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DE1187265B - Verfahren zur Datenuebertragung - Google Patents

Verfahren zur Datenuebertragung

Info

Publication number
DE1187265B
DE1187265B DET25299A DET0025299A DE1187265B DE 1187265 B DE1187265 B DE 1187265B DE T25299 A DET25299 A DE T25299A DE T0025299 A DET0025299 A DE T0025299A DE 1187265 B DE1187265 B DE 1187265B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
code
block
counter
error
data
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET25299A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Horst Ohnsorge
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Original Assignee
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken Patentverwertungs GmbH filed Critical Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority to DET25299A priority Critical patent/DE1187265B/de
Publication of DE1187265B publication Critical patent/DE1187265B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L1/00Arrangements for detecting or preventing errors in the information received
    • H04L1/004Arrangements for detecting or preventing errors in the information received by using forward error control
    • H04L1/0056Systems characterized by the type of code used
    • H04L1/0057Block codes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Detection And Prevention Of Errors In Transmission (AREA)

Description

  • Verfahren zur Datenübertragung Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Datenübertragung, in dem sendeseitig für jeweils einen Datenblock nach einem vereinbarten Kode eine Prüfzeichengruppe gebildet wird, die auf der Empfangsseite zur Erkennung und gegebenenfalls Korrektur von Ubertragungsfehlern ausgewertet wird.
  • Solche Systeme sind sowohl theoretisch durchleuchtet wie praktisch angewendet worden. Eine Zusammenfassung vieler bekannter Systeme ist in dem Buch von W. W. P e t e r s o n, »Error Correcting Codes«, 1961, zu finden. Die Sicherheit im Erkennen von Fehlern hängt im allgemeinen von der Redundanz ab, d. h. von dem Verhältnis der Größe der Prüfzeichengruppe zur Größe des Datenblocks. Je größer die Redundanz gewählt wird, um so besser ist zwar die Fehlersicherheit, um so geringer wird aber auch die nutzbare Ubertragungskapazität des Kanals. Außerdem steigt der Aufwand für die Prüfzeichenbildung dabei gewaltig an. Dieser Aufwand hängt weiterhin davon ab, wie groß die Prüfzeichengruppe absolut ist, d. h., bei gegebener Redundanz, wie groß ein Datenblock gewählt wird. An sich erscheint es vorteilhaft, Datenblöcke möglichst groß zu wählen, da man so systematische, in gewissen Abständen immer wiederkehrende Fehler am besten erkennt. Aus Aufwandgründen muß man aber sowohl die Redundanz als auch die Größe der Datenblöcke so weit beschränken, daß nur noch bestimmte Fehler, z. B. Einzelfehler, sicher erkannt werden. Treten in diesem Fall z. B. Doppelfehler auf, dann lassen sie sich entweder gar nicht entdecken oder aber nur, wenn sie sich in einer bestimmten Stellung im Datenblock befinden. Solche bevorzugte Stellungen sind kodeabhängig. Doppelfehler, die anderswo auftreten, bleiben also unentdeckt. Durch die Erfindung wird eine Verbesserung insoweit erzielt, als ohne wesentliche Aufwandsvergrößerung systematisch immer in derselben Stellung im Datenblock auftretende Fehler in vielen Fällen entdeckt werden können, auch wenn es Fehler sind, die an sich von dem verwendeten Kode nur in bestimmten Stellungen erkannt werden.
  • Die Erfindung besteht darin, daß für aufeinanderfolgende Blöcke unterschiedliche Kodes verwendet werden.
  • Im folgenden wird die Erfindung zuerst an einem Zahlenbeispiel und anschließend an Hand eines Ausführungsbeispiels, das in der Figur dargestellt ist, im einzelnen erläutert.
  • Ein einfacher Kode soll auf Blöcke von je fünf Informationsbits derart angewandt werden, daß drei Prüfbits als Prüfzeichengruppe entstehen. Der Kode ist durch eine Matrix gemäß Tabelle 1 gegeben. Entsprechend der geringen Redundanz sind mehrere Spalten dieser Matrix einander gleich, beispielsweise die erste und die fünfte. Ordnet man jedem Informationsbit eine Spalte dieser Matrix zu (also z. B. dem ersten Bit die erste Spalte usw.) und addiert vektoriell die Spalten, deren zugeordnetes Informationsbit eine Eins zeigt, so erhält man einen dreidimensionalen Prüfvektor, der als Prüfzeichengruppe dient. Man erkennt aus der Matrix, daß ein Einzelfehler des ersten Informationsbits zum selben Prüfvektor führt wie ein Einzelfehler des fünften Informationsbits, so daß ein solcher Fehler nicht eindeutig lokalisiert werden kann. Weiterhin erkennt man, daß z. B. ein Dreifachfehler in den ersten drei Informationsbits zu überhaupt keiner Fehlermeldung führt.
  • Da auftretende Fehler nicht immer statistisch verteilt sind, sondern vielfach ihre Ursache in einer Fehlkalkulation der Anlage besitzen, die beliebig oft reproduzierbar ist, kann ein systematisch immer an der ersten Stelle auftretender Fehler mit der vorliegenden Matrix zwar entdeckt, aber nicht lokalisiert werden, dagegen kann man solche Fehler gemäß der Erfindung manchmal erkennen, wenn man für aufeinanderfolgende Informationsblöcke verschiedene Kodes benutzt, wobei der zweite Kode so gewählt ist, daß man gerade in den Stellen Fehler erkennen kann, für die sich im ersten Kode eine Zweideutigkeit ergibt. Auf diese Weise wird zwar nicht vermieden, daß ein Fehler in der ersten Stelle manchmal unkorrigierbar bleibt, aber es wird sichergestellt, daß er nicht immer unentdeckt bleibt. Die Tabelle 2 zeigt einen solchen zweiten Kode, bei den sich nun nicht die erste und die fünfte Spalte, sondern die zweite und die vierte Spalte gleichen.
    Tabelle 1
    1 1 0 0 1
    0 1 10 0
    1 0 1 1 1
    Tabelle 2
    1 1 0 1 0
    0 1 1 1 0
    1 0 0 0 1
    Durch Anwendung dieses Kodes auf den nächstfolgenden Block würde ein Einzelfehler des ersten Informationsbits also sicher lokalisiert sowie der erwähnte Dreifachfehler sicher erkannt. Treten solche Fehler mehrfach nur bei Anwendung des zweiten Kodes auf, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, daß auch in den dazwischenliegenden Blöcken, in denen dieser Fehler nicht erkennbar ist, ein Fehler vorlag. Eine hier nicht näher erläuterte Fehleranalysierschaltung könnte dies feststellen und anschließend beispielsweise den zueilt mit dem ersten Kode behandelten Block nochmals übertragen, diesmal unter Anwendung des anderen Kodes.
  • Die Realisierung verschiedener Kodes kann durch Umschaltung der den Kode bestimmenden Matrix (z. B. eines Zählers) oder durch Vergrößerung der Spaltenzahl der Matrix erfolgen. Ein Kodezähler, der normalerweise hei jedem Block seinen Zählzyklus einmal durchläuft, -soll gemäß der Erfindung also einen längeren oder kürzeren Zyklus besitzen, so daß Blockanfang und Zyklusanfang nicht immer zusammenfallen. Bei Verwendung sogenannter zyklischer Kodes (vgl. z. B: das erwähnte Buch von W. W. P e t e r s o n) ist ein Wechsel der Kodematrix besonders einfach durch Wechsel der Rückkopplungsstellen innerhalb des rückgekoppelten Schieberegisters zu erreichen.
  • Im folgenden Ausführungsbeispiel gemäß der Figur ist ein vollständiges Datenübertragungssystem gezeigt mit einem Datengeber 1, einer Kodiereinrichtung 2 zur Gewinnung da Prüfzeichengruppe, einer Ubertragungsstrrecke mit Modulator 3 und Demodulator 4, einer Dekodiereinrichtung 5 zur Gewinnung von Korrekturzeichen und einer Korrigiereinrichtung, bestehend aus einem Pufferspeicher 6 und einem Zuordner 7, der aus den Korrekturzeichen den Fehlerort des im Pufferspeicher stehenden Datenblocks ermittelt und den Fehler korrigiert.
  • Das Kernstück der Kodiereinrichtung 2 ist ein Kodezähler 8, der nacheinander alle Spalten einer dreizeiligen Matrix an seinen drei Ausgängen liefert. Der Zähler besitzt einen achtzehntaktigen Zählzyklus gemäß den Spalten der nachfolgenden Tabelle 3.
    . Tabelle 3
    1 1 0 0 1 1 1 0 0 1 1 0 1 0 1 1 0 0
    0 1 1 0 0 0 1 1 0 0 1 1 1 0 1 0 1 0
    1 0 1 1 1 0 1 0 0 1 0 0 0 1 1 0 1 0
    Weiterhin ist in der Figur ein Stellenzähler 9 angedeutet, der nagt jedem Block von neuem zu zählen beginnt. Der Datengeber 1 liefert synchron mit den Taktimpulsen eines Taktgeherators 10 je Block fünf binäre Informationselemente sowohl an den Modulator 3 als auch an die Kodiereinrichtung 2. Zwischen zwei Blöcken liegen vier Takte Pause, die zur Übertragung der Prüfzeichen und zur Fehlerkorrektur benötigt werden, wie sich später zeigen wird.
  • Der Stellenzähler beginnt also nach jeweils neun Takten von neuem zu zählen; er wird zur Ablaufsteuerung eingesetzt, indem er erst diejenigen Leitungen durchschaltet, über die die Prüfzeichen gebildet werden (Takte 1 bis 5) und anschließend (Takte 6 bis 8) die Übergabe der Prüfzeichengruppe an den Modulator veranlaßt. Die Prüfzeichengruppe wird durch vektorielle Addition modulo 2 aus den jeweiligen Spalten der Tabelle 3 gebildet, deren zugeordnetes Informationsbit eine Eins zeigt (Addiernetz 11). Zwischenergebnisse und die endgültige Prüfzeichengruppe werden in einem dreistelligen Register 12 abgesetzt. Der Inhalt dieses Registers wird während der Takte 6 bis 8 an den Modulator 3 in Serie abgegeben.
  • Wie schon erwähnt, besitzt der Kodezähler einen achtzehntaktigen Zählzyklus, was bedeutet, daß während der Behandlung eines Blocks die ersten neun Zählzustände, während der Behandlung des nächsten Blocks aber die zweiten neuen Zustände durchlaufen werden. Für den Kodiervorgang werden nur die ersten fünf und die Zustände 10 bis 14 ausgewertet, so daß die übrigen Spalten der Tabelle 3 beliebig ausgebildet sein können.
  • Für den Dekodiervorgang aber benötigt man zweimal acht Spalten, da hier der ankommende Datenblock acht Bits umfaßt. Der Pufferspeicher 6 nimmt diese acht Bits kurzzeitig auf, während gleichzeitig in der Dekodiereinrichtung 5 eine Korrekturzeichengruppe auf dieselbe Weise wie die Prüfzeichengruppe gebildet wird. Diese Einrichtung enthält also ebenfalls einen Kodezähler 8, einen Blockstellenzähler 9, ein Addiernetz 11 und ein Register 12. Während der Blockübertragung, die acht Takte dauert, wird die Korrekturzeichengruppe im Register 12 gebildet. In der neunten Taktzeit wertet schließlich der Fehlerzuordner 7 den Registerinhalt zur Korrektur des Datenblocks aus. Gleichzeitig wird das Register 12 gelöscht und damit für den neuen Block vorbereitet. Der Taktgenerator 10 ist durch an sich bekannte und hier nicht näher zu beschreibende Mittel mit dem Taktgenerator der Kodiereinrichtung derart synchronisiert, daß bei Vorliegen des gleichen Datenbits jeweils gleiche Zählerstände auf der Kodier- und auf der Dekodierseite vorherrschen.
  • Durch die Erfindung wird also eine Anpassung nicht vollkommener Kodes an die praktischen Erfordernisse der Fehlererkennung erzielt, wodurch systematisch Fehler auch dann erkannt und korrigiert werden können, wenn ihre Art und Stellung innerhalb des Informationsblocks bei Anwendung nur eines Kodes an sich keine Korrektur erlauben würde. Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf das erläuterte Zahlenbeispiel beschränkt, vielmehr muß nochmals betont werden, daß in der Praxis die Redundanz und die Zahl der Informationsbits in einem Block wesentlich größer ist.
  • Außerdem ist die Erfindung nicht insoweit auf das Ausführungsbeispiel beschränkt, als die Zyklusseiten der beiden Zähler 8 und 9 im Verhältnis 2: 1 stehen. Vielmehr ergibt sich der Vorteil der Erfindung auch bei anderen Verhältnissen, insbesondere auch bei einem Verhältnis von n : (n ± 1).

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zur Datenübertragung, in dem sendeseitig für jeweils einen Datenblock nach einem vereinbarten Kode eine Prüfzeichengruppe gebildet wird, die auf der Empfangsseite zur Erkennung und gegebenenfalls Korrektur von 1;lbertragungsfehlern ausgewertet wird, d a d u r c h gekennzeichnet, daß für aufeinanderfolgende Blöcke unterschiedliche Kodes verwendet werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den Kode festlegenden Verknüpfungsglieder, Zähler od. ä. nach einem vereinbarten Plan sende- und empfangsseitig umgeschaltet werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, bei dem die Prüfzeichengruppe durch vektorielle Addition von je nach Dateninhalt des Blocks verschiedenen Spalten einer Kodematrix, die als Zustände eines Kodezählers in Erscheinung treten, gebildet werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Kodezähler in einem Zyklus mehr Zustände durchläuft, als zur Bildung der Prüfzeichengruppe für einen Block benötigt werden, so daß für aufeinanderfolgende Blöcke unterschiedliche Teile der Kodematrix Verwendung finden.
DET25299A 1963-12-20 1963-12-20 Verfahren zur Datenuebertragung Pending DE1187265B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DET25299A DE1187265B (de) 1963-12-20 1963-12-20 Verfahren zur Datenuebertragung

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DET25299A DE1187265B (de) 1963-12-20 1963-12-20 Verfahren zur Datenuebertragung

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DE1187265B true DE1187265B (de) 1965-02-18

Family

ID=7551969

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DET25299A Pending DE1187265B (de) 1963-12-20 1963-12-20 Verfahren zur Datenuebertragung

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DE (1) DE1187265B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1273562B (de) * 1965-07-09 1968-07-25 Telefunken Patent Anordnung zur gesicherten Datenuebertragung
AT383785B (de) * 1980-10-24 1987-08-25 Int Standard Electric Corp Einrichtung zur signaltechnisch sicheren datenuebertragung zwischen einer trasse und auf dieser gefuehrten fahrzeugen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1273562B (de) * 1965-07-09 1968-07-25 Telefunken Patent Anordnung zur gesicherten Datenuebertragung
AT383785B (de) * 1980-10-24 1987-08-25 Int Standard Electric Corp Einrichtung zur signaltechnisch sicheren datenuebertragung zwischen einer trasse und auf dieser gefuehrten fahrzeugen

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