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DE1197391B - Stossschutzeinrichtung fuer Schleusentore - Google Patents

Stossschutzeinrichtung fuer Schleusentore

Info

Publication number
DE1197391B
DE1197391B DEM57916A DEM0057916A DE1197391B DE 1197391 B DE1197391 B DE 1197391B DE M57916 A DEM57916 A DE M57916A DE M0057916 A DEM0057916 A DE M0057916A DE 1197391 B DE1197391 B DE 1197391B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shock
protection device
lock
shock protection
damping
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM57916A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Schneider
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MAN AG
Original Assignee
MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG filed Critical MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
Priority to DEM57916A priority Critical patent/DE1197391B/de
Priority to AT680964A priority patent/AT252132B/de
Priority to CH1037064A priority patent/CH432393A/de
Publication of DE1197391B publication Critical patent/DE1197391B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02CSHIP-LIFTING DEVICES OR MECHANISMS
    • E02C1/00Locks or dry-docks; Shaft locks, i.e. locks of which one front side is formed by a solid wall with an opening in the lower part through which the ships pass
    • E02C1/10Equipment for use in connection with the navigation of ships in locks; Mooring equipment

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Fluid-Damping Devices (AREA)

Description

  • Stoßschutzeinrichtung für Schleusentore Zur Vermeidung von Beschädigungen der Tore bei Schleusenanlagen durch Rammen von Schiffen werden senkrecht zur Schleusenlängsachse auf dem Schleusentor angeordnete Stoßbalken verwendet, welche die kinetische Energie des Schiffes in Dämpfungsmitteln aufnehmen und vernichten. Außerdem sind Ausführungen bekannt, bei denen das Schiff gegen gespannte Drahtseile oder Ketten fährt und die Stoßenergie des Schiffes durch Spannen von Federn oder hydraulischen Aggregaten vernichtet wird. Bei diesen Stoßschutzeinrichtungen ist der Kräfteverlauf äußerst günstig, aber die Beanspruchung der Seile und Ketten sehr schlecht.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Stoßschutzeinrichtung zu schaffen, bei welcher die ungünstige Beanspruchung der Seile vermieden, aber der günstige Kräfteverlauf beibehalten wird. Weiter soll es möglich sein, den Stoßbalken zum Durchfahren der Schiffe aus dem Fahrbereich über die lichte Höhe anzuheben. Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe bei einer Stoßschutzeinrichtung, bestehend aus einem unabhängig vom Tor vor diesem oder auf dem Schleusentor gelagerten, in waagerechter Ebene geführten Stoßbalken, bei dessen Verschiebung mit dem Stoßbalken in Verbindung stehende, entsprechend verankerte Dämpfungsmittel einen zunehmenden Dämpfungswiderstand bewirken, dadurch gelöst, daß die Dämpfungsmittel in der Mitte des Stoßbalkens in dessen Längsrichtung angeordnet sind und durch zwei nach den Seiten abgehende Drahtseile oder Ketten, deren Enden am Schleusenmauerwerk oder dem Schleusentor befestigt sind, vorgespannt gehalten werden, wobei an den Stoßbalkenenden Seilrollen zur Umlenkung der Seile bei einem Schiffsstoß gelagert sind. Als Dämpfungsmittel können Gummipuffer, Federn oder hydraulische Kolbenzylinderaggregate verwendet werden.
  • Beim Anfahren eines Schiffes an den Stoßbalken werden die Seile um die Seilumlenkung umgebogen und die Dämpfungsmittel gespannt. Durch die Spannung in den Dämpfungsmitteln wird die Energie vernichtet. Bei mittigem Auftreffen des Schiffes wird sich der Balken parallel zu seiner Ausgangslage bewegen. Bei außermittigem Auftreffen des Schiffes, das die Regel sein wird, wird der -Balken schräg gedrückt, was im allgemeinen in Kauf genommen werden kann. Es läßt sich dies aber auch dadurch vermeiden, daß in zwei Kopfstücken des Stoßbalkens mit möglichst großem Abstand je zwei Führungsrollen angeordnet werden, die an fest verlegten Führungsschienen entlanglaufen und die parallele Lage des Stoßbalkens erzwingen. In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt und nachstehend erläutert. Es zeigt F i g. 1 einen Schnitt in der Ebene 1-I in F i g. 2, F i g. 2 die Draufsicht auf einen Stoßbalken mit Gummipuffern, teilweise im Schnitt, F i g. 3 die Draufsicht auf einen Stoßbalken mit Gummipuffern und seitlichen doppelten Führungen, teilweise im Schnitt, F i g. 4 die Draufsicht auf einen Stoßbalken mit hydraulischem Kolbenzylinderaggregat und seitlichen doppelten Führungen, teilweise im Schnitt, F i g. 5 einen Schnitt in der Ebene V-V in F i g. 6, F i g. 6 die Draufsicht auf einen Stoßbalken mit zwei hydraulischen Kolbenzylinderaggregaten, teilweise im Schnitt, F i g. 7 die Draufsicht auf einen auf dem Schleusentor gelagerten Stoßbalken mit Gummipuffer, teilweise im Schnitt, F i g. 8 den Stoßbalken nach F i g. 5 mit einem Hubwerk, ähnlich einer Hubbrücke, F i g. 9 einen Schnitt in der Ebene IX-IX in F i g. 8, F i g. 10 einen Schnitt wie in F i g. 9, jedoch mit einem Hubwerk ähnlich einer Klappbrücke.
  • Der Stoßbalken 1 der dargestellten Stoßschutzeinrichtungen besteht aus Stahlkonstruktion. An der Seite, an der der Schiffsstoß auftrifft, ist an ihm ein Holzbalken 2 angebracht. Die Dämpfungsmittel sind in der Mitte des Stoßbalkens 1 in dessen Längsrichtung angeordnet und werden durch zwei an den Seiten abgehende Drahtseile 3, deren Enden im Schleusenmauerwerk 4 (F i g. 1 bis 6) oder am Schleusentor 5 (F i g. 7) befestigt sind, vorgespannt gehalten. An den Stoßbalkenenden sind Seilrollen 6 gelagert, welche die Seile 3 bei einem Schiffsstoß umlenken.
  • Bei den Ausführungsbeispielen nach den F i g. 1 bis 3 sind als Dämpfungsmittel Gummipuffer 7 verwendet. Nach den F i g. 1 und 2 wird der Stoß- Balken 1 seitlich durch je eine Rolle 8 geführt, die an einer Winkeleisenführung 9 der Schleusenarmierung 10 entlanglaufen kann. In den F i g. 3 und 4 ist eine Geradeführung für den Stoßbalken 1 angewendet. Diese besteht aus zwei Kopfstücken 11 des Stoßbalkens, an denen in möglichst großem Abstand voneinander je zwei Führungsrollen 12 gelagert sind, die an im Schleusenmauerwerk 4 fest verlegten Führungsschienen 13 entlanglaufen können.
  • Der Stoßbalken 1 nach der F i g. 6 ist in derselben Weise geradegeführt wie der Stoßbalken nach F i g. 3. Es besitzt jedoch als Dämpfungsmittel ein hydraulisches Kolbenzylinderaggregat 14, das auf dem Stoßbalken 1 in Führungen 15 längsbeweglich gelagert ist. Das eine Drahtseil 3 ist mit dem Zylinder und das andere mit dessen Kolben verbunden. Da der Zylinder 14 in Längsrichtung geführt ist, ist eine @Bewegung der Drahtseile 3 nach beiden Seiten möglich. Hierdurch besteht eine Freiheit für das Schrägstellen des Stoßbalkens bei außermittigem Auftreffen des Schiffes. Die Energievernichtung geschieht bei dem hydraulischen Kolbenzylinderaggregat dadurch, daß das Z51 in bekannter Weise durch ein einstellbares Druckbegrenzungsventil21 hindurch in den Raum hinter dem Kolben geleitet wird.
  • Die Geradeführung des Stoßbalkens 1 kann gemäß den F i g. 5 und 6 auch dadurch erzeugt werden, daß die Seilfreigabe nach beiden Seiten auf gleichem Maß gehalten wird, was dadurch möglich ist, daß zwei hydraulische Kolbenzylinderaggregate 16, 17 vorgesehen werden, die unter Einschaltung von überdruckventilen 22, 23 gegeneinander geschaltet sind, so daß das aus dem einen Zylinder ausströmende öl den zweiten Kolben um das gleiche Maß vorantreibt. Hierdurch wird die Seitenführung des Stoßbalkens wesentlich vereinfacht, da nur eine Führungsrolle 8 erforderlich ist.
  • Das Ausführungsbeispiel nach der F i g. 7 zeigt eine Lagerung des Stoßbalkens 1 mit einem Gummipuffer 7 als Dämpfungsmittel auf dem Hubtor 5. Dies ist zweckmäßig, wenn es sich um geringe Stauhöhen handelt und ist anwendbar, wenn die Tore die Bremskräfte aufnehmen können. Die Führung des Stoßbalkens 1 entspricht der nach den F i g. 1 und 2. Dargestellt ist in der F i g. 7 ein Hubtor. Diese Anordnung ist aber auch für Stemmtore und Schiebetore anwendbar.
  • Bei den vorbeschriebenen Ausführungsbeispielen handelt es sich um Einrichtungen für das Unterhaupt von Schleusen, bei welchen bei abgesenktem Wasser die lichte Durchfahrt groß genug ist, daß die Schiffe unter dem Balken hindurchfahren können. Bei kleinen Stauhöhen oder bei Anordnung am Oberhaupt ist es bei der Unterbringung des Hauptmechanismus auf dem Stoßbalken leichter als bei umgekehrter Anordnung möglich, den Balken einschließlich der Führungseinrichtung so hoch anzuheben, daß die Schiffe darunter hindurchfahren können. Diese Anordnung ist in den F i g. 8 bis 10 dargestellt, mit einer Variante für das Hubwerk 18 ähnlich einer Hubbrücke und einer Variante für das Hubwerk 19 ähnlich einer Klappbrücke. Die Hubanordnung hat den Vorteil einer einfachen Anordnung, aber ergibt einen den Architekten oft unerwünschten Aufbau auf der Schleusenmauer. Die Klappanordnung ist in ihrer Hubhöhe etwas begrenzt, läßt aber im Ruhezustand den ganzen Mechanismus unter der Plattform verschwinden. In beiden Fällen sind in der Betriebsstellung die Lagerpunkte für die Seilenden und die Führungsrollen durch Bolzen 20 so abgestützt, daß die Kräfte entsprechend dem Sinn der Einrichtung aufgenommen werden. Der Gleichlauf der Klappeinrichtung kann mit bekannten Mitteln erreicht werden.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Stoßschutzeinrichtung für Schleusentore, bestehend aus einem unabhängig vom Tor vor diesem oder auf dem Schleusentor gelagerten, in waagerechter Ebene geführten Stoßbalken, bei dessen Verschiebung mit dem Stoßbalken in Verbindung stehende Dämpfungsmittel einen zunehmenden Dämpfungswiderstand bewirken, d a -durch gekennzeichnet, daß die Dämpfungsmittel (7,14,16,17) in der Mitte des Stoßbalkens (1) in dessen Längsrichtung angeordnet sind und durch zwei nach den Seiten abgehende Drahtseile (3) oder Ketten, deren Enden am Schleusenmauerwerk (4) oder dem Schleusentor (5) befestigt sind, vorgespannt gehalten werden, wobei an den Stoßbalkenenden Seilrollen (6) zur Umlenkung der Seile (3) bei einem Schiffsstoß gelagert sind.
  2. 2. Stoßschutzeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Dämpfungsmittel Gummipuffer (7) oder Federn verwendet sind.
  3. 3. Stoßschutzeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Dämpfungsmittel ein hydraulisches Kolbenzylinderaggregat (14) verwendet ist, das auf dem Stoßbalken (1) in Führungen (15) längsbeweglich angeordnet ist.
  4. 4. Stoßschutzeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an zwei Kopfstücken (11) des Stoßbalkens (1) in möglichst großem Abstand voneinander je zwei Führungsrollen (12) gelagert sind, die an am Schleusenmauerwerk (4) oder dem Schleusentor (5) fest verlegten Führungsschienen (13) entlanglaufen können.
  5. 5. Stoßschutzeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Dämpfungsmittel zwei gegeneinandergeschaltete hydraulische Kolbenzylinderaggregate (16,17) verwendet sind.
  6. 6. Stoßschutzeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der freie Stoßbalken (1) mittels eines Hubwerkes (18) ähnlich einer Hubbrücke anhebbar ist.
  7. 7. Stoßschutzeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der freie Stoßbalken (1) mittels eines Hubwerkes (19) ähnlich einer Klappbrücke anhebbar ist.
DEM57916A 1963-08-22 1963-08-22 Stossschutzeinrichtung fuer Schleusentore Pending DE1197391B (de)

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CH432393A (de) 1967-03-15

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