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DE1198729B - Maschine zur Befestigung eines Bindedrahtes um ein Buendel - Google Patents

Maschine zur Befestigung eines Bindedrahtes um ein Buendel

Info

Publication number
DE1198729B
DE1198729B DER33222A DER0033222A DE1198729B DE 1198729 B DE1198729 B DE 1198729B DE R33222 A DER33222 A DE R33222A DE R0033222 A DER0033222 A DE R0033222A DE 1198729 B DE1198729 B DE 1198729B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wire
grooves
around
binding wire
bundle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER33222A
Other languages
English (en)
Inventor
Douglas Stewart Faulkner
Lower Walton
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rylands Brothers Ltd
Original Assignee
Rylands Brothers Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rylands Brothers Ltd filed Critical Rylands Brothers Ltd
Publication of DE1198729B publication Critical patent/DE1198729B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B13/00Bundling articles
    • B65B13/18Details of, or auxiliary devices used in, bundling machines or bundling tools
    • B65B13/22Means for controlling tension of binding means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • Maschine zur Befestigung eines Bindedrahtes um ein Bündel Die Erfindung betrifft Verbesserungen für Maschinen zum Befestigen eines Bindedrahtes um ein Bündel von stabförmigen oder drahtälmlichen Gegenständen. Eine besondere Anwendung der Erfindung ist die bei einer Maschine für das Anbringen und Befestigen eines Bindedrahtes rund um eine Spule, z. B. eine Drahtspule, um dadurch die Windungen der Spule zusammenzuhalten und zu befestigen.
  • Spulen aus einem Stoff, wie z. B. Draht od. dgl., sind mit ihren Windungen im allgemeinen mit Hilfe von Drahtzügen zusammengebunden, um dadurch eine gedrängte Spule zu erhalten, die sich für die Beförderung oder sonstige Behandlung bequem benutzen läßt. Ähnliches gilt für das Zusammenbinden von stabartigen Gegenständen zu einem Bündel. Bisher bestand meistens jede Bindung aus mindestens zwei Windungen rund um die Spulenwindungen oder das Stabbündel herum. Es ist aber auch eine Vorrichtung zum Bündeln von Walzstäben bekanntgeworden, bei der nur eine einzige Windung eines Bindedrahtes verwendet wurde. Der Bindedraht wurde dabei in der Vorrichtung axial vorgeschoben und durch eine zangenartig um das Bündel gelegte rohr- oder nutförmige Führung um das Bündel herumgeführt.
  • Das vordere Ende des um das Bündel herumgeführten Bindedrahtes wurde im bekannten Fall in einer mechanischen Klemmvorrichtung festgehalten, während die Bindedrahtschlinge zugezogen wurde.
  • Am Schluß wurden die Enden der Drahtschlingen durch Verdrehen mit Hilfe einer Verwindevorrichtung miteinander verankert und abgeschnitten.
  • Die im bekannten Fall verwendete zangenartige Vorrichtung zum Erfassen eines Bündels von Walzstäben kann diese nur lose umschließen. Das eigentliche Bündeln und enge Zusammenziehen der einzelnen Teile des Bündels erfolgt durch den Bindedraht und dessen Verwindung an den Enden. Bei diesem Arbeitsvorgang treten recht hohe Kräfte in dem zusammengezogenen Bindedraht auf, besonders, wenn das Bündel aus nicht ganz parallelen und federnden Teilen besteht, wie es z. B. bei einer Drahtspule gewöhnlich der Fall ist. Entweder muß also ein sehr starker Bindedraht verwendet werden, was teuer ist, oder es besteht die Gefahr der Überbeanspruchung und des Bruches mit den notwendigen Folgen einer Betriebsunterbrechung, die noch mehr unerwünscht ist. Dies zu vermeiden ist Aufgabe der Erfindung.
  • Die Erfindung geht aus von einer Maschine für das Herumlegen und Befestigen eines Bindedrahtes um ein Bündel unter Verwendung einer Zunge mit einem Paar von zu öffnenden Armen und von Mitteln zum Öffnen und Schließen dieser Arme, um im geöffneten Zustand das Bündel aufzunehmen und im geschlossenen Zustand zu umfassen, und beim weiteren Öffnen wieder freizugeben, ferner einer Vorratsspule für Bindedraht, Rillen, die sich rund um und entlang den gebogenen Armen erstrecken, sowie Antriebsrollen zur Einspeisung des Vorratsdrahtes entlang den Rillen, um dadurch den Bindedraht um den Gegenstand herumzuführen, wenn die Arme geschlossen sind und um anschließend bei Umkehrung der Antriebsrichtung den Bindedraht aus den Rillen heraus und in Form einer den Gegenstand eng umfassenden Schleife zusammenzuziehen, einer Greifvorrichtung zum Festhalten eines freien Endes des Bindedrahtes während des Herausziehens desselben aus den Rillen, einer Schneidvorrichtung, um die das Bündel umfassende Schleife des Zugdrahtes von dem Vorratsdraht abzuschneiden sowie einer Verdrillungsvorrichtung zum Verdrillen der Enden der das Bündel umfassenden Drahtschleife, nachdem diese aus den Rillen heraus und eng um das Bündel herumgezogen ist.
  • Das wesentlich Neue besteht darin, daß ein Spannmittel, z. B. in Form einer Kette oder eines Seiles von dem Ende des einen Armes der Zange über eine Führnng auf dem Ende des anderen Armes zu einer Vorrichtung zum Zurückziehen des Spannmittels verlaufend vorgesehen ist. Durch das erwähnte Spannmittel wird das zu behandelnde Bündel unabhängig von der Greifzange mit großer Kraft fest zusammengezogen, so daß es das Bündel während der Anbringung der endgültigen Bindung auf kleinstem Querschnitt zusammenzieht. Bei dieser Ausbildung werden die großen Kräfte zum Zusammenschließen des Bündes von dem entsprechend stark bemessenen Spannmittel übernommen, während der Bindedraht mit nur mäßiger Kraft gespannt und verdrillt werden kann.
  • Dementsprechend braucht er auch nur eine geringere Festigkeit zu besitzen.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Verdrillungsvorrichtung so ausgeführt, daß die beiden Enden miteinander durch eine doppelte Verdrillung gesichert sind, dadurch, daß jeder um den anderen verdreht ist. Diese verdrillten Drahtenden können so abgebogen werden, daß sie sich gegen die Innenseite der Spule anschmiegen.
  • Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben, das sich auf eine Maschine für die Befestigung vonBindedrähten um eine Drahtspule bezieht. Von den Figuren zeigt: F i g. 1 eine Seitenansicht, F i g. 2 eine Rückansicht, F i g. 3 eine perspektivische Teilansicht, welche im einzelnen einen Teil der Mittel zeigt, die vorgesehen sind, um einen Bindedrahtgreifer zu betätigen, F i g. 4 eine perspektivische Teilansicht, welche im einzelnen den Bindedrahtgreifer, den Verdriller und den Abschneider zeigt, F i g. 5 die Anfangseinstellung des Bindedrahtförderers, F i g. 6 die Stellung -des Drahtförderers in Vorbereitungsstellung zum Ziehen des Bindedrahtes eng um die Spulenwindungen herum, F i g. 7 eine Ansicht ähnlich F i g. 6, jedoch mit Darstellung des Bindedrahtes nach dem strammen Festziehen um die Spulenwindungen herum, F i g. 8 die Stellungen der Bindedrahtverdrillungs-und Abschneidvorrichtung, wenn der Bindedrahtförderer oder dessen Teile sich in der in F i g. 6 gezeigten Stellung befinden, Fig.9 die Stellung der Bindedrahtverdrillungs-und Schneidvorrichtung, wenn der Bindedrahtförderer sich in der in F i g. 7 gezeigten Stellung befindet.
  • Die Maschine enthält zwei gebogene Arme 10 und 11, die gelenkig bei 12 und 13 durch Untersetzungsgetrieberäder 14 und 15 getragen und getrieblich verbunden sind. Das Getrieberad 14 wird durch einen Elektromotor 16 zum Zwecke des Öffnens und Schließens der Arme wie weiter unten beschrieben, angetrieben. Das Getrieberad 14 steht mit dem Motor über eine Schnecke 17 und Schneckenrad 18 in Verbindung, das auf einer Hülse 19 befestigt ist, mit der ebenfalls das Getrieberad 14 verbunden ist. Die Hülse 19 ist drehbar auf einer Welle 20 angeordnet und ihr vorderes Ende bildet den Gelenkpunktl2 für den Arm 10.
  • Die Getrieberäder 14 und 15 zwischen den Armen sind so ausgebildet, daß der obere Arm 10 sich schneller als der untere bewegt.
  • Auf dem freien Ende des Armes 11 sind ein Binde--drahtgreifer und eine Verdrillungs- und Abschneidevorrichtung befestigt, welche allgemein durch das Bezugszeichen 21 bezeichnet sind. Diese Einrichtung enthält einen Greiferamboß 22 (Fig. 4), einen gleitbar getragenen Greifer 23, der in der Lage ist, das Ende des Bindedrahtes W gegen den Amboß 22 festzuhalten, ein Verdrillungsrad 24 und einen Abschneider 25.
  • Der Greifer23 ist an seinem äußeren Ende mit einer Rolle 26 versehen, mit der eine Nocke 27 (F i g. 3) in Eingriff kommen kann, die bei 28 auf dem freien Ende des oberen Armes 10 getragen wird.
  • Eine Klemmkette 29 erstreckt sich von einem Arm 30 auf der Nocke 27 um ein Leerlaufzahnrad 31 (F i g. 5) am freien Ende des unteren Armes 11 und dann über ein antreibendes Zahnrad 32 zu einer festen Verankerung33. Das Zahnrad32 wird von einem Motor 34 angetrieben. Wenn die Kette 29 unter (mechanischer) Spannung ist, wird die Nocke 27 über die Rolle26 den Greifer23 gegen den Amboß22 bewegen, um dadurch den Draht W festzuklammern.
  • Die Kette ist auch geeignet, die Windungen der Drahtspule vor oder während des Bindevorganges eng zusammenzupressen.
  • Das Verdrillungsrad 24 (F i g. 8) besitzt einen Verdrillungsschlitz 36 und wird durch eine Antriebswelle 37 über Getrieberäder 38 und 39 in Drehung versetzt.
  • Das Getrieberad 39 kämmt dabei mit äußeren Zähnen 40 auf dem Verdrillungsrad. Die Antriebswelle 37 (F i g. 1) wird von einem Motor 41 über Getrieberäder 42 und 43, eine Kupplung 44, Welle 45, Schnecke und Schneckenrad 46 und 47 sowie Welle 48 angetrieben. Die Welle 48 dreht ein Kegelradritzel 49, das mit einem Kegelrad 50 auf der Welle 37 kämmt.
  • Die Schneidvorrichtung 25 (F i g. 4) wird schwenkbar vom oberen Teil einer Welle 51 getragen, welche ebenfalls noch das Getrieberad 39 (F i g. 8) trägt. Die Betätigung des Schneiders wird zu den geeigneten Zeiten durch eine Nocke 52 eingeleitet, die auf dem oberen Ende der Welle 37 befestigt ist.
  • Die Schneidvorrichtung 25 arbeitet in Verbindung mit einer gehärteten Schneidbuchse 53.
  • Eine Rille oder ein Führungsweg erstreckt sich etwa spiralig über annähernd einen 11/2flachen Umlauf um die Arme 10 und 11. Diese Rille hat einen Teil 54 (Fig. 1, 5), welcher an oder nahe dem Scharnier 12 (F i g. 1) beginnt und sich um den oberen ArmlO zum freien Ende erstreckt. Die Rille wird, wie bei 55 (F i g. 5) angedeutet, rund um den unteren Arm 11 und dann, wie bei 56 angedeutet ist, um den oberen Arm 10 zurück fortgesetzt, um am freien Ende des erwähnten Armes 10 zu enden.
  • Der Vorratsdraht zur Herstellung der Bindedrähte wird rund um die Rillen 54, 55, 56 durch Paare von Förderrollen 57 und 58 (F i g. 1) gefördert, die durch den elektrischen Motor 41 über ein Getrieberad 59, Kupplung 60, Welle 20 und Getrieberad 61 auf dieser Welle angetrieben werden.
  • Die Förderrollen sind auf dem oberen Arm 10 befestigt und bewegen sich mit ihm zusammen.
  • Die Teile 55 und 56 der Rille sind an der Seitenfläche der Arme 10j 11 offen. Um den Draht in diesen Stellen festzuhalten, ist die erwähnte Wand mit gebogenen Deckelplatten 62 und 63 (F i g. 1) versehen.
  • Diese Deckelplatten sind lose auf Stiften 64 der Arme aufgebracht und in ihrer Stellung durch Schraubenfedern oder Spiralfedern (nicht dargestellt), die auf den erwähnten Stiften angeordnet sind, in Stellung gehalten. Die Einrichtung ist so, daß, wenn erforderlich, die Platten »nachgeben können« um den Bindedrähten zu ermöglichen, die Rillen 55, 56 seitlich zu verlassen.
  • Um die seitliche Bewegung des Bindedrahtes aus den Rillen 55, 56 zu erleichtern, ist die Rolle 55 mindestens im Bereich 55a (F i g. 5) radial abgeschrägt.
  • Diese Abschrägung, welche genau da angeordnet ist, wo der Rückstoß am kräftigsten ist, gestattet, daß der Bindedraht die Rille sicher verläßt. Wenn einmal der Bindedraht in Bewegung gekommen ist, um die Rille zu verlassen, vollzieht sich das anschließende Zurückziehen ganz selbsttätig.
  • Die oben beschriebene Maschine arbeitet wie folgt: Wenn die Maschine in Gang gesetzt wird (F i g. 5) wird das freie Ende des Bindedrahtes W (F i g. 5) von der Vorratsspule in die Förderräder 57 befördert, und um den Teil 54 der Rille herumgelegt, wobei das freie Ende im Bereich des freien Endes des oberen Armes 10 ausläuft. Die Arme werden dann geöffnet, um die Spule C (F i g. 5) des festzuziehenden oder zu bindenden Drahtes aufzunehmen. Die Spule geht in ihre Stellung und die Arme 10, 11 schließen sich rund um ihre Windungen und können in der Schließstellung verriegelt werden. Dieser Verriegelungsvorgang kann durch Spannen und Nachlassen der Kette 29 bewirkt werden.
  • Die Förderrollen 57, 58 arbeiten dann für einen geeigneten Förderzeitraum, um den Draht W durch die Rillen 55, 56, den Schlitz36 des Verdrillungsrades und die Greifer 22, 23 zu fördern.
  • Der Motor wird dann eingeschaltet, um die Kette 29 hereinzuziehen und sie eng um die Spule C wie in F i g. 6 und 7 dargestellt, zu klammern. Die Spannung der Kette 29 (F i g. 7) bewirkt, daß die Nocke 27 die Greifer 22, 23 an das freie Ende des Bindedrahtes eng anpreßt.
  • Die Drehrichtung der Förderräder 57, 58 wird dann umgekehrt (z. B. durch Umkehr des Motors 41), so daß der Bindedraht seitlich unter erheblicher mechanischer Spannung aus der Rille 55, 56 herausgedrückt wird. Mittel können vorgesehen sein, um die Spannung einzustellen. Im Ergebnis wird der einzelne Bindedraht eng um die schon zusammengeklammerten Windungen der Spule, wie in F i g. 7 dargestellt, gezogen.
  • Das Rad 24 der Verdrillungsvorrichtung läuft dann um und liefert eine bestimmte Anzahl von Verdrillungen für den Bindedraht, wie in F i g. 9 dargestellt. Während der ersten Verdrillung wird die Abschneidevorrichtung 25 betätigt, um den Bindedraht vom Stapel abzuschneiden, so daß das Verdrillen ohne Schwierigkeit fortgesetzt werden kann. Wenn das Verdrillen oder Verknoten der Enden des Bindedrahtes vollendet ist, wird der Greifer 22, 23 durch Entspannung der Kette 29 geöffnet.
  • Es sei bemerkt, vgl. F i g. 8 und 9, daß das Verdrillungsrad 24 über einen Winkel von 1800, ausgehend von der Stellung gemäß F i g. 8, in welcher ein Schlitz36 sich in der Ausgangsstellung für die Aufnahme des Bindedrahtes befindet, bis in die Stellung gemäß F i g. 9 gedreht wird, in welcher das Rad 24 sich in einer Stellung befindet, die es am Ende eines Bindevorganges einnimmt. In der in Fig. 8 gezeigten Stellung ist die Lage des Schlitzes 36 im Verdrillungsrad so, daß es das Loslassen des Bindedrahtes verhindert, wenn eine Spannung ausgeübt wird, während sobald der volle Kreislauf der Betätigungen vollendet ist und das Verdrillungsrad über 1800 in die Speisestellung gedreht ist, die Ausrichtung des Schlitzes so ist, daß der Bindedraht das Verdrillungsrad verlassen kann.
  • Üblicherweise werden mehrere Bindedrähte bei jeder Drahtspule angebracht. Dies kann z. B. durch Drehen der Spule um einen entsprechenden Winkel in den Armen 10, 11 und Wiederholung des Bindevorganges in dieser Stellung bewirkt werden. Statt dessen kann die Spule auch entlang einer Fördervorrichtung zu einer Reihe von Bindeeinrichtungen gebracht werden, die unter verschiedenen Winkeln angeordnete Arme 10, 11 besitzen, um dadurch an verschiedenen Umfangsstellen der Drahtspule Bindungen anzubringen.
  • Die Arme 10, 11 können selbsttätig geöffnet werden, um eine Spule freizugeben, wobei die Einrichtung so getroffen ist, daß ein Förderband oder ein die Spule tragender Tisch sie weiterbewegt, wenn der Bindevorgang vollendet ist, um einen Gelenkarm oder eine andere Vorrichtung in Eingriff zu bringen, welche die Einrichtung für das Öffnen der Arme in Tätigkeit setzt. Statt dessen kann auch die Anbringung der letzten Bindung benutzt werden, um ein Signal auzulösen und die Arme automatisch für die Freigabe des Gegenstandes zu öffnen.
  • Im allgemeinen ist vorgesehen, daß der Mechanismus und seine Betätigung in der oben beschriebenen Weise selbsttätig in der gewünschten Reihenfolge stattfinden, z. B. über eine Zeitschaltvorrichtung oder durch Benutzung einer Einrichtung, die zu einer geeigneten Zeit die Betätigung auf das nächste Werkstück umschaltet. In einigen Fällen jedoch wird jede Betätigung oder eine derselben von Hand gesteuert.
  • Ein vollständiger Kreislauf von Betätigungen kann eingeleitet werden durch Betätigung eines Druckknopfes oder die Einrichtung kann so getroffen werden, daß eine Anzahl von Betätigungen, z. B. auf einem Förderweg, vorgesehen sind.
  • Die Rillen für den Draht W können ersetzt werden durch in Abständen angeordnete Stifte, Klötze oder durch Führungsbahnen, die in der Lage sind, zunächst die Schleife des Bindedrahtes zu tragen, der nach ihrer Entfernung rund um den Gegenstand gezogen und befestigt werden kann.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Maschine für das Herumlegen und Befestigen eines Bindedrahtes um ein Bündel unter Verwendung einer Zange mit einem Paar von zu öffnenden Armen und von Mitteln zum Öffnen und Schließen dieser Arme, um im geöffneten Zustand das Bündel aufzunehmen und im geschlossenen Zustand zu umfassen und beim weiteren Öffnen wieder freizugeben, ferner einer Vorratsspule für Bindedraht, Rillen, die sich rund um und entlang den gebogenen Armen erstrecken, sowie Antriebsrollen zur Einspeisung des Vorratsdrahtes entlang den Rillen, um dadurch den Bindedraht um den Gegenstand herumzuführen, wenn die Arme geschlossen sind und um anschließend bei Umkehrung der Antriebsrichtung den Bindedraht aus den Rillen heraus und in Form einer den Gegenstand eng umfassenden Schleife zusammenzuziehen, einer Greifvorrichtung zum Festhalten eines freien Endes des Bindedrahtes, während des Herausziehens desselben aus den Rillen, einer Abschneidevorrichtung, um die das Bündel umfassende Schleife des Bindedrahtes von dem Vorratsdraht abzuschneiden, sowie einer Verdrillvorrichtung zum Verdrillen der Enden der das Bündel umfassenden Drahtschleife, nachdem diese aus den Rillen heraus und eng um das Bündel herumgezogen ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein Spannmittel(29) z.B. in Form einer Kette oder eines Seiles von dem Ende (30) des einen Arms (10) der Zange (10, 11) über eine Führung (31) auf dem Ende des anderen Arms (11) zu einer Vorrichtung zum Zurückziehen des Spannmittels (29) verlaufend vorgesehen ist.
  2. 2 Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erwähnte Kette, das Seil oder dergleichen Spannglied (29) an einem der umfassenden Arme oder Glieder (10, 11) über eine auf Zapfen gelagerten Nockenvorrichtung (27, 30) angebracht ist, so daß, wenn die Kette, das Seil oder dergleichen Spannmittel gespannt wird, die Nockenvorrichtung so betätigt wird, daß eine Greifvorrichtung sich fest gegen das Ende der Schleife des Bindedrahtes anlegt 3. Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rillen (54, 55, 56) nach nur einer Seitenfläche der umfassenden Arme (10, 11) hin offen sind, so daß der Bindedraht die Rillen (54, 55, 56) einseitig zu den Armen verläßt, und daß ferner sich zu einem Ring ergänzende Deckplatten (62, 63) über den Rillen (54, 55, 56) liegen, um den Bindedraht(W) in ihnen während der Einspeisung des Bindedrahtes in den Rillen zu halten, während federnde Mittel [Schraubenfedern auf Stiften (64)] die Deck- platten über den Rillen festhalten, so daß die Deckplatten federnd weggeschoben werden können und der Bindedraht aus den Rillen austreten und fest um den Gegenstand gezogen werden kann, während der Bündelgegenstand (C) noch von der Spannvorrichtung [Kette, Seil od. dgl.
  3. (29)] fest zusammengehalten wird.
  4. 4. Maschine nach Anspruch 1 bis 3, für ringförmige Bündel, z.B. Drahtringe, dadurch gekennzeichnet, daß die Verdrillungsvorrichtung (24) so eingestellt ist, daß die verdrillten Enden der Schleife sich an der Innenseite des ringförmigen Bündels (C) befinden, so daß dieses, z.B. eine Drahtspule, ohne Behinderung von einem Ende zum anderen bewegt bzw. gerollt werden kann.
  5. 5. Maschine nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwei oder mehr Bindedrähte an verschiedenen Stellen angebracht sind.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 470 138; deutsche Auslegeschrift Nr. 1 087 511; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 682 940; französische Patentschriften Nr. 1 225 967, 1254694; USA.-Patentschrift Nr. 2 632 381.
DER33222A 1961-07-29 1962-07-27 Maschine zur Befestigung eines Bindedrahtes um ein Buendel Pending DE1198729B (de)

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