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DE1198760B - Rollenmeissel mit Schmiervorrichtung - Google Patents

Rollenmeissel mit Schmiervorrichtung

Info

Publication number
DE1198760B
DE1198760B DEH43929A DEH0043929A DE1198760B DE 1198760 B DE1198760 B DE 1198760B DE H43929 A DEH43929 A DE H43929A DE H0043929 A DEH0043929 A DE H0043929A DE 1198760 B DE1198760 B DE 1198760B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lubricant
chamber
drill
roller bit
housing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH43929A
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Ashley Cunningham
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hughes Tool Co
Original Assignee
Hughes Tool Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hughes Tool Co filed Critical Hughes Tool Co
Priority to DEH43929A priority Critical patent/DE1198760B/de
Publication of DE1198760B publication Critical patent/DE1198760B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B10/00Drill bits
    • E21B10/08Roller bits
    • E21B10/22Roller bits characterised by bearing, lubrication or sealing details
    • E21B10/24Roller bits characterised by bearing, lubrication or sealing details characterised by lubricating details

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

  • Rollenmeißel mit Schmiervorrichtung Die Erfindung betrifft einen Rollenmeißel, dessen Schneidrollenlager durch Dichtungen verschlossen und über entsprechende Kanäle mit einer Schmierstoffkammer verbunden sind, die durch ein bewegbares Dichtelement mit dem Druck außerhalb des Rollenmeißels beaufschlagbar ist.
  • Die Erfindung dient einer besonders gründlichen Schmierung von Lagerteilen, die relativ zueinander gleichzeitig axiale, radiale und taumelnde Bewegungen ausführen und kann überall dort angewendet werden, wo eine Schmierung von relativ zueinander beweglichen Teilen erforderlich ist. Auf Grund des sie umgebenden, eine schleifende Wirkung ausübenden Flüssigkeitsstromes sind Bohrmeißel außerordentlich starken Beanspruchungen ausgesetzt. Hierbei kann nicht nur Schmiermittel verlorengehen, sondern es besteht auch die Gefahr, daß die verlorene Menge durch die schleifend wirkende Flüssigkeit ersetzt wird, wodurch das verbleibende Schmiermittel verunreinigt wird und so das Werkzeug, anstatt es durch gute Schmierung zu schützen, beschädigen kann.
  • Hauptaufgabe dieser Erfindung ist die Schaffung eines Schmiersystems, das zu jeder Zeit in einem Lager eine ausreichende, nicht verunreinigte Menge Schmiermittel gewährleistet.
  • Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht in der Schaffung einer dicht verschlossenen Lagereinrichtung einschließlich eines Schmiermittelvorrates, der einen Ersatz verlorengegangenen Schmiermittels bewirkt und eine volumetrische Veränderung innerhalb des Lagers bei der Bewegung seiner Teile ausgleicht.
  • Darüber hinaus wird durch die Erfindung eine gut abgedichtete Lagereinrichtung mit einer Schmiermittelkammer sowie Einrichtungen geschaffen, die es ermöglichen, daß im Lager zu jeder Zeit die richtige Schmiermittelmenge vorhanden ist, selbst wenn relativ große und schnelle Volumenänderungen im Lager auftreten.
  • Im Bohrkopf vorgesehene besondere Schmierkammern sind in verschiedenen Ausführungen bekannt. So hat man schon eine von der Außenseite des Bohrkopfes völlig getrennte ringförinige Schmierkammer an der Innenseite des Bohrkopfes vorgesehen, die durch eine Membran abgedichtet und durch eine perforierte Hülle abgestützt ist. Bei dieser Anordnung steht aber die Kammer unter dem Innendruck der Spülflüssigkeit, der wesentlich größer ist als der Außendruck, so daß das Schmiermittel zu schnell aus den Lagern herausgedrückt wird. Nach einer anderen bekannten Ausführungsform wird die Schmierkammer durch eine radial zur Drehachse versetzte und zu dieser parallele Bohrung im Bohrkopf gebildet. Die Bohrung ist nach außen durch einen Kolben verschlossen, der grundsätzlich den Außendruck zur Einwirkung auf die Schmierkammer bringen kann. Dies geschieht jedoch mit solcher Verzögerung, daß der Kolben bei Druckschwankungen nur wenig reagiert und daher keinen befriedigenden Ausgleich durchführen kann. Außerdem ist die Aufnahmefähigkeit einer solchen Bohrung derart begrenzt, daß keine ausreichenden Schmierstoffreserven verfügbar sind.
  • Die Nachteile dieser bekannten Ausführungen werden erfindungsgemäß vor allem dadurch vermieden, daß die Schmiermittelkammer aus einem verjüngten Abschnitt des den Rollenmeißel tragenden Bohrgestängeabschnittes und einem zylindrischen Gehäuse gebildet wird, in dem sich eine am Gehäuse befestigte undurchlässige Membran als elastisches Dichtelement befindet. Diese Membran wird vorzugsweise von einer mit Löschern versehenen Trennwand gestützt, die mit ihren Enden an der Innenwand des Gehäuses befestigt ist.
  • Hier steht die Membran unmittelbar unter dem Einfluß des Außendrucks und kann den Druck im Schmierinittelraum praktisch verzögerungsfrei dem Außendruck anpassen, was eine stets gleichmäßige Abgabe des Schmiermittels zur Folge hat. Die Größe des Schmiermittelraumes kann praktisch allen Anforderungen angepaßt werden, und doch liegt die Membran für die iin Außenbereich des Bohrgestänges vorgesehene Schmiermittelkammer so geschützt, daß mechanische Beschädigungen praktisch ausgeschlossen sind. Für den so geschaffenen Bohrmeißel gelten auch keine Einschränkungen hinsichtlich der Handhabung mit den normalen Bohrgeräten.
  • An Hand der folgenden Beschreibung in Verbindung mit der Zeichnung werden die Merkmale dieser Erfindung in ihrer Anwendung bei einem Drehbohrmeißel deutlich erkennbar.
  • In der Zeichnung bezeichnet 1 ein Bohrwerkzeug mit einem Bohrkopf 2, das nach unten ragende Ansätze aufweist, von denen einer mit 3 bezeichnet ist. Jeder Ansatz 3 endet mit einem mit ihm aus einem Stück bestehenden, nach unten und nach innen in Richtung der Bohrerachse gerichteten Zapfen 4. Der Bohrkopf 2 weist eine innere Kammer 5 auf, durch welche Spülflüssigkeit nach unten über die Kanäle 6 zu den Schneidwerkzeugen fließt, von denen eines bei 7 dargestellt ist. Das obere Ende des Bohrkopfes ist durch ein sich an ihm befindendes Gewinde bei 8 mit einem Teil des Bohrgestänges 9 verbunden, der das Bohrwerkzeug 1 in Drehbewegung versetzt.
  • Im Inneren des Ansatzes 3 erstreckt sich eine Bohrung 15 bis zu einem Punkt der Laufrille für die Lagerkugeln 16. Diese Ausführung ermöglicht die Anordnung des Schneidwerkzeugs 7 auf den Zapfen 4 bei bereits eingesetzten Rollen 17. Die Kugeln 16 werden dann durch die Bohrung 15 eingeführt, bis das Kugellager voll ist. Ein Stift 18 wird dann in die Bohrung 15 eingeführt und mittels Schweißmetall 19 befestigt. Es ist zu beachten, daß das innere Ende des Stifts 18 bei 20 so konturiert ist, daß er an der Stelle, wo die Bohrung 15 in den Laufkranz mündet, diesen vervollständigt.
  • Ein kegelstumpfföriniger Dichtungsring 21 bildet die Abdichtung zwischen der Fläche 22 am hinteren Ende des Schneidwerkzeugs 7 und der Schulterfläche 23 am Bodenende des Zapfens 4. Auf diese Weise wird ein abgedichtetes Lager gebildet, in welchem eine ausreichende Schiniermitteltnenge erhalten bleibt und von der Verunreinigungen ferngehalten werden. Dies erfordert, daß einerseits der Druck an den gegenüberliegenden Seiten des Dichtungsrings zu jeder Zeit im wesentlichen gleich groß ist, daß Spülflüssigkeit nicht vonaußen in das Lager eindringen kann und daß andererseits entlang dem Dichtungsring ausleckendes Schmiermittel -ersetzt wird.
  • Zur Erfüllung dieser Bedingung ist ein auf dem Bohrköpf 2 ruhender Mantel 25 vorgesehen, dessen oberes Ende 26 das Bohrgestänge 9 gleitbar umschließt. Bei 27 ist der Querschnitt des Bohrgestänges 9 reduziert, wodurch sich zwischen Mantel 25 und dem unteren Ende des Bohrgestänges ein ringförmiger Hohlraum 28 ergibt# Eine an der Innenwand des Mantels 25 befestigte, mehrfach durchlöcherte, sich abwärts nach innen erstreckende Manschette 29 trennt den ringförmigen Hohlraum 28 von der sich darunter befindlichen Schmiermittelkammer 30. An der Innenwandung der Kammer 30 befindet sich ein undurchlässiger, aus Gummi, Kunststoff oder ähnlichem flexiblen Material bestehender, zylindtisch geformter Trennkörper31, der mit seinem oberen Ende an der Manschette 29 und am Mantel 25 befestigt ist und die Kammer nach oben abdichtend verschließt.
  • Das untere Ende der Manschette 29 ist in das obere Ende ein es Verschlußrings 32 eingeschoben, an welchem sich der Dichtungsring 33 befindet, der den Verschlußring gegenüber der Innenwandung des Mantels 25 abdichtet. Das untere Ende des zylindrisch geformten Trennkörpers 31 ist ebenfalls abdichtend am Verschlußriiig 32 befestigt, so daß der Trennkörper eine flexible Wand der Kammer 30 bildet.
  • Über jedem Ansatz 3 des Bohrwerkzeugs 1 weist der Verschlußring 32 einen -senkrecht angeordneten Durchlaß 35 auf, der bei 36 zur Aufnahme des oberen Endes einer dicht abschließenden rohrförmigen Buchse 37 zylindrisch ausgebohrt ist. Das untere Ende der Buchse 37 greift in eine zylindrische Ausbohrung 38 der Bohrung 39 des Ansatzes ein. Die Kammer 30 steht mit einem ausgeschnittenen Teil 40 des Stifts 18 in Verbindung, wobei der Stift zusätzlich Durchlässe aufweist, die einen Durchfluß des Schmiermittels zu bestimmten Stellen des Lagers hin gestatten.
  • Um auf die Innenwandung der Trennwand 31 und die Außenfläche des Dichtungsrings 21 den gleichen Unigebungsdruck einwirken zu lassen, sind im Mantel 25 über dem oberen Ende der Manschette 29 eine oder mehrere Entlüftungslöcher 41 angeordnet.
  • Die beschriebenen Konstruktionsinerkmale erlauben somit ein Senken und Ansteigen des Schmiermittels im ganzen Lager sowie von und zur Kammer 30 bei jeder Reiativbewegung zwischen Schneidwerkzeug 7 und Zapfen 4 und verursachen einen Ausgleich der Volumenänderung innerhalb des Lagers.
  • Zur Erklärung der Arbeitsweise der Erfindung muß davon ausgegangen werden, daß Gesteinsbohrer großen Beanspruchungen unterworfen sind. Auf das Gerät werden hohe statische Belastungen ausgeübt, die durch starke Stoßbeanspruchungen noch erhöht werden. Wie bereits erwähnt, wird weiterhin die Aufgabe einer wirkungsvollen Schmierung durch die den Bohrkopf umgebende, stark reibend wirkende Flüssigkeit erschwert.
  • Die außerordentlich hohen Beanspruchungen des Geräts und die wechselnden Richtungen der resultierenden Kräfte verursachen eine komplexe Relativbewegung des Schneidwerkzeugs 7 in bezug auf den Zapfen 4, und diese Bewegung wird mit zunehmender Abnutzung verstärkt. Die Bewegung weist eine axiale Komponente auf, wodurch eine exzentrische Bewegung relativ zur Achse des Zapfens auftreten kann, während gleichzeitig das Schneidwerkzeug 7 eine Taumelbewegung in bezug auf den Zapfen 4 ausführt. Diese Relativbewegungen erfolgen mit hoher Geschwindigkeit und verursachen entsprechend schnelle Änderungen des innerhalb des Lagers durch das Schiniermittel eingenommenen Raumes.
  • Die Trennwand 31 ist von geringer Masse und ist außerordentlich flexibel. Somit kann sich über dem Dichtungsring 21 nur ein unbedeutender Differenzdruck bilden, so daß Schmierrnittel an den Seiten des Dichtungsrings nicht in nennenswertem Umfang auslecken bzw. verunreinigte Flüssigkeit von außen eindringen kann.
  • Der Zusammenbau der beschriebenen Schmiervorrichtung geschieht in der Weise, daß zunächst der Mantel 25 mit dem Verschlußring 32 in umgekehrter Lage auf eine ebene Fläche gestellt und die Kammer 30 mit Schmiermittel gefüllt wird. Dann werden die Oberteile der Buchsen 37 in die zylindrischen Ausbohrungen 36 geschoben und das Bohrwerkzeug 1, ebenfalls umgekehrt, daraufgesetzt. Die unteren Enden der Buchsen treten in die zylindrischen Ausbohrungen 38 ein, wodurch die Verbindung zwischen der Kammer 30 und den Lagerteilen über die Durchlässe 39 hergestellt ist. Der Zusammen au läßt erkennen, daß somit ein ausreichendes Schmieren der Lager gewährleistet ist und eine Verunreinigung des Schmiermittels verhindert wird.
  • Allgemein zusammenfassend setzt sich die Erfindung aus einer Vorrichtung zum Schmieren von Lagern und deren Teile zusammen, die so konstruiert und angeordnet ist, daß eine ausreichende, nicht verunreinigte Menge Schmiermittel zu jeder Zeit im Lager erhalten bleibt.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Rollenmeißel, dessen Schneidrollenlager durch Dichtungen verschlossen und über entsprechende Kanäle mit einer Schmierstoffkammer verbunden sind, die durch ein bewegbares Dichtelement mit dem Druck außerhalb des Rollenmeißels beaufschlagbar ist, d a d u r c h g e - k e n n z e i c h n e t, daß die Schmiermittelkammer (30) aus einem verjüngten Abschnitt (27) des den Rollenmeißel (1) tragenden Bohrgestängeabschnittes (9) und einem zylindrischen Gehäuse (25) gebildet wird, in der sich eine am Gehäuse befestigte undurchlässige Membran (31) als elastisches Dichtelement befindet.
  2. 2. Rollenmeißel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Membran (31) von einer mit Löchern versehenen Trennwand (29) gestützt ist, die mit ihren Enden an der Innenwand des Gehäuses befestigt ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. 1050 707, 1041890; britische Patentschrift Nr. 862 104; USA.-Patentschriften Nr. 2 861780, 2 797 067.
DEH43929A 1961-10-19 1961-10-19 Rollenmeissel mit Schmiervorrichtung Pending DE1198760B (de)

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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2797067A (en) * 1954-09-16 1957-06-25 Garlock Packing Co Shielded seals
DE1041890B (de) * 1957-10-08 1958-10-30 Karl Guenther Bechem Rollenmeissel
US2861780A (en) * 1956-06-20 1958-11-25 Jimmy L Butler Means for cooling the cutters of drill bits
DE1050707B (de) * 1959-02-19 Hagen Karl-Günther Bechern (Westf.) - Berchum Rollenmeißel
GB862104A (en) * 1958-05-27 1961-03-01 Hughes Tool Co Lubricant seal

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