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DE1198266B - Auf dem Rahmen eines Transportfahrzeugs angeordneter Betonmischer - Google Patents

Auf dem Rahmen eines Transportfahrzeugs angeordneter Betonmischer

Info

Publication number
DE1198266B
DE1198266B DEC21076A DEC0021076A DE1198266B DE 1198266 B DE1198266 B DE 1198266B DE C21076 A DEC21076 A DE C21076A DE C0021076 A DEC0021076 A DE C0021076A DE 1198266 B DE1198266 B DE 1198266B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaft
concrete mixer
mixer according
mixing drum
motor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC21076A
Other languages
English (en)
Inventor
John W Lendved
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rex Chainbelt Inc
Original Assignee
Rex Chainbelt Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rex Chainbelt Inc filed Critical Rex Chainbelt Inc
Publication of DE1198266B publication Critical patent/DE1198266B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28CPREPARING CLAY; PRODUCING MIXTURES CONTAINING CLAY OR CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28C5/00Apparatus or methods for producing mixtures of cement with other substances, e.g. slurries, mortars, porous or fibrous compositions
    • B28C5/42Apparatus specially adapted for being mounted on vehicles with provision for mixing during transport
    • B28C5/4203Details; Accessories
    • B28C5/4206Control apparatus; Drive systems, e.g. coupled to the vehicle drive-system
    • B28C5/421Drives
    • B28C5/4217Drives in combination with drum mountings; Drives directly coupled to the axis of rotating drums

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Preparation Of Clay, And Manufacture Of Mixtures Containing Clay Or Cement (AREA)

Description

  • Auf dem Rahmen eines Transportfahrzeugs angeordneter Betonmischer Die Erfindung betrifft einen auf dem Rahmen eines Transportfahrzeugs angeordneten Betonmischer mit einer an beiden axialen Enden drehbar gelagerten Mischtrommel und einem selbständigen Antriebsmotor für die Mischtrommel.
  • Bei bekannten Vorrichtungen dieser Art sind Mischtrommel und Antriebsmotor getrennt voneinander auf dem Fahrgestell gelagert, und die Kraftübertragung erfolgt über eine Kardanwelle auf ein Getriebe und von hier über eine komplizierte Gelenkverbindung auf die Mischtrommel. Bei dieser bekannten Anordnung werden alle Stöße, die beim Fahren auftreten, auf die Welle und die Antriebsorgane übertragen. Hierdurch ergibt sich ein ungleichmäßiger Eingriff der zusammenwirkenden Teile mit entsprechend erhöhtem Verschleiß.
  • Zweck der Erfindung ist es, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, bei der Verwindungsbewegungen des Fahrzeugrahmens ohne Einfluß auf die Übertragung der Motorkraft auf die Mischtrommel sind.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe wird vorgeschlagen, daß der Antriebsmotor und die Mischtrommel auf einer gemeinsamen Welle angeordnet sind, daß das motorseitige Ende der Mischtrommel über den Antriebsmotor abgestützt ist und daß der Antriebsmotor mit dem Motorgehäuse mittels eines allseitig bewegbaren Gelenks auf dem Rahmen des Transportfahrzeugs gelagert ist. Hierdurch wird erreicht, daß beim Durchfahren von unwegsamem Gelände keine der unvermeidlicherweise auftretenden Verwindungen des Fahrzeugrahmens auf die Antriebsverbindung zwischen Motor und Trommel übertragen wird. Dies ist bei Vorrichtungen der vorliegenden Art deshalb von besonderer Wichtigkeit, weil der Trommelmischer während der Fahrt und damit während des Auftretens von Stößen und Verwindungen angetrieben ist.
  • Es ist zwar bei Betonmischern bekannt, Mischtrommel und Motor in der Weise miteinander zu verbinden, daß für beide eine gemeinsame Abstützung genügt. Diese bekannten Ausführungen verfolgen jedoch einen anderen Zweck, nämlich den, den Antriebsmotor so unterzubringen, daß er zum Schutz gegen Staub und Steine gekapselt werden kann.
  • Nach einem weiteren vorteilhaften Vorschlag der Erfindung ist vorgesehen, daß der Motor ein hydraulischer Sternmotor mit in einer zur Welle senkrechten Ebene angeordneten Zylindern ist. Ein derartiger Antriebsmotor zeichnet sich durch wenige bewegte Teile, gute Regelmöglichkeit und gedrängte Bauweise aus.
  • Weitere Merkmale der Erfindung sind Gegenstand der Ansprüche 3 bis 13. In den Zeichnungen ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es zeigt F i g. 1 einen auf einem Fahrzeug angeordneten Betomnischer in Seitenansicht, F i g. 2 eine Vorderansicht des Antriebsmotors für den Mischer, gesehen in Richtung der Pfeile 2-2 in F i g: 1, F i g. 3 einen lotrechten Schnitt durch den Motor in der Ebene 3-3 in F i g. 2, F i g. 4 einen Teilschnitt durch den hydraulischen Motor, F i g. 5 einen Schnitt durch die Ventilsteuerung des Motors und F i g. 6 ein Schema der hydraulischen Antriebsvorrichtungen.
  • Gemäß F i g. 1 ist in dem rückwärtigen Teil eines Fahrzeugrahmens 2 eines Lastkraftwagens 3 von her--kömmlicher Art eine Mischtrommel 1 drehbar angeordnet. Das Fahrzeug dient sowohl zum Transport wie auch zum Mischen von Beton.
  • Wie insbesondere aus den F i g. 1 bis 3 ersichtlich ist, ist ein Brückenteil 23 zwischen zwei Endplatten 24 befestigt. Die Platten 24 verlaufen dabei unmittelbar an den Außenseiten des Rahmens 2 nach unten. Die Platten 24 sind am Rahmen 2 befestigt und nehmen das Gewicht der Trommel l auf. Ein dreieckiges Fußstück 26 ist unter das Brückenteil 23 und an die danebenliegende Platte 24 angeschweißt und liegt auf dem Rahmen 2 des Fahrzeugs auf. Dieses Fußstück 26 dient der besseren Verteilung der Last. Die Platten 24 sind mit dem vorderen Ende der Z-förmigen Stangen 16 verschweißt, um auf diese Weise eine Verbindung zwischen der vorderen Abstützung 14 und einer hinteren Lagerung 15 der Trommel 1 herzustellen.
  • Ein Stützteil 28 für : eine zweiteilige Pfanne 29 ist mit einer nach unten .verlaufenden Lasche 30 versehen, die mit der Oberseite und der Rückwand des Brückenteils 23 in der Mitte zwischen den Platten 24 verschweißt ist. Ein oberes Halteteil 31 ist lösbar mit dem unteren Stützteil 28 mit Hilfe der einander gegenüber angeordneten Schrauben 32 verbunden, die durch entsprechende Öffnungen im Teil 28 hindurchgehen und in mit Gewinde versehenen öffnungen mit Halteteil 31 festgeschraubt sind. Das Stützteil28 ist mit einem halbkugeligen Rücksprung versehen, welcher nach hinten und oben in Richtung zur Mischtrommel 1 offen ist. In dem halbkugeligen Rücksprung ist eine Lagerkugel 33 angeordnet, die durch das Halteteil 31, das mit einem entsprechend geformten Rücksprung versehen ist, beweglich gehaltem.wird. ; .
  • An der Lagerkugel 33 ist ein Zapfen 34 ausgebildet, der nach oben vorsteht und dessen Achse senkrecht zur Achse der Mischtrommel 1 steht. Der Zapfen 34 ist in einer entsprechenden öffnung in der vorderen Abstützung 14 befestigt. In der Nähe der Lagerkugel 33 ist ein Flansch 35 am Zapfen 34 angeschweißt, der mit Hilfe der Bolzen 36 mit der Antriebs- und Tragvorrichtung verschraubt ist, die auf diese.'Weise ,gegenüber dem Fährzeugrahmen 2 beweglich gelagert wird. - -Die Lagerkugel 33 bildet in Verbindung mit den Rollen 19 eine Dreipunktlagerung für die Mischtrommel 1 und verhindert die Übertragung der Verwindungen des Fahrzeugrahmens auf die vordere Abstützung 14. Infolgedessen können keine Spannungen im Rahmen der vorderen Abstützung 14 auftreten.
  • Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist die vordere Abstützung 14 als ein mehrzylindriger, hydraulischer Sternmotor ausgebildet, der die vordere Drehlagerung der Mischtrommell und den Drehantrieb der Trommel bildet.
  • Die Abstützung 14 besteht aus einem ringförmigen Motorgehäuse 37, mit welchem die Lagerkugel 33 über den Flansch 35 und die Bolzen 36 steif verbunden ist. An dem Gehäuse 37 ist eine vordere Lagerplatte 38 mit Hilfe der Schrauben 39 abnehmbar befestigt, welche .die vordere öffnung des Gehäuses abdeckt. Eine durchgehende Abschluß- und Lagerplatte 40 verschließt die der Trommel zugekehrte Seite des Gehäuses 37.
  • Eine Welle 41 ist in dem in der Mitte der vorderen Lagerplatte 38 und einem in der Mitte der hinteren Lagerplatte 40 angeordneten Lager 42 bzw. 43 drehbar gelagert. Das vordere Lager 42 ist ein herkömmliches doppeltes Zylinder-Rollenlager, während das hintere Lager 43 als sich selbst einstellendes Doppelzylinderrollenlager ausgebildet ist. Da es sich um Lager herkömmlicher Bauweise handelt, ist keine weitere Beschreibung erforderlich.
  • Die Welle 41 geht nach hinten durch die Lagerplatte 40 hindurch und fluchtet mit der Achse der Trommel 1. Die Welle 41 ist fest mit dem vorderen Ende der Mischtrommel 1 verbunden und bildet den vorderen Lagerzapfen der Trommel. Wie insbesondere aus F i g. 3 ersichtlich ist, ist an der Stirnwand 45 der Mischtrommel 1 eine Nabe 44 befestigt. Eine ringförmige Platte 46 ist auf die Innenfläche der Wand 45 und, den innenliegenden Teilen der Nabe 44 aufgeschweißt, um die Nabe, auf diese Weise an der Trommel zu befestigen. Die Nabe 44 und der nach hinten vorstehende Teil der Welle 41 sind bei 47 genutet, so daß eine drehfeste Verbindung zwischen der Welle 41 und der Mischtrommel 1 entsteht. Geeignete Ringmuttern 48 sind auf das entsprechend mit Gewinde versehene äußerste Ende der Welle 41 aufgeschraubt, um die Nabe 44 mit dem verlängerten Ende der Welle 41 zu verbinden. Infolgedessen wird die Drehbewegung der Welle 41 auf die Mischtrommel 1 übertragen, so daß der in der Mischtrommel befindliche Beton entsprechend durchgemischt wird.
  • Die Welle 41 ist mit einer mittigen Längsbohrung 49 versehen, die sich über die gesamte Länge der Welle erstreckt und die mit einem nicht gezeigten Wassertank verbunden werden kann, der seinerseits auf irgendeine geeignete Weise am Fahrzeug, der vorderen Abstützung 14 od. dgl. befestigt sein kann. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung sind die einander gegenüberliegenden Enden der Bohrung 49 -durch geeignete Kappen 50 und 51 verschlossen, die von der Welle 41 entfernt werden können. Eine besonders geeignete Ausführung eines Wasseranschlusses, der bequem an der dargestellten Welle 41 angebracht werden kann, ist bereits bekannt.
  • Die Pfanne 29 für das Gelenk ist am Motorgehäuse 37 über den an der Kugel 33 ausgebildeten Zapfen 34 an einer etwa gegenüber der Hauptebene durch das Gehäuse 37 nach vorn versetzten Stelle befestigt, so daß das hintere Lager 43 im wesentlichen in lotrechter Richtung oberhalb der Kugel 33 liegt. Die über die Pfanne 29, insbesondere beim Bremsen des Fahrzeugs, auf den Rahmen 2 übertragenen Kräfte bestehen aus einer horizontalen und einer vertikalen Komponente, die zusammen eine unter einem Winkel nach vorn und abwärts verlaufende Resultierende ergeben. Da die Bewegung der Pfanne 29 die Kugel 33 nach vorn bringt, wie gezeigt, rückt die Verbindungslinie zwischen dem Lager 43 und der Kugel 33-näher an die resultierende Kraft und verbessert hierdurch die Weiterleitung der horizontalen und vertikalen Kräfte auf den Rahmen 2.
  • Wie insbesondere die F i g. 3 und 4 zeigen, ist mit der Welle 41 ein scheibenförmiger, mit der Welle aus einem Stück bestehender Exzenter 52 verbunden. Bei Drehung der Welle 41 und damit des scheibenförmigen Exzenters 52 wandert der wahre Mittelpunkt der Scheibe auf einem Kreis um die Drehachse herum. Der Exzenter 52 ist am äußeren Umfang mit einem in. axialer Richtung vorstehenden Flansch 53 versehen, der eine verhältnismäßig breite ringförmige Oberfläche bildet, die im Abstand der Innenwand des Motorgehäuses 37 gegenüberliegt. Der scheibenförmige Exzenter 52 wird durch eine Anzahl von mit Druckflüssigkeit betätigten Kolben 54 in Drehung versetzt, wobei die Kolben in radial zum Exzenter 52 angeordneten Zylindern 55 beweglich sind.
  • Der dargestellte Flüssigkeitsmotor besteht aus fünf zusammenwirkenden Kolben 54 und Zylindern 55, die nacheinander mit Druckflüssigkeit 63 beaufschlagt werden, um auf diese Weise die Welle 41 anzutreiben. Obwohl jede beliebige Anzahl von Zyliridenn verwendet werden kann, ist es dennoch erforderlich, mehr als drei Zylinder vorzusehen, damit der Motor selbst anlaufen kann.
  • Das gegenüberliegende Ende der Kolbenstange 65 ist als ein dreieckiger Schuh 71 ausgebildet, dessen Teil 72 im wesentlichen der Breite des Flansches 53 am Exzenter entspricht und der sich in Umfangsrichtung an den Exzenter 52 anlegt. Am Außenumfang des Teils 72 ist auf einer Seite ein radialer Vorsprung 73 angeformt, den ein Sprengring 74 mit einer nach innen vorstehenden Nase übergreift, so daß die Kolbenstange 65 in radialer Richtung fest mit dem Exzenter 52 verbunden ist.
  • In F i g. 4 ist der hydraulische Motor mit seinen oben und rechts davon liegenden Zylindern 55 mit einer Druckflüssigkeit liefernden Quelle verbunden, so daß die einströmende Flüssigkeit 63 die Kolben 54 und damit die Teile 72 der Schuhe 71 nach innen bewegt. Die Richtung der auf den Exzenter 52 ausgeübten Kraft geht nicht durch die Achse der Welle 41 hindurch, so daß sich der Exzenter entgegen dem Uhrzeigersinn dreht. Der obere linke Zylinder 55 liegt mit seiner Mittellinie, die durch die Achse der Welle 41 und den wahren Mittelpunkt des Exzenters 52 hindurchgeht, im Totpunkt. Die unteren links und rechts gelegenen Zylinder sind mit der Niederdruckseite der Druckmittelquelle verbunden, wie nachfolgend beschrieben wird, so daß die Flüssigkeit 63 ausströmen kann und sich die entsprechenden Kolben 54 nach außen bewegen. Die Druckflüssigkeit aufnehmenden und abgebenden Zylinder arbeiten in gegeneinander versetzten Phasen zueinander, wobei sich die Arbeitstakte überschneiden.
  • Wie insbesondere die F i g. 2 und 3 zeigen, sind zwei biegefeste Lenker 79 und 80 drehbar an einem Ende des Gehäuses 37 und an ihrem anderen Ende an einer der Endplatten 24 mit Hilfe geeigneter Gelenkverbindungen 81 befestigt. Diese Gelenkverbindung 81 besteht aus zwei nach innen laufenden Stiften 82, die am Ende der Lenker 79 und 80 angeordnet und mit einer Stützkugel 83 verbunden sind. Die Stützkugeln 83 sind zum Zweck allseitiger Beweglichkeit in entsprechend kugeligen öffnungen angeordnet, die in zwei zusammenpassenden Ansätzen 84 vorgesehen sind. Die Ansätze 84 sind mit dem Gehäuse 37 und der Platte 24 verschweißt. Die Lenker 79 und 80 verhindern seitliche Schwingungen der Trommel und stabilisieren die Pfanne 29.
  • Wie insbesondere die F i g. 1, 3 und 6 zeigen, wird den Zylindern 55 des hydraulischen Motors vorzugsweise eine mit geringer Geschwindigkeit strömende Hochdruckflüssigkeit 63 zugeführt, die von einer geeigneten Druckmittelquelle 85 geliefert wird. Die Druckmittelquelle 85 wird vom Antriebsmotor 6 aus angetrieben.
  • Eine auf dem Gehäuse 37 montierte Ventilsteuerung 87 steht mit der Druckmittelquelle 85 über zwei flexible Leitungen 88 und 89 in Verbindung. Die Leitungen 88 und 89 werden abwechselnd wahlweise mit der Hochdruck- und Niederdruckseite der Druckmittelquelle 85 zur Vorwärts- oder Rückwärtsdrehung der Mischtrommel 1 verbunden.
  • Wie insbesondere die F i g. 3 und 5 zeigen, besteht die Ventilsteuerung 87 aus einem Ventilgehäuse 90, das in einer Öffnung im Motorgehäuse 37 untergebracht ist. In der Außenwand des Ventilgehäuses 90 sind zwei im Abstand nebeneinander angeordnete Eimaß- und Auslaßöffnungen 91 und 92 angeordnet, von denen die Leitungen 88 und 89 ausgehen. Ferner ist eine Anzahl von Verteilungsöffnungen 93 vorhanden, die über die verschiedenen Flüssigkeitsleitungen 62 mit den Zylindern 55 in Verbindung stehen. Im Ventilgehäuse 90 ist ein Drehschieber 94 zwischen den Öffnungen 91 und 92 sowie den Öffnungen 93 gelagert. Der Drehschieber 94 ist mit einer Anzahl von Verteilungsöffnungen 95 versehen, welche nacheinander die Einlaß- und Auslaßöffnungen 91 und 92 mit den einzelnen Verteilungsöffnungen 93 und somit mit den Zylindern 55 verbinden. An dem Drehschieber 94 ist eine Antriebswelle 96 angeordnet, die durch das Ventilgehäuse 90 hindurchgeht und bis in das Motorgehäuse 37 hineinragt. An dem verlängerten Ende der Antriebswelle 96 ist ein Zahnrad 97 befestigt, das über ein geeignetes Zwischenrad 98 mit einem Antriebsrad 99 auf der Welle 41 des Hydraulikmotors in Verbindung steht. Das Zahnrad 98 sorgt für die zeitlich abgestimmte synchrone Bewegung des Drehschiebers 94 mit der Welle 41. Infolgedessen dreht sich der Drehschieber 94 langsam, sobald sich die Welle 41 dreht, und verbindet nacheinander die Einlaß- und Auslaßöffnungen 91 und 92 mit den Verteilungsöffnungen 93, so daß entsprechend Druckflüssigkeit 63 zu bestimmten Zylindern 55 gelangt, während aus anderen Zylindern Flüssigkeit zurückströmt.
  • Das dargestellte Drehschieberventil ist sehr einfach gebaut und arbeitet im Vergleich zu den herkömmlichen Drehventilen stoßfrei.
  • Der zugleich als Lagerung dienende Antriebsmotor nach der vorliegenden Erfindung gestattet eine außerordentlich vorteilhafte Gewichtsverteilung des Fahrzeugs, der Mischvorrichtung und des darin befindlichen Betons auf die Fahrzeugräder, so daß der Anteil des Gesamtgewichts, der auf den Hinterrädern ruht, auf einen Mindestwert gesenkt wird. Es ist daher möglich, eine höhere Gesamtlast zu transportieren.
  • Die erfindungsgemäße Mischtrommel kann leicht auf irgendein herkömmliches Lastfahrzeug montiert und auch leicht bei Bedarf von einem Fahrzeug abgebaut und auf ein anderes aufgesetzt werden.
  • Die Ausgestaltung des Hydraulikmotors als vordere Lagerung der Trommel hat eine Veränderung der verschiedenen auf dem Fahrzeug zu befestigenden Einzelteile zur Folge. Darüber hinaus erhält die Vorrichtung durch die enge Verbindung von Antriebsmotor und Trommel ein moderneres Äußeres.

Claims (1)

  1. Patentansprüche: 1. Auf dem Rahmen eines Transportfahrzeuges angeordneter Betonmischer mit einer an beiden axialen Enden drehbar gelagerten Mischtrommel und einem selbständigen Antriebsmotor für die Mischtrommel, dadurch gekennzeichn e t, daß der Antriebsmotor und die Mischtrommel (1) auf einer gemeinsamen Welle (41) angeordnet sind, daß das motorseitige Ende der Mischtrommel (1) über den Antriebsmotor abgestützt ist und daß der Antriebsmotor mit dem Motorgehäuse (37) mittels eines allseitig bewegbaren Gelenks (29, 33) auf dem Rahmen (2) des Transportfahrzeugs gelagert ist. z. Betonmischer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor ein hydraulischer Sternmotor mit in einer zur Welle (41) senkrechten Ebene angeordneten Zylindern (55) ist. 3. Betonmischer nach Anspruch 1 und 2; dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (41) drehfest mit der Mischtrommel (1) verbunden ist. 4. Betonmischer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zum Verbinden der Mischtrommel (1) mit der Welle (41) die Stirnwand (45) der Mischtrommel (1) eine innen genutete Nabe (44) aufweist, die mit einer äußeren Nutung (47) der Welle (41) zusammenwirkt. 5. Betonmischer nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (41) einen Exzenter (52) trägt, um dessen Umfang die an eine Druckmittelquelle (85) angeschlossenen Zylinder (55) angeordnet sind. 6. Betonmischer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß an dem freien Ende einer jeden Kolbenstange (65) des hydraulischen Sternmotors je ein Schuh (71) angebracht ist, der auf dem Exzenterumfang gleitet. 7. Betonmischer nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Welle (41) ein Drehschieber (94) einer Ventilsteuerung (87) gekuppelt ist. B. Betonmischer nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehschieber (94) eine Antriebswelle (96) aufweist, die über ein Stirnradgetriebe (97, 98) unmittelbar mit der Welle (41) gekuppelt ist. 9. Betonmischer nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das allseitig bewegbare Gelenk aus einer in einer Pfanne (29) gelagerten Kugel (33) besteht, die mittels eines Zapfens (34) mit zur Welle (41) senkrechter Achse am Motorgehäuse (37) befestigt ist. 10. Betonmischer nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Kugel (33) gegenüber der Ebene des hydraulischen Sternmotors so weit nach vorn versetzt ist, daß die Kugel und das hintere, trommelseitige Lager (43) der Welle (41) auf einer etwa lotrechten Ebene liegen. 11. Betonmischer nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (41) als Hohlwelle ausgebildet ist, deren Bohrung (49) der Wasserzufuhr zum Trommelinneren dient. 12. Betonmischer nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Motorgehäuse (37) über eine biegesteife Lenkeranordnung (79, 80) gegenüber dem Rahmen (2) des Fahrzeugs stabilisiert ist. 13. Betonmischer nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Lenker (79, 80) einerseits schwenkbar am Motorgehäuse (37) und andererseits gelenkig am Rahmen (2) des Fahrzeugs befestigt sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 816 670; USA.-Patentschriften Nr: 1734 980, 1828 343, 2 669 131, 2 676 003.
DEC21076A 1959-04-01 1960-03-25 Auf dem Rahmen eines Transportfahrzeugs angeordneter Betonmischer Pending DE1198266B (de)

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US1198266XA 1959-04-01 1959-04-01

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EP0482660A1 (de) * 1990-10-26 1992-04-29 SAUER-SUNDSTRAND GMBH & CO. Mischergetriebeanordnung

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