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DE2063399C3 - Einrichtung zum Bewegen eines Körpers - Google Patents

Einrichtung zum Bewegen eines Körpers

Info

Publication number
DE2063399C3
DE2063399C3 DE19702063399 DE2063399A DE2063399C3 DE 2063399 C3 DE2063399 C3 DE 2063399C3 DE 19702063399 DE19702063399 DE 19702063399 DE 2063399 A DE2063399 A DE 2063399A DE 2063399 C3 DE2063399 C3 DE 2063399C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cradle
power source
joint
rope
flexible
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19702063399
Other languages
English (en)
Other versions
DE2063399B2 (de
DE2063399A1 (de
Inventor
Alex Kurt Uitikon Gebauer (Schweiz)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ak Gebauer & Cie Spezialfabrik fur Aufzuege Zuerich (schweiz)
Original Assignee
Ak Gebauer & Cie Spezialfabrik fur Aufzuege Zuerich (schweiz)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ak Gebauer & Cie Spezialfabrik fur Aufzuege Zuerich (schweiz) filed Critical Ak Gebauer & Cie Spezialfabrik fur Aufzuege Zuerich (schweiz)
Publication of DE2063399A1 publication Critical patent/DE2063399A1/de
Publication of DE2063399B2 publication Critical patent/DE2063399B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2063399C3 publication Critical patent/DE2063399C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B9/00Kinds or types of lifts in, or associated with, buildings or other structures
    • B66B9/04Kinds or types of lifts in, or associated with, buildings or other structures actuated pneumatically or hydraulically

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Types And Forms Of Lifts (AREA)
  • Lift-Guide Devices, And Elevator Ropes And Cables (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Bewegen eines Körpers längs einer annähernd geradlinigen vertikalen Führung, wobei eine Kraftquelle zur Erzeugung einer Bewegungskraft und ihr Kraftangriff außerhalb des Bewegungsraumes des Körpers angeordnet ist. Bevorzugt wird eine Anwendung, bei der der Körper als Aufzugsplattform oder -Kabine ausgebildet ist.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Einrichtung zu schaffen, die dazu dient, an einem Körper beliebiger Form, der längs einer wenigstens annähernd geradlinigen, vertikalen Führung bewegt werden kann, dessen Bewegungsrichtung aber durch diese Führung eindeutig bestimmt ist, eine Kraft an einem beliebigen, mit dem Körper verbundenen Punkt angreifen zu lassen, der, ohne daß die Führung dadurch zusätzlich beansprucht wird, nicht in der vertikalen Schwerpunklachse des Körpers zu liegen braucht.
Diese Aufgabe tritt beispielsweise bei Aufzügen, insbesondere vertikaler Bauart, mit hydraulischem Schubkolbenantrieb auf. wenn es nicht möglich ist, den Scluibkolben-Antrieb unterhalb der abgesenkten Aufzugsplattform oder -Kabine unterzubringen, sei es. daß eine Tiefloclibohrung nicht möglich ist. oder andere Gründe eine solche Anordnung verbieten. In diesem Fall muß die Kraftc|uelle. d.h. der hydraulische Sehuhkoibenanirieb neben der Auf/t:gspiattfonn oder -Kabine angeordnet werden. Platzmäßig isi diese Anordnung kaum ein Nachteil, jedoch treten dadurch, daß der Schubkolbenantrieb n'cht mehr in der Sciiwerpuüktlinie angreifen kann, sondern außermittig ang;.:ft. erhebliche zusatzliche Beanspruchungen in ikn !-'iihtLüiL'ui auf. die mil den gewöhnlich verwendeten Führungen nicht aufgenommen werden können, w.-shalb sie dann .rheblich verstärkt werden
ίο müsse-.. Die Führungen brauchen dabei nicht genau geradlinig zu sein. Sehr lange Führungen beispielsweise können allein fertigungstechnisch nicht genau siena! I in is hergestellt werden.
Die vorstehend beschriebene Aufgabe wird gemäß der Frfindung durch eine Hinrichtung der cngangs beschriebenen An gclos!. bei welcher die Kraftquelle an einer Wiege angreift, welche mit dem Körper gelenkig verbunden ist und an welcher zwei Rollen angeordnet sind, über welche ein die eine Rolle von un- ten und die andere Rolle von oben umschlingendes biegsames Aiisgleichsmittel geführt ist, dessen freie Teile angcnühe'rl parallel zur Führung des Körpers verlaufen und mittels an den Enden angeordneten Verankerungen in gespannter Lage gehalten sind.
Dadurch erreicht i"ian, daß die Kraftquelle an beliebiger Stelle am Körper angeordnet werden kann, ohne auf auftretende Zusat/beanspruchungen Rücksicht nehmen zu müssen.
Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise
dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht in schcmatischer Darstellung einer Einrichtung zum Bewegen eines Körpers. Fig. 2 einen teilweisen Grundriß der Einrichtung nach Fi g. 1 und
F i g. 3 einen Grundriß eines Warenaufzuges.
F i g. I und 2 zeigen in schemalischer Darstellung, wie man an einem Körper beliebiger Form 1 eine Bewegungskraft B angreifen lassen kann, wenn eine Kraftquelle 16, hier ein schematisch dargestellter hy-Jraulischer Schubkolbenantrieb, die Bewegungskraft außerhalb des Körpers 1 erzeugt. Die Kolbenstange 15 trägt ein Rand 20. über das ein Seil 21 läuft, das mit seinem einen Ende in einer Verankerung 22 gehaltert und mit seinem anderen Ende 23 an einer Wiege 7 befestigt ist, welche' beidseitig je eine Rolle 8, 9 aufweist. Ein biegsames Ausgleichsmittel 12 in Form eines Seiles, einer Saite, einer Kette od. dgl. schlingt sich entgegengesetzt um die beiden Rollen 8,9. so daß er beispielsweise bei der Rolle8 unten und bei der Rolle 9 oben durchläuft. Die Enden 10, 11 dieses Seiles oder dieser Kette werden mit ihren Enden in Verankerungen 13, 14 so gehaltcrt, daß das Seil oder die Kette 12 gespannt ist.
Der Körper 1 ist mit Führungen 4,5 versehen, die sich an Führungsschienen 2,3 abstützen und den Körper I während seiner Bewegung führen. Auf der
, Unterseite des Körpers 1 ist ein Gelenk 6 befestigt, in dem die Wiege 7 schwenkbar gelagert ist. Diese gelenkige Verbindung zwischen der Wiege 7 und dem Körper 1 ist von besonderer Bedeutung^ um die Bewegungskraft B in Richtung der Führungen 2,3 wirken zu lassen. Das Gelenk 6 kann selbstverständlich aber auch auf der Oberseite des Körpers 1 befestigt sein.
Die Einrichtung funktioniert wie folgt: Greift am Punkt 23 der Wiege 7 eine Kraft in Richtung des Rades 20 an, so wird die Wiege 7 und der sich darauf abstützende Körper 1 angehoben. Durch die Verwen-
dung eines Ausgleichsmittels 12 erreicht man. daß die Wiege gegenüber dem Körper 1 seine LaLe nicht verändert, von etwaigen geringfügigen elastischen Deformationen des Ausgleichsmittels t2 abgesehen. Letztere sind jedoch wegen des Gelenkes 6 nicht krilisch und auch in diesem Zustand wirkt die Bewe-(lungskiaft R in Richtung der Führung 2.3 ohne daß hierdurch die Führungen 2.3 zusatzlich beansprucht würden, da ja das Gelenk in der Linie des Schwerpunktes.S'liegt.
Der in Fig. 1 schematisch dargestellte Schubkollienantrieb kann auch durch eine andere Kraftquelle ersetzt werden, ohne daß da lurch die Wirkung der am Körper 1 abgestützten Wiege mit dem Ausgleichsmittel 12 geändert wird. Es ist auch nicht not-ν erdig, daß die Kraft am Punkt 23 der Wiege 7 angreifen muß, obwohl diese Anordnung besonders günstig ist, da, wenn das Gelenk 1 in der Mitte zwischen den beiden Rollen 8, 9 liegt, in den Teilen 10, 11 des Umschlingungsgliedes 12 die halbe Kraft der am Punkt 23 angreifenden, der Bewegungskraft B entsprechenden Kraft auftritt.
Selbstverständlich kann der Angriffspunkt 23 auch weiter nach außen verlegt werden, doch ist dann die Beanspruchung des Ausgleichsmittels 12 ebenfalls größer.
in F i g. 3 ist der Grundriß eines Warenauf/iiins dargestellt, dessen Plattform 1 rechteckig ist i>jL· Rollen 8,9 der diagonal verlaufenden, jedoch inJu sichtbaren W'ieee sind in uenau gleicher Weise ·■.on einem nicht dargestellten Ausgleichsmiiiel umschlungen. Damit der Iic.,:e Raum des Schachtes 30 nie!·,; größer ausgeführt werden muß. als es für die Anordnung der Führungen 2 bis 5 und den lichten R.^..ir, /wischen der Schachtwand ohnehin notwendig ist. r halt die Plattform 1 eine Aussparung 31. damit ..;:.· Kraftquelle, hier ein hydraulischer Schubkolben :■·, trieb, mit dem Rad 20 Platz findet. Der Verlust ,r Grundfläche ist nicht \ou Bedeutung,, da der FLl.. auf dieser Seite für den Aufenthalt der Begleitperson benützt wird, die nach den Vorschriften nicht vor oder hinter der Last ihren Platz einnehmen darf. NJh dem Pfeil 32 wird der Zugang zum Warenaufzug angedeutet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Einrichtung /urn Bewegen ernes Körpers !iiiiiis einer annähernd geradlinigen, vertikalen Führung, wobei eine Kraftquelle /ur Erzeugung einer Bewegungskraft und ihr Kraftangriff außcihalb des Bewegungsraumes des Körpers angeordnet ist. dadurch sekc η η ζ e i c h η e t, daß die Kraftquelle (J6) an einer Wiege (7) angreift, welche mit dem Körper (I) gelenkig verbunden ist und an welcher zwei Rollen (8.9) angeordnet sind, über welche ein die eine Rolle (8) von unten uii'l die andere Rolle (9j \on oben umschlingendes, biegsames Ausgleichsmittel (12) geführt Kt. dessen freie Teile (10. 11) angenähert parallel /ur Führung. (2,3) des Körper^ (I) verlaufen und mittels an den Enden angeordneten Verankerungen (13. 14) iii gespannter Lage gehalten sind.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das biegsame Ausgleichsmitte! (12) eine Schnur, ein Seil oder eine Kette ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Körper (1) über ein Gelenk (6) mit der Wiege (7) verbunden ist, das in der vertikalen Schwerpunktachse des Körpers liegt, und daß die Rollen (8,9) beidseits des Gelenkes mit gleichem Abstand angeordnet sind.
4. Einrichtung nach Anspruch! oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß rHe Kraftquelle (16) über ein Seil (21) in Richtung der freien Teile (10, 11) des biegsamen Ausr'eichsmittels (12) wirkt und daß der an der Wiege (7) angreifende Teil des Seiles den gleichen Abstand vom Gelenk (6) wie die freien Teile des biegsamen Ausgleichsmittels aufweist.
DE19702063399 1970-01-14 1970-12-23 Einrichtung zum Bewegen eines Körpers Expired DE2063399C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH48270A CH517043A (de) 1970-01-14 1970-01-14 Einrichtung zum Bewegen eines Körpers

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2063399A1 DE2063399A1 (de) 1971-07-22
DE2063399B2 DE2063399B2 (de) 1973-03-22
DE2063399C3 true DE2063399C3 (de) 1973-10-18

Family

ID=4188003

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19702063399 Expired DE2063399C3 (de) 1970-01-14 1970-12-23 Einrichtung zum Bewegen eines Körpers

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CH (1) CH517043A (de)
DE (1) DE2063399C3 (de)
FR (1) FR2076100B1 (de)

Families Citing this family (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2946853A1 (de) * 1979-11-20 1981-06-11 Alfred Teves Gmbh, 6000 Frankfurt Mechanische betaetigungsvorrichtung
FI82824C (fi) * 1989-06-09 1991-04-25 Kone Oy Hydraulisk hiss.

Also Published As

Publication number Publication date
CH517043A (de) 1971-12-31
DE2063399B2 (de) 1973-03-22
FR2076100B1 (de) 1976-04-16
FR2076100A1 (de) 1971-10-15
DE2063399A1 (de) 1971-07-22

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Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977