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DE1256162B - Stossschutzeinrichtung fuer Schleusentore - Google Patents

Stossschutzeinrichtung fuer Schleusentore

Info

Publication number
DE1256162B
DE1256162B DER42120A DER0042120A DE1256162B DE 1256162 B DE1256162 B DE 1256162B DE R42120 A DER42120 A DE R42120A DE R0042120 A DER0042120 A DE R0042120A DE 1256162 B DE1256162 B DE 1256162B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lock
shock
protection device
parallel
shock beam
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER42120A
Other languages
English (en)
Inventor
Ewald Koester
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rheinstahl Union Brueckenbau AG
Original Assignee
Rheinstahl Union Brueckenbau AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rheinstahl Union Brueckenbau AG filed Critical Rheinstahl Union Brueckenbau AG
Priority to DER42120A priority Critical patent/DE1256162B/de
Publication of DE1256162B publication Critical patent/DE1256162B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02CSHIP-LIFTING DEVICES OR MECHANISMS
    • E02C1/00Locks or dry-docks; Shaft locks, i.e. locks of which one front side is formed by a solid wall with an opening in the lower part through which the ships pass
    • E02C1/10Equipment for use in connection with the navigation of ships in locks; Mooring equipment

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Actuator (AREA)

Description

  • Stoßschutzeinrichtung für Schleusentore Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Stoßschutzeinrichtung für Schleusentore, die einen unabhängig vom Schleusentor vor diesem am Schleusenbauwerk in Schleusenlängsrichtung parallel geführten und auf Rollen gelagerten Stoßbalken aufweist, bei dessen Verschiebung infolge Schiffstoßes mit dem Stoßbalken in Verbindung stehende hydraulische Kolben-Zylinder-Aggregate als Dämpfungsmittel die kinetische Energie des Schiffsstoßes umsetzen.
  • Bei einer bisher bekanntgewordenen Stoßschutzeinrichtung dieser Art sind die hydraulischen Zylinder-Kolben-Aggregate auf bzw. in dem Stoßbalken angeordnet, und zwar in der Weise, daß am Zylinder und Kolben jeweils das Ende eines vorgespannten Drahtseiles od. dgl. Zugmittels befestigt ist, wobei die anderen Enden dieser Zugmittel am Schleusenmauerwerk gehalten werden (vgl. deutsche Auslegeschrift 1 197 391). Die Parallelführung dieses Stoßbalkens in Schleusenlängsrichtung erfolgt mittels je zweier Führungsrollen, die in zwei Kopfstücken des Stoßbalkens mit möglichst großem Abstand angeordnet sind und an fest verlegten Führungsschienen entlanglaufen.
  • Diese bekannte Stoßschutzeinrichtung hat den Nachteil, daß die Zylinder-Kolben-Aggregate auf dem Stoßbalken selbst angeordnet sind und bei auftretendem Schiffsstoß sehr leicht beschädigt werden können, zumal sich Deformierungen des Stoßbalkens durch Schiffsstöße nicht vermeiden lassen. Hinzu kommt, daß die vorgesehene Parallelführung bei außermittig auftretendem Schiffsstoß durch Exzentrizitätsmomente unter Umständen derart beansprucht wird, daß sie nicht mehr einwandfrei arbeitet.
  • Es ist auch schon eine Stoßschutzeinrichtung bekanntgeworden, bei der als Dämpfungsmittel hydraulische Zylinder-Kolben-Aggregate verwendet werden, die in der Kammermauer der Schleuse liegen (deutsches Patent 594 351). Bei dieser ist als einziges Mittel zur Führung des Stoßbalkens (dort »Stoßkörper« genannt) ein Gelenkparallelogramm aufgeführt, von dem angenommen werden kann, daß es auch den Gleichlauf des Stoßbalkens gewährleisten soll. Diese Stoßschutzeinrichtung hat jedoch den Nachteil, daß bei außermittig auf den Stoßbalken treffendem Schiffsstoß die gleichmäßige Belastung der Kolben-Zylinder-Aggregate nicht gewährleistet ist und daher jedes dieser Aggregate so bemessen werden muß, daß es die ganze Stoßenergie aufzunehmen vermag.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Stoßschutzeinrichtung zu schaffen, bei der die vorgenannten Nachteile der bekannten Stoßschutzeinrichtungen vermieden werden, also auch bei außermittigem Schiffsstoß die beiderseits am festen Schleusenbauwerk angeordneten Kolben-Zylinder-Aggregate mindestens annähernd gleichmäßige Belastung erhalten, ohne daß die Wirkung der Parallelführungseinrichtung durch die auftretenden Exzentrizitätsmomente in Frage gestellt wird.
  • Erfindungsgemäß geschieht dies bei einer Stoßschutzeinrichtung, die einen unabhängig vom Schleusentor vor diesem am Schleusenbauwerk in Schleusenlängsrichtung parallel geführten und auf Rollen gelagerten Stoßbalken aufweist, der über an seinen Enden angeordnete Kolben-Zylinder-Aggregate gegen das Schleusenbauwerk abgestützt ist, dadurch, daß zum Führen des Stoßbalkens in Schleusenlängsrichtung eine an sich bekannte Parallelführung verwendet wird, die aus zwei sich kreuzenden und über Umlenkrollen geführten sowie an ihren Enden verankerten gespannten Seilen besteht, und die in der Weise angeordnet ist, daß die Umlenkrollen an den Enden des Stoßbalkens mit senkrechter Achse angeordnet und die Seilenden einander entgegengesetzt und parallel zur Schleusenlängsachse zu beiden Seiten der Schleusenkammer am Schleusenbauwerk verankert sind.
  • Der Vorteil dieser Stoßschutzeinrichtung liegt darin, daß die Parallelführung in der Lage ist, bei außermittig den Stoßbalken treffenden Schiffsstößen, was als Normalfall bezeichnet werden kann, die auftretenden Exzentrizitätsmomente ohne Verlust der Funktionsfähigkeit aufzunehmen, und zwar bei relativ kleinen Kräften, so daß der Stoßbalken auch in diesen Beanspruchungsfällen parallel zur Schleusenlängsachse geführt wird und die beiderseits als Dämpfungsmittel angeordneten Kolben-Zylinder-Aggregate weitestgehend gleichmäßig belastet werden.
  • In der Zeichnung ist ein Beispiel der Erfindung dargestellt. Unabhängig vom Schleusentor 1 ist vor diesem am Schleusenbauwerk 2 der in Schleusenlängsrichtung geführte und auf Rollen 3 gelagerte Stoßbalken 4 angeordnet, der über an seinen Enden angeordnete hydraulische Kolben-Zylinder-Aggregate 5 gegen das Schleusenbauwerk abgestützt ist. Die die Führung des Stoßbalkens bei ihn in Richtung der Pfeile »St« treffenden Schiffsstößen parallel zur Schleusenlängsachse 6 gewährleistende Führungseinrichtung besteht aus den beiden Seiten 7 und 8, die sich in der Mitte des Stoßbalkens 4 kreuzen und über an den Enden des Stoßbalkens angeordnete Umlenkrollen 9 bis 12 geführt und mit ihren Enden 7 a und 7 b bzw. 8 a und 8 b einander entgegengesetzt und parallel zur Schleusenlängsachse 6 zu beiden Seiten der Schleusenkammer 13 am Schleusenbauwerk verankert sind. Die Umlenkrollen 9 und 11 bzw. 10 und 12 sind paarweise auf einer festen, senkrechten Achse lose übereinander angeordnet.
  • Am Stoßbalken 4 mit senkrechter Achse befestigte Rollen 14 dienen dazu, bei schräg auf den Stoßbalken 4 treffenden Schiffsstößen ein Ausschwenken des Stoßbalkens quer zur Schleusenlängsachse zu verhindern. Zu beiden Seiten der Schleusenkammer 13 auf dem Schleusenbauwerk angeordneteAnschläge15 begrenzen den Bewegungsweg des Stoßbalkens, um bei sehr starkem Schiffsstoß ein Reißen der Seile 7 und 8 zu vermeiden. Entgegengesetzt zu den Zylinder-Kolben-Aggregaten 5 sind am Stoßbalken 4 Seile 16 befestigt, an denen über Umlenkrollen nicht dargestellte Rückholgewichte hängen, die den Stoßbalken nach Schiffsstößen wieder in die dargestellte Ausgangslage zurückholen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Stoßschutzeinrichtung für Schleusentore, die einen unabhängig vom Schleusentor vor diesem am Schleusenbauwerk in Schleusenlängsrichtung parallel geführten und auf Rollen gelagerten Stoßbalken aufweist, der über an seinen Enden angeordnete hydraulische Kolben-Zylinder-Aggregate gegen das Schleusenbauwerk abgestützt ist, dadurch gekennzeichnet, daß zum Führen des Stoßbalkens in Schleusenlängsrichtung eine an sich bekannte, aus zwei sich kreuzenden und über Umlenkrollen (9 bis 12) geführten sowie an ihren Enden verankerten und gespannten Seilen (7, 8) bestehende Parallelführung in der Weise angeordnet ist, daß die Umlenkrollen (9 bis 12) an den Enden des Stoßbalkens (4) mit senkrechter Achse angeordnet und die Seilenden (7a, 7 b, 8 a, 8 b) einander entgegengesetzt und parallel zur Schleusenlängsachse (6) zu beiden Seiten der Schleusenkammer (13) am Schleusenbauwerk verankert sind.
DER42120A 1965-12-02 1965-12-02 Stossschutzeinrichtung fuer Schleusentore Pending DE1256162B (de)

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Publications (1)

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DE1256162B true DE1256162B (de) 1967-12-07

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ID=7406545

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DER42120A Pending DE1256162B (de) 1965-12-02 1965-12-02 Stossschutzeinrichtung fuer Schleusentore

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DE (1) DE1256162B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0937824A1 (de) * 1998-02-20 1999-08-25 Büro für Industrieplanung Dipl.-Ing. Pieper und Partner GmbH Stossschutzeinrichtung für Schleusen
RU2726893C1 (ru) * 2019-06-10 2020-07-16 Федеральное государственное бюджетное образовательное учреждение высшего образования "Государственный университет морского и речного флота имени адмирала С.О. Макарова" Предохранительное устройство защиты ворот шлюза от навала судов

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0937824A1 (de) * 1998-02-20 1999-08-25 Büro für Industrieplanung Dipl.-Ing. Pieper und Partner GmbH Stossschutzeinrichtung für Schleusen
RU2726893C1 (ru) * 2019-06-10 2020-07-16 Федеральное государственное бюджетное образовательное учреждение высшего образования "Государственный университет морского и речного флота имени адмирала С.О. Макарова" Предохранительное устройство защиты ворот шлюза от навала судов

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