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DE1199119B - Vorrichtung zum Zickzack-Falzen einer laufenden Materialbahn, z. B. einer Papierbahn - Google Patents

Vorrichtung zum Zickzack-Falzen einer laufenden Materialbahn, z. B. einer Papierbahn

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Publication number
DE1199119B
DE1199119B DEB76720A DEB0076720A DE1199119B DE 1199119 B DE1199119 B DE 1199119B DE B76720 A DEB76720 A DE B76720A DE B0076720 A DEB0076720 A DE B0076720A DE 1199119 B DE1199119 B DE 1199119B
Authority
DE
Germany
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rollers
roller
web
pair
belt
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB76720A
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HANS BIEL FA
Original Assignee
HANS BIEL FA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HANS BIEL FA filed Critical HANS BIEL FA
Priority to DEB76720A priority Critical patent/DE1199119B/de
Publication of DE1199119B publication Critical patent/DE1199119B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H45/00Folding thin material
    • B65H45/02Folding limp material without application of pressure to define or form crease lines
    • B65H45/06Folding webs
    • B65H45/10Folding webs transversely
    • B65H45/101Folding webs transversely in combination with laying, i.e. forming a zig-zag pile
    • B65H45/107Folding webs transversely in combination with laying, i.e. forming a zig-zag pile by means of swinging or reciprocating guide bars
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/10Handled articles or webs
    • B65H2701/11Dimensional aspect of article or web
    • B65H2701/112Section geometry
    • B65H2701/1123Folded article or web
    • B65H2701/11231Fan-folded material or zig-zag or leporello

Landscapes

  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Zickzack-Falzen einer laufenden Materialbahn, z. B. einer Papierbahn Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Zickzack-Falzen einer laufenden Materialbahn, z. B. einer Papierbahn, die von einem oberen Walzenpaar einer darunter angeordneten hin- und herschwenkbaren Leitvorrichtung zuläuft, welche ein in die jeweilige Austrittsrichtung der Bahn schwenkbares Walzenpaar mit mindestens einer angetriebenen Walze aufweist.
  • Es sind Vorrichtungen zum Zickzack-Falzen von Bahnen bekannt, bei denen die hin- und herschwenkbare Leitvorrichtung durch einen seitlich offenen Rahmen oder durch paarweise angeordnete endlose Bänder oder durch einen trichterförmigen Kanal gebildet ist. Der seitlich offene Rahmen hat den Vorteil, daß die Materialbahn in ihrem Lauf nur wenig behindert und damit die Qualität ihrer Oberfläche nicht verschlechtert wird. Das Fehlen seitlicher Begrenzungen kann jedoch bei hoher Laufgeschwindigkeit zum Ausweichen der Werkstoffbahn innerhalb des schwenkenden Führungsteils und damit zu Störungen führen. Dies ist insbesondere bei solchen Materialbahnen der Fall, die nur eine geringe Stabilität besitzen, wie bei dünnen Papieren, besonders wenn die Bahn nur aus einer oder wenigen Schichten besteht.
  • Durch mit Bahngeschwindigkeit umlaufende endlose Bänder wird zwar die Bahn seitlich geführt, jedoch treten zwischen den um ihre beiden oberen Antriebsachsen schwenkenden Bändern Relativbewegungen auf. Dadurch wird die Bahn ungünstig beansprucht und ein störungsfreies Arbeiten, insbesondere bei hoher Geschwindigkeit, in Frage gestellt. Außerdem kann durch die Relativbewegungen der Bänder gegenüber der Materialbahn die Qualität des Druckes beeinträchtigt werden.
  • Auch bei der als trichterförmiger Kanal ausgebildeten Leitvorrichtung wird eine gute seitliche Führung der Materialbahn angestrebt. Da aber die Kanalwände in Laufrichtung der Bahn unbeweglich sind, müssen sie, um ein ungehindertes Durchlaufen der Bahn zu ermöglichen, mit hinreichendem Abstand voneinander angeordnet sein. Sollen mit solchen Vorrichtungen große Formatbereiche beherrscht werden, so wird der Kanal in der Weise zweiteilig ausgebildet, daß einem Haupttrichter für den Einlauf der Materialbahn ein zweiter Trichter für den Auslauf nachgeschaltet wird, der einen zusätzlichen Schwenkantrieb benötigt.
  • Beim Hin- und Herschwenken kommt die Werkstoffbahn mehr oder weniger mit den Trichterwänden in gleitende Berührung, insbesondere an dem Ein-und Auslaufende. Durch dieses Gleiten können, ins- besondere bei dünnen Bahnen, Stauchungen vorkommen und noch nicht völlig getrocknete Druckfarben verschmiert werden.
  • Man hat auch schon am Auslaufende der schwenkbaren, trichterförmigen Leitvorrichtung eine aus einem Walzen- oder Rollenpaar gebildete Hilfsfördereinrichtung vorgesehen, die mit einer gegenüber der Bahn erhöhten Geschwindigkeit angetrieben ist und die Bahn lose berührt. Hierdurch soll die Bahn innerhalb der Leitvorrichtung straff gespannt werden. Dabei hat die an dem schwenkenden Teil angebrachte Hilfsfördereinrichtung einen gestellfesten Antrieb.
  • Deshalb treten beim Schwenken der Leitvorrichtung Schwankungen der Umlaufgeschwindigkeit der Hilfsfördereinrichtung auf. Diese Schwankungen werden durch einen verhältnismäßig großen Vorlauf der Hilfsfördereinrichtung, also mit entsprechend großem Schlupf, aufgefangen. Die die Hilfsfördereinrichtung bildenden Walzen oder Rollen dürfen deshalb die Materialbahn nur lose berühren. Sie werden zweckmäßig mit einem Material überzogen, das einen ausreichenden Schlupf der Walzen oder Rollen gegenüber der Bahn zuläßt. In Abhängigkeit von der Dicke und der Zahl der Materialbahnen müssen die Walzen oder Rollen sehr feinfühlig gegeneinander eingestellt werden, wenn sie die breite Bahn einerseits nur lose berühren und andererseits straff halten sollen. Der Nachteil des Abschmierens frisch gedruckter Bahnen ist gegenüber den vorerwähnten Vorrichtungen nicht beseitigt, sondern sogar noch verstärkt, da einmal die gestraffte Bahn intensiver an den Trichterwänden, insbesondere an den Ein- und Auslaufenden der Trichter, schleift und zum anderen die Hilfsfördereinrichtung mit großem Schlupf arbeiten muß.
  • Bei einer anderen bekannten Vorrichtung, bei welcher der schwenkbare Führungsteil aus Paaren endloser Bänder besteht, sind die Bänder in einem gegebenenfalls zweiteiligen Rahmen derart angeordnet, daß jedes Bänderpaar um einen gemeinsamen Drehpunkt schwingt. Hierdurch soll erreicht werden, daß die durch das Schwenken verursachten Schwankungen der Umlaufgeschwindigkeit der Bänderpaare, die zu Relativbewegungen zwischen den beiden Bändern führen, möglichst gering ausfallen. Ganz vermeiden lassen sich jedoch diese Schwankungen auch auf diese Weise nicht. Deshalb müssen die Bänder mit Voreilung gegenüber der Materialbahn betrieben werden, damit eine gewisse Zugwirkung ständig gesichert ist. Die Bänder schleifen also mehr oder weniger intensiv auf der Materialbahn. Das Verschmieren frischer Druckfarben kann also nicht völlig vermieden werden. Damit der in modernen Maschinen geforderte große Formatbereich sicher beherrscht werden kann, ist auch hier der schwenkbare Führungsteil mit erheblichem baulichem Aufwand zweiteilig ausgebildet worden. Dabei ist für jedes Bänderpaar ein eigener Antrieb vorgesehen. Die Antriebe sind so ausgebildet, daß die oberen und unteren Rahmenteile mit dem jeweils dazugehörigen Bänderpaar unabhängig voneinander auf einen gewünschten Schwenkwinkel eingestellt werden können, damit man sowohl kleine als auch große Formate unter günstigen Bedingungen ablegen kann.
  • Bei einer weiteren bekannten Ausführung einer Falzvorrichtung dieser Art ist das am Austrittsende der Leitvorrichtung vorgesehene Walzenpaar ein Zugwalzenpaar, das die von dem oberen Walzenpaar mit gleichbleibender Geschwindigkeit kommende Materialbahn innerhalb der Leitvorrichtung straff gespannt halten soll. Es müssen daher die Walzen mit einer gegenüber der Bahn erhöhten Geschwindigkeit angetrieben werden und dürfen wegen des damit verbundenen Schlupfes die Bahn nur lose berühren. Der Schlupf zwischen Walzen und Materialbahn kann zum Abschmieren noch nicht völlig getrockneter Druckfarben Anlaß geben.
  • Das Austrittswalzenpaar ist bei der bekannten Vorrichtung beidseitig in in der Falzschwinge drehbaren Aufnahmekörpern gelagert, deren Drehachse in der Berührungslinie des Walzenpaares liegt. Die Schwenkbewegung des Walzenpaares wird von der Maschine über eine Zugstange abgeleitet, die in Höhe der Schwingachse der Falzschwinge an einem an der Falzschwinge schwenkbar gelagerten Hebel angreift, der mit in eine Außenverzahnung der Aufnahmekörper eingreifenden Zahnsegmenten verbunden ist.
  • Der Schwenkwinkel der Aufnahmekörper mit dem Walzenpaar ist durch Einstellen des Hubes der Zugstange veränderbar. Während der Schwenkbewegung der Falzschwinge führen die Walzen unabhängig von ihrem kontinuierlichen Antrieb zusätzlich Drehbewegungen aus, die sich je nach Schwenkrichtung zu der Grundgeschwindigkeit addieren oder subtrahieren.
  • Die hierdurch bedingten periodischen Zu- und Abnahmen der Umfangsgeschwindigkeit der Walzen sind unerwünscht. Sie könnten zwar durch eine entsprechend große Grundgeschwindigkeit des Walzenpaares, also mit entsprechend großem Schlupf gegenüber der Materialbahn abgefangen werden, dann wäre aber in erhöhtem Maße die Gefahr des Abschmierens feuchter Druckfarben gegeben. Um das zu vermeiden, ist bei der bekannten Vorrichtung ein Ausgleichsgetriebe vorgesehen, das seinen Antrieb von der Maschine erhält.
  • Gemäß der Erfindung ist das Austrittswalzenpaar an einem Lenkerpaar der Leitvorrichtung angeordnet und als Antrieb der einen Walze ein endloser Eaã-dzug vorgesehen, der über die auf der gleichen Seite wie diese Walze angeordnete Walze des oberen Walzenpaares geführt und mit der Geschwindigkeit der auf ihm laufenden Materialbahn angetrieben ist.
  • Nunmehr paßt sich die Geschwindigkeit der Materialbahn der Umlaufgeschwindigkeit eines Bandzuges an. Die außerhalb des Bandzuges liegende Walze des Walzenpaares führt beim Schwenken der Leitvorrichtung um die Achse der innerhalb des Bandzuges liegenden Walze eine die Austrittsrichtung der Bahn ändernde Schwenkbewegung aus. Das kann jedoch nicht zu einem Gleiten der Walze gegenüber der Materialbahn Anlaß geben, da die Walze die gleiche Umlaufgeschwindigkeit wie der Bandzug beibehält und sich daher ohne Schlupf auf der Materialbahn abwälzt. Außerdem ist die Materialbahn durch ständiges Anliegen an dem Bandzug einwandfrei geführt.
  • Damit ist der Nachteil, daß die Austrittswalzen gegenüber der Materialbahn Gleitbewegungen ausführen, beseitigt. Gleichzeitig ist der Aufbau der Vorrichtung erheblich vereinfacht. Die bei der bekannten Vorrichtung vorhandenen und einer Wartung durch Schmieren bedürfenden Zahnradgetriebe fallen fort.
  • Durch den Fortfall der Schmierung innerhalb der Leitvorrichtung ist auch eine Beschmutzung der Papierbahn von dieser ihr nahe liegenden Stelle hei ausgeschlossen.
  • Vorzugsweise sind die beiden Lenker der Leitvorrichtung in sich kreuzender Anordnung mit ihren beiden Enden unterhalb des oberen Walzenpaares in gestellfesten, vorzugsweise gegeneinander im Abstand einstellbaren Lagerpunkten gelagert und bilden mit einer ihre Enden verbindenden Gelenklasche, in deren Gelenkpunkten die Leitwalzen gelagert sind, ein Viergelenksystem. Hierdurch wird erreicht, daß beim Schwenken der Leitvorrichtung die außerhalb des Bandzuges liegende Leitwalze um die Achse der Gegenwalze eine mit der Hauptschwenkrichtung gleichlaufende Schwenkbewegung ausführt. Das hat zur Folge, daß die Austrittsrichtung der Materialbahn sich in den äußeren Schwenkstellungen der Waagerechten nähert, was insbesondere bei großem Schwingausschlag für große Formatlängen das ordnungsgemäße Ablegen der Materialbahn in Zickzackform erleichtert. Durch Einstellen des gegenseitigen Abstandes der gestellfesten Lagerpunkte der beiden Lenker des Viergelenksystems kann der Schwenkwinkel des Walzenpaares verändert werden.
  • Zum Stand der Technik sei noch erwähnt, daß bei einer bekannten Vorrichtung zum Zickzack-Falzen von Papierbahnen, bei der das Papier durch zwei hin-und herschwingende Falzschwingen in fest angeordnete Greifer eingelegt wird, die beiden Falzschwingen an einer Lasche angeordnet sind, die mit zwei auf gleicher Höhe gestellfest gelagerten Lenkern ein Viergelenksystem bildet.
  • Die Erfindung wird nachstehend unter Hinweis auf ein in der Zeichnung dargestelltes Ausführungsbeispiel erläutert, wobei sich weitere kennzeichnende Merkmale ergeben werden. Es zeigt F i g. 1 eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Zickzack-Falzvorrichtung, F i g. 2 das Leitwalzenpaar und seine getriebliche Verbindung in schaubildlicher Darstellung.
  • Mit 1 und 2 sind die beiden Walzen eines Walzenpaares bezeichnet, das im Maschinengestell drehbar gelagert ist. Die Walze 1 ist angetrieben und mit der Walze 2 in noch zu erläuternder Weise getrieblich verbunden. Unterhalb des Walzenpaares ist eine hin-und herschwenkbare Leitvorrichtung 3 angeordnet, welche die von dem Walzenpaar 1, 2 geförderte Materialbahn B in Zickzackform einer Ablagevorrichtung zuführt, die in bekannter Weise aus schraubenförmigen rotierenden Leitflächen 4 und umlaufenden Schlagwerkzeugen 5 besteht.
  • Die schwenkbare Leitvorrichtung 3 ist als Schwingrahmen ausgebildet, dessen seitliche Rahmenteile durch zwei Lenker 6 und 7 und eine deren untere Enden gelenkig verbindende Lasche 8 gebildet ist.
  • Die beiden Lenker 6 und 7 sind unterhalb des Walzenpaares 1, 2 in gestellfesten, jedoch in ihrem Abstand einstellbaren Lagerpunkten 9 und 10 gelagert und bilden mit der Lasche 8 ein Viergelenksystem.
  • Die beiden Lenker 6 und 7 sind einander kreuzend angeordnet. In den unteren Gelenkpunkten 11 und 12, die die Lenker 6 und 7 mit der Lasche 8 verbinden, sind Walzen 13 und 14 gelagert, die ein Leitwalzenpaar bilden.
  • Über die angetriebene Walze 1 des oberen Walzen paares 1, 2 und die auf der gleichen Seite liegende Walze 13 des mit den Lenkern 6 und 7 hin- und herschwenkbaren Leitwalzenpaares 13, 14 ist ein endloser Bandzug 17 gelegt, der zwischen den beiden Walzenpaaren zusammen mit der Materialbahn B durchläuft und über die Leitwalze 13 nach oben zur Walze 1 zurückläuft, während die Materialbahn B zwischen den beiden Leitwalzen 13 und 14 zur Ablagevorrichtung 4, 5 austritt. Der Bandzug 17 kann anstatt durch die Walze 1 auch durch eine andere Walze angetrieben werden, wobei er dann selbst die Walze 1 antreibt.
  • Beim Ausführungsbeispiel sind zwischen den Walzenpaaren 1, 2 und 13, 14 etwa in Höhe der gestellfesten Lagerpunkte 9 und 10 der Lenker 6 und 7 ein Führungswalzenpaar 15, 16 und im zurücklaufenden Trum des Bandzuges 17 Umlenkwalzen 18 sowie eine gefederte Spannrolle 19 vorgesehen. Beim Schwenken des unteren Walzenpaares 13, 14 mit den Lenkern 6 und 7 wird der Bandzug 17 um den Spalt zwischen den Führungswalzen 15, 16 hin und her und zusätzlich um die untere Umlenkwalze 18 herum zwischen den in F i g. 1 (ausgezogen und strichpunktiert) eingezeichneten Lagen geschwenkt, wobei die Materialbahn an das vorlaufende Trum des Bandzuges durch die Leitwalze 14 ständig angelegt wird. Die dabei auftretenden Längungen und Verkürzungen im schwenkenden System des Bandzuges 17 werden durch das Umlenk- und Spannrollensystem 18, 19 ausgeglichen.
  • Der Bandzug 17 ist beim Ausführungsbeispiel (F i g. 2) durch eine von der Breite der Maschine abhängige Anzahl schmaler endloser Bänder gebildet.
  • Hierbei ist für jedes einzelne Band eine abgefederte Spannrollel9 vorgesehen. Die außerhalb des Bandzuges liegende Leitwalze 14 ist von einem Band 17' des Bandzuges angetrieben. Das Band 17', das die Walze 13 seitlich der laufenden Materialbahn umschlingt, ist außen mit einer Zahnung versehen, die mit einer Zahnung 14' der Walze 14 im Eingriff steht.
  • Auf diese Weise wird die außerhalb des Bandzuges 17 liegende Walze 14 so angetrieben, daß sie die gleiche Umlaufgeschwindigkeit wie der Bandzug bzw. die von diesem mitbewegte Materialbahn B hat. Der Zahneingriff zwischen dem Bandl7' und der Leitwalze 14 gewährleistet einen schlupffreien Lauf der Walze. Außerdem ermöglicht der Zahneingriff, den gegenseitigen Abstand der Walzen 13 und 14 der Dicke der Materialbahn anzupassen. Das hierbei auftretende Zahnspiel kann durch entsprechende Korrektur, z. B. durch ein aus zwei gegeneinander drehverstellbaren Teilen bestehendes Zahnrad, beseitigt werden. In ähnlicher Weise kann auch die Walze 2 und die Führungswalze 16 von dem Band 17' angetrieben sein.
  • Die von dem Bandzug umschlungene Leitwalze 13 und die Führungswalze 15 könnten auch undrehbar gelagert sein, da diese Walzen mit der Materialbahn nicht in Berührung kommen. Zur Vermeidung unnötiger Reibungen wird man jedoch die Walzen zweckmäßig drehbar lagern, so daß sie von dem Bandzug mitgenommen werden.
  • Beim gemeinsamen Schwenken der sich kreuzenden Lenker 6 und 7 um ihre gestellfesten Lagerpunkte 9 und 10 durch einen nicht dargestellten Schwenkantrieb führt die Walze 14 um die Achse der Walze 13 eine quer zur Hauptschwenkrichtung verlaufende Schwenkbewegung aus. Das führt, wie Fig. 1 zeigt, dazu, daß die Austrittsrichtung der Materialbahn sich in den äußeren Schwenkstellungen stark der Waagerechten nähert. Das Ausmaß dieses zusätzlichen Ausschwenkens der Leitwalze 14 kann durch Einstellen des gegenseitigen Abstandes der ortsfesten Lagerpunkte 9 und 10 verändert werden.
  • Für die Verarbeitung großer Formatlängen kann an dem die Mittelpunkte der beiden Leitwalzen 13 und 14 verbindenden Lenker 8 mittels einer einfachen Klemmvorrichtung ein kurzer Auslauftrichter 20 zur Unterstützung der auslaufenden Bahn angebracht werden. Für diesen Trichter ist kein Antrieb erforderlich, da er stets in Richtung der auslaufenden Bahn zeigt. Der Hilfstrichter kann kurz sein, so daß durch seine gegenüber der Bahn unbeweglichen Seitenwände kaum das Verschmieren frischer Druckfarben befürchtet werden muß. Um ein Verschmieren frischer Druckfarben ganz sicher zu vermeiden, können die Trichterwände aus porösem Sinterblech hergestellt und mit Blasluft beaufschlagt werden, so daß die Bahn innerhalb des Trichters von einem Luftkissen getrag-n wird und somit nicht mit den Trichterwänden in Berührung kommt.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Zickzack-Falzen einer laufenden Materialbahn, z. B. einer Papierbahn, die von einem oberen Walzenpaar einer darunter angeordneten hin- und herschwenkbaren Leitvorrichtung zuläuft, welche ein in die jeweilige Austrittsrichtung der Bahn schwenkbares Walzenpaar mit mindestens einer angetriebenen Walze aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß das Walzenpaar (13, 14) an einem Lenkerpaar (6, 7) der Leitvorrichtung (3) angeordnet ist und als Antrieb der einen Walze (13) ein endloser Bandzug (17) vorgesehen ist, der über die auf der gleichen Seite wie diese Walze angeordnete Walze (1) des oberen Walzenpaares (1, 2) geführt und mit der Geschwindigkeit der auf ihm laufenden Materialbahn angetrieben ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Lenker(6, 7) der Leitvorrichtung (3) in sich kreuzender Anordnung mit ihren einen Enden unterhalb des oberen Walzenpaares (1, 2) in gestellfesten Lagerpunkten (9, 10) gelagert sind und mit einer ihre anderen Enden verbindenden Gelenklasche(8), in deren Gelenkpunkten (11, 12) die Leitwalzen (13, 14) gelagert sind, ein Viergelenksystem bilden.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Bandzug (17) aus einer von der Breite der Maschine abhängigen Anzahl schmaler Bänder besteht.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die außerhalb des Bandzuges (17) liegenden Walzen (2 und 14) beider Walzenpaare (1, 2 und 13, 14) von dem Bandzug selbst mittels eines außerhalb der laufenden Materialbahn liegenden Bandes (17') angetrieben sind.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das treibende Band (17') mindestens außen eine Zahnung hat, die mit einer Zahnung (14') der außerhalb des Bandzuges liegenden Walzen (2 bzw. 14 bzw. 16) im Eingriff steht.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die gestellfesten Lagerpunkte (9, 10) der beiden Lenker (6, 7) in ihrem gegenseitigen Abstand einstellbar sind.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß an der Verbindungslasche (8) der beiden Lenker (6, 7) ein kurzer Auslauftrichter (20) befestigt ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 202 472; deutsche Auslegeschriften Nr. 1 158 354, 1152301,1070010.
DEB76720A 1964-05-12 1964-05-12 Vorrichtung zum Zickzack-Falzen einer laufenden Materialbahn, z. B. einer Papierbahn Pending DE1199119B (de)

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