DE1189772B - Vorrichtung zur automatischen Steuerung der Arbeitstiefe eines Geraetes - Google Patents
Vorrichtung zur automatischen Steuerung der Arbeitstiefe eines GeraetesInfo
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- A01B63/00—Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements
- A01B63/02—Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements mounted on tractors
- A01B63/10—Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements mounted on tractors operated by hydraulic or pneumatic means
- A01B63/111—Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements mounted on tractors operated by hydraulic or pneumatic means regulating working depth of implements
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
Nummer:
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Anmeldetag:
Auslegetag:
AOIb
Deutsche Kl.: 45 a - 65/06
1189 772
R 33665 ΠΙ/45 a
10. Oktober 1962
25. März 1965
R 33665 ΠΙ/45 a
10. Oktober 1962
25. März 1965
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur automatischen Steuerung der Arbeitstiefe eines Gerätes,
das am Dreipunktgestänge des hydraulischen Krafthebers eines Schleppers angebracht ist. Bei derartigen
Einrichtungen ist es bereits bekannt, die Arbeitstiefe mit Hilfe eines auf dem Boden entlanglaufenden
Tasters, einer Rolle od. dgl. zu steuern, wobei der Taster, um eine horizontale Achse pendelnd,
am Schlepper angehängt ist und das Gerät über eine den Taster mit der Aufhängung verbindende
Verstellspindel auf die gewünschte Arbeitstiefe einzustellen ist. Der Mangel derartiger
Einrichtungen liegt einmal in dem erheblichen Bauaufwand und zum anderen darin, daß mit der
Tasteranordnung die Nickbewegungen des Schleppers beim Fahren über Bodenunebenheiten nicht
ausgeglichen werden bzw. durch die Nickbewegungen und den Ausschlag des Tasters die im hydraulischen
Krafthebersystem das Überdruck- oder Rückschlagventil belastende Reglerfeder in ihrer Spannung verändert
wird. Teilweise ließen auch die bisher bekannten Konstruktionen sich nur für besondere
Schlepper- oder Gerätetypen anwenden bzw. schlossen sie den Anbau bestimmter Gerätegruppen am
Schlepper aus.
Durch die Erfindung werden diese Mängel behoben, indem erfindungsgemäß mechanische
Zwischenglieder zwischen der am Hubarm bzw. am Oberlenker der Dreipunktaufhängung gelagerten
Verstellspindel und der Betätigungsstange für das hydraulische Steuergerät angeordnet sind, welche die
durch den Taster verursachten Steuerbewegungen der Verstellspindel auf das Betätigungsglied übertragen.
Vorzugsweise ist das Zwischenglied, an dem die Verstellspindel angreift, ein auf dem Hubarm der
Dreipunktaufhängung gelagerter Winkelhebel, wobei die Verstellspindel an dem einen Schenkel dieses
Winkelhebels in einem Gelenk gelagert ist.
Der Erfindungsgedanke läßt die verschiedensten Ausführungsmöglichkeiten zu, einige davon sind in
der Zeichnung wiedergegeben, und zwar zeigt F i g. 1 die Gesamtanordnung einer Tastersteuerung,
F i g. 2 das Schema eines Gestänges^ das die Aufgabe
der Regelung löst,
F i g. 3 das Gestänge gemäß F i g. 2 in der höchsten Arbeitsstellung, wie sie beim Schälen notwendig
ist,
F i g. 4 eine ähnliche Gestängeanordnung, mit der die gleiche Wirkung erzielt werden kann, und
F i g. 5 die Arbeitsstellung des Arbeitsgerätes bei geringster Arbeitstiefe.
Vorrichtung zur automatischen Steuerung der
Arbeitstiefe eines Gerätes
Arbeitstiefe eines Gerätes
Anmelder:
Rheinstahl Hanomag Aktiengesellschaft,
Hannover-Linden, Hamelner Str. 8
Hannover-Linden, Hamelner Str. 8
Als Erfinder benannt:
Dr.-Ing. Richard Brandt, Hannover
Auf dem Schlepper 1 ist der Kraftheber angebracht, der über die Hubarme 3, die Hubstangen 4,
die Unterlenker 5 und den Oberlenker 6 mit dem Ansatz 6' das Arbeitsgerät 7 trägt. Der Taster 8 ist
dabei über einen Hebel 9 im Gelenkpunkt 10 am Schlepper 1 angelenkt. Im Punkt 11 ist die Verstellspindel
12, welche durch den Handgriff 13 gedreht und damit in ihrer Länge verstellt werden kann, angeordnet.
Durch das Verstellen der Spindel 12 wird die Arbeitstiefe des Pflugkörpers 7, 14 eingestellt.
Die Verstellspindel 12 ist im Gelenk 15 am Winkelhebel 18, 18' gelagert. Dieser Winkelhebel kann sowohl
am Hubarm 3 als auch am Arbeitsgerät 7 drehbar gelagert sein. Durch die Bewegung des Tasters 8
bei Änderung der Arbeitstiefe wird der Winkelhebel 18 ebenfalls gedreht.
In F i g. 2 ist schematisch das Gestänge dargestellt, das die Aufgabe der Regelung löst. Am Schenkel 18
des Winkelhebels 18,18' ist im Gelenkpunkt 19 die Koppelstange 20 angelenkt. Die Stange 20 ist weiterhin
im Gelenkpunkt 21 an einem Hebel 22 angelenkt, der selber im Gelenk 23 an einem mit dem
Hubarm 3 verbundenen Schenkel 3' angelenkt ist. Dieser Hebel 22 hat als äußere Kontur erfindungsgemäß
einen Kreisbogen, welcher in der Mittelstellung genau konzentrisch zum Drehpunkt 28 des
Hubarmes 3 liegt. Die gestrichelt eingezeichneten Endstellungen des Hebels 22 ergeben sich aus an
dem Hubarm 3 sitzenden Endanschlägen 25 und 26 für den am Winkelhebel 18,18' sitzenden dritten
Arm 18". Diese Endanschläge bestimmen für die Arbeitsstellung nach F i g. 2 den Regelweg α der Betätigungsstange
29 für die Steuerung des Krafhebers. In der Mittelstellung des Hebels 22 erfährt die
Betätigungsstange 29 der hydraulischen Steuerung, die hier nicht dargestellt ist, keine Beeinflussung,
wenn der Hubarm um das Lager 28 schwenkt; da das Gelenk 30 der Hubstange 4 und das Gelenk 15
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der Verstellspindel 12 nahe beieinanderliegen und beide Stangen nahezu parallel sind, beeinflußt die
Drehung des Hubarmes 3 die Höhendifferenz zwischen Taster 8 und Gerät 7 nicht. Eine Schwenkung
des Hubarmes 3 oder eine Nickbewegung des Schleppers 1 bei fester Lage des Hubarmes 3 gegenüber
dem Boden, was kinematisch dasselbe ist, beeinflußt demnach die Betätigungsstange 29 der
Steuerung des Krafthebers nicht, was für die Einhaltung der Arbeitstiefe notwendig ist.
In F i g. 3 ist dasselbe Gestänge in der höchsten Arbeitsstellung, wie sie beim Schälen, also bei der
geringsten Arbeitstiefe auftritt, dargestellt. Diese Stellung ist herausgestellt worden, um zu zeigen, daß
durch die Wahl der Lage des Gelenkpunktes 23 die Empfindlichkeit der Steuerung erfindungsgemäß erhöht
wird, was bei der geringen Arbeitstiefe sehr erwünscht ist. Die größere Empfindlichkeit der
Steuerung ergibt sich daraus, daß beim selben Weg des Gelenkpunktes 21, welcher sich einfach aus der
freien Beweglichkeit des Winkelhebels 18 zwischen den beiden Anschlägen 25 und 26 in jeder Lage des
Hubannes 3 ergibt, der Hub der Betätigungsstange 29 größer ist als ihr Hub α in F i g. 2, weil der Hebelarm
der Betätigungsstange 29 zu dem Gelenkpunkt 23 größer ist als in F ig. 2, welche die Arbeitsstellung
bei größter Arbeitstiefe darstellt.
In Fig. 4 ist eine Gestängeanordnung dargestellt, bei welcher dieselbe Wirkung wie bei der obigen erzielt
werden kann und die in bestimmten Fällen konstruktive Vorteile haben kann. Das Gestänge
unterscheidet sich sowohl in der Anordnung der Ausschlagbegrenzungen, die von dem Winkelhebel
zum letzten Gestängeglied, dem Hebel 31 des Gestänges, verlegt wird, als auch darin, daß die Gelenkpunkte
19, 21, 28 und 27 ein Parallelogramm bilden.
Die Anschläge 33 und 34 begrenzen den Ausschlag des Gestänges und bestimmen auch, da der
Hebel 31 im Gelenkpunkt 32 am Schlepper Hegt, den Anschlag b des Betätigungsgliedes 29 der Steuerung
in allen Arbeitsstellungen. Der Gelenkpunkt 32 kann auch vorteilhafterweise mit der Lagerung 28
des Hubarmes 3 zusammenfallen.
Die Fig. 5 zeigt eine Arbeitsstellung des Arbeitegerätes
7 für geringste Arbeitstiefe gegenüber F i g. 4 für größte Arbeitstiefe. Während in Fig.4 die
Stange 20 gegenüber dem Betätigungsglied 29 stark geneigt ist, wirkt die Stange in F i g. 5 nahezu in
Richtung des Betätigungsgliedes. Der Unterschied liegt darin, daß in Fig. 4 der Winkelausschlag des
Winkelhebels 18 und damit der Spindel 12 beim selben Regelweg b wesentlich größer ist als in
Fig. 5. Das heißt, die Regelempfindlichkeit ist mit dem größeren Weg des Tasters, als in Arbeitsstellung
nach F i g. 4, der größten Arbeitstiefe, kleiner als in Arbeitsstellung nach Fig.5, der kleinsten Arbeitstiefe,
wie es sein muß.
Die Betätigungsstange 29 der Steuerung könnte statt der Geradführung auch durch einen Einfach-,
Doppel- oder Winkelhebel ersetzt werden, wie es die jeweiligen räumlichen Verhältnisse erfordern. Man
kann erfindungsgemäß auf diese Weise jede automatische Tiefensteuerung, z. B. nach Bodenwiderstand
des Arbeitsgerätes, auch für die Steuerung durch Taster benutzen. Diese Erfindung schließt
neben der wahlweisen Benutzung durch eine oder die andere Art der Steuerung auch erfindungsgemäß
die Möglichkeit ein, daß die Steuerung nach dem Arbeitswiderstand bei Überschreiten eines bestimmten
Widerstandes des Arbeitsgerätes die Tastersteuerung übersteuert.
Claims (8)
1. Vorrichtung zur automatischen Steuerung der Arbeitstiefe eines Gerätes, das am Dreipunktgestänge
des hydraulischen Krafthebers eines Schleppers angebracht und in seiner Arbeitstiefe
mittels eines auf dem Boden entlanglaufenden Tasters zu steuern ist, wobei der Taster, um eine horizontale Achse pendelnd, am
Schlepper angehängt ist und das Gerät über eine den Taster mit der Aufhängung verbindende
Verstellspindel auf die gewünschte Arbeitstiefe einzustellen ist, dadurch gekennzeichnet,
daß mechanische Zwischenglieder (18 bis 24) zwischen der am Hubarm (3) bzw. am Oberlenker
(6) der Dreipunktaufhängung (3,4,5) gelagerten Verstellspindel (12) und der Betätigungsstange
(29) für das hydraulische Steuergerät angeordnet sind, welche die durch den Taster (8) verursachten Steuerbewegungen der
Verstellspindel (12) auf das Betätigungsglied (29) übertragen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenglied, an dem die
Verstellspindel (12) angreift, ein auf dem Hubarm (3) der Dreipunktaufhängung (3,4,5) im Lager
(27) gelagerter Winkelhebel (18,18') ist und die Verstellspindel (12) an dem einen Schenkel (18')
dieses Winkelhebels im Gelenk (15) gelagert ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenglied, an dem
die Verstellspindel (12) angreift, ein auf dem Oberlenker (6) der Dreipunktaufhängung (3,4,5)
gelagerter Winkelhebel (18,18') ist und die Verstellspindel
(12) an dem einen Schenkel (18') dieses Winkelhebels im Gelenk (15) gelagert ist.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Hubarm (3)
bzw. Oberlenker (6) als Winkelhebel (3,3' bzw. 6, 6') ausgebildet ist und das Lager (27) trägt.
5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an den verstellspindelfreien
Arm (18) des Winkelhebels (18, 18') im Gelenk (19) eine Koppelstange (20) und an deren Ende im Gelenk (21) ein Kreisbogen
(22) angelenkt ist, der im Gelenk (23 am lagerfreien Schenkel (3 bzw. 6') des Winkelhebels
(3,3' bzw 6, 6') angreift, wobei die Lager (27, 28) des Hubarms (3) bzw. Oberlenkers (6) mit
den Gelenken (19,21) der Koppelstange (20) ein Parallelogramm bilden.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ausschlagbegrenzer
(25,26) für den Winkelhebel (18,18') vorgesehen ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle des Kreisbogens
(22) ein am Schlepper gelagerter Zwischenhebel (31) angeordnet ist, der im Eingriff
mit der Betätigungsstange (29) steht.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ausschlag-
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begrenzer (33, 34) für den Zwischenhebel (31) deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1738 043;
vorgesehen ist. schweizerische Patentschrift Nr. 324 570;
französische Patentschriften Nr. 1277 205,
1259 841;
In Betracht gezogene Druckschriften: 5 britische Patentschriften Nr. 599 020, 520484;
Deutsche Patentschrift Nr. 1061113; USA.-Patentschrift Nr. 2 752 835.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
509 520/126 3.65 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER33665A DE1189772B (de) | 1962-10-10 | 1962-10-10 | Vorrichtung zur automatischen Steuerung der Arbeitstiefe eines Geraetes |
Applications Claiming Priority (1)
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| DER33665A DE1189772B (de) | 1962-10-10 | 1962-10-10 | Vorrichtung zur automatischen Steuerung der Arbeitstiefe eines Geraetes |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1189772B true DE1189772B (de) | 1965-03-25 |
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ID=7404137
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DER33665A Pending DE1189772B (de) | 1962-10-10 | 1962-10-10 | Vorrichtung zur automatischen Steuerung der Arbeitstiefe eines Geraetes |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1189772B (de) |
Citations (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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1962
- 1962-10-10 DE DER33665A patent/DE1189772B/de active Pending
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