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DE1192280B - Verfahren zum Betrieb von Brennstoffelementen mit Kohlenwasserstoffen - Google Patents

Verfahren zum Betrieb von Brennstoffelementen mit Kohlenwasserstoffen

Info

Publication number
DE1192280B
DE1192280B DEA38046A DEA0038046A DE1192280B DE 1192280 B DE1192280 B DE 1192280B DE A38046 A DEA38046 A DE A38046A DE A0038046 A DEA0038046 A DE A0038046A DE 1192280 B DE1192280 B DE 1192280B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hydrocarbons
fuel
fuel elements
catalyst
operating fuel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA38046A
Other languages
English (en)
Inventor
Margarete Jung
Dipl-Chem Dr Hanns-H Kroeger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
VARTA AG
Original Assignee
VARTA AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by VARTA AG filed Critical VARTA AG
Priority to DEA38046A priority Critical patent/DE1192280B/de
Priority to GB29800/62A priority patent/GB1010635A/en
Publication of DE1192280B publication Critical patent/DE1192280B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M8/00Fuel cells; Manufacture thereof

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Sustainable Development (AREA)
  • Sustainable Energy (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)
  • Catalysts (AREA)

Description

  • Verfahren zum Betrieb von Brennstoffelementen mit Kohlenwasserstoffen Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betrieb von Brennstoffelementen mit Kohlenwasserstoffen.
  • Die Umwandlung der chemischen Energie einer ganzen Reihe von organischen Verbindungen in elektrochemische Energie unter Benutzung eines Brennstoffelementes ist an sich seit langem bekannt. Sie ließ sich jedoch bisher nur für relativ kostspielige organische Verbindungen durchführen, so daß die Energiegewinnung unwirtschaftlich wurde. Bisher konnten nämlich nur solche organischen Verbindungen Verwendung finden, die irgendeine oxydierbare funktionelle Gruppe in ihrem Molekül enthalten. Als solche Stoffe kamen insbesondere ein- und mehrwertige Alkohole, Aldehyde und eine Reihe anderer Reduktionsmittel in Frage.
  • Dagegen war es bisher nicht möglich, die in großem Umfange vorhandenen und deshalb billigen Kohlenwasserstoffe in Niedertemperatur-Brennstoffelementen umzusetzen. Bei den ungesättigten Kohlenwasserstoffen zeigte sich vielmehr sogar statt einer Dehydrierung eine Hydrierung, wobei der von der Aktivierung her im Katalysator gespeicherte Wasserstoff verbraucht wurde, so daß diese Stoffe keine Brennstoffe für das Brennstoffelement darstellten, sondern vielmehr den Katalysator zerstörten.
  • Hier schafft nun die vorliegende Erfindung dadurch Abhilfe, daß gesättigte oder ungesättigte aliphatische oder aromatische Kohlenwasserstoffe mit einem Oxydationsmittel, vorzugsweise Sauerstoff oder Luft, gemischt und an einem von der Brennstoffelektrode räumlich getrennten Katalysator partiell oxydiert werden, worauf die Oxydationsprodukte einer Brennstoffelektrode zugeführt und an dieser elektrochemisch umgesetzt werden.
  • Gemäß dem Verfahren nach der Erfindung werden also am Katalysator bei den verwendeten Kohlenwasserstoffen sauerstoffhaltige funktionelle Gruppen gebildet, die sich anschließend an der Brennstoffelektrode elektrochemisch umsetzen lassen. Außerdem kommt es infolge des exothermen Verlaufs der Oxydation zu einer starken örtlichen Aufheizung des Katalysators, die ihrerseits wiederum dazu führt, daß neben der eigentlichen Oxydation noch ein sogenannter Kettenabbruch bei den Kohlenwasserstoffen auftritt. Die auf diese Weise gebildeten freien Radikale können dann wieder ihrerseits mit dem zugeführten Oxydationsmittel in der Weise reagieren, daß neue Substanzen mit funktionellen Gruppen entstehen, die ebenfalls an der Brennstoffelektrode unter Energiegewinnung umgesetzt werden können.
  • Zur Einleitung der für das erfindungsgemäße Verfahren erforderlichen Reaktionen kann es zweckmäßig sein, dem Gemisch von Kohlenwasserstoff und Oxydationsmittel noch Wasserstoff in geringen Mengen beizumischen, und ebenso ist es selbstverständlich möglich, die beim ersten Durchlauf durch die Oxydationszone an dem Katalysator nicht völlig umgesetzten Kohlenwasserstoffe im Rahmen eines Gaskreislaufs mehrmals in die Reaktionszone einzubringen.
  • Man benutzt zweckmäßig als Katalysatorzone einen porösen Körper, der mit den erforderlichen Katalysatoren für die partielle Oxydation der Kohlenwasserstoffe getränkt ist. Der poröse Körper braucht dabei nicht unbedingt aus einem elektronisch leitenden Material zu bestehen. Als besonders geeignete aktive Materialien für den Katalysatorkörper haben sich Platin, Palladium und Silber erwiesen. Das einzige Erfordernis besteht dabei in einer feinen Verteilung dieser Metalle, während die Art ihrer Fixierung auf dem porösen Träger belanglos ist.
  • Für größere Anlagen ist es ohne weiteres möglich, statt in die Zuführung zu jeder einzelnen Brennstoffelektrode einen gesonderten Katalysatorkörper einzubauen, mehreren Brennstoffelektroden einen einzigen Katalysator zuzuordnen. Die Zuführung der anoxydierten Kohlenwasserstoffe zu den Brennstoffelektroden kann dann entweder direkt oder auch nach deren Durchmischung mit dem Elektrolyten in gelöster Form erfolgen.
  • Eine mögliche Ausführungsform für eine gemäß der vorliegenden Erfindung aufgebaute Aufbereitungsanlage ist in der Zeichnung näher erläutert.
  • Diese Aufbereitungsanlage besitzt ein Sammelgefäß 1 aus V2A-Stahl, in dem der voroxydierte Brennstoff gesammelt und einer beliebigen Anzahl von Brennstoffelektidden zugeführt werden kann. Das Sammelgefäß 1 ist über ein Rohr 2 aus V2A-Stahl mit der Voroxydationskammer 3 verbunden, die aus V2A-Stahl bestehen kann und mit Platinasbest 4 gefüllt ist. Ein Sieb 5, das auch durch eine Fritte aus Keramik oder einen Metallsinterkörper ersetzt werden kann, .verhindert das Herunterfallen von Platinasbest in das Sammelgefäß 1. Die Zufuhr des Gemisches aus Kohlenwasserstoff und Sauerstoff bzw. Luft zu der Aufbereitungskammer 3 erfolgt über das Rohr 6, das ebenfalls aus V2A-Stahl besteht. Brennstoff, der beim erstmaligen Durchlauf durch die Aufbereitungskammer noch nicht partiell oxydiert ist, kann über das Rohr 7, das mit einem Rückflußkühler 8 ausgestattet ist, wieder in den Kreislauf zurückgeführt werden. Als Antrieb für diesen Rückstrom dient eine Pumpe 9. In die Rohre 6 bzw. 7 sind Rückschlagventile 10 und 11 eingesetzt, die dem Brennstoffkreislauf die gewünschte Richtung aufzwingen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Verfahren zum Betrieb von galvanischen Brennstoffelementen mit Kohlenwasserstoffen, dadurch gekennzeichnet, daß man die Kohlenwasserstoffe an einem von der Brennstoffelektrode räumlich getrennten Katalysator partiell oxydiert und die partiell oxydierten Brennstoffe an der Brennstoffelektrode elektrochemisch umsetzt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 397 212; deutsche Auslegeschriften Nr. 1019 361, 1059 990, 1063 489; USA.-Patentschrift Nr. 2 562 858; Catalysis 1940; S. 780 bis 786.
DEA38046A 1961-08-03 1961-08-03 Verfahren zum Betrieb von Brennstoffelementen mit Kohlenwasserstoffen Pending DE1192280B (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEA38046A DE1192280B (de) 1961-08-03 1961-08-03 Verfahren zum Betrieb von Brennstoffelementen mit Kohlenwasserstoffen
GB29800/62A GB1010635A (en) 1961-08-03 1962-08-02 Process and apparatus for the generation of electrical power

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1192280B true DE1192280B (de) 1965-05-06

Family

ID=6930571

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
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Country Status (2)

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DE (1) DE1192280B (de)
GB (1) GB1010635A (de)

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE397212C (de) * 1921-04-29 1924-06-20 Basf Ag Verfahren zur Darstellung organischer Verbindungen durch katalytische Oxydation
US2562858A (en) * 1951-03-14 1951-07-31 Ca Nat Research Council Silver-calcium catalyst and its preparation
DE1019361B (de) * 1954-10-23 1957-11-14 Ruhrchemie Ag Doppelskelett-Katalysator-Elektrode
DE1059990B (de) * 1958-01-17 1959-06-25 Ruhrchemie Ag Katalysator-Sieb-Elektrode zur elektrochemischen Umsetzung aktiver Gase in Brennstoffelementen
DE1063489B (de) * 1956-12-12 1959-08-13 Paula Bisterfeld Geb Leven Hoher Absatz fuer Damenschuhe

Patent Citations (5)

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Also Published As

Publication number Publication date
GB1010635A (en) 1965-11-24

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