke angeschlossen ist, und dem einen Teilwiderstand des Spannungsteilers ist ein Kondensator parallel geschaltet.
  • Die Erfindung wird an Hand von Ausführungsbeispielen gemäß F i g. 1 und 2 der Zeichnung erläutert. Einander entsprechende Teile sind mit gleichen Bezugszeichen versehen.
  • Die Schaltungsanordnung gemäß F i g. 1 weist einen Netztransformator N in Reihe mit einem Lastwiderstand R auf. An dieser Reihenschaltung liegt die aus den Dioden D1 bis D4 bestehende Graetz-Gleichrichterschaltung. In der Gleichstromdiagonale dieser Schaltung ist die Emitter-Kollektor-Strecke eines Transistors Tr angeordnet. Der Basisanschluß des Transistors ist über die Sekundärwicklung eines Übertragers Ü mit der Mittelanzapfung eines aus den Widerständen R1 und R2 und dem Kondensator C bestehenden Spannungsteilers verbunden. Die Primärwicklung des übertragers Ü wird mit der phasenselektiv gleichzurichtenden Wechselspannung U beaufschlagt. Der Emitter des Transistors liegt ebenso wie der Kondensator C und der Widerstand R2 an dem positiven Eckpunkt der Gleichrichterbrücke. Der Kollektor und der Widerstand R1 sind dagegen mit dem negativen Eckpunkt der Brücke verbunden. Die Spannungsteilerschaltung liefert die für den Betrieb des Transistors erforderliche Basisvorspannung. Der Kondensator C dient zur Ableitung der am Widerstand R2 auftretenden, der Gleichspannung überlagerten Wechselspannung.
  • Die Schaltungsanordnung ist so bemessen, daß beim Fehlen einer Eingangsspannung U ein in beiden Halbwellen symmetrischer Laststrom durch den Lastwiderstand R fließt. Dabei verlaufen die Ströme der einen Halbwelle über die Diode D4, den Transistor Tr und die Diode Dl, während in der anderen Halbwelle der Strom über die Diode D3, den Transistor Tr und die Diode D, fließt. Beim Auftreten einer Eingangsspannung U wird der Transistor je nach Größe und Phasenlage dieser Spannung in der einen Halbwelle stärker und in der anderen schwächer ausgesteuert. Das Ergebnis ist wiederum ein unsymmetrischer Wechselstrom mit einem von der phasenselektiv gleichzurichtenden Eingangsgröße abhängigen Gleichstromanteil.
  • F i g. 2 zeigt eine Erweiterung der Schaltungsanordnung gemäß F i g. 1 zu einer Gegentaktschaltung mit zwei Gleichrichterbrücken. Der Netztransformator N' besitzt eine mittelangezapfte Sekundärwicklung, deren Anzapfung zum Lastwiderstand R führt. Im übrigen entsprechen die beiden Hälften der Gegentaktschaltung der Anordnung gemäß F i g. 1.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Solange die an beiden Eingangsübertragern Ü und Ü' liegende Wechselspannung gleich Null ist, werden in jeder Halbwelle die beiden Transistoren Tr und Tr' gleich stark ausgesteuert. In einer bestimmten Halbwelle fließt z. B. ein Strom über die Diode D3, den Transistor Tr und die Diode D2 in Richtung des linken Pfeiles über den Lastwiderstand R. Zu gleicher Zeit fließt ein bei fehlender Aussteuerung gleich großer Strom in Richtung des rechten Pfeiles über den Lastwiderstand R, die Diode D4" den Transistor Tr' und die Diode D; . In der nächsten Halbwelle sind die Stromrichtungen vertauscht. Die Ströme im Lastwiderstand heben sich also gegenseitig auf, solange die Eingangsspannung U gleich Null ist. Beim Auftreten einer gleichzurichtenden Spannung ist der von dem einen Kreis herrührende Strom verstärkt und der Strom des anderen Kreises geschwächt. Im Lastwiderstand R fließt also ein nach Größe und Richtung von der phasenselektiv gleichzurichtenden Eingangsspannung U abhängiger Strom, dessen Wechselstromanteil bei Verwendung sinusförmiger Speisespannung schon recht gering ist. Wenn man die Schaltungsanordnung mit rechteckförmiger Wechselspannung speist; erhält man im Lastwiderstand R einen fast reinen Gleichstrom. Die noch verbleibenden Wechselstromanteile können durch geringe Siebmittel eliminiert werden. Die. Gegentaktanordnung ist immer dann anzuwenden, wenn im Lastwiderstand ohne großen Aufwand für eine besondere Siebung ein Gleichstrom fließen soll.
  • Zur Kennlinienverbesserung, Temperaturstabilisierung usw. können zusätzlich verschiedene Maßnahmen angewendet werden. Da derartige Schaltungshilfsmittel bekannt sind, werden sie hier nicht beschrieben. Die beschriebenen Schaltungen zur phasenselektiven Gleichrichtung zeichnen sich vor den bekannten Anordnungen durch einen hohen Wirkungsgrad, die volle Ausnutzung der Verstärkerwirkung und den einfachen Aufbau aus. Als weitere Vorzüge, die sich infolge des Arbeitens mit eingeprägtem Strom ergeben, sind die weitgehende Unabhängigkeit des Ausgangsgleichstromes von der Speisewechselspannung zu erwähnen.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Schaltungsanordnung zur phasenselektiven Gleichrichtung von Wechselstrom oder Wechselspannung mit einer steuernden Wechselspannungsquelle und einer zu einem Lastwiderstand und einer Wechselspannungsquelle in Reihe liegenden Gleichrichterbrücke in Graetz-Schaltung, deren Gleichstromdiagonale einen in Abhängigkeit von der Steuerspannung leitend werdenden Transistor enthält, d a d u r c h g c -kennzeichnet, daß die Basisvorspannung des Transistors (Tr) einem Spannungsteiler (R1, R2) entnommen wird, der an die Gleichstromdiagonale der Brücke angeschlossen ist, und daß dem einen Teilwiderstand (R2) des Spannungsteilers ein Kondensator (C) parallel geschaltet ist.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ihre -Erweiterung zu einer Gegentaktanordnung mit zwei Gleichrichterbrücken derart, daß der Lastwiderstand (R) an die Mittelanzapfung der Sekundärwicklung des Speisetransformators (N') angeschlossen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 694120; deutsche Auslegeschrift Nr. 1079 730; Elektrotechnik und Maschinenbau, 1955, H. 6, S.131.
DE1960L0037138 1960-09-29 1960-09-29 Schaltungsanordnung zur phasenselektiven Gleichrichtung Pending DE1263166B (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE694120C (de) * 1938-02-11 1940-07-25 Siemens Reiniger Werke Akt Ges Anordnung zur Steuerung von Wechselstromverbrauchern, die mit ein- oder mehrphasigemWechselstrom gespeist werden
DE1079730B (de) * 1957-08-02 1960-04-14 Siemens Ag Schalt- und Steuerdrossel mit mindestens zwei Wicklungen

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE694120C (de) * 1938-02-11 1940-07-25 Siemens Reiniger Werke Akt Ges Anordnung zur Steuerung von Wechselstromverbrauchern, die mit ein- oder mehrphasigemWechselstrom gespeist werden
DE1079730B (de) * 1957-08-02 1960-04-14 Siemens Ag Schalt- und Steuerdrossel mit mindestens zwei Wicklungen

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