[go: up one dir, main page]

DE914121C - Kolbenbetriebene Nasssetzmaschine fuer Kohle, Erze od. dgl. - Google Patents

Kolbenbetriebene Nasssetzmaschine fuer Kohle, Erze od. dgl.

Info

Publication number
DE914121C
DE914121C DEH3601A DEH0003601A DE914121C DE 914121 C DE914121 C DE 914121C DE H3601 A DEH3601 A DE H3601A DE H0003601 A DEH0003601 A DE H0003601A DE 914121 C DE914121 C DE 914121C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
setting machine
machine according
sieve
carrier
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH3601A
Other languages
English (en)
Inventor
Edmond Harvengt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE914121C publication Critical patent/DE914121C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03BSEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
    • B03B5/00Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating
    • B03B5/02Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating using shaken, pulsated or stirred beds as the principal means of separation
    • B03B5/10Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating using shaken, pulsated or stirred beds as the principal means of separation on jigs
    • B03B5/12Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating using shaken, pulsated or stirred beds as the principal means of separation on jigs using pulses generated mechanically in fluid
    • B03B5/14Plunger jigs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

  • Kolbenbetriebene Naßsetzmaschine für Kohle, Erze od. dgl. Die Erfindung bezieht sich auf eine kolbenbetriebene Naßsetzmaschine für Kohle. Erze und ähnliche Stoffe.
  • Es gibt bereits Stauchsiebsetzmiaschinen, deren Siebe oder Gitter in waagerechter Richtung hin und. her bewegt werden und auf denen das Gut der Einwirkung einer Setzwasserströmung von konstanter Stärke unterworfen ist, wobei die unteren Schichten des Setzgutes am Ende der Siebe oder Gitter abgeschieden werden. Die Sortierung und die Weiterleitung der Stoffe erfolgen hierbei aber verhältnismäßig langsam, so daß die Leistung der Anlage im Verhältnis zu ihrem Platzbedarf nur gering ist.
  • Es gibt auch kolbenlose Setzmaschinen, bei denen ein Sieb, das ein aus den zu behandelnden Stoffen bestehendes Setzbett trägt, das in eine unter Druck umgewälzte Flüssigkeit eingetaucht ist, in senkrechte und waagerechte Bewegungen versetzt wird, so daß die Flüssigkeit das Sieb durchströmt und zur Sortierung des Gutes beiträgt. Die auf die Sortierung einwirkende Flüssigkeitsströmung ist hierbei aber von der Bewegungsrichtung und Bewegungsgröße des Siebes abhängig.
  • Die Erfindung besteht in der Kombination einer kolbenbetriebenen Naßsetzmaschine und einer Stauchsetzmaschine und kennzeichnet sich dadurch, daß der als Strauchsieb ausgebildete S.etzgutträger bei gleichzeitiger Durchspülung des auf ihm befindlichen Setzgutes mit den vom Kolben erzeugten Setzwasserströmen in vom Kolbenantrieb abgeleitete, regelbare Bewegungen versetzt wird, die waagerechte und,/oder senkrechte Komponenten aufweisen. Hierbei kann man durch geeignete Einstellung der Richtung und Phase der Bewegungen des Setzgutträgers, der zu diesem Zweck vorzugsweise auf einem Parallelogrammgestänge angeordnet ist, jede gewünschte Sortierwirkung und Vorschubgeschwindigkeit des Setzgutes erreichen.
  • Vorzugsweise ist die Kolbensetzmaschine nach der Erfindung am Austragende des Setzgutträgers mit einer vom Kolbenantrieb oder von dem Setzgutträger gesteuerten, beweglichen Austragsvorrichtung für die Setzgutschwerprodukte versehen, um durch gleichmäßiges Austragen der Schwerprodukte das Trennen und Sortieren des Gutes zu verbessern.
  • Die Zeichnungen zeigen Beispiele für die Ausführung der kolbenbetriebenen Naßsetzmaschine nach der Erfindung.
  • Fig. i ist eine mehr oder weniger schematische Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Sortier-und Scheideapparates; Fig. 2 zeigt in ähnlicher Weise das Schema einer Anlage, bei welcher dem Apparat der Fig. i Waschrinnen zugeordnet sind.
  • In Fig. i bezeichnet i einen Kasten, welcher bei 2 eine Zufuhrstelle für die zu sortierenden und zu trennenden Stoffe aufweist, welche auf ein bewegliches Gitter oder Sieb 4 gebracht werden, welches bei 5 an Lenker 6 angelenkt ist, die :die Verbindung mit Wellen 7 herstellen, welche in den Wänden des Kastens i gelagert sind und von denen wenigstens eine einen, Schwingantrieb erhalten kann.
  • In einer Abteilung 8 des Kastens i ist ein Kolben 9 angebracht, dem ein in seiner Gesamtheit mit io bezeichneter Exzenterantrieb hin und her gehende Bewegungen geeigneter Amplitude erteilt. Dieser Exzenterantrieb betätigt ferner über ein geeignetes Gestänge der :in seiner Gesamtheit mit i i bezeichneten Art das bewegliche Gitter oder Sieb 4, indem er über einen Lenker 13 und eine Kette 14 od. dgl. auf eine der Wellen 7 einwirkt, wobei die Ausbildung so getroffen ist, daß das Gitter oder Sieb 4 hin und her gehende Bewegungen in lotrechter und in waagerechter Richtung mit der gewiinschten Amplitude ausführt, die den Bewegungen des Kolbens 9 entsprechen.. 15 ist ein Ausgleichsgegengewicht des Siebes oder Gitters 4.
  • Gegenüber .dem freien Ende des Gitters oder Siebes 4. ist eine Vorrichtung angebracht, welche die Regelung der Abfuhr der Erzeugnisse an diesem Ende gestattet und ein System von Ebenen 16 und 17 umfaßt, die an ihren aneinanderstoßenden Enden um eine gemeinsame Achse 18 schwenkbar sind sowie ferner um eine Achse i9, welche in der Wand des Kastens i gelagert ist, sowie ferner um eine Achse 20, welche durch bei 22 angelenkte Lenker 21 mit einer in den Wänden des Kastens i gelagerten Welle 23 verbunden ist.
  • Auf dieser Welle 23 kann außerhalb des Kastens i ein Betätigungshebel regelbarer Stellung befestigt sein. Man kann. jedoch vorteilhafterweise, wie dargestellt, das Gelenk 22 mittels eines Lenkern 22a mit einem Mechanismus verbinden, der eine Gewindespindel, ein Handrad und eine Rückführungsfeder enthält, wobei dieser in seiner Gesamtheit mit 22b bezeichnete Mechanismus gestattet, die Lage dieses Gelenks 22 und infolgedessen die Grundeinstellung der Vorrichtung 16-17 zur Kontrolle der Abfuhr zu verändern.
  • Ferner kann diese Vorrichtung, wie dargestellt, z. B. durch einen Punkt eines auf der Welle i9 befestigten äußeren Hebels 26 und durch ein geeignetes Gestänge 27 mit dem Exzenterantrieb io oder einer durch diesen, betätigten Vorgelegewelle verbunden werden, um gegebenenfalls der die Abfuhr steuernden Vorrichtung hin und her gehende Bewegungen zu erteilen, die mit den Bewegungen des Siebes oder Gitters 4 und des Kolbens 9 synchronisiert sind.
  • Selbstverständlich können die verschiedenen Antriebe Regelmittel umfassen, welche gestatten, die Amplitude derVerstellungen der betätigten Organe einzustellen, wie dies z. B. bei 28 und 29 für die Antriebe 27 und 13 :dargestellt ist, wobei die Anordnung gestattet, gegebenenfalls dem Schlitz oder Abfuhrquerschnitt jede beliebige periodische gewünschte Gesetzmäßigkeit zu geben, «-elche mit der gewünschten Abfuhr einer bestimmten Klasse von Erzeugnissen vereinbar ist. Das Gitter oder Sieb liegt vorzugsweise, wie es übrigens dargestellt ist, unterhalb der Ankunft 2 der Stoffe, wobei eine Wand 3 zwischen dem Sieb und der Ankunft vorgesehen ist, welche geneigt sein kann und die unter anderem zur Aufgabe hat, als Anlage oder An@ schlag für die unteren Schichten der auf dem Gitter oder Sieb 4 befindlichen Stoffe zu dienen, wie weiter unten näher erläutert werden wird.
  • Die Anordnung wird vorteilhafterweise durch eine bei 3o dargestellte Flüssigkeitszufuhr vervollständigt, welche so geregelt «-erden kann, daß sie entweder die Kompensierung der Flüssigkeitsverluste bewirkt, welche durch die Abfuhr der in dem Apparat abgeschiedenen Erzeugnisse an dem unteren Teil entstehen, oder ;auch außer dem Ausgleich der Verluste die Bildung einer oder mehrerer gewünschter aufsteigender Strömungen bewirkt, welche das Sieb oder Gitter und/oder den Austrittsschlitz oder den Ausschnittsquerschnitt durchströmen, so daß die Abfuhr von Teilchen verhindert wird, deren Ausscheidung nicht erwünscht ist, insbesondere falls ein derartiger Apparat einer Rinne zur Schwemmbehandlung zugeordnet ist.
  • Bei einer derartigen Zuordnung sind vor und hinter dem eigentlichen Sortier- und, Trennapparat Abschnitte 3, und 32 einer Waschrinne angeschlossen, während an den Böden des Kastens i eine Abfuhrvorrichtung für fortlaufenden oder intermittierenden Betrieb beliebiger bekannter Bauart angeschlossen werden kann.
  • Fig. 2 zeigt z. B, die Kombination eines Abfuhrsystems mit einer mit Ausnehmungen versehenen Trommel 36 mit dem Boden. des Kastens, wobei die Anlage eine Waschrinne 35 umfaßt, die mit zwei Sortier- und Trennapparaten ausgerüstet ist, deren jeder an seinem Unterteil ein Abfuhrsystem mit einer mit Ausnehmungen versehenen Trommel 36 aufweist, wobei ,diese Apparate die abgeschiedenen Erzeugnisse in eine unter ihnen liegende Rinne 37 fördern, welche ihrerseits mit einem Sortierer und Abscheider gleicher Bauart ausgerüstet ist.
  • Es ist wohlverstanden, daß man Sortierer und Abscheider mit Rinnen kombinieren kann, die ganz anders eingerichtet sind und insbesondere selbst weitere Apparate zum Auffangen und/odier Ausscheiden von Stoffen bestimmter Eigenschaften aufweisen.
  • Unabhängig davon, ob der Sortierer und Abscheider als Einzelapparat oder in Verbindung mit einer Schwemmrinne verwendet wird,- arbeitet er folgendermaßen: Es sei als Beispiel der Fall der Behandlung von Kohlen betrachtet, wobei die gemischten oder bereits mehr oder weniger ein Setzbett bildenden Stoffe bei 2 ankommen und auf das Gitter oder Sieb 4 gelangen.
  • Infolge der hin und her gehenden Bewegung des Kolbens 9 erfahren diese Stoffe auf dem Sieb oder Gitter Impulse, während sie gleichzeitig durch die dem Sieb oder Gitter 4 erteilten Bewegungen beeinflußt werden sowie gegebenenfalls durch die im allgemeinen aufsteigenden Strömungen, welche durch die Flüssigkeitszufuhr 30 erzeugt werden können.
  • Die Verbindungen sind so hergestellt, daß der Kolben 9 seinen Abwärtshub ausführt, während sich das Gitter oder Sieh senkt und nach rückwärts geht, d. h. nach links, wobei der durch diesen Abwärtshub des Kolbens 9 erzeugte Flüssigkeitsimpuls die Öffnung der Masse oder des Bettes bewirkt, .wobei die weniger dichten. Teilchen oder Körner nach oben geschleudert werden, während die Teilchen oder Körner mit größerer Dichte, die weniger beeinflußt werden, zu den unteren. Schichten gehen oder in diesen bleiben. Gleichzeitig bewirkt die Trägheit der Teilchen oder Körner, insbesondere der dichteren, daß das Gitter oder Sieb bei seiner Abwärtsbewegung sich ihnen gegenüber nach links verschiebt, so däß sich die Stoffe schließlich nach dem rechten Ende, dem Abflußende des Gitters oder Siebes, verschieben.
  • Diese Verschiebung der Stoffe wird durch das Vorhandensein einer Wand der bei 3 angegebenen Art begünstigt oder sogar erzwungen, welche einen Anschlag für diese Stoffe bildet, insbesondere für die der unteren Schichten, und sie verhindert, sich mit dem Gitter oder Sieb nach links zu verschieben, wenn sie die Neigung zeigen, der Bewegung des Siebes oder Gitters in dieser Richtung zu folgen.
  • Hieraus ergibt sich, daß an diesem rechten Ende die Stoffe tatsächlich von! dem Sieb oder Gitter 4 abgeführt werden., und zwar gehen die dichten. in den Kasten i zwischen dem Ende des Gitters und dem Teil 16, während die leichteren Erzeugnisse über den Teil 17 der Abfuhrvorrichtung gehen.
  • Wenn durch die Flüssigkeitszufuhr 30 aufsteigende Strömungen entstehen, wird ihre Trenn, Wirkung durch den Impuls verstärkt, der durch den Abwärtshub des Kolbens 9 erzeugt wird, so daß sich die Masse oder das Bett um so mehr öffnet und die Trennung nach Klassen um so besser gewährleistet wird.
  • Bei der nächsten Betriebsphase, d. h. bei dem Aufwärtshub des Kolbens 9, wird das Gitter oder Sieb 4 gleichzeitig angehoben und nach rechts verschoben, während die Masse oder das Bett sich auf dieses Gitter legt. Die durch den Aufwärtshub des Kolbens bewirkte Saugwirkung begünstigt diese Bewegung und verringert gleichzeitig die Wirkung der aufsteigenden Strömungen, welche durch die Flüssigkeitszufuhr 30 erzeugt werden könnten.
  • Es ist wohlverstanden, daß ,es auch in den. Rahmen der Erfindung fällt, die von der Aufwärtsbewegung des Kolbens 9 herrührende Saugwirkung zu verstärken oder abzuschwächen, indem man diesen in geeigneter Weise steuert, z. B. durch einen Nocken in geeigneter Form, welcher den dargestellten Exzenter ersetzt.
  • In der folgenden Phase gehen der Kolben 9 und das Gitter oder Sieb 4 von neuem abwärts, wobei sich die bereits beschriebenen Vorgänge wiederholen.
  • Bei der obigen, Beschreibung war angenommen, daß sich die Lage der Abfuhrvorrichtung nicht periodisch während der Verstellung des Kolbens 9 und des Gitters oder Siebes 4 verändert.
  • Durch die Verbindung des Antriebs 27 mit dem Gestänge i i, wobei diese Verbindung gegebenenfalls .bei 28 eingestellt werden kann, wird, das gemeinsame Gelenk 18 der Teile 17 und 18 abwechselnd gehoben und gesenkt, wobei diese Aufwärts-und Abwärtsbewegungen den Abwärts- und Aufwärtsbewegungen des Siebes oder Gitters 4 entsprechen.
  • Hieraus ergibt sich, daß, wenn sich das Gitter oder Sieb senkt, wobei gleichzeitig die Abfuhr von Stoffen an seinem rechten Ende erfolgt, die Abfuhröffnung zum Innern des Kastens i vergrößert wird, wodurch der Eintritt der dichten Stoffe in diesen Kasten begünstigt wird. Gleichzeitig behindert die Aufwärtsbewegung des Gelenkes 18 und der beniachbarten Abschnitte der Teile 16 und 17 einen Durchtritt dieser dichten Stoffe zu der Abfuhröffnung der leichten Stoffe.
  • Andererseits wird diese Abfuhröffnung verkleinert, wenn das Sieb oder Gitter aufwärts geht. Natürlich kann der Antrieb der Abfuhrvorrichtungauch so ausgebildet sein, daß er nicht nur einfache Aufwärts- und Abwärtsbewegungen. des Gelenks 18 bestimmt wie in dem dargestellten Beispiel, sondern auch eine kompliziertere Bewegung dieses Gelenks, welche gegebenenfalls mit Bewegungen kombiniert ist, die dem Gelenk 22 durch den mit ihm verbundenen Mechanismus erteilt werden, um für die Abfuhröffnung zwischen-dem Gitter oder Sieb 4 und dem Teil 16 jede gewünschte Gesetzmäßigkeit für die Abfuhr herzustellen.
  • Man verläßt ferner ebenfalls nicht den Rahmen der Erfindung, wenn man auf die Flüssigkeitszufuhr 3o einwirkt, um die eine oder die andere Wirkung der durch diese Zufuhr geschaffenen Strömungen zu verstärken oder abzuschwächen, Obwohl die Erfindung im besondreren unter Bezugnahme auf gewisse bevorzugte Ausführungsformen von Sortier- und Trennapparaten beschrieben wurde, ist es wohlverstanden, daß sie auf diese nicht beschränkt ist, sondern, im Gegenteil; auch die Abänderungen Abwandlungen und gleichwertigen Mittel einschließt. So kann man z. B. insbesondere in: ein und demselben Kasten i hintereinander zwei oder mehrere Siebe oder Gitter 4 geeigneter Abmessungen vorsehen, indem man zwischen ihnen Abfuhrvorrichtungen einordnet, die direkt in den Kasten oder in getrennte Auslässe fördern.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kolbenbetriebene Naßsetzmaschine für Kohle, Erze od. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß der als Stauchsieb ausgebildete Setzgutträger (4.) bei gleichzeitiger Durchspülung des auf ihm befindlichen Setzgutes mit den vom Kolben (9) erzeugten Setzwasserströrnen in vom Kolbenantrieb (io) abgeleitete, regelbare Bewegungen versetzt wird, die waagerechte und./oder senkrechte Komponenten aufweisen.
  2. 2. Kolbensetzmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Setzgutträger (.I) auf einem Parallelogrammgestänge (6) sitzt, das mit dem Kolbenantrieb (io) durch eine einstellbare Verbindung (i r, 14, 29) gekuppelt ist.
  3. 3. Kolbensetzmaschine nach denAnsprüchen i oder 2, gekennzeichnet durch eine in den Setzkasten (i) unterhalb des Setzgutträgers (4) mündende Setzwasserzuleitung (3o) für zusätzliche konstante oder periodische Setzwasseraufströme. :
  4. 4. Kolbensetzmaschine nach den Ansprüchen i bis 3, gekennzeichnet durch eine von dem Setzgutträger (4) oder dem Kolbenantrieb (io) gesteuerte bewegliche Austragsvorrichtung für die Setzgutschlverprodukte.
  5. 5. Kolbensetzmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Austragsvorrichtung mit einer schrägen Schwingklappe (16) versehen ist, die vorzugsweise mittels eines durch Gewindespindel- zu betätigenden Hebelgestänges hinsichtlich ihrer Ausschläge von Hand verstellbar ist.
  6. 6. Kolbensetzmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingklappe (16) an ihrem oberen Ende mit einer an, den Leichtproduktenaustrag angelenkten Blechbrücke (17) durch ein Kniehebelgelenk (18) verbunden und an ihrem unteren Ende an das handverstellbare Hebelgestänge angelenkt ist.
  7. 7. Kolbensetzmaschine nach denAnsprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß am Zuführungsende des Setzgutträgers (4) eine als An, schlag dienende, feste Wand (3) angeordnet ist, die die in der unteren Schicht befindlichen, dichteren Stoffe daran. hindert, den Rückbewegungen des Setzgutträgers zu folgen. B.
  8. Kolbensetzmaschine nach den Ansprüchen i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß in einem Setzkasten (i) mehrere Setz-gutträger (4) und Austragsvorrichtungen vorgesehen sind.
  9. 9. Aus mehreren Kolbensetzmaschinen nach den Ansprüchen i bis 8 bestehende Anlage in Verbindung mit mindestens einer Rheowaschrinne. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 24.0 711, 233 112, 198 o67, 34-5 240; USA.-Patentschrift Nr. 1392 40 1.
DEH3601A 1945-06-25 1950-06-16 Kolbenbetriebene Nasssetzmaschine fuer Kohle, Erze od. dgl. Expired DE914121C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
BE914121X 1945-06-25

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE914121C true DE914121C (de) 1954-06-28

Family

ID=3885976

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH3601A Expired DE914121C (de) 1945-06-25 1950-06-16 Kolbenbetriebene Nasssetzmaschine fuer Kohle, Erze od. dgl.

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE914121C (de)

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE233112C (de) *
DE345240C (de) *
DE198067C (de) *
DE240711C (de) *
US1392401A (en) * 1918-07-08 1921-10-04 Henry M Chance Method and apparatus for classifying materials

Patent Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE233112C (de) *
DE345240C (de) *
DE198067C (de) *
DE240711C (de) *
US1392401A (en) * 1918-07-08 1921-10-04 Henry M Chance Method and apparatus for classifying materials

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3222862C2 (de) Vorrichtung zum Aufbereiten von Seifen-Mineralen, z.B. von Gold oder Diamanten
WO1985005050A1 (fr) Installation et procede de triage de produits lourds, en particulier de pierres ou materiaux similaires, a partir de cereales et d'autres produits en vrac
DE2133802B2 (de) Verfahren zur Aufbereitung von mineralischen Korngemengen nach der Dichte und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
DE914121C (de) Kolbenbetriebene Nasssetzmaschine fuer Kohle, Erze od. dgl.
CH647425A5 (de) Vorrichtung zum sortieren von materialstroemen in sortierte teilstroeme.
DE2908228C2 (de) Arbeitsverfahren und Setzmaschine zur Aufbereitung von Kohle
DE1482452A1 (de) Verfahren zum pneumatischen Klassieren von Teilchen und Vorrichtung zur Ausfuehrung des Verfahrens
DE946521C (de) Luftsetzmaschine und Verfahren zur Aufbereitung von Feinkohle oder von aehnlichem Gut
DE854031C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Austragen der schweren Bestandteile bei Nasssetzmaschinen
DE834831C (de) Aufbereitung von Kohlen sehr kleiner Groesse, insbesondere mit sehr hohem Gehalt an spezifisch schwerer Feinkohle
DE730459C (de) Stauchsetzmaschine
DE853881C (de) Apparat der Kolbensetzkastenbauart zur Behandlung von Stoffen verschiedener Dichte
DE897384C (de) Dreiprodukten-Luftsetzmaschine
DE854331C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Behandlung von feinkoernigem Gut, insbesondere Kohlenschlamm
DE1084211B (de) Nasssetzmaschine zum Aufbereiten von Feinkohle
DE248404C (de)
DE595731C (de) Setzvorrichtung mit einem nur in senkrechter Richtung auf und ab bewegten kreisfoermigen Siebe
DE3319535A1 (de) Betriebsverfahren fuer eine nasssetzmaschine und nasssetzmaschine zur durchfuehrung des verfahrens
DE968349C (de) Verfahren und Vorrichtungen zum Austragen der schweren Gutsbestandteile, insbesondere bei Feinkornsetzmaschinen
DE3150995A1 (de) "verfahren zur aufbereitung von kohle od.dgl. mineralien"
DE1290901B (de) Luftsetzmaschine
DE1167761B (de) Flotations-Setzmaschine
DE696753C (de) Anlage zur Absiebung auf einem hin und her bewegten Sieb
DE2706306C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Förderung eines Feststoffgemisches, z.B. von Förderkohle
DE3126698A1 (de) Setzmaschine zur aufbereitung von fein- und feinstkohle