DE1199331B - Magnetische Zuordnerschaltung - Google Patents
Magnetische ZuordnerschaltungInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
H04m
Deutsche Kl.: 21 a3 - 32/20
Nummer:
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Anmeldetag:
Auslegetag:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
St 21430 VIII a/21 a3
7. Dezember 1963
26. August 1965
7. Dezember 1963
26. August 1965
Die Erfindung betrifft eine magnetische Zuordnerschaltung, bei der pro Zuordnung mindestens ein
magnetisches Koppelelement einer Eingangsgruppe über eine nichtlineare elektrische Koppelschleife mit
mindestens einem magnetischen Koppelelement einer Ausgangsgruppe gekoppelt ist.
Derartige Schaltungen werden in der datenverarbeitenden Technik zur Umwandlung oder Umwertung
von Eingangsinformationen in zugeordnete Ausgangsinformationen eingesetzt.
Es sind Zuordnerschaltungen mit magnetischen Koppelelementen bekannt, die für jede Zuordnung
(Umwandlung oder Umwertung) einen besonderen Magnetkern vorsehen. Dabei wirkt die Eingangsinformation über die Eingangssteuerleitungen auf die
Magnetkerne ein. Die Steuerleitungen sind so durch die Magnetkerne gefädelt, daß beim Anstehen einer
Eingangsinformation nur der zugeordnete Magnetkern umgesteuert oder nicht umgesteuert wird. In
dem einen Fall wird bei der Umsteuerung des ausgewählten Magnetkernes die zugeordnete Ausgangsinformation
auf den ebenfalls durch die Magnetkerne geführten Ausgangssteuerleitungen abgegeben. Im
zweiten Fall wird in einem folgenden Steuerimpuls nur noch der ausgewählte Magnetkern umgesteuert
und dabei die zugeordnete Ausgangsinformation abgegeben.
Bei diesen bekannten magnetischen Zuordnerschaltungen ist die Zuordnung über die nichtlineare
magnetische Charakteristik der Magnetkerne hergestellt. Aus diesem Grunde ist die Anzahl der von
einem Zuordner technisch realisierbaren Zuordnungen von der Charakteristik der verwendeten Magnetkerne
abhängig. Da diese Charakteristik nicht ideal verläuft, ist damit der magnetische Koppelkreis nicht
ausgewählter Magnetkerne am Ausgangssignal des Zuordners in störender Weise beteiligt und bestimmt
im wesentlichen die Größe eines Zuordners. Auf diesem Zuordnungsprinzip lassen sich also keine Zuordner
mit hoher Zuordnungskapazität aufbauen.
Es ist daher schon vorgeschlagen worden, als Koppelelement eines Zuordners eine nichtlineare
elektrische Schleife zu verwenden. Sieht man pro Zuordnung zwei Magnetkerne vor, von denen der
eine von der Eingangsinformation gesteuert wird und der andere über die nichtlineare elektrische Schleife
mit dem ersten Magnetkern gekoppelt ist, dann wird die Entkopplung von Eingangs- und Ausgangsseite
des Zuordners nicht mehr durch die magnetische Charakteristik der eingesetzten Magnetkerne beeinflußt.
Ist in der nichtlinearen elektrischen Koppelschleife eine Halbleiterdiode eingesetzt, dann ist
Magnetische Zuordnerschaltung
Anmelder:
Standard Elektrik Lorenz Aktiengesellschaft,
Stuttgart-Zuffenhausen, Hellmuth-Hirth-Str. 42
Als Erfinder benannt:
Dipl.-Phys. Friedrich Ulrich,
Stuttgart-Bad Cannstatt
Dipl.-Phys. Friedrich Ulrich,
Stuttgart-Bad Cannstatt
diese Entkopplung so viel besser, daß ohne weiteres eine größere Zuordnungskapazität bei einem Zuordner
gewählt werden kann. Pro Zuordnung sieht dieser vorgeschlagene Zuordner zwei Magnetkerne und
eine Halbleiterdiode vor.
Um einen Zuordner mit hoher Zuordnungskapazität und weniger Aufwand zu schaffen, ist auch
schon vorgeschlagen worden, jeder Eingangs- und Ausgangsvariablen des Zuordners ein magnetisches
Koppelelement zuzuordnen. Die Kopplung der Eingangs- und Ausgangsseite wird wieder über eine
nichtlineare elektrische Koppelschleife hergestellt. Der Aufwand ist im wesentlichen durch die pro Zuordnung
vorgesehene nichtlineare elektrische Koppelschleife mit Halbleiterdiode bestimmt.
Es ist Aufgabe der Erfindung, den Aufwand für Zuordner mit sehr großer Zuordnungskapazität noch
weiter zu reduzieren. Dabei soll jedoch die magnetische Charakteristik der Koppelelemente, wie bei
den anderen vorgeschlagenen Zuordnerschaltungen, keine Einschränkungen für den Aufbau des Zuordners
geben. Die magnetische Zuordnerschaltung nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die
den Eingangs- und/oder Ausgangsvariablen zugeordneten Koppelelemente in Teilgruppen unterteilt sind,
daß bei der Zuordnung jede Teilinformation in der zugeordneten Teilgruppe nur ein magnetisches Koppelelement
ausgewählt und daß die elektrischen Koppelschleifen entsprechend den gewünschten Zuordnungen
die betreffenden Koppelelemente aller Teilgruppen koppeln.
Auf diese Weise wird die Fädelung der elektrischen Koppelschleifen sehr vereinfacht. Unabhängig
von der Anzahl der Eingangsvariablen in einer Teilgruppe braucht die einzelne elektrische Koppelschleife
nur mehr durch ein Koppelelement jeder Gruppe geführt werden. Dies ermöglicht einen wesentlich
einfacheren Aufbau des Zuordners. Außer-
509 658/115
Claims (1)
- 3 4dem läßt sich eine Zuordnung viel einfacher ab- gesteuert werden. Bei jeder Eingangsittformation ändern. Eine Weiterbildung des magnetischen wird ein zusätzliches Koppelelement Ks umgesteuert. Zuordners nach der Erfindung ist dadurch gekenn- Bei dieser Umsteuerung wird in allen elektrischen zeichnet, daß die Ansteuerung der Eingangs-Teil- Koppelschleifen Sei bis Sen, die ja alle durch dieses gruppen kontradiktorisch erfolgt und daß die züge- 5 Koppelelement geführt sind, ein Impuls induziert, ordneten Koppelelemente in "binärer Weise ausge- Die von den Koppelelementen der Eingangsgruppen wählt werden. Die ' Ansteuerbedingungen für die induzierten Impulse wirken diesem Impuls des zueinzelnen Koppelelemente einer Teilgruppe werden sätzlichen Koppelelementes Ks entgegen. Wie Fig. 1 dadurch vereinfacht, daß beim Ansiehen einer Ein- zeigt, werden beim Anstehen der Information ä, b, c, gangsinformation ein zusätzliches Koppelelement io d, ~e, /, g, Ti, i das Koppelelement K5 der Gruppe Gi, umgesteuert wird und daß durch dieses Koppel- das Koppelelement KZ der Gruppe GII und das element alle elektrischen Schleifen geführt sind. Die Koppelelement K 6 der Gruppe GIII ausgewählt. In Zuordnung ist dabei so gewählt, daß die von den der eingezeichneten Koppelschleife Se... fehlen die Koppelelementen der Teilgruppen in die Koppel- Sperrimpulse, so daß in dieser Schleife der Impuls schleifen induzierten Impulse den von dem zusatz- 15 des zusätzlichen Koppelelementes wirksam werden liehen Koppelelement induzierten Impulsen entgegen- kann. Wie F i g. 2 zeigt, werden durch diesen Impuls wirken. Da alle elektrischen Koppelsehieifen mit dem in der elektrischen Koppelschleife die zugeordneten zusätzlichen Koppelelement verkettet sind, sieht eine Koppelelemente der Ausgangsgruppen Hl, HIl und Weiterbildung vor, daß mehrere zusätzliche Koppel- /fill umgesteuert und die zugeordnete Ausgangselenienie beim Anstehen einer Eingangsinformation 20 information abgegeben. Bei der den Gruppen GI, parallel angesteuert werden und daß die elektrischen GII, GIII zugeführten Eingangsinformation wird Koppelschleifen auf diese Koppelelemente verteilt die Koppelschleife 5el wirksam. Bei der gewählten sind. Für den Aufbau von großen Zuordnerschaltan- Zuordnung wird dann die in den Ausgangsgruppen ΰέ:ι empfiehlt es sich, die Teilgruppen in bezug auf Hl, HIl, Hill angezeigte Information abgegeben. Anzahl der Koppelelemente und Führung der Steuer- 25 Die Führung der Steuerleitungen der Eingangsgrupleitungen gleich aufzubauen. Eine besonders günstige pen entspricht der in Fig. 1 gezeigten Zuordnung. Ausführungsform des ernndungsgemäßen Zuordners Zwischen Eingangs- und Ausgangsseite des Zuordist dadurch gekennzeichnet, daß die einer Teilgruppe ners ist nur zu beachten, daß die Steuerleitungen der zugeordneten Koppelelemente in einer Spalte einer Eingangsvariablen das ausgewählte Koppelelement Platte angeordnet sind, daß die Ansteuerleitungen in 30 nicht ansteuern, während das ausgewählte Koppel-Form eines Kabelbaumes in die offenen magnetischen element der Ausgangsgrappe mit allen am zugeord-Kerne eingelegt werden, daß die Halbleiter der elek- neten Ausgangssignal beteiligten Ausgangssteuertrischen Koppelschleifen in einer Diodenmatrix zu- leitungen gekoppelt ist.sammengefaßt sind, daß die Koppelschleifen von der F i g. 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel des Zuord-Diodenmatrix über die einzelnen Kerne der Teil- 35 ners nach der Erfindung. Auf einer Platte P sind diegruppen zu einer gemeinsamen Sammelschiene ge- Magnetkerne KQ bis Kl einer Teilgruppe in einerführt sind und daß über eine entsprechende Deck- Spalte angeordnet. Die Magnetkreise sind geteilt, soplatte die magnetischen Kreise der Koppelelemente daß die in Form eines Kabelbaumes vorgeformtengeschlossen werden. Steuerleitungen eingelegt werden können. Die PlatteDie Erfindung wird an Hand der Zeichnungen 40 trägt die Eingangs- und Ausgangsanschlüsse, wienäher erläutert. Es zeigt durch GI, GII, GUI, S, HI, HU und Hill ange-F i g. 1 die Aufteilung der Eingangsgruppe einer deutet ist. Die Dioden der elektrischen Koppelschlei-Zuordnerschaltung in drei Teilgruppen, fen sind auf der anderen Seite der Platte an die Ma-F i g. 2 ein Prinzipschaltbild einer nach der Erfin- trixpunkte 1/1 bis 32/16 angeschaltet und einseitigdung aufgebauten Zuordnerschaltung und 45 mit einer Erdsammelschiene verbunden. Von denFig. 3 ein konstruktives Ausführungsbeispiel der Matrixpunkten, z.B. Se..., führen die elektrischenZuordnerschaltung nach der Erfindung. Koppelschleifen durch je einen Magnetkern jederIn Fig. 1 sind drei Gruppen GI, GII und GIII Teilgruppe, und zwar entsprechend der gewünschtenmit den Koppelelementen KO bis K7 gezeigt. Die Zuordnung zu einer Erdsammelschiene E. Die einge-gesamte Eingangsinformationa, ä bis i, J ist in drei 50 zeichnete Schleife wandelt z. B. die in binärer FormTeilinformationen a, ä bis c, c; d, ~ä bis /, J und g, g dargestellte Zahl »3«-»5«-»l« in die Formbis i, Ί unterteilt. Jeder Teilgruppe sind 2" magne- »7«-»l«-»5« um, wobei jede Ziffer einer Teilgruppetische Koppelelemente zugeordnet, wenn η Eingangs- zugeordnet ist. Sind die elektrischen Koppelschleifenvariable zu einer Teilgruppe zusammengefaßt sind. alle eingelegt, dann werden über eine zweite nichtFür jeweils drei Eingangsvariable (z.B. a, b, c) sind 55 dargestellte Platte die Magnetkreise aller eingesetztendaher acht Koppelelemente KO bis Kl vorzusehen. Koppelelemente geschlossen, so daß der ZuordnerDie Ansteuerung einer Teilgruppe ist binär ausge- funktionsbereit ist.
führt. Ein magnetisches Koppelelement ist ausge-wählt, wenn es von keiner markierten Eingangs- Patentansprüche:
leitung angesteuert wird. So_wird beim Anstehen der 60 1. Magnetische Zuordnerschaltung, bei der pro Eingangsinformation α, b, c das Koppelelement K 5 Zuordnung mindestens ein magnetisches Koppelder Teilgruppe GI ausgewählt. Dieselbe Eingangs- element einer Eingangsgruppe über eine nichtinformation sperrt alle übrigen Koppelelemente der- lineare elektrische Koppelschleife mit mindestens selben Teilgruppe. Die Eingangsleitung α steuert einem magnetischen Koppelelement einer Ausz. B. die KoppelelementeK4, KS, K6, Kl an. Die 65 gangsgruppe gekoppelt ist, dadurch geZuordnung ist so gewählt, daß bei der kontradikto- kennzeichnet, daß die_den Eingangs- und/ rischen Ansteuerung alle nicht ausgewählten Koppel- oder Ausgangsvariablen (a, ä bis i, Ί) zugeordelemente über mindestens eine Eingangsleitung an- neten Koppelelemente (KO bis Kl) in Teilgrup-pen (GI, GII, GUI; Hl, HIl, Hill) unterteilt sind, daß bei der Zuordnung jede Teilinformation (a, 5 bis c, c; d, ~ä bis /, J; g, g bis /, J) in der zugeordneten Teilgruppe nur ein magnetisches Koppelelement auswählt und daß die elektrischen Koppelschleifen (Sei bis Sen) entsprechend den gewünschten Zuordnungen die betreffenden Koppelelemente aller Teilgruppen koppeln.2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ansteuerung der Eingangs-Teilgruppen (GI, GII, GIII) kontradiktorisch (a, ö) erfolgt und daß die zugeordneten Koppelelemente (KO bis Kl) in binärer Weise ausgewählt werden.3. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beim Anstehen einer Eingangsinformation ein zusätzliches Koppelelement (Ks) umgesteuert wird und daß durch dieses Koppelelement alle elektrischen Koppelschleifen (Sei bis Sen) geführt sind.4. Schaltung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die von den Koppelelementen (KO bis Kl) der Teilgruppen in die Koppelschieifen (Sei bis Sen) induzierten Impulse den von dem zusätzlichen Koppelelement (Ks) induzierten Impulsen entgegenwirken.5. Schaltung nach Anspruch 3 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere zusätzliche Koppelelemente (Ks) beim Anstehen einer Eingangsinformation parallel angesteuert werden und daß die elektrischen Koppelscheifen (Sei) bis Sen) auf diese Koppelelemente (S) verteilt sind.6. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilgruppen (GI, GII, GUI, Hl, HIl, Hill) im bezug auf die Anzahl der Koppelelemente und die Führung der Steuerleitungen gleich aufgebaut sind.7. Ausführungsform der Zuordnerschaltung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die einer Teilgruppe (GI, GII, GUI, Hl, HU, Hill) zugeordneten Koppelemente in einer Spalte einer Platte (P) angeordnet sind, daß die Ansteuerleitungen in Form eines Kabelbaumes in die offenen magnetischen Kerne eingelegt werden, daß die Halbleiter der elektrischen Koppelschleifen in einer Diodenmatrix (DM) zusammengefaßt sind, und daß die Koppelschleifen (Se ...) von der Diodenmatrix über die einzelnen Kerne der Teilgruppen zu einer gemeinsamen Sammelschiene (E) geführt sind und daß über eine entsprechende Deckplatte die magnetischen Kreise der Koppelelemente geschlossen werden (F ig. 3).Hierzu 1 Blatt Zeichnungen509 658/115 8.65 © Bundesdruckerei Berlin
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