DE1198505B - Aufbaumoebel - Google Patents
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47B—TABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
- A47B57/00—Cabinets, racks or shelf units, characterised by features for adjusting shelves or partitions
- A47B57/06—Cabinets, racks or shelf units, characterised by features for adjusting shelves or partitions with means for adjusting the height of the shelves
- A47B57/20—Cabinets, racks or shelf units, characterised by features for adjusting shelves or partitions with means for adjusting the height of the shelves consisting of tongues, pins or similar projecting means coacting with openings
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47B—TABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
- A47B47/00—Cabinets, racks or shelf units, characterised by features related to dismountability or building-up from elements
Landscapes
- Assembled Shelves (AREA)
- Cabinets, Racks, Or The Like Of Rigid Construction (AREA)
Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
A47b
Deutsche KL: 34 i-19/02
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
1198 505
Β50350Χ/34Ϊ
15. September 1958
12. August 1965
Β50350Χ/34Ϊ
15. September 1958
12. August 1965
Die Erfindung betrifft ein aus Pfosten, Fachböden und Wänden lösbar zusammengebautes Aufbaumöbel.
Es ist bereits eine Anordnung von einzelnen Fachböden
an vertikalen Tragstangen, die durch entsprechende Bohrungen in den Brettern verlaufen,
bekannt. Dabei sind, um eine größere Winkelsteifig- keit durch Verlängerung der Führungsbohrungen für
die Stange zu erreichen, Kanten des Bodens hochgezogen, derart, daß an der Oberseite des hochgezo-
genen Teils eine zweite Bohrung anbringbar ist. Die vorgesehenen Seitenwände sind jedoch nicht mit den
Fachböden zu einer Möbeleinheit verbunden, sondern werden gesondert in entsprechende Nuten in
den Tragstangen eingeschoben.
Weiterhin ist ein Regal bekannt, bei dem Fachböden mit Bohrungen auf vertikalen Tragstangen
sitzen. Dabei sind gleichzeitig Seitenwände bildende Distanzstücke vorgesehen, die jeweils zwischen den
einzelnen Fachböden über die Stangen geschoben sind. Bei dieser bekannten Vorrichtung ist also der
Abstand der Böden ausschließlich von der Höhe dieser Distanzstücke abhängig.
Weiterhin ist eine allgemeine Anordnung einer kombinierten Regalwand bekanntgeworden, bei der
einzelne Fachböden mit Zwischenstücken ver schraubt sind. Durchgehende Pfosten sind bei dieser bekannten
Vorrichtung nicht vorgesehen.
Demgegenüber sieht die Erfindung das Ziel darin, beliebige bekannte Möbelstücke, wie sie bisher als
sogenannte Aufbaumöbel Verwendung gefunden haben, so zu gestalten, daß sie beliebig in einer
Regalwand angeordnet, oder daß sie einzeln aufgestellt werden können.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die Fachböden und Wände Bohrungen aufweisen,
die von den Pfosten durchsetzt werden, welche in den Bohrungen festlegbar sind. Vorteilhaft dienen
zum Festlegen der Pfosten Stifte oder Keile, die von Öffnungen in den Pfosten aufgenommen werden.
Als Mittel, um die die Pfosten aufnehmenden Wände mit Decken und Böden zu verbinden, sind
beispielsweise Schrauben vorgesehen. Auch können zum Befestigen einer Wand zwischen den die Pfosten
aufnehmenden Wänden in diesen Nuten vorgesehen sein.
Bevorzugt werden die Wände zum Aufnehmen der Pfosten aus Rahmen mit beiderseits aufgesetzten
Platten hergestellt. Dabei können die Bohrungen in den Wänden als Sacklöcher ausgebildet sein.
Durch die erfindungsgemäße Maßnahme kann z. B. der Fußraum, d. h. der Raum zwischen der
Aufbaumöbel
Anmelder:
Luigi Bernagozzi, Paris
Vertreter:
Dr. F. Zumstein,
Dipl.-Chem. Dr. rer. nat. E. Assmann
und Dipl.-Chem. Dr. R. Koenigsberger,
Patentanwälte, München 2, Bräuhausstr. 4
und Dipl.-Chem. Dr. R. Koenigsberger,
Patentanwälte, München 2, Bräuhausstr. 4
Als Erfinder benannt:
Luigi Bernagozzi, Paris
Luigi Bernagozzi, Paris
Beanspruchte Priorität:
Frankreich vom 14. September 1957 (747 329)
Grundplatte und dem Fußboden verändert werden, es können freie Räume ausgespart werden, so daß
Regale entstehen, ohne daß notwendigerweise zusätzliche Wände vorgesehen werden müssen.
Man kann also auf sehr einfache Weise kombinierte Möbelstücke zusammenstellen und diese
gleichzeitig mit einzeln gestellten Möbelstücken der völlig gleichen Art verwenden, und außerdem die
einzeln stehenden Möbelstücke beliebig gegen andere Stücke im Kombinationsmöbelstück austauschen.
Mit den gleichen Stücken können so z. B. Schränke, Regale und Truhen aufgebaut werden.
Auch können die Seitenwände verschiedener Elemente mit Verankerungsmitteln versehen sein, wodurch
die einen mit den anderen gegenüberstehenden Elementen fest verbunden werden. Um jedoch
eine unnötige Dicke zu vermeiden, weist eines der sich gegenüberstehenden Elemente nur eine Seitenwand
oder überhaupt keine Seitenwand auf, wobei die Seitenwand des anderen Elementes als Zwischenseitenwand
für die beiden gegenüberstehenden Elemente dient und die Befestigung also vorteilhaft über
die obere Horizontalwand dieses Elementes erfolgt.
Man kann die Elemente jedoch auch so benutzen, daß man Möbelstücke herstellt, die in der Mitte
eines Raumes oder zwischen zwei Zimmern (als Trennwände) aufgestellt werden, z. B. zwischen einer
Küche und einem Eßzimmer, wobei man die Schüsseln durch die freien Räume des Möbelstücks hindurchreichen
kann.
509 630/30
Beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung
werden im folgenden an Hand der Zeichnungen beschrieben,
in denen
Fig. 1 ein gemäß der Erfindung ausgebildetes
Möbelstück in einer perspektivischen Ansicht zeigt.
Fig. 2 ist ein Horizontalschnitt längs der Linie H-II in Fig. 1. ·
Fig. 3 ist ein Vertikalschnitt längs der Linie III-IIIinFig. 1. [
Fig. 4 ist ein Vertikalschnitt längs der Linie IV-IV in Fig. 1.
F i g. 5 zeigt in der Ansicht eine andere Ausführungsform nach der Erfindung.
Fig. 6 zeigt perspektivisch einen Teil des in F i g. 5 dargestellten Möbelstücks.
F i g. 7 ist eine Ansicht nach einer anderen Ausführungsform der Erfindung.
Die Fig. 8 und 9 jdnd Draufsichten von Details
anderer Ausführungsformen.
Fig. 10 zeigt ein anderes erfindungsgemäß hergestelltes
Möbelstück.
Fig. 11 zeigt die Befestigung der Füße für dieses
Möbelstück.
Das in Fig. 1 dargestellte Möbelstück besteht aus Fachboden 1, Seitenwänden, die allgemein mit 2 α
und 2 b bezeichnet wurden, und einer Vordertür 3, einer Hinterwand 4 (in F i g. 2 dargestellt) und einem
Boden.
Jede der Seitenwände 2 α und 2 b besteht aus einem
Rahmen 6, der beiderseits von Platten 7 eingeschlossen ist. Die hinteren Vertikalstäbe dieses Rahmens
besitzen Nuten 8, in denen die Ränder der Hinterwand 4 stecken, wobei die Platten 7 ihrerseits an
der Stelle der Nuten 8 Öffnungen aufweisen, so daß die Ränder der Hinterwand 4 in diese Nuten 8 gesteckt
werden können.
Die Decke 1 ist mit den Seitenwänden 2 α und 2 b'
über zylindrische Muttern 9 verbunden, die in den oberen Querstäben der Rahmen 6 angeordnet sind
und Gewindelöcher 10 aufweisen. In diese Muttern greifen in Aussparungen 12 Schraubenil ein, die
durch diese Decke sowie durch eine (Fig. 3) Öffnung 13 führen, die an der Innenplatte 7 vorgesehen
ist, und die in das Gewinde 10 eingeschraubt sind. Hierdurch werden die Muttern 9 festgelegt und
gleichzeitig die Oberteile mit den Seitenwänden fest verbunden. Die Muttern 9 sind durch eine Verkleidung
23« überdeckt, die auf die Stirnflächen der Seitenwände aufgebracht, beispielsweise aufgeleimt
sind. Eine ebensolche Verkleidung befindet sich auf der Decke 1.
Der Boden ist in ähnlicher Weise an den Seitenwänden befestigt.
Die horizontalen Leisten des Rahmens 6 besitzen Bohrungen 14, in denen sich die beispielsweise rohrenförmigen
Pfosten 15 verschieben können, die querverlaufende öffnungen 16 aufweisen. Die Seitenwände
sind an diesen Pfosten durch Stifte oder Keile 17 befestigt, die in den Öffnungen 16 stecken und
auf denen diese Wände aufliegen. In der Zeichnung nicht dargestellte vertikale Zwischenstücke sind am
Inneren der seitlichen Wände 2 α und 2 b parallel zu den vertikalen Leisten des Rahmens 6 befestigt,
wobei der zwischen dem Zwischenstück und dem vertikalen Rahmenteil gelassene freie Raum durch
das Rohr 15 eine Innenführung in Verlängerung der öffnungen 14 in den horizontalen Leisten des Rahmens
6 bilden.
Die Höhe des Möbelstücks· hängt davon ab, in
welche der Öffnungen die Stifte oder Keile eingesteckt werden, und man kann so leicht die Höhe des
Möbelstücks verändern.
Bei der in Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsform
ist das Element so ausgebildet, daß es mit einem zweiten Element verbunden werden kann,
das höchstens eine Seitenwand besitzt. Dazu weist auch die Außenplatte 7 der Seitenwand 2 α eine
Nut 8 auf, die zur Aufnahme der Hinterwand des zweiten Elementes dient. Außerdem sind die Öffnungen
13 auch in der Außenplatte 7 vorgesehen, für die Schrauben, mit denen der Oberteil und der Boden
an den zylindrischen Muttern 9 befestigt werden können.
In F i g. 5 ist ein aus solchen Grundelementen zusammengestelltes Möbelstück gezeigt, wobei die oben
beschriebenen Grundelemente dieser Figur (Platten) allgemein mit 19 bezeichnet sind. Bei dieser Austührungsform
sind die Pfosten 15 höher als die doppelte Höhe eines Elementes, so daß zwei übereinanderliegende
Elemente oder Platten verbunden werden können, wie dies oben bereits beschrieben wurde.
Dieses Möbelstück enthält außerdem noch ein Schubfach 20.
Auf den Pfosten 15 können Fachboden 21 angebracht
werden, die durch Stifte oder Keile 17 in der gewünschten Höhe vorgesehen werden können. Diese
Fachboden können Nuten 22 aufweisen, die zur Aufnahme von Schiebetüren dienen.
Die Platten 19 können z. B. schachbrettartig angeordnet sein, wie dies in Fig. 7 gezeigt ist, so daß
unter bestimmten und über anderen Elementen freie Räume bleiben, in denen man gewünschtenfalls
Fachboden anordnen kann.
Aus der Fig. 8 ersieht man, daß zwei Elemente
19 im Winkel zueinander angeordnet werden können, wobei diese Elemente dann mit einem einzigen
Pfosten 15 verbunden werden. In diesem Fall müssen diese Elemente 19 in verschiedener Höhe angeordnet
sein. Ordnet man mehrere Elemente auf diese, Weise an, so erhält man einen Grundriß nach
Fig. 9.
Die oberen Querstäbe der Rahmen 6 brauchen keine Öffnungen 14 aufzuweisen; diese Anordnung
ist insbesondere bei Truhen interessant, die oben eine einheitliche Oberfläche aufweisen sollen.
Fig. 10 zeigt einen Schreibtisch, der aus einem Element 19 und zwei Schubfächern 20 besteht, die
durch einen Fachboden als Tischplatte 21 miteinander verbunden sind. Die Pfosten 15 haben oben ein
Gewinde und tragen eine mit einem Gewindeloch versehene Scheibe 24. Der Fachboden 21 liegt auf
diesen Scheiben auf und wird durch Gewindekappen 25 gehalten.
Claims (7)
1. Aufbaumöbel, bestehend aus Pfosten, Fachboden und Wänden, die lösbar zusammengebaut
sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Fachboden (1) und die Wände (2,19) Bohrungen
(14) aufweisen, die von den Pfosten (15) durchsetzt werden, welche in den Bohrungen (14) festlegbar
sind.
2. Möbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Festlegen der Pfosten (15)
Stifte oder Keile (17) dienen, die von öffnungen (13) in den Pfosten (15) aufgenommen werden.
3. Möbel nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Mittel, um die die Pfosten (15) aufnehmenden
Wände (2) mit Decken und Böden (1) zu verbinden.
4. Möbel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Verbindungsmittel Schrauben
(11) dienen.
5. Möbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Befestigen einer Wand (4)
zwischen den die Pfosten (15) aufnehmenden Wänden (2) in diesen Nuten (8) vorgesehen sind.
10
6. Möbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wände (2,19) zum Aufnehmen
der Pfosten (15) aus Rahmen mit beiderseits aufgesetzten Platten (7) bestehen.
7. Möbel nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrungen (14) in
den Wänden (2) Sacklöcher sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Österreichische Patentschrift Nr. 62714;
schweizerische Patentschrift Nr. 257 983;
französische Patentschrift Nr. 471663.
schweizerische Patentschrift Nr. 257 983;
französische Patentschrift Nr. 471663.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
509 630/30 8.65 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR864911X | 1957-09-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1198505B true DE1198505B (de) | 1965-08-12 |
Family
ID=9344093
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB50350A Pending DE1198505B (de) | 1957-09-14 | 1958-09-15 | Aufbaumoebel |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1198505B (de) |
| GB (1) | GB864911A (de) |
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| GB2148098A (en) * | 1983-10-25 | 1985-05-30 | Terence William Lashley | Shelving systems |
| DE3507157C2 (de) * | 1985-03-01 | 1993-10-21 | Wilke Heinrich Hewi Gmbh | Standmöbelsatz |
| DE3538402A1 (de) * | 1985-10-29 | 1987-04-30 | Andreas Moeslinger | Moebelsystem fuer den wohn- und arbeitsbereich |
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|---|---|---|---|---|
| AT62714B (de) * | 1909-01-11 | 1913-12-27 | Wolf Netter & Jacobi | Aus wagrechten und lotrechten Wänden bestehendes Gestell. |
| FR471663A (fr) * | 1913-04-09 | 1914-11-06 | Adolf Heerdt | Étagère métallique |
| CH257983A (de) * | 1946-12-24 | 1948-11-15 | Wyss Ankli Hermann | Verfahren zur Herstellung von Gestellen. |
-
1958
- 1958-09-15 GB GB29459/58A patent/GB864911A/en not_active Expired
- 1958-09-15 DE DEB50350A patent/DE1198505B/de active Pending
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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