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DE1189149B - Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Schaltern - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Schaltern

Info

Publication number
DE1189149B
DE1189149B DES87558A DES0087558A DE1189149B DE 1189149 B DE1189149 B DE 1189149B DE S87558 A DES87558 A DE S87558A DE S0087558 A DES0087558 A DE S0087558A DE 1189149 B DE1189149 B DE 1189149B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
control
voltage
current path
switch
current
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES87558A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Otto Boehm
Fritz Gruber
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES87558A priority Critical patent/DE1189149B/de
Publication of DE1189149B publication Critical patent/DE1189149B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Schaltern Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Schaltern, deren Steuerstrompfad eine positiv nichtlineare Widerstandscharakteristik aufweist und welche durch im Steuerstromkreis wirkende Gleichspannungspotentiale steuerbar sind.
  • Es ist bekannt, zur Gleichstromspeisung von Teilnehmerapparaten und zur Überwachung der Teilnehmerleitung (d. h. ob sie im Teilnehmerapparat gegeschlossen oder geöffnet ist) diese über symmetrische Wicklungen eines sogenannten Schleifenrelais an eine Gleichspannungsquelle anzuschalten.
  • Es ist bereits auch bekannt, an Stelle des Schleifenrelais eine Drosselspule mit symmetrischen Wicklungen zu verwenden, durch welche die für Speisebrücken notwendige Induktivität erzielt wird.
  • Darüber hinaus wurde bereits vorgeschlagen, anstatt einer Drossel einen Leitungsübertrager zu verwenden und eine Schleifenüberwachung mit Hilfe eines eine ausgeprägte Rechteckcharakteristik seiner Hystereseschleife aufweisenden Übertragers zu ermöglichen, von welchem vorzugsweise zwei Eingabewicklungen zwischen einerseits zwei kapazitiv zusammengeschaltete Enden zweier leitungsseitiger Wicklungen eines Leitungsübertragers und andererseits die beiden Pole der Amtsbatterie geschaltet sind und dessen Eisenkern nur durch einen von zwei Zuständen der Teilnehmerleitung (Schleife geschlossen bzw. geöffnet) der Teilnehmerschleife derart (durch den Schleifenstrom bzw. durch Vorerregung) vormagnetisiert wird, daß er durch einer Abfragewicklung zugeführte Abfrageimpulse zwischen den beiden Sättigungsbereichen kontinuierlich alternierend ummagnetisiert wird.
  • Es ist bekannt, über eine Ausgabewicklung eines solchen Eisenkernes Ausgabeimpulse zu empfangen und durch diese weitere Schaltvorgänge herbeizuführen, durch welche eine Auswertung der Schleifenzustände ermöglicht wird.
  • Es wurde ferner bereits vorgeschlagen, solche Ausgabeimpulse zu verstärken und durch sie ein Relais zu erregen, um Leitungszeichen, z. B. eine Unterbrechung der Teilnehmerschleife, welche eine gleichzeitig über die Ausgabewicklung abgegebene Reihe von Abfrageimpulsen verursachen, mit Hilfe von Kontakten dieses Relais wieder in Gleichstromzeichen umsetzen zu können.
  • Es wurde ferner hierzu vorgeschlagen, das durch die verstärkten Ausgabeimpulse erregte Relais mit einem Kondensator zu überbrücken, um es von den einzelnen Ausgabeimpulsen unabhängig zu machen.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht nun darin, wechselspannungsüberlagerte Gleichspannungszeichen, z. B. Rechteckimpulsreihen, in verstärkte reine Gleichspannungszeichen umzuwandeln und hierzu trägheitsarm schaltende Schaltmittel, z. B. Transistoren, zu verwenden. Diese Aufgabe wird durch eine Schaltungsanordnung gelöst, welche in Kombination folgende, an sich bekannte Merkmale trägt: a) Herabsetzung des Wechselspannungsanteils einer Steuerspannung durch Parallelschalten eines Kondensators zum Steuerstrompfad des Schalters; b) Ruhestrom über den Steuerstrompfad mit Hilfe eines Ruhestromwiderstandes; c) Aufhebung des Ruhestromes im Steuerstrompfad des Schalters durch Einwirkung der Steuerspannung auf den über den Steuerstrompfad und den Ruhestromwiderstand verlaufenden Ruhestromkreis.
  • Der Vorteil der Erfindung geht aus dem kombinatorischen Effekt ihrer Einzelmerkmale hervor. Dieser kombinatorische Effekt besteht darin, daß mit Rücksicht auf die positiv nichtlineare Widerstandscharakteristik des Innenwiderstandes des Steuerstrompfades des Schalters, der zur Durchschaltung eines erforderlichen Stromes in seinem Laststrompfad einen bestimmten Mindeststrom erfordert, im Steuerstrompfad des Schalters ein von dem Wechselspannungsanteil der Steuerspannung unbeeinflußter reiner Ruhegleichstrom fließt und daß die mit Wechselspannung überlagerte Steuerspannung für den Steuerstrompfad des Schalters sperrend wirkt. Dies bedeutet, daß die mit Wechselspannung überlagerte Steuerspannung in dem Ruhestromwiderstand einen Strom verursacht, dessen Wechselstromanteil verhältnisgleich dem Wechselspannungsanteil an der Steuerspannung ist, so daß also eine Verstärkung des Wechselspannungsanteiles am positiv nichtlinearen Innenwiderstand des Steuerstrompfades des Schalters unterbunden wird. Dies fällt insbesondere hinsichtlich der Forderung, um einer kurzen Reaktionszeit des Schalters willen einen Kondensator C kleiner Kapazität zu verwenden, ins Gewicht, da dadurch die Welligkeit der Steuerspannung nur so weit herabgesetzt werden muß, daß durch ihren Mindestwert der Schalter noch eindeutig gesperrt ist.
  • Der genannte Vorteil der Erfindung besteht nun in einem Gewinn bzw. einer Einsparung an Steuerleistung bei welliger Steuerspannung.
  • In der Figur ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung nur in wesentlich zu ihrem Verständnis beitragenden Bestandteilen gezeigt, auf welches sie jedoch keineswegs beschränkt ist.
  • Es ist einer von vielen Teilnehmerapparaten Tn einer Fernsprechanlage gezeigt, der über einen übertrager Ue und Wicklungen eines Eisenkernes K mit Rechteckcharakteristik seiner Hysteresisschleife mit einer Gleichspannungsquelle verbunden ist. Mit Hilfe des Eisenkernes K wird der Zustand der Teilnehmerleitung, d. h. ob sie im Teilnehmerapparat Tn unterbrochen ist oder nicht, ermittelt, indem bipolare Rechteckimpulse von einem Impulsgenerator R nach Schließen des Kontaktes b auf eine Abfragewicklung des Eisenkernes gegeben werden, durch welche der Eisenkern zwischen seinen beiden Sättigungsbereichen kontinuierlich alternierend gekippt wird, sofern die Teilnehmerleitung stromlos, also im Teilnehmerapparat unterbrochen ist; auf Grund dessen werden in den beiden untersten Wicklungen des Eisenkernes, den Ausgabewicklungen, Spannungsimpulse induziert, die den Abfrageimpulsen entsprechen.
  • Die Gleichrichter G 1 und G 2 bewirken eine Zweiwegegleichrichtung der Ausgabeimpulse, so daß durch Ausgabeimpulse ein positives Potential am Punkt c erzeugt wird. Die Erfahrung zeigt, daß das positive Potential am Punkt c wellig, d. h. wechselspannungsüberlagert ist, da die Ausgabeimpluse nicht lückenlos ineinander übergehen.
  • Der als Schalter wirkende Transistor Tr ist im Zustand des Schleifenschlusses, d. h. bei Ausbleiben von Ausgabeimpulsen, stromdurchlässig für seine Emitter-Kollektor-Strecke, da ein Ruhestrom über den Ruhestromwiderstand W 1 und die Emitter-Basis-Strecke fließt. Der Ruhestromwiderstand W 1 ist so bemessen, daß der Wert des Ruhestromes in der Emitter-Basis-Strecke einen erforderlich großen Strom in der Emitter-Kollektor-Strecke des Transistors zuläßt, in welche als Laststromwiderstand ein Widerstand W2 geschaltet ist, der nachfolgend zu schaltende Schaltglieder irgendwelcher Art darstellen soll. Die Gleichrichter G 1 und G 2 wirken im Spannungsbereich des Spannungsabfalles an der vom Ruhestrom durchflossenen Emitter-Basis-Strecke des Transistors wie extrem hochohmige Widerstände, so daß also der Emitter-Basis-Strom über den Punkt c nicht beeinträchtigt wird. Störsignale an den Ausgabewicklungen können durch geeignet ausgewählte Gleichrichter od. dgl. unterdrückt werden.
  • Durch Ausgabeimpulse über die Ausgabewicklungen des Eisenkernes K wird nun am Punkt c ein positives Spannungspotential erzeugt, durch welches der Transistor T gesperrt wird. Dieses positive Spannungspotential, das ist die Steuerspannung, weist eine Welligkeit auf, welche durch den Kondensator C so weit herabgesetzt wird, daß die Mindestwerte des positiven Spannungspotentials zur sicheren Sperrung des Transistors ausreichen. Der Kondensator ist bei Erfüllung dieser Forderung aber so klein wie möglich gehalten, um die Reaktionsgeschwindigkeit der Anordnung so wenig wie möglich zu beeinträchtigen, so daß sowohl geringe Schaltzeitverluste als auch eine geringe thermische Belastung des als Schalter verwendeten Transistors erzielt werden.
  • Die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung zeichnet sich besonders dadurch aus, daß zur Steuerung des Schalters trotz seiner positiv nichtlinearen Widerstandscharakteristik seines Steuerstrompfades (Emitter-Basis-Strecke des Transistors T) eine wechselspannungsüberlagerte Steuerspannung (Gleichspannung), deren Welligkeit durch einen Kondensator C herabgesetzt wird, verwendet werden kann, indem die Steuerspannung zur Sperrung des Schalters herangezogen wird.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Schaltungsanordnung für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Schaltern, deren Steuerstrompfad eine positiv nichtlineare Widerstandscharakteristik aufweist und welche durch im Steuerstromkreis wirkende Gleichspannungspotentiale steuerbar sind, g e k e n n z e i c h n e t d u r c h folgende an sich bekannte Merkmale: a) Herabsetzung des Wechselspannungsanteils einer Steuerspannung durch Parallelschalten eines Kondensators (C) zum Steuerstrompfad des Schalters (T); b) Ruhestrom über den Steuerstrompfad mit Hilfe eines Ruhestromwiderstandes (W1); e) Aufhebung des Ruhestromes im Steuerstrompfad des Schalters (T) durch Einwirkung der Steuerspannung auf den über den Steuerstrompfad und den Ruhestromwiderstand (W1) verlaufenden Ruhestromkreis.
DES87558A 1963-09-27 1963-09-27 Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Schaltern Pending DE1189149B (de)

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DE1189149B true DE1189149B (de) 1965-03-18

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