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DE1041890B - Rollenmeissel - Google Patents

Rollenmeissel

Info

Publication number
DE1041890B
DE1041890B DEB46324A DEB0046324A DE1041890B DE 1041890 B DE1041890 B DE 1041890B DE B46324 A DEB46324 A DE B46324A DE B0046324 A DEB0046324 A DE B0046324A DE 1041890 B DE1041890 B DE 1041890B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
intermediate piece
fat
roller bit
space
chamber
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB46324A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl-Guenther Bechem
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEB46324A priority Critical patent/DE1041890B/de
Publication of DE1041890B publication Critical patent/DE1041890B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B10/00Drill bits
    • E21B10/08Roller bits
    • E21B10/22Roller bits characterised by bearing, lubrication or sealing details
    • E21B10/24Roller bits characterised by bearing, lubrication or sealing details characterised by lubricating details

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf Rollenmeißel bzw. ganz allgemein auf mit nach dem Prinzip der Rollenmeißel arbeitenden Fräswerkzeugen ausgerüstete, nach dem sogenannten Rotary-Verfahren arbeitende Bohrvorrichtungen.
Bei solchen Bohrvorrichtungen sind die Fräswerkzeuge auf Zapfen, in der Regel über Kugel- oder Rollenlager, gelagert. Die Lagerungen sind in hohem Grade der Gefahr von Verschmutzungen durch das von außen in sie eindringende, durch Gesteinsteilchen verunreinigte Spülmittel ausgesetzt, was zur Folge hat, daß sowohl die aufeinanderlaufenden Flächen wie die Lager selbst sehr schnell verschleißen.
Versuche, durch zusätzliche Dichtungen diesen Nachteil zu beseitigen, haben wegen der besonderen, durch die Arbeitsweise der Fräswerkzeuge bedingten Schwierigkeiten nicht zum Erfolg geführt, so daß diese Nachteile in der Regel in Kauf genommen werden mußten.
Es ist ferner bereits vorgeschlagen worden, das Eindringen von Verunreinigungen in die Lagerangen dadurch zu verhindern bzw. auf ein erträgliches Maß zu beschränken, daß den Lagerstellen während des Betriebes kontinuierlich und selbsttätig aus einer Vorratskammer über ein sich von dieser Vorratskammer erstreckendes Kanalsystem ein Schmierfett von geeigneter Konsistenz zugeführt wird, welches dann durch den Spalt zwischen Fräswerkzeug und Lagerzapfen, unter ständigem Abschluß dieses Spaltes gegen die Möglichkeit des Eindringens von Verunreinigungen, austritt.
Bei den bekannten Anordnungen dieser Art ist aber die Versorgung des Kanalsystems und damit der Lagerstellen, insbesondere die gleichmäßige Nachführung des Fettes, nicht hinreichend zuverlässig gesichert.
Durch die Erfindung wird, auf dem Prinzip der letztbeschriebenen Vorrichtung aufbauend, diese Aufgabe in einer völlig zuverlässigen und technisch vorteilhaften Weise dadurch gelöst, daß die Fettkammei in einem hohlen, von der Spülflüssigkeit durchströmten Zwischenstück gebildet ist, über welches der Werkzeugkopf mit dem Bohrgestänge verbunden ist und gegen den von der Spülflüsisigkeit durchströmten Raum durch eine derart unter dem Druck der Spülflüssigkeit stehende elastische Wandung abgeschlossen ist.
Gemäß der vorzuschlagenden Ausführungsform der Erfindung wird die Fettkammer durch eine die mittlere Bohrung des Zwischenstücks, durch die die Spülflüssigkeit hindurchströmt, umgebende zylindrische Ausnehmung gebildet, die gegen den von der Spülflüssigkeit durchströmten Kanal durch eine elastisch nachgiebige Membran abgeschlossen ist.
Diese elastische Membran steht also unter dem
Anmelder:
Karl-Günther Bechern,
Berchum über Hagen. (Westf.),
Tiefendorfer Weg
Karl-Günther Bechern, Berchum über Hagen (Westf.}, ist als Erfinder genannt worden
Druck der Spülflüssigkeit, der höher ist als- der in dem das Bohrwerkzeug umgebenden Raum zwischen diesem und der Bohrlochwandung herrschende. Sie wird deshalb gegen den in der durch sie abgeschlossenen Kammer enthaltenen Fettvorrat gedrückt und preßt aus diesem fortlaufend eine dem Querschnitt der angeschlossenen. Kanäle entsprechende Fettmenge an die Verwendungsstelle des Fettes an den Lagerstellen im Fräserkopf.
Um zu verhindern, daß der im Inneren des Zwischenstücks herrschende höhere Druck die elastische Abschlußwand zunächst in ihrem mittleren Bereich einbeult, was zu einer unvollkommenen Ausnutzung des Inhalts der Fettkammer führen würde, und um das ständig gleichmäßige Auspressen des Fettes aus der Kammer und schließlich die vollkommene Ausnutzung des in der Kammer enthaltenen Fettvorrates zu gewährleisten, wird die äußere Begrenzung der Fettkammer nicht durch die starre Wandung der zylindrischen Ausnehmung selbst, sondern durch eine perforierte Hülse, z. B. aus Blech, gebildet, jenseits deren in der Bohrung des Zwischenkörpers noch ein Ringraum verbleibt, in den durch die Perforierungen der Hülse das Fett eingepreßt wird und an den sich das zu den Fräswerkzeugen führende Kanalsystem anschließt. Die Kammer wird infolge dieser Ausbildung fortschreitend gleichmäßig und schließlich völlig entleert.
Die den Innenabschluß der Fettkammer bildende elastische Membran wird innen durch ein starres perforiertes Rohr abgedeckt, so daß die Druckeinwirkung der Spülflüssigkeit auf die Membran in gleichmäßig verteilter Weise durch die Perforation hindurch erfolgt. Die zweckentsprechend zu wählende Größe der Perforationen stellt eine weitere Möglichkeit dar, die Menge des in der Zeiteinheit durch das Kanalsystem hindurchgeführten Fettes zu dosieren.
809· 660/45
Der Fettvorrat kann — durch entsprechende Größe des Zwischenstückes und damit der Vorratskammer — so bemessen werden, daß er für die Lebensdauer der Fräswerkzeuge ausreicht. Es ist aber auch möglich, das Zwischenstück, das den Fettvorrat enthält, gegen ein frisch mit Fett gefülltes Zwischenstück auszuwechseln bzw. das Zwischenstück selbst nachzufüllen.
Die Zuführung des Fettes nach den Lagerstellen kann am Kopf des Lagerzapfens oder auch nach anderen Stellen der Lagerungen durch dort einmündende Kanäle, je nach Zweckmäßigkeit, erfolgen.
Durch das an den Stellen, an denen sonst die Gefahr des Eintritts von Verunreinigungen ih die Lagerungen bestand, fortlaufend in kleinen Mengen ausgepreßte Fett wird, wie ersichtlich, jede Möglichkeit des> Eindringens von Verunreinigungen von außen ausgeschaltet und damit der Erfindungszweck erreicht.
Darüber hinaus ergibt die nunmehrige ständige Schmierung der Lagerungen durchdas sich fortlaufend erneuernde Fett die Möglichkeit, auf die bisher in der Regel erforderliche Lagerung der Fräswerkzeuge auf Rollen- oder Kugellagern zu verzichten, d. h. die Zapfen als einfache Gleitlager zu verwenden, wobei es dann nur noch notwendig ist, den umlaufenden Fräserkörper mittels eines einfachen Sprengringes an dem Zapfen zu haltern.
In der Zeichnung ist ein Rollenmeißel und dessen Werkzeuge, auf den als Gleitlager ausgebildete Zapfen laufen, das diesen mit dem üblichen Bohrgestänge xrerbindende Zwischenstück mit den Merkmalen der Erfindung im teilweisen Längsschnitt dargestellt.
Mit α ist das umlaufende Fräswerkzeug üblicher Ausbildung bezeichnet, welches auf dem konischen Zapfen b des Kopfes c, der ein Gleitlager bildet, gelagert ist und an dem Zapfen durch den. Sprengring d gehalten wird.
Der Kopf ist über das hohle Zwischenstück e mit dem anschließenden nicht dargestellten Bohrgestänge verbunden.
In diesem Zwischenstück ist durch eine zylinderförmige langgestreckte Ausnehmung eine Ringkammer / gebildet, welche gegen die Bohrung g des Zwischenstückes durch eine aus Kunststoff bestehende Membran h abgeschlossen ist.
Diese Membran wird nach der Bohrung zu durch eine perforierte Hülse i abgedeckt.
Der äußere Abschluß der Kammer erfolgt durch eine perforierte, z.B.ausWelblech bestehende Hülset, durch die ein äußerer Ringraum abgetrennt wird, in su welchen das Fett durch die Perforierungen der Hülse eintritt.
An diesenRingraum schließen sich die Fettkanäle 1', 1", 1'", 1"" an, deren aus der Abbildung hervorgehende Anordnung und Gestaltung sich aus der Notwendigkeit ergibt, sie zu bohren.
Die Kanäle 1' bis 1"" bilden einen Weg, durch den das Fett aus der Vorratskammer f unter der Wirkung des Druckes, der auf die Membran h durch die auf die Bohrung des Zwischenstückes e durchströmende Spülflüssigkeit ausgeübt wird, an die Lagerflächen des Zapfens b gelangt. Gemäß dem Ausfü'hrungsbeispiel tritt das Fett am Kopf des Zapfens zentral aus und verteilt sich dann über den Umfang der ganzen Lagerung, um schließlich an der in bezug auf die Möglichkeit des Eindringens von Verunreinigungen gefährlichsten Stelle, zwischen der Begrenzung des Fräserkörpers a und dem Zapfen bei m wieder auszutreten.
Es ergibt sieb so eine ständige gleichmäßige Schmierung des gesamten Umfangs des Zapfens b, die es möglich macht, auf Rollen- oder Kugellager zu verzichten.
Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf die vorstehend im einzelnen beschriebenen und die in der Abbildung veranschaulichte Ausführungsform beschränkt, sondern es sind demgegenüber zahlreiche Änderungen möglich, ohne von ihrem Grundgedanken abzuweichen.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Rollenmeißel, bei dem die Lagerungen der Fräswerkzeuge über ein Kanalsystem an eine Fettkammer angeschlossen sind, aus der ihnen während des Betriebes ständig ein schmierendes Fett zugeführt wird, das durch den Spalt zwischen Fräswerkzeug und Lagerzapfen, unter ständigem Abschluß dieses Spaltes gegen die Möglichkeit des Eindringens von Verunreinigungen, austritt, dadurch gekennzeichnet, daß die Fettkammer in einem hohlen, von der Spülflüssigkeit durchströmten Zwischenstück gebildet ist, über welches der Werkzeugkopf mit dem Bohrgestänge verbunden ist und gegen den von der Spülflüssigkeit durchströmten Raum durch eine derart unter dem Druck der Spülflüssigkeit stehende elastische Wandung abgeschlossen ist.
2. Rollenmeißel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fettkammer durch eine langgestreckte zylindrische Ausnehmung des Zwischenstückes gebildet ist.
3. Rollenmeißel nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die elastische Wandung, durch die die Ausnehmung gegen die mittlere Bohrung des Zwischenstückes abgeschlossen ist, durch eine starre perforierte Hülse abgedeckt ist.
4. Rollenmeißel nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine im Abstand von der Wandung der Ausnehmung angeordnete, die eigentliche Fettkammer begrenzende starre perforierte Hülse, durch deren Perforierungen das Fett in den Zwischenraum und durch diesen in das an den Zwischenraum angeschlossene Kanalsystem gedrückt wird.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 610 415;
österreichische Patentschrift Nr. 52 632.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© «0» 660/45 10.5&
DEB46324A 1957-10-08 1957-10-08 Rollenmeissel Pending DE1041890B (de)

Priority Applications (1)

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DEB46324A DE1041890B (de) 1957-10-08 1957-10-08 Rollenmeissel

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DEB46324A DE1041890B (de) 1957-10-08 1957-10-08 Rollenmeissel

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Cited By (5)

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US3029881A (en) * 1959-06-09 1962-04-17 H C Smith Oil Tool Co Bit lubricator
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