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DE1196898B - Einspritzpumpe fuer Einspritzbrennkraft-maschinen - Google Patents

Einspritzpumpe fuer Einspritzbrennkraft-maschinen

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Publication number
DE1196898B
DE1196898B DEF39111A DEF0039111A DE1196898B DE 1196898 B DE1196898 B DE 1196898B DE F39111 A DEF39111 A DE F39111A DE F0039111 A DEF0039111 A DE F0039111A DE 1196898 B DE1196898 B DE 1196898B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pump piston
pump
piston
distributor slide
distributor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF39111A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Dr Techn A Pischinger
Max Haubenhofer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Friedmann and Maier AG
Original Assignee
Friedmann and Maier AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Friedmann and Maier AG filed Critical Friedmann and Maier AG
Publication of DE1196898B publication Critical patent/DE1196898B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M41/00Fuel-injection apparatus with two or more injectors fed from a common pressure-source sequentially by means of a distributor
    • F02M41/08Fuel-injection apparatus with two or more injectors fed from a common pressure-source sequentially by means of a distributor the distributor and pumping elements being combined
    • F02M41/10Fuel-injection apparatus with two or more injectors fed from a common pressure-source sequentially by means of a distributor the distributor and pumping elements being combined pump pistons acting as the distributor
    • F02M41/12Fuel-injection apparatus with two or more injectors fed from a common pressure-source sequentially by means of a distributor the distributor and pumping elements being combined pump pistons acting as the distributor the pistons rotating to act as the distributor
    • F02M41/123Fuel-injection apparatus with two or more injectors fed from a common pressure-source sequentially by means of a distributor the distributor and pumping elements being combined pump pistons acting as the distributor the pistons rotating to act as the distributor characterised by means for varying fuel delivery or injection timing
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M41/00Fuel-injection apparatus with two or more injectors fed from a common pressure-source sequentially by means of a distributor
    • F02M41/08Fuel-injection apparatus with two or more injectors fed from a common pressure-source sequentially by means of a distributor the distributor and pumping elements being combined
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
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    • F02M41/08Fuel-injection apparatus with two or more injectors fed from a common pressure-source sequentially by means of a distributor the distributor and pumping elements being combined
    • F02M41/14Fuel-injection apparatus with two or more injectors fed from a common pressure-source sequentially by means of a distributor the distributor and pumping elements being combined rotary distributor supporting pump pistons
    • F02M41/1433Fuel-injection apparatus with two or more injectors fed from a common pressure-source sequentially by means of a distributor the distributor and pumping elements being combined rotary distributor supporting pump pistons pistons being parallel to rotation axis

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fuel-Injection Apparatus (AREA)

Description

  • Einspritzpumpe für Einspritzbrennkraftrnaschinen Die Erfindung bezieht sich auf eine Einspritzpumpe für Einspritzbrennkraftmaschinen, bei welcher die von einem Pumpenkolben geförderte Brennstoffmenge über einen Verteilerschieber der Reihe nach verschiedenen Motorzylindern zugeführt wird, wobei der Pumpenkolben in verschiedene Drehstellungen verdrehbar ist und die einzuspritzende Brennstoffmenge durch eine bei verschiedenen Drehstellungen des Kolbens verschieden hoch liegende überströmkante geregelt wird. Solche sogenannten Einstempelpumpen haben den Vorteil, daß mit einem einzigen Pumpenkolben mehrere Zylinder mit Brennstoff versorgt werden können, und die Mengenregelung durch Verdrehung des Pumpenkolbens in verschiedene Drehstellungen bietet den Vorteil, daß die bei üblichen Einspritzpumpen, bei welchen jedem Motorzylinder ein gesonderter Pumpenzylinder zugeordnet ist, bewährte und vielfach erprobte überströmregelung mit schräger überströmnut im Kolben angewandt werden kann. Es sind beispielsweise Einspritzpumpen dieser Art bekannt, bei welchen der Kolben in einem Rotor geführt ist und durch einen feststehenden Nockenring betätigt wird, während der Verteilerschieber von der Rotorachse gebildet ist. Eine solche Ausbildung setzt einen verhältnismäßig hohen Konstruktionsaufwand voraus, und die Steuerung der Verdrehung des Kolbens zum Zwecke der Mengenregelung ist kompliziert und daher störungsanfällig.
  • Es sind ferner Einspritzpumpen bekannt, bei welchen durch die hin- und hergehende Bewegung des Pumpenkolbens einem Verteilerglied eine Drehbewegung erteilt wird. Die Umsetzung der Hubbewegung des Pumpenkolbens in eine Rotations-Schaltbewegung des Verteilergliedes erfordert bei dieser bekannten Bauart eine komplizierte aufwendige Konstruktion. Außerdem sind bei dieser bekannten Bauart, bei der das Verteilerglied in seiner Drehbewegung nicht mehr zwangsweise mit der Nockenwelle gekuppelt ist, zusätzlich Mittel erforderlich, um die richtige Gleichlaufstellung mit der Nockenwellenstellung zu erzielen.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine baulich einfache und betriebssichere Verteilerpumpe unter Beibehaltung der bewährten Schrägkantensteuerung zu schaffen.
  • Die Erfindung besteht darin, daß Pumpenkolben und Verteilerschieber gleichachsig angeordnet sind und daß der Pumpenkolben über den, sowohl eine Drehbewegung als auch eine Hubbewegung ausführenden Verteilerschieber angetrieben und mit diesem zu gleichsinniger Hubbewegung gekuppelt ist. Die gleichachsige Anordnung von Verteilerschieber und Pumpenkolben ist an sich bekannt. Bei einer solchen bekannten Anordnung führt jedoch der Verteilerschieber lediglich eine rotierende und keine hin-und hergehende Bewegung aus und kann daher nicht mit dem Kolben, welcher eine hin- und hergehende Bewegung ausführt, gekuppelt sein. Diese bekannte Ausbildung erfordert daher eine besondere Ausbildung des Antriebes für den Verteilerschieber. Durch die Kupplung des Pumpenkolbens mit dem sowohl eine Drehbewegung als auch eine Hubbewegung ausführenden Verteilerschieber zu gleichsinniger Hubbewegung wird nicht nur eine Vereinfachung der Konstruktion erreicht und eine spezielle Ausbildung des Antriebes des Verteilerschiebers erspart, sondern es verhindert diese hin- und hergehende Bewegung des Verteilerschiebers auch im weiten Maße eine Verschmutzung der Steueröffnung bzw. des Schieberspiegels.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind Pumpenkolben und Verteilerschieber gleichachsig mit einem Axialnockentrieb angeordnet, mit dessen Hubteil der Verteilerschieber drehsicher verbunden ist. Auch der Antrieb von Pumpenkolben und Verteilerschieber durch einen Axialnockentrieb ist an sich bekannt. Bei einer solchen bekannten Anordnung, bei welcher die Mengenregelung durch einen den Pumpenkolben umschließenden Ringschieber erfolgt, sind aber Verteilerschieber und Pumpenkolben nicht gleichachsig, sondern nebeneinander angeordnet. Hierbei gleitet der Pumpenkolben mit einem Gleitstück auf der Axialnockenscheibe, wodurch in Anbetracht der hohen Drehzahl dieser Axialnockenscheibe einerseits ein Reibungsverlust und anderseits ein Verschleiß entsteht, welcher im Laufe des Betriebes die Präzision der Förderung beeinträchtigt. Dadurch, daß gemäß der Erfindung Pumpenkolben und Verteilerschieber gleichachsig angeordnet sind, wird, trotzdem der Verteilerschieber sich relativ zum Pumpenkolben dreht, die Gleitbewegung auf ein Minimum reduziert und damit der Reibungswiderstand und der Verschleiß vernachlässigbar klein.
  • Gemäß der Erfindung ist der Pumpenkolben zweckmäßig mit dem Verteilerschieber axial zwangsschlüssig derart verbunden, daß er gegenüber dem Verteilerschieber frei drehbar ist. Hierbei ist lediglich eine auf die Axialnockenscheibe wirkende Feder erforderlich, und über diese Feder in der einen Richtung und den Nocken in der anderen Richtung wird der Pumpenkolben unter Vermittlung des Verteilerschiebers zwangschlüssig zu einer axialen Arbeitsbewegung geführt.
  • Die erfindungsgemäße koaxiale Anordnung von Pumpenkolben und Verteilerschieber bringt auch den Vorteil mit sich, daß die Führungsbohrungen für die Pumpenkolbenbüchse und den Verteilerschieber bzw. die den Schieberspiegel bildende Bohrung in einem Arbeitsgang hergestellt werden können. Auch wenn diese Bohrungen verschiedenen Durchmesser aufweisen, so ist dies durch ein entsprechendes Bohrwerkzeug ohne weiteres möglich. Gemäß der Erfindung ist nun vorzugsweise der Durchmesser des Verteilerschiebers größer als der Durchmesser des Pumpenkolbens. Dies hat den Vorteil, daß zwischen den einzelnen Steueröffnungen im Schieberspiegel des Verteilerschiebers größere Zwischenräume vorgesehen sein können und damit die Dichtung verbessert wird. Ein weiterer Vorteil besteht aber auch darin, daß die verschiedene Größe der Querschnitte von Pumpenkolben und Verteilerschieber eine Differentialwirkung ergeben. Gemäß der Erfindung kann nun der an der Pumpenkolbenbüchse angrenzende Teil der Führungsbohrung des Verteilerschiebers als Arbeitsraum einer Differentialpumpe für den Brennstoff ausgebildet sein, und es kann diese Differentialpumpe als Zubringerpumpe oder als Druckquelle für einen hydraulischen Regler oder einen hydraulischen Spritzversteller dienen.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispiels schematisch erläutert.
  • F i g. 1 zeigt einen Axialschnitt durch die Einspritzpumpe nach Linie I-I der F i g. 3; F i g. 2 zeigt einen Schnitt nach Linie II-II; F i g. 3 zeigt einen Schnitt nach Linie III-111 und F i g. 4 einen Teilschnitt nach Linie IV-IV der F i g. 1; F i g. 5 zeigt einen Schnitt nach Linie V-V der F i g. 3; F i g. 6 zeigt ein Detail im Schnitt nach Linie VI-VI der F i g. 1.
  • Das Einspritzpumpengehäuse 1 ist im wesentlichen rohrförmig ausgebildet und weist im oberen Teil eine kreiszylindrische Innenwandung 2 auf. In dieses rohrförmige Gehäuse ist ein gleichfalls einen Gehäuseteil darstellender Einsatzteil 3 eingesetzt, wobei in Nuten 4, 5 und 6 eingelegte Dichtungsringe, beispielsweise O-Ringe, eine Dichtung bewirken. Der zylindrische Einsatzteil 3 ist im rohrförmigen Gehäuse 1 durch Auslaßverschraubungen 14 festgelegt. Am unteren Ende ist das Gehäuse 1 durch einen mit Schrauben 7 befestigten Flansch 8 abgeschlossen, in welchem die Antriebswelle9 unter Vermittlung eines Kugellagers 10 gelagert ist. Die Antriebswelle 9 betätigt einen Axialnockentrieb, dessen Hubteil von einer Nockenscheibe 11 und dessen feststehender Teil von einem Rollenträger 12 gebildet ist. Es könnte aber auch umgekehrt die Nockenscheibe den feststehenden Teil bilden und der Rollenträger den Hubteil. Im Ausführungsbeispiel der Zeichnung weist der Rollenträger 12 Rollen 13 auf, welche mit einer der Anzahl der Auslässe 14 entsprechenden Anzahl von Nocken 15 der Nockenscheibe 11 zusammenwirken. Der Rollenträger 12 ist ringförmig ausgebildet und gegen einen nach innen ragenden Bund 16 des Gehäuses 1 abgestützt, wobei die Verdrehsicherung durch einen Stift 17 gebildet ist. Ein in eine Nut an der Innenwandung 2 des Gehäuses 1 eingreifender Federring 18 sichert den Rollenträger 12 in seiner Lage.
  • Mit der Nockenscheibe 11 ist der Verteilerschieber 19 gegen Verdrehung gesichert gekuppelt. Der Verteilerschieber19 macht somit die Drehbewegung und Hubbewegung der Nockenscheibe 11 mit. Mit diesem Verteilerdrehschieber 19 ist der Pumpenkolben 20 axial, jedoch verdrehbar, gekuppelt. Der Pumpenkolben 20 ist in einer Pumpenkolbenbüchse 21 geführt, die durch die Druckventilverschraubung 22 in ihrer Lage unter Zwischenschaltung eines den Sitz und die Führung des Druckventils aufweisenden Teil 23 festgespannt ist. 24 ist der Anschluß der Brennstoffzuleitung und 25 die Ansaug- und Überströmbohrung. Der Kolben 20 weist eine Überströmnut mit schräger Steuerkante 26 auf, wobei in üblicher Weise die Brennstoffmenge durch Verdrehung des Kolbens 20 geregelt wird. Eine Feder 27, welche einerseits gegen die Nockenscheibe 11 und anderseits gegen ein Axiallager 28 abgestützt ist, stellt die Rückholfeder für den Pumpenkolben 20 dar und drückt gleichzeitig die Nockenscheibe 11 gegen die Rolle 13.
  • Aus dem Arbeitsraum 29 des Pumpenkolbens 20 wird der Brennstoff über das Druckventil 30 in das von der Verschraubung 22 gebildete Druckventilgehäuse gefördert und gelangt über eine Ringnut 31, eine Bohrung 32 im Teil 23, eine Bohrung 33 in der Pumpenkolbenbüchse 21 und eine Bohrung 34 in dem Gehäuseeinsatzteil3 zu einer ringförmigen Sammelnut 35 im Verteilerdrehschieber 19, an welche sich eine axiale Verteilernut 36 anschließt. Zu diesem Zweck sind der Teil 23, die Pumpenkolbenbüchse 21 und der Gehäuseeinsatzteil 3 durch einen axialen Stift 42 (F i g. 5) gegeneinander in ihrer Drehlage gesichert. In die den Schieberspiegel bildende Bohrung 37 münden, wie F i g. 3 zeigt, die zu den Auslässen 14 führenden Kanäle 38, auf welche die Verteilernut 36 den bei jedem Arbeitshub des Pumpenkolbens 20 geförderten Brennstoff verteilt.
  • Der Pumpenkolben 20 ist, wie bereits erwähnt, mit dem Verteilerschieber 19, welcher nach Art eines Stößels zwischen Nockenscheibe 11 und Pumpenkolben 20 eingeschaltet ist, verdrehbar, jedoch in axialer Richtung zwangsschlüssig gekuppelt. Zu diesem Zweck ist der Pumpenkolben 20 mit einem konzentrischen kreisförmigen Fußflansch 39 ausgebildet, welcher von einem Teil 40 des Verteilerschiebers 19 übergriffen wird. An seiner oberen Stirnseite weist der Verteilerschieber 19 eine exzentrische kreisförmige Bohrung 41 auf (F i g. 4), welche groß genug ist, um den Fußflansch 39 des Pumpenkolbens 20 einzuführen. Wenn die Pumpenkolbenbüchse ausgebaut ist, kann somit der Pumpenkolbenfuß in diese Bohrung 41 eingeführt werden. Diese Bohrung weist eine seitliche Ausnehmung 43 auf, welche durch den Ansatz 40 übergriffen wird und in welche der Fußflansch 39 in zentrischer Lage des Kolbens 20 gegenüber dem Verteilerschieber 19 eingreift. In dieser Lage ist der Kolben 20 nach Einsetzen der Pumpenkolbenbüchse 21 gesichert, so daß im Betrieb Steuerschieber 19 und Kolben 20 axial gekuppelt sind, wobei die kreisförmige Ausbildung des Fußflansches 39 die Verdrehung zuläßt.
  • Der Kolben 20 weist Abflachungen 44 auf und ist in diesem abgeflachten Teil in einem Zahnsegment 45 geführt, welches in einer Ausnehmung 46 des Einsatzteils 3 verdrehbar gelagert ist (F i g. 2). Durch ein zweites Zahnsegment 47, welches durch eine Welle 48 verdrehbar ist, wird das Zahnsegment 45 verdreht. Auf diese Weise ist der Kolben 20 gegenüber dem Verteilerschieber 19 gegen Verdrehung gesichert gehalten und kann zum Zwecke der Regelung in verschiedene Drehstellungen verdreht werden.
  • 49 stellt einen Drehzahlregler dar, dessen Fliehgewichte von Kugeln gebildet sind, die in mit der Welle 9 verbundenen Kugelführungen 50 radial geführt und gegen einen konischen Teller 51 abgestützt sind. Bei Erhöhung der Drehzahl wandern die Kugeln unter der Wirkung der Fliehkraft nach auswärts und heben den Teller 51, welcher die Reglermuffe bildet, an. Die Muffenbewegung wird von an einem Hebel 52 gelagerten Rollen 53 in üblicher Weise über ein nicht dargestelltes Gestänge auf die Welle 48 übertragen und zur Regelung durch Verdrehung des Kolbens 20 ausgenutzt.
  • Der abgesetzte Zapfen 54 der Antriebswelle 9 ist durch einen Querstift 55 (F i g. 6) mit einer Hülse 56 verbunden, welche einen auf diesem Zapfen drehbar gelagerten Zwischenteil 57 gegen axiale Verschiebung sichert. Zwischen diesen Zwischenteil 57 und der Nockenscheibe 11 ist eine Kreuznutenscheibe 58 eingelegt, in deren Nuten Klauen 59 des Zwischenteils 57 und Klauen 60 der Nockenscheibe 11 eingreifen. Auf diese Weise ist die Nockenscheibe 11 mit dem Zwischenteil 57 drehsicher verbunden, kann jedoch gegenüber diesem Zwischenteil eine Hubbewegung ausführen. 61 stellt einen Spritzversteller dar, dessen von Kugeln 62 gebildete Fliehgewichte in Führungen 63 radial geführt sind und gegen einen konischen Teller 64 abgestützt sind, der seinerseits am Zwischenteil 57 festgelegt ist. Bei steigender Drehzahl wandern die Kugeln 62 auswärts und drücken die Kugelführung 63 abwärts. Die Kugelführung 63 ist nun einerseits in axialen Nuten 65 der Welle 9 und anderseits in Schraubennuten 66 des Zwischenteils 57 geführt. Bei einer axialen Bewegung der Kugelführung 63 wird somit der Zwischenteil 57 und damit die Nockenscheibe 11 relativ zu der Welle 9 verdreht, wodurch der Spritzbeginn verstellt wird.
  • Der Verteilerdrehschieber 19 weist einen größeren Querschnitt als der Pumpenkolben 20 auf. Bei der Hubbewegung entsteht somit eine Differentialwirkkung, und es kann der Raum 67 als Arbeitsraum einer Differentialpumpe ausgenutzt werden. Je nachdem, welche Aufgabe dieser Differentialpumpe zugeschrieben ist, sei es als Zubringerpumpe oder als Druckgeber für einen hydraulischen Regler oder einen hydraulischen Spritzversteller, kann die Durchmesserdifferenz von Verteilerdrehschieber und Pumpenkolben 20 und damit die Leistung der Differentialpumpe größer oder kleiner gewählt werden. Die Ausnehmung 46 steht mit dem Arbeitsraum 67 in Verbindung. Dies spielt jedoch keine Rolle, da diese Ausnehmung 47 selbst wieder einerseits durch die beiden Ringdichtungen 5 und 6 und anderseits durch die Führung des Zapfens 48 abgeschlossen ist. Um die Pumpwirkung dieser Differentialpumpe auszunutzen, ist es daher lediglich erforderlich, an den Arbeitsraum 67 an irgendeiner Stelle ein Saugventil und ein Druckventil anzuschließen.
  • Zwischen dem Drehzahlregler 49, 50, 51 und dem Spritzversteller 61 ist ein mit der Antriebswelle 9 verbundener Nocken 70 angeordnet, welcher zum Antrieb einer nicht dargestellten Vorpumpe dient.
  • Die Montage und Demontage der Einspritzpumpe ist äußerst einfach. Nach Entfernung der Druckventilverschraubung 22 wird die Pumpenkolbenbüchse 21 ausgebaut und der Kolben in exzentrischer Lage nach oben herausgezogen. Um dies zu ermöglichen, weist das Zahnsegment 45 ein kreisförmiges Loch 68 auf, durch welches der Fußflansch 39 des Pumpenkolbens 20 hindurchgezogen werden kann. Hierauf kann nun nach Lösen der Auslaßverschraubungen 14 der Gehäuseeinsatzteil 3 sowie der Verteilerschieber 19 und die Nockenscheibe 11 nach oben herausgezogen werden. Nach Entfernung des Federringes 18 kann auch der Rollenträger 12 nach oben herausgezogen werden. Nach Entfernung des Stiftes 55 und Lösung des Flansches 8 kann die Antriebswelle 9 mit dem Regler 49 nach unten herausgezogen werden. Seitlich ist noch ein Deckels 69 vorgesehen, durch welchen der Spritzversteller 61, welcher größer als die untere Ausbauöffnung ist, seitlich entfernt werden kann, wobei auch nach Entfernung des Deckels 69 das Gestänge des Reglers 49 ausgebaut werden kann.

Claims (11)

  1. Patentansprüche: 1. Einspritzpumpe für Einspritzbrennkraftmaschinen, bei welcher die von einem Pumpenkolben geförderte Brennstoffmenge über einen Verteilerschieber der Reihe nach verschiedenen Motorzylindern zugeführt wird, wobei der Pumpenkolben in verschiedene Drehstellungen verdrehbar ist und die einzuspritzende Brennstoffmenge durch eine, bei verschiedenen Drehstellungen des Pumpenkolbens verschieden hoch liegende überströmkante geregelt wird, d a -durch gekennzeichnet, daß Pumpenkolben (20) und Verteilerschieber (19) in an sich bekannter Weise gleichachsig angeordnet sind und daß der Pumpenkolben über den sowohl eine Drehbewegung als auch eine Hubbewegung ausführenden Verteilerschieber (19) angetrieben und mit diesem zu gleichsinniger Hubbewegung gekuppelt ist.
  2. 2. Einspritzpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Pumpenkolben (20) und Verteilerschieber (19) gleichachsig mit einem Axialnockentrieb (11, 12) angeordnet sind, mit dessen Hubteil (11) der Verteilerschieber (19) drehsicher verbunden ist.
  3. 3. Einspritzpumpe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Pumpenkolben (20) mit dem Verteilerschieber (19) axial zwangsschlüssig, jedoch in Umfangsrichtung, drehbar verbunden ist.
  4. 4. Einspritzpumpe nach Anspruch 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Pumpenkolben (20) durch eine im Gehäuse (3) verdrehbar gelagerte, vorzugsweise als Zahnsegment (45) ausgebildete Muffe, in welcher er axial verschiebbar und unverdrehbar geführt ist, gegen Verdrehung durch den Verteilerschieber (19) gesichert und gleichzeitig in verschiedenen Drehlagen einstellbar ist.
  5. 5. Einspritzpumpe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Pumpenkolben (20) an seinem Fußende einen Bund (39) und der Verteilerschieber (19) einen, zweckmäßig durch eine Ringnut gebildeten, den Bund einseitig übergreifenden Teil (40) aufweist.
  6. 6. Einspritzpumpe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Bund (39) als mit dem Pumpenkolben konzentrischer Kreisflansch ausgebildet ist und der ihn übergreifende Teil (40) des Verteilerschiebers (19) eine zumindest der Größe des Fußflansches entsprechende exzentrische Ausnehmung (41) aufweist, deren Rand den Fußflansch (39) des Kolbens (20) bei zentrischer Lage von Verteilerschieber (19) und Kolben (20) übergreift.
  7. 7. Einspritzpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Arbeitsraum (29) des Pumpenkolbens (20) und den einzelnen Auslässen (14) ein einziges Druckventil (30) vorgesehen ist. B.
  8. Einspritzpumpe nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der den Sitz des Druckventils (30) aufweisende Teil (23), die Pumpenkolbenbüchse (21) und der die Pumpenkolbenbüchse (21) und den Verteilerschieber (19) aufnehmende Gehäuseteil (3) gegeneinander gegen Verdrehung gesichert sind und den vom Druckventil (30) zum Verteilerschieber (19) führenden Brennstoffkanal (32, 33, 34) aufweisen.
  9. 9. Einspritzpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser des Verteilerschiebers (19) größer ist als der Durchmesser des Pumpenkolbens (20).
  10. 10. Einspritzpumpe nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der an die Pumpenkolbenbüchse (21) angrenzende Teil der Führungsbohrung des Verteilerschiebers (19) als Arbeitsraum (67) einer Differentialpumpe für den Brennstoff ausgebildet ist.
  11. 11. Einspritzpumpe nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Differentialpumpe als Zubringerpumpe oder als Druckquelle für einen hydraulischen Regler oder einen hydraulischen Spritzversteller dient. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 828 330; deutsche Auslegeschrift Nr. 1095 591; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1771322; österreichische Patentschrift Nr. 191197; französische Patentschrift Nr. 968 426; USA.-Patentschrift Nr. 2 784 670.
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