[go: up one dir, main page]

DE1256781B - Steuersatz fuer elektronische Schalter - Google Patents

Steuersatz fuer elektronische Schalter

Info

Publication number
DE1256781B
DE1256781B DE1962S0081305 DES0081305A DE1256781B DE 1256781 B DE1256781 B DE 1256781B DE 1962S0081305 DE1962S0081305 DE 1962S0081305 DE S0081305 A DES0081305 A DE S0081305A DE 1256781 B DE1256781 B DE 1256781B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
transistor
tax rate
gate
control
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1962S0081305
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Gerd Thiele
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE1962S0081305 priority Critical patent/DE1256781B/de
Publication of DE1256781B publication Critical patent/DE1256781B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M1/00Details of apparatus for conversion
    • H02M1/08Circuits specially adapted for the generation of control voltages for semiconductor devices incorporated in static converters
    • H02M1/081Circuits specially adapted for the generation of control voltages for semiconductor devices incorporated in static converters wherein the phase of the control voltage is adjustable with reference to the AC source

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Rectifiers (AREA)

Description

  • Steuersatz für elektronische Schalter Zur Veränderung des Effektivwertes von Wechselspannungen oder des Mittelwertes von Gleichspannungen werden häufig steuerbare elektronische Schalter, wie z. B. Stromrichter oder Schalttransistoren, verwendet, die -- in beliebigen Stromrichterschaltungen angeordnet - zwischen einer Wechselspannungsquelle und einem Verbraucher liegen. In solchen Anwendungsfällen werden diese Schalter mit impulsförmigen Spannungen gesteuert. Die Größe der Verbraucherspannung ist dabei abhängig von der Lage des Beginns der Steuerspannung innerhalb der einzelnen Halbwellen der Speisewechselspannung. Es sind daher Impulsgeneratoren - im allgemeinen als Steuersätze bezeichnet - erforderlich, die derartige periodische Steuerimpulse liefern, deren Phasenlage, bezogen auf die Speisewechselspannung, abhängig von einer Steuerspannung stetig verändert werden kann.
  • Derartige Steuersätze sind in vielen Ausführungsformen bekannt. Manche von ihnen liefern nur sehr kurze, nadelförmige Zündimpulse. Solche Steuersätze lassen sich mit verhältnismäßig geringem Aufwand herstellen. Allerdings sind sie nicht ohne weiteres für alle Anwendungsfälle geeignet. Für den einwandfreien Betrieb von Drehstrombrückenschaltungen sind beispielsweise Impulse von einer Dauer von mindestens 60' e1. erforderlich. Darüber hinaus können solche Steuersätze bei denjenigen Stromrichteranlagen nicht oder nur beschränkt eingesetzt werden, die auf eine Gegenspannung, z. B. einer Batterie oder eines Kondensators, arbeiten. Ein Stromrichter kann bekanntlich nur zünden, wenn die Spannung an der Schaltstrecke die richtige Polarität hat, d. h. wenn die Gegenspannung kleiner als der Momentanwert der Speisewechselspannung ist. Wird der Zündimpuls vor diesem Zeitpunkt geliefert, dann bleibt der Stromrichter während der ganzen Periode gesperrt. Das läßt sich nur vermeiden, wenn der Impuls die gleiche Dauer hat wie die gewünschte Stromflußzeit. Außerdem sind Steuersätze, die nur nadelförmige Steuerimpulse liefern, für die Steuerung von Schalttransistoren ungeeignet. Charakteristisch für diese Bauelemente ist bekanntlich, daß die Dauer des Steuerstromes auch die Dauer des Laststromes bestimmt.
  • Es sind bereits Steuersätze bekannt, die Steuerimpulse liefern, deren Dauer der gewünschten Stromflußzeit der zu steuernden Schalter entspricht. Der Aufwand für derartige Einrichtungen ist jedoch erheblich. Mit Rücksicht auf die Rationalisierung ist es aber erwünscht, einen einzigen Steuersatz in möglichst großen Stückzahlen zu fertigen. Dieser soll sich möglichst für alle vorkommenden Anwendungsfälle eignen. Trotz dieser universellen Anwendbarkeit soll aber der Aufwand möglichst niedrig sein, zumal in einer einzigen Stromrichteranlage eine größere, meist der Zahl der Zweige der Stromrichteranlage entsprechende Anzahl von Steuersätzen erforderlich ist.
  • Die herkömmlichen Steuersätze arbeiten meist mit Kippelementen, wobei die Dauer der Zündimpulse durch RC-Glieder bestimmt ist. Auf Grund der Toleranzen der Bauelemente und vor allem der verschiedenen Temperaturabhängigkeit, insbesondere von Halbleiterbauelementen, läßt es sich auch kaum erreichen, daß die von den verschiedenen Steuersätzen einer einzigen Stromrichteranlage gelieferten Zündimpulse innerhalb der einzelnen Halbwellen der Speisewechselspannung dieselbe, durch die Steuerspannung bestimmte Phasenlage aufweisen.
  • Die Erfindung betrifft einen Steuersatz, der sich durch sehr geringen Aufwand und universelle Anwendbarkeit auszeichnet und der trotzdem die geschilderten Nachteile vermeidet.
  • Dieser Steuersatz, der periodisch Steuerimpulse liefert, deren Ende mit den Nulldurchgängen einer Speisewechselspannung übereinstimmt und deren Beginn während der einzelnen Halbwellen abhängig von einer Steuergleichspannung verändert werden kann, steuert die Durchlaßzeit von elektronischen Schaltern. Der Steuersatz ist erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein UND-Gatter mit zwei Eingängen vorgesehen ist, daß dem einen Eingang die an den elektronischen Schaltern liegende Wechselspannung und dem anderen Eingang eine von dieser über einen steuerbaren Phasenschieber abgeleitete Hilfswechselspannung zugeführt wird und daß mit dem Ausgangssignal des UND-Gatters ein Schaltverstärker gesteuert wird, von dessen Ausgang die Steuerimpulse abgegriffen werden. Als Phasenschieber dient dabei vorzugsweise ein Widerstand und ein Kondensator, die, in Serie geschaltet, beispielsweise von einer mittelangezapften Wicklung eines Transformators gespeist werden, der primärseitig an das Wechselspannungsnetz angeschlossen ist. Die phasenverschobene Wechselspannung läßt sich dann in bekannter Weise zwischen dem Verbindungspunkt von Kondensator und Widerstand und der Mittelanzapfung abgreifen. Zur Veränderung der Phasenlage kann der Widerstand einstellbar ausgeführt sein.
  • Nach einer Weiterbildung der Erfindung wird mit Rücksicht auf einen möglichst großen Steuerbereich und eine geringe Temperaturabhängigkeit im Phasenschieber die Kollektor-Basis-Strecke eines Transistors an die Gleichspannungsklemmen einer Gleichrichterbrücke angeschlossen. Die Wechselspannungsklemmen der Brücke sind in Serie über einen Kondensator an die mittelangezapfte Transformatorwicklung angeschlossen. Durch Verändern der der Emitter-Basis-Strecke des Transistors zugeführten Steuergleichspannung läßt sich der zwischen den Wechselspannungsklemmen der Gleichrichterbrücke wirksame Widerstand stetig steuern.
  • Als Schaltverstärker wird man zweckmäßig einen Transistor in Emitter-Schaltung verwenden, dessen Emitter-Basis-Strecke über einen Widerstand von einer Gleichspannungsquelle so vorgespannt ist, daß der Transistor voll durchgesteuert ist. Das UND-Gatter liefert jedoch normalerweise ein Steuerpotential, durch das der Transistor gesperrt wird. Nur wenn beide dem UND-Gatter zugeführten Spannungen gleichzeitig negativ (pnp-Transistoren) bzw. positiv (npn-Transistoren) sind, fällt dieses Sperrpotential weg, und der Transistor wird durchgesteuert, solange die erwähnte Bedingung am Eingang des UND-Gatters erfüllt ist. Das bedeutet aber, daß der von dem Steuersatz gelieferte Impuls mit Sicherheit immer beim Nulldurchgang der Speisewechselspannung - die ja auch am Eingang des UND-Gatters liegt - zu Ende ist. Auf diese Weise ist eine Fehlsteuerung vermieden. Außerdem ist eine Synchronisation der Steuerimpulse mit den Nulldurchgängen der Speisewechselspannung ohne zusätzlichen Aufwand erzwungen. Auf die Lage der Impulse haben somit Änderungen der Kurvenform der Speisewechselspannung keinen Eintluß. Das gleiche gilt für temperaturbedingte Änderungen der Kenndaten des Verstärkers, da dieser im Schaltbetrieb arbeitet.
  • Nach einer Weiterbildung der Erfindung läßt sich das UND-Gatter und der Schaltverstärker zu einer Funktionseinheit zusammenfassen. Ein UND-Gatter besteht im wesentlichen aus mindestens zwei Dioden und einem Ableitwiderstand. Als Ableitwiderstand kann dabei der bereits im Schaltverstärker vorhandene Widerstand verwendet werden. Es genügt somit, die beiden Wechselspannungen über je eine Diode direkt dem Steuereingang (Basis) des Transistors des Schaltverstärkers zuzuführen.
  • Der beschriebene Steuersatz liefert jeweils nur während der positiven oder nur während der negativen Halbwelle der Speisewechselspannung einen Steuerimpuls. Will man, daß während jeder Halbwelle ein Steuerimpuls gegeben wird, dann empfiehlt es sich. ein zweites UND-Gatter und einen zweiten Schaltverstärker vorzusehen und dem zweiten UND-Gatter die Speisewechselspannung und die vom Phasenschieber gelieferte Wechselspannung mit 1.80° Phasenverschiebung zuzuführen. Eine besonders einfache Anordnung ergibt sich hierbei, wenn man die beiden Schaltverstärker zu einer an sich bekannten Gegentaktanordnung zusammenfaßt, d. h. also, einen einzigen Ausgangstransformator mit zwei Sekundärwicklungen und einer mittelangezapften Primärwicklung verwendet. Die beiden Hälften der Primärwicklung sind dabei über die Emitter-Kollektor-Strecke je eines Transistors an eine Speisespannungsquelle angeschlossen.
  • Der Kern des Transformators wird vorzugsweise aus einem Material mit im wesentlichen rechteckförmiger Hystereseschleife aufgebaut. Da bei diesem Material die Remanenzfiußdichte mit der Sättigungsfiußdichte nahezu identisch ist, können an den Sekundärwicklungen keine Rückmagnetisierungsspannungen auftreten, die unter Umständen eine Fehlsteuerung veranlassen könnten.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in F i g. 1 dargestellt.
  • Mit 1 ist ein Phasenschieber bezeichnet, der im wesentlichen aus einem Kondensator 13 und einem Transistor 11 besteht, dessen Kollektor-Basis-Strecke an die Gleichspannungsklemmen 121 und 122 einer Gleichrichterbrücke 12 angeschlossen ist. Der Kondensator 13 ist über die Wechselspannungsklemmen 123 und 124 der Brücke 12 an eine aus den beiden Teilwicklungen 211 und 212 bestehende Sekundärwicklung eines Transformators 2 angeschlossen, dessen Primärwicklung 23 an das Wechselspannungsnetz angeschlossen wird, an das auch die elektronischen Schalter angeschlossen sind, die mit diesem Steuersatz gesteuert werden sollen. Die Mittelanzapfung zwischen den beiden Teilwicklungen 211 und 212 ist mit der einen Ausgangsklemme 161 und die Wechselstromklemme 123 der Brücke 12 mit der anderen Ausgangsklemme 162 des Phasenschiebers 1 verbunden. An diesen beiden Klemmen 161, 162 ergibt sich eine Wechselspannung, deren Phasenlage - bezogen auf -die der Transformatorprimärwicklung 23 zugeführte Wechselspannung - abhängig von einer Steuergleichspannung U, stetig zwischen Null und l80° verändert werden kann. Zu diesem Zweck wird die Steuergleichspanung US= über die Klemmen 151, 152 und einen Widerstand 14 der Emitter-Basis-Strecke des Transistors 11 zugeführt. Die Größe des Widerstandes der Kollektor-Basis-Strecke - und somit des Widerstandes zwischen den Wechselstromklemmen 123 und 124 der Brücke 12 - ist so abhängig von der Größe der Steuergleichspannung U, Mit dem Ausführungsbeispiel soll für jede Halbwelle der Speisewechselspannung ein Steuerimpuls erzeugt werden. Es sind daher zwei Transistoren 51, 52 als Schaltverstärker und zwei Gatter 31, 32 vorgesehen. Die beiden Einheiten mit je einem Schaltverstärker und Gatter sind vollkommen gleichartig aufgebaut und speisen einen Gegentakttransformator 6. Der Einfachheit halber wird im folgenden mir eine der beiden Einheiten beschrieben.
  • Der Schaltverstärker mit dem Transistor 51, (52) ist mit dem UND-Gatter 31 (32) zu einer Funktionseinheit zusammengefaßt. Die Emitter-Basis-Strecke des Transistors 51 (52) ist über einen Widerstand 31.3 (323) an eine Vorspannungsquelle 511 (512) angeschlossen, deren Spannung eine solche Polarität und Größe hat, daß der Transistor voll durchgesteuert ist, sofern über das UND-Gatter kein Sperrpotential an der Basis liegt. Das UND-Gatter selbst besteht aus den beiden Dioden 311 (321) und 312 (322) und dem Widerstand 313 (323). Der Diode 311 (321) wird die Ausgangsspannung des Phasenschiebers 1, der Diode 312 (322) eine phasenstarre Wechselspannung von einer weiteren Sekundärwicklung 221 (222) des Transformators 2 zugeführt. Solange eine dieser beiden Spannungen positiv ist, d. h. über eine der beiden Dioden 311, 312 (321, 322) und den Widerstand 313 (323) Strom fließen kann, ist der Transistor 51 (52) gesperrt. Ist beispielsweise die Klemme 162 (161) des Phasenschiebers 1 positiv gegenüber der Klemme 161 (162), dann fließt der Strom über das Ventil 311 (321), den Widerstand 313 (323), Vorspannungsquelle 511 (512) und das Ventil 41 (42). Die an den Klemmen 161, 162 vom Phasenschieber 1 gelieferte Spannung liegt direkt an der Emitter-Basis-Strecke des Transistors 51 (52). Wegen des geringen Innenwiderstandes des Phasenschiebers 1 wird der Transistor 51 (52) gesperrt. Das gleiche gilt, wenn die von der Wicklung 221 (222) gelieferte phasenstarre Wechselspannung einen Strom über das Ventil 312 (322), den Widerstand 313 (323) und die Vorspannungsquelle 511 (512) treiben kann. Der Transistor 51 (52) kann somit nur dann leitend werden, wenn beide Spannungen, also die vom Phasenschieber 1 gelieferte und die phasenstarre Wechselspannung, eine solche Polarität haben, daß die beiden Ventile 311 (321) und 312 (322) des UND-Gatters 31/32 sperren. In diesem Fall liefert dann die Vorspannungsquelle 511 (512) einen Steuerstrom von solcher Größe, daß der Transistor 51 (52) voll durchgesteuert wird. Die Gleichspannungsquelle 50 treibt dann einen Strom über den Transistor 51 (52) und einen Teil der Primärwicklung 623 des Transformators 6, auf dem zwei Sekundärwicklungen 631 und 632 angeordnet sind. Um eine Beschleunigung des Durchsteuervorganges zu erzielen, kann in die Basiszuleitung des Transistors 51 (52) noch eine Rückkopplungswicklung geschaltet werden, die auf dem Kern des Ausgangstransformators 6 angebracht ist.
  • Die Arbeitsweise der Anordnung sei noch an Hand von F i g. 2 und 3 erläutert. In F i g. 2 ist der \lerlauf der phasenstarren Wechselspannung U1 -die zugleich der Speisewechselspannung entspricht -und der Verlauf der Spannung U.= dargestellt, die von dem Phasenschieber 1 geliefert wird und deren Phasenlage, bezogen auf U1, von der Steuergleichspannung U, abhängt. In F i g. 2 ist eine Phasenverschiebung von etwa 80° gezeigt.
  • Bis zum Zeitpunkt t = t1 sind beide Transistoren 51 und 52 gesperrt. Erst vom Zeitpunkt il an sind beide Spannungen U1 und UZ positiv. Diese Spannungen werden den Dioden 321 und 322 so zugeführt, daß sie von diesem Zeitpunkt an sperren und der Transistor 52 durchgesteuert wird. An der Wicklung 632 entsteht eine Spannung U63, als Steuerimpuls, die beim Nulldurchgang der Speisewechselspannung - die der phasenstarren Spannung U1 entspricht - verschwindet, da nachher der Transistor 52 von der von der Transformatorwicklung 222 über das Ventil 322 gelieferten Spannung wieder gesperrt wird.
  • Vom Zeitpunkt r = t., an sind beide Spannungen U1 und U, negativ, so daß voraussetzungsgemäß die beiden Dioden 311 und 312 sperren. Der Transistor 51 ist daher von da an durchgesteuert, so daß an der Ausgangswicklung 631 eine Spannung U8" als Steuerimpuls entsteht, deren Verlauf und Phasenlage in F i g. 3 dargestellt ist.
  • Man erkennt also, daß der Beginn der Steuerimpulse bestimmt ist durch den Nulldurchgang der Hilfswechselspannung U2, deren Phasenlage gegenüber der Speisewechselspannung U1 stetig einstellbar ist. Das Ende der Steuerimpulse ist durch die Nulldurchgänge der Speisewechselspannung Ui selbst bestimmt.
  • Ein anderes Ausführungsbeispiel für den in F i g. 1 mit 1 bezeichneten Phasenschieber ist in F i g. 4 dargestellt. Dabei wird der Transistor 11, der über einen aus den Widerständen 14 und 45 bestehenden Spannungsteiler abhängig von der Steuergleichspannung U,t gesteuert wird, in Kollektorschaltung betrieben. Der Widerstand des RC-Gliedes des Phasenschiebers besteht aus dem Widerstand 43 und dem Ventil 41 bzw. dem Widerstand 44 und dem Ventil 42. Die Bezeichnung und Schaltung der übrigen Bauelemente entspricht dem Phasenschieber nach F i g. 1. Die Änderung der Phasenlage der an den Klemmen 161, 162 abgreifbaren Spannung U2 ist darauf zurückzuführen, daß der Spannungsabfall an den Widerständen 43, 44 von der Größe der Steuergleichspannung U,t abhängig ist und daß aus diesem Grund der Zeitpunkt, in dem die Dioden 41 bzw. 42 leitend werden, ebenfalls von dieser Steuergleichspannung abhängt.
  • Mit Hilfe des Steuersatzes nach F i g. 1 kann beispielsweise die Spannung an einen Verbraucher gesteuert werden, der über zwei antiparallel geschaltete steuerbare Ventile an ein einphasiges Wechselspannungsspeisenetz angeschlossen ist. Die Erfindung ist aber auch schon ohne weiteres zur Steueruna von steuerbaren Ventilen in mehrphasigen Stromrichteranordnungen, z. B. in Drehstrombrückenschaltung, anwendbar. Man wird in diesem Fall Steuereinheiten mit einem einzigen Impulsausgang verwenden und jedem steuerbaren Ventil bzw. jedem Zweig des Stromrichters eine Steuereinheit zuordnen. Die Speisewechselspannung für die Steuereinheit - in F i g. 1 der Wicklung 23 zugeführt - kann dabei direkt von dem gleichen Stromrichterzweig abgeleitet werden. Die in F i g. 1 dargestellte Anordnung ist jedoch dann nicht ohne weiteres geeignet, wenn der Steuerimpuls bereits vor dem Stromnulldurchgang der betreffenden Spannung enden soll. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn die Steuereinheiten zur Steuerung von steuerbaren Ventilen in Drehstrombrückenschaltung angewendet werden sollen. Dort beträgt bekanntlich der maximale Phasenwinkel nur 60 bzw. 120°. Der Zündimpuls müßte jeweils beim natürlichen Kommutierungszeitpunkt enden.
  • Eine solche vorzeitige Beendigung des Zündimpulses läßt sich nach einer Weiterbildung der Erfindung dadurch erreichen, daß das UND-Gatter mit einem weiteren Eingang versehen wird, dem die Spannung der Schaltstrecke des steuerbaren Ventils zugeführt wird. Ein Ausführungsbeispiel zeigt Fig.5.
  • Soweit die Bauelemente in F i g. 5 mit denen in F i g. 1 übereinstimmen, sind sie mit gleichen Bezugszeichen versehen. Abweichend von dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 1 ist jedoch an die Basis des Transistors 51 eine weitere Diode 55 angeschlossen. Dieser Diode 55 wird über einen aus einem Widerstand 541 und einer Zenerdiode 542 bestehenden Spannungsteiler die an der Schaltstrecke des steuerbaren Ventils 53 liegende Spannung zugeführt. Die Spannung an diesem Ventil - das nach dem Kommutierungszeitpunkt sperrt - steigt sprungartig an. Durch diese durch die Zenerdiode 542 begrenzte Spannung wird der Transistor 51 gesperrt, unabhängig von der Größe der Polarität der an den anderen beiden Eingängen des UND-Gatters liegenden Wechselspannungen U1 und U,.
  • In manchen Anwendungsfällen wird eine Potentialtrennung zwischen dem Eingang des UND-Gatters und der Laststrecke des steuerbaren Ventils erwünscht sein. Dies kann mit Hilfe eines Übertragers erreicht werden, der jedoch mit einer zusätzlichen Rückmagnetisierungswicklung versehen sein muß. Zur Veranschaulichung dieses Gedankens dient F i g. 6, in der eine mit sechs steuerbaren Ventilen 61 bis 66 bestückte Stromrichteranordnung in Drehbrückenschaltung dargestellt ist. Der übersichtlichkeit halber ist nur der dem Ventil 61 zugeordnete Steuertransformator 67 dargestellt. Die Primärwicklung 672 ist über ein Ventil 682 der Schaltstrecke des Ventils 61 parallel geschaltet. Die Rückmagnetisierungswicklung 673 ist über ein Ventil 683 an die Klemme W angeschlossen. Die Steuerspannung U3 für das UND-Gatter kann von der Sekundärwicklung 671 abgegriffen werden. Eine derartige Anordnung ist für jeden Zweig der Stromrichteranordnung vorzusehen. Die Primärwicklung 672 und die Rückmagnetisierungswicklungen 673 sind dabei immer zyklisch vertauscht an die drei Klemmen U, V, W anzuschließen (UW - wie dargestellt; V U; WV).

Claims (9)

  1. Patentansprüche: 1. Steuersatz, der periodisch Steuerimpulse liefert, deren Ende mit den Nulldurchgängen einer Speisewechselspannung übereinstimmt und deren Beginn während der einzelnen Halbwellen abhängig von einer Steuergleichspannung verändert werden kann, zur Steuerung der Durchlaßzeit von elektronischen Schaltern, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß mindestens ein UND-Gatter (31; 32) mit zwei Eingängen vorgesehen ist, daß dem einen Eingang die an den elektronischen Schaltern liegende Wechselspannung (Ui) und dem anderen Eingang eine von dieser über einen steuerbaren Phasenschieber (1) abgeleitete Hilfsspannung (Uz) zugeführt wird und daß mit dem Ausgangssignal des UND-Gatters (31; 32) ein Schaltverstärker gesteuert wird, von dessen Ausgang die Steuerimpulse abgegriffen werden.
  2. 2. Steuersatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Phasenschieber (1) die Kollektor-Basis-Strecke eines Transistors (11) an die Gleichspannungsklemmen (121, 122) einer Gleichrichterbrücke (12) angeschlossen ist und diese Brücke mit ihren Wechselspannungsklemmen (123, 124) mit einem Kondensator (13) in Serie geschaltet ist.
  3. 3. Steuersatz nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Emitter-Basis-Strecke des Transistors (11) die Steuergleichspannung (Ust) zugeführt wird.
  4. 4. Steuersatz nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Schaltverstärker ein Transistor (51; 52) in Emitter-Schaltung dient, dessen Emitter-Basis-Strecke über einen Widerstand (313; 323) von einer Gleichspannungsquelle (511; 512) so vorgespannt ist, daß der Transistor voll durchgesteuert ist.
  5. 5. Steuersatz nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das UND-Gatter (31; 32) und der Schaltverstärker zu einer Funktionseinheit zusammengefaßt sind und daß zwei Dioden (311, 312; 321, 322) an einen Eingang des Gatters (31; 32) und direkt an die Basis des Transistors (51; 52) angeschlossen sind.
  6. 6. Steuersatz nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß im Emitter-Kollektor-Kreis des Transistors (51; 52) die Primärwicklung (623) eines Transformators (6) liegt, von dessen Sekundärwicklung (631; 632) die Steuerimpulse abgegriffen werden.
  7. 7. Steuersatz nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Schaltverstärker und zwei UND-Gatter (31, 32) - jeweils zu einer Funktionseinheit zusammengefaßt - mit einem gemeinsamen Ausgangstransformator (6) mit mittelangezapfter Primärwicklung (623) zusammenarbeiten, der zwei Sekundärwicklungen (631, 632) trägt. B.
  8. Steuersatz nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß dem zweiten UND-Gatter die gleichen Wechselspannungen zugeführt werden wie dem ersten, jedoch jeweils mit l80° Phasenverschiebung.
  9. 9. Steuersatz nach Anspruch 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Kern desTransformators (6) aus einem Material mit im wesentlichen rechteckförmiger Hystereseschleife besteht.
DE1962S0081305 1962-09-06 1962-09-06 Steuersatz fuer elektronische Schalter Pending DE1256781B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1962S0081305 DE1256781B (de) 1962-09-06 1962-09-06 Steuersatz fuer elektronische Schalter

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1962S0081305 DE1256781B (de) 1962-09-06 1962-09-06 Steuersatz fuer elektronische Schalter

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1256781B true DE1256781B (de) 1967-12-21

Family

ID=7509497

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1962S0081305 Pending DE1256781B (de) 1962-09-06 1962-09-06 Steuersatz fuer elektronische Schalter

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1256781B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3006938A1 (de) * 1980-02-25 1981-09-10 Boehringer, Andreas, Prof. Dr.-Ing.habil., 7000 Stuttgart Steuereinrichtung fuer den drehfelderregten stromrichter-synchron-motor

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3006938A1 (de) * 1980-02-25 1981-09-10 Boehringer, Andreas, Prof. Dr.-Ing.habil., 7000 Stuttgart Steuereinrichtung fuer den drehfelderregten stromrichter-synchron-motor

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1804429C3 (de) Gleichstromübertrager mit variablem Übersetzungsverhältnis
DE2644553B2 (de) Schaltungsanordnung zur Regulierung der von einem Wechselstromnetz an einen Verbraucher abgegebenen elektrischen Leistung
DE2729549A1 (de) Kompensierte basistreibschaltung zum regulieren der stromverstaerkung eines gesaettigten transistors
DE1256781B (de) Steuersatz fuer elektronische Schalter
EP0192086A1 (de) Kurzschlusssicherung eines Linearnetzteiles
DE1142902B (de) Impulsbreitenmodulator mit zwei Transistoren
DE3545770C2 (de)
DE2332887A1 (de) Einrichtung zur schnellen und verlustleistungsarmen ansteuerung der basisemitter-strecken von transistoren
DE1058104B (de) Schalttransistor mit stromabhaengiger Steuerung
DE1463763C3 (de) Dreiphasige Wechselspannungsregelanordnung
AT215541B (de) Anordnung zur Steuerung von Schalttransistoren
DE1247391B (de) Schaltungsanordnung zum Schalten von Wechselstrom und zum Einstellen des Stromflusswinkels
DE1638004A1 (de) Stabilisierte Hochspannungsquelle
DE3603572A1 (de) Elektronische steuer- und regeleinrichtung
DE2759294C2 (de)
DE1229628B (de) Einrichtung zur Vorgabe von Sollwerten und Steuergroessen mit einem definierten zeitabhaengigen Verlauf
AT206530B (de) Vorrichtung zur wechselweisen Steuerung zweier Rücklaufmagnetverstärker
DE2807400C2 (de) Schaltungsanordnung zum An- bzw. Abschalten von Netzspannung an einen bzw. von einem Verbraucher
DE3112045A1 (de) Nullspannungsschaltanordnung
DE2359252A1 (de) Stromversorgungsschaltung
EP0008053A1 (de) Ansteuerschaltung
DE2839019A1 (de) Gleichspannungswandler
DE1255787B (de) Schaltungsanordnung zur Stromspeisung eines induktiven Gleichstromverbrauchers
CH618274A5 (en) Voltage zero transmitter for high voltage
DE2049532A1 (de) Uberstromschutzeinnchtung