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DE1187561B - Stripa-Schwerfluessigkeitsrinne zur Schwimm-Sinkscheidung von Mineralien, insbesondere von Erzen - Google Patents

Stripa-Schwerfluessigkeitsrinne zur Schwimm-Sinkscheidung von Mineralien, insbesondere von Erzen

Info

Publication number
DE1187561B
DE1187561B DEK47192A DEK0047192A DE1187561B DE 1187561 B DE1187561 B DE 1187561B DE K47192 A DEK47192 A DE K47192A DE K0047192 A DEK0047192 A DE K0047192A DE 1187561 B DE1187561 B DE 1187561B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
partition plate
channel
height
bed
probe body
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK47192A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Bender
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kloeckner Humboldt Deutz AG
Original Assignee
Kloeckner Humboldt Deutz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kloeckner Humboldt Deutz AG filed Critical Kloeckner Humboldt Deutz AG
Priority to DEK47192A priority Critical patent/DE1187561B/de
Publication of DE1187561B publication Critical patent/DE1187561B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03BSEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
    • B03B5/00Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating
    • B03B5/28Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating by sink-float separation
    • B03B5/30Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating by sink-float separation using heavy liquids or suspensions
    • B03B5/44Application of particular media therefor
    • B03B5/442Application of particular media therefor composition of heavy media
    • B03B5/445Application of particular media therefor composition of heavy media composition of dry heavy media

Landscapes

  • Separation Of Solids By Using Liquids Or Pneumatic Power (AREA)

Description

  • Stripa-Schwerflüssigkeitsrinne zur Schwimm-Sinkscheidung von Mineralien, insbesondere von Erzen Die Erfindung bezieht sich auf eine Stripa-Schwerflüssigkeitsrinne zur Schwimm-Sinkscheidung von Mineralien, insbesondere von Erzen, bei der am Austragsende ein höhenverstellbares Trennblech zum Teilen des Setzbettes in eine obere, im wesentlichen flüssige, sowie eine untere, im wesentlichen feste Schicht vorgesehen ist und durch derenBodenDruckwasser regelbar geleitet werden kann.
  • Nach dem bekannten Stripa-Schwimm-Sinkverfahren erfolgt die Trennung von grobzerkleinerten Mineralien, beispielsweise von Eisenerz und Gangart, in einem Setzbett, das in einer Schwingrinne bewegt wird. Das Medium zur Bildung des Setzbettes und die zu trennenden Mineralien werden beide an einem Ende der Rinne kontinuierlich aufgegeben. Das Setzbett bildet sich infolge der Schwingbewegungen der Rinne aus sandkorngroßen Partikeln des Mediums, wobei die Räume zwischen den Partikeln mit Wasser ausgefüllt sind. Die Rinne wird so bewegt, daß das Setzbett zum Austragsende der Rinne hin wandert. Während des Durchganges durch die Rinne erfolgt die Aufteilung des zu trennenden Materials, so daß sich die Anteile mit höherer Wichte am Boden der Rinne sammeln und die Anteile kleinerer Wichte auf dem Setzbett schwimmen. Am Austragsende der Rinne ist in geeigneter Höhe ein Trennblech angeordnet, wodurch das Setzbett in eine obere Schwimmgutschicht und eine untere Sinkgutschicht geteilt wird. Die Höhe und die Fließeigenschaften des Setzbettes werden in gewissen Grenzen durch die Zugabe von Schmierwasser beeinflußt, welches durch den gelochten kinnenboden in das Bett eingeleitet wird. Bisher waren aber zur Erzielung einwandfreier Trennergebnisse bei dem Stripa-Schwimm-Sinkverfahren eine prozentual gleichbleibende Verteilung der Sink- und Schwimmgutanteile im Rohgut und eine mengenmäßig konstante Zuführung des Rohgutes erforderlich.
  • Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine Stripa-Schwerflüssigkeitsrinne in der Weise zu verbessern, daß mit dieser auch bei Unregelmäßigkeiten hinsichtlich der Menge und/oder der prozentualen Verteilung der Sink- und Schwimmgutanteile des Rohgutes einwandfreie Trennergebnisse erzielt werden. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß vorteilhafterweise dadurch gelöst, daß das Trennblech unter dem Einfluß einer die Höhe der festen Setzbettschicht ermittelnden Meßeinrichtung, beispielsweise eines Tastkörpers, auf eine damit gekoppelte Betätigungseinrichtung selbsttätig derart höhenverstellbar ist, daß eine gleichbleibende Wichtetrennung unabhängig von der Menge und/oder der Zusammensetzung des Aufgabegutes erfolgt, und daß die Meßeinrichtung mit einem Wasserregelventil in der Weise zusammenwirkt, daß sich eine selbsttätigeEinstellung der jeweils in den Boden der Rinne einzuleitenden Druckwassermenge auf eine vorbestimmte mittlere Betthöhe ergibt.
  • Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß das Trennblech an einem Ende um eine weit vor dem Austragsende der Rinne angeordnete Achse schwenkbar gelagert ist, so daß das Trennblech in gehobener oder gesenkter Stellung nur eine geringe Neigung gegenüber dem Rinnenboden aufweist und daß zur Höhenverstellung des Trennbleches ein Verstellzylinder vorgesehen ist, dessen Kolbenstange an demTrennblech angreift. Hierdurch ist der besondere Vorteil gegeben, daß bei jeder Stellung des Trennbleches die Schichtentrennung ungestört vonstatten geht.
  • Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist die die feste Setzbettschicht ermittelnde Meßeinrichtung als Tastkörper ausgebildet, der in einem Parallelogrammgestänge geführt ist, welches die von dem Tastkörper ausgehenden Impulse auf einSteuerorgan überträgt, wobei dasSteuerorgan mit der Betätigungseinrichtung für das Trennblech und mit dem Wasserregelventil gekoppelt ist.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßenStripa-Schwerflüssigkeitsrinne schematisch wiedergegeben. Eine kastenförn-iige, oben und am Austragsende offene Rinne 1 ist an Lenkerfedern 2 schwingfähig geführt. Die Rinne hat senkrecht angeordnete Seitenwände und einen ebenen siebartig gelochten Boden 3. Am Aufgabeende ist die Rinne mit einer Einfüllvorrichtung 4 für das Trennmedium und einem Verteilerblech 5 für die Aufgabe des Rohgutes versehen. Die Rinne 1 erhält mittels einer Schütteleinrichtung 6 eine hin- und hergehende Bewegung, so daß sie zum Austrag hin fördert. An dem Austragsende ist züm Teilen des Setzbettes in eine obere, im wesentlichen flüssige Schicht 7 und eine untere, im wesehtlichen feste Schicht 8 ein Trennblech 9 vorgesehen, das vor dem Austragsende um eine Achse 10 seli#venkbar an der Rinne gelagert ist. Unter dem gelocht Böden 3 der Rinne befinden sich fünf Wassekampaern 11 bis 15.
  • Ein über der Rinne befestigtes Parallelogrammgestänge 16 trägt einen vertikal verstellbaren Tastkörper 17. Dieser ist im Abstand von etwa 500 mm yor dem Trenn,b.lech 9 angeordnet und hat die Aufgabe, die Höhe der festen Setzbettschicht 8 abzutasten. Das Parallelogrammgestänge 16 ist in geeigneter Weise, zum'Beispiel mechanisch, mit einem Steuerorgan 18 gekoppelt, so daß eine übertragung der Bewegungen des Tastkörpers 17 auf das Steuerorgan 18 erfolgL Um die von dem Steuerorgan ausgehenden Steuerimpulse auf das Trennblech 9 zu Übertragen, ist eine ölhydraulische Einrichtung vorgesehen. Diese besteht im wesentlichen aus einem ölbehälter 19, aus einer Pumpe 20 sowie einem Steuerzylinder 21, dessen Steuerschieber 22 mit dem Steuerorgan 18 gekoppelt ist. Außerdem gehört zu der ölhydraulischen Einrichtung ein auf der Rinne 1 befestigter Verstellzylinder 23, dessen Kolbenstange 24 bei 25 gelenkartig an dem Trennblech 9 angreift. Die Teile 20, 21, 22 und 23 sind miteinander durch Ölleitungen 26, 27, 28 und 29 verbunden. Da der Verstellzylinder 23 an der Rinne befestigt ist und daher ebenfalls mitschwingt, sind die ölleitungen 28 und 29 zweckmäßig mittels flexibler Panzerschläuche 30 an dem Verstellzylinder 23 angeschlossen.
  • Eih mit dem Steuerorgan 18 gekoppeltes Wasserregelventil 31 steht durch einen Stutzen 32 mit einer Druckwasserleitung 34 in Verbindung. Eine Leitung ,35, die beispeilsweise als Schlauchleitung ausgebildet ist, 4führt von dem Wasserregelventil 31 zu einer Leitung 36, von der je eine Zweigleitung 37 in die Schmierwasserkammern 11 bis 15 einmündet. Die durch das Wasserregelventil31 jeweils hindurchflie-Bende Wassermenge wird demgemäß gleichmäßig auf die Schmierwasserkammern 11 bis 15 verteilt. In den Zweigleitungen 37 kann zusatzlich je ein Ventil vorgesehen sein (nicht dargestellt), so daß auch die Mög- lichkeit gegeben ist, die vom Wasserregelventil 31 jeweilz hindurchgelässene Wassermenge je nach Bedarf unterschiedlich auf die einzelnen Schmierwasserkammern 11 bis 15 zu verteilen.
  • Durch das Trennmedium und die Schwingbewegungen der Rinne wird das Rohgut in der Rinne in Schwimmgut und Sinkgut aufgeteilt, d. h., dieAnteile, deren spezifisches Gewicht über dem Durchschnittsgewicht der festen Setzbettschicht 8 liegen, sammeln sich am Boden der Rinne, während die Anteile mit geringerer Wichte oberhalb der in der Zeichnung gestrichelt angedeuteten Trennlinie 38 in einer flüssigen Setzbettschicht, d. h. in einer Art halbstabilen Suspension, auf der festen Setzbettschicht schwimmen. Die unter der Einwirkung der SchwingbewegUngen in Richtung zum Austragsende der Rinne bewegten Setzbettschichten 7, 8 werden hier mit Hilfe des Trennbleches 9 voneinander getrennt.
  • Der vor dem Trenn-blech angeordnete Tastkörper 17 tastet die Höhe der festen Setzbettschicht 8 ab. Diese verändert sich *in Abhängigkeit von der Menge und/oder der Zusammensetzung des aufgegebenen Rohgutes derart, daß eine Zunahme der Sinkgutanteile im Roligutein Ansteigen, dagegen eine Ab- nahme der Sinkgutanteile im Rohgut ein Absinken der festen Setzbettschicht 8 zur Folge hat. Der Tastkörper 17 wird dabei entsprechend den Veränderungen dieser Schicht auf- und abbewegt, wobei diese Bewegungen über das Parallelogrammgestänge 16 auf das Steuerorgan 18 übertragen werden. Der mit diesem Steuerorgan gekoppelte Steuerschieber 22 wird den Steuerimpulsen entsprechend nach links oder rechts verschoben. Dementsprechend werden die ölleitungen 28 bzw. 29 mit Drucköl beaufschlagt, so daß der Kolben 39 des Verstellzylinders 23 sowie das damit verbundene Trennblech 9 gehoben oder gesenkt werden.
  • Das Trennblech 9 weist von seiner Trennschneide bis zu der Achse 10, an der das Blech schwenkbar gelagert ist, eine verhältnismäßig große Länge auf. Hierdurch wird erreicht, daß das Trennblech in gehobener oder gesenkter Stellung nur eine geringe Neigung gegenüber dem Rinnenboden aufweist. Somit ist der Vorteil gegeben, daß bei jeder Stellung des Trennbleches die Schichtentrennung ungestört vonstatten geht. An Stelle der im Ausführungsbeispiel vorgesehenen schwenkbaren Lagerung kann das Trennblech aber auch mit Hilfe einer geeigneten Parallelführung an der Rinne gelagert sein, so daß eine genaue parallele Verschiebung des Bleches gegenüber dem Rinnenboden möglich ist.
  • Dem ebenfalls mit dem Steuerorgan 18 gekoppelten Wasserregelventil 31 wird Druckwasser mit drei bis vier atü durch den Stutzen 32 zugeführt. Die in Abhängigkeit vom Tastkörper 17 und dem damit gekoppelte * n Steuerorgan 18 durch das Ventil hindurchfließende Wassermenge gelangt über die Leitungen 35, 36 und 37 zu den Schmierwasserkammern 11 bis 15 unter dem gelochten Boden 3 der Rinne. Das Wasser dringt durch die Löcher im kinnenboden in das Innere ein und beeinflußt in gewissen Grenzen die Fließeigenschaften sowie im Zusammenhang damit auch die Höhe der festen Setzbettschicht 8. Die Fließeigenschaften und die Höhe des Setzbettes werden durch das Wasser insofern beeinflußt, als eine größere Wassermenge die feste Setzbettschicht 8 fließfähiger gestaltet, so daß diese schneller aus der Rinne ausgetragen wird. Hierdurch verringert sich gleichzeitig die Höhe der festen Setzbettschicht 8. Wird dagegen die zugeführte Wassermenge kleiner, so nimmt die Fließfähigkeit der festen Setzbettschicht 8 ab, wobei diese gleichzeitig an Höhe zu-nimmt.
  • Bei Inbetriebnahme wird der Rinne 1 ein Rohgutstrom zugeführt, der hinsichtlich Menge und Gutzusammensetzung demjenigen Rohgutstrom entspricht, der der Rinne normalerweise zufließt. Gleichzeitig wird Wasser durch den Boden der Rinne eingeleitet, wobei die Höhe der festen Setzbettschicht ansteigt. Die eingeleitete Wassermenge wird durch Versuche nun so eingestellt, daß die feste Setzbettschicht 8 eine Höhe aufweist, bei der die besten Trennergebnisse erzielt werden können. Daraufhin wird das Trennblech 9 auf die ermittelte Höhe der festen Setzbettschicht 8 eingestellt, wobei das Trennblech vorzugsweise parallel zum Rinnenboden liegt. Für diese Einstellung wird zweckmäßig die Achse 10, an der das Trennblech 9 schwenkbar gelagert ist, höhenversteffbar an der Rinne 1 befestigt. Nach der Einstellung des Trennbleches 9 auf die ermittelte Höhe der festen Setzbettschicht, d. h. auf eine den oben gegebenen Verhältnissen entsprechend vorbestimmte mittlere Betthöhe, wird auch der Tastkörper 17 auf diese mittlere Betthöhe eingestellt. Nach Abschluß dieser Vorbereitungen kann die Rinne 1 endgültig in Betrieb genommen werden.
  • Bei Änderungen in der Zusammensetzung und/ oder der Menge des der Rinne zugeführten Rohgutes ergeben sich jedoch Abweichungen von der vorbestimmten mittleren Betthöhe. So hat beispielsweise eine Zunahme der Sinkgutanteile im Rohgut ein Ansteigen der festen Setzbettschicht 8 zur Folge. Mit dem Ansteigen dieser Schicht wird aucli der Tastkörper9 entsprechend angehoben, wobei dessen Tastbewegung über das Parallelogrammgestänge 16 auf das Steuerorgan 18 übertragen wird. Dieses bewirkt nun einerseits mit Hilfe der ölhydraulischen Einrichtung ein sofortiges Anheben des Trennbleches 9 um ein der veränderten Schichthöhe entsprechendes Maß und andererseits über das Wasserregelventil 31 die Einpressung einer größeren Wassermenge durch den Boden der Rinne. Durch das Anheben des Trennbleches 9 wird eine sehr schnelle Anpassung desselben an die erhöhte feste Setzbettschicht erreicht. Gleichzeitig beeinflußt die in den Boden der Rinne eingepreßte größere Wassermenge die feste Setzbettschicht 8 derart, daß diese langsam so weit absinkt, bis schließlich wieder die vorbestimmte mittlere Betthöhe eingestellt ist. Das Trennblech 9 wird hierbei, dem Absinken des Setzbettes folgend, ebenfalls wieder auf die mittlere Betthöhe eingestellt.
  • Erfolgt dagegen ein Absinken der festen Setzbettschicht 8, beispielsweise durch eine Abnahme der Sinkgutanteile im zugeführten Rohgut, so tritt das Gegenteil der oben beschriebenen Vorgänge ein, d. h., das Trennblech 9 wird entsprechend der Schichtänderung nach unten geschwenkt. Gleichzeitig wird die Wasserzufuhr durch den Rinnenboden gedrosselt, wodurch ein Wiederansteigen der festen Setzbettschicht 8 und auch des Trennbleches 9 erfolgt, bis diese schließlich wieder auf die vorbestimmte mittlere Betthöhe eingestellt sind.
  • Durch die Vorrichtung gemäß der Erfindung ist also in vorteilhafter Weise dafür gesorgt, daß eine gleichbleibende Wichtetrennung des der Rinne zugeführten Rohgutes auch dann erfolgt, wenn das Gut hinsichtlich der Menge und/oder der Zusammensetzung schwankt. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß die Durchsatzleistung der Rinne erhöht wird, da die Sinkgutanteile durch die selbsttätige Steuerung der Betteigenschaften dichter im Setzbett gepackt sein können. Da die erfindungsgemäße Rinne vollständig selbsttätig arbeitet, braucht sie im Betrieb nicht ständig beobachtet zu werden, so daß kein Bedienungsmann erforderlich ist.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Stripa-Schwerflüssigkeitsrinne zur Schwimm-Sinkscheidung von Mineralien, insbesondere von Erzen, bei der am Austragsende ein höhenverstellbares Trennblech zum Teilen des Bettes in eine obere, im. wesentlichen flüssige, sowie eine untere, im wesentlichen feste Schicht vorgesehen ist, und durch deren Boden Druckwasser regelbar geleitet werden kann, d a d u r c h g e k c n n -z e i c h n e t, daß das Trennblech unter dem Einfluß einer die Höhe der festen Setzbettschicht ermittelnden Meßeinrichtung, beispielsweise eines Tastkörpers, auf eine damit gekoppelte Betätigungseinrichtung selbsttätig höhenverstellbar ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Trennblech an einem Ende um eine weit vor dem Austragsende der Rinne angeordnete Achse schwenkbar gelagert ist, so daß das Trennblech in gehobener oder gesenkter Stellung nur eine geringe Neigung gegenüber dem Rinnenboden aufweist und daß zur Höhenverstellung des Trennbleches ein VersteUzylinder vorgesehen ist, dessen Kolbenstange an dem Trennblech angreift. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei als Meßvorrichtung ein Tastkörper vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Tastkörper in einem Parallelogrammgestänge geführt ist, welches die von dem Tastkörper ausgehenden Impulse auf ein Steuerorgan überträgt und daß das Steuerorgan mit der Betätigungseinrichtung für das Trennblech und mit dem Wasserregelventil gekoppelt ist.
  3. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1079 561.
DEK47192A 1962-07-10 1962-07-10 Stripa-Schwerfluessigkeitsrinne zur Schwimm-Sinkscheidung von Mineralien, insbesondere von Erzen Pending DE1187561B (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1079561B (de) 1954-06-05 1960-04-14 Stripa Gruvaktiebolag Verfahren und Vorrichtung zur Schwimmsinkscheidung von grob zerkleinerten Mineralien

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1079561B (de) 1954-06-05 1960-04-14 Stripa Gruvaktiebolag Verfahren und Vorrichtung zur Schwimmsinkscheidung von grob zerkleinerten Mineralien

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