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DE1185790B - Kippsicherung fuer einen Kran od. dgl. - Google Patents

Kippsicherung fuer einen Kran od. dgl.

Info

Publication number
DE1185790B
DE1185790B DEK52541A DEK0052541A DE1185790B DE 1185790 B DE1185790 B DE 1185790B DE K52541 A DEK52541 A DE K52541A DE K0052541 A DEK0052541 A DE K0052541A DE 1185790 B DE1185790 B DE 1185790B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
crane
cylinder
switching element
lever
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK52541A
Other languages
English (en)
Inventor
Wolfgang Kaczkowski
Hans Woehrmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Beteiligungs und Patentverwaltungs GmbH
Original Assignee
Beteiligungs und Patentverwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Beteiligungs und Patentverwaltungs GmbH filed Critical Beteiligungs und Patentverwaltungs GmbH
Priority to DEK52541A priority Critical patent/DE1185790B/de
Publication of DE1185790B publication Critical patent/DE1185790B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C23/00Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes
    • B66C23/88Safety gear
    • B66C23/90Devices for indicating or limiting lifting moment

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Jib Cranes (AREA)

Description

  • Kippsicherung für einen Kran od. dgl. Die Erfindung bezieht sich auf eine Kippsicherung für einen Kran od. dgl., an dessen Ausleger eine hydraulische Wippeinrichtung angreift, mit einem Steuerzylinder, in dem jeweils ein dem Druck in den Wippzylindern entsprechender Flüssigkeitsdruck herrscht und dessen Kolben beim Erreichen eines vorher bestimmten Druckes gegen den Widerstand einer Feder ein den Kranantrieb beeinflussendes Schaltglied betätigt, mit dem ein auf die Kranausladung ansprechendes Korrekturglied zusammenarbeitet.
  • Bei einer bekannten Kippsicherung dieser Art bildet der in dem Steuerzylinder befindliche Kolben das Schaltglied. Die auf den Kolben wirkende Feder steht unter dem Einfluß eines weiteren Kolbens, dessen Kolbenstange mit einer Rolle an einer Kurvenscheibe anliegt, die über ein Gestänge in Abhängigkeit von der Änderung des Neigungswinkels der Wippzylinder geschwenkt wird. Hierdurch soll eine Überschreitung des zulässigen Lastmomentes verhindert werden. Demgegenüber werden gemäß der vorliegenden Erfindung besondere Mittel vorgesehen, um den Umstand zu berücksichtigen, daß bei einer Verringerung der Ausladung des Kranauslegers, dessen Stützlager gegenüber dem Kranstützpunkt versetzt ist, die Standsicherheit des Kranes in stärkerem Maße erhöht wird, als der waagerechte Abstand der Last von der waagerechten Schwenkachse des Auslegers abnimmt.
  • Die Erfindung besteht in erster Linie darin, daß das Korrekturglied durch einen Nachholkolben gebildet wird, der in einem Zylinder von einem der jeweiligen Ausladung des Kranauslegers entsprechenden Flüssigkeitsdruck beaufschlagt wird, derart, daß er bei größter Ausladung einen das Schaltglied tragenden Hebel od. dgl. in einer solchen durch einen Anschlag bestimmten Lage hält, daß der Kolben des Steuerzylinders unter der Wirkung des betreffenden, dem höchstzulässigen Lastmoment entsprechenden Flüssigkeitsdruckes das Schaltglied betätigt, während bei verringerter Ausladung entsprechend dem dann verringerten, auf den Nachholkolben wirkenden Flüssigkeitsdruck der Hebel mit dem Schaltglied durch eine Rückholfeder von dem Kolben des Steuerzylinders so weit weggeschwenkt wird, daß das Schaltglied erst bei einem erhöhten, in den Wippzylindern wirkenden Flüssigkeitsdruck betätigt wird.
  • In der Zeichnung ist eine Schaltung für ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
  • Es ist angenommen, daß der Ausleger eines fahrbaren Wippdrehkranes mittels zweier Wippzylinder 1 und zugehöriger Plungerkolben 2 gehoben und gesenkt wird. Das Drucköl wird den Zylindern 1 aus einer Leitung 3 durch einen Ventilblock 4 zugeführt, der durch eine Steuerleitung 5 mit einem Sperrverteilerblock verbunden ist.
  • An einem der Zylinder 1 sitzt ein Zwischenzylinder 6. Zwischen den beiden Abschlußstutzen 7, 8 dieses Zylinedrs ist ein Kolben 9 frei beweglich geführt. Der Zwischenzylinder ist durch den einen Abschlußstutzen 7 mit dem Innern des Wippzylinders 1 und durch den anderen Abschlußstutzen 8 über eine Steuerleitung 10 mit einem fest am Kranoberbau sitzenden Steuerzylinder 11 verbunden.
  • In dem Steuerzylinder 11 ist ein Tauchkolben 12 geführt, der an seinem außerhalb des Zylinders 11 befindlichen Ende eine Schaltscheibe 13 trägt. Diese befindet sich in der dargestellten Lage, die durch eine Markierung 14 bestimmt ist, in einem gewissen Abstand von der Schaltscheibe 15 eines elektrischen Endschalters 16, bei dessen Betätigung der Kranantrieb ausgeschaltet wird.
  • An dem Kolben 12 ist ein den Steuerzylinder 11 umgreifendes Gehäuse 17 befestigt, das sich in seinem Innern mittels einer weichen Druckfeder 18 gegen den Zylinder 11 stützt. Außerdem kann sich das Gehäuse 17 mit seiner hinteren Stirnwand über eine Zusatzfeder 19, die härter ist als die Hauptfeder 18, gegen ein Widerlager auf einer Schaltstange 20 stützen. Diese kann mittels eines Hebels 21 verschoben werden. In der mit ausgezogenen Linien dargestellten Lage des Hebels 21 und der Stange 20 ist die Feder 19 gespannt. In der mit gestrichelten Linien dargestellten Lage des Hebels 21 ist die Stange so weit nach rechts verschoben, daß die Zusatzfeder 19 praktisch nicht wirksam wird. An die Steuerleitung 10 ist eine Justierpumpe 22 angeschlossen, mittels derer Leckverluste ausgeglichen werden und dafür gesorgt wird, daß beim Ausgangszustand, wenn die hydraulische Hubvorrichtung 1, 2 nicht belastet ist, der Öldruck in dem Zwischenzylinder 6 und dem Steuerzylinder 11 den Druck des Öles in dem Wippzylinder 1 überwiegt. Hierbei liegt demgemäß der Kolben 9 an dem Abschlußstutzen 7 des Zwischenzylinders 6 an, und die Schaltscheibe 13 befindet sich in der dargestellten, durch die Markierung 14 bestimmte Lage.
  • Wenn die Leitung 10 oder eine an sie angeschlossene Leitung undicht wird, so hat dies nicht ein Auslaufen des Wippzylinders 1 zur Folge, weil der Kolben 9 den Inhalt dieses Zylinders von der Steudurch die Markierung 14 bestimmten Lage.
  • Es sei zunächst angenommen, daß der Wippdrehkran nur auf seinen Rädern ruht, also seine Stützbasis nicht durch ausgefahrene Stützen vergrößert ist. Für diesen Fall muß der Hebel 21 in die mit gestrichelten Linien dargestellte Lage geschwenkt sein, so daß die Zusatzfeder 19 nicht wirksam ist. Wenn nun der Ausleger belastet und angehoben wird, steigt der Öldruck innerhalb der Zylinder 1, so daß der Kolben 9 in dem Zylinder 6 verschoben wird und den gleichen Druck auf das Öl in der Steuerleitung 10 und in dem Steuerzylinder 11 überträgt. Durch diesen Öldruck wird der Kolben 12 nach rechts bewegt, und zwar mit steigendem Öldruck in zunehmendem Maße entsprechend der fortschreitenden Zusammendrückung der Feder 18. Wenn die Belastung des Auslegers so groß geworden ist, daß die Grenze der Standsicherheit des nicht abgestützten Kranes erreicht wird, trifft die Schaltscheibe 13 des Kolbens 12 auf die Scheibe des Endschalters 16, und der Kranantrieb wird ausgeschaltet.
  • Wenn die Stützbasis des Kranes durch Ausschieben von Stützen vergrößert wird, wird der Schalthebel 27. in die mit ausgezogenen Linien dargestellte Lage geschwenkt. Nunmehr muß der Kolben 12 außer der Hauptfeder 18 auch die Zusatzfeder 19 zusammendrücken, so daß er erst bei einem entsprechend höheren Öldruck die Scheibe 15 des Endschalters 16 erreicht. Der Kranantrieb wird daher erst bei einer erhöhten Belastung des Auslegers, die der verarößerten Standsicherheit entspricht, ausgeschaltet.
  • Nicht dargestellte Blockierungsvorrichtungen soraen dafür, daß die zusätzliche Feder 19 nur dann eingeschaltet werden kann, wenn die Stützen ausgefahren sind, und daß die Stützen nur dann eingezogen werden können, wenn die zusätzliche Feder 19 durch Betätigung des Hebels 21 ausgeschaltet ist.
  • Die Bauart des Kranes bringt es mit sich, daß dann, wenn sich der Kranausleger in Fahrzeuglängsrichtung erstreckt, eine größere Standsicherheit vorhanden ist, als wenn der Kranausleger quer zur Fahrzeuglängsachse verschwenkt ist. Man kann daher im ersteren Fall höhere Drücke in den Wippzylindern 1 zulassen als im letzteren Fall. Um dem Rechnung zu tragen, ist der Endschalter 16 an einer durch einen Dreieckhebel gebildeten Schwinge 23 angebracht, die am seitlich verschwenkbaren Kranoberbau um eine lotrechte Achse 24 schwenkbar gelagert ist. Der Dreieckhebel wird durch eine Feder 25 mit einer Rolle 26 in Anlage an einer länglichen Kurvenscheibe 27 gehalten, die fest im Kranunterbau sitzt. Bei der dargestellten Lage liegt die Rolle 26 an einer Längsseite der Scheibe 27 an. Dies entspricht der Einstellung des Kranauslegers in Fahrtrichtung. Wenn der Kranoberbau mit dem Ausleger um 90° seitwärts verschwenkt wird, läuft die Rolle 26 auf eine der Schmalseiten der Scheibe 27 auf. Dies hat zur Folge, daß der Dreieckhebel 23 nach links verschwenkt und damit die Entfernung zwischen der Schaltscheibe 15 des Endschalters 16 und der in der Ausgangslage befindlichen Schaltscheibe 13 des Kolbens 12 verkleinert wird. Demzufolge wird der Endschalter 16 schon beim Erreichen eines kleineren Öldruckes in dem Wippzylinder 1 betätigt, so daß der Kranantrieb entsprechend der verringerten Standsicherheit bei seiner Querlage weniger hoch belastet werden kann als bei seiner Einstellung in Fahrzeuglängsrichtung. Entsprechend der Gestalt der Scheibe 27 wird bei einer Schwenkung des Kranoberbaues um 360° der Endschalter zweimal in die der größten Standsicherheit entsprechende Lage und zweimal in die der kleinsten Standsicherheit entsprechende Lage gegenüber dem Steuerzylinder 11 verschwenkt. In allen diesen Fällen wird je nach der Betätigung des Hebels 21 eine kleine oder eine große Stützbasis entsprechend dem freistehenden bzw. abgestützten Zustand des Kranes berücksichtigt.
  • Wenn sich die Ausladung des Kranauslegers verringert, indem z. B. der Ausleger teleskopartig eingeschoben wird, kann naturgemäß der Ausleger eine größere Last aufnehmen. Bei der bisher beschriebenen Vorrichtung könnte aber die Last gegenüber der bei größter Ausladung im äußersten Fall zulässigen Last bei Verringerung der Ausladung nur in dem Ausmaß erhöht werden, daß der Öldruck in den Wippzylindern 1 unverändert bleibt, da bei der bisher beschriebenen Vorrichtung die Abschaltung ausschließlich unter dem Einfluß des Öldruckes in den Wippzylinder 1 erfolgt. Dieser Umstand berücksichtigt aber nicht, daß bei Verringerung der Ausladung des Kranauslegers die Standsicherheit des Kranes in stärkerem Maße zunimmt als sich der waagerechte Abstand der Last von der waagerechten Schwenkachse des Auslegers verkleinert. Das gilt vor allen Dingen dann, wenn die Entfernung zwischen der Kippkante des Kranes und der Kranmitte groß ist im Verhältnis zu der Entfernung des Fußes des Wippzylinders von der Kranmitte, also vor allem dann, wenn,die Kippkanten des Kranes durch ausgeschobene Stützen nach außen verlegt sind.
  • Um diesen Umstand zu berücksichtigen, wird die Wirkung des Steuerzylinders 11 und des Kolbens 12 überlagert von der Wirkung einer zusätzlichen Steuerung, die im folgenden beschrieben wird.
  • Der Endschalter 16 sitzt auf einem Hebel 44, der in einem Gelenk 45 an dem Dreieckhebel 23 gelagert ist. Auf das obere Ende des Hebels 44 wirkt die Stange eines Kolbens 46, der sich in einem Zylinder 47 befindet. Der Zylinder ist durch eine Leitung 48 mit dem unteren Ende des Zylinders 49 eines Ausziehwerkes verbunden. Wenn der zugehörige Kolben 50 durch den auf seiner Unterseite wirkenden Öldruck nach oben (in der Zeichnung betrachtet) verschoben wird, wird der Teleskopausleger entsprechend seiner größten Ausladung ausgeschoben. Der unter dem Kolben 50 herrschende Öldruck drückt bei feststehendem Zylinder 47 den Kolben 46 gegen den Widerstand einer Feder 51 nach links hin und hält so den Hebel 44 in Anlage an einem Anschlag 52.
  • Die dargestellte Lage des Hebels 44 entspricht sonach dem ganz ausgezogenen Teleskopausleger, also der größten Ausladung. Wird der Ausleger eingezogen, verschwindet der Druck unter dem Kolben 50, und folglich wird der Hebe144 unter der Wirkung der Feder 51 in dem Gelenk 45 nach rechts geschwenkt. Hierdurch vergrößert sich die Entfernung zwischen der Schaltscheibe 15 des Endschalters 16 und der in der Ausgangsstellung befindlichen Schalt-Scheibe 13 des Kolbens 12. Wegen des hierdurch bedingten größeren Schaltweges des Kolbens 12 wird der Endschalter 16 erst bei einem höheren Öldruck betätigt als vorher. Der Kranantrieb wird also erst dann ausgeschaltet, wenn die der verminderten Ausladung entsprechend erhöhte Standsicherheit des Kranes ausgenutzt ist.
  • Der Zylinder 47 ist durch eine Stange 53 mit einem Hebel 54 verbunden, der wiederum mit einem Wippzylinder der Hubeinrichtung verbunden ist. Beim Anheben des Auslegers führen die Wippzylinder gewisse Schwenkbewegungen aus, und diese werden auf den Hebel 54 übertragen. Infolgedessen wird der Zylinder 47 in dem Maße, in dem der Ausleger eine steilere Lage einnimmt, nach rechts bewegt, und demgemäß wird der Hebel 44 verschwenkt und die Entfernung zwischen den Schaltscheiben 15 und 13 vergrößert. Hiermit wird erreicht, daß auch diejenige Verringerung der Ausladung, die durch das Nachobenwippen des Auslegers erfolgt, in dem Sinne berücksichtigt wird, daß die hierdurch bedingte Erhöhung der Standsicherheit des Kranes ausgenutzt wird.
  • Die Leitung 48 wird zweckmäßig nicht unmittelbar an den Zylinder 49 angeschlossen, sondern an einen an diesem sitzenden Zwischenzylinder, der ebenso wie der Zwischenzylinder 6 einen frei beweglichen Kolben enthält.
  • Für den Fall, daß der Kran keinen Teleskopausleger hat, kann der Zylinder 47 mit der Steuerleitung 5 des Wippzylinders 1 verbunden sein, und zwar über eine Leitung 55, in die ein Mehrwegehahn 56 eingeschaltet ist. Der Nachholkolben 46 wird dann normalerweise in der dargestellten Lage des Mehrwegehahnes von dem Steueröldruck beaufschlagt sein, so daß der Hebel 44 in Anlage an dem Anschlag 52 gehalten wird. In diesem Fall spricht also die Kippsicherung immer nur bei ein und demselben auf den Kolben wirkenden Öldruck, also bei gleichem Lastmoment, an. Wenn hingegen der Wippausleger des Kranes in seine steilste Stellung gebracht ist, betätigt er den Mehrwegehahn 56 in der Weise, daß der Nachholkolben 46 entlastet wird und folglich der Hebel 44 durch die Feder 51 von dem Anschlag 52 abgehoben wird. Infolgedessen wird dann der Endschalter 16 erst bei erhöhtem Öldruck und damit bei erhöhtem Lastmoment ausgeschaltet, wie es der erhöhten Standsicherheit des Kranes bei durch die Steilstellung des Auslegers bedingter verminderter Ausladung entspricht.
  • Selbstverständlich kann in kinematischer Umkehrung zu der dargestellten Anordnung des Steuerzylinders 11 und des Kolbens 12 der bewegliche Teil als Zylinder und der feststehende Teil als Kolben ausgebildet sein. In ähnlicher Weise kann man unter Umständen eine kinematische Umkehrung zwischen dem Kolben 46 und dem Zylinder 47 verwirklichen.
  • Am Fuß der Wippzylinder 1 wird zweckmäßig je ein Endschalter angebracht, der bewirkt, daß der Kran erst dann betriebsbereit ist, wenn sich Drucköl in den Zylindern befindet. Hierdurch ist gewährleistet, daß sofort bei Beginn des Kranantriebes die Kippsicherung wirksam wird.
  • Die Erfindung ist besonders vorteilhaft bei hydraulischen Bergungskranen anwendbar.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Kippsicherung für einen Kran od. dgl., an dessen Ausleger eine hydraulische Wippeinrichtung angreift, mit einem Steuerzylinder, in dem jeweils ein dem Druck in den Wippzylindern entsprechender Flüssigkeitsdruck herrscht und dessen Kolben beim Erreichen eines vorher bestimmten Druckes gegen den Widerstand einer Feder ein den Kranantrieb beeinflussendes Schaltglied betätigt, mit dem ein auf die Kranausladung ansprechendes Korrekturglied zusammenarbeitet, dadurch gekennzeichnet, daß das Korrekturglied durch einen Nachholkolben (46) gebildet wird, der in einem Zylinder (47) von einem der jeweiligen Ausladung des Kranauslegers, entsprechenden Flüssigkeitsdruck beaufschlagt wird, derart, daß er bei größter Ausladung einen das Schaltglied (16) tragenden Hebel (44) od. dgl. in einer solchen durch einen Anschlag (52) bestimmten Lage hält, daß der Kolben (12) des Steuerzylinders (11) unter der Wirkung des betreffenden, dem höchstzulässigen Lastmoment entsprechenden Flüssigkeitsdruckes das Schaltglied (16) betätigt, während bei verringerter Ausladung entsprechend dem dann verringerten, auf den Nachholkolben wirkenden Flüssigkeitsdruck der Hebel (44) mit dem Schaltglied (16) durch eine Rückholfeder (51) von dem Kolben (12) des Steuerzylinders so weit weggeschwenkt wird, daß das Schaltglied erst bei einem erhöhten, in den Wippzylindern (1) wirkenden Flüssigkeitsdruck betätigt wird.
  2. 2. Kippsicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anwendung eines hydraulisch nusschiebbaren Kranauslegers der Nachholkolben (46) in dem Zylinder (47) von dem in dem Ausziehwerk (49, 50) herrschenden Druck oder von einem diesem entsprechenden Druck beaufschlagt wird.
  3. 3. Kippsicherung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der den Nachholkolben (46) enthaltende Zylinder (47) beweglich gelagert und mit einem der Wippzylinder (1) derart gekuppelt ist, daß beim Hochschwenken des Kranauslegers der das Schaltglied tragende Hebel (44) od. dgl. so verschwenkt wird, daß er die Entfernung zwischen dem Schaltglied (16) und dem Steuerzylinder (11) vergrößert.
  4. 4. Kippsicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Nachholkolben (46) in dem Zylinder (47) von dem in den Wippzylindern (1) herrschenden Druck oder von einem diesem entsprechenden Druck beaufschlagt wird.
  5. 5. Kippsicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Kolben (12) des Steuerzylinders (11) eine zusätzliche Feder (19) wirkt, die dann, wenn die Stützbasis des Kranes durch die Inbetriebstellung von Stützen vergrößert wird, eingeschaltet wird.
  6. 6. Kippsicherung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß Blockierungsmittel vorgesehen sind, die verhindern, daß bei eingeschalteter zusätzlicher Feder (19) die Stützen sich außer Betriebsstellung befinden.
  7. 7. Kippsicherung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daB sich die mit dem Kolben (12) des Steuerzylinders (11) verbundene zusätzliche Feder (19) gegen ein durch einen Hebel (21) od. dgl. verstellbares Widerlager legt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 959129; USA.-Patentschrift Nr. 1614 575. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1050 523.
DEK52541A 1958-10-16 1958-10-16 Kippsicherung fuer einen Kran od. dgl. Pending DE1185790B (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1614575A (en) * 1925-07-11 1927-01-18 Western Electric Co Hoisting apparatus
DE959129C (de) * 1955-03-12 1957-02-28 Demag Zug Gmbh Einrichtung zur selbsttaetigen Begrenzung des Lastmomentes bei Wippauslegern
DE1050523B (de) 1959-02-12

Patent Citations (3)

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