DE2528035A1 - Schlepper - Google Patents
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Description
A 34 827
Dipl.-Ing. Walter Jackisch 9o i|ini
7 Stuttgart N. Menzetetn.ee 4Q Zd. JUiII
O. van der LeIy 1T.V., Weverskade 10, Maasland, die Niederlande.
"Schlepper".
Die Erfindung betrifft einen Dreiachsschlepper für landwirtschaftliche
Zwecke.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Schlepper
dieser Art so auszubilden, dass er einerseits auch auf schwierigem Gelände eingesetzt werden kann, andererseits aber den Strassenverkehr
möglichst wenig behindert.
Erfindungsgemäss hat der Schlepper Allradantrieb sowie
Vorder- und Hinterradlenkung, und die mittlere Rachachse ist
höhenverstellbar. Hierdurch wird beim Einsatz des Schleppers auf weichem Boden, z.B. auf nassem Acker, eine-sehr gute Bodenhaftung erreicht, weil das mittlere Rad oder Radpaar mit in den Boden eingreift, wobei infolge des Allradantriebes und der Lenkbarkeit von Vorder- und Hinterrädern die Manövrierfähigkeit auch bei sehr schwierigem Gelände erhalten bleibt. Für die Strassenfahrt oder die Fahrt über ebenen, trockenen Boden kann das mittlere Ead oder Radpaar durch Verstellen der Radachse ausser Betrieb gesetzt werden, so dass die Fahrgeschwindigkeit des Schleppers nicht beeinträchtigt wird.
Vorder- und Hinterradlenkung, und die mittlere Rachachse ist
höhenverstellbar. Hierdurch wird beim Einsatz des Schleppers auf weichem Boden, z.B. auf nassem Acker, eine-sehr gute Bodenhaftung erreicht, weil das mittlere Rad oder Radpaar mit in den Boden eingreift, wobei infolge des Allradantriebes und der Lenkbarkeit von Vorder- und Hinterrädern die Manövrierfähigkeit auch bei sehr schwierigem Gelände erhalten bleibt. Für die Strassenfahrt oder die Fahrt über ebenen, trockenen Boden kann das mittlere Ead oder Radpaar durch Verstellen der Radachse ausser Betrieb gesetzt werden, so dass die Fahrgeschwindigkeit des Schleppers nicht beeinträchtigt wird.
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Die Erfindung -wird anhand der Zeichnungen näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht des DreiachsSchleppers nach der
Erfindung,
Fig. 2 eine Draufsicht auf den Schlepper nach Fig. 1,
Fig. 3 eine Vorderansicht des Schleppers nach den Fig. 1
und 2,
Fig. 4 eine Ansicht und teilweise einen Schnitt längs der
Linie IV-IY in Fig. 2,
Fig. 5 einen Schnitt durch ein Schlepperrad längs der Linie
V-V in Fig. 1,
Fig. 6 eine zweite Ausführungsform eines Schlepperrades im Schnitt entsprechend Fig. 5?
Fig. 7 in Axialansicht einen Teil eines der Räder nach den
Fig. 5 oder 6,
Fig. 8 einen Schnitt längs der Linie VIII-VIII in Fig. 7 ·>
Fig. 9 teilweise einen Schnitt und teilweise eine Ansicht
eines Antriebes der- Schlepperräder längs der Linie IX-IX in Fig. 10,
Fig. 10 einen Schnitt längs der Linie X-X in Fig. 9,
Fig. 11 einen Schnitt längs der Linie XI-XI in Fig. 9, Fig. 12 einen Schnitt längs der Linie XII-XII in Fig. 11 .
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Das Schleppergestell weist zwei parallele, horizontale, in Fahrtrichtung A verlaufende und hohle Rahmenlängsträger 1 (Fig. 1,
2 und 3^ auf die nahe der Vorderseite durch eine aus Blech aufgebaute,
als -chstrager dienende Quertraverse 2 verbunden sind, deren Hohe etwa 70 % grosser als der Abstand zwischen den Längsträgern
1 ist. Ferner umfasst das Gestell zwei Motorlager 3, von denen eines in Fig. 1 dargestellt ist, und einen zur Quertraverse 2
parallelen, horizontalen, quer zur Fahrtrichtung A verlaufenden Querträger 4, über den die Längsträger 1 nahe ihren rückwärtigen
Enden miteinander verbunden sind. Das Schleppergestell wird auf jeder Seite von drei in Fahrtrichtung hintereinander angeordneten
Laufrädern d.h. Vorderrädern 55 Mittelrädern 6 und Hinterrädern 7
abgestützt, von denen als Vorderräder 5 und/oder Hinterräder 7 für jede Schlepperseite jeweils ein Zwillingsreifenpaar vorgesehen
sein kann. Der Durchmesser aller Räder ist etwa gleich und beträgt vorzugsweise etwa 150 cm. Der Abstand zwischen den Radachsen
der Vorderräder 5 und der Mittelräder 6 entspricht etwa dem Abstand zwischen den Radachsen der Mittelräder 6 und der
Hinterräder 7- In Seitenansicht nach Fig. 1 liegen die Radachsen
der beiden Vorderräder 5 annähernd in Höhe der Quertraverse 2, welche die beiden Längsträger 1 verbindet. Die Radachsen der
Mittelräder 6 liegen in Seitenansicht etwa auf Höhe der Rückseite des Antriebsmotors 8 und annähernd auf Höhe des rückwärtigen
Motorlagers. Die Radachsen der Hinterräder 7 liegen in Seitenansicht unmittelbar hinter dem hinteren Querträger 4-, Der Antriebsmotor
8 z.B. ein Dieselmotor ist frontseitig auf den Motorlagern
3 abgestützt und erstreckt sich im wesentlichen zwischen den Radachsen
der Vorderräder 5 und der Mittelräder 6. Hinter dem Motor
8 ist eine auf dessen Ausgangswelle eine hydraulische oder mechanische Kupplung 9 vorgesehen, die vom Schlepperfahrer betätigt
werden kann und über deren Ausgangswelle unmittelbar eine hinter der Kupplung 9 liegende Flüssigkeitspumpe 10 anzutreiben
ist. Obwohl ein direkter Antrieb zwischen Kupplung 9 und Pumpe
10 zweckmässig ist, kann zwischen Kupplung 9 und Pumpe 10 auch
ein Zahnradgetriebe 11 zwischengeschaltet sein (Fig. 1 und 2). Hinter dem Antriebsmotor 8 ist ein Treibstoffbehälter 12 vorgesehen,
der im wesentlichen zwischen den Radachsen der Mittelräder 6 und denen der Hinterräder 7 cngeordnet ist.
Ein Teil des Motors 8 und ausserdem der Treibstoffbehäl-
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ter 12 werden durch eine Abdeckung 13 überdeckt, die in Höhe der
Vorderseiten der Mittelräder 6 (Fig. 1) einen Absatz 14 aufweisen,
in dem die Unterseite einer Fahrerkabine 15 hineinragt. In Der Fahrerkabine 15 sind ein Fahrersitz 16, eine Lenkvorrichtung
17 und die zum Betrieb des Schleppers erforderlichen Bedienungsorgane untergebracht. lie Fahrerkabine 15 ist geschlossen und im
Bereich ihrer vorderen Unterkante um eine horizontale, quer zur Fahrtrichtung A verlaufende Achse 18 in bezug auf das Schleppergestell
schwenkbar befestigt. Zu diesem Zweck sind auf der Oberseite der Quertraverse 2 zwei Stützen 19 nach Fig. 1 angeordnet,
die nach oben ragen und an ihren oberen Enden die Achsen 18 abstützen. Die Kabine 15 ist im Bereich ihrer rückwärtigen Unterkante
federnd abgestützt, und zwar z.B. über Gummielemente 20. Im Bereich dieser beiderseits der Kabine liegenden Elemente 20
ist die Kabine 15 in bezug auf das Gestell durch eine nicht dargestellte Verriegelung zu verankern. Die Kabine 15 kann gemeinsam
mit dem Fahrersitz 16, der Lenkvorrichtung 17 und den Bedienungsorganen
um die Schwenkachsen 18 nach vorne in die in Fig. 1 gestrichelt angedeutete Lage geschwenkt werden. Die Abdeckung
ist in dem durch die beiden Bezugsziffern 14 in Fig. 1
angedeuteten Bereich zu öffnen, und zwar durch Entfernen zweier oberer Wandteile, so dass der Motor im Bereich des Absatzes 14
von oben bequem zugänglich ist.
Auf der Oberseite der als Vorderachsträger dienenden Quertraverse 2 ist ein oberer Träger 21 symmetrisch zur vertikalen
Längssymmetrieebene des Schleppers angeordnet, wobei die Endteile des Trägers beiderseits über die vertikale Begrenzung
der Quertraverse 2 hinausragen. Auf der Unterseite der Quertraverse 2 und auch auf der Unterseite der beiden Längsträger 1
ist ein unterer Träger 22 symmetrisch zur vertikalen Längssymmetrieebene angeordnet, dessen Endteile ebenfalls über die vertikalen,
seitlichen Begrenzungen der Quertraverse 2 hinausragen, und zwar etwa gleich weit wie der obere Träger 21. Zwischen
jedem der freien Enden des oberen Trägers 21 und des unteren Trägers 22 ist schwenkbar ein Radmotor 23 angebracht, so
dass diese Radmotoren symmetrisch zur vertikalen Längssymmetrieebene
des Schleppers und ausserdem auf den Innenseiten der betreffenden
Vorderräder 5 liegen. An den Mittelrädern 6 sind ebenfalls Radmotoren 24 vorgesehen und sie weisen diese gleichen Ab-
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stände von der vertikalen Längssymmetrieebene des Schleppers auf
und liegen ebenfalls an den Innenseiten der zugehörenden Räder. In ähnlicher Weise sind Radmotoren 25 für die Hinterräder 7 angeordnet.
Zu diesem Zweck ist nahe der Rückseite des Schleppergestells ein Achsträger 26 vorgesehen, und zwar in Form eines hohlen
und rechteckig3n Blechträgers. Die Abmessungen dieses Achsträgers 26 entsprechen jenen der vorderen Quertraverse 2. Der
Achsträger 26 ist in gleicher Weise wie die als vorderer Achsträger dienende Quertraverse 2 mit einem oberen Träger 27 versehen,
der starr an seiner Oberseite befestigt ist und bei symmetrischer Anordnung auf beiden Seiten über seine vertikalen seitlichen
Begrenzungen hinausragt. Auf der Unterseite des Achsträgers 26 ist ein unterer Träger angebracht, der dem unteren,
der vorderen Quertraverse 2 zugeordneten Träger 22 entsprechend ausgebildet ist.Zwischen den einander entsprechenden Enden des
oberen Trägers 27 und des zugehörenden unteren Trägers sind jeweils
wieder die Radmotoren 25 schwenkbar befestigt, die je
einem der Hinterräder 7 zugehören. Im Gegensatz zu der den vorderen
Achsträger bildenden Quertraverse 2, die starr mit den Längsträgern 1 verbunden ist, ist der hintere Achsträger 26 in
bezug auf das Schleppergestell um eine horizontale, in Fahrtrichtung A verlaufende Achse frei schwenkbar. Daher sind auch
die Radmotoren 25 und die Hinterräder 7 gemeinsam in bezug auf das Gestell schwenkbar. Zu diesem Zweck ist in dem die hinteren
Enden der Tragbalken 1 miteinander verbindenden Querträger 4 ein horizontaler Rohrträger 28 angebracht, dessen Mittellinie
in der vertikalen Längssymmetrieebene des Schleppers liegt und der über einen Teil seiner Länge nach hinten über den Querträger
4 hinausragt. Auf diesem überstehenden Teil ist ein Lager 29 (Fig. 1 und 2) angebracht, das em Achsträger 26 befestigt
ist und mittels dessen der Achsträger 26, die Radmotoren 25 und die Hinterräder 7 um die Mittellinie des Trägers 28 frei schwenkbar
sind.
Der Schlepper ist frontseitig mit einer Dreipunkt-Hebevorrichtung 30 und rückseitig mit einer Dreipunkt-Hebevorrichtung
31 versehen, die beide in bekannter, nicht dargestellter
Weise hydraulisch betätigbar sind. Ferner hat der Schlepper eine vordere Zapfwelle 32 und eine hintere Zapfwelle 33· Die Mittellinien
dieser Zapfwellen verlaufen fluchtrecht zueinander in
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der vertikalen Längssymmetrieebene des Schleppers und liegen in Höhe der Oberseite der Längsträger 1. Beide Zapfwellen sind über
das Zahnradgetriebe 11 antreibbar, wobei die den Zapfwellen 32
und 33 zugeordneten Ausgangswellen des Getriebes 11 vom Fahrergesondert zu schalten sind. Der Fahrer kann ausserdem durch Veränderung
des Übersetzungsverhältnisses des Getriebes 11 bei gleichbleibender Drehzahl des Dieselmotors 8 die Antriebsdrehzahl
der Zapfwellen 32 und 33 ändern.
Durch die starre Anbringung der als Achsträger für die Vorderräder 5 dienenden Quertraverse 2 am Schleppergestell sind
die Vorderräder 5 in Höhenrichtung unnachgiebig geführt; entsprechend
der Ausbildung der Hinterachse als Pendelachse sind die Hinterräder 7 in Höhenrichtung wechselseitig verschwenkbar.
Zur Befestigung der Mittelräder 6 sind, wie Fig. 4 zeigt, im Bereich hinter den Drehachsen der Mittelräder 6 auf der Oberseite
beider Längsträger 1 Böcke 34 mit je einem Lager 35 angebracht.
In den Lagern 35 ist ein Verbindungselement in Form eines Tragrohrs 36 frei drehbar abgestützt. Die Mittellinie des
Tragrohrs 36 verläuft horizontal und quer zur Fahrtrichtung A und die Länge des Tragrohres 36 ist so bemessen, dass dieses
auf beiden Seiten über die Aussenseiten der beiden Längsträger 1 hinausragt. Die Länge des Tragrohres 36 entspricht etwa dem
Abstand zwischen den äusseren, vertikalen Begrenzungsflächen der zugehörenden Radmotoren 24. An einer inneren und einer äusseren,
vertikalen Begrenzungsplatte jedes der Radmotoren 24 sind nach hinten ragende Laschen 37 parallel zueinander und parallel
zu einer vertikalen Ebene vorgesehen, und es sind diese Laschen 37 starr mit den entsprechenden Endteilen des Tragrohres 36 verbunden,
wobei die Umfangsränder der Laschen 37 das Tragrohr 36
umfassen. Die Radmotoren 24 und die an diesen drehbar befestigten Mittelräder 6 sind somit über die Laschen 37 starr am Tragrohr
36 befestigt, das in bezug auf das Schleppergestell um eine Querachse schwenkbar ist (Kurbelachse). Nahe jedem Mittelrad
6, und zwar zwischen dem zugehör enden Radmotor 24 und dem benachbarten Längsträger 1, ist ein hydraulischer oder pneumatischer
Zylinder 38 angeordnet, der über einen Achszapfen 39 schwenkbar
am Längsträger 1 abgestützt ist. Der Achszapfen 39 ist durch die beiden Seitenwände des benachbarten Längsträgers 1 hindurchgeführt
und festgeschweisst. Auf dem aus dem Längsträger 1 heraus-
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ragenden Teil des Zapfens ist ein Lager für den Zylinder 38 befestigt.
Der -um den Achszapfen 39 frei schwenkbare Zylinder 38
erstreckt sich vom Achszapfen 39 aus schräg nach hinten "and oben.
Die auf der vom Achszapfen 39 abgewandten Seite des Zylinders herausragende Kolbenstange 40 trägt an ihrem Ende eine zum Zapfen
39 parallele Achse 41, so dass die Kolbenstange 40 schwenkbar mit zwei beiderseits der Kolbenstange 40 liegenden Zungen 42 zu verbinden
ist, die an dem aus dem zugehörenden Lagerbock 34 herausragenden
Teil des Tragrohres 36 festgeschweisst sind. Die zwei
Zungen 42 liegen zwischen den jeweils einen Kurbelarm bildenden Laschen 37 und dem zugehörenden Längsträger 1. Das andere Mittelrad
6 kann in ähnlicher Weise an einem entsprechenden Zylinder 38
befestigt sein; es kann aber auch für die Achse insgesamt nur ein einziger Zylinder 38 vorgesehen werden. Werden die Zylinder 38 gespeist,
die Kolbenstangen 40 ausgefahren, so schwenkt das Tragrohr 36 in Richtung des Pfeiles B (Fig. 4), wodurch zugleich die
3Ji diesem Tragrohr über die Laschen 37 starr angebrachten Radmotoren
24 und die Mittelräder 6 um die Mittellinie des Tragrohrs 36 in Richtung des Pfeiles B gegenüber dem Schleppergestell
nach oben verschwenkt werden. Werden die Kolbenstangen 40 der Zylinder 38 eingefahren, so werden die Radmotoren 24 und die Mittelräder
6 dem Pfeil B entgegengesetzt nach unten verschwenkt. In einer Mittelstellung, in der die Radachsen der Mittelräder 6 in
gleicher Höhe über dem Boden liegen wie die der Vorderräder 5 und der Hinterräder 7>
nimmt die Kolbenstange 40 in bezug auf den Zylinder 38 die Mittelstellung ein.
Die Vorderräder 5 und die Hinterräder 7 haben identische Stahlfelgen mit Luftreifen mit bei Schlepperreifen üblichen Profilierungen.
Die Mittelräder 6 können eine den Vorder- und Hinterräder entsprechende oder hiervon abweichende Luftbereifung aufweisen.
Zweckmässigerweise sind die Räder schnell austauschbar. Eines dieser Räder (Fig. 5)»ein sogenanntes Käfigrad, hat eine
v.eiter unten zu beschreibende Nabe 43, die auf der Innenseite des
Rades mit einer zur Radachse zentrischen Endplatte 44 versehen ist, die an der Radnabe 43 festgeschweisst ist. An der Nabe 43 sind
eine Anzahl radial verlaufender Speichen 45, hier sechs, festgeschweisst. Jede Speiche 45 wird durch ein Eohlprofil quadratischen
Querschnitts gebildet und ist ausserdem auf der Aussenseite der Endplatte 44 festgeschweisst. An der Nabe 43 sind ausserdem eine
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Anzahl schräg nach aussen verlaufender Hilfsspeichen 46 festgeschweisst,
die auch durch je ein Hohlprofil quadratischen Querschnitts gebildet werden. Die Mittellinien der Hilfsspeichen 46
liegen in einer Kegelflache, deren Spitze auf der Drehachse des
Mittelrades 6 liegt. Die Hilfsspeichen 46 erstrecken sich von
der Nabe 43 in Richtung auf die Aussenseite des Rades 6. Die von
der Nabe 43 abgewandten Endflächen der radialen Speichen 45 und
die der Hilfsspeichen 46 liegen auf einer zur Drehachse des Rades koaxialen Zylinderfläche. lie von der Nabe 43 abgewandten Endflächen
der Speichen 45, die zur Drehachse des Rades senkrecht verlaufen, sind durch eine ringförmige Innenfelge 47 miteinander
verbunden, die durch ein Rechteckrohr quadratischen Querschnitts gebildet ist und die zur Drehachse des Rades koaxial verläuft.
Die von der Nabe 43 abgewandten Endflächen der Hilfsspeichen 46
werden durch eine ringförmige, zur Drehachse des Rades koaxiale, durch ein Rechteckrohr quadratischen Querschnitts gebildete Aussenfelge
48 miteinander verbunden. Die Aussenflächen der Innenfelge 47 und der Aussenfelge 48 liegen in der gleichen, zur Drehachse
koaxialen Zylinderfläche. Die Innenfelge 47 und die Aussenfelge
48 sind durch eine grosse Anzahl z.B. 24 Tragbalken 49 miteinander
verbunden, die durch je ein Hohlprofil quadratischen
Querschnitts gebildet sind, dessen Mittellinie parallel zur Drehachse des Rades verläuft und auf einer zur Drehachse des Rades
koaxialen Zylinderfläche liegt. Die Tragbalken 49 sind in gleichen
Abständen voneinander am Umfang des Rades 6 angeordnet. Mittig zwischen der Innenfelge 47 und der Aussenfelge 48 ist eine
Mittelfelge 50 angebracht, die die gleiche Form und die gleichen
Abmessungen aufweist wie die Innen- und Aussenfelge und die auf der Innenseite der Tragbalken 49 festgeschweisst ist, wobei die
ringförmige Mittelfelge 50 in einer zur Drehachse des Rades 6
senkrechten Ebene verläuft. Die Tragbalken 49 sind an den Aussenseiten der Felgen 47, 48 und 50 befestigt. Die Endflächen der
Tragbalken 49 decken sich mit den ringförmigen Endflächen der Innenfelge
47 und der Aussenfelge 48, die auf der Innenseite bzw. auf der Aussenseite des Rades 6 liegen. Der durch die von der
Drehachse de^s Raies abgewandten Endflächen der Tragbalken 49 gebildete Aussenumfang des Rades hat einen Durchmesser, der dem
Aussendurchmesser der Vorderräder 5 und der Hinterräder 7, vorzugsweise etwa 150 cm, entspricht. Die Breite des Mittelrades 6
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nach. Fig. 5, die durch die Innenbegrenzung der Innenfelge 47 und
die Aussenbegrenzung der Aussenfelge 48 bestimmt ist, entspricht
etwa der zweifachen Breite der Bodenberührungsfläche der Vorderräder
5 und der Hinterräder 7 und beträgt 30 bis 60 % des Raddur
chmess er s, vorzugsweise etwa 50 %.
Die in Fig. 6 dargestellte Ausführungsform eines Mittelrades
6 hat an der Nabe 43 und an der Endplatte 44 radial angebrachte Speichen 515 deren Länge geringer ist als die Länge der Speichen
45 der Ausführungsform nach Fig. 5 Ferner sind auch bei der Ausführungsform
nach. Fig. 6 Hilfsspeichen 46 vorgesehen, die von der
Nabe 43 schräg nach aussen verlaufen und ähnlich wie die Speichen 51 durch Rechteckrohre quadratischen Querschnitts gebildet sind,
deren Mittellinien wiederum in einer Kegelebene liegen, deren Spitze sich mit einem Punkt der Drehachse des Rades 6 deckt. Die
Endflächen der Speichen 51 und der Hilfsspeichen 52 liegen wieder
in einer zur Drehachse des Rades koaxialen Zylinderebene. Die von
der Nabe 43 abgewandten Stirnflächen der Speichen 51 und der Hilfsspeichen
52 sind durch eine Anzahl von Tragbalken 53 miteinander
verbunden, die durch Hohlprofile quadratischen Querschnitts gebildet sind, deren Mittellinien auf einer zur Drehachse des Rades
koaxialen Zylinderebene liegen. Auf der Aussenseite der Tragbalken 53 sind drei Felgen festgeschweisst und zwar eine Innenfelge
54, eine Mittenfelge 55 und eine Aussenfelge 56, die durch je ein
Hohlprofil rechteckigen Querschnitts gebildet werden und ringförmig gestaltet sind, wobei die Aussenflächen in einer zur Drehachse
des Rades koaxialen Zylinderebene liegen. Die Felgen 54 bis 56
sind derart angeordnet, dass deren breitere Seiten parallel zur Drehachse liegen. Im Vergleich, zur Ausführungsform nach Fig. 5
sei bemerkt, dass die Tragbalken 53 sich unmittelbar an die Speichen 51 und 52 anschliessen, während die Felgen 54 bis 56 auf der
Aussenseite der Tragbalken 53 liegen. Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 hingegen schliessen die Felgen 47 und 48 unmittelbar
an die Speichen 45 und 46 an und liegen in diesem Falle zwischen den Tragbalken 49 und den Speichen 45 und 46. Die Felgen 54, 55
und 56 haben die breiten Seiten ihrer Querschnitte dem Boden zugewandt. Diese breiten Seiten haben Abmessungen, die etwa 50 %
grosser sind als die entsprechenden Seiten der Felgen 47, 48 und 50. Zwischen den Felgen 54 und 55 bzw. 55 und 56 wird ein verhältnismässig
schmaler, ringförmiger Spalt gelassen. Auf der Aussen-
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seite jeder der Felgen 54· "bis 56 sind Ansätze 57 angebracht, die
durch pyramidenförmige stählerne Zacken gebildet werden können, die entsprechend der Anzahl der Felgen in drei Reihen am Umfang
des Rades 6 angebracht sind. Sie könnten jedoch auch durch zur Drehachse des Rades 6 koaxiale Ringe gebildet werden, wob3i jeder
Ring zwei abgeschrägte Seitenflächen aufweist. Die Aussenflächen der drei identischen Ansätze 57 bestimmen den Durchmesser
des Mittelrades 6 in der Ausführungsform nach Fig. 6, und dieser entspricht dem Aussendurchmesser des Rades in der Ausführungsform
nach Fig. 5· Dieser ist, wie gesagt, durch den Aussendurchmesser der mit dem Boden in Berührung kommenden Stirnflächen
der Vorderräder 5 und der Hinterräder 7 bedingt.
Der Schlepper kann somit mit luftbereiften Mittelrädern 6 versehen sein, die den Vorderrädern 5 und den Hinterrädern 7 ähnlich
sind, oder er kann Käfigräder in der Ausführungsform gemäss Fig. 5 oder Räder in der Ausführungsform gemäss Fig. 6 aufweisen.
Um diese Räder bequem austauschen zu können, sind sie mit Naben 43 nach den Fig. 7 und 8 versehen. Diese Nabenkonstruktion
ist insbesondere bei den mit Keilnuten versehenen Ausgangswellen 58 der Radmotoren 24 der Mittelräder 6 zu benutzen, lässt sich
aber auch bei den Vorder- und Hinterrädern anwenden. Die Ausgangswelle 58 wird von einer Buchse 59 umgeben, die innen mit der Ausgangswelle
58 entsprechenden Keilnuten versehen ist. Die Aussenfläche der Buchse 59 ist kegelförmig und der Aussendurchmesser des
nahe dem freien Ende der Ausgangswelle ^Q liegenden Teils der
Buchse 59 ist kleiner als der Aussendurchmesser des dem Radmotor 24 zugewandten Endes der Buchse 59· Die Buchse 59 ist an dem dem
Radmotor 24 benachbarten Ende mit einer zu ihrer Achse konzentrischen, ringförmigen Platte 60 versehen, die am Aussenumfeng der
Buchse 59 festgeschweisst ist. An dem von der Platte 60 abgewandten Ende ist die Buchse 59 mit einem Deckelteil 61 versehen, das
in einem vorgegebenen Abstand von der entsprechenden Stirnfläche der Buchse 59 in dieser an deren Innenumfang festgeschweisst ist.
Der Deckel 61 ist mit einer zentrischen Gewindebohrung 62 und einer weiteren exzentrischen Gewindebohrung 63 versehen. Die freie
Stirnfläche der Ausgangswelle 58 ist ebenfalls mit einer exzentrischen Gewindebohrung 64 versehen. Die aus Buchse 59» Platte 60
und Deckel 61 bestehende Einheit lässt sich in bezug auf die Achse 58 durch einen Bolzen 65 festsetzen, der in die Bohrung 63 des
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Deckels 61 und in die Bohrung 64 der Achse 58 geschraubt wxrd.
Die Nabe 4J des Mittelrades 6 hat eine zylindrische Buchse
66 , an der die Endplatte 44 (siehe Fig. 5 und 6) festgeschweisst
ist. Die an der kegelförmigen Buchse 59 festgeschweisste
Platte 60 hat eine Anzahl an ihr festgeschweisster Befestigungsmittel
in der Form von Mitnehmerzapfen 67, die über die Aussenseite der Platte vorstehen und deren Mittellinien parallel
zur Mittellinie der Buchse 59 verlaufen. In der Endplatte 44 sind entsprechende Aufnahmebohrungen vorgesehen, in die im
montierten Zustand (Fig. 8) die über die Platte 60 vorstehenden Zapfen 67 passend eingreifen. Auf der von der Endplatte 44 abgewandten
Seite ist die Buchse 66 mit einem Deckel 68 versehen, der in die Buchse eingeschweisst ist und im Innern derselben
liegt. Der Deckel 68 ist am Aussenrand mit einem ringförmigen Absatz 69 versehen, dessen Innendurchmesser dem Innendurchmesser
der Buchse 59 entspricht, so dass der Deckel 68 mit dem innerhalb des Absatzes verbliebenen, zentralen Ansatz in die Buchse
59 hineinragt. Dies ist in Pig. 8 dargestellt. Die der Ausgangswelle 58 zugewandte Endfläche des zentralen Ansatzes des Deckels
68 liegt dabei mit Abstand von der von der Ausgangswelle 58 abgewandten
Endfläche des Deckelteiles 61, wobei dieser Abstand der Stärke des Kopfes des Bolzens 65 entspricht. Der Deckel 68
hat eine zentrale Bohrung 70 mit Innengewinde, deren Mittellinie sich im montierten Zustand mit der Mittellinie der zentralen
Bohrung 62 im Deckelteil 61 und ausserdem mit der Mittellinie der in der freien Endfläche der Ausgangswelle 58 vorgesehen, mit
Innengewinde versehenen Bohrung deckt. Die die Buchse 66, die Endplatte 44, den Deckel 68 und weitere Teile des Mittelrades
umfassende Einheit wird durch einen zentralen Bolzen 72 an der Ausgangswelle 58, die die Radachse bildet, befestigt. Der Bolzen
wird dazu durch die Bohrung 70 im Deckel 68 und die Bohrung
62 im Deckel 61 in das Gewindeloch 71 der Radachse 58 geschraubt. Der Bolzen 72 klemmt dabei nicht nur das Mittelrad 6 gegen die
Radachse 58, sondern auch die Buchse 59, den Deckel 61 und die Platte 60 fest.
Am Kopf des Bolzens 72 ist eine Seitenfläche eines Halters 73 festgeschweisst, der mit zwei in Abstand voneinander liegenden,
zur Achse des Bolzens 72 parallelen Platten 74- versehen ist, in denen eine zur Mittellinie des Bolzens 72 senkrechte Ach-
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se 75 gelagert ist. um die Achse 75 ist ein Hebel 76 mit !I-förmigem
Querschnitt schwenkbar angebracht, wobei die Schenkel des U-förmigen Querschnittes innerhalb der beiden im Abstand voneinander
liegenden Platten 74- des Halters 73 liegen. Die Achse 75
wird von einer Schraubenfeder 77 umgeben, von der ein Ende gege.1
einen Rand des Halters 73 anliegt, während sich das andere Ende am Steg des im Querschnitt U-förmigen Hebels 76 abstützt, so dass
der Hebel 76 in Richtung des Pfeiles C (Fig. 8) belastet ist. Die
Länge des Hebels 76 ist so bemessen, dass ein Ende in der durch
den Druck der Feder 77 bestimmten Stellung in der Ansicht nach Fig. 8 zwischen zwei nebeneinander liegenden Hilfsspeichen 4-6 des
Mittelrades 6 in der Ausführungsform nach Fig. 5 oder zwischen
zwei benachbarten Hilfsspeichen 52 in der Ausführungsform nach
Fig. 6 liegt.
Bei der Konstruktion nach den Fig. 7 und 8 zur Befestigung
des Mittelrades 6 auf der Radachse eines Radmotors 24- wird die mit
Keilnuten versehene, die Radachse bildende Ausgangswelle 58 stets von der aus Buchse 59, Platte 60 und Deckel 61 bestehenden Einheit
geschützt, so dass auch bei häufigem Austausch von Mittelrädern keine Beschädigung der Keilnuten auftreten wird. Infolge der Kegelform
der Aussenseiten der Buchse 59 kann die Nabe 4-3 eines Mittelrades
6 selbstzentrierend bequem auf die Buchse 59 geschoben werden, worauf das Rad gedreht wird, bis die Zapfen 67 in die Öffnungen
der Endplatte 44 eingreifen und über den Deckel 68 eine Zentrierung gegenüber dem freien Rand der Buchse 59 erreicht ist.
Da die zur Drehachse des Rades 6 konzentrische Stufe des Absatzes 69 passend auf die Innenfläche der Bohrung der Buchse 59 abgestimmt
ist und da die nahe der Endplatte 4-4- liegende Innenfläche der Buchse
66 auf den zylindrischen der Platte 60 benachbarten Teil der Buchse 59 nahe der Platte 60 passt, wird das Rad 6 über zwei in
axial verhältnismässig grossem Abstand zueinander liegende Teile auf der Buchse 59 zentriert. Die Buchse 59 wird in bezug auf die
Radachse über ihre Keilnuten zentriert, die in die Keilnuten der Ausgangswelle 58 passen. Die Buchse 59 ist in bezug auf die Ausgangswelle
58 durch den Bolzen 65 gehaltert, der sich auch nach Lösen, z.B, infolge Erschütterungen nicht nach aussen bewegen kann,
da die Aussenfläche des Kopfes des Bolzens 65 praktisch auf der Innenseite des Deckels 68 anliegt. Das Rad 6 wird durch das Einschrauben
des Bolzens 72 in bezug auf die Buchse 59 und die Aus-
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gangswelle 58 zentriert, wobei als Werkzeug der Hebel 76 benutzt wird, der beim Festziehen des Bolzens 72 in einer nach aussen verschwenkten
Lage gehalten wird. Nach dem Loslassen des Hebels 76
wird dieser unter dem Druck der Feder 77 in Sichtung des Pfeiles
C in die in Fig. 8 dargestellte Stellung geschwenkt, wobei ein unerwünschtes Lösen des Bolzens 72 dadurch verhindert wird, das^
der Hebel 76 im Betrieb zwischen zwei benachbarten Hilfsspeichen
46 oder 52 liegt. Wenn das in Fig. 8 dargestellte Rad 6 entfernt wird und ein luftbereiftes, einem Vorderrad 5 oder einem Hinterrad
7 ähnliches Rad montiert werden soll, so kann die aus Buchse 59, Platte 60 und Deckel 6Ί bestehende Einheit von der Radachse
durch lösung des Bolzens 65 abgenommen werden. Es wird so sichergestellt, dass bei häufigem Austaisch von Mittelrädern 6 in der
Ausführungsform nach Fig. 5 und 6 auch dann wenn Verschmutzungen
auftreten könnten die Radachse 58 nicht mit Kot und dergleichen
in Berührung kommt und auch mechanische Beschädigung der Keilnuten vermieden werden.
An Hand der Fig. 9 bis 12 wird Konstruktion und Wirkungsweise der als Antrieb verwendeten Radmotoren 23» 24 und 25 erläutert.
Die Konstruktion dieser Radmotoren ist im wesentlichen dieselbe für alle Motoren. Geringe Abweichungen treten nur bezüglich
der Gehäuse auf, da die Motoren 23 und 25 in bezug auf die Träger 21, 22 bzw. die entsprechenden Träger nahe den Hinterrädern
7 schwenkbar angeordnet sind und da die Vorderräder 5 und die Hinterräder 7 lenkbar sind, während an den Gehäusen
der Radmotoren 24 der Mittelräder 6 die erwähnten Laschen 37 angebracht
sind, durch die die Radmotoren 24 fest mit dem Tragrohr 36 verbunden sind. Abgesehen von diesen Unterschieden in der Befestigung
der Gehäuse der Radmotoren haben alle Motoren eine identische Ausbildung.
Das Gehäuse jedes Radmotors 23 bis 25 hat zwei parallele
Endplatten 78 und 79· Die Umgangsform dieser Endplatten ist aus Fig. 9 ersichtlich. Zwischen den Endplatten 78 und 79 sind zwei
Wandteile 80 und 81 festgeklemmt, die aus je einem langgestreckten
Stahlstreifen rechteckigen Querschnitts bestehen, dessen Form in Fig. 9 dargestellt ist. Jeder Wandteil ist an verschiedenen
Stellen um imaginäre Linien gekrümmt, die zu den langen Seiten des Wandteiles senkrecht sind. Die Wandteile 80 und 81 sind auf der
Ober- und auf der Unterseite des Radmotors beide mit flanschar-
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tigen Abbiegüngen versehen, wobei sowohl oben als auch unten eine
Abbiegung des Wandteiles 80 in einem Abstand von und parallel zu einer Abbiegung des Wandteiles 81 liegt. Nahe der Oberseite des
Radmotores ist dabei zwischen diesen Abbiegungen ein Block 82 durch
Bolzen 83 festgeklemmt, die jeweils durch ein Loch in der entsprech
enden Abbiegung in ein Gewindeloch in der entsprechenden Seite des Blockes 82 eingeschraubt sind. In ähnlicher V/eise sind die Wandteile
80 und 81 nahe der Unterseite des Motors mit Abbiegungen versehen, die parallel zu- und in einem Abstand voneinander liegen
und zwischen denen ein Block 84 durch Bolzen 85 festgeklemmt ist. Über die Blöcke 82 und 84 dienen für die Druckmittelzufuhr zum
Radmotor.
Die Wandteile 80 und 81 sowie die Blöcke 82 und 84 werden
zwischen den Endplatten 78 und 79 durch Bolzen festgeklemmt, die zu den Platten 78 und 79 senkrecht gerichtet sind. Die Bolzen
und 87 verlaufen durch in den Blöcken 82 bzw. 84 vorgesehene Löcher und die Bolzen 88 sind in gleichen Abständen voneinander
längs der Ausaenseite der Wandteile 80 und 81 angebracht. Die Wandteile werden längs der langen Seite im wesentlichen lose auf
die Endplatten gedrückt.
Die beiden nahezu identischen Endplatten 78 und 79 haben beide eine zentrale Öffnung, in die Lagerhalterungen 89 bzw. 90
eingesetzt werden, die durch Bolzen an den Endplatten 78 bzw. 79 befestigt sind. Die Lagerhalterung 89 bildet die Aufnahme für
ein Lager 91 (Fig. 10) und einen Deckel für dieses, während die Lagerhalterung 90 die Aufnahme für ein Lager 92 bildet und eine
Öffnung aufweist, durch die eine von den Lagern 91 und 92 abgestützte
Antriebswelle, die Motorwelle 93 ragt. Die Antriebswelle
93 ragt über die Endplatte 79 hinaus, und zwar soweit, dass die
Länge dieses Wellenabschnittes etwa der Länge des zwischen den Lagerhalt
erungen 89 und 90 liegenden Wellenabschnittes entspricht.
Der aus dem eigentlichen Motorgehäuse herausragende Teil der Motorwelle 93 wird von einer Buchse 94 umgeben, die innenseitig
Keilnuten aufweist, die auf äussere Keilnuten der Motorwelle 93 passen. Die Büchse 94 wird an dem vom Motorgehäuse abgewandten
Ende durch einen Deckel 95 in Form einer runden Platte abgeschlossen, der am Umfang über Bolzen gegen die Stirnfläche der Buchse
94 verschraubt ist und der eine zentrale Bohrung aufweist, durch
die ein Bolzen 96 eingeführt ist,der in ein Gewindeloch 97 in
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der Stirnfläche der Motorwelle 93 eingeschraubt ist. Der Bolzen 96 fixiert die Buchse 94· in axialer Richtung in bezug auf den aus
dem Motorgehäuse herausragenden Teil der Welle 93· Die Buchse 94-ist
in ihrem längsmittleren Bereich mit einen ringförmigen Plansch 98 versehen, der zur Buchse 94- koaxial liegt und der auf beiden
Seiten und längs des ganzen Umfanges der Buchse 94· an dieser festgeschweisst
ist. Der Flansch 98 trägt eine zur Mittellinie der Welle 93 senkrechte Bremsscheibe 99 >
die über Bolzen 100 am Umfang des Flansches 98 befestigt ist. Die zur Welle 93 koaxiale
Bremsscheibe wird längs eines Teiles des Umfanges von einem Bremssattel 101 mit Bremsklötzen 102 umgeben, die in einem Abstand voneinander
angeordnet sind und zwischen denen die Bremsscheibe 99 liegt. Der Bremssattel 101 ist starr am Gehäuse des Radmotors befestigt.
Fähe dem freien Ende der Buchse 94- ist ein zweiter Flansch 103 an der Buchse 94- befestigt. Der Flansch 103 ist ebenfalls
ringförmig ausgebildet, liegt koaxial zur Mittellinie der Buchse 94- und ist auf beiden Seiten und über den ganzen Umfang
der Buchse festgeschweisst. Am Flansch 103 ist eine Radfelge
über Bolzen 105 festgeschraubt. Die Radfelge 104- ist einem Vorderrad
5 oder einem Hinterrad 7 cles Schleppers zugeordnet und ist
mit einem Luftreifen versehen. Die entsprechende Konstruktion für das Mittelrad ist vorstehend an Hand der Fig. 7 und 8 erörtert.
Da die Buchse 94- in bezug auf die Lagerhalterung 90 im Betrieb
dreht, ist zwischen diesen beiden Teilen eine Abdichtung 106 vorgesehen. Nachdem der Bremssattel 101, der gesondert abgenommen
werden kann, entfernt worden ist, kann der Bolzen 96 gelöst werden,
so dass das ganze Rad 5 oder 7 gemeinsam mit der Buchse 94-von der Welle 93 entfernt werden kann.
Der Block 82 ist mit einem Sackloch und darin mit einem Lager 107 (Fig. 9) versehen, in dem ein Achsschenkelbolzen 108
in bezug auf das Motorgehäuse schwenkbar gelagert ist. Die Mittellinie des Achsschenkelbolzens schneidet die Mittellinie der
Welle 93 senkrecht. Der untere Block 84- ist in ähnlicher Weise mit einem Sackloch für ein Lager 109 versehen, durch das der Radmotor
auf einem unteren Achsschenkelbolzen 110 ruht, der derart angeordnet ist, dass die Mittellinie des Bolzens fluchtrecht zu
der des Bolzens 108 verläuft. Der obere Achsschenkelbolzen 108 ist auf der Oberseite nahe einem der Enden des oberen Trägers 21
(Fig. 3) befestigt, während der untere Achsschenkelbolzen 110
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nahe einem der Enden des unteren Trägers 22 abgestützt wird. Die Konstruktion für die Radmotoren 25 ist vollständig ähnlich und die
Achsschenkelbolzen 108 und 110 ruhen dabei auf dem oberen bzw. unteren Träger an dem Achsträger 26.
Die Fig. 1 und 2 zeigen, dass die beiden Radmotoren 23 bzw.
die beiden Radmotoren 25 jeweils über eine Spurstange 111 bzw. 112
miteinander verbunden sind und dass die Spurstangen horizontal und senkrecht zur Fahrtrichtung A verlaufen. Die Spurstange 111 ist an
beiden Enden schwenkbar mit an den Gehäusen der Radmotoren 23 befestigten Hebeln 113 verbunden; die Spurstange 112 ist in ähnlicher
Weise nahe ihren Enden mit den Gehäusen der Radmotoren 25 über an diesen befestigte Hebel 114 verbunden. Die Spurstangen 111 und 112
werden in bekannter Weise von der Lenkvorrichtung 17 annähernd parallel zu sich selbst bewegt, so dass bei der Lenkbewegung die Radmotoren
23 gemeinsam mit den Vorderrädern 5 bzw. die Radmotoren 25 gemeinsam mit den Hinterrädern 7 sich um die Achsschenkelbolzen
108 und 110 verschwenkt werden. Die Bewegungen der Spurstangen 111 und 112 sind derart aufeinander abgestimmt, dass bei Schwenkung
der Vorderräder 5 eine solche Schwenkung der Hinterräder 7 auftritt, dass die Mittellinien aller Rädachsen 5? 6 und 7 durch den gleichen
Punkt gehen.
Bei den Gehäusen der Radmotoren 24 der Mittelräder 6 sind die Blöcke 82 und 84 ebenfalls vorgesehen. Es fehlen aber die Lager
107 und 109 sowie die Achsschenkelbolzen 108 und 110, da die
Radmotoren 24 durch die vorstehend geschilderte Konstruktion (Laschen 37) mit dem Gestell verbunden sind (Fig. 4).
Auf dem Teil der Welle 93 (Fig. 10), der innerhalb des durch die Endplatten 78 und 79 und die Wandteile 80 und 81 gebildeten Gehäuses
liegt, ist ein zentrales Zahnrad 114A über eine Keilverzahnung angebracht. Der Durchmesser des Teilkreises des geradverzahnten
Zahnrades 114A beträgt etwa 60 % der grössten Abmessung des Gehäuses des Radmotors. Ausser der Antriebswelle 93 sind drei Wellen
116, 117? 115 (Fig. 9 lind 10) vorgesehen, deren Mittellinien
parallel zur Mittellinie der Welle 93 und. somit senkrecht zu einer
zu den Endplatten 78 und 79 parallelen Ebene verlaufen. Im Schnitt
der Fig. 9 liegen die Wellen 115 bis 117 gerade ausserhalb des Teilkreises des Zahnrades 114A . Die Wellen 115 ^is 117 sind nahe den
beiden Enden in Lagern 118 und 119 geführt, die in Lagerhalterungen 120 bzw. 121 angeordnet werden, die durch Bolzen an den Platten 78
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bzw. 79 befestigt sind. Jede der Wellen 115 bis 117 ist am Aussenumfang
mit Keilnuten versehen. Auf jeder der Wellen 115 bis 117 sind ein geradverzahntes Zahnrad 122 und eine unmittelbar
an dieses anschliessende Exzenterscheibe 123 bis 125 angebracht,
wobei die Zahnräder 122 und die Exzenterscheiben 123, 124 oder 125 mit einer der Keilverzahnung der Wellen 115 bis 117 entsprechenden
Keilverzahnung versehen sind. Anstelle von Exzentern können
auch Kurbeln oder dergleichen vorgesehen sein. Auf jedem Exzenter 12J bis 125 ist ein Kugellager 126, 127 bzw. 128 angeordnet (siehe
die Fig. 9 und 10). Die Lager 126 bis 128 werden jeweils von einem
Aussenring 129, 130 bzw. 131 umgeben, so dass die Aussenringe mittels der Lager 126 bis 128 um die Exzenterscheiben 123 bis 125 frei
drehbar sind. Jeder der Aussenringe 129 bis 131 hat eine Bohrung mit Innengewinde, in die die mit entsprechenden Gewinden versehenen
Enden von Kolbenstangen 132, 133 bzw. 134· einschraubbar sind,
so dass die Kolbenstangen fest an den betreffenden Aussenringen befestigt sind. Um die Gesamtabmessungen möglichst klein zu holten,
sind die Aussenringe 129 bis 131 ebenfalls exzentrisch ausgebildet (siehe Fig. 9)· Die Exzentrizität ist derart gewählt,
dass die grösste radiale Breite des Ringes im Bereich der Gewindebohrung für die jeweilige Kolbenstange 132 bis 134- gegeben ist.
Die Einge führen in bezug auf das Gehäuse nur eine geringe Schaukelbewegung aus, so dass die Stellen der geringen Ringdicke stets
annähernd am gleichen Ort in bezug auf das Gehäuse liegen.
Die Kolbenstangen 132 bis 134- sind mindestens drei hydraulische,
doppeltwirkende Zylinder 135, 136 bzw. 137 als Antriebsmitteln zugeordnet. Die Zylinder 135 bis 137 sind um Achsen 138,
139 bzw. 140 mit den Endplatten 78 und 79 schwenkbar verbunden. Die Kolbenstangen 132 bis 134- verlaufen annähernd tangential zum
Teilkreis des Zahnrades 114·. Die Achsen 138 bis 14-0 liegen parallel
zueinander und ihre Mittellinien sind parallel zur Mittellinie der Welle 93 "und somit senkrecht zu den Platten 78 und 79· An den
hydraulischen Zylindern 135 bis 137 sind auf einer Seite derselben Steuerorgane in der Form von Ventilen 14-1, 142 bzw. 143 starr
befestigt.
Der untere Block 83 hat zwei Bohrungen 144 und 145, deren Mittellinien parallel zur Mittellinie der Welle 93 verlaufen und
die an einer Seitenfläche des Blockes 84 ausmünden, wo sie mit Anschlüssen für hydraulische Leitungen 146 bzw. 147 versehen sind,
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über die das Druckmedium zu- und abgeführt wird. Jede der Bohrungen 144 und 145 ist mit drei Seitenbohrungen 148, 149 150
(Fig. 10) versehen, die in der Seitenfläche des Blockes 84 ausmünden, die der Welle 93 zugewandt ist. Jede der Seitenbohrungen
148 bis 150 zur Bohrung 144 ist über eine biegsame Leitung 151 bzw. 152 bzw. 153 mit einem der Anschlüsse der Ventile 141, 142
bzw. 143 verbunden, und zwar mit jenem Anschluss, der dem entsprechenden Ring 129, 130 bzw. 131 am nächsten liegt. Jede der
Seitenbohrungen 148 bis I50 zur Bohrung 145 ist über eine biegsame
Leitung 154, 155 bzw. 156 mit dem zweiten Anschluss des jeweiligen Ventiles 141, 142 bzw. 143 verbunden.
Die Konstruktion der Antriebsmittel, d.h. der hydraulischen Zylinder 135 bis 137 und der Ventile 141 bis 143 wird an
Hand der Fig. 11 und 12 erörtert, welche den dem Exzenter 123 zugeordneten Zylinder 135 nebst Steuerventile darstellen; die Konstruktion
der weiteren Zylinder und Steuerventile ist identisch. Der Zylinder 135 ist an einem Achsblock 157 befestigt, der im
wesentlichen durch einen massiven, insbesondere aus Stahl bestehenden Rechteckkörper mit an den Enden angedrehten Achszapfen
158 gebildet ist, deren Mittellinien fluchten und die Achse 138 bilden. Die beiden Zapfen 158 sind in bronzenen, sphärischen
Gleitlagern 159 abgestützt, die in Halterungen 160 und 161 liegen, welche durch Bolzen an den Endplatten 78 bzw. 79 befestigt
sind. Bei der Wahl dieser Art von Lagern 159 ist die Tatsache berücksichtigt, dass sie verhältnismässig grosse Kräfte übertragen
müssen, ohne dass sich die Zapfen 158 wesentlich bewegen. Der Achsblock 157 weist eine Ausnehmung 162 (Fig. 12) auf, in die
ein Halsteil eines bronzenen Lagers 163 des Zylinders 135 passend hineinragt, wobei eine Stirnfläche des eigentlichen Zylinders mit
enger Passung an der durch den Randbereich der Ausnehmung 162 gebildeten Oberfläche des Achsblockes 157 anliegt. Der Zylinder
wird durch parallel zu seiner Mittellinie verlaufende Bolzen 164 gegen den Achsblock 138 verspannt, wobei die Enden der Bolzen 164 in
ir. Achsblock 157 vorgesehene Gewindelöcher eingeschraubt sind. Auf
der von dem am Achsblock 157 liegenden Lager abgewandten Seite ist ein Bronzelager 155 vorgesehen. Die beiden Lager 163 und 165 haben
Bohrungen, deren Mittellinien fluchten und durch die die Kolbenstange 132 verläuft. Auf der vom Aussenring 129 abgewandten Seite
ragt die Kolbenstange 132 durch das Lager 163 in eine Bohrung
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des Achsblockes 157 hinein, und zwar mit Spiel. In dem Zyiinderrauin
zwischen den beiden einander zugewandten, in einem Abstand voneinander liegenden Endflächen der Lager 163 und 165 ist an der
Kolbenstange 132 ein Kolben 166 befestigt, der eng in die Bohrung des Zylinders 135 passt. In dem Zylinderraum münden zwei Bohrungen
167 und 168 aus, die im Gehäuse des Ventiles 141 vorgesehen sind,
das durch nicht dargestellte Bolzen gegen den Zylinder 135 geklemmt ist. Die Bohrungen 167 und 168 münden unmittelbar neben den den
Zylinderraum begrenzenden Endflächen der Lager 163 und 165 aus (Pig. 12).
Das Gehäuse des "Ventiles 141 hat eine Bohrung 169, deren
Mittellinie parallel zur Mittellinie der Kolbenstange 132 verläuft. Die Bohrung 169 hat fünf in gleichen Abständen voneinander
liegende, ausgedrehte,ringförmige Kammern 170, 171? 171 A,
172 und 172 A. In die Kammern 171 A und 172 A münden Seitenbohrungen
173 bzw. 174 ein, an die die Leitungen 151 bzw. 154 angeschlossen
sind. In die Kammern I70 und 172A münden Seitenbohrungen
175 bzw. 176 aus (Fig. 11), die durch eine Bohrung 177 miteinander in Verbindung stehen, deren Mittellinie senkrecht
zu denen der Bohrungen 175 und 176 und parallel zur Mittellinie der Hauptbohrung 169 verläuft. Die Bohrungen 175 bis 177 verbinden
die Kammern 170 und 172A. In der Hauptbohrung 169 ist ein
Schieber 178 angeordnet, der vier auf der Schieberstange 183 angeordnete Kolben 179-182 umfasst. Der Durchmesser der die Kolben
tragenden Schieberstange 183 ist kleiner als der der Kolben. Die Bohrung 169 durchsetzt das Gehäuse des Ventiles 141 völlig
und die Kolben 179 und 182 liegen stets in den Austrittsöffnungen der Bohrur'· 169 nahe der Aussenflache des Ventilgehäuses.
Der Schieber 1/8 tritt somit auf beiden Seiten aus dem Gehäuse des Ventiles 141 heraus. Aus der in Fig. 12 dargestellten Mittelstellung
des Schiebers 178 ergibt sich, dass beim Zusammenfallen der Innenfläche des Kolbens 179 mit der axial äusseren
Begrenzung der Kammer I70, die Innenfläche des Kolbens 182 sich
mit der axial äusseren Begrenzung der Kammer 172A deckt und die Kolben 180 und 181 gerade die Kammern 171 bzw. 172 abschliessen,
wobei die Breite der Kolben 180 und 181 Jeweils gleich der Breite der Kammern 171 bzw. 172 ist. Auf der von der Exzenterscheibe
abgewandten Seite ist der Schieber 178 mit einem Achszapfen 184 versehen, dessen Mittellinie senkrecht zur Mittellinie der Schie-
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berstange 183 und parallel zur Achse 138 verläuft. Der Achszapfen
184 ist über einen Gewindebolzen an der Schieberstange
befestigt, der in ein Schraubloch in einer Stirnfläche der Stange 183 geschraubt ist. Durch Verdrehung des Bolzens, der über
eine Sicherungsmutter zu verspannen ist, kann der Abstand zwischen dem Achszapfen 184· und dem Schieber 178 eingestellt und
fixiert werden.
An der Endplatte 79 (Pig· 11) ist durch einen Schraubbolzen
185 eine Stütze 186 starr befestigt, die senkrecht zur Platte 79 steht. Fähe dem freien Ende der Stütze 186 ist sie mit
einer Bohrung versehen, deren Mittellinie sich etwa mit der Mittellinie der' Bohrung 169 des Ventiles 141 deckt. In diese mit
Gewinde versehene Bohrung ist ein Gewindebolzen 187 geschraubt, der an dem von der Stütze 186 abgewandten Ende einen Achszapfen
188 trägt. Durch Verdrehung des Gewindebolzens 187 in bezug
auf die Stütze 186 ist der Abstand des Achszapfens 188 zur Stütze 186 einzustellen. Die jeweilige Einstelllage ist über
eine Sicherungsmutter zu fixieren. Die beiden Achszapfen 184 und 188 sind durch zwei identische, in einem kurzen Abstand voneinander
angeordnete, parallele Verbindungslaschen 189 "und 190 miteinander
gekuppelt, die nahe den Enden Löcher zum Durchführen der Achszapfen 184 und 188 aufweisen. Die Mittellinie des Schiebers
178 liegt in einem Abstand von der Ebene, die durch die Mittellinie 191 (E1Lg. 12) der Achse 138 des Zylinders 135 und die
Mittellinie der Welle 115 festgelegt ist. Die Mittellinie des Schiebers 178 kreuzt die Mittellinie 191 senkrecht in einem Abstand,
der etwa dem Innendurchmesser des Zylinders 135 entspricht
Die Wirkungsweise und die Verwendungsmöglichkeiten des Schleppers sind folgende.
Der Schlepper kann nach Wahl mit vier mit dem Boden in Berührung stehenden Hadern d.h. den luftbereiften Rädern 5 und den Hinterrädern
7, also mit zwei hintereinander liegenden Rädern auf Jeder
Seite des Schleppergestelles oder mit sechs mit dem Boden in Berührung stehenden Rädern gefahren werden, wobei im letzteren
Falle auch die Mittelräder 6 den Boden berühren, so dass hintereinander
drei Räder auf Jeder Seite des Schleppergestelles vorhanden sind. Die einzelnen Radpaare, also die Vorderräder 5»
Mittelräder 6 und Hinterräder 7 können einzeln oder auch gruppenweise
angetrieben werden. Es ist somit möglich, nur die Vor-
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derräder 55 nur die Mittelräder 6, nur die Hinterräder 7 oder
nur die beiden Paare 5 und 6, nur die Paare 6 und 7, nur die
Paare 5 und 7 oder alle Radpaare gleichzeitig anzutreiben.
Da jedes Rad einen gesonderten Radmotor hat, der hydraulisch
durch die gleiche Pumpe antreibbar ist, wird die bei der zuletzt genannten Möglichkeit erzielbare Fahrgeschwindigkeit
oder das Antriebsmoment des Paares oder der Paare von Rädern durch die Flüssigkeitsfördermenge der hydraulischen Pumpe 10 bedingt,
an die alle Radmotoren angeschlossen sind. Der Fahrer hat Bedienungsorgane zur "Verfügung, die die Stellung einer Anzahl von Regelventilen
bestimmen, durch die entsprechend der jeweiligen Wahl die Flüssigkeitsfördermenge der hydraulischen Pumpe nur den beiden
Vorderrädern 55 nur den Mittelrädern 6 bzw. nur den Hinterrädern
71 oder zwei Paaren von Rädern 5 und G, 6 und 7 bzw. 5 und 7
oder allen Radpaaren 5, 6 und 7 zugeführt werden kann. Beim Antrieb
von nur einem Paar von Rädern kann die gesamte Flüssigkeitsfördermenge der Pumpe 10 für dieses Radpaar benutzt werden, so
dass unter diesen Umständen die Maximalgeschwindigkeit des Schleppers erzielbar ist (vorzugsweise etwa 30 km/h). Wenn nach Wahl des
Fahrers zwei Radpaare angetrieben (vier Radmotoren) werden sollen, so ist die maximal erzielbare Fahrgeschwindigkeit des Schleppers
selbstverständlich entsprechend niedriger (15 km/h). Wenn alle
Räder mit dem Boden in Berührung stehen und angetrieben werden (sechs Radmotoren), ist die maximale Schleppergeschwindigkeit wieder
entsprechend niedriger (10 km/h). Soll mit verhältnismässig hoher Geschwindigkeit ohne oder mit nur leichter Zuglast über
eine verhältnismässig ebene Strasse gefahren werden, so kann mit nur einem angetriebenen Radpaar (zwei Radmotoren) gefahren werden.
Soll mit massiger Geschwindigkeit und/oder mit einer massigen Zuglast
in hügeligem Gelände gefahren werden/ so können zwei Radpaare (vier Radmotoren) angetrieben werden, und zwar die Vorderräder 5
und die Hinterräder 7· Wenn der Schlepper eine verhältnismässig
grosse Zugkraft ausüben soll, z.B. beim Pflügen, wo zugleich auch ein guter Bodeneingriff notwendig ist, können alle Radpaare (sechs
Radmotoren) angetrieben werden.
Wenn der zu befahrende Boden verhältnismässig weich ist, z.B. nach lange dauerndem Regen, und dem entsprechend die Schlupfgefahr
beim Ausüben einer verhältnismässig grossen Zugkraft gegeben
ist, können Räder gemäss Ausführungsformen nach den Fig. 5
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oder 6 benutzt werden, die auf den beiden Wellen 58 für die Mittelräder
6 in der vorstehend an Hand der Fig. 7 und 8 beschriebenen V/eise montiert werden.
Die Mittelräder 6 können in einer dem Pfeil B in Fig. 4 entgegengesetzten
Richtung durch Betätigung des Zylinders 38 - Einfahren der Kolbenstange 40 - verschwenkt und damit mit einer durch
den Fahrer einstellbaren Kraft auf den Boden gedrückt werden. Beim Einziehen der Kolbenstange 40 schwenken die Zungen 42 um die Mittellinie
des Tragrohres 36, wobei das Tragrohr 36 und die fest an diesem
befestigten Laschen 37 sowie die an diesen befestigten Radmotoren und Räder in einer dem Pfeil B entgegengesetzten Richtung geschwenkt
werden, so dass die Mittelräder gegen den Boden gedrückt werden. Wenn die Mittelräder 6 gemäss der Ausführungsform nach Fig.
5 montiert sind, ruhen die Aussenflachen der Felgen 47, 48 und 50
auf dem weichen Boden und es wird stets eine Anzahl der Tragbalken 49 in den v^irV.ii Boden gedrückt, wobei die entsprechenden Breitseiten
der in den Boden gedrückten Tragbalken die dem Antriebsmoment entsprechende Vorschubkraft auf eine verhaltnismassig grosse
Oberfläche übertragen, so dass die auf dem Boden wirksam werdenden Abscherkräfte verhaltnismassig gering sind. Gewünschtenfalls kann
die Anzahl von Felgen noch erhöht werden, um auch zu einer minimalen
Bodenbelastung zu kommen. Wenn das Mittelrad 6 gemäss der Ausführungsform nach Fig. 6 auf den Achsen 58 montiert ist, wird der
Bodendruck über die verhaltnismassig grosse Oberfläche der Felgen
54 bis 56 verteilt, zwischen denen Spalten vorgesehen sind, durch
die das aus dem Boden hervorgedrückte Wasser entweichen kann. Die Ansätze 57 dringen in den Boden ein und wenn diese Ansätze jeweils
pyramidenförmig ausgebildet sind, so ergeben sich geringe Abscherkräfte. Es sei noch bemerkt, dass die Breite der Mittelräder (und
somit auch die Länge der Seitenflächen der Balken 49) nach den Fig. 5 und 6 verhaltnismassig gross ist; sie entspricht vorzugsweise dem
Zweifachen der Breite der üblichen, käuflich erhältlichen Schlepperräder, die als Vorderräder 5 und Hinterräder 7 verwendet werden. Bei
einem verhaltnismassig grossen Raddurchmesser, vorzugsweise mindestens
150 cm, werden eine verhaltnismassig grosse Anzahl von Balken
49 in den weichen Boden gedrückt. Das Mass, bis zu dem die Mittelräder
6 in den weichen Boden gedrückt werden können d.h. die Höhe, über die die Mittellinien der Achsen 58 unter die durch die Mittellinien
der Radachsen der Vorderräder 5 und der Hinterräder 7 gehende
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Ebene abgesenkt werden können, ist in Fig. 1 durch die untere, durch gestrichelte Linien 6' angedeutete Radbegrenzung angegeben.
Sollen die Mittelräder 6 nicht mit dem Boden in Berührung stehen, z.B. beim Fahren über einen verhältnismässig festen Boden
bei massiger Zugbelastung oder beim Fahren über eine Strasse, wenn nur die Vorderräder 5 oder die Hinterräder 7 angetrieben werden oder
beide, so können sie vom Boden abgehoben werden, wozu der Fahrer den Zylinder 38, also die Kolbenstange 40 ausfährt, so dass die Zungen
42, das Tragrohr 36, die Laschen 37 und somit auch die beiden Radmotoren 24 und die Räder 6 in Richtung des Pfeiles B nach oben
geschwenkt werden. Die Mittelräder 6 können so in eine Lage überführt werden, wie sie in Fig. 1 durch die einen Teil der Radbegrenzung
andeutenden gestrichelten Linien 61' angegeben ist. Der Fahrer
kann durch Steuerung selbstverständlich alle Zwischenstellungen zwischen bl und 6'' erreichen. In der Stellung 6'' sind die Mittelräder
somit nicht mit dem Boden in Berührung und werden auch nicht angetrieben.
Beim Fahren über unebenes Gelände besteht die Möglichkeit, dass nicht alle /orderräder 5 und Hinterräder 7 stets mit dem Boden
in Berührung sind, so dass die Schlupfgefahr beträchtlich vergrössert
wird. Mit Rücksicht darauf sind die beiden Hinterräder 7■>
die starr an ihrem Achsträger 26 befestigt sind, über diesen um eine horizontale, in der Fahrtrichtung A verlaufenden Achse frei
schwenkbar. Diese Schwenkachse wird durch die Mittellinie des Rohrträgeis
28 gebildet, um die das Lager 29 des Achsträgers 26 frei schwenkbar ist. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass bei Abstützung
beider Vorderräder 5 auf dem Boden auch stets die beiden Hinterräder 7 auf dem Boden stehen.
Die Vorderräder 5 sind beide jeweils um eine aufwärts gerichtete
Achse, in dieser Ausführungsform vertikale, durch die Mittellinien der Achsschenkelbolzen 108 und 110 gebildete Achse zur
Lenkung schwenkbar. Dies gilt auch für die Hinterräder 7· Die zu ziehenden und/oder zu tragenden Lastungen können an den bekannten
Dreipunkt-Hebevorrichtungen 30 und 3Ί auf der Vorder- bzw. Rückseite
des Schleppers befestigt werden. Die an diesen Hebevorrichtungen angebrachten Werkzeuge können durch die vordere Zapfwelle
32 bzw. die hintere Zapfwelle 33 angetrieben werden.
Abgesehen von den Befestigungen sind die Radmotoren 23 bis
25 in ihrer Konstruktion identisch. Ihre Wirkungsweise wird an
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-τ»
Hand der Fig. 9 bis 12 erörtert. Die drei Zahnräder 122 stehen mit
dem zentralen Zahnrad 114- in Eingriff, das, ähnlich wie das züge
hörige Rad fest an der Motorwelle 93 befestigt ist. Da die Zahnräder
122 und auch die Exzenter 123, 124 und 125 drehfest auf den zugehörigen Wellen 115-117 befestigt sind, wird beim Antrieb der
Exzenter 123 bis 125 auch die jeweilige Welle 93 angetrieben. Jeder
der Exzenter 123 bis 125 wird über den mit ihm gekuppelten, doppeltwirkenden, hydraulischen Zylinder 135 bis 137 angetrieben, wobei
die Zylinder über die Leitungen 151» 152 und 153, die Bohrung 144
und die biegsame Leitung 146 an die Druckseite und über die Leitungen 154, 155 und 156, die Bohrung 145 und die biegsame Leitung
147 an die Saugseite der Pumpe 10 angeschlossen sind. In dieser Ausführungsform sind drei Antriebseinheiten, jeweils bestehend aus
Zylinder und Kurbel vorgesehen; es können aber auch mehr Antriebseinheiten vorgesehen sein.
Die Antriebseinheiten befinden sich, bezogen auf einen Moment, jeweils in verschiedenen Arbeitslagen, und zwar sind die Zylinder
verschieden weit ausgefahren. Der Versatz ist derart, dass, bezogen auf die Exzenter 123-125 bei einer Anzahl von drei Antriebseinheiten für das Zahnrad 114A ein Phasenunterschied von 120° auftritt.
Wenn somit einer der Exzenter, bezogen auf die Schwenkachse 138-140 des zugehörigen Zylinders, im oberen oder im unteren Totpunkt
steht, so sind die beiden anderen Exzenter gegenüber ihren Totpunktslagen versetzt. Bei Druckflüssigkeitszufuhr bewegen sich
die Kolbenstangen 132 bis 134 in bezug auf die zugehörenden Zylinder
135 bis 137 nach innen oder nach aussen und bei jeder Bewegung
wird, wenn der zugehörige Exzenter nicht gerade in dem oberen oder
unteren Totpunkt steht, über die Kolbenstange ein Moment an der zugehörigen Welle 115 bis 117 erzeugt, das auf das zentrale Zahnrad
114A und die Radachse 93 übertragen wird.
Aus den Fig. 11 und 12 geht hervor, dass der Zylinder 135 während eines Zyklus um die auf der von der Welle 115 abgewandten
Seite des Zylinders liegende Mittellinie 191 schwenkt, wobei diese Schwenkbewegung verhältnismässig klein ist und nur einen kleinen
Winkelanschiag nach beiden Seiten der durch die Mittellinie 191 und
die Mittellinie der Welle 115 bestimmten Ebene zur Folge hat. Da das Gehäuse des Ventiles 141 fest am Zylinder 135 befestigt ist und
die Schieberstange 183 über die Verbindungslaschen 189 mit einem in bezug auf das Gehäuse des Radmotors feststehenden Punkt verbun-
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den Ist, wird die Schieberstange 183 während der Schaukelbewegung
des Zylinders 135 um die Mittellinie 191 in bezug auf das Gehäur^·,-des
Ventiles 14-1 verschoben. Über diese Relativbewegung wird erreicht,
dass die unter Druck zugeführte Flüssigkeit und die durch den Kolben 166 verdrängte, crucklose Flüssigkeit zu den rieht ^-£en
Zeitpunkten zu- und abgeführt wird. Wenn der Zylinder 135 um die Mittellinie 191 in der dem Drehsinn D des Exzenters 123 entsprechenden
Richtung aus der in Fig. 12 dargestellten Lage, die der unteren Totpunktstellung des Exzenters 123 entspricht schwenkt,
so wird die Schieberstange 183, deren Bewegung durch die Stützen 186 in bezug auf das Gehäuse des Radmotors teilweise bedingt ist„
in bezug auf das Gehäuse des Steuerventiles 141 in Richtung des Pfeiles Ξ verschoben. Infolge dieser Bewegung gibt der sich verschiebende
Kolben 181 die Ringkammer 172 frei, so dass die durch
die biegsame Leitung 151 unter Druck zugeführte Flüssigkeit durch
die Kammer 171A, die Kammer 1?2 und die Bohrung 168 in den Raum
zwischen dem Kolben 166 und dem Lager 163 eintreten kann. Infolgedessen bewegt sich der Kolben 166 in bezug auf das Zylindergehäuse
nach unten (Fig. 12), wodurch über den Aussenring 129, die Exzenterscheibe
123 und die Welle 115 das Zahnrad 122 in Richtung
des Pfeiles D und das Zahnrad 114a in der entgegengesetzten Richtung gedreht wird. Die zwischen dem Kolben 166 und dem Lager 165
vorhandene Flüssigkeit wird während dieser Bewegung des Kolbens über die Bohrung 167, die Kammer 171, die gegen die Kammer 170 geöffner
-ird, die Kammer 170, die Bohrung 177, die Kammer ';72λ und
über die Leitung 154 zur Pumpe 10 zurückgeführt. In der oberen Totstellung
des Exzenters 123 nimmt die Schieberstange 183 wieder die in Fig. 12 dargestellte Stellung ein. Wird der Exzenter 123 über
diese obere Totpunktstellung hinaus in Richtung D weitergedreht,
so verschiebt sich die Schieberstange 183 in bezug auf das Gehäuse
des Steuerventiles 141 in der dem Pfeil E entgegengesetzten Richtung.
In entsprechender Weise ergibt sich für den Kolben 180 eine Verschiebung in der dem Pfeil E entgegengesetzten Richtung gegenüber
der Kammer 171, so dass eine Verbindung zwischen der Druckleitung 151, der Kammer 17IA, der Kammer 171, der Bohrung 167 und
dem Raum zwischen dem Kolben 166 und dem Lager 165 hergestellt wird, und der Kolben 166 unter dem Einfluss der Druckflüssigkeit
nach oben (Fig. 12) verschoben wird. Da durch die entsprechende Bewegung des Kolbens 181 in der dem Pfeil E entgegengesetzten
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Richtung auch die Kammer 172 freigegeben ist, wird die vom Kolben
166 verdrängte, zwischen diesem und dem Lager 163 vorhandene Flüssigkeit über die Bohrung 168, die Kammer 172, die Kammer 172A
und die Leitung 154· z-ur Pumpe 10 zurückgeführt. Jeder Exzenter
wird aber den oberen und unteren Totpunkt durch die Trägheitskräfte
der sich bewegenden Masse des Schleppers mitgenommen, wobei diese
Kräfte auf den Exzenter 123 über die Welle 93 und das Zahnrad Λέ2
übertragen werden. In den Totpunkten übt die Flüssigkeit keine Kraft aup den Kolben 156 aus, da die Kolben 180 und 181 in dieser
Stellung die Kammern 171 und 172 absperren. Ausserhalb der den beiden
Totpunkten entsprechenden Stellungen wird stets die volle Kraft auf den Kolben 166 ausgeübt. Die vorstehend geschilderte Wirkungsweise
des Steuerventiles 141, des Zylinders 135 und des Exzenters
123 ist auch für die beiden anderen Antriebseinheiten gegeben. Die Zylinder sind so angeordnet, dass die die Radachsen senkrecht kreuzenden
Kolbenstangen möglichst direkt auf die Radwellen einwirken können, wobei sich durch das verhältnismässig grosse Zahnrad 114!
eine verhältnismässig grosse Übersetzung mit entsprechend grosser Drehmoment ergibt. Der Drehmoment bleibt dabei über einen Zyklus
im wesentlichen konstant. Bei einer noch grösseren Anzahl von Zylindern
ergibt sich ein noch gleichmässigerer Drehmomentenverlauf. Auch die pro Zyklus umlaufende Flüssigkeitsmenge ändert sich verhältnismässig
wenig. Die Änderung ist umso geringer, je mehr Räder
angetrieben werden, da bei jedem Radmotor eine Phasenverschiebung in bezug auf die anderen Motoren durchgeführt werden kann.
Das der Welle 115 zugewandte Ende der Kolbenstange 132 ist
fest in einem im Aussenring 129 vorgesehenen Schraubloch befestigt. Da der Zylinder 135 um die Mittellinie 191 eine Schaukelbewegung
vollführt, folgt der Aussenring 129 dieser Bewegung, wobei die Exzenterscheibe 123 innerhal'■ des Innenumfanges des Aussenringes 129
umläuft. Der Aussenring 129 ist exzentrisch ausgebildet, da an der Befestigungsstelle der Kolbenstange 132 verhältnismässig viel Material
für die Stangenbefestigung erforderlich ist, auf der gegenüberliegenden
Seite dagegen nicht, so dass die exzentrische Ausbildung zu einer Raum- und Materialersparnis führt.
Wenn mittels eines vom Fahrer betätigbaren Schiebers beim Abschalten eines Radpaares oder zweier Radpaare rro Zeiteinheit
den weiteren Radmotoren eine grö'ssere Druckflüssigkeitsmenge zugeführt
wird, nimmt die Geschwindigkeit der Kolben 166 proportio-
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naI zu.
Das Gehäuse jedes Radmotores ist besonders einfach zusammengebaut,
da zwischen zwei identischen Endplatten 78 und 79 die weitere
Begrenzungswand in Form der Wandteile 80 und 81 lediglich duxch Bolzen 88 festgeklemmt wird. Dieser Aufbau der Radmotorgehäuse eignet
sich vorzüglich für die Massenproduktion , zumal auch der Einbau der Zahnräder, der Zylinder mit Steuerventilen, der Exzenter
sowie der hydraulischen Leitungen bequem und übersichtlich durchgeführt werden kann. Die Befestigung dieser Einzelteile erfolgt zunächst
an einer der Endplatten 78 oder 79 mit den lose darauf gesetzten V/andteilen 80 und 81, die bereits an den Blöcken 82 und 84
befestigt sind. Nach dem Anbringen von im vorliegenden Falle drei Sätzen identischer Einzelteile kann die andere Endplatte auf die
Wandteiie 80 und 81 gelegt werden und es können die Teile anschliessend
über die Bolzen 86, 87 und 88 zusammengefügt werden.Hierdurch entfallen sonst übliche, verhältnismässig teuere Giessteile.
Bei Kurvenfahrt, bei der durch den vom Fahrer bestimmten rüadauBsehlag Drehzahldifferenzen zwischen den beiden Räder eines
Paares bedingt sind, stellt sich die Zufuhr der Druckflüssigkeit zu den beiden Radmotoren des Radpaares selbsttätig derart ein,
dasε das schneller laufende Rad mit einer proportional grösseren
Flüssigkeitsmenge pro Zeiteinheit versorgt wird als das andere Rad, da die Zufuhrleitungen 146 beider Radmotoren eines Radpaares unmittelbar
miteinander verbunden sind, so dass die von der Pumpe 10 zugeführte Flüssigkeitsmenge sich selbsttätig den unterschiedlichen
Umlaufgeschwindigkeiten anpasst. Da die Rücklaufleitungen 147 der
beiden Radmotoren eines Radpaares auch miteinander verbunden sind, ergibt sich auch im Rücklauf eine entsprechende Anpassung.
Der Schlepper kann selbstverständlich mit mehr als drei Radpaaren versehen werden, wobei die zwischen den vorderen- und hinteren
Radpaaren liegenden Radpaare durch die Konstruktion nach Fig. 4 höhenverstellbar sind.
-Patentansprüche-
509883/034A
Claims (1)
- Patentanwalt Dipl.-Ing. Walter JacWech7 Stuttgart N. Menzelstraße4«PATENTANSPRÜCHE1. \ Schlepper für landwirtschaftliche Zwecke mit einem Motor , in einer Seitenansicht gesehen, mindestens drei in bezugauf die !Fahrtrichtung hintereinander angeordneten Rädern, dadurch gekennzeichnet, dass die drei Räder alle vom Schleppermotor (8) antreibbar sind und das Vorderrad (5) und Hinterrad (7) lenkbar sind, während das Mittenrad (6) in und aus einer Arbeitsstellung führbar ist.2. Schlepper nach Anspruch 1 mit drei Radpaaren, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Räder (6) des mittleren Radpaares eine gemeinsame Achse (36) haben und gemeinsam höhenverstellbar sind.3. Schlepper nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die gemeinsame Achse (36) schwenkbar am Schleppergestell gelagert ist.4. Schlepper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das mittlere Rad (6) um eine horizontale, quer zur Fahrtrichtung (A) verlaufende Achse schwenkbar ist.5. Schlepper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Gas mittlere Rad (6) mit mindestens einem hydraulischen oder pneumatischen Stellzylinder (38) bewegbar ist.6. Schlepper nach Anspruch 55 dadurch gekennzeichnet, dass der Stellzylinder (38) aufwärts gerichtet ist.7. Schlepper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vorrichtung zur Erzeugung eines erhöhten Bodendruckes des mittleren Rades (6) oder Radpaares vorgesehen8. Schlepper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse des mittleren Radpaares vom Fahrersitz aus unter eine durch die Achsen der vorderen und hinteren Radpaare gehende Ebene führbar ist.9. Schlepper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse des mittleren Radpaares vom Fahrersitz aus über eine durch die Achsen der vorderen und hinteren Radpaare gehende Ebene führbar ist.10. Schlepper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch609883/0344gekennzeichnet, dass die Räder (5 "bis 7) nahezu gleichen Aussendiirchmesser aufweisen.11. Schlepper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das höhenverstellbare mittlere Rad (6) einen Aussendurchmesser von etwa 150 cm aufweist.12. Schlepper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Räder (6) des mittleren Radpaares breiter sind, als die Räder (5, 7) des vorderen und hinteren Radpaares.13. Schlepper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die in axialer Richtung gemessene Breite des mittleren Rades (6) 30 bis 60 % seines Aussendurchnessers beträgt.Schlepper nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite des mittleren Rades (6) etwa 50 % seines Aussendurchmessers beträgt.15- Schlepper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das mittlere Rad (6) mindestens zwei /mit Abstand voneinander liegende Felgen (47, 48, 50 ; 54, 55» 56) aufweist, die durch Träger (49; 53) miteinander verbunden sind.16. Schlepper nach Anspruch 15·> dadurch gekennzeichnet, dass die Träger (49) auf den Aussenseiten der Felgen (47, 48, 50) angebracht sind.17· Schlepper für landwirtschaftliche Zwecke m-it einem Motor und, in einer Seitenansicht gesehen, mindestens drei in bezug auf die Fahrtrichtung hintereinander angeordneten Rädern, insbesondere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens das mittlere Rad (6) mindestens zwei mit Abstand voneinander liegende Felgen (47, 48, 50) aufweist, die durch auf der Aussenseite der Felgen angeordnete Träger (49) miteinander verbunden sind.18. Schlepper nach einem der Ansprüche 15 bis 17y dadurch gekennzeichnet, dass die Träger (49, 53) nahezu parallel zur Radachse verlaufen.19· Schlepper nach einem der Ansprüche 15 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Träger (49, 53) Abstand voneinander haben.509883/034420. Schlepper nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Träger (53) auf den Innenseiten der !eigen (54- "bis 56) angebracht sind.21. Schlepper nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Aussenseite jeder Felge (54- "bis 56) Ansätze (57) angebracht sind.22. Schlepper für landwirtschaftliche Zwecke mit einem Motor und, in einer Seitenansicht gesehen, mindestens drei in bezug auf die Fahrtrichtung hintereinander angeordneten Rädern, insbesondere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das mittlere Rad (6) mindestens zwei mit Abstand voneinander liegende Felgen (54- bis 56) aufweist, die auf ihrer Aussenseite mit Ansätzen (.57) versehen sind.23. Schlepper nach Anspruch 21 oder 22, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Felge (54- bis 56) mehrere mit Abstand voneinander liegende Ansätze (57) trägt.24. Schlepper nach einem der Ansprüche 21 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Felge (54- bis 56) einen umlaufenden Ansatz (57) aufweist.25· Schlepper nach Anspruch 24-, dadurch gekennzeichnet, dass die Ansätze (57) im Radialschnitt kegelstumpffb'rmig ausgebildet sind.26. Schlepper nach einem der Ansprüche 15 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Felgen Hohlprofile mit eckigem Querschnitt sind.27. Schlepper nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass die Felgen (47, 48, 50) quadratischen Querschnitt haben.28. Schlepper nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, dass die Felgen (54, 55, 56) rechteckigen Querschnitt haben.29. Schlepper nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dassdie Längsseite der rechteckförmigen Querschnittsfläche der Felgen (54, 55, 56) parallel zur Radachse verläuft.30. Schlepper nach einem der Ansprüche 15 bis 29, dadurch gekennzeichnet, dass die Felge (47, 48, 50; 54 bis 56) von Speichen509883/0344(4-6, 52) abgestützt sind, deren Längsmittellinien auf dem Hantel eines gedachten Kegels liegen.31. Schlepper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch Gekennzeichnet, dass auf der Achse (5S) des mittleren Radpaares unterschiedliche Räder befestigbeir sind.32. Schlepper für landwirtschaftliche Zwecke mit einem Motor und, in einer Seitenansicht gesehen, mindestens drei in bezug auf die Fahrtrichtung hintereinander angeordneten Rädern, insbesondere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Achse (58) des mittleren Radpaares unterschiedliche Räder befestigbar sind.33· Schlepper nach Anspruch 3I oder 32, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden der Radachse (58) von einer Buchse (59) umgeben sind und dass das mittlere Rad (6) an der Buchse befestigbar ist.34-. Schlepper nach Anspruch 33? dadurch gekennzeichnet, dass die Buchse (59) kegelstumpffb'rmig mit konstanten Innendurchmesser ausgebildet und in Richtung auf das freie Ende der Radachse (58) verjüngt ist.35. Schlepper nach Anspruch 33 oder 34-, dadurch gekennzeichnet, dass die Buchse (59) Eiit nur einem Bolzen (65) gegenüber der Radachse (58) lagezusichern ist.36. Schlepper nach Anspruch 35» dadurch gekennzeichnet, dass der Bolzen (65) von der ITabe (4-3) des mittleren Rades (6) gesichert ist.37· Schlepper nach einem der Ansprüche 33 bis 36, dadurch gekennzeichnet, dass die Buchse (59) an ihrer Innenseite mit Keilnuten versehen ist.38. Schlepper nach einem der Ansprüche 33 his 37 5 dadurch gekennzeichnet, dass die Buchse (59) einen mit Kupplungsteilen (67) versehenen Flansch (60) aufweist.39. Schlepper nach Anspruch 38, dadurch gekennzeichnet, dass die Buchse (59) mit clen Kupplungsteilen (67) gegenüber dem mittleren Rad (6) in eine Lage einzustellen ist.l\-C. Schlepper nach Anspruch 38 oder 39-> dadurch gekennzeichnet,609883/03442528039decs die Kupplungsteile auf. dem Flansch (60) angebrachte Nocken (67) sind.41. Schlepper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das mittlere Rad (6) mit nur einem Gewindebolzen (72) auf der Radachse (58) befestigbar ist.42. Schlepper nach Anspruch 41, dadurch gekennzeichnet, dass am Gewindebolzen (72) ein federbelasteter durch die Speichen (46, 52) gehalterter Hebel (76) gelagert ist.43. Schlepper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die auf einer Seite des Schleppers angeordneten Räder (5 bis 7) unabhängig voneinander bewegbar sind.44. Schlepper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Radpaar, vorzugsweise das rückwärtige Radpaar, um eine in Fahrtrichtung (A) liegende Achse (28) in bezug auf das Schleppergestell frei schwenkbar ist.45. Schlepper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlepper auf seiner Vorder- und Rückseite jeweils eine Hebevorrichtung (30, 31) aufweist, die in der Nähe der lenkbaren Räder (5 bzw. 7) liegt.46. Schlepper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlepper auf seiner Vorder- und Rückseite mit jeweils mindestens einer .Zapfwelle (32, 33) versehen ist, die in der Nähe der lenkbaren Räder (5, 7) liegt.47. Schlepper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Achsen des vorderen Radpaares in Höhenrichtung tinverschwenkbar am Schleppergestell gelagert sind.509883/0344
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