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DE1188531B - Traenkkopf fuer Kohlenstoss-Traenkeinrichtungen - Google Patents

Traenkkopf fuer Kohlenstoss-Traenkeinrichtungen

Info

Publication number
DE1188531B
DE1188531B DEH43192A DEH0043192A DE1188531B DE 1188531 B DE1188531 B DE 1188531B DE H43192 A DEH43192 A DE H43192A DE H0043192 A DEH0043192 A DE H0043192A DE 1188531 B DE1188531 B DE 1188531B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
nozzle
drinking
head
hose
working chamber
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH43192A
Other languages
English (en)
Inventor
August Hilligweg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hauhinco Maschinenfabrik G Hausherr Jochums GmbH and Co KG
Original Assignee
Hauhinco Maschinenfabrik G Hausherr Jochums GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hauhinco Maschinenfabrik G Hausherr Jochums GmbH and Co KG filed Critical Hauhinco Maschinenfabrik G Hausherr Jochums GmbH and Co KG
Priority to DEH43192A priority Critical patent/DE1188531B/de
Publication of DE1188531B publication Critical patent/DE1188531B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21FSAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
    • E21F5/00Means or methods for preventing, binding, depositing, or removing dust; Preventing explosions or fires
    • E21F5/18Impregnating walls, or the like, with liquids for binding dust

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Nozzles (AREA)

Description

  • Tränkkopf für Kohlenstoß-Tränkeinrichtungen Es ist ein aus elastischem Werkstoff bestehender Tränkkopf für Kohlenstoß-Tränkeinrichtungen bekannt, bei dem der am vorderen Ende angeordnete Düsenteil und der anschließende, die Arbeitskammer bildende dehnbare Teil aus einem Stück bestehen. Durch einerseits im Düsenkopf und andererseits am Ende der Arbeitskammer eingebettete metallische Ringkörper, die durch Metallstäbe korbartig mitein= ander verbunden sind, ist die elastische Dehnbarkeit des Tränkkopfes an den beiden Enden aufgehoben und nur im Bereich der Arbeitskammer aufrechterhalten. Dieser Tränkkopf hat sich nicht bewährt, weil er sich nicht den aufeinanderfolgenden Betriebszuständen beim Tränken anpaßt.
  • Besser bewährt und daher in großem Umfange eingeführt hat sich ein Tränkkopf aus elastischem Werkstoff, bei dem der die Arbeitskammer enthaltende Teil und der etwa gleichen Durchmesser aufweisende Düsenteil aus einem Stück bestehen, der Düsenteil aber auf seiner ganzen Länge in radialer Richtung dehnungsfähig ist. Diese Aasbildung ermöglicht es, daß bei Beginn der Druckwasserzufuhr durch den sich aufbauenden Druck zunächst die dehnbare Arbeitskammer von verhältnismäßig großem Durchmesser aufgeweitet wird und nur wenig Wasser aus der verhältnismäßig engen Düsenmündung austritt. Erst wenn durch weitere Druckwasserzufuhr und die dadurch bewirkte Drucksteigerung die Arbeitskammer so weit aufgebläht ist, daß sie sich unter Erzielung eines Reibungsschlusses an die Bohrlochwandung anlegt, entsteht unter radialer Aufweitung der elastischen Düse ein stärkerer Druckwasseraustritt. Der dadurch bewirkte größere Rückdruck des in dem Bohrloch vor dem Tränkkopf vorhandenen Druckwassers kann dann den Tränkkopf nicht mehr aus dem Bohrloch herausdrücken, weil der vorhandene Reibungsschluß dies verhindert. Es hat sich jedoch herausgestellt, daß bei Tränkköpfen dieser Art bereits beträchtliche Druckwassermengen austreten, bevor noch ein genügender fester Reibungsschluß zwischen dem Tränkkopf und der Bohrlochwandung hergestellt ist. wenn hohe Wasserdrücke angewendet werden. Damit ist aber eine Gefahr für den Bedienungsmann der Tränkeinrichtung verbunden, weil dieser durch einen vor Entstehen des Reibungsschlusses mit großem Druck aus dem Bohrloch herausgedrückter Tränkkopf ernsthaft gefährdet wird. Einen wohl noch schwerwiegenderen Mangel bringen aber die durch die Formgebung bedingten Unterschiede im Dehnungsverhalten zwischen dem mit einer dehnungsfähigen Gewebeeinlage versehenen, die Arbeitskammer bildenden Schlauchteil und dem an diesen angegossenen, wesentlich dickwandigeren und daher weniger dehnungsfähigen Düsenteil mit sich. In der Übergangsstelle zwischen diesen Teilen entstehen durch inneren Wasserdruck große örtliche Spannungsunterschiede, die zu Rissen und Zerstörungen im Tränkkopf führen können. Daher ist die Lebensdauer dieser vorbekannten Tränkköpfe in der Regel beschränkt. Ein in seinem Arbeitskammerteil beschädigter Tränkkopf ist aber nicht mehr reparierbar und daher nicht mehr weiter verwendbar.
  • Die Erfindung betrifft einen Tränkkopf für Kohlenstoß-Tränkeinrichtungen mit einem die Arbeitskammer bildenden dehnbaren Schlauch oder Schlauchteil, der in eine am vorderen Ende des Tränkkopfes befindliche elastisch dehnbare Düse mit axialer Bohrung mündet. Erfindungsgemäß ist bei einem Tränkkopf dieser Art die Düse in einem vom Arbeitskammer-Schlauch gesonderten Körper angeordnet, der mit dem Arbeitskammer-Schlauch durch ein metallisches Anschlußstück verbunden ist, das mit seinem vorderen ringförmigen Ende den Außenmantel des Düsenkörpers mit Spiel umfaßt und dessen radiale elastische Dehnbarkeit bei Druckwasserzufuhr begrenzt.
  • Infolge der Trennung des Düsenkörpers vom Arbeitskammer-Schlauch entstehen in diesen beiden elastischen Teilen des Tränkkopfes keine schroffen Übergänge im Querschnitt mehr, die sich unter innerem Überdruck schädlich auswirken können. Daher ist die Lebensdauer des erfindungsgemäßen Tränkkopfes weitaus größer als die des mit ihm vergleichbaren ungeteilten Tränkkopfes. Durch die Umfassung des Außenmantels des Düsenkörpers mit Spiel durch den metallischen Ringkörper wird ferner die radiale elastische Dehnbarkeit der Düse genau begrenzt. Dadurch wird mit Sicherheit verhindert, daß die Düse sich unter dem Einfluß hoher Wasserdrücke bei Beginn des Tränkvorganges zu weit elastisch dehnt und daß Druckwasser zu schnell aus ihr austreten kann, bevor sich noch ein Reibungsschluß zwischen der Arbeitskammer und der Bohrlochwandung herausgebildet hat. Der Tränkkopf kann daher nicht mehr aus dem Bohrloch herausgedrückt werden. Außerdem wird dadurch der Reibungsschluß mit zunehmendem Wasserdruck sogar noch verstärkt und damit die Betriebssicherheit in allen Druckbereichen erhöht. Die geschilderte Ausbildung bzw. Unterteilung des Tränkkopfes bringt schließlich noch den großen Vorteil mit sich, daß der Arbeitskammerteil von einem einheitlich ausgebildeten, mit begrenzt dehnbaren Gewebeeinlagen versehenen Schlauch entnommen werden kann, der als Meterware preiswert erhältlich ist. Im Falle seiner Beschädigung kann er daher auch unter Beibehaltung der übrigen Teile leicht ausgewechselt werden.
  • Das Anschlußstück ist vorzugsweise auf einem Ringkörper aufgeschraubt, der mittels eines Tüllenansatzes in den Arbeitskammer-Schlauch eingreift.
  • Der Außenmantel des Düsenkörpers ist zweckmäßig stufenförmig abgesetzt, wobei der vordere Teil mit Spiel in das Anschlußstück hineinragt, während der hintere Teil von größerem Durchmesser fest bzw. formschlüssig in dem Anschlußstück gehaltert ist.
  • Die vordere Stirnfläche des Düsenkörpers weist zweckmäßig an sich bekannte, etwa radial verlaufende Kanäle auf.
  • Bei einem bekannten ungeteilten Tränkkopf hat man den die Arbeitskammer bildenden dehnbaren Schlauch an seinem hinteren Ende, mit dem er nicht mehr in das Bohrloch hineinragt, bereits durch einen in einer Radialebene geteilten Ringkörper umfassen lassen, um In dadurch vor übermäßiger Aufweitung und Zerstörung zu schützen. Dieser Tränkkopf hat aber offensichtlich eine ganz andere Aufgabe und ganz andere Eigenschaften als der erfindungsgemäße Tränkkopf.
  • In der Zeichnung ist ein unterbrochener Längsschnitt durch einen erfindungsgemäßen Tränkkopf dargestellt.
  • Am vorderen Ende (Ausflußende) des Tränkkopfes befindet sich eine Düse 1 aus elastischem Werkstoff mit der Druckwasser-Austrittsbohrung 2 von verhältnismäßig kleinem Durchmesser, die im Bereich dieser Bohrung von dem ringförmigen Teil 3' eines Metallmantels 3 derart umgeben ist, daß bei Nichtzufuhr von Druckwasser ein Spiel 4 vorhanden ist. Bei Druckwasserzufuhr dehnt sich der in diesem Bereich befindliche Düsenteil in radialer Richtung elastisch aus, bis das Spiel verschwunden ist. Durch den sie umgebenden Metallmantel ist die radiale elastische Dehnbahrkeit der Düse bei Druckwasserzufuhr begrenzt, gleichgültig wiehoch dieser Druck ist. Auch bei hohen Wasserdrücken kann sich daher die Düse 1 und die Düsenbohrung 2 nicht so stark elastisch aufweiten, daß ein übermäßiger, den angestrebten Reibungsschluß des Tränkkopfes in Frage stellenden Druckabfall entsteht. Der Metallmantel 3 ist auf einen mit einer Bohrung 6 versehenen metallischen Ringkörper 7 aufgeschraubt, der einen Tüllenansatz 8 aufweist, auf dem ein mit Gewebeeinlagen 9 versehener Schlauch 10 aufgeschoben und durch die Klemmbacken 11 und den diese von außen umfassenden Ringkörper 12 fest gehaltert ist. Der Schlauch 10 ist handelsübliche Meterware, dessen Gewebeeinlagen 9 bei Zufuhr von Druckwasser durch das Innere 14 eine begrenzte elastische Aufweitung ermöglichen, die zur Folge hat, daß der Schlauch sich mit Reibungsschluß an die Bohrlochwandung anlegt.
  • Die vordere Stirnfläche 16 der Düse 1 hat etwa radial verlaufende Kanäle bzw. Einkerbungen 18, die bewirken, daß, selbst wenn sich ein Kohlenstück vor die Düsenöffnung 20 legen sollte, der Druckwasser-Austritt durch diese Kanäle ermöglicht wird. Da die Düse sich unter der Einwirkung des Druckwassers auch in ihrer Längsrichtung ausdehnt, ist zwischen ihrer vorderen Stirnfläche 16 und der teilweise übergreifenden Stirnwand 21 des (kappenförmig ausgebildeten) Metallkörpers 3 ein Spiel 19 vorhanden, das diese Ausdehnung zuläßt.
  • Der Schlauch 10 ist auf der der Düse 1 entgegengesetzten Seite (also rechtsseitig) in gleicher Weise eingebunden bzw. gehaltert, wie dies für die dargestellte linke Seite aus der Zeichnung zu ersehen ist. Er besitzt dort also ebenfalls ein Anschlußstück 7 mit einer Manschettendichtung 22, in die ein Gegenstück abdichtend eingesetzt werden kann. Die Dichtung 22 ist bei dem an die Düse 1 angrenzenden Anschlußstück 7 nicht erforderlich, sie wird aber zweckmäßig auch an dieser Stelle vorgesehen, damit beide Enden des Schlauches 10 nach Belieben entweder mit der Düse oder mit dem genannten Gegenanschlußstück verbunden werden können.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Tränkkopf für Kohlenstoß-Tränkeinrichtungen mit einem die Arbeitskammer bildenden dehnbaren Schlauch oder Schlauchteil, der in eine am vorderen Ende des Tränkkopfes befindliche elastisch dehnbare Düse mit axialer Bohrung mündet, dadurch gekennzeichnet, daß die Düse (2) in einem vom Arbeitskammer-Schlauch (10) gesonderten Körper (1) angeordnet ist, der mit dem Arbeitskammer-Schlauch durch ein metallisches Anschlußstück (3) verbunden ist, das mit seinem vorderen ringförmigen Ende (3') den Außenmantel des Düsenkörpers mit Spiel umfaßt und dessen radiale elastische Dehnbarkeit bei Druckwasserzufuhr begrenzt.
  2. 2. Tränkkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlußstück (3) auf einem Ringkörper (7) aufgeschraubt ist, der mittels eines Tüllenansatzes (8) in den Arbeitskammer-Schlauch (10) eingreift.
  3. 3. Tränkkopf nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Außenmantel des Düsenkörpers (1) stufenförmig abgesetzt ist, wobei der vordere Teil mit Spiel in das Anschlußstück (3') hineinragt, während der hintere Teil von größerem Durchmesser fest bzw. formschlüssig in dem Anschlußstück gehaltert ist.
  4. 4. Tränkkopf nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die vordere Stirnfläche (16) des Düsenkörpers (1) an sich bekannte, etwa radial verlaufende Kanäle (18) aufweist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1756 715, 1783 719. 1834 017, 1834 519.
DEH43192A 1961-07-21 1961-07-21 Traenkkopf fuer Kohlenstoss-Traenkeinrichtungen Pending DE1188531B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1257079B (de) * 1965-06-25 1967-12-28 Mansfeld Kombinat W Pieck Veb Traenkschlauch fuer die Stosstraenkung von Erzen oder Kohle
DE2514145A1 (de) * 1975-03-29 1976-10-14 Schmidt & Co Gmbh Kranz Stabfoermige sonde zum traenken abzubauender mineralien, insbesondere von kohle im bergbau

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1756715U (de) * 1956-07-16 1957-11-28 Dietrich Baas Elastischer stosstraenkkopf.
DE1783719U (de) * 1958-11-28 1959-02-26 Continental Gummi Werke Ag Zufuehrungsschlauch.
DE1834017U (de) * 1961-05-05 1961-07-06 Hauhinco Maschf Traenkkopf.
DE1834519U (de) * 1959-07-15 1961-07-13 Hauhinco Maschf Einrichtung fuer die kohlenstosstraenkung.

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