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DE1198378B - Vorrichtung zum UEberfuehren von Bogen - Google Patents

Vorrichtung zum UEberfuehren von Bogen

Info

Publication number
DE1198378B
DE1198378B DEV25666A DEV0025666A DE1198378B DE 1198378 B DE1198378 B DE 1198378B DE V25666 A DEV25666 A DE V25666A DE V0025666 A DEV0025666 A DE V0025666A DE 1198378 B DE1198378 B DE 1198378B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sheet
cover
marks
air
mark
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEV25666A
Other languages
English (en)
Inventor
Helmut Schoene
Dipl-Ing Guenter Weisbach
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Planeta Druckmaschinenwerk AG
Original Assignee
Planeta Druckmaschinenwerk AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Planeta Druckmaschinenwerk AG filed Critical Planeta Druckmaschinenwerk AG
Priority to DEV25666A priority Critical patent/DE1198378B/de
Publication of DE1198378B publication Critical patent/DE1198378B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H9/00Registering, e.g. orientating, articles; Devices therefor
    • B65H9/10Pusher and like movable registers; Pusher or gripper devices which move articles into registered position

Landscapes

  • Feeding Of Articles By Means Other Than Belts Or Rollers (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Oberführen von Bogen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum obere führen von Bogen, die auf dem Anlegtisch Bogen verarbeitender Maschinen an Vordermarken unter Mitwirkung von Deckmarken ausgerichtet worden sind, zu der nachgeordneten Anlegtrommel mit Hilfe von schwingenden Vorgreifern, wobei der der Anlegtrommel übergebene Bogen während seines Abzuges vom Anlegtisch zur Reibungsminderung mit Druckluft unterblasbar ist.
  • Bei Rotations-Druckmaschinen oder anderen bogenverarbeitenden Maschinen werden bekanntlich die Bogen in einem Bogenanleger in Form eines Stapelstoßes eingebracht.
  • In der Regel wird jeweils der oberste Bogen vom Stapelstoß abgehoben und der Anlage der Maschine zugeführt. Die Anlage dient dem genauen Ausrichten der Bogen in bezug auf seine Vorderkante und eine Seitenkante und dient der Überführung, beispielsweise mittels Schwinggreifern, in die Greifer eines Druckzylinders oder einer Anlegtrommel bzw. anderen Beförderungsmittel von bogenverarbeitenden Maschinen.
  • Zum Ausrichten des Bogens auf dem Anlegtisch der Anlage sind neben Anleg- und Seitenziehmarken auch Über- oder Deckmarken vorgesehen. Letztere haben die Aufgabe, den anzulegenden Bogen nach oben zu sichern und damit ein Einrollen oder Wölben der Vorderkante des Bogens sowie ein tJberlaufen der Anlegmarken durch die anzulegenden Bogen zu verhindern. Von den auf dem Anlegtisch schuppenförmig zugeführten Bogen wird der oberste nach Anlage und Ausrichtung mittels Schwinggreifern an der Vorderkante erfaßt und bei gleichzeitigem Wegschwenken der Deckmarken an die Zylindergreifer oder Anlegtrommelgreifer weitergegeben.
  • Beim Rückschwenken der Deckmarken in die Anlegstellung und Ruhelage wird der in die Maschine einlaufende Bogen mit seiner unteren Fläche auf der oberen konvex gekrümmten Fläche der Deckmarken gleitend weggezogen.
  • Infolge der hierbei auftretenden Pressung der unteren Bogenfiäche auf die obere gekrümmte Fläche der Deckmarke wird eine schleifende Wirkung auf beide sich berührenden Flächen ausgeübt. Der dadurch am Deckmarkenrücken vor sich gehende Verschleiß führt dazu, daß nach einiger Laufzeit die vordere leicht abgerundete Spitze messerscharf angeschliffen wird und bei welligem Bogenmaterial Beschädigungen des Bogens durch die rasiermesserscharfe Schneide der Deckmarke hervorgerufen werden können, die zu Havarien und Stillstand der Maschine führen.
  • Wenn ein bereits bedruckter Bogen auf seiner Rückseite bedruckt werden soll, liegt die schon bedruckte Seite unten und kommt beim Wegziehen des Bogens mit den Deckmarken in Berührung, wobei die Farbe oft abschmiert und sich außerdem Markierungen oder Kratzer auf der bedruckten unteren Fläche des Bogens ergeben. Die Qualität des Schöndruckes wird hierdurch gemindert und führt zu unsauberen Druckerzeugnissen.
  • Besonders beim Druck von Spielkarten muß auf höchste Druckqualität geachtet werden, und die geringsten Beschädigungen der Oberfläche oder Verschmierung des Druckbildes führen hier zu Ausschuß.
  • Zur Behebung dieser Mängel ist eine Vorrichtung bekanntgeworden, die einen Luftstrom zur Bogentrennung vor Iden Anlegmarken benutzt. Hierbei gleitet der Bogen, welcher weggezogen wird, über eine Kante der Anlegmarke, wobei der Luftstrom von oben den Bogen vor der Anlegmarke niederdrückt.
  • Durch die Einwirkung des Luftstromes wird die Richtung an der Markenkante verstärkt, wodurch wohl eine Bogentrennung erzielt wird, aber die Reibung auch in bezug auf die Deckmarke beim Ablauf sich noch erhöht.
  • Eine andere bekannte Vorrichtung hebt den Bogen durch mechanisch bewegte Ausheberbügel von acr Deckmarke ab. Es soll damit das Abgleiten des Bogens von den Deckmarken verhindert und gleichzeitig Luft zwischen die aufeinanderfolgenden Bogen zwecks deren besserer Trennung dringen.
  • Diese in gewissen Abständen angeordneten schwenkbaren Ausheberbügel bieten keine Gewähr für einen wellenfreien Bogenlauf und sind in konstruktiver und funktioneller Beziehung umständlich und unsicher.
  • Es ist auch vorgeschlagen, zwischen dem angekommenen Bogen und dem darüber befindlichen weggezogenen Bogen einen Blasluftstrom zum Anheben des wegziehenden Bogens und damit zur Verminderung der gegenseitigen Bogenreibung entgegen der Bogenlaufrichtung wirken zu lassen.
  • Durch die enge Anlage des ankommenden Bogens an der unteren Fläche des abziehenden Bogens wirkt dieser Blasluftstrom nicht trennend, sondern unterstützt das Haften des ankommenden an den abziehenden Bogen und begünstigt das reibende Abgleiten des Bogens auf den Deckmarken.
  • Ein gesteuerter Blasluftstrom wird auch an einer Bogenauslegevorrichtung angewendet. Hierbei wird der Blasluftstrom unter den ankommenden abzulegenden Bogen geleitet. Dies dient dem Zweck, daß der durchhängende Bogenteil nicht über den Stapelstoß gleitet und dadurch keine Verschmierung des Druckes auftreten kann. Der Luftstrom wirkt hier nur während der Zeitspanne, in der der Bogen über den Stapel gezogen wird. Der Bogen wird hierdurch vom Luftstrom getragen. Diese Anordnung kann aber nicht bei Bogenanleger und reibungsloser Förderung über die Deckmarken infolge der baulichen Verhältnisse Anwendung finden Der durch die Erfindung zu erreichende Zweck besteht darin, daß keine Berührung der unteren Bogeniläche beim Einlaufen des Bogens in die Maschine mit den Deckmarken erfolgt und ein sicheres Trennen von dem nachfolgenden unter dem einlaufenden Bogen zur Anlage gegen die Vordermarken verlaufenden Bogen erzielt wird.
  • Daraus ergibt sich die erfinderische Aufgabe, auf einfache Weise und ohne mechanische Mittel die bestehenden Mängel beim Bogenablauf über die Deckmarken und bei der Bogentrennung am Anleg tisch zu beseitigen Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß Deckmarken um eine Achse unterhalb der Bogen verschwenkbar und hohl ausgebildet sind, wobei auf der Oberseite des die Bogen jeweils übergreifenden Deckmarkenrückens Luftaustrittsöffnungen vorgesehen sind.
  • Es ist auch möglich, an Stelle der hohl ausgebildeten Deckmarken getrennt davon angeordnete Blas rohre anzubringen. Aus den senkrecht oder geneigt zur B ogenlaufrichtung angeordneten Iu£taustrittsoffnungen der Decktuarken bläst die Luft gegen die untere Fläche des Bogens, der dadurch angehoben wird und ohne Berührung der Deckmarken in die Maschine einläuft.
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich jedoch nicht auf Bogenanleger und die Förderung des Bogens, sondern auf sogenannte Bogenanlage-Einrichtungen, welche die Bogen von einem Bogenanlegapparat in unterlappter Form (geschuppte Bogenanlage) zugeführt erhalten. Diese BogenanW lagen dienen insbesondere bei Bogen+Rotations-Druckmaschinen dem paßgerechten Ausrichten der Bogen und ihrer Einführung in die bogenverarbeitende Maschine.
  • Die Vorrichtung zum Überführen und reibungslosen Transport des ausgericliteten Bogens ist durch die Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel erläutert. Es zeigen in schematischer Darstellung Fig. 1 eine Seitenansicht einer BogenanlegvDrrichtung, F i g. 2 einen Teilausschnitt aus F i g. 1, und zwar die Deckmarke -mit abgehobenem einlaufendem Bogen und an den Vordermarken- angelegten nach folgenden Bogen sowie die Blasluftzukitung, F i g. 3 eine Seitenansicht, getrennt von den Deckmarken angeordneter Blasrohre.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Ein Bogenla, 1 b, 1 c usw. werden vom Bogenanleger in unterlappter Form über einen Anlegtisch 2 Anlegmarken 3 zugeführt, an =welche die Vorderkante eines Bogens anstößt, wodurch der Bogen quer zu seiner Laufrichtung ausgerichtet wird. Hierbei sollen Ubermarken oder Deckmarken4 verhindern, daß die Vorderkante des Bogens über die Anlegmarken gleitet. Der Bogen wird dann durch eine Seitenziehmarke 5 und eine Gegenrolle 6, die beide im Arbeitstakt der Maschine gesteuert werden, an seiner Seitenkante parallel zur Laufrichtung ausgerichtet und hierauf von Schwinggreifern7 erfaßt, die den Bogen an einer Übergabestefle 8 den gesteuerten Greifern 9 eines Druckzylínders oder einer Anlegtrommel 10 übergeben. Der von Greifern 9 festgehaltene Bogen 1 a überdeckt den folgenden Bogen 1 b, der an Anlegmarken 3 ausgerichtet wird. Wenn der ilberdeckende Bogen l a eine Seitenziehmarke s passiert hat, erfolgt durch diese und eine Gegenrolle 6 die seitliche Ausrichtung des Bogens 1 h, der dana von Schwinggreifem 7 erfaßt wird.
  • Die Deckmarken4 sind nach dem Wegschwingen von Schwinggreifern7 sofort wieder nach oben in die Anlegstellung zurückgegangen, so daß der von Zylindergreifern 9 erfaßte Bogen nunmehr über einen Deckmarkenrücken 4 a gleitend abgezogen würde.
  • Das Auflegen des Bogens 1 auf einem Deckmarkenrücken4a verhindert ein Blasluftstrom aus den Luft austrittsöffnungenll, der den Bogenla abhebt und gleichzeitig von dem nachfolgend zur Anlage vorgelaufenen Bogen i b trennt. Die Deckmarken 4 sind als Hohlkörper ausgebildet und mit einer Leitung 12 a versehen. Sie sind mit dem Deckmarkenlager 15 fest verbunden, das auf einer Hohlwelle 14 als Achse festgeklemmt ist. Auf einer Hohiwelle 14 sitzt ein Kleben 16, in dem ein Luftzuführungsrohr 17 eingeschraubt ist. Die Hohlwelle 14 ist an dieser Stelle mit einer öffnung versehen) so daß der zugeführte Blasluftstrom in die Hohlwelle 14 gelangen kann.
  • Durch eine Bohrung 13 strömt die Luft über eine Luftleitung 12 a in einen Hohlraum 12 der Deckmarke 4, die auf dem Rücken 4 a mit mehreren Luft austrittsöffnungen 11 versehen ist.
  • Durch Üfinungen 11 austretende Luftstrahle wirken auf die untere Fläche des in die Maschine einlaufenden Bogens 1 a und heben denselben von der Deckmarke 4 ab. In ein Luftzuführungsrohr 17 ist eine Drosselklappe 18 zwischengeschaltet, mit der die Luftmenge und damit die Strömungsintensität der Blasluft regelbar ist.
  • Ein weiteres Ausführungsbeispiel zeigt die F i g. 3.
  • Der Blasluftstrom wird nicht durch Deckmarken4, sondern durch getrennt angeordnete Blasrohre 19 geleitet.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Überführen von Bogen, die auf dem Anlegtisch bogenverarbeitender Maschinen an Vordermarken unter Mitwirkung von Deckmarken ausgerichtet worden sind, zu der nachgeordneten Anlegtrommel mit Hilfe von schwingenden Vorgreifern> wobei der der Anlegtrommel übergebene Bogen während seines Abzuges vom - Anlegtisch- zur keibungsminderung mit Druckluft unterblasbar ist, d a d u r e h gekennzeichne t, daß Deckmarken (4) um eine Achse unterhalb der Bogen verschwenkbar und hohl ausgebildet sind, wobei auf der Oberseite des Bogens jeweils übergreifenden Deckmarkenrückens (4a) Luftaustrittsöffnungen (11) vorgesehen sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, daß Luftaustrittsöffnungen (11) längs des Deckmarkenrückens (4a) versetzt und geneigt zur Laufrichtung des Bogens angeordnet sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Blasluft über ein Luftzuführungsrohr (17) und eine Hohlwelle (14), dem Hohlraum (12) der Deckmarke (4) zugeleitet wird und durch eine im Luftzuführungsrohr (17) zwischengeschaltete Drosselklappe (18) regelbar ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 543 946; USA.-Patentschrift Nr. 2698175.
DEV25666A 1962-02-24 1962-02-24 Vorrichtung zum UEberfuehren von Bogen Pending DE1198378B (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2246140C2 (de) * 1972-09-20 1981-05-14 M.A.N.- Roland Druckmaschinen AG, 6050 Offenbach Vorrichtung zum Trennen teilweise überdeckter Bogen am Anlegetisch von Bogen verarbeitenden Maschinen, insbesondere Offsetmaschinen
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