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DE1195079B - Oberer Lenker fuer das Dreipunkt-Gestaenge eines Schleppers od. dgl. - Google Patents

Oberer Lenker fuer das Dreipunkt-Gestaenge eines Schleppers od. dgl.

Info

Publication number
DE1195079B
DE1195079B DEST21788A DEST021788A DE1195079B DE 1195079 B DE1195079 B DE 1195079B DE ST21788 A DEST21788 A DE ST21788A DE ST021788 A DEST021788 A DE ST021788A DE 1195079 B DE1195079 B DE 1195079B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
cylinder
tractor
upper link
chambers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEST21788A
Other languages
English (en)
Inventor
Nikolaus Steffes
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
NIKOLAUS STEFFES
Original Assignee
NIKOLAUS STEFFES
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by NIKOLAUS STEFFES filed Critical NIKOLAUS STEFFES
Priority to DEST21788A priority Critical patent/DE1195079B/de
Publication of DE1195079B publication Critical patent/DE1195079B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B59/00Devices specially adapted for connection between animals or tractors and agricultural machines or implements
    • A01B59/002Details, component parts
    • A01B59/004Length-adjustable links

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Lifting Devices For Agricultural Implements (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
AOIb
Deutsche Kl.: 45 a - 65/06
Nummer: Aktenzeichen: Anmeldetag:
Auslegetag:
1195 079
St21788III/45a
4. März 1964
16. Juni 1965
Die Erfindung liegt auf dem Gebiet der landwirtschaftlichen Vorrichtungen zur Bodenbearbeitung und betrifft die Ausbildung des oberen Lenkers für das Dreipunkt-Gestänge eines Schleppers od. dgl., an das ein Bodenbearbeitungsgerät angebaut ist.
Es sind obere Lenker bekannt, die aus einem Zylinder und einem darin hin- und herbewegbaren Kolben mit Kolbenstange sowie einer die auf beiden Seiten des Kolbens liegenden Zylinderkammern verbindenden Leitung, in der ein Stellventil angeordnet ist, bestehen. Eine solche Vorrichtung dient zum Senken und Heben des Pflugschares vor Beginn oder nach Beendigung der Pflugarbeit. Dabei bleibt während der Feldarbeit das Stellventil geöffnet, so daß die im Zylinder befindliche Flüssigkeit frei durch die Leitungen in beiden Richtungen strömen kann. Kurz vor dem Ende einer Furche wird das Ventil geschlossen, so daß der Rückstrom unterbrochen wird, wodurch sich der Kolben nach einer Seite bewegt und damit das Pflugschar aushebt.
Eine solche Vorrichtung ist jedoch nicht geeignet, das Pflugschar auf einer einmal eingestellten Pflugtiefe zu halten, wie es bei der Pflugarbeit gewünscht wird.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß ein oberer Lenker, bestehend aus einem Zylinder und einem darin hin- und herbewegbaren Kolben mit Kolbenstange sowie einer die auf beiden Seiten des Kolbens liegenden Zylinderkammern verbindenden Leitung mit einem Stellventil vorgeschlagen, der sich dadurch auszeichnet, daß das Stellventil als Absperrhahn ausgebildet ist, durch den die Verbindungsleitung zwischen den beiden Kammern bei jeder beliebigen Stellung des Kolbens in beiden Strömungsrichtungen sperrbar ist.
Vorteilhaft ist der Zylinder mit unter normalem Luftdruck stehenden flüssigem oder gasförmigem Medium gefüllt und in einer der beiden Kammern zwischen dem Kolben und dem hydraulischen Steuermedium ein Luftpolster vorhanden.
Es sind zwar schon früher Vorrichtungen bekanntgeworden, mit deren Hilfe die Länge des oberen Lenkers verstellbar und nach Erreichen einer gewünschten Pflugtiefe arretierbar ist, jedoch hat sich die Bedienung dieser Anordnungen beim praktischen Gebrauch als umständlich erwiesen. So kennt man obere Lenker, die mit einer von Hand zu betätigenden Schraubspindel versehen sind. Durch Drehen an der Spindel läßt sich die Länge des oberen Lerkers verändern. Das richtige Einstellen der Pflugtiefe ist jedoch insofern nicht so einfach, da erst einmal verschiedene Spindeleinstellungen ausprobiert werden
Oberer Lenker für das Dreipunkt-Gestänge
eines Schleppers od. dgl.
Anmelder:
Nikolaus Steffes,
Ruwer über Trier, Koblenzer S'tr. 1
Als Erfinder benannt:
Nikolaus Steffes, Ruwer über Trier
müssen, ehe man die optimale Einstellung gefunden hat. So vergeht meist eine längere Pflugstrecke, wobei die Pflugarbeit durch das Verstellen der Spindel jeweils unterbrochen werden muß.
Es wurde darüber hinaus eine Vorrichtung be-
ao kannt, bei der zwei gegeneinander verschiebbare Teile des oberen Lenkers mit je einem Hebelende eines Kniehebels verbunden sind, der auf einem als Anschlag dienenden Lenkerteil aufliegend die verschiebbaren Teile des Lenkers arretiert und der beim Einsetzen des Gerätes mittels einer Zugvorrichtung einknickbar ist, so daß die verschiebbaren Teile des Lenkers sich gegeneinander bis zu einem Anschlag verschieben und damit den Lenker verkürzen. Mit dieser Vorrichtung ist es zwar möglich, die Länge des oberen Lenkers zeitweilig zu verändern, jedoch kann auch hierbei die endgültige Pflugtiefe nur durch Ändern des Abstandes der beiden den Kniehebel haltenden Lager eingestellt werden. Ähnlich wie bei der Spindelanordnung ist hierzu wiederum ein mehrmaliges Ausprobieren notwendig, ehe die richtige Einstellung gefunden ist.
Mit Hilfe der erfindungsgemäßen Ausbildung des oberen Lenkers dagegen stellt sich der Pflug bei geöffnetem Absperrhahn von selbst in die richtige Pflugtiefe, da die Kolbenstange des Lenkers während dieser Zeit freibeweglich ist. Ist dann die richtige Pflugtiefe erreicht, wird der Absperrhahn geschlossen, der Flüssigkeitsstrom unterbrochen und damit die Kolbenstange festgehalten, so daß die einmal eingenommene Pflugtiefe von nun ab konstant erhalten bleibt.
Weitere Einzelheiten der Erfindung sind aus der schematischen Zeichnung zu erkennen.
Fig. 1 zeigt einen Schlepper mit zwei unteren Lenkern und einem oberen Lenker, der als Hydraulik-Zylinder ausgebildet ist;
F i g. 2 ist ein Schnitt durch den oberen Lenker.
509 580/96
In F i g. 1 ist ein Schlepper in Rückansicht zu erkennen, der eine Hinterachse 1 mit Rädern 2, 3 aufweist. Oberhalb der Hinterachse befindet sich eine Hubwelle 4, die von einem nicht erkennbaren Hydrauliksystem bewegt wird und an deren Enden Hubarme 5, 6 sitzen. Hubstangen 7 verbinden die Hubarme 5, 6 mit den unteren Lenkern 8, 9, die ihrerseits schwenkbar am Hinterachsgehäuse befestigt sind.
Oberhalb der unteren Lenker 8, 9 befindet sich der obere Lenker 10, der als Hydraulikzylinder 11 mit Kolben 12 ausgebildet ist. Die Enden der unteren Lenker 8, 9 und des oberen Lenkers 10 bilden die drei Punkte, an denen die Anbaugeräte befestigt werden können.
Im einzelnen ist die Ausbildung des oberen Lenkers aus F i g. 2 erkennbar. Hiernach besteht er aus einem Hydraulikzylinder 11 und einem darin hin- und hergleitenden Kolben 12 mit einer Kolbenstange 13. Am Ende 14 des Hydraulikzylinders 11 einer- ao seits und am freien Ende der Kolbenstange 13 anderseits sind Anschlußköpfe 15 bzw. 16 angebracht, mit deren Hilfe der Lenker einmal am Schlepper befestigt und zum anderen das Anbaugerät angeschlossen werden kann.
Durch den Kolben 12 wird der Zylinder 11 in zwei Kammern 17 und 18 geteilt, die je nach Stellung des Kolbens 12 von unterschiedlicher Größe sind. Beide Kammern 17,18 sind durch eine Verbindungsleitung 19 miteinander verbunden, so daß die Flüssigkeit von der einen Kammer, sobald diese kleiner wird, in die andere Kammer, die sich entsprechend vergrößert, gelangen kann. Ein Regulierhahn 20 ermöglicht es, die Leitung 19 zu sperren oder zu öffnen und dadurch die Stellung des Kolbens im Zylinder zu regeln und festzulegen. Ferner befinden sich an der Leitung 19 zwei Anschlußstücke 21, 22, die zum Einfüllen bzw. Ablassen der Druckflüssigkeit dienen.
Besonders bewährt hat es sich, vor dem Kolben ein schmales Luftpolster 23 zu belassen, so daß der Kolben auch bei geschlossenem Hahn ein gewisses Spiel hat.
Der Zylinder ist beispielsweise mit öl gefüllt. Das System kann aber auch pneumatisch arbeiten.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung arbeitet wie folgt: Bei Benutzung der drei Lenker 8, 9, 10 zum Befestigen eines Anbaugerätes am Schlepper wird zunächst bei eingedrückter Kolbenstange 12 die Kammer 17 mit Druckflüssigkeit gefüllt, wozu diese durch das Anschlußstück 21 eingeführt wird. Der Hahn 20 ist hierbei geschlossen. Nach öffnen des Hahnes läßt sich der Kolben verschieben, bis der Lenker 10 eine gewünschte Länge erreicht hat. Darauf wird der Hahn 20 wieder geschlossen und das Anbaugerät an den Einsatzort gebracht.
Bei Beginn der Bodenbearbeitung stellt man die gewünschte Tiefe des Anbaugerätes an der Lagesteuerung des Hydrauliksystems ein, öffnet den Hahn 20, so daß sich das Gerät von selbst in die eingestellte Bodentiefe einzieht. Nach etwa Im Fahrt ist dies erreicht, so daß nun nach Schließen des Hahnes diese richtige Stellung für die weitere Arbeit beibehalten wird. Sollte dennoch eine Verstellung notwendig werden, so ist ein Verlängern oder Verkürzen des Lenkers 10 nach kurzem öffnen des Hahnes 20 vom Fahrersitz aus leicht möglich, ohne daß der Fahrer vom Schlepper absteigen muß.
Durch das Luftpolster 23 werden kleinere Unebenheiten des Bodens selbstregelnd ausgeglichen, da hierdurch der obere Lenker 10 in gewissen Grenzen beweglich ist, wodurch auch die kleinen Bewegungen des Schleppers gegenüber dem Anbaugerät aufgefangen werden. Bei größeren Unebenheiten verfährt man umgekehrt und schließt den Hahn nur zum Anheben des Gerätes. Versuche haben darüber hinaus ergeben, daß ein Teil des Gewichts des Anbaugerätes und des Zugwiderstandes dabei als Belastung der Hinterräder vom ziehenden Schlepper übernommen wird, so daß sich eine größere Bodenhaftung ergibt.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Oberer Lenker für das Dreipunktgestänge eines Schleppers od. dgl. zum Anbau eines landwirtschaftlichen Bodenbearbeitungsgerätes, der aus einem Zylinder und einem darin hin- und herbewegbaren Kolben mit Kolbenstange sowie einer die auf beiden Seiten des Kolbens liegenden Zylinderkammern verbindenden Leitung, in der ein Stellventil angeordnet ist, besteht, dadurch gekennzeichnet, daß das Stellventil als Absperrhahn (20) ausgebildet ist, durch den die Verbindungsleitung (19) zwischen den beiden Kammern (17, 18) bei jeder beliebigen Stellung des Kolbens (12) in beiden Strömungsrichtungen sperrbar ist.
2. Oberer Lenker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinder mit unter normalem Luftdruck stehendem flüssigem oder gasförmigem Medium gefüllt ist.
3. Oberer Lenker nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in einer der beiden Kammern (17, 18) zwischen dem Kolben (12) und dem hydraulischen Steuermedium ein Luftpolster (23) vorhanden ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Französische Patentschrift Nr. 1130 163;
USA.-Patentschriften Nr. 2 755 721, 2 887 166.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
509 S80/96 6.65 © Bundesdruckerei Berlin
DEST21788A 1964-03-04 1964-03-04 Oberer Lenker fuer das Dreipunkt-Gestaenge eines Schleppers od. dgl. Pending DE1195079B (de)

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Publications (1)

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DE1195079B true DE1195079B (de) 1965-06-16

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DE (1) DE1195079B (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0041096A1 (de) * 1980-06-03 1981-12-09 Ernst Conrad Verstellbarer Oberlenker einer Dreipunktaufhängevorrichtung an einem Schlepper
DE3106328A1 (de) * 1981-02-20 1982-09-09 Ernst 3101 Nienhagen Conrad "oberlenker einer dreipunktanhaengevorrichtung an einem schlepper"
DE3411161A1 (de) * 1983-03-28 1984-10-04 C. Van Der Lely N.V., Maasland Bodenbearbeitungsmaschine, insbesondere kreiselegge

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2755721A (en) * 1951-06-22 1956-07-24 Theodore C Rusconi Automatic depth control systems for agricultural implements
FR1130163A (fr) * 1955-08-12 1957-01-31 Dispositif de manoeuvre d'un outil attelé, notamment pour les outils agraires portés par tracteur
US2887166A (en) * 1956-06-06 1959-05-19 Deere & Co Hitch device

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DE3106328A1 (de) * 1981-02-20 1982-09-09 Ernst 3101 Nienhagen Conrad "oberlenker einer dreipunktanhaengevorrichtung an einem schlepper"
DE3411161A1 (de) * 1983-03-28 1984-10-04 C. Van Der Lely N.V., Maasland Bodenbearbeitungsmaschine, insbesondere kreiselegge

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