DE2132565A1 - Umsetzer - Google Patents
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- DE2132565A1 DE2132565A1 DE19712132565 DE2132565A DE2132565A1 DE 2132565 A1 DE2132565 A1 DE 2132565A1 DE 19712132565 DE19712132565 DE 19712132565 DE 2132565 A DE2132565 A DE 2132565A DE 2132565 A1 DE2132565 A1 DE 2132565A1
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Description
Aktenzeichen der Anmelderin: Docket YO 969 065
Umsetzer
Die Erfindung betrifft einen Umsetzer zum Umsetzen von Informationswörtern,
die in einem die Korrektur eines Einzelfehlers und das Erkennen eines Doppelfehlers ermöglichenden Code vorliegen,
in in Bitgruppen (Bytes) unterteilte Informationswörter, bei denen jedes Byte ein Paritätsbit aufweist, und zur in umgekehrter
Richtung erfolgenden Umsetzung von zu speichernden Informationswörtern und zur Prüfung der ausgelesenen bzw. einzuschreibenden
Wörter.
Während vieler Jahre ist in der Computerindustrie der dreidimensionale
Magnetkernspeicher als schneller Arbeitspeicher verwendet worden. Den Magnetkernspeichern und ihren Herstellungsverfahren
ist ein hoher Grad von Zuverlässigkeit eigen. Dies bedeutet, daß es äußerst selten vorkam, daß ein Magnetkernspeicher
nach der Herstellung nicht hundertprozentig benutzbar war. Dies liegt an einer Reihe von Faktoren. Der wichtigste ist der,
daß jede einzelne Bitspeicherstelle oder jeder Kern vor dem Einbau in den Speicher getrennt prüfbar ist.
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Daher sind einzelne fehlerhafte Bitstellen in Magnetkernspeichern ungewöhnlich. Die in ihnen normalerweise auftretenden
Fehlerarten beziehen sich auf eine vollständige Zeile oder Spalte des Speichers aufgrund von Fehlern in den Treiberschaltungen
oder der Verdrahtung.
Seit dem Aufkommen neuerer, äußerst kurze Zugriffszeiten aufweisender
Halbleiterspeicher, die gewöhnlich als integrierte Speicher bezeichnet werden, ist es normalerweise nicht möglich,
die einzelnen Bitspeicherstellen zu prüfen, da gewöhnlich eine ganze Ebene mit Speicherelementen gleichzeitig hergestellt wird.
Aufgrund des Herstellungsproaesses eines derartigen integrierten
Halbleiterspeichers kann ein derartiger Speicher normalerweise nicht eher geprüft werden als er vollständig hergestellt
ist. Es ist daher nicht möglich, einzelne fehlerhafte Bitspeicherelemente durch fehlerfreie zu ersetzen. Es
ist daher ersichtlich, daß es erwünscht ist, in integrierten Halbleiterspeichern einen bestimmten Prozentsatz fehlerhafter
Bitspeicherelemente zu tolerieren. Um die Benützung fehlerhafter Bitspeicherelemente zu verhindern, ist nach dem Stand der
Technik ein großer Aufwand an Bauteilen und Programmierung für die Speicherzuteilung erforderlich. Zu diesem Verfahren mußte
man jedoch im Falle vieler Fehler in einem solchen Halbleiterspeicher, in dem ein größerer Teil unbrauchbar ist, greifen.
Eine andere Möglichkeit besteht in der Verwendung fehlerkorrigierender Codes, wie z. B. der Hamming-Codes, wobei einem Datenwort
Redundanzbits beigegeben werden, und durch Kombination der Datenbits mit den Redundanzbits kann festgestellt werden,
ob ein ausgelesenes Datenwort fehlerfrei ist und ob erkannte Fehler aufgrund der Codeeigenschaften korrigiert werden können.
Das Codierverfahren nach Hamming hat in der Nachrichtentechnik vielfache Anwendung gefunden. Auf dem Feld der Datenverarbeitung
hat die Fehlererkennung und -korrektur nur begrenzte Anwendung gefunden, weil zusätzliche Bitspeicherstellen
erforderlich sind und umfangreiche zusätzliche Verknüpfungs-
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schaltungen, um die Fehlererkennung und -korrektur durchzuführen.
Es sei bemerkt, daß in einem Datenverarbeitungssystem Paritätsprüfungen
erforderlich sind, um die Fehlerfreiheit der zu den verschiedenen Teilen der Anlage, wie den Registern
und Rechenschaltungen, übertragenen Daten zu prüfen. Wenn ein Paritatsfehler erkannt wird, wird ein Signal erzeugt und
eine neue übertragung der Daten gefordert. In der Mehrheit aller Fälle erhält man dadurch die richtige Information. Bei
Speichern jedoch, bei denen ein Fehler normalerweise nicht durch Störimpulse, wie in dem eben genannten Fall, verursacht
ist, liefert eine Paritätsprüfung zwar eine Fehleranzeige, aber da die meisten Fehler durch fehlerhafte Schaltungsteile verursacht
werden, gibt es keine Möglichkeit, mit Hilfe der Paritätsprüfung das fehlerhafte Speicherelement zu lokalisieren. Aus diesem
Grunde muß ein fehlerkorrigierender Code, wie beispielsweise ein Hamming-Code benutzt werden, wenn eine Fehlerkorrektur
erfolgen soll. Wie bereits erwähnt, erfordert die Mehrheit der in der Datenverarbeitungsindustrie angewandten Fehlerkorrekturverfahren
umfangreiche und teure Verknüpfungsschaltungen. Außerdem
mußten in den meisten Fehlererkennungs- und -korrekturschaltungen besondere Paritätsgeneratoren zusätzlich zu der
Fehlererkennungs- und -korrekturschaltung verwendet werden, um aus einem Speicher stammende Daten, die zu einer anderen
Stelle der Datenverarbeitungsanlage übertragen werden sollten, mit einem Paritätsbit zu versehen. Ferner mußte eine Schaltung
vorgesehen werden, die die erforderlichen Prüfbits für jedes in den Speicher einzuschreibende Wort erzeugte. Daher ist ersichtlich,
daß für die Fehlererkennungs- und -korrekturschaltung sowie die verschiedenen Schaltungen zur Paritätsbiterzeugung
und Paritätsprüfung eine große Anzahl logischer Schaltungen erforderlich war, da bisher die genannten Schaltungen alle als
besondere Einheiten ausgeführt wurden.
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' Aus den genannten Gründen wurden Pehlererkennungs- und -korrekturschaltungen
bisher nur in sehr teuren und hochgradig zuverlässigen Datenverarbeitungsanlagen eingebaut, bei denen der Benutzer
den notwendigen hohen Preis zu zahlen gewillt war.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den für eine Fehler-,
erkennungs- und -korrekturschaltungen erforderlichen Aufwand
zu verringern. Die genannte Aufgabe wird durch einen Umsetzer der eingangs genannten Art gelöst, der durch folgende Merkmale
gekennzeichnet ist:
a) ein erstes Register zum wahlweisen Speichern entweder von aus einem Speicher gelesenen Daten- und Prüfbits oder von. in den
Speicher einzuschreibenden Daten- und Byteparitätsbits,
b) mehrere erste mehrstufige EXKLUSIV ODER-Schaltungen zur Erzeugung
von Redundanzbits (Prüfbits bzw. Paritätsbits), deren
Eingänge jeweils an ausgewählte Stufen des ersten Registers angeschlossen sind,
c) ein zweites Register zur Speicherung der ursprünglichen Datenbits
und der von den ersten mehrstufigen EXKLUSIV ODER-Schaltungen erzeugten Redundanzbits,
d) mehrere zweite mehrstufige EXKLUSIV ODER-Schaltungen zur Prü- - fung der Parität der Datenbytes und der zugehörigen Redundanzbits
,
e) ein drittes Register zur Speicherung der Ausgangssignale der zweiten mehrstufigen EXKLUSIV ODER-Schaltungen, dessen Stufen,
bei erfüllter Paritätsbedingung der Datenbytes und ihrer Paritätsbits einen vorgegebenen Binärwert speichern,
f) eine Prüfschaltung zur Prüfung der von den zweiten mehrstufigen
EXKLUSIV ODER-Schaltungen gelieferten Ergebnisse und eine Anzeigeschaltung zur Anzeige eines Datenbit- oder eines
Prüfbitfehlers, wenn die Fehlerursache im Speicher liegt.
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Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt
und wird nachfolgend näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 einen Lageplan für die Fign. IA und IB,
Fign. IA und IB ein Blockschaltbild der vorliegenden Fehler-
erkennungs- und Datenumsetzschaltung mit den wichtigsten Funktionsblocks und dem Datenfluß
des Systems,
Fig. 2 einen Lageplan der Fign. 2A bis 2J,
Fign. 2A bis 2J ein genaueres Blockschaltbild, das die wesentlichen
Merkmale der erfindungsgemäßen Schaltung zeigt,
Fig. 3 ein Operations-Ablaufdiagramm für einen Speicher-Schreibzugriff
,
Fig. 4 den CW-Taktgeber, der im wesentlichen die Systemoperation
bei einem Speicher-Schreibzyklus steuert,
Fig. 5 ein Operations-Ablaufdiagramm für einen Speicher-Lesezugriff,
Fig. 6 den CR-Taktgeber, der das System bei einem Speicher-Lesezyklus
steuert,
Fig. 7 ein genaueres Blockschaltbild einer der EXKLUSIV
ODER-Schaltungen mit 19 Eingängen, die in Fig. 2D dargestellt sind und von denen jede 19 Eingänge
aufweist,
Fig. 8 ein genaueres Blockschaltbild des A-Taktgebers,
der das übertragen der Daten und Syndrombits
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durch die Korrekturschaltung steuert, Fig. 9 eine Paritäts-Prüfmatrix,
Fig. 10 die Paritäts-Prüfmatrix der Fig. 9 in ihren
einzelnen Phasen, die dazu dient, die tatsächliche Verbindung der in Fig. IA dargestellten
Paritätsmatrix anzugeben,
Fig. 11 ein Blockschaltbild der Syndrom-Erzeugungsschal-
tung, die benötigt wird, wenn die Anzahl der Bytes und der Prüfbits verschieden ist.
Die Ziele der vorliegenden Erfindung werden allgemein durch ein System erreicht, mit dem in einen und aus einem Hamming-Code zur
Einzelfehlerkorrektur- und Doppelfehlererkennung, im folgenden kurz als EFK/DFE-Hamming-Code bezeichnet, und Byteparitätscode
umgesetzt und Einzelfehler korrigiert und Doppelfehler erkannt werden in den im Hamming-Code vorliegenden Daten. Das System umfaßt
Speichereinrichtungen zur vorübergehenden Speicherung von Daten und Sonderbits, die aus einem zugehörigen Speicher gelesen
oder in diesen geschrieben werden. Die Codeumsetzschaltung ist an besagten Speicher angeschlossen zur Umsetzung in den EFK/DFE-Hamming-Code
und Byteparitätscode und zur Erzeugung eines anderen
Satzes von Sonderbits und zum Speichern dieser Bits in besagtem Speicher. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel verfügt der Speicher
darstellungsgemäß über zwei Sätze von Registern. Mit entsprechenden Taktgebereinrichtungen und Torschaltungen kommt man jedoch
mit einem Satz aus. Zusätzliche Einrichtungen zur Paritätserzeugung aus den Originaldatenbits und einem ausgewählten Satz von
Sonderbits sind vorgesehen. Die Ergebnisse der genannten Einrichtungen werden einem Speicher zugeführt. Schließlich spricht
eine Erkennungsschaltung auf besagte Erzeugungseinrichtung an und zeigt einen Fehler an, wenn eine vorgegebene Paritätsbedingung
bei den Datenbits und den ausgewählten Sonderbits nicht erfüllt ist.
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Die Ausgangssignale besagter Erzeugungseinrichtung umfassen eine Gruppe zusätzlicher Bits, die in einem Speicher-Schreibzyklus
einfache Paritätsanzeigen sind und im Fall eines Speicher-Lesezyklus Syndrombits für die nachfolgende Fehlererkennung und
-Korrektur. Eine zusätzliche Schaltung ist vorgesehen, um zwischen einem Prüfbitfehler, einem einzelnen Datenbitfehler, einem
doppelten Datenbitfehler oder einem Paritätsfehler in Abhängigkeit
vom jeweils ausgeführten Speicherzyklus zu unterscheiden.
Das wichtige Merkmal der vorliegenden Erfindung ist das Vorsehen der Codeumsetzschaltung, die gemäß einer eindeutigen Paritäts-Prüfmatrix
und einem Hamming-Code entworfen ist, welche der Codeumsetzschaltung die Erzeugung von Prüfbits aus Paritätsbits und Datenbits und von Syndrom- und Paritätsbits aus Prüfbits
und Datenbits gestatten. Außerdem gestattet der Aufbau des vorliegenden Systems die Erzeugung einer Anzahl dieser Bits im
wesentlichen auf parallelem Wege und spart dadurch beträchtliche Zeit und Ausführungsschritte, wodurch die Doppelfunktionsschaltung
offensichtlich eine große Menge an Bauteilen einspart.
Die folgende allgemeine Beschreibung der Theorie der Hamming-Codes
und dann die Weiterführung dieser Theorie zur Konstruktion einer Doppelfunktions-Codeumsetzschaltung zeigt klar die Grundprinzipien
der vorliegenden Erfindung. Anschließend wird der allgemeine technische Aufbau des Ausführungsbeispieles im Zusammenhang mit
der Fig. 1 in den Fign. 3 bis 8 erklärt. Die Erklärung der Arbeitsweise des in den Fign. 2A bis 2J gezeigten Ausführungsbeispieles
erläutert die genaue Arbeitsweise des vorliegenden Systems beim Lesen und Schreiben des Speichers und beschreibt die
Art, in welcher die Korrektur durch eine typische Hamming-Code-Korrekturschaltung
ausgeführt wird.
Fig. 1 ist ein allgemeines Blockschaltbild des vorliegenden Systemes,
welches dessen Hauptfunktionseinheiten zusammen mit dem
allgemeinen Datenfluß zeigt. Die aus den Fign. IA und IB zusammengesetzte
Figur zeigt, daß Daten aus dem Speicher über das
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Register MR dem Kabel 116 zugeführt werden und sowohl die acht Datenbytes als auch die acht Prüfbits des EFK/DFE-Hamming-Codes
umfaßen. Das Register MR kann auch von der Zentraleinheit, im folgenden kurz als ZE bezeichnet, geladen, enthält in diesem
Fall jedoch acht Datenbytes und acht Byte-Paritätsbits. Kabel . 116 wird für einen Lesezugriff und Kabel 118 für einen Schreibzugriff
zum Speicher verwendet. Die acht Datenbytes aus je acht Bits zuzüglich der acht Prüfbits oder Paritätsbits sind nur für
das Ausführungsbeispiel gewählt. Abhängig von Größe und Anzahl der Datenbytes ist eine entsprechende Anzahl von Prüfbits vorzusehen.
Im Falle eines Lesezugriffs werden bestimmte ausgewählte Datenbits und Prüfbits der Implementierung einer Paritäts-Prüfmatrix,
nämlich der Verbindungsmatrix zugeführt. Im Falle eines SchreibZugriffes werden dieselben ausgewählten Datenbits und das
Paritätsbit auf der Verbindungsmatrix zugeführt. Die Ausgänge der Verbindungsmatrix führen über die EXKLUSIV ODER-Schaltungen
zum Kabel 120, welches dann über die Torschaltung 124 an das Register MDR führt. Die Ausgangssignale auf dem Kabel 120 umfassen
acht neue Bits und die Datenbits werden über das Kabel 122 zum Register MDR übertragen. Wie bereits oben im Zusammenhang
mit dem Lesezugriff gesagt wurde, setzen die Verbindungsmatrix und die EXKLUSIV ODER-Schaltungen Prüfbits in Paritätsbits um, während im, Falle eines Schreibzugriffes dieselbe Verbindungsmatrix
und die EXKLUSIV ODER-Schaltungen die Paritätsbits in Prüfbits umsetzen. Bei einem Schreibzyklus wird das Register
MDR direkt von der ZE geladen und in diesem Fall besteht das in das Register MDR geladene Wort aus den acht Datenbytes
zuzüglich der acht Paritätsbits. Diese Information wird über das Kabel 128 zugeführt. Bei einem Schreibzugriff werden das Register
MR und das Register MDR direkt von der ZE über die Kabel bzw. 128 geladen, und zwar weil zuerst einmal die von der ZE
kommenden Daten auf richtige Parität überprüft werden müssen und dann die acht Paritätsbits in acht Prüfbits umgewandelt werden
müssen, um das Wort im richtigen EFK/DFE-Hamming-Code zu speichern. Wie bereits gesagt erfolgt dies durch Zuführen des In-.haltes
des Registers MR über die Verbindungsmatrix zum Register
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MDR, wo das Wort über das Kabel 130 für den Speicher im Hamming-Code
zur Verfügung steht.
In Fig. 1 ist ein mit Fehlererkennungsschaltung bezeichneter
Block gezeigt, der an den Ausgang des Registers MDR angeschlossen ist. Dieser Block enthält im wesentlichen eine Doppelfunktions-EXKLUSIV
ODER-Schaltung, mit welcher einmal die Paritätsprüfung bei einem Schreibzugriff ausgeführt wird und die zum anderen
schließlich die paritätscodierten Daten, die im Register MDR erscheinen, bei einem Lesezugriff in einen Satz von Syndrombits
umsetzt, mit denen die Art des evtl. vorhandenen Fehlers signalisiert und eine Einzelfehlerkorrektur vorgenommen wird.
Wie bereits gesagt wurde, muß der Ausgang der Fehlererkennungsschaltung
bei der Paritätsprüfung die Byteparität in jedem Byteabschnitt des Registers MDR prüfen. Da mit ungerader Parität gearbeitet
wird, kann ein einfaches UND-Glied diese Prüfung durchführen. Bei einem Lesezugriff ist die Erkennung insofern etwas
komplizierter, als die Schaltung zwischen einem Prüfbitfehler unterscheiden muß, dann werden die Daten als richtig erkannt,
einem Einzel-Datenbitfehler, dann muß ein Korrekturalgorithmus
eingeleitet werden und einem Doppelfehler, in welchem Fall der Betrieb des Systems unterbrochen werden muß, und diese Tatsache
bekannt gemacht werden muß. Schließlich muß die Schaltung noch feststellen können, daß kein Fehler erkannt wurde und daß die
gegenwärtig im Register MDR stehenden Daten an die ZE übertragen werden können.
Der mit Einzelfehler-Erkennungsschaltung bezeichnete Block benutzt
die von der Fehlererkennungsschaltung auf im wesentlichen
konventioneller Weise, die nachfolgend im Zusammenhang mit Fig. 2 näher beschrieben wird, erzeugten Syndrombits schließlich zur
Korrektur.
Aus der obigen allgemeinen Beschreibung der Fig. 1 ist zu ersehen,
daß bei Lese- und Schreibzugriffen zum Speicher im we-
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sentlichen dieselbe Schaltung verwendet wird für Codeübersetzung, Paritätsprüfung, Syndrombiterzeugung usw., was im Gegensatz zu
bisher gebräuchlichen Anlagen und Verfahren große Ersparnisse bei der Schaltung mit sich bringt.
Im folgenden wird zuerst ein Schreibzugriff im Zusammenhang mit dem Ablaufdiagramm nach Fig. 3 und der als Taktgeber dienenden
monostabilen Kippschaltung nach Fig. 4 beschrieben. Die in Fig. 4 gezeigte Schaltung dient nur der Illustration und stellt eine
mögliche Anordnung zur Taktgabe für das vorliegende System dar. Statt dessen kann auch jeder geeignete andere Taktgeber verwendet
werden. Während eines SchreibZugriffes wird ein Impuls
auf die Startleitung gegeben, der die Ablauffolge startet. Gemäß der Darstellung im Ablaufdiagramm in Fig. 3 veranlaßt der Startimpuls
die Eingabe in das Register S. über jedem Block in Fig. 3 ist angegeben, welcher Schritt des CW-Taktgebers den jeweiligen
Operationsschritt ausführt. In Fig. 4 weist eine Anzahl von Eingängen Bezugszahlen auf, die die Quelle bestimmter Einschaltimpulse
bezeichnen. Diese Bezugszahlen sind ebenfalls in den Fign. 2A bis 2J verwendet worden. Zu Beginn eines Schreibzugriffs
werden die beiden Register MR und MDR mit Daten und Paritätsbits von der ZE geladen. Die Eingabe ins Register S bewirkt
eine Paritätsprüfung der gegenwärtig im Register MDR stehenden Daten durch. Der nächste durch CW-2 veranlaßte Schritt
wird auf einen Fehler geprüft. Lautet die Antwort nein, verzweigt das Programm zum Schritt CW-4 und erzeugt Prüfbits. Dadurch
werden die im Register MR gespeicherten Daten und Paritätsbits der Verbindungsmatrix und den EXKLUSIV ODER-Schaltungen
zugeleitet und automatisch Prüfbits erzeugt und die Originaldatenbits
zuzüglich der neu erzeugten Prüfbits in das Register MDR übertragen. Im Schritt CW-5 werden gültige Daten zum Speicher
übertragen und das Programm verzweigt dann zum Ende. Wenn nach dem Schritt CW-2 ein Fehler angezeigt wurde, hätte der nächste
Schritt den Taktschritt CW-3 eingeleitet und eine Unterbrechung hervorgerufen. Dabei handelt es sich um eine konventionelle Unterbrechung,
die zu einer erneuten Übertragung oder einer ande-
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ren Fehlersuch- oder Korrekturroutxne im System führt. Da es sich um einen Paritätsfehler handelt, kann er nicht korrigiert
werden und die Daten können in der offensichtlich falschen Form nicht im Speicher gespeichert werden. Damit sind die Grundschritte
eines Schreibzugriffs beschrieben.
Im Zusammenhang mit den Fign. 5 und 6 wird jetzt ein Lesezugriff beschrieben. Im Ablaufdiagramm der Fig. 5 sind die einzelnen
Taktschritte des in Fig. 6 gezeigten CR-Taktgebers, den verschiedenen
einzelnen Operationen zugeordnet, die in Fig. 5 aufgezeichnet sind. Auch hier ist der als Ausführungsbeispiel gewählte
Taktgeber nach Fig. 6 insofern nicht der allein mögliche, als die Taktfolgen durch andere Schaltungen als die dargestellten
monostabilen Kippschaltungen erzeugt werden können. Die Bezugszahlen bezeichnen das Einschalten der verschiedenen monostabilen
Kippstufen und sind dieselben wie in den Fign. 2A bis 2J. Die
Startleitung oben in Fig. 5 führt zum ersten Block "Eingabe in MDR und Register S". Da es sich um einen Speicherlesezyklus
handelt, wird das Register MDR mit Datenbits und von der Verbindungsmatrix erzeugten Paritätsbits geladen. Anschließend
wird der Inhalt des Registers MDR den EXKLUSIV ODER-Schaltungen zugeleitet, welche diese Information gemäß obiger Erklärung in
Syndrombits umwandeln und sie im S-Register speichern.
Im Schritt CR-2 wird die Frage gestellt "Liegt ein Fehler vor?" und durch Prüfen des Inhaltes des S-Registers beantwortet, wie
vorher beschrieben. Bekanntlich können dabei vier Fälle auftreten. Im ersten liegt kein Fehler vor, im zweiten Fall ein Prüfbitfehler,
im dritten ein einzelner Datenfehler und im vierten Fall ein Doppelfehler. Liegt kein Fehler vor, verzweigt das System
zum Schritt CR-4 und liefert ein Signal "gültige Daten zur ZE senden" und beendet diese Taktroutine. Wenn ein Fehler vorliegt,
verzweigt das System zum Taktschritt CR-3 und stellt mit einer Prüfung fest "Handelt es sich um einen Einzelfehler?".
Wird diese Frage verneint, liegt ein Doppelfehler vor und das System verzweigt zum Schritt CR-5 und es wird eine Unterbrechung
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erzeugt, womit diese Taktfolge beendet ist. Handelt es sich um
einen Einzelfehler, verzweigt das System zum Schritt CR-6 und • stellt mit einer Prüfung fest "Liegt ein Prüfbitfehler vor?".
Wenn, das der Fall ist, verzweigt das System zum Schritt CR-7
und veranlaßt eine Korrektur der vorher erzeugten Paritätsbits. Liegt der Fehler nicht im Prüfbit, verzweigt das System zu dem
mit "Byte korrigieren" bezeichneten Schritt. Die Leitung 404, welche zur Taktgeberstufe A-I führt, leitet den Korrekturschritt
für ein einzelnes Datenbit ein. Nachdem Paritätsbit und Datenbit korrigiert sind, verzweigt das System dann zum Taktschritt
CR-4 zurück, in welchem die jetzt gültigen Daten an die ZE oder eine andere Stelle im System übertragen werden und danach ist
der Lesezugriff beendet. Der gerade erwähnte Α-Taktgeber ist in Fig. 8 gezeigt und ist ein sehr einfacher dreistufiger Taktgeber.
Die Ausgangssignale der drei Stufen sind die einzigen, die benötigt werden, wie aus der nachfolgenden Beschreibung der Fign.
2A bis 2J hervorgeht, da bei einer notwendigen Korrektur das ganze Datenwort zusammen mit den zugehörigen Syndrombits parallel
in die Korrekturschaltung gelesen und parallel wieder in das Register MR zurückübertragen und von dort dem Register MDR mit
korrigierten Paritätsbits zugeführt wird.
Fig. 7 ist ein genaueres Blockschaltbild eines der in den Fign. 2D und IA gezeigten EXKLUSIV ODER-Schaltungen. Wie im einzelnen
im Zusammenhang mit Fig. 2A bis 2J erklärt wurde, verfügt jede dieser EXKLUSIV ODER-Schaltungen über 19 Eingänge und einen Aus-•
gang. Die Arbeitsweise einer EXKLUSIV ODER-Schaltung wird als bekannt vorausgesetzt und bewirkt, daß bei einer ungeraden Zahl
von "1"Signalen auf den Eingangsleitungen diese Schaltung eine
ungerade Parität oder ein "1"Ausgangssignal auf der Ausgangsleitung
erzeugt.
Fig. 8 zeigt den Α-Taktgeber, der die im Prinzip in Fig. 2J gezeigte
Korrekturschaltung steuert. Dieser Taktgeber ist im wesentlichen genauso aufgebaut wie der CR-Taktgeber und der CW-.Taktgeber,
die aus mehreren (3) monostabilen Kippschaltungen be-
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stehen, deren Einschaltung einen bestimmten Taktimpuls erzeugt
und deren Rückkehr in den stabilen Zustand entweder zum Ende des Schrittes führt oder die nächste monostabilen Kippschaltung einschaltet/abhängig
von der jeweils ablaufenden Routine. Die Arbeitsweise dieses Taktgebers und der Korrekturschaltung wird
im einzelnen im Zusammenhang mit den Fign. 2A bis 2J beschrieben.
Die Arbeitsweise des Umsetzers (so genannt, weil er Prüfbits aus
Paritätsbits oder umgekehrt Paritätsbits aus Prüfbits erzeugen kann in Abhängigkeit davon, ob aus dem Speicher gelesen oder in
ihn geschrieben wird, wobei die Datenbits auch an der Umsetzung teilnehmen) beruht auf der Paritäts-Prüfmatrix. Die Paritäts-Prüfmatrix
ist aus der Literatur bekannt.
Zuerst wird ein einfaches Beispiel einer üblichen Verwendung einer Paritäts-Prüfmatrix behandelt, wie es sich bei der Anwendung
in einem elementaren Nachrichtensystem findet. Es wird angenommen, daß das Nachrichtensystem aus einem Sender binärer
Signale, einem Empfänger für diese Signale und einem mit dem Buchstaben "K" bezeichneten Kanal besteht. Der Kanal ist zwangsläufig
wesentlich unzuverlässiger als der Sender oder der Empfänger. Somit unterliegt der Kanal Störungen, die ein gesendetes
Bit komplementieren, d. h. eine gesendete 1 wird als 0 empfangen oder eine gesendete O als 1.
Diese Situation ist direkt analog der Situation eines Speichers, in welchem die Speicher-Schreibschaltung das Analogon zum Sender
und die Speicher-Leseschaltung das Analogon zum Empfänger ist.
In einer solchen Situation wird der EFK/DFE-Gode wie folgt verwendet.
Ein Wort (ein Satz Bits) wird codiert, gesendet, geprüft mit nachfolgender Korrektur oder Erkennung eines Fehlers
innerhalb der Möglichkeiten des EFK/DFE-Codes und erscheint in
decodierter Form am Ausgang des Empfängers. Der Code wird durch die folgend© Paritäts-Prüfmatrix H charakterisiert:
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01111000
10110100 H =
11010010
11100001
In dieser Matrix entspricht jede Spalte den Datenbits d1, d_, d_
und d. und den Prüfbits c. , C2, C3, C4. Das Wort "entspricht"
ist in diesem Zusammenhang so zu verstehen, daß die Entsprechung
darin besteht, daß eine "1" in einer gegebenen Zeile dem Erscheinen
des Daten- oder Prüfbits einer Spalte in der Paritätsglei-• chung für diese Zeile erscheint. Dadurch wird gezeigt, daß ein
Fehler lokalisiert (und korrigiert) werden kann, wenn wahlweise die Parität verschiedener Untergruppen der Datenbits festgestellt
wird und wenn man beobachtet, welche dieser Paritätsbits den entgegengesetzten Wert zu den Werten aufweisen, die sie bei Fehlerfreiheit
haben. Das ist deshalb möglich, weil die Muster dieser Paritätsbits für jeden richtigen und falschen Wert eines jeden
Datenbits bekannt sind.
Die Frage ist jetzt, wie Paritäts-Prüfmatrix die Paritätsbits
bestimmt und eine Fehlerlokalisierung ermöglicht. Die Beantwortung
dieser Frage muß einer anderen "Entsprechung" entnommen werden, nämlich der der Paritätsbits oder Syndrome, wie sie auch
genannt werden, zu den einzelnen Zeilen der Paritäts-Prüf matrix.
Zur Beantwortung dieser Frage sollen jetzt die durch die Paritäts-Prüfmatrix
vorgeschriebenen Paritätsgleichungen aufgezeichnet werden.
1. Zeile; Ol Il 1 O 0 0
4· Ψ Ψ 4· Ψ Ψ Ψ Ψ
1. Gleichung: Q.d^ l.dj l.d^© 1·α 4® 1^i* O.c2© Ο.σ3® O.c4 = S1
oder d_ Φ d_ θ d4 Θ C1 = S1, worin S1 das
Syndrom für die 1. Zeile ist.
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Das Prüfbit C1 ist so gewählt, daß S. = 1 für den .fehlerfreien
Fall bei ungerader Parität gilt. Die anderen drei Gleichungen sind folgende:
2. Zeile: d. Θ d- Φ d, θ C2 = S2
3. Zeile: d. Φ d2 θ d4 Φ C3 = S3
4. Zeile: d Φ d2 Φ d, Φ c. = S4
und S. = S2 = S- = S. = 1 bezeichnet die fehlerfreie Bedingung
für ungerade Parität. Somit läßt sich die Antwort auf die Frage, wo der Fehler sich befindet, jetzt durch die obigen Gleichungen
ausdrücken. Aus diesen Gleichungen ist zu ersehen, daß d. nur
in den Paritätsgleichungen für die Zeilen 2, 3 und 4 erscheint. Somit ist d. das einzige Bit, welches bei falschem Empfang nach
der Decodierung die Syndrome entsprechend folgender Tabelle verändert.
Sl S2 S3 S4
dj^ richtig empfangen 1111
d., fehlerhaft empfangen 10 0 0
Es ist zu beachten, daß sich S1 nicht verändert, da es in seiner
Bildung von d unabhängig ist, wie aus der obigen Gleichung für die Zeile 1 zu ersehen ist.
Für ein Beispiel wird jetzt angenommen, daß auf der Senderseite die Datenbits d = 1, d2 = 0, d3 = 0 und d. = 1 vorliegen. Die
aus den Bits dj, d2, d_, d. bestehende Nachricht hat also folgendes
Aussehen: 10 0 1. Es ist somit:
S1 = 1 = C1 Φ d2 Φ d3 Φ d4 = C1 Φ Ο Φ Ο Φ 1
so daß für C1 zur Erfüllung dieser Gleichung der Wert 0 angenom
men wird.
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Sender &
Codierung
Codierung
S2 = ι +
S3-I-
S1111 " τ __
1 Φ O Φ 1 => 1 © O Φ 1 =>.
1 Φ O Φ O =>
= O
Aus der Nachricht wird
dl d2 d3 d4 Cl C2 C3 C4
10010110
Wenn jetzt angenommen wird, daß der Kanal einer Fehlerbedingung
unterliegt, so daß die Störung ausschließlich d invertiert,
führt das zu folgender Daten- und Prüfbitreihe.
dl d2 d3 d4 cl C2 C3 C4
0 0 0
Empfang
Φ ά. Φ
- 1 = 0
& Decodierung S3 = σ- Φ d. Φ d_ Φ d. = Ό wie oben vorhergesagt
S4 - C4 Φ
Φ d2 Φ d3 = 0
Dieses eindeutige Syndroinmuster läßt sich nur unter der Bedingung
erzielen, daß αχ fehlerhaft ist. Die Korrektur ist trivial. Sie
besteht darin, daß das Bit d., lediglich logisch invertiert wird
(weil bekannt ist, daß die richtige Version von d, nur das Gegenteil
des jetzigen Wertes sein kann). Die Schaltung zur Korrektur von d ist folgende:
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d, 1 ist das korrigierte Bit
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- 17 - ·
Folgende klare Tatsache läßt sich jetzt feststellen: Bei ungerader
Parität ist das Syndrommuster, welches d1 korrigiert (invertiert)
, einfach das Komplement (die logische Verneinung) der Spalte in der Paritäts-Prüfmatrix, welche d., entspricht (die
erste Spalte). und grundsätzlich ist also das Syndrommuster, welches
d-, d2, d~ oder d. korrigiert das Komplement der Spalte 1,
2, 3 oder 4. Die Korrekturen für die Prüfbits C1, c«, C3 oder C4
finden sich einfach in den Spalten 5, 6, 7 oder 8 der Paritäts-Prüfmatrix,
wenn eine solche Korrektur gerechtfertigt ist. Bei gerader Parität erscheint das Syndrom nicht als Komplement (als
Komplement), wenn die Matrixeintragung eine 1 (0) ist.
Ein Doppelfehler wird durch ein Syndrommuster gekennzeichnet, welches sich nicht als Spalte in der Paritäts-Prüfmatrix und auch
nicht als Muster für "kein Fehler" findet. Somit sind die Muster, welche einen Doppelfehler anzeigen, folgende:
(S1, S2, S3, S4) - (0,0,0,0), (0,0,1,1), (0,1,0,1),
(0,1,1,0), (1,0,0,1), (1,0,1,0), (1,1,0,0).
Hierbei handelt es sich offensichtlich um Muster, in welchen zwei Syndrome sich gegenüber ihrem erwartetem Wert verändert haben. Es
ist jedoch nicht möglich, die Schuldigen anzugeben: Wenn (0,0,1,1) empfangen wurde, sind dann die Schuldigen d. und d2 oder sind es
c. und C2? Somit kann bei Empfang eines Musters wie des oben gezeigten
nur ein Doppelfehler erkannt werden, außer der Abgabe eines Alarmsignals können jedoch keine weiteren Schritte unternommen
werden.
Die Paritäts-Prüfmatrix für die Minimalschaltung bringt eine subtilere Beziehung zwischen der Parität eines gewählten Datenbyte
und der Parität über einem ausgewählten Teilsatz von Datenbits und genau e:J.nem Prüfbit mit sich, welches eindeutig zu dem gewählten
Datenbyte gehört. Die Untersuchung der in Fig. 9 oder 10 gezeigten Paritäts-Prüfmatrix legt eine wichtige Beziehung klar.
Docket ϊο 969 065 109883/1616
Bei der verwendeten Codierung und Decodierung (die durch die Paritäts-Prüfmatrix spezifiziert ist) erscheint ein Satz von Einsen
in jeder Zeile, betrachtet als eine Untergruppe aller Einsen in dieser Zeile, in der Weise, daß die Parität über allen Bits
eines vollständigen Bytes (in dem Datenwort) in der Bildung der Syndrome eingeschlossen ist, die dieser Zeile entsprechen, wenn
die normale Schaltung zur Implementierung der Parität der Zeile zu verwenden war. Eine Vorschrift der für eine grobe Auslegung
des vorliegenden Umsetzers zu Beginn benutzten Technologie besagte
jedoch, daß ein Bytegrößenregister automatisch die Byteparität für jede in dieses Register geladene Information liefert.
•Für den vorliegenden Fall wurde das nicht angenommen, es erklärt jedoch teilweise, warum es möglich ist, die Paritätserzeugung
als Teil des Decodierprozesses in diesen einzuschließen und warum dieselbe Schaltung für Lese- und Schreibprozesse verwendet
werden kann. Die hier angegebene Rotations-ParitätsrPrüfmatrix wird grundsätzlich abgeleitet durch Angabe von Spalten mit nur
einer 1 als Prüfbitspalten und unter Verwendung von acht Spalten mit drei, fünf usw. Einsen, für den Teil der zum ersten Byte
gehörenden Paritäts-Prüfmatrix und anschließende vertikale Drehung in aufsteigender Reihenfolge für jedes der sieben aufeinanderfolgenden
Bytes. Die später zu gebende Beschreibung der Paritäts-Prüfmatrix zeigt, warum diese Rotationseigenschaft
nützlich, aber nicht notwendig ist für den allgemeinen Fall der Bildung der Paritäts-Prüfmatrix. Es muß besonders darauf
geachtet werden, daß man eine Zeile aus lauter Einsen für das erste Byte vor den sieben Drehungen erhält und es muß insbesondere
sichergestellt werden, daß keine zwei Spalten ein identisches Muster aus Einsen und Nullen haben. Damit sind die Grundlagen
für die Bildung der Rotations-Paritäts-Prüfmatrix erklärt. Normale Korrektur kann durch Interpretation dieser Rotationsmatrix
als übliche Paritäts-Prüfmatrix erfolgen.
Anschließend wird die Implementierung und Anwendung der Rotationsparitätscodes
in einem Speicherumsetzer beschrieben, wie er hier offenbart wird. Zuerst wird der Leseprozeß betrachtet. Die Grund-
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schritte sind folgende:
1. Unter Verwendung der Paritäts-Prufmatrix sowie der Daten
und Prüfbits ist ein Paritätsbit für jedes Byte zu bilden.
2. Datenbyte und Paritätsbit sind aus dem Register MR in das Register MDR für jedes Byte des Wortes zu laden.
3. Syndrome sind aufgrund der Prüfung der Byteparität und ihres Paritätsbits (in Schritt 1 gebildet) für jedes
Datenbyte zu bilden.
4. Es ist festzustellen, ob eine Fehlerbedingung in den ausgelesenen Daten vorliegt. Wenn die Daten keinen Fehler
enthalten, ist das Wort an die ZE weiterzuleiten? sonst ist jeder Einzelfehler zu korrigieren oder der
ZE das Vorliegen von Doppelfehlern anzuzeigen.
Jeder der vier obengenannten Grundschritte wird anschließend genauer erklärt. Zuerst wird das Paritätsbit für jedes Byte erzeugt,
indem man die Parität eines ausgewählten Satzes von Datenbits zuzüglich genau eines Prüfbits bestimmt. Die erste Zeile
der Rotationäprüfmatrix in Fig. 10 enthält acht Einsen in einer Zeile in den den Bits d-, d„ ... dg entsprechenden Spalten. In
der Spalte (erste Zeile) unter c. (Spalte 65 in einer Rotations-Paritäts-Prüfmatrix
mit acht Bytes und acht Bits pro Byte) steht eine einzige Eins. Eine Gruppe von Einsen entsprechend anderen
Datenbits (weder für c noch Datenbits im ersten Byte) ist ebenfalls
vorhanden und hiermit als Paritätsuntergruppe der ersten Zeile definiert. Ähnliche Erläuterungen können über den Aufbau
einer jeden derartigen Zeile einer Rotations-Paritäts-Prüfmatrix gemacht werden. Es bleibt jedoch noch zu zeigen, wie das Paritätsbit zu erzeugen ist. Daher werden die folgenden Veränderlichen
definiert:
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y. - die Parität der Paritätsuntergruppe der ersten Zeile
x- die Parität des ersten Bytes
ρ - das Paritätsbit zur Aufrechterhaltung der ungeraden
Parität für das erste Byte.
Es ist der hier getroffene Unterschied zwischen der Parität eines Byte und dem Paritätsbit für dasselbe Byte zu beachten. Wenn die
Parität (die Anzahl von Einsen) für ein Byte gerade ist (eine gerade Zahl von Einsen unter den Bits des Datenbytes), ist das
Paritätsbit eine 1, wenn für die Fehlerkorrektur eine ungerade Parität gefordert ist. Die folgenden Gleichungen leiten sich aus
obigen Betrachtungen für die Verwendung der ungeraden Parität in einer Rotations-Paritäts-Prüf matrix her.
X1 Θ Y1 Φ C1 =1,
X1 Θ Pl « 1
X1 Θ Pl « 1
Durch Addition dieser beiden Gleichungen zueinander (Addition Modulo 2) ergibt sich die Summe
X1 Φ γ Φ c Φ χ. Φ ρ. = 1 Φ 1 = Ό
und
X1 Φ Y1 Φ C1 Φ X1 Φ P1 = X1 Φ X1 Φ (Y1 Φ C1) ® P1
Dann ist, wenn Y1 Φ C1 auf beiden Seiten der Gleichung addiert
wird:
Φ (Y1 ® C1) = 0 Φ
ν
0
0
P1 - Y1
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Docket YO 969 065 v«„,,olo
Die Bedeutung dieser Gleichung liegt darin, daß das Paritätsbit
für das erste Datenbyte aus der Parität der Paritätsuntergruppe der ersten Zeile und dem Prüfbit C1 zu erzeugen ist (und daß dazu
nicht die Bits des ersten Datenbytes herangezogen werden müssen) .
Die Ausgangssignale dieser Paritatserzeugungsschaltung werden
direkt in die Byteparitätsstellen des Registers MDR geladen. Gleichzeitig damit werden die Datenbits aller Bytes vom Register
MR zum Register MDR übertragen und damit der Schritt 2 abgeschlossen.
Wenn die Pariätsbits einmal aus y. Θ c. erzeugt und gespeichert
sind, werden die acht Datenbits eines jeden Bytes (mit der Parität χ,) und das zugehörige Paritätsbit als Eingangssignale für
eine Paritäts- (oder EXKLUSIV ODER-)Schaltung benutzt. Da
Y1 Θ C1 = P1 und X1 Φ P1 =1 sind, ist das Ausgangssignal Sl
dieser Parität-Schaltung eine 1, wenn kein Fehler im Byte vorliegt. Das Erzeugen eines Satzes von Syndrombits geschieht in
folgender Weise: Für das Ausführungsbeispiel ergibt sich ein Syndrom aus jedem Byte und seinem zugehörigen Paritätsbit. Wenn
jedoch im ersten Byte ein Fehler liegt, ist X1 θ ρ. = 0 * S.
und eine Fehlerbedingung wird angezeigt. Damit ist Schritt 3 abgeschlossen und es folgt Schritt 4. Solange kein Fehler vorliegt,
ist S1 = S2 s ... Sg a 1 (für ungerade Parität) und ein
mit KF bezeichnetes Signal kann gebildet werden als KP * .S. · S2 · S3 · ... · Sg. Wenn KF *» 1 ist, enthält das
Datenwort keinen Fehler. Somit braucht die normale Ausgabe des gegenwärtig im MDR gespeicherten Wortes zur ZE nicht gestört au
werden. Wenn jedoch KF * 0 ist, muß die Übertragung des Wortes
ausgesetzt werden, die Fehlerart bestimmt werden - Einzel- oder Doppelfehler - und entsprechende Schritte unternommen werden.
Ein Einzelfehler wird aus der Kenntnis erzeugt, daß KF ♦ 1 ist,
weil KF * 1 das Vorliegen einer Fehlerbedingung im Datenwort anzeigt.
Der Ausdruck Fehlerbedingung sagt jedoch nicht, ob es sich um einen Einzel- oder einen Doppelfehler handelt. Die Klassifi-
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zierung der Fehlerbedingung erfordert die Ausnutzung einer Eigenschaft
der Paritäts-Prüf matrix. Wenn ein einzelner Datenfehler vorliegt, ändert sich eine ungerade Zahl von Syndromen. Wenn
sich nur ein Syndrom ändert, liegt der Fehler in einem Prüfbit. Bei diesem Umsetzer brauchen Fehler im Prüfbit nicht berüchtigt
zu werden, das durch die Verwendung des fehlerhaften Prüfbits erzeugte Paritätsbit muß jedoch auf seinen richtigen Wert hin
invertiert werden. Somit liegt die Notwendigkeit für diese Korrektur vor und sie wird bei allen Paritätsbits im Bedarfsfall
durchgeführt, indem'man sie mit dem Komplement der Syndrome anti
valent verknüpft. Eine besondere Schaltung zeigt den Bedarf ψ · für diese Korrektur an.
Wenn z. B. die acht Paritätsbits p., p2, ... pg gegeben sind als
P1 = If P2 = Of P3 = 0, p4 = 1, p5 = 1, p6 = 0, p7 = 1, pQ = 0
und die Syndrome als S1 =1, S, = 0, S, = S. = S1- = Sc = S_ = Sn
=1, bedeutet das, daß das zweite Paritätsbit falsch ist, weil S2 = 0 ist. Zur Korrektur der Paritäten werden diese dann ersetzt
durch ρ Φ s", wobei ρ = (P1, p2 ... pg) und S" = (S1, ÜL, ... Sg)
ist. Für dieses obige Beispiel gilt dann
ρ Φ S = (1 Φ 0, 0 Φ 1, 0 Φ 0, 1 Φ 0, 1 Φ 0, 0 Φ 0,
1 Φ 0, 0 Φ 0)
' = (X, 1, 0, 1, 1, 0, 1, 0)
' = (X, 1, 0, 1, 1, 0, 1, 0)
und das ist dann die ursprüngliche Paritätsbitgruppe mit Ausnahme des zweiten Bit, welches aus dem oben gegebenen Wert p2 durch
Invertieren gewonnen wurde. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist aus Fig. 2J zu ersehen, daß die Gruppe S über die Kabel 100,
102, ... 114 dem Register MDR zugeleitet wird.
Für jeden·anderen Daten-Einzelfehler ändert sich eine ungerade
Anzahl von Syndromen, die größer als 1 ist (in jeder Spalte der Paritäts-Prüfmatrix steht eine ungerade Anzahl von Einsen). Somit
kann ein Einzelfehlersignal gebildet werden, wenn:
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1. das Fehlersignal eine 1 ist (KF =1)
2. die Parität der Syndrome sich ändert.
Für den zweiten Fall ist für acht Syndrome (acht Bytes) die Parität
der Syndrome normal, bei Fehlerfreiheit ist sie gerade,
d. h., acht Syndrome sind alle identisch 1. Wenn sich jedoch eine ungerade Zahl ändert, ändert sich die Parität auch auf ungerade
Parität. Somit gilt für das Einzelfehlersignal EF EF = W (S1 Θ S2 θ ... Φ Sq). Wenn EF = 1 ist, liegt ein Einzelfehler in dem aus dem Speicher gelesenen Datenwort vor. Wenn ein
Fehlersignal (KF = 1) vorliegt und es sich nicht um ein Einzelfehlersignal (EF = 1) handelt, ist es ein Doppelfehler,
DE = KF /λ EF =1 und ein Alarmsignal kann an die ZE gegeben
werden.
Wenn die Datenbits im Register MDR (Einzeldatenfehler) korrigiert
werden können und müssen, werden die Datenbits der Korrekturschaltung zugeleitet beim Taktimpuls A-I und über das Register
MR und die Korrekturmatrix dem Register MDR bei den Taktimpulsen A-2 und den Taktimpulsen A-3 zugeleitet, wie später noch
erklärt wird. Das Datenwort kann dann mit allen angefügten Paritätsbits der ZE zugeführt werden. Zu diesem Zeitpunkt ist
natürlich die vorher erklärte Korrektur bereits ausgeführt worden.
Der Schreibprozeß für den Speicher besteht im Empfangen einer Gruppe parltätscodierter Datenbytes von der ZE (über eine Sammelleitung)
, in der Prüfung der Parität für jedes Byte, dem Umcodieren der Datenbits unter Verwendung der Verbindungsschaltung
und dem Speichern des umcodierten Wortes in einem Register zur Eingabe in den Speicher.
Zur Erleichterung der beiden ersten Schritte eines Schreibzyklus und zur Vermeidung komplizierter Kontrollen und überflüssiger
Datenbewegungen wird das ankommende Wort in das Register MDR
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und das Register MR geladen. Das Wort wird in beiden Registern mit allen angefügten Paritätsbits gespeichert. Das in das Register
MDR gebrachte Wort wird so dort gespeichert, daß die Paritätsbits für jedes Byte mit den vorhandenen EXKLUSIV ODER-Paritätsprüfschaltungen
geprüft worden können, die beim Leseprozeß zur Erzeugung der Syndrome aus den vorher erzeugten
Paritätsbits und den Datenbits benutzt werden. Beim Schreiben besteht die aus den EXKLUSIV ODER-Schaltungen für jedes Byte
kommende Information (oder sie sollte es wenigstens) aus einem Satz von Einsen, die anzeigen, daß die Parität für jedes Byte
stimmt oder aus Nullen in den Paritätsstellen, an denen die Byteparität
für das zugehörige Byte nicht stimmt. Wenn die Parität nicht stimmt, wird eine erneute übertragung der Information angefordert.
Wenn jedoch kein Fehler angezeigt wird, ist das Wort für die Neucodierung und die Rücksetzung in den Speicher bereit.
Das umzucodierende zu speichernde Wort steht im Register MR. (Andernfalls hätte das im Register MDR stehende Wort in das
Register MR übertragen werden müssen, da die Paritätsprüfung nicht so wirksam ist.) Wenn die im Register MDR stehende Version
des Wortes für die Speicherung bereit ist, können die Prüfbits
für die umcodierte Form unter Verwendung der Schaltung erzeugt werden, die zum Implementieren der Paritäts-Prüfmatrix für einen
Lesezugriff vorgesehen ist. Die Datenbits und die Paritätsbits gehorchen folgenden Gleichungen
X1 ® P1 = 1,
die bereits oben für die erste Zeile der Paritäts-Prüfmatrix bei einem Lesevorgang angegeben wurden. Für die übrigen Zeilen
und Datenbytes gelten wieder ähnliche Überlegungen.
Die obigen Gleichungen können so umgeformt werden, daß aus ihnen
die Erzeugung von Prüfbits aus Daten- und Paritätsbits hervorgeht. Die umgeformten Gleichungen lauten:
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P1 Φ Y1 Φ C1 « O
Für den Lesefall wurde diese Gleichung umgeordnet zu
Für den Lesefall wurde diese Gleichung umgeordnet zu
C1 © Y1 = P1.
Für den Schreibfall wird die Gleichung umgeordnet zu P1 ® Y1 = C1.
Diese Gleichung zeigt, was mit dem Wort im Register MR geschieht. Das Paritätsbit für jedes Byte und die durch Y1 in obiger Gleichung
für das erste Byte bezeichnete Paritätsuntergruppe werden antivalent miteinander verknüpft und ergeben die durch die Datenbits
jedes Bytes vor dem Speichern geforderten Prüfbits. Die Prüfbits werden dann in den Paritätsbitstellen des Registers MDR
gespeichert. Wenn die Prüfbits einmal erzeugt sind, kann das Wort (Daten und Prüfbits) aus dem Register MR entfernt werden, in
welches es während der Umcodierung beim Schreibprozeß geladen und gespeichert wurde.
Die folgende Beschreibung der grundlegenden Paritätsmatrix 9 und der daraus entwickelten vollen Parltäts-Prüfmatrix der Fig.
10 zeigt insbesondere die Art, in welcher die in den Fign. 1 und 2 gezeigte Verbindungsmatrix gebildet wird. Die theoretische
Erörterung der Grundlagen einer solchen Prüfmatrix muß herangezogen werden, wenn man zu der gewünschten Doppelfunktionsschaltung
gelangen will. Die Art, in der sie gewonnen wird, wurde soeben beschrieben. Die nachfolgende Beschreibung zeigt nur die besondere
Anwendung einer bestimmten Matrix mit den gewünschten Eigenschaften,
die für das vorliegende Ausführungsbeispiel geeignet ist.
Zur Bildung der in den Fign. IA und IB als Block und im einzelnen
in den, FignJ 2A, 2B, 2C und 2D dargestellten Verbindungsmatrix,
1 ·
wird folgende· Verfahren benutzt. In,Fig. 9 wird zuerst eine Matrix
mit acht Spalten und acht Zeilen gebildet, die dann in das in Flg. 10 gezeigte Rechteck 410 kopiert wird.
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Das bedeutet nicht, daß die obere Zeile mit lauter Einsen zum Verständnis
der mathematischen Regeln, welche dieser Erfindung zu-, gründe liegen, nicht wichtig ist. Für den Sonderzweck der Konstruktion
der obenerwähnten Verbindungsmatrix wird die obere Reihe von Einsen nicht berücksichtigt.
In Fig. 10 gibt das untere rechte Rechteck 426 die Lage der Prüfbits
an. Zur Bildung der im Rechteck 412 der Fig. 10 gezeigten Matrix wird die Matrix im Rechteck 410 nach oben gedreht, mit
anderen Worten, die erste Zeile wird durch die zweite Zeile ersetzt, die zweite durch die dritte usw. Die oberste oder erste
Zeile geht nach unten oder in die achte Zeile. Die im Rechteck 414 dargestellte Matrix ist die Matrix des Rechteckes 412, welche
wieder gemäß obiger Beschreibung einmal vertikal nach oben gedreht
wurde. Das die Matrix 416 enthaltende Rechteck wird durch Drehen der Matrix 414 um eine Stelle nach oben gebildet und auf
diese Weise entstehen auch die Matrizen in den Rechtecken 418, 420, 422 und 424. Somit wird die Matrix des Rechteckes 410 zur
Gewinnung des Rechtecks 412 einmal, des Rechtecks 414 zweimal, des Rechtecks 416 dreimal, des Rechtecks 418 viermal, des Rechtecks
420 fünfmal, des Rechtecks 422 sechsmal und des Rechtecks 424 siebenmal gedreht.
Faßt man die neun Rechtecke in der Fig. 10 mit der Bezeichnung 410 bis 426 als eine Matrix aus acht Zeilen und 72 Spalten auf,
so entspricht diese Matrix genau der Anordnung in den Fign. 2A, 2B,, 2C und 2D, Die 72 Spalten in Fig. 10 entsprechen den 72 Bits
im Register MR. Die acht Zeilen der Fig. 10 entsprechen den acht Leitungen 204 bis 218. Jede Zeile in Fig. 10 enthält 19 Einsen.
Jede Eins in einer Zeile der Matrix entspricht dem 1-Ausgangssignal
des genauso numerierten Flipflops des Registers MR. So
erscheint z. B> die erste 1 in der Zeile 1 in Spalte 9. Aus Fig.
2A ist zu ersehen, daß der 1-Ausgang des Flipflops 9 an das
Kabel 204 angeschlossen ist. Die Verbindungen des Kabels 204 mit den übrigen Flipflops sind aus der Matrix zu ersehen und so
sind die Flipflops für die Bits 11, 13, 17, 18 usw. alle mit dem
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Kabel 204 verbunden. Die Anschlüsse der anderen Kabel werden genauso
durch Bezug auf die Zeilen der Matrix der Fig. 10 ausgewählt.
Es folgt eine allgemeine Erörterung des Aufbaus einer Paritäts-Prüfmatrix,
wenn unterschiedliche Bytezahlen (Byte-Paritätsbits) und Prüfbits vorhanden sind. Wenn m Bytes aus b Bits vorhanden
sind, ergibt das mb = K Datenbits. Wenn K gegeben ist, errechnet sich die Anzahl der Prüfbits r nach der bekannten Hamming-Beziehung.
Alle Paritäts-Prüfmatrizen haben K + r Spalten und r Zeilen.
Die letzten r Spalten enthalten eine 1 und (r-1) Nullen,
die so angeordnet sind, daß die r Spalten eine 1 in der ersten, zweiten ... rten Zeile haben. Jede Spalte entspricht einem Prüfbit.
Teile die m Bytes gleichmäßig in r Gruppen T.. Wenn m = dr + e 0 £ e
< r ist, setze d + 1 Bytes in die ersten e Gruppen T1, ...
T und d Bytes in die letzten (r-e) ^1, ··· Tr· Die Gruppe
soll dem i-ten Prüfbit und der i-ten Zeile entsprechen. Beginne durch Setzen von b(d+l) in die erste Zeile unter T , b(d+l) Einsen
in die zweite Zeile unter T_ und fahre so fort für die ersten e Gruppen. Jetzt setze bd Einsen in die (e+l)te Zeile unter die
Gruppe T . und fahre fort bis unter jeder Gruppe b(d+l) oder bd Einsen jeweils in einer separaten Zeile stehen. (In Fig. 1,
Zeilen 1 bis 8 und in Fig. 4, Zeilen 1 bis 7 mit acht Bits in Zeile 1, vier in den restlichen.)
Es gibt Ci) - r ' verschiedene Wege, um drei Einsen in
r Stellen zu setzen und Kombinationen von drei Einsen mit einer Eins in einer besonderen Zeile. Es sind alle Kombinationen
dieser drei Bits zu verwenden, da umso weniger Verbindungen und EXKLUSIV ODER-Schaltungen verwendet werden, je
weniger Einsen sich in einer Paritäts-Prüfmatrix finden.
Für r = 7 gibt es 35 derartige mögliche Kombinationen und 32 wer-
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— 2ο "*
den für Fig. 4 benötigt. Eine mögliche Auswahl ist in Fig. 4 ge zeigt. Wenn mehr als (^) benötigt werden, gibt es
ίΓϊ - r(r-l)(r-2)(r-3)(r-4)
r r
Möglichkeiten mit fünf Einsen, (_) mit sieben, (~) mit neun
Eins.en usw.
Die Einsen wählt man am besten so, daß ihre Anzahl in jeder Zeile
gleich ist, so daß die durch die Schaltung hervorgerufene Verzögerungen ungefähr gleich sind. Eine Möglichkeit besteht z. B.
) darin, die Spalte 1 in Tabelle I zu wählen, dann den Inhalt der Spalte in allen Bytes zu drehen, dann eine zweite Spalte zu
wählen, ihren Inhalt wieder zu drehen usw. Dabei ist auf Verschiedenheit zu achten. Die Bytes sind aus dem Rest zu wählen,
indem man Spalten bei Bedarf verschiebt.
Beispiel 1: m < r
Das Beispiel mit zwei Bytes und sechs Prüfbits in Tabelle II dient zur Erklärung folgender Feststellungen:
a) In Fällen, in welchen ein Prüfbit unter Verwendung aller Datenbits in einem Byte (im Beispiel c und c.)
gebildet wird, sind Paritätsbit und Syndrombit wie
P vorher zu bilden.
b) Die anderen Syndrombits sind wie gewöhnlich zu bilden,
z. B. durch EXKLUSIV ODER-Schaltung der entsprechenden Untergruppe von Datenbits für jedes Prüfbit (im Beispiel
Sp, S-, Sj-, Sfi) .
c) Fehlersignale sind wie vorher zu bilden und, falls erforderlich, ist die Korrektur unter Verwendung von
Syndrom- und Paritätsbits wie vorher durchzuführen.
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d) Die Anzahl von Bits in einem Byte ist willkürlich.
Siehe hierzu das Beispiel in Tabelle III mit Bytes aus vier Bits und sechs Prüfbits.
Beispiel 2: m > r
In diesem Fall entspricht jedes Prüfbit einer Gruppe Datenbits und jede Gruppe von Datenbits enthält eines oder mehrere Bytes.
Tabelle IV und Fig. 11 zeigen ein Beispiel für diesen Fall einschließlich der zur Bildung von Syndromen aus Untergruppen von
Datenbits entsprechend der Paritäts-Prüfmatrix erforderlichen Schaltung.
a) Ein Paritätsbit für die ganze Gruppe wird unter Verwendung eines Prüfbits und des Umsetzers wie vorher er-
.zeugt.
b) Jede η Bytes (zwei oder mehr) enthaltende Gruppe ist in η Teile aufzuteilen. Erzeuge n-1 Paritätsbits für
die ersten n-1 Bytes und benutzs dieses Paritätsbit für die Byteparitätsprüfung. Das n-te Byte benutzt das
Original-Paritätsbit.
c) Die erzeugten Paritätsbits sind einer EXKLUSIV ODER-Verknüpfung
zu unterwerfen, und es ist die n-te Paritätsprüfung durchzuführen (welche das aus der Umsetzung
gewonnene Paritätsbit benutzt), um das dem Prüfbit entsprechende Syndrombit zu erhalten.
d) Alle Fehlersignale sind wie vorher zu erzeugen und Korrekturen sind unter Verwendung der Syndrombits und
Gleichungen wie vorher durchzuführen.
e) Jede Anzahl von Bits kann ein Byte bilden, wie es in dem obigen Beispiel mit Bytes aus drei Bit gezeigt wird.
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| •Η | ,α | |
| co | CU | |
| Ph | ^> | |
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TABELLE III
k«16 r=6 n»22 4 Bytes
k«16 r=6 n»22 4 Bytes
dld2d3d4 d5d6d7d8 d9d10dlld12 d13d14d15d16 Cl C2 C3 C4 C5 C6
12 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22
S, 1111 0000 0110 1010 100000
52 1100 1111 0000 0110 010000
53 1011 1101 0001 0001 001000
54 0110 1010 1111 0000 000100
Sr 0000 0110 1100 1111 000010
S, 00010001 1011 1101 000001 6
12 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 31 \
111111000001 000 011 110 101 100000 j^
101010 111111 000 000 011 110 010000 '
110111101010 111 000 000 011 001000
011011 110111 101 111 000 000 000100
000111 011011 110 101 111 000 0 0 0 0
000001 000111 011 110 101 111 000001
Im folgenden werden der Datenfluß vom Eingangsregister MR durch die Verbindungsmatrix zum Register MDR,der Datenfluß und die
einzelnen Schaltungsteile für die Erzeugung der Syndrombits, die Schaltung zur Unterscheidung der verschiedenen Fehlerbedingungen
und schließlich die Schaltung für die Datenbitkorrekturen beschrieben. Bei allgemeiner Bezugnahme werden der Einfachheit
halber die Fign. 2A bis 2J als Fig. 2 bezeichnet, bei Bezugnahme auf bestimmte Schaltungen wird die jeweils zutreffende
Figur erwähnt.
Das Register MR erscheint oben in Fig. 2 und erstreckt sich über die Fign. 2A, 2B, 2C und 2D. Es wird angenommen, daß Torschaltungen
im Speicher und der ZE vorhanden sind, um dieses Register zu laden, auch wenn diese nicht besonders dargestellt sind.
In diesem Register werden die Bits mit der Nummer 1 bis 64 für acht Datenbytes aus je acht Bits und die Bits 65 bis 72 für die
acht Prüfbits benutzt. Die besonders in Fig. 1 dargestellte Verbindungsmatrix ist im Ausführungsbeispiel der Fig. 2 durch die
acht Kabel mit den Nummern 204, 206, 208, 210, 212, 214, 216 und 218 dargestellt. Jedes dieser Kabel ist an 19 Stufen des Registers
MR angeschlossen, wie bereits früher erwähnt. Achtzehn dieser 19 Stufen speichern Datenbits, eine ein Prüfbit. Jedes
dieser Kabel ist an, die EXKLUSIV ODER-Schaltung angeschlossen.
Es sind acht solcher Schaltungen mit der Nummerierung 172 bis 186 vorhanden. Wie bereits gesagt, sind Einzelheiten einer solchen
EXKLUSIV ODER-Schaltung mit 19 Eingängen in Fig. 7 gezeigt. Die acht Datenbytes aus je acht Bits im Register MR werden über
die acht Torschaltungen 188 bis 202 geleitet. Diese acht Torschaltungen
entsprechen der Torschaltung 124 in Fig. IA und werden.alle durch Zuführen der Signale CR-I, CW-I oder A-3 zum
ODER-Glied 125 durchgeschaltet, welches seinerseits einen Ausgangsimpuls auf der Leitung 126 erzeugt. Die Ausgangssignale
der EXKLUSIV ODER-Schaltungen 172 bis 186 werden ebenfalls den Torschaltungen 188 bis 202 zugeleitet.Im rechten Teil der Fig.
2D ist die Leitung 156 gezeigt, die das Paritätsbit für das Byte 1 weiterleitet. Auf der Leitung 158 erscheint das Paritäts-
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bit für das Byte 8. Auf der Leitung 160 erscheint das Paritätsbit für das Byte 7. Auf der Leitung 162 erscheint das Paritätsbit, für das Byte 6. Auf der Leitung 164 erscheint das Paritätsbit für das Byte 5. Auf der Leitung 166 erscheint das Paritätsbit für das Byte 4. Auf der Leitung 168 erscheint das Paritätsbit für das Byte 3 und auf der Leitung 170 erscheint das Paritätsbit
für das Byte 2. Wie bereits gesagt wurde, sind die Verbindungen der Verbindungsmatrix bezüglich der jeweiligen Daten-
und Prüfbits direkt aus der Paritäts-Prüfmatrix in Fig. 10 zu
bestimmen. Während eines Lesezugriffs wird der CR-Taktgeber gestartet, kurz nachdem das Register MR geladen ist. Der Impuls
CR-I wird über ein ODER-Glied 125 auf die Leitung 126 gegeben, um das Register MDR zu laden und auch der Torschaltung 340 zugeführt,
um das in Fig. 2J gezeigte S-Register zu laden, welches
zum Speichern der Syndrombit benutzt wird. Das Register MDR besteht aus acht Abschnitten von je neun Bits. Jeder Abschnitt
enthält acht Datenbits und ein Paritätsbit. Jeder neun Bit große Abschnitt ist an eine der EXKLUSIV ODER-Schaltungen 222 bis 236
angeschlossen. Diese EXKLUSIV ODER-Schaltungen unterscheiden sich von der in Fig. 7 gezeigten dadurch, daß sie anstelle der
in Fig. 7 gezeigten 19 Eingänge nur neun Eingänge haben. Die acht Ausgänge der eben erwähnten EXKLUSIV ODER-Schaltungen werden
zum Speichern der acht Syndrombits in das in Fig. 2J gezeigte S-Register benutzt.
Nach dem Taktimpuls CR-I liefert der Taktgeber den Taktimpuls CR-2,
Dieser Impuls wird zum Prüfen auf das Vorliegen eines Fehlers benutzt. Bei ungerader Parität wird kein Fehler angezeigt, wenn
alle S Bits den Binärwert 1 aufweisen. Die in Fig. 21 gezeigte Leitung 238 wird also erregt, wenn kein Fehler vorliegt und die
Leitung 240, wenn ein Fehler vorhanden ist. Das UND-Glied 237 wird nämlich dadurch eingeschaltet, daß im S-Register lauter
Einsen erscheinen. Der Impuls CR-2 wird der Torschaltung 242 zugeführt, um den Zustand der Leitungen 238 und 240 zu prüfen.
Wenn kein Fehler vorliegt, erscheint ein Impuls auf der Leitung 396. Dadurch wird das System beauftragt, im Register MDR erschei-
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nende Daten zur ZE oder zu einer anderen Stelle im System zu übertragen, da kein Fehler vorliegt. Liegt jedoch ein Fehler vor,
erscheint ein Ausgangsimpuls auf der Leitung 398. Die ebenfalls in der Fig. 6 gezeigten Leitungen 396 und 398 bewirken dort die
Erzeugung der Taktimpulse CR-4 bzw. CR-3. Wenn die Leitung 240 erregt ist, zeigt sie notwendigerweise einen vorliegenden Fehler
an und es muß dann geprüft werden, ob es sich um einen Einzelfehler handelt oder nicht. Diese Prüfung erfolgt durch den an
die Torschaltung 244 in Fig. 21 angelegten Taktimpuls CR-3. Liegt ein Einzelfehl'er vor, liefert die EXKLUSIV ODER-Schaltung
246 ein 1-Ausgangssignal, da eine ungerade Zahl von Einsen im
k - Register S steht, wenn ein Einzelfehler vorliegt. Das UND-Glied
248 liefert ein Ausgangs signal, weil die Leitung 240 erregt ist. Wenn das UND-Glied 248 zu dem Zeitpunkt ein Ausgangs signal hat,
an welchem der Taktimpuls CR-3 der Torschaltung 244 zugeleitet wird, erscheint auf der Leitung 400 ein Impuls und zeigt damit
einen Einzelfehler an. Wenn das UND-Glied 248 keinen Ausgangsimpuls zu dem Zeitpunkt liefert, zu dem der Impuls CR-3 der
Torschaltung 244 zugeführt wird, erscheint auf der Leitung 402 ein Impuls. Die Leitungen 400 und 402 sind auch in der CR-Taktgeberschaltung
der Fig. 6 gezeigt. Der Taktimpuls CR-5 führt zu einer Systemunterbrechung, weil ein Doppelfehler vorliegt,
welcher nicht korrigiert werden kann. Dementsprechend muß zu fc diesem Zeitpunkt vom Betriebssystem ein anderer Mechanismus auf-
^ gerufen werden. Wenn angenommen wird, daß die Leitung 400 erregt
war, so wird dann der Taktschritt CR-6 eingeleitet, der das Korrekturverfahren beginnt.
Zuerst muß festgestellt werden, ob es sich bei dem Einzelfehler um einen Prüfbitfehler handelt, welcher nur eine Korrektur des
betroffenden Prüfbits erfordert, die als eine Paritätsbitkorrektur
im Register MDR vorzunehmen ist, oder ob es sich um einen Einzeldatenfehler
handelt. Diese Feststellung wird getroffen durch Anlegen des Impulses CR-6 an die in Fig. 2J gezeigte Torschaltung
405. Die in Fig. 2J gezeigte Verknüpfungsschaltung 407 ist
mit den Null-Ausgängen des Registers S verbunden. Bekanntlich
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. Docket YO 969 065
. Docket YO 969 065
zeigt ein einzelner Syndrombitfehler ein falsches' Prüfbit an
und 3, 5 oder 7 Syndrombitfehler einen einzelnen Datenbitfehler. Wenn die Schaltung 407 also ein Ausgangssignal erzeugt, bedeutet
das, daß ein Prüfbitfehler festgestellt und die Leitung 354 erregt wurde, welche den Taktimpuls CR-7 einleitet. Dieser Taktimpuls
wird auf die Leitung 254 in den Fign. 2E, 2P, 2G und 2H
gegeben. Dieser Taktimpuls wird jede der Torschaltungen zugeführt,
welche wie die Torschaltung 255 unter der Bitspeicherstelle des Registers MDR erscheint. Dieser Impuls verknüpft den
Komplementinhalt des Registers S mit dem Inhalt der Paritätsspeicherstelle des Registers MDR antivalent in EXKLUSIV ODER-Schaltungen,
wie z. B. der EXKLUSIV ODER-Schaltung 257. Die Ausgänge dieser Schaltungen sind mit den Torschaltungen 255
verbunden und jedes in einer Paritätsbit-Speicherstelle des Registers MDR gespeicherte Paritätsbit wird bei Zuführen eines
Taktimpulses CR-7 mittels der oben beschriebenen Schaltung unter der Voraussetzung geändert, daß das zugehörige Syndrombit
für diese spezielle Byteparität den Wert 0 besitzt. Als Beispiel wird für die im linken Teil der Fig. 2E erscheinende Bytespeicherstelle
1 des Registers MDR angenommen, daß das Paritätsbit den Wert 1 besitzt. Wenn weiterhin angenommen wird, daß die
Syndrombitstelle 1 einen Prüfbitfehler in dieser Stelle angezeigt und dadurch die Leitung 100 erregt hat, so liegt der Fall
vor, daß kein Ausgangsimpuls von der EXKLUSIV ODER-Schaltung
kommt, wodurch wiederum der Inverter 259 einen Ausgangsimpuls erzeugt, welcher die Torschaltung 255 beim Auftreten des Taktimpulses
CR-7 durchläuft und die Bitstelle über das ODER-Glied 261 auf 0 zurückstellt. In all denjenigen Paritätsbitstellen,
in denen das entsprechende Syndrombit im Register S den Wert 1 hat, wird das Paritätsbit durch die gerade beschriebene Schaltung
bei Anlegen des Taktimpulses CR-7 nicht verändert.
Wenn jetzt angenommen wird, daß ein Einzelfehler festgestellt wurde und die Korrektur vorzunehmen ist, dann wird die Leitung
4O4 durch Anlegen des Taktimpulses CR-6 an die Torschaltung erregt. Die Erregung der Leitung 404 startet einen in Fig. 8
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gezeigten Α-Taktgeber. Wie bereits gesagt, handelt es sich hierbei
um einen, einfachen dreistufigen Taktgeber, der die gegenwärtig im
Register MDR gespeicherten Datenbits direkt im Taktschritt A-I über das Kabel. 312 in die im unteren Teil der Fig. 2J dargestellte
Korrekturschaltung leitet. Der Taktimpuls A-2 veranlaßt dann die Übertragung der im Register 500 gespeicherten,
korrigierten Daten in das Register MR. Das ist erforderlich, da eine Anzahl von während des vorhergehenden Zyklus erzeugten
Paritätsbits falsch ist. Auf den Taktimpuls A-2 folgt der Taktimpuls A-3, der an die ODER-Schaltung 125 angelegt wird, um den
Inhalt des Registers MR über die Verbindungsmatrix den EXKLUSIV " ODER-Schaltungen zuzuführen und neue richtige Paritätsbits zu
erzeugen. Auf den Taktimpuls A-3 folgt der Taktimpuls CR-4, welcher
signalisiert, daß die gegenwärtig im Register MDR stehenden Daten für die Übertragung an die ZE jetzt bereit sind.
Die Korrekturschaltung umfaßt ein UND-Glied 502 für jedes Datenbit
und auch ein EXKLUSIV ODER-Glied 504 zum Empfang des Original-Datenbits aus dem Register MDR und zur EXKLUSIV ODER-Verknüpfung
dieses Bits mit dem Ausgangssignal des UND-Gliedes 502. Diese Art der Korrektur ist allgemein bekannt. Die Eingangssignale
für die verschiedenen UND-Glieder stellen die im Register S gespeicherten und entweder in regulärer oder in komplementärer
^ Form zugeführten Syndrombits dar. In der dargestellten Korrekturschaltung
werden alle Datenbits, d. h. d.. bis cU4f parallel der
Korrekturschaltung zugeführt und über den Α-Taktgeber auch im wesentlichen parallel korrigiert.
Wenn die Korrektur beendet ist, wird das Register 500 mit den korrekten Daten geladen und danach wird beim Taktimpuls A-2
dieser korrigierte Datensatz in das Register MR und beim Taktimpuls A-3 über die Verbindungsmatrix dem Register MDR zugeführt.
Nach Beschreibung eines Lesezugriffs wird jetzt ein Schreibzugriff
beschrieben, wobei der Vorgang im Zusammenhang mit den Fign. und 4 bereits beschrieben wurde ebenso wie der das System bei
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einem Schxeibzugriff steuernde CW-Taktgeber. Vor einem Schreibzyklus
werden bekanntlich das Register MDR und das Register MR mit den von der ZE gelieferten Daten- und Paritätsbits geladen.
Zuerst muß jedoch mit einer Prüfung festgestellt werden, ob die Parität der ins Register MDR übertragenen Daten stimmt. Zu diesem
Zweck erscheint der Taktimpuls CW-I auf der Leitung 145,
um das Register S über die EXKLUSIV ODER-Schaltungen 222 bis zu laden. Wie bereits beschrieben wurde, wird damit nur eine
Paritätsprüfung durchgeführt, und wenn man die Anwendung der ungeraden Parität voraussetzt, ist das Register S jetzt mit
lauter Einsen geladen. Nach dem Taktimpuls CW-I erscheint der Taktimpuls CW-2 auf der Leitung 148 in Fig. 21. Dieser Impuls
bewirkt das Prüfen des Inhaltes des Registers S auf richtige Parität (nur Einsen) durch überprüfen des Ausgangssignales des
UND-Gliedes 237. Wenn die Leitung 238 erregt ist, bedeutet das, daß das Register S richtig lauter Einsen enthält und kein Fehler
vorliegt, wodurch der Taktimpuls CW-4 eingeleitet wird. Wenn andererseits ein Paritätsfehler festgestellt wird, wird der
Taktimpuls CW-3 erzeugt, der dem Datenverarbeitungssystem anzeigt,
daß ein Paritätsfehler festgestellt wurde und die Daten erneut
in die Register MR und MDR übertragen werden müssen.
Wenn angenommen wird, daß kein Fehler auftrat, ist die Leitung 149 in der Fig. 21 erregt. Das Signal auf dieser Leitung betätigt
dann die Taktstufe CW-4, deren Taktimpuls über die Leitung dem ODER-Glied 125 zugeführt wird und den Inhalt des Registers
MR der Verbindungsmatrix zuleitet, um die erforderlichen Prüfbits zu erzeugen und sie an den entsprechenden Püfbitstellen im
Register MDR zu speichern. Die Leitung 126 kommt vom ODER-Glied 125 in Fig. 2D. Nach dem Taktimpuls CW-4 erscheint der Taktimpuls
CW-5, der ein Schreibsignal "gültige Daten" an den Speicher sendet, wodurch der ganze Inhalt des Registers MDR, das
jetzt die richtigen Datenbits und auch die erzeugten Prüfbits enthält, zum Speicher übertragen wird.
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Claims (9)
- ""* JO —P A T E N T A N S P R ϋ C H EUmsetzer zum Umsetzen von Informationswörtern, die in einem die Korrektur eines Einzelfehlers und das Erkennen eines Doppelfehlers ermöglichenden Code vorliegen, in in Bitgruppen (Bytes) unterteilte Informationswörter, bei denen jedes Byte ein Paritätsbit aufweist, und zur in umgekehrter Richtung erfolgenden Umsetzung von zu speichernden Informationswörtern und zur Prüfung der ausgelesenen bzw. einzuschreibenden Wörter, gekennzeichnet fc durch folgende Merkmale:a) ein erstes Register (MR, Fig. IA) zum wahlweisen Speichern entweder von aus einem Speicher gelesenen Daten- und Prüfbits oder von in den Speicher einzuschreibenden Daten- und Byteparitätsbits,b) mehrere erste mehrstufige EXKLUSIV ODER-Schaltungen zur Erzeugung von Redundanzbits (Prüfbits bzw. Paritätsbits) , deren Eingänge jeweils an ausgewählte Stufen des ersten Registers angeschlossen sind,c) ein zweites Register (MDR, Fig. IB) zur Speicherung " der ursprünglichen Datenbits und der von den erstenmehrstufigen EXKLUSIV ODER-Schaltungen erzeugten Redundanzbits ,d) mehrere zweite mehrstufige EXKLUSIV ODER-Schaltungen zur Prüfung der Parität der Datenbytes und der zugehörigen Redundanzbits,e) ein drittes Register (S, Fig. 2J) zur Speicherung der Ausgangssignale der zweiten mehrstufigen EXKLUSIV ODER-Schaltungen, dessen Stufen bei erfüllter Paritätsbedingung der Datenbytes und ihrer Paritätsbits einen!OSö'M/ 1 β 1 6- 39 vorgegebenen Binärwert speichern,f) eine Prüfschaltung zur Prüfung der von den zweiten mehrstufigen EXKLUSIV ODER-Schaltungen gelieferten Ergebnisse und eine Anzeigeschaltung zur Anzeige eines Datenbit- oder eines Prüfbitfehlers, wenn die Fehlerursache im Speicher liegt.
- 2. Umsetzer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Prüfschaltung eine Schaltung zur Anzeige eines bei einem Schreibzugriff zum Speicher festgestellten Paritätsfehlers und eine Schaltung zur Anzeige eines bei einem Lesezugriff erkannten Datenbit-Einzelfehler, eines Prüfbit-Einzelfehlers oder eines Doppelfehlers enthält.
- 3. Umsetzer nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten mehrstufigen EXKLUSIV ODER-Schaltungen wahlweise entweder aus den Datenbits gewonnene Paritätsbits und Prüfbits im Falle eines Lesezugriffs oder aus den Datenbits und Byteparitätsbits gewonnene Prüfbits im Falle eines Schreibzugriffs liefern.
- 4. Umsetzer nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß erste Torschaltungen zur direkten Eingabe der Bytes und ihrer Paritätsbits in das erste und zweite Register bei einem Schreibzugriff und zweite Torschaltungen zur Ausgabe von Daten- und Paritätsbits über die zweiten EXKLUSIV ODER-Schaltungen zur Prüfung der Byteparität der empfangenen Daten vorgesehen sind.
- 5. Umsetzer nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß weitere Torschaltungen vorgesehen sind, um nach einer erfolgreichen Paritätsprüfung die empfangenen Daten- und Paritätsbits aus dem ersten Register den ersten mehrstufigen EXKLUSIV ODER-Schaltungen zur Erzeugung von109883/1616 Docket YO 969 065Prüfbits zuzuleiten und diese mit den Datenbits dem Speicher.
- 6. Umsetzer nach den Ansprüche'n 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß den ersten mehrstufigen EXKLUSIV ODER-Schaltungen bei einem Lesezugriff die Daten- und Prüfbits zugeführt werden, daß Mittel vorgesehen sind, um den Wert eines erzeugten Paritätsbits zu ändern, wenn die Prüfschaltung einen Prüfbit-Einzelfehler aufgrund der Ausgangssignale der zweiten mehrstufigen EXKLUSIV ODER-Schaltungen fest-fc stellt, wobei das geänderte Paritätsbit von derjenigen derzweiten mehrstufigen EXKLUSIV ODER-Schaltungen erzeugt wird, die das Pehlersignal lieferte.
- 7. Umsetzer nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine Prüfeinrichtung zum Feststellen der Anzahl der fehlerhaften unter den von den zweiten mehrstufigen EXKLUSIV ODER-Schaltungen erzeugten Syndrombits vorgesehen ist und daß an die Prüfeinrichtung eine Anzeigeeinrichtung zur Anzeige eines Prüfbit-Einzelfehlers,wenn nur ein Syndrombit fehlerhaft ist, zur Anzeige eines Datenbit-Einzelfehlers, wenn eine ungerade Anzahl größer als Eins von Syndrombits fehlerhaft ist und zur w Anzeige eines Doppelfehlers, wenn eine gerade Anzahl vonSyndrombits fehlerhaft ist.
- 8. Umsetzer nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß an die Anzeigeeinrichtung Torschaltungen angeschlossen sind, die bei der Anzeige eines Datenbit-Einzelfehlers die Datenbits und Syndrombits der Fehlerkorrekturschaltung zuführen und die korrigiertem Datenbits wieder speichern, ohne daß die gespeicherten Prüfbits geändert werden.109883/1616Docket YO 969 065
- 9. Umsetzer nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung zur Erzeugung neuer Byteparitätsbits aus den korrigierten Daten vorgesehen ist, die Torschaltungen enthält zum Zuführen der korrigierten Datenbits und der unveränderten Prüfbits zu den ersten mehrstufigen EXKLUSIV ODER-Schaltungen.109883/1616Docket YO 969 065Hi.Leerseite
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