[go: up one dir, main page]

DE1198201B - Verfahren zur Entwicklung photographischer Filme sowie die dazu bestimmte Vorrichtung - Google Patents

Verfahren zur Entwicklung photographischer Filme sowie die dazu bestimmte Vorrichtung

Info

Publication number
DE1198201B
DE1198201B DEL44267A DEL0044267A DE1198201B DE 1198201 B DE1198201 B DE 1198201B DE L44267 A DEL44267 A DE L44267A DE L0044267 A DEL0044267 A DE L0044267A DE 1198201 B DE1198201 B DE 1198201B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cells
cell
container
developer
films
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL44267A
Other languages
English (en)
Inventor
William Little Iii
Albert L Schwartz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WILLIAM LITTLE III
Original Assignee
WILLIAM LITTLE III
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WILLIAM LITTLE III filed Critical WILLIAM LITTLE III
Priority to DEL44267A priority Critical patent/DE1198201B/de
Publication of DE1198201B publication Critical patent/DE1198201B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03DAPPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03D13/00Processing apparatus or accessories therefor, not covered by groups G11B3/00 - G11B11/00
    • G03D13/007Processing control, e.g. test strip, timing devices
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03DAPPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03D3/00Liquid processing apparatus involving immersion; Washing apparatus involving immersion
    • G03D3/02Details of liquid circulation
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03DAPPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03D3/00Liquid processing apparatus involving immersion; Washing apparatus involving immersion
    • G03D3/02Details of liquid circulation
    • G03D3/04Liquid agitators
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03DAPPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03D3/00Liquid processing apparatus involving immersion; Washing apparatus involving immersion
    • G03D3/08Liquid processing apparatus involving immersion; Washing apparatus involving immersion having progressive mechanical movement of exposed material
    • G03D3/10Liquid processing apparatus involving immersion; Washing apparatus involving immersion having progressive mechanical movement of exposed material for plates, films, or prints held individually

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Photographic Processing Devices Using Wet Methods (AREA)

Description

  • Verfahren zur Entwicklung photographischer Filme sowie die dazu bestimmte Vorrichtung Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur gleichzeitigen Entwicklung und abschließenden Behandlung von mehreren Farbfilmen mit unterschiedlicher Entwicklungszeit und eine Vorrichtung mit mehreren in einer Reihe hintereinander angeordneten, oben offenen Behandlungsbehältern, einem heb- und senkbaren Transportschlitten als Filmhalter sowie einer Steuereinrichtung zur automatischen Durchführung dieses Verfahrens.
  • Es ist bereits bekannt, mehrere Rollfilme mittels einer Hebe- und Transportvorrichtung nacheinander automatisch gesteuert in verschiedene oben offene Behälter einzubringen, wozu ein in der Vertikalen zwischen zwei Endlagen beweglicher Schlitten dient. Dieses Verfahren läßt sich zwar vorteilhaft für Rollfilme anwenden, nicht aber für Planfilme, da diese eine individuelle Behandlung erhalten müssen, denn jeder Planfilm benötigt meist eine besondere Entwicklungszeit und unter Umständen auch noch eine spezielle Entwicklerlösung. Das Entwicklen von Planfilmen wurde daher bis jetzt von Hand und einzeln durchgeführt.
  • Aufgabe der Erfindung ist, ein Verfahren zu finden, daß einerseits die individuelle Behandlung des einzelnen Films erlaubt und andererseits rationell im gewerblichen Maßstab eine höhere Stückzahl pro Zeiteinheit liefert.
  • Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, daß jeder Film in eine ihm zugeordnete Behandlungszelle eingebracht wird, worauf jede der einzelnen Zellen in zeitlicher Folge mit Entwicklerflüssigkeit gefüllt wird, wobei diese zeitliche Folge durch die für jeden Film erforderliche Entwicklungszeit bestimmt ist und der Füllvorgang mit der Zelle beginnt, in der sich der Film befindet, der die längste Entwicklungszeit erfordert, und in Richtung der kürzeren Entwicklungszeiten fortschreitend als letzte Zelle diejenige mit dem Film der kürzesten Entwicklungszeit gefüllt wird, wobei die Entwicklerflüssigkeit in jeder Zelle durchgerührt wird, was an sich bekannt ist, und daß nach Ablauf der längsten Entwicklungszeit die Filme gemeinsam aus den Zellen herausgezogen werden, um gemeinsam den weiteren Behandlungsstationen zugeführt zu werden, worauf die EntwickIerflüssigkeit aus den Zellen wieder entleert wird.
  • Zur Vereinfachung und Vereinheitlichung der mechanischen Vorrichtung und zur Vereinfachung des Einbringungsvorganges des einzelnen Films in die vorbestimmte Zelle werden nach einem weiteren Merkmal der Erfindung die Filme in die einzelnen Zellen gleichzeitig eingebracht. Das hat vor allem den Vorteil, daß die Filme an der Vorrichtung, die im Dunkeln mit den einzelnen Filmen versehen werden muß, ohne Zeitdruck angebracht werden können.
  • Die gleichmäßige Mischung der Entwicklerflüssigkeit wird nach einem anderen Merkmal der Erfindung dadurch bewirkt, daß die Entwicklerflüssigkeit durch Durchblasen eines Gases durchgerührt wird.
  • Die gleichmäßige Benetzung des Films mit dem Entwickler wird nach einem weiteren Merkmal der Erfindung dadurch bewirkt, daß das Gas stoßweise eingeblasen wird. Hierdurch werden in der Entwicklerflüssigkeit beschleunigte Strömungen erzeugt.
  • Die Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens ist nach einem weiteren Merkmal der Erfindung so ausgebildet, daß mindestens einer der Behandlungsbehälter in mehrere Zellen unterteilt ist und der Transportschlitten derart zum Aufhängen von Filmen ausgebildet ist, daß jeder der Filme in eine der Zellen des einen unterteilten Behälters in definierter Weise verteilt einbringbar ist, daß der Schlitten zusätzlich horizontal längs einer über den aufeinanderfolgenden Behältern verlaufende Horizontalführung verschiebbar ist, daß ein oder mehrere Speicherbehälter für Entwicklerflüssigkeit angeordnet sind, welche unabhängig voneinander durch Rohrleitungen mit jeder der einzelnen Zellen des unterteilten Behälters verbunden sind, wobei in den Leitungen voneinander unabhängig steuerbare Ventile angebracht sind sowie Einrichtungen zum Entleeren der Zellen und zum Durchrühren der Entwicklerflüssigkeit in den Zellen, und daß "ferner die Steuereinrichtung in an sich bekannter Weise programmierbar ist, daß eine Hauptsteuereinrichtung zur Steuerung des zeitlichen Gesamtablaufes der programmierten Arbeitsgänge in Form eines den Transportschlitten tragenden Steuerkopfes längs der Horizontalführung bewegbar ist, bei welcher Bewegung Kontakte einer in gleicher Richtung verlaufenden Steuerschiene durch den Steuerkopf betätigbar sind, die die vertikale Bewegung des Schlittens steuern in Verbindung mit der horizontalen der Einheit Schlitten-Steuerkopf, und daß die Hauptsteuereinrichtung ihrerseits über einen Programmwählschalter mit Wählerrelais verbunden ist, die wiederum mit Programmsteuerungsgliedem verbunden sind, deren Schaltzeiten gemäß den wählbaren Verfahren eingestellt werden können und die die Ventile betätigen.
  • Da die Behandlung der Filme infolge der verschiedenen Sensibilisierung der einzelnen Filme bei völliger Dunkelheit erfolgen muß, ist es von Vorteil, daß die Filme, die im trockenen Zustand in Rahmen eingesetzt werden, in vorbestimmten Bahnen bewegt werden und so im nassen Zustand nicht mehr verknittert oder beschädigt werden können, da die Schicht im nassen Zustand sehr empfindlich ist. Es werden daher, weil die Filme vom Bedienungspersonal nur im trockenen Zustand bewegt werden, keine so hohen Anforderungen an die Geschicklichkeit und Schulung des Personals gestellt wie bei der bisher üblichen Handbearbeitung der Filme. Die Handbearbeitung der Filme ist zeitraubend und kostspielig.
  • Der erneuten Einsatzbereitschaft der Vorrichtung nach einem Arbeitsablauf dient nach einem weiteren Merkmal der Erfindung, daß der Schlitten nach Abschluß eines Arbeitsprogramms durch die Steuereinrichtung an den Ausgangspunkt automatisch zurückführbar ist.
  • Damit die EntwicklerHüssigkeit gleichmäßig durchgemischt wird und sämtliche Flächenelemente des Films benetzt werden, weist nach einem anderen Merkmal der Erfindung jede Zelle eine Vorrichtung zum stoßweisen Einblasen eines Gases auf, welche von der Steuereinrichtung betätigbar ist.
  • Zur individuellen Behandlung der einzelnen Filme und ihrer zugehörigen Entwicklerflüssigkeit dient nach einem weiteren Merkmal der Erfindung, daß die Vorrichtung zum stoßweisen Einblasen des Gases durch in jeder der Zellen angeordnete Druckgaszplinder, welche an eine Druckgasquelle angeschlossen sind, gebildet ist.
  • Damit die Vorrichtung bei einer neuen Beschikkung mit Filmen neuen, individuellen Anforderungen angepaßt werden. kann, bestehen nach einem anderen Merkmal der Erfindung die Einrichtungen zum Entleeren der Zellen aus in gesondert zu den Speicherbehältern fahrenden Rückleitungen angeordneten Pumpen.
  • Der Vereinfachung der Programmierung der Steuerung der Vorrichtung dient nach einem weiteren Merkmal der Erfindung, daß die Programmsteuerungsglieder für die Ventile elektromagnetisch betätigbar sind.
  • Mittels des erfindungsgemäßen Verfahrens und einer erfindungsgemäßen Vorrichtung ist es unter anderem mög%h, die vier Farbnegative gelb, rot, blau und schwarz, die bei Farbauszügen für den Vierfarbendruck notwendig sind, gleichzeitig zu entwickeln, obwohl gegebenenfalls für jedes Negativ ein spezieller Entwickler zur Artwendung kommt und für jeden Entwickler eine besondere Entwicklungszeit eingehalten werden muß.
  • Das Verfahren ist auch geeignet zur Herstellung von photographischen Masken, wie sie z. B. zum Ausgleich von Farbfehlern in der Reproduktionstechnik verwendet werden, ebenso für Masken zur Beseitigung von Unterdeckung, Hochlichtmasken, Zweistufenmasken usw. Mittels eines erfindungsgemäßen automatischen Gerätes und dem erfindungsgemäßen Verfahren können verschiedene Filmentwicklungsmethoden auch in großem Maßstab durchgeführt werden.
  • Die Erfindung wird nachfolgend an Hand der Zeichnung mit einem Verfahrensbeispiel und einem Programmierungsbeispiel näher beschrieben. In der Zeichnung zeigt F i g. 1 in Teilansicht ein perspektivisch dargestelltes schematisiertes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung, F i g. 2 in Ansicht einen perspektivisch gezeichneten Halterrahmen für einen Planfilm mit eingesetztem Film, F i g. 3 bis 6 Teilschnitte eines Ausführungsbeispiels zur Darstellung eines Arbeitsbeispiels, F i g. 7 eine schematische Darstellung eines automatischen Gerätes zusammen mit einem Schaltschema für die Programmierung.
  • In F i g.1 wird durch die Ziffer 20 das erfindungsgemäße, automatisch arbeitende Gerät als Ganzes bezeichnet, von dem jedoch nur ein Teil dargestellt ist. Zu dem Gerät 20 gehört ein länglicher Tank 22, der oben offen ist und vorzugsweise aus einem geeigneten Metall, wie z. B. rostfreiem Stahl, besteht, das dem Angriff der Chemikalien, wie sie bei den photographischen Entwicklungsmethoden verwendet werden, widersteht. Der Tank 22 ist vorzugsweise eine doppelwandige Konstruktion, wie aus den F i g. 3 bis 6 ersichtlich ist, um einen geeigneten Mantel 24 für den Umlauf von Wasser 26 um die verschiedenen Behälter oder Zellen, die in dem Tank angeordnet sind, zu bekommen und damit die Betriebsflüssigkeiten auf der jeweils gewünschten Temperatur zu halten. Für eine solche Regelung der Temperatur der Betriebsflüssigkeiten sind jedoch auch andere bauliche Mittel denkbar. Der Tank 22 ruht auf einem offenen rechteckigen Rahmen 28, abgestützt auf den Beinen 29 und 29', die, um das Ganze stabil zu machen, im geeigneten Abstand voneinander angeordnet sind.
  • Der Tank 22 ist auf seine ganze Länge in eine Reihe einzelner Abteilungen oder Behälter unterteilt, beginnend an dem einen Ende bei 30 (s. F i g. 1) bis zu dem entgegengesetzten, hier nicht dargestellten Ende des Tanks 22. Der Behälter 32 ist ein Betriebstank, welcher in mehrere Zellen unterteilt ist und einen Entwickler aufnimmt. Der Betriebsbehälter 34 hat nur eine einzige Abteilung, welche ebenfalls einen Entwickler aufnimmt. Der Behälter 36 enthält ein Unterbrechungsbad für kurze Dauer. Behälter 38 enthält Natriumthiosulfat bzw. ein Fixierbad, Behälter 40 Wasser und Behälter 42 eine Lösung eines Fixiernatronzerstörers. Über den Behälter 42 hinaus können noch weitere solcher Behälter für Waschlösungen usw. vorgesehen werden, obwohl dieselben hier nicht besonders dargestellt sind. Die genaue Anzahl der einzelnen Behälter hängt von der Erfahrung im Betriebe der Apparatur ab. Wie aus der F i g. 3 ersichtlich ist, sind die verschiedenen Behälter voneinander getrennt. Die einzelnen Behälter können mit geeigneten Metallgefäßen, wie z. B. dem Gefäß 43, versehen werden, die in den Tank herabgelassen werden und an entgegengesetzten Enden mit Flanschen 44 von U-förmigem Querschnitt versehen sind, die sich auf die oberen Längskanten 46 des Tanks aufsetzen. Damit kann also jedes der Gefäße 43 oben aus dem Tank herausgehoben werden, und zwar lediglich durch Abheben der Flansche 44 von den Kanten 46 zwecks Reinigung und Behandlung der Gefäße und der dazugehörigen Bestandteile sowie des Tanks 22.
  • Der Betriebsbehälter 32 ist durch die drei aufrecht stehenden parallelen Querplatten 48 in eine Reihe von vier Zellen 50, 52, 54 und 56 unterteilt, die am oberen Ende offen sind. Obwohl nun dieser Betriebsbehälter 32 an dem Ende 30 des Tanks angeordnet ist, kann er doch in seiner Lage gegen den Behälter 34 ausgetauscht werden, ohne daß dadurch der Betrieb des Gerätes 20 nachteilig beeinflußt wird.
  • Im Abstand über den oberen offenen Enden der einzelnen Behälter befindet sich ein Paar paralleler, im Abstand voneinander angeordneter Führungsschienen oder -bahnen 60, die sich auf die ganze Länge des Tanks 22 zwischen den entgegengesetzten Seiten 62 desselben erstrecken. Der Rahmen 28, auf welchem der Tank 22 gelagert ist, wird gehalten von einem Paar von Ständern 64 an dem einen Ende des Tanks und von einem weiteren, hier nicht dargestellten Paar solcher Ständer an dem entgegengesetzten Ende des Tanks. Die Ständerpaare sind an den oberen Enden miteinander durch die Längsrahmenelemente 66 verbunden, und diese letzteren werden durch die Querstreben 68 versteift. Wie aus der F i g. 1 ersichtlich ist, sind die Beine 29 die unteren Enden der Ständer 64, während die Beine 29' kurze Stücke sind, in Abständen voneinander längs des Rahmens 28 angeordnet. Die Schienen 60 sind an den Unterseiten der Querstreben 68 befestigt. Zwischen den Schienen 60 und parallel zu denselben ist eine aus einem Winkeleisen bestehende Bahn 70 angeordnet, deren Zweck nachstehend noch beschrieben werden wird. Der Rahmen 28 und dessen Bauteile 64, 66 und 68 sind aus den üblichen Walzprofilen zusammengesetzt und miteinander in bekannter Weise, z. B. durch Schweißen, Bolzen od. dgl., verbunden. Der Rahmen 28 ist dabei in der Waagerechten auf die Länge des Gerätes angeordnet, während die Bauteile 64, 66 und 68 einen vertikal angeordneten offenen rechteckigen Rahmen bilden, in welchem der Tank 22 auf dem Horizontalrahmen 28 ruht. Hinter dem Tank 22 ist an den Bauelementen 64 eine Spritzplatte 72 befestigt.
  • Auf der Oberseite des Kastenrahmens 74 ruht ein zweiter, doppelwandiger Tank 76, der in ein Paar von Behältern 78 und 80 unterteilt ist. Diese letzteren sind vorzugsweise oben durch geeignete Deckel 81, die in bekannter Weise und zweckmäßig angeordnet sind, verschlossen. Der Kastenrahmen 74 befindet sich neben den Ständern 64, so daß sich also die Behälter 78 und 80 in nächster Nachbarschaft der Behälter des Tanks 22, aber in erhöhter Lage zu denselben befinden. Es soll angenommen werden, daß der Behälter 78 eine Lösung zum Entwickeln von Farbauszugsnegativen, der Behälter 80 eine solche zum Entwickeln von Farbkorrekturmasken enthält. Obwohl dieselben hier nicht dargestellt sind, kann das Gerät 20 mit weiteren Behältern für Entwickler-Flüssigkeiten versehen werden, um andere Maskentypen, Rasterpositive u. dgl. m. zu verarbeiten, alles innerhalb des Rahmens der vorliegenden Erfindung.
  • Die F i g. 1 zeigt nicht die verschiedenen Rohrleitungen, elektrischen Leitungen, Reguliergeräte, Pumpen, Meßgeräte usw., mit welchen das Gerät 20 versehen ist, um seine Aufgabe erfüllen zu können. Alle diese Teile wurden der besseren übersichtlichkeit wegen in der F i g. 1 fortgelassen; es sollen jedoch dieselben und ihre Betriebsweise in nachstehendem in Verbindung mit der F i g. 7 beschrieben werden. Ferner sollen verschiedene Teile und Vorrichtungen beschrieben werden, welche in das soweit dargestellte Gerät eingebaut werden können.
  • Auf den Schienen 60 läuft ein Wagenoberteil 82, welcher einen einziehbaren Wagenteil 84 trägt, der sich in einer Vertikalebene senkrecht zu den Schienen 60 bewegen kann. Obwohl es hier nicht besonders dargestellt ist, kann der Wagen 84 zwecks Auf- und Abwärtsbewegung an entgegengesetzten Seiten desselben mit geeigneten Zahnrädern, die in Zahnstangen eingreifen, versehen werden. Es gibt verschiedene solcher wohlbekannter, aus Zahnstange und Ritzel bestehender Vorrichtungen für eine geradlinige Bewegung, welche diesem Zweck entsprechen. Derartige bekannte Vorrichtungen können auch an dem Wagenkopf 82 sowie an der Schiene 70 angebracht werden. An dem Winkeleisen 70 sind in sorgfältig gewählten Abständen die in der F i g. 1 dargestellten Mikroschalter 85, 86, 87, 88, 89 und 89' angebracht. Es können jedoch zusätzliche Schalter zur Regelung, Steuerung und Einleitung der verschiedenen Bewegungen des Steuerkopfes 82 und seines zugehörigen Wagens 84 vorgesehen werden, wie noch erklärt werden wird.
  • Natürlich sind Rohrleitungen, Ventile, Pumpen usw. für gesteuerte Rohrverbindungen zwischen den Behältern 78 und 80 einerseits, den Behältern 32 und 34 einschließlich der einzelnen Zellen des Behälters 32 vorgesehen. Diese Bestandteile sind im allgemeinen wohlbekannt; ihr Einbau in das Gerät 20 wird in den Einzelheiten im Zusammenhang mit der F i g. 7 erklärt werden.
  • Programm eines vollständigen Arbeitsspiels des Gerätes 20 Es soll nunmehr ein vollständiges Arbeitsspiel zur Entwicklung von Farbauszugnegativen unter Bezugnahme auf die F i g. 3 bis 6 beschrieben werden. Solch ein Teilfarbennegativ 90 ist in der F i g. 2 dargestellt, gehalten von einem Filmhalter 92, welcher mit dem Gerät 20 benutzt werden kann. Der Halter 92 ist geeignet zur Verwendung in einen verdunkelten Raum, in welchem das Gerät 20 steht, sowie zum Einbau in den Wagen 84. Der Wagenkopf 82 ist in seiner Ausgangslage neben dem Tankende 30 in F i g. 1 dargestellt.
  • Wie aus der F i g. 3 ersichtlich ist, trägt der Wagen 84 vier Teilfarbennegative 90, 92, 94 und 96, die voneinander getrennt sind; es handelt sich dabei beispielsweise um die gelbe, rote, blaue und schwarze Teilfarbe, wie sie beim Vierfarbendruck verwendet werden. Mittels eines Wählerschalters wird das Gerät 20 so programmiert, daß es den vollständigen Arbeitsgang zur Entwicklung der vier Teilfarbennegative automatisch durchführt. Es braucht dann nur der Hauptschalter des Gerätes betätigt zu werden, um dasselbe anzulassen. Der Steuerkopf 82 mit dem Wagen 84, welcher die einzelnen Halter, wie z. B. 90, parallel zueinander und im Abstand voneinander in Vertikalebenen trägt, bewegt sich längs der Schienen 60 von der Ausgangslage neben dem Ende 30 des Tanks 22 bis beispielsweise zur Berührung mit dem Mikroschalter 85 (F i g. 1). Der Steuerkopf 82 hält in einer Stellung über dem Behälter 32, worauf der Wagen 84 abgesenkt wird, wie es der Pfeil 97 in F i g. 4 zeigt, um sämtliche Teilfarbennegative in den Behälter 32 zu bringen. Jedes dieser Teilfarbennegative kommt gesondert in eine der Zellen des Behälters 32, nämlich das Negativ 90 in die Zelle 50, das Negativ 92 in die Zelle 52, das Negativ 94 in die Zelle 54 und das Negativ 96 in die Zelle 56. Beim ersten Absenken der Teilfarbennegative in die verschiedenen Zellen des Behälters 32 ist dieser letztere noch leer, wie aus F i g. 3 ersichtlich ist.
  • Nach dem Absenken der Teilfarbennegative in die Zellen 50, 52, 54 und 56 wird Entwicklerlösung aus dem Behälter 78 den einzelnen Zellen des Behälters 32 automatisch in einer bestimmten Zeitfolge zugeführt, die von der Zeitdauer abhängt, während welcher jedes Teilfarbennegativ in der Entwicklerlösung verbleiben soll. So muß beispielsweise das gelbe Teilfarbennegativ 90 am längsten in der Lösung verblei-ben, das rote Teilfarbennegativ 92 etwas weniger lang, das blaue Teilfarbennegativ 94 noch weniger lang und das schwarze Teilfarbennegativ 96 während der kürzesten Zeit. Um das zu erreichen, ist der Behälter 78 durch besondere Förder- und Rücklaufleitungen mit jeder dm.Zellen 50, 52, 54 und 56 verbunden. Wie aus der B i g. 4 ersichtlich ist, wird zunächst die Zelle 50 mit Entwicklerlösung 98 aus dem Behälter 78 angefüllt, vorzugsweise durch Zulauf, bis ein geeigneter Spiegel der Lösung 98 in der Zelle 50 erreicht worden ist, um das Negativ 90 völlig eintauchen zu können. Der Stand der Lösung in der Zelle wird durch den Standmelder 100 angezeigt, wobei zu bemerken ist, daß jede Zelle ihren eigenen Standmelder 100 hat. Sobald der gewünschte Spiegel der Lösung 98 in der Zelle 50 erreicht worden ist, wird der Zulauf des Entwicklers aus dem Behälter 78 durch den Standmelder 100 der Zelle 50 automatisch abgesperrt.
  • Nach Verlauf eines bestimmten Zeitraums nach dem Füllen der Zelle 50 wird die Zelle 52, in welcher sich das rote Teilfarbennegativ 92 befindet, mit der Lösung aus dem Behälter 78 angefüllt, wobei der Zulauf der Lösung 98, sobald der gewünschte Spiegel erreicht ist, durch den Standmelder 100 der Zelle 52 automatisch abgesperrt wird. Nach einem bestimmten Zeitverlauf nach dem Füllen der Zelle 52 wird die Zelle 54 mit der Lösung 98 angefüllt und nach einem gewählten Zeitraum auch die Zelle 56. Die F i g. 5 zeigt den Zustand, bei welchem alle Zellen - 50, 52, 54 und 56 - mit dem Entwickler 98 angefüllt sind und alle Farbauszüge in den Entwickler eintauchen. Hieraus kann man ersehen, daß der gelbe, der rote und der blaue Farbauszug bereits in den Entwickler eingetaucht sind, während die Zelle 56 noch angefüllt wird.
  • Nach Verlauf eines bestimmten Zeitraums nach dem Füllen der Zelle 56 wird der Wagen 84 aus dem Behälter 32 herausgezogen, wobei alle Teilfarbennegative - 90, 92, 94 und 96 - gleichzeitig aus dem Entwicklerbad herausgehoben werden. Der Gesamtzeitraum, währenddessen der Wagen 84 in der voll abgesenkten Lage verbleibt, wird berechnet auf Grundlage der Gesamtzeit, während welcher der gelbe Farbauszug 90 in der Lösung 98 in der Zelle 50 eingetaucht verbleiben muß. Muß beispielsweise der gelbe Farbauszug 90 in der Lösung 98 6 Minuten lang eingetaucht verbleiben, dann beläuft sich die Zeitspanne zwischen dem völligen Anfüllen der Zelle 50 (F i g. 4) bis zu der Entfernung aller Farbauszüge aus dem Entwickler auf 6 Minuten. Während dieses 6-Minuten-Intervalls war der gelbe Farbauszug 6 Minuten lang unter der Einwirkung des Entwicklers, der rote Farbauszug 92 auf die Dauer von weniger als 6 Minuten, der blaue Farbauszug 94 auf noch kürzere Zeit und das schwarze Teilfarbennegativ 96 während der kürzesten Zeit.
  • Für die Dauer des Eintauchens der Farbauszüge in die Zellen des Behälters 32 sind in jeder dieser Zellen Vorrichtungen 102 vorgesehen, um den Entwickler durchzurühren und dessen Konsistenz gleichmäßig zu halten. Jede dieser Vorrichtungen 102 besteht aus einem Behälter für ein Druckgas, welcher beispielsweise an einen Stickstoffvorrat angeschlossen ist. Die Vorrichtung ist im allgemeinen ein zylinderförmiger Körper, der quer am Boden der Zelle angebracht ist. Es wird nun beispielsweise Stickstoff durch Lochungen in der Wandung des Zylinders 102 geblasen, und zwar auf die richtige Zeitdauer, mit der richtigen Geschwindigkeit und Frequenz, um die Lösung 98 in der Zelle in der gewünschten Weise durchzuführen. Es sind ferner Vorrichtungen vorgesehen, welche die Zylinder 102 in jeder der Zellen 50, 52, 54 und 56 gerade während der Zeitspanne arbeiten lassen, wenn der betreffende Farbauszug in die Zelle eingetaucht ist, und welche die Zylinder 102 außer Betrieb setzen, wenn die Farbauszüge aus dem Behälter 32 entfernt werden.
  • Wenn es die einzelnen verwendeten Filme für die Farbauszüge notwendig machen, können die Zellen 50, 52, 54 und 56 auch mit verschiedenen Entwicklerflüssigkeiten aus zugehörigen, hier nicht dargestellten Behältern gefüllt werden. Vorzugsweise werden in der Praxis natürlich Filme eines einzigen Fabrikates verwendet, die meist mit einer einzigen Entwicklerflüssigkeit und verschiedenen Entwicklungszeiten auskommen.
  • Bei Betrachtung der F i g. 6 sieht man, daß die Farbauszüge aus dem Behälter herausgezogen sind und daß sich der Steuerkopf 82 in der Richtung des Pfeils 104 automatisch vorwärts bewegt hat in eine Lage über dem Behälter 36. Bei diesem Arbeitsspiel wurde der Behälter 34 fortgelassen, weil er nicht benötigt wird. In dieser Lage hat der Steuerkopf 82 den Mikroschalter 87 an der Schiene 70 geschlossen, wodurch der Wagen 84 abgesenkt wird und sämtliche Farbauszüge - 90, 92, 94 und 96 - in den Behälter 36 eintauchen läßt, welcher ein Unterbrechungsbad 106 enthält. Um in dieser Weise arbeiten zu können, hat man beispielsweise den Mikroschalter 86 mittels des Verfahrenswählerschalters außer Betrieb gesetzt. Die Farbauszüge verbleiben für eine bestimmte Zeitspanne in dem Unterbrechungsbad 106, worauf der Wagen 84 automatisch gehoben wird, um die Negative aus dem Behälter 36 zu entfernen. Hierauf bewegt sich der Wagen 84 längs der Schienen 60 vorwärts zu der nächsten Station über dem Behälter 38. Der Steuerkopf schließt nun den Mikroschalter 88 an der Schiene 70, wodurch der Wagen 84 abgesenkt wird und die Farbauszüge in eine Lösung von Natriumthiosulfat bzw. ein Fixierbad 108 in dem Bekälter 38 eingetaucht werden. Nach einer bestimmten Zeitspanne, während welcher die Farbauszüge in der Lösung 108 verbleiben, wird der Wagen 84 automatisch gehoben, und der Steuerkopf 82 bewegt sich dann längs der Schienen 60 weiter vorwärts. In der weiteren Folge gelangen die Farbauszüge in den Behälter 40 zum Waschen sowie in den Behälter 42, welcher eine geeignete Lösung eines Fixiernatronzerstörers enthält. Natürlich kann man weitere Waschbehälter 40 verwenden, welche dann vor dem Behälter 42 in den Verfahrensgang eingereiht werden. Nach der automatischen Behandlung der Teilfarbennegative zwecks Entwicklung und Fixierung der gewünschten Bilder bewegt sich der Steuerkopf 82 längs der Schienen 60 weiter zu einer Station, wo die Halter 92 abgenommen werden und zu einer Tochterstation wandern außerhalb des Raums, in welchem das Gerät 20 untergebracht ist. Dann kehrt der Steuerkopf 82 nebst dem Wagen 84 automatisch längs der Schienen 60 in die Ausgangsstellung neben dem Ende 30 (F i g. I) zurück.
  • Wie bereits erklärt wurde, kann man finit dem Gerät 20 auch Korrekturmasken sowie Rasterpositive und ,negative entwickeln. Für ein vollständiges Arbeitsspiel des Gerätes zur Entwicklung von Farbkorrekturmasken kann der Behälter 32 in der gleichen Weise verwendet werden, wie es für die Behandlung von Teilfarbennegativen beschrieben wurde. Mit anderen Worten, die betreffenden Farbkorrekturmaskennegative werden in die Zellen 50, 52, 54 und 56 abgesenkt, und jede dieser Masken verbleibt in der Entwicklerlösung während des erforderlichen Zeitraums in der gleichen Weise, wie es zuvor beschrieben wurde. Die Entwicklerlösung kommt jedoch in diesem Falle aus dem Behälter 80, der so angeschlossen ist, daß der Entwickler den einzelnen Zellen 50, 52, 54 und 56 in der gewünschten bestimmten Zeitfolge zufließt. Im allgergeinen ist das Arbeitsspiel des Gerätes 20 zur Entwicklung von Teilfarbennegativen das gleiche wie bei der Entwicklung von Farbkorrekturmasken, mit Ausnahme der für jedes Verfahren verwendeten Entwicklerlösung und der Eintauchzeiten bei den entsprechenden Lösungen. Das Gerät 20 ist mit einem Verfahrenswählerschalter versehen, mittels dessen die gewünschte Arbeitsweise des Gerätes eingestellt wird.
  • Bei der Verwendung des Gerätes zur Entwicklung von Rasterpositiven wird der Behälter 32 nicht gebraucht. In diesem Falle wird der Behälter 34 von einem besonderen Tank aus oder sonstwie mit einem Entwickler angefüllt. Während der Benutzung des Gerätes 20 zur Behandlung von Rasterpositiven verbleibt die Entwicklerlösung in dem Behälter 34. Bei diesem Arbeitsprogramm des Gerätes, das durch einen geeigneten Wählerschalter an dem Gerät eingestellt wird, kommt der Mikroschalter 85 außer Betrieb, während der Schalter 86 in Betrieb gesetzt wird, um das Absenken der Rasterpositive in den Behälter 34 auszulösen, sobald der Steuerkopf 82 die Lage über diesem Behälter erreicht hat. Die Hauptsteuervorrichtung bestimmt mittels eines Wählerschalters für die Entwicklung von Rasterpositiven die Zeitspanne, während welcher die Filmtransporte in dem Entwickler in Behälter 34 verbleiben, Anschließend bewegt sich der Steuerkopf 82 längs der Schienen 60 und betätigt die Mikroschalter an der Schiene 70 zwecks Hebens und Senkens des Wagens 84 zu den gewünschten Zeiten. Obwohl sie hier nicht dargestellt ist, befindet sich doch auch in dem Behälter 34 eine solche Vorrichtung 102 wie in dem Zellenbehälter 32 zum Durchrühren der Entwieklerlösung während der Zeit, in welcher die Rasterpositive in die Lösung eingetaucht sind.
  • Programmierung des Gerätes 20 In der F i g. 7 sind die elektrischen Schaltungen und die zu diesen Stromkreisen gehörenden Bestandteile zur Durchführung der gewünschten Programmsteuerung und Arbeitsweise des Gerätes 20 schematisch dargestellt. Der dazugehörige Steuerkopf und der Wagen sind bei 82 bzw. 84 dargestellt und für den Betrieb an eine Quelle elektrischer Energie S angeschlossen. Der Steuer- oder Roboterkopf 82 ist mit einer Hauptsteuervorrichtung 110 versehen, welche mehrere mit 112 bezeichnete Relais steuert. Eines dieser Relais ist durch eine Leitung 114 an einen Elektromotor 116 angeschlossen, welcher so geschaltet ist, daß er Wagen und Steuerkopf in der Horizontalen längs der Schienen 60 bewegt. Ein anderes dieser Relais ist durch eine Leitung 118 mit einem Elektromotor 120 verbunden, welcher den Wagen und damit die Filmtransparente in der Vertikalen hebt und senkt. Eine Reihe von Verfahrenswählerschaltern ist bei 121 dargestellt, und diese Schalter sind einzeln durch die Leitungen 122, 123, 124 und 126 mit einer Reihe 128 von Verfahrenswählerrelais verbunden. iu der Reihe der Schalter 121 gehört auch ein Ausschalter 130, der durch die Leitung 132 an die Quelle S für elektrische Energie angeschlossen ist, um das Gerät anlassen und abstellen zu können. Ebenso ist der Schalter 134 dieser Reihe 121 durch die Leitung 135 an ein Relais 136 ähnlich den Relais 128 angeschlossen, wobei jedoch das Relais 136 direkt durch die Hauptsteuervorrichtung 110 gesteuert wird, Die Reihe 128 besteht aus den Relais 138, 139, 140 und 141, welche durch die Leitungen 122, 123, 124 bzw. 126 an die Verfahrenswählerschalter angeschlossen sind. Das Relais 138 ist an die Einschaltlaufzeitsteuerer bzw. -verzögerer.142, 143 und 144, das Relais 139 an die Einschaltverzögerer 145, 146 und 147, das Relais 140 an die Einschaltverzögerer 148, 149 und 150 und das Relais 141 an die Einschaltverzögerer 151, 152 sowie 153 angeschlossen. Die Laufzeitglieder 142 bis 153 bestimmen die gewählten Zeitintervalle zur Entwicklung der blauen, roten und schwarzen Teilfarbennegative und Farbkorrekturmasken, wenn dieselben in den Zellen 52, 54 und 56 des Behälters 32 in die Entwicklerlösung eingetaucht sind. Eine Ausnahme bildet der gelbe Transparentfilm, dessen Zeitraum für Entwicklung in der Zelle 50 direkt durch die Hauptsteuervorrichtung 110 in dem Steuerkopf 82 bestimmt wird. Zu diesem Zweck ist direkt an den Steuerkopf ein Relais 136 angeschlossen. Die Zeitspanne für Entwicklung in allen Zellen 50, 52, 54 und 56 hängt jedoch auch von der Einstellung der Hauptsteuervorrichtung 110 ab, da die verschiedenen Laufzeitglieder bzw. Verzögerer erst dann eine Ausgangsspannung abgeben, wenn sie eine bestimmte programmierte Lage erreicht haben.
  • Um mit der Beschreibung der schematischen Anordnung nach F i g. 7 fortzufahren, so schalten die Verfahrenswählerrelais 138 und 139 die Verzögerer 142 bis 147 ein, und diese letzteren steuern die Tätigkeit der elektromagnetischen Ventile 154, 155 und 156, die den Zellen 52, 54 bzw. 56 zugeordnet sind, wenn das Verfahren zÜr Entwicklung von Teilfarbennegativen mittels des betreffenden Wählerschalters in der Reihe 121 gewählt wurde. Die Wählerrelais 140 und 141 schalten die Verzögerer 148 bis 153 ein, und diese letzteren steuern die Tätigkeit der elektromagnetischen Ventile 158, 159 und 160, die ebenfalls den Zellen 52, 54 und 56 zugeordnet sind für den Fall, daß das Verfahren für die Entwicklung von Farbkorrekturmasken von der Reihe 121 aus gewählt wird. Das Relais 136 steuert die elektromagnetischen Ventile 157 und 161 für die Zelle 50 beim Entwickeln von Teilfarbennegativen bzw. beim Entwickeln von Farbkorrekturmasken. Um zwischen der Verwendung dieser Zellen 50, 52, 54 und 56 für das Entwickeln von Teilfarbennegativen und für das Entwickeln von Farbkorrekturmasken unterscheiden zu können, wurde das Schema der F i g. 7 so ausgelegt, daß die Verwendung der betreffenden Zellen für jedes der Verfahren durch die Beschriftung »Entwickeln von Teilfarbennegativen« bzw. »Entwickeln von Farbkorrekturmasken« gekennzeichnet ist.
  • Wie bereits vorher erwähnt wurde, ist jede der Zellen 50, 52, 54 und 56 durch geeignete Rohrleitungen (hier nicht dargestellt) mit den Behältern 78 und 80 verbunden, wobei der Behälter 78 die Entwicklerlösung 98 für Teilfarbennegative, der Behälter 80 den Entwickler für Farbkorrekturmasken enthält. Die Leitungen zwischen den Behältern und den Zellen bestehen aus je einer Zuleitung und je einer Rückleitung. Die jeweilige Lösung läuft den Zellen aus dem betreffenden Behälter zu. Ein Ablauf an der Zelle und eine Pumpe dienen der Rückförderung der Lösung aus der betreffenden Zelle zu dem betreffenden Behälter, je nachdem ob es sich um den Entwickler für die Teilfarbennegative oder um den Entwickler für die Farbkorrekturmasken handelt. Jedes der hier dargestellten elektromagnetischen Ventile L54- bis 161 stellt in Wirklichkeit ein Paar solcher Ventile dar, nämlich jeweils ein Ventil für die Zuleitung von dem Behälter 78 bzw. 80 zu der betreffenden Zelle. Die Ventile 157 und 161 für die Zelle 50, in welcher die gelben Transparentfilme entwickelt werden, werden durch die Hauptsteuervorrichtung 110 gesteuert, die anderen Ventile dagegen durch die Verzögerer 142 bis 153.
  • Wie aus der F i g. 1 ersichtlich ist, steuern die Verfahrenswählerrelais 128 ein Relais 162, das bei 163 an eine Pumpe 164 angeschlossen ist, die jeder der Zellen 50, 52, 54 und 56 zugeordnet ist, um die Entwicklerlösung in den Behälter 78 zu fördern, und das ferner bei 165 an eine Pumpe 166 angeschlossen ist, um die Entwicklerlösung aus jeder Zelle in den Behälter 80 zu fördern. Jedes Relais 162 ist ebenso bei 168 an ein Verriegelungsrelais und den Rücklaufpumpensteller 170 angeschlossen, welch letzterer bei 172 an einen kurvengesteuerten Schalter 174 angeschlossen ist. Dieser letztere ist zwischen die Haupt-bzw. Zuleitung S und die Flüssigkeitsstandmelder 100 geschaltet, von denen je einer zu den Zellen 50, 52, 54 und 56 gehört und welche für den Betrieb zwischen die Wählerschalter einerseits, das Verriegelungsrelais und den Rücklaufpumpensteller 170 andererseits geschaltet sind. Zwischen der Hauptsteuervorrichtung 110 und dem Schalter 174 befindet dich ein kurvengesteuerter Schalter 176, der ferner mittels der Leitung 178 an die Zuleitung S angeschlossen ist, und auch die Wählerschalter sind an der Anschlußstelle 180 an die Energiequelle S sowie an den kurvengesteuerten Schalter 176 angeschlossen.
  • Wie man sieht, sind die Verzögerer 142 bis 153 in vier Gruppen zu je drei Stück angeordnet, wobei die einzelnen Gruppen mit »Farbauszug A«, »Farbauszug B«, »Maske A« bzw. »Maske B« bezeichnet sind. Die Verzögerer bzw. Laufzeitglieder in den Gruppen »Farbauszug A« und »Farbauszug B« gehören zu verschiedenen Zeitsteuerprogrammen zur Entwicklung von Teilfarbennegativen, während die entsprechenden Laufzeitglieder in den Gruppen »Maske A« und »Maske B« zu verschiedenen Zeitsteuerprogrammen für die Entwicklung von Farbkorrekturnegativen gehören. Obwohl das Schema nach F i g. 7 getrennte Zeitsteuerprogramme bzw. Stromkreise für diese Vorgänge zeigt, können die gleichen Funktionen doch auch durch nur je ein Zeitsteuerprogramm für die Entwicklung der Teilfarbennegative und die Entwicklung der Korrekturmasken wahrgenommen werden, wobei dann aber die Hauptsteuervorrichtung 110 mit Mitteln zum Nachstellen versehen ist, um die Dauer der Entwicklung der Negative in jedem Falle ändern zu können.
  • Es soll nun die Wirkungsweise der Schaltungen und der in F i g. 7 schematisch dargestellten Bestandteile erläutert werden, wobei angenommen wird, daß vier Teilfarbennegative 90, 92, 94 und 96 zu entwickeln sind. Ferner soll dabei angenommen werden, daß das Zeitsteuerprogramm für die Entwicklung durch die Laufzeitglieder der Gruppe »Farbauszug A« gesteuert wird. Natürlich ist diese Arbeitsweise des Gerätes die gleiche, wenn andere Gruppen der Verzögerer für ein anderes Entwicklungsprogramm verwendet werden. In diesem Fall soll angenommen werden, daß der Wählerschalter 200 das Programm der Entwicklung für Teilfarbennegative einstellt; er wird also so gedreht, daß dabei das Relais 136 eingeschaltet wird. Dadurch kommt dieses Relais 136 durch die Anschlüsse 202 in den Arbeitskreis zu Steuerung der elektromagnetischen Ventile der Zelle 50. Bei an dem Wagen 84 hängenden Teilfarbennegativen wird das Gerät beispielsweise durch den Schalter 130 angestellt, worauf der Elektromotor 116 Strom bekommt und den Steuerkopf 82 nebst dem Wagen 84 längs der Schienen 60 bewegt, bis der Kopf den Mikroschalter 85 erfaßt und denselben schließt. Dadurch wird der kurvengesteuerte Schalter 176 geschlossen, um dem Motor 120 Strom zuzuführen; dieser letztere senkt den Wagen, wodurch die Teilfarbennegative 90, 92, 94 und 96 in die Zellen 50, 52, 54 bzw. 56 eintauchen. Inzwischen hat das Relais 138, nachdem das Relais 136 durch die Hauptsteuervorrichtung eingeschaltet wurde, die Laufzeitglieder 142, 143 und 144 eingeschaltet. Jedes dieser Glieder wurde vorher je nach dem gewünschten Zeitintervall für die Zelle, mit welcher dasselbe kraftschlüssig verbunden ist, eingestellt. Diese Verzögerer liefern also eine Ausgangsspannung erst dann, wenn sie eine vorher programmierte Lage erreicht haben. Das Wählerrelais 138 schaltet auch die Flüssigkeitsstandmelder 100 sämtlicher Zellen zu.
  • Sobald der Wagen die tiefste Lage erreicht hat, öffnet sich das Ventil in der Zuleitung von dem Behälter 78 zu der Zelle 50, so daß nun der Entwickler 98 in die Zelle fließt. Sobald nun der Entwickler den Standmelder 100 in der Zelle 50 erreicht, wird die Ausgangsleitung des Standmelders unterbrochen, was anzeigt, daß die Zelle gefüllt ist, und das Ventil in der Zuleitung wird infolgedessen geschlossen. Nach Verlauf einer kurzen Zeitspanne wird die Zelle 52 mit dem Entwickler 98 angefüllt bis zum Abschalten des Standzeigers, wenn nämlich die Zelle gefüllt ist. Es werden hierauf nacheinander die Zellen 54 und 56 gefüllt. Wenn also das gelbe Teilfarbennegativ 90 auf die volle Zeitdauer in den Entwickler 98 eingetaucht war, liefert die Hauptsteuervorrichtung eine Spannung, welche den Motor 120 erregt, um den Wagen 84 zu heben und die Negative 90, 92, 94 und 96 aus den Zellen zu entfernen. Der Wagen wird dann durch den Motor 116 längs der Schienen 60 zu der nächsten Station bewegt, also zu dem Behälter 36, wo die Negative in das Unterbrechungsbad getaucht werden.
  • Inzwischen werden das Verriegelungsrelais und die Rücklaufpumpenstellvorrichtung 170 durch den kurvengesteuerten Schalter 174 erregt, wodurch die Rücklaufpumpe 164 in Tätigkeit tritt, um den Entwickler 98 zurück in den Behälter 78 zu fördern.
  • Wagen und Steuerkopf bewegen sich längs der Schienen 60 und lösen dabei die vorgesehenen Mikroschalter nacheinander aus, um den Wagen in zeitlich gesteuerter Folge zu heben und zu senken. Bei Vollendung des durch die Hauptsteuervorrichtung 110 vorgeschriebenen Arbeitsspiels läuft der Wagen automatisch zu seinem in F i g. 1 angegebenen Ausgangspunkt zurück, und das ganze Gerät kann nun durch den Schalter 130 abgeschaltet werden.
  • Das allgemeine Schema der F i g. 7 zeigt die bekannten elektrischen und elektromechanischen Vorrichtungen zur Regelung des Betriebes der verschiedenen Bestandteile des Gerätes 20 nicht vollständig. Beispielsweise wird während der Zeit, in welcher die Filme in den Behältern behandelt werden, ein geeignetes Gas mittels der Druckzylinder 102 eingeblasen, um den in den Zellen befindlichen Entwicklerflüssig-. keiten eine gleichmäßige Konsistenz zu verleihen. Nicht dargestellt ist auch eine Pumpe, welche Wasser durch den Kühlmantel 24 hindurch in Umlauf versetzt, um den Entwickler auf der gewünschten Temperatur zu halten. Ebensowenig sieht man die verschiedenen Zuleitungen und Rückleitungen für die Flüssigkeiten, welche in die anderen Behälter, wie z. B. 36, 38, 40 und 42, eingeführt werden und welche ebenfalls automatisch gesteuert werden können. Was den Behälter 34 anbelangt, so ist dies ein einfacher Betriebsbehälter, welcher mit einer Gasdurchblasevorrichtung, wie z. B. den Druckgaszylindern 102, versehen werden kann und ebenso mit Mitteln zum Nachfüllen der Betriebsflüssigkeit. Auch die anderen Behandlungsbehälter können mit Gasdruckzylindern versehen werden, deren Füllung dann aber einfach aus Druckluft besteht. Die vorstehend in den Einzelheiten beschriebene Anordnung wird es dem Fachmann ohne weiteres ermöglichen, den ganzen Arbeitsgang für einen einzelnen Behälter, wie z. B. 34, darzustellen. In dem letzteren Falle, also für einen Verfahrensgang in dem Behälter 34, muß man dann dem Gerät 20 einen weiteren Wählerschalter und ein weiteres Wählerrelais einverleiben und für eine entsprechende Programmierung sorgen.
  • Ein Beispiel für ein Zeitsteuerprogramm zur Entwicklung von Teilfarbennegativen ist das folgende: Das gelbe Teilfarbennegativ 90 bleib 6 Minuten lang in dem Entwickler 98 eingetaucht, das rote Negativ 92 auf die Dauer von 41/2 Minuten, das blaue Negativ 94 auf die Dauer von 31/2 Minuten und das schwarze Negativ 96 auf die Dauer von etwa 2 Minuten. Es ist wohl klar, daß die angegebenen Zeitspannen von der Konzentration des Entwicklers, der Körnung der lichtempfindlichen Emulsion, dem gewünschten Grad des Farbenkontrastes und weiteren Faktoren abhängen, die im allgemeinen bei der Entwicklung von Teilfarbennegativen zu beachten sind.
  • Obwohl die vorliegende Erfindung hier in den Einzelheiten für die Entwicklung eines einzigen Satzes von Negativen beschrieben wurde, so ist es doch klar, daß man entweder Mehrfachrahmen verwenden kann oder daß man mehrere Gruppen oder Sätze von Negativen auf einem einzigen Rahmen behandeln kann, um die Erfindung durchzuführen.
  • Ein Beispiel für ein Zeitsteuerprogramm zur Entwicklung von Farbkorrekturmasken ist das folgende:
    Minuten
    Gelbe Maske ..................... 6
    Rote Maske . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41/2
    Blaue Maske ..................... 31/2
    Schwarze Maske .................. 8
    Bei der Entwicklung von Rasterpositiven, beispielsweise in dem Behälter 34, bleiben die Filmtransparente in dem Entwickler etwa 31/2 Minuten eingetaucht.
  • Ebensogut kann man natürlich den Zellenbehälter 32 der Behandlung anderer Typen von photographischen Masken anpassen, wobei dann für jede Behandlungsmethode geeignete Programmierungsmittel, Entwicklerbehälter, Rohrleitungen, Wählerschalter usw. in das Gerät 20 eingebaut werden müßten, dessen Betrieb aber unverändert bleiben würde.

Claims (10)

  1. Patentansprüche:' 1. Verfahren zur gleichzeitigen Entwicklung und abschließenden Behandlung von mehreren Farbfilmen mit unterschiedlicher Entwicklungszeit, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Film in eine ihm zugeordnete Behandlungszelle eingebracht wird, worauf jede der einzelnen Zellen in zeitlicher Folge mit Entwicklerflüssigkeit gefüllt wird, wobei diese zeitliche Folge durch die für jeden Film erforderliche Entwicklungszeit bestimmt ist und der Füllvorgang mit der Zelle beginnt, in der sich der Film befindet, der die längste Entwicklungszeit erfordert, und in Richtung der kürzeren Entwicklungszeiten fortschreitend als letzte Zelle diejenige mit dem Film der kürzesten Entwicklungszeit gefüllt wird, wobei die Entwicklerflüssigkeit in jeder Zelle durchgerührt wird, was an sich bekannt ist, und daß nach Ablauf der längsten Entwicklungszeit die Filme gemeinsam aus den Zellen herausgezogen werden, um gemeinsam den weiteren Behandlungsstationen zugeführt zu werden, worauf die Entwicklerflüssigkeit aus den Zellen wieder entleert wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Filme in die einzelnen Zellen gleichzeitig eingebracht werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Entwicklerflüssigkeit durch Durchblasen eines Gases durchgerührt wird.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Gas stoßweise eingeblasen wird.
  5. 5. Vorrichtung mit mehreren in einer Reihe hintereinander angeordneten, oben offenen Behandlungsbehältern, einem heb- und senkbaren Transportschlitten als Filmhalter sowie einer Steuereinrichtung zur automatischen Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einer der Behandlungsbehälter in mehrere Zellen unterteilt ist und der Transportschlitten derart zum Aufhängen von Filmen ausgebildet ist, daß jeder der Filme in eine der Zellen des einen unterteilten Behälters, in definierter Weise verteilt, einbringbar ist, daß der Schlitten zusätzlich horizontal längs einer über den aufeinanderfolgenden Behältern verlaufenden Horizontalführung verschiebbar ist, daß ein oder mehrere Speicherbehälter für Entwicklerflüssigkeiten angeordnet sind, welche unabhängig voneinander durch Rohrleitungen mit jeder der einzelnen Zellen des unterteilten Behälters verbunden sind, wobei in den Leitungen voneinander unabhängig steuerbare Ventile angebracht sind, sowie Einrichtungen zum Entleeren der Zellen und zum Durchrühren der Entwicklerflüssigkeit in den Zellen, und daß ferner die Steuereinrichtung in an sich bekannter Weise programmierbar ist, daß eine Hauptsteuereinrichtung zur Steuerung des zeitlichen Gesamtablaufes der programmierten Arbeitsgänge in Form eines den Transportschlitten tragenden Steuerkopfes längs der Horizontalführung bewegbar ist, bei welcher Bewegung Kontakte einer in gleicher Richtung verlaufenden Steuerschiene durch den Steuerkopf betätigbar sind, die die vertikale Bewegung des Schlittens steuern in Verbindung mit der horizontalen der Einheit Schlitten-Steuerkopf, und daß die Hauptsteuereinrichtung ihrerseits über einen Programmwählschalter mit Wählerrelais verbunden ist, die wiederum mit Programmsteuergliedern verbunden sind, deren Schaltzeiten gemäß den wählbaren Verfahren eingestellt werden können und die die Ventile betätigen.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitten nach Abschluß eines Arbeitsprogramms durch die Steuereinrichtung an den Ausgangspunkt automatisch zurückführbar ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß jede Zelle eine Vorrichtung zum stoßweisen Einblasen eines Gases aufweist, welche von der Steuereinrichtung betätigbar ist. B.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zum stoßweisen Einblasen des Gases durch in jeder der Zellen angeordnete Druckgaszylinder, welche an eine Druckgasquelle angeschlossen sind, gebildet ist,
  9. 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtungen zum Entleeren der Zellen aus in gesondert zu den Speicherbehältern führenden Rückleitungen angeordneten Pumpen bestehen.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, da13 die Programmsteuerungsglieder für die Ventile elektromagnetisch betätigbar sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 108212l.
DEL44267A 1963-03-04 1963-03-04 Verfahren zur Entwicklung photographischer Filme sowie die dazu bestimmte Vorrichtung Pending DE1198201B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL44267A DE1198201B (de) 1963-03-04 1963-03-04 Verfahren zur Entwicklung photographischer Filme sowie die dazu bestimmte Vorrichtung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL44267A DE1198201B (de) 1963-03-04 1963-03-04 Verfahren zur Entwicklung photographischer Filme sowie die dazu bestimmte Vorrichtung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1198201B true DE1198201B (de) 1965-08-05

Family

ID=7270604

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEL44267A Pending DE1198201B (de) 1963-03-04 1963-03-04 Verfahren zur Entwicklung photographischer Filme sowie die dazu bestimmte Vorrichtung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1198201B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1082121B (de) * 1956-12-03 1960-05-19 Heinz Deubelbeiss Entwicklungsmaschine fuer Rollfilme

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1082121B (de) * 1956-12-03 1960-05-19 Heinz Deubelbeiss Entwicklungsmaschine fuer Rollfilme

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1756378C2 (de) Anlage zur Herstellung druckfertiger Mehrmetallplaften für Offset-Druckmaschinen
DE2756193A1 (de) Druckbehaeltereinheit und ein verfahren zum betrieb einer druckbehaeltereinheit
DE2436040A1 (de) Verfahren und einrichtung zum ueberziehen von gegenstaenden
DE2745240A1 (de) Vorrichtung zum auftragen von fluessigkeit an einem ebenflaechigen gegenstand
DE680094C (de) Filmentwicklungsmaschine
DE2442048A1 (de) Vorrichtung zum haerten geformter zementprodukte
EP0091509B1 (de) Vorrichtung zum Entwickeln von Mikrofilmen
DE1198201B (de) Verfahren zur Entwicklung photographischer Filme sowie die dazu bestimmte Vorrichtung
EP0022809A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum behandeln von abwasser.
DE3007783A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum transport von lebenden wassertieren
DE3830237A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur rueckgewinnung anhaftender restmengen von behandlungsloesungen an massenteilen in tauchtrommeln
DE2360445C3 (de) Vorrichtung zur Handhabung und Verteilung flüssiger Medien
DE169642C (de)
DE1954024A1 (de) Verfahren und Vorrichtung fuer die Oberflaechenbehandlung von Glasgegenstaenden
DE3006614A1 (de) Vorrichtung zur reinigung des bodens von elektrolytischen quecksilberkathodenzellen u.dgl.
DE2364375C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Entfernen von Sauerstoff aus Wein
DE3132672C2 (de)
DE3333390A1 (de) Vorrichtung zum zu- und abfuehren der dornstangen an schraeg- und laengswalzwerken
DE1608737C3 (de) Verfahren zum Anreichern von Lithiumisotopen nach dem Gegenstromprinzip
DE2256062A1 (de) Verfahren und system zur galvanisierung von stangenmaterial
AT234716B (de) Elektrolysezelle zur Herstellung von Bleitetraalkylen
DE532635C (de) Tauchkoerper mit Belueftungsrohren
DE2420179C2 (de) Vorrichtung zur Wasseraufbereitung für ein Schwimmbad o.dgl
AT117444B (de) Vorrichtung zur Herstellung von Blechen bzw. Rohren auf elektrolytischem Wege.
DE106711C (de)