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DE1082121B - Entwicklungsmaschine fuer Rollfilme - Google Patents

Entwicklungsmaschine fuer Rollfilme

Info

Publication number
DE1082121B
DE1082121B DED25234A DED0025234A DE1082121B DE 1082121 B DE1082121 B DE 1082121B DE D25234 A DED25234 A DE D25234A DE D0025234 A DED0025234 A DE D0025234A DE 1082121 B DE1082121 B DE 1082121B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
transport
slide
notches
roll
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED25234A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinz Deubelbeiss
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1082121B publication Critical patent/DE1082121B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03DAPPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03D3/00Liquid processing apparatus involving immersion; Washing apparatus involving immersion
    • G03D3/08Liquid processing apparatus involving immersion; Washing apparatus involving immersion having progressive mechanical movement of exposed material
    • G03D3/10Liquid processing apparatus involving immersion; Washing apparatus involving immersion having progressive mechanical movement of exposed material for plates, films, or prints held individually

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Photographic Developing Apparatuses (AREA)

Description

  • Entwicklungsmaschine für Rollfilme Die Erfindung bezieht sich auf eine Entwicklungsmaschine für Rollfilme zeit mehreren nebeneinander in einer Reihe angeordneten Behandlungsbehältern, an deren oberen Seitenrändern feste Auflager für die Rollfilmträger und bewegliche Transportschienen für den schrittweisen Transport der Rollfilme durch die Behälterangeordnet sind, wobei ferner eine Hebe-und Transportvorrichtung zum Herausheben der Rollfilmstreifen am Ende eines Behälters und Überführen derselben an den Anfang des nächsten Behälters vorgesehen ist.
  • Es sind schon solche Entwicklungsmaschinen für Rollfilme bekanntgeworden, bei welchen der ganze Aufbau für den schrittweisen Transport der Filme in den einzelnen Behältern als auch für die Überführung der Filme .aus einem Behälter in den nächsten verhältnismäßig umständlich ist und viel Platz braucht. Beispielsweise ist bei einer bekannten Maschine an jeder Überführungsstelle ein gesonderter Kettentrieb vorgesehen, und bei einer anderen bekannten Maschine sind besondere Elektromagnete zum Erfassen der Rollfilmträger vorhanden, und es erfolgt der Transport der Filmträger in den einzelnen Behältern mittels Transportschnecken. Die bekannten Maschinen sind -daher entsprechend teuer und arbeiten nur in Großbetrieben wirtschaftlich.
  • Durch die vorliegende Erfindung wird bezweckt, eine solche Entwicklungsmaschine für Rollfilme von möglichst einfachem und platzsparendem Aufbau und entsprechend einfacher Funktionsweise zu bauen. Dieser Zweck wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß ein zum Überführen der Träger !der Rollfilme von einem Behälter zum benachbarten Behälter dienernden Transportrahmen -an einem vertikal zwischen zwei Endlagen beweglichen Schlitten unter (der Wirkung eines Steuerorgans horizontal verschiebbar ist, welcher Schlitten .mit umsteuerbaren Antriebsmitteln verbunden ist, wobei ortsfeste Anschläge für das Steuerorgan vorgesehen sind, welche dieses in .der oberen Endlage des Schlittens für die Vorwärtsbewegung des Transportrahmens und in der unteren Endlage für die Rückführung des Transportrahmens bewegen, und daß die Transportschienen für den schrittweisen Transport der Rollfilme in den Behältern für ihren Antrieb mit einer Kurvenscheibe in Wirkungsverbindung stehen, welche durch ein Zugorgan mit einem Antriebsorgan in Verbindung steht, das vorn Schlitten in seiner oberen Endlage mitgenommen wird, derart, daß die Kurvenscheibe am Ende der Aufwärtsbewegung,des Schlittens eine Umdrehung ausführt und die Transportschienen nach einer in sich geschlossenen, dem Versetzen der Rollfilmträger dienenden Bahn bewegt werden. Der zum Überführen der Filme aus einem Behälter in den nächsten dienende Transportrahmen wird hier somit in einfacher Weise durch Anschläge am Ende der Auf- und Abbewegung des Schlittens hin- und heubewegt. Ferner wird vom Schlitten aus auch die Bewegung der Transportschienen für den schrittweisen Transport der Filme in den Behältern gesteuert. Auf diese Weise wird eine Maschine von sehr einfachem und wenig Platz benötigendem Aufbau und zuverlässiger Wirkungsweise erhalten. Diese Maschine kann verhältnismäßig billig hergestellt werden und eignet sich somit auch für kleinere Betriebe. Ferner sind bei angehobenem Transportrahmen die Behälter frei zugänglich, so daß nötigenfalls auch in bisher üblicher Weise von Hand entwickelt werden kann.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Entwicklungsmaschine nach ,der Erfindung schematisch dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 eine Vorderansicht, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II in Fig. 1, Fig.3 einen Schnitt nach der Linie III-III in Fig. 1, Fig. 4 eine Einzelheit zu Fig. 2 in einem größeren Maßstab und in einer anderen Stellung beweglicher Teile, Fig. 5 eine Seitenansicht zu Fig. 4 in Richtung des Pfeileis V, Fig. 6 eine Einzelheit zu Fig. 1.
  • Die dargestellte Entwicklungsmaschine besitzt Behälter 1 bis 6, idie in einer Reihe nebeneinander angeordnet sind. Die Behälter 1 bis 4 dienen der Aufnahme der nacheinander anzuwendenden photographischen Bäder, Entwickler, Unterbrechungsbad, Fixierbad, Wässerungsbad. Der Behälter 5 enthält ein übliches Netzmittel, der Behälter 6 bildet einen Trockenraum. Die Längen der Behälter in Richtung der Reihe sind proportional den gewünschten Verweilzeiten der zu entwickelnden Rollfilmstreifen in den Behältern bemessen. Längs der in Richtung der Reihe verlaufenden oberen Ränder der Behälter sind in gleichen Abständen Kerben 8 ausgebildet. Diese Kerben dienen dazu, Trägerstäbe 9, an denen die zu entwickelnden Rollfilmstreifen 10 aufgehängt sind, aufzunehmen, und an diesen Stäben greifen die Einrichtungen an, welche die Stäbe mit den daran hängenden Rollfilmstreifen in dem Abstand der Kerben entsprechenden Schritten in der Reihenfolge :der Bäder .bis in den Trockenraum versetzen.
  • Zu diesem Zweck sind zwei Einrichtungen vorgesehen, deren eine die Trägerstäbe von einem Behälter zum andern bewegt, wobei die Stäbe so hoch gehoben werden, daß die an ihnen hängenden Rollfilmstreifen über den oberen Rand der Behälterwände hinweggehen, ohne diese zu streifen. Die zweite dieser Vorrichtungen bewegt die Stäbe bei den Schritten, bei denen die Rollfilme innerhalb derselben Behälter bleiben.
  • Die erstgenannte Einrichtung weist einen Schlitten 11 auf, der in einem Rahmen 12 geführt ist. In dem Rahmen ist eine Gewindespindel 13 drehbar gelagert, die mit,der Welle eines Motors 14 verbunden isst. Auf dieser Gewindespindel sitzt eine am Schlitten 11 befestigte Gewindebuchse 15. Der Schlitten besitzt zwei drehbare Rollen 16, auf denen ein Rahmen 17 verschiebbar ist. Die in Richtung der Behälterreihe verlaufenden Rahmenteile haben nach unten vorstehende, U-förmig nach innen gebogene Ansätze 18, an deren Enden Kerben ausgehildet sind, in welche die Stäbe 9 passen, wie Fig. 2 für den Stab 9' zeigt (vgl. Fig. 4, in welcher der Schlitten eine tiefere Stellung einnimmt). In der in Fig.1 gezeigten Stellung des Rahmens 17 liegen :die Ansätze 18 und die in Richtung der Reihenfolge der Behälter hinter deren Querwänden befindlichen Kerben am oberen Rand der Behälter 2 bis 6 einander paarweise vertikal gegenüber. Zur Verschiebung des Rahmens 17 ist ein am Schlitten 11 drehbarer Winkelhebel 19 vorgesehen, dessen einer Arm am Rahmen 17 angreift und,dessen anderer Arm an einem Anschlag 20 anstößt, wenn der Schlitten die entsprechende obere Stellung erreicht, und an einem Anschlag 21 anstößt, wenn der Schlitten die entsprechende untere Stellung erreicht. Wenn der Schlitten diese obere Stellung überschreitet bzw. diese untere Stellung unterschreitet, wird unter der Wirkung des Winkelhebels 19 der Rahmen 17 nach links (d. h. in der Richtung .der Reihenfolge .der Behälter) bzw. nach rechts verschoben. Durch nicht dargestellte Mittel wird erreicht, daß idiese Verschiebung des Rahmens 17 stets der Entfernung derjenigen Kerben entspricht, die beiderseits einer Trennwand zwischen den Behältern liegen. Diese Entfernungen sind bei sämtlichen Trennwänden gleich. Die genannten Mittel bewirken, @daß der Motor 14 -seine Drehrichtung umkehrt, wenn in der oberen Stellung des Schlittens der Rahmen um die genannte Entfernung nach links verschoben ist, und @daß die Drehrichtung des Motors wieder umkehrt und der Motor angehalten wird, wenn in der unteren Stellung des :Schlittens 11 der Rahmen 17 um idie genannte Entfernung wieder nach rechts verschoben ist. Dabei ist der Anschlag 21 in einer solchen Höhe angebracht, daß die Kerben der Ansätze 18 in der letztgenannten Lage des Schlittens 11 und Rahmens 17 sich vertikal ,unter den Stäben 9 befinden, die in denjenigen Kerben liegen, welche in Richtung der Reihenfolge der Behälter von einer Querwand derselben liegen.
  • Die Vorrichtung zum Weiterbewegen der Trägerstäbe bei den Schritten, bei denen die Rollfilmstreifen innerhalb derselben Behälter bleiben, weist beiderseits des oberen Randes 7 der Behälter je eine Schiene 22 auf, welche sich über die ganze Länge der Behälterreihe erstreckt und mit Kerben23 versehen ist, welche den Kerben 8 am oberen Behälterrand entsprechen. Die beiden Schienen 22 sind an einem Ende mittels eines Querstückes 24 miteinander verbunden. An jedem Ende der Behälterreihe ist eine Welle 25 drehbar gelagert, welche an jedem Ende mit einem Hebel 26 und außerdem an einem Ende mit einem Hebel 27 starr verbunden ist. Die Schienen 22 sind mittels Verbindungsgliedern 28 an den Hebeln 26 angelenkt. Außerdem ist eine der ,Schienen 22 über ein Verbindungsglied 42 mit einem Arm eines Winkelhebels 29, der um einen ortsfesten Zapfen 30 drehbar ist, gelenkig verbunden. Die beiden Hebel 27 sind mittels einer an ihre freien Enden angelenkten Stange 31 miteinander verbunden.
  • Eine Kurvenscheibe 3, 2, die durch drei Kreisbögen mit der gegenüberliegenden Ecke als Zentrum begrenzt ist, sitzt starr auf einer Welle 33. Diese Kurvenscheibe führt einen quadratischen Rahmen 34, der über ein Verbindungsstück 35 mit der Stange 31 und gelenkig über ein Verbindungsstück 36 mit dem Winkelhebel 29 verbunden ist.
  • Zum Antrieb der Welle 33 isst ein mit einem nicht dargestellten Freilauf versehenes Kettenrad 37 vorgesehen. Dieses Kettenrad kann durch einen Zug gedreht werden, der auf die Kette 38 ausgeübt wird, welche um das Kettenrad gelegt und .an einem Ende am Kettenrad befestigt ist. Dabei nimmt das Kettenrad die Welle 33 mit. Beim Nachlassen des Zuges dreht sich das Kettenrad unter derWirkung einer nicht gezeigten Feder zurück, wobei die Kette wieder auf das Kettenrad .aufgewickelt wird. Dabei tritt der Freilauf in Tätigkeit, so daß die Welle 33 nicht zurückgedreht wird. Die Kette 38 ist über ein Drahtseil 39 mit einem Hebel 40 verbunden, der am Rahmen 12 schwenkbar gelagert ist und einen mit dem Schlitten 11 zusammenwirkenden Anschlag 41 aufweist.
  • An dem einen Trockenraum bildenden Behälter 6 schließt oben und unten ein Luftkanal 43 mit einem Ventilator 44 an. Oberhalb des Behälters 6 ist ein Heizkörper 45 zum Erwärmen !der in den Behälter eintretenden Luft angeordnet, und außerhalb des Behälters 6 befindet sich im Luftkanal eine Kühlschlange 46, durch welche die Wasaerzufuhr zum Behälter 4 erfolgt. Zwischen idem Heizkörper 44 und der oberen Seite des Behälters 6 sind Leitbleche 47 angeordnet, welche dazu dienen, die erwärmte Luft als homogene Strömung in Längsrichtung ider vertikal hängenden Rollfilmstreifen in den Behälter zu leiten.
  • Die Maschine besitzt außerdem eine nicht dargestellte Steuereinrichtung, welche den Motor 14, der, wie oben erwähnt, in der unteren Stellung des Schlittens 11 anhält, in einstellbarem zeitlichem Abstand periodisch in Betrieb setzt und in gleichem zeitlichem Abstand ein akustisches Signal (Summton) gibt, durch welches eineBedienungsperson aufgefordert wird, eine Trägerstange 9 mit daran hängenden, zu entwickelnden Rollfilmstreifen über den ersten Behälter zu legen.
  • Der Behälter 1 ist mit einem Heizkörper (Tauchsieder) und einem Thermostat versehen, welche dazu dienen, die Temperatur des Entwicklers konstant zu halten. Außerdem ist eine Zähleinrichtung vorgesehen, welche die Trägerstäbe zählt, die .den Behälter 1 verlassen.
  • Die Wirkungsweise der Maschine ist folgende: In der Ruhelage befindet sich der Schlitten 11 in seiner unteren Stellung, und die Ansätze 18 befinden sich unter den in Richtung der Reihenfolge der Behälter vor den Querwänden liegenden Trägerstäben.
  • Die Bedienungsperson packt die ersten zwei Rollfilme aus und hängt die Rollfilmstreifen an eine Stange 9. An den unteren freien Enden werden an diesen Rollfilmstreifen Gewichte 48 befestigt, welche die Streifen geradeziehen. Sobald ein akustisches Signal ertönt, legt die Bedienungsperson die Stange, an welcher -die Rollfilme hängen, auf die am oberen Rand 7 der Behälter ausgebildeten Kerben, welche der in Fig. 1 rechts liegenden Wand des Behälters 1 benachbart sind. Während. @dieBedienungspenson die nächsten zwei Rollfilme auspackt, setzt die Steuereinrichtung den Motor 14 in Betrieb. Dadurch wird,der Schlitten 1.1 nach oben verschoben, wobei jedoch am Anfang des Betriebes der Fördermechanismus leer läuft, da sich noch keine Trägerstäbe im Arbeitsbereich der Ansätze 18 befinden. Sobald (der Schlitten den Ansatz 41 erreicht hat, wird der Hebel 40 gehoben. Der dadurch über das Drahtseil 39 auf die Kette 38 ausgeübte Zug bewirkt eine Drehung des Kettenrades 37, der Welle 33 und derKurvenscheiibe32. Die durchtdieseDrehung hervorgerufene Bewegung der Schienen 22 ist aus Fig. 6 ersichtlich. Der Rahmen 34 wird von der Kurvenscheibe zunächst in die Lage 34' verschoben. Dabei bleibt,der Winkelhebel 29 zunächst praktisch in seiner Stellung. Jedoch wird die Schiene 31 nach links verschoben, entsprechend werden die Hebelarme 27 und 26 geschwenkt, und dadurch die Schienen 22 mittels der Verbindungsglieder 28 in die Lage 22' gehoben. Während der Rahmen 34 sich weiter in die Lage 34" bewegt, bleibt die Schiene 31 im wesentlichen stehen, es kommen aber das Verbindungsglied 36, der Winkelhebel 29 und das Verbindungsglied 42 in die Lagen 36", 29", 42". Dadurch wird die Schiene 31 aus der Lage 22' um eine Strecke nach links verschoben, welche dem Abstand je zweier benachbarter Kerben entspricht. Durch entsprechende Bewegungsvorgänge wird die Schiene 22 bei der weiteren Drehung der Kurvenscheibe zunächst wieder nach unten und dann nach rechts bewegt und gelangt dadurch wieder in die (in Fig. 6 ausgezogen dargestellte) Ausgangslage. Bei diesem Bewegungszyklus versetzen die Schienen 22 den zunächst einzigen Trägerstab um einen Kerbenabstand in Richtung der Reihenfolge der Behälter (d. h. in Fig. 1 von rechts nach links). Nachdem die Kurvenscheibe 32 eine volle Umdrehung ausgeführt hat, .also wieder in der Ausgangslage ist, kehrt der Drehsinn der Spindel um, und der Schlitten läuft abwärts. Dabei senkt sich zunächst der Hebel 40, das Kettenrad 37 dreht sich unter der Wirkung der genannten Feder zurück, wobei der genannte Freilauf in Tätigkeit tritt, so daß die Welle 33 stehenbleibt.
  • Wenn beim weiteren Senken des Schlittens 11 die Aussparungen der Ansätze 18 tiefer liegen als die Kerben 8, stößt der Hebel 19 an den Anschlag 21. Der Motor 14 wird ausgesoh.altet,sobald der Schlitten sich so weit weitergesenkt hat, daß unter der Wirkung des Hebels 19 der Rahmen 17 in die Ausgangslage zurückgeschoben wurde, in welcher die Kerben der Ansätze 18 mit denjenigen Kerben 8 korrespondieren, die in Richtung der Reihenfolge der Behälter vor den Querwänden derselben liegen. Damit ist auch der Bewegungszyklus des Rahmens 17 beendet. Danach ertönt wieder das Signal, und die Bedienungsperson legt eine weitere Trägerstange mit Filmstreifen in die in Fig. 1 ganz rechts gelegenen der Kerben 8, welche inzwischen frei wurden, da die vorher in diese Kerben gelegte Trägerstange inzwischen mittels der Schienen 22 in die in Richtung der Reihenfolge der Behälter benachbarten Kerben versetzt wurde.
  • Daraufhin wird wieder der Schlitten 11 in Bewegung gesetzt, es läuft ein Bewegungszyklus des Rahmens 17 und der Schienen 22 ab, und es ertönt danach wieder das Signal zum Einlegen einer Trägerstange mit Filmen, und diese Vorgänge wiederholen sich in dieser Reihenfolge dauernd.
  • Sobald dabei der zuerst eingelegte Trägerstab von den Schienen 22 in diejenigen Kerben der Behälterränder 7 versetzt wird, welche in der Reihenfolge der Behälter vor der linken Querwand des Behälters 1 liegen, wird dieser Trägerstab beim nächsten Aufwärtsbewegen des Schittens 11 von Ansätzen 18 des Rahmens 17 erfaßt und so hoch gehoben, daß die Gewichte am Ende der an diesem Trägerstab hängenden Filmstreifen sich oberhalb des Randes der Behälter befinden. Danach wird beim weiteren Hochgehen des Schlittens der Rahmen 17 nach links geschoben, da der Winkelhebel @an den Anschlag 20 anstößt und bei der fortgesetzten Verschiebung des Schlittens geschwenkt wird. Dadurch kommt der betreffende Trägerstab oberhalb der Kerben des Behälters 2 mit dem Unterbrechungsbad zu liegen, und die an ihm hängenden Filmstreifen tauchen beim Niedergehen des Schlittens in das im Behälter 2 befindliche Unterbrechungsbad. Der zeitliche Abstand des jeweiligen Einscheltens des Motors und die Zahl ,der Kerben am oberen Rand des Behälters 1 sowie der zeitliche Abstand zwischen dem Ertönen des Signals und dem Einschalten des Motors sind so gewählt, daß die Filme während der vorbestimmten Entwicklungszeit in dem Entwickler hängen, der sich im Behälter 1 befindet.
  • Nachdem die Maschine eine gewisse Zeit in Betrieb ist, befinden sich in allen Behältern Filme, und es werden dann beim Hochschieben des Schlittens 11 zunächst alle in den Behältern 1 bis 5 in Fig. 1 ganz linksbefindlichen Trägerstäbe mit den an ihnen hängenden Filmen und Beschwenungsgewichten über den Rand der Behälter gehoben, daraufhin werden alle anderen Trägerstäbe von den Schienen 22 um einen Kerbenabstand (in Fig. 1 nach links) innerhalb der Behälter versetzt und die über den Behälterrand gehobenen Filme schließlich in den Behälter getaucht, welcher in der, Reihenfolge der Behälter an den Behälter anschließt, aus dem sie hochgezogen wurden.
  • Im Trockenraum 6 werden die Filmstreifen von der zirkulierenden Heißluft getrocknet. Der durch die Leitwände 47 parallel gerichtete Luftstrom verhindert, daß die zu trocknenden, an ihrer Schichtseite klebrigen Filmstreifen einander ,berühren und zusammenkleben. Das von der Luft beim Trocknen der Filme aufgenommene Wasser kondensiert an der Kühlschlange 46, so daß.die Luft nach erneuter Erwärmung am Heizkörper 44 den zu trocknenden Filmstreifen weiteres Wasser entzieht. Am (in der Zeichnung linken) Ende des Trockenraumes können die Rollfilmstreifen fertigentwickelt, fixiert, gewässert und getrocknet entnommen werden.
  • Zweckmäßig ist die Tiefe mindestens des zur Aufnahme des Entwicklers vorgesehenen Behälters 1 größer als dessen Länge und Breite, so daß eine verhältnismäßig kleine Fläche (des Entwicklers mit der Luft in Berührung kommt und das Oxydieren des Entwicklers verzögert wird.
  • Die Rollfilmstreifen können in den Behältern 1 bis 5 einen kleineren Abstand in Richtung der Reihenfolge der Behälter voneinander haben, während im Trockenraum 6 ein größerer Abstand erforderlich ist, um einem Zusammenkleben der Rollfilmstreifen mit Sicherheit vorzubeugen. Die Kerben am oberen Rand des Behälters 6 haben dazu einen größeren Abstand als an den anderen Behältern. Zweckmäßig können sogar die Abstände der Kerben am Behälter 6 in der Transportrichtung zunehmen. Voraussetzung dafür, &ß die Träger dann von Iden Transportschienen 22 im Bereich des Behälters 6 um die größeren Abstände versetzt werden, obwohl der Transportschritt dieser Schienen kleiner ist als diese Abstände, ist dabei eine solche obere Weite der Kerben am oberen Behälterrand und der korrespondierenden Kerben an den Schienen, daß die Träger beim Heben der Schienen von den Flanken der Kerben an den Schienen erfaßt und beim Senken Tier Schienen auf die Flanken der Kerben am Behälterrand aufgesetzt werden.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Entwicklungsmaschine für Rollfilme mit mehreren nebeneinander in einer Reihe angeordneten Behandlungsbehältern, an deren oberen Seitenrändern feste Auflager für die Rollfilmträger und bewegliche Transportschienen für den schrittweisen Transport der Rollfilme durch die Behälter angeordnet sind, wobei ferner eine Hebe- und Transportvorrichtung zum Herausheben der Rollfilmstreifen am Ende eines Behälters und Überführen derselben an den Anfang des nächsten Behälters vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein zum Überführen ,der Träger (9) der Rollfilme (10) von einem Behälter (1 biss 6) zum ben.achharten Behälter dienender Transportrahmen (17) an einem vertikal zwischen zwei Endlagen beweglichen Schlitten (11) unter der Wirkung eines Steuerorgans (19) horizontal verschiebbar ist, welcher Schlitten (11) mit umsteuerbaren Antriebsmitteln (13,15) verbunden ist, wobei ortsfeste Anschläge (20, 21) für das Steuerorgan (19) vorgesehen .sind, welche dieses in,der oberen Endlage des Schlittens (11) für die Vorwärtsbewegung des Transportrahmens (17) und in der unteren Endlage für die Rückführung des Transportrahmens (17) bewegen, und daß die Transportschienen (22) für den schrittweisen Transport der Rollfilme (10) in den Behältern (1 :bis 6) für ihren Antrieb mit einer Kurvenscheibe (32) in Wirkungsverbindung °stehen, welche,durch ein Zugorgan (39) mit einem Antriebsorgan (40) in Verbindung steht, ,das vom Schlitten (11) in seiner oberen Endlage mitgenommen wird, derart, daß die Kurvenscheibe (32) am Ende der Aufwärtsbewegung des Schlittens (11) eine Umdrehung ausführt und die Transportschienen (22) nach einer in sich geschlossenen, dem Versetzen der Rollfilmträger (9) dienenden Bahn bewegt werden.
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerorgan für die horizontale Verschiebung des Transportrahmens (17) aus einem am Schlitten (11) gelagerten Winkelhebel (19) besteht, dessen einer Arm auf den Transportrahmen (17) einwirkt .und dessen anderer Arm reit den ortsfesten Anschlägen (20,21) zusammenwirkt.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurvenscheibe (32) für den Antrieb der Transportschienen (22) durch drei Kreisbögen begrenzt ,und um eine Ecke drehbar ist und von einem innen quadratisch berandeten Rahmen (34) umschlossen ist, der mit den Transportschienen (22) idurch ein Hebelsystem (26 bis 31) verbunden ist.
  4. 4. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsmittel für den Schlitten (11) eine Gewindemutter (15) am Schlitten (11) und eine .damfit zusammenwirkende vertikale Gewindespindel (13) aufweisen, -welche durch einen Antriebsmotor (14) angetrieben wird, der mit einer Einrichtung zusammenarbeitet, welche die Drehrichtung der Spindel (13) umkehrt, nachdem ,der Schlitten (11) seineobere Endlage erreicht hat, wobei eine Programmsteuerung vorgesehen ist, welche in regelmäßigen, einstellbaren Zeitabständen einen den Schlitten (11) aus der unteren Endlage in die obere und zurück in die untere Endlage !bewegenden Arbeitsphase des Antriebs bewirkt und in denselben Zeitabständen ein Signal gibt, welches den Zeitpunkt zum Einsetzen zu entwikkelnder Rollfilmstreifen (10) an der in Richtung der Reihenfolge hintersten Stelle in den ersten Behälter (1) der Reihe bezeichnet.
  5. 5. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenränder (7) der zur Auf- nahme photographischer Bäder bestimmten Behälter (1 bis 5) in regelmäßigen Abständen und die Seitenränder (7) des den Trockenraum bildenden Behälters (6) in-demgegenüber größeren Abständen mit Kerben (8) zur Aufnahme der Rollfilmträger (9) ausgebildet sind und daß die Basis der Kerben im Bereich des Behälters (6) so erweitert ist, daß die Träger (9) auch bei den kleineren Transportschritten,der Transportschienen (22) entsprechend den Abständen der Kerben im Bereich der Behälter (1 bis 5) sicher in die vorgesehenen Kerben gleiten. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 825 047; britische Patentschrift Nr. 654 262; USA.-Patentschriften Nr. 2 545 031, 2 734 436.
DED25234A 1956-12-03 1957-03-23 Entwicklungsmaschine fuer Rollfilme Pending DE1082121B (de)

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DE (1) DE1082121B (de)

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