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DE1184115B - Interferometer zur Bestimmung der Brechungszahlen von homogenen Substanzen - Google Patents

Interferometer zur Bestimmung der Brechungszahlen von homogenen Substanzen

Info

Publication number
DE1184115B
DE1184115B DEJ22033A DEJ0022033A DE1184115B DE 1184115 B DE1184115 B DE 1184115B DE J22033 A DEJ22033 A DE J22033A DE J0022033 A DEJ0022033 A DE J0022033A DE 1184115 B DE1184115 B DE 1184115B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
parallel
plane
interferometer
optical axis
glass plates
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEJ22033A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Wolfgang Nebe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Jenoptik AG
Original Assignee
Jenoptik Jena GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Jenoptik Jena GmbH filed Critical Jenoptik Jena GmbH
Priority to DEJ22033A priority Critical patent/DE1184115B/de
Publication of DE1184115B publication Critical patent/DE1184115B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N21/00Investigating or analysing materials by the use of optical means, i.e. using sub-millimetre waves, infrared, visible or ultraviolet light
    • G01N21/17Systems in which incident light is modified in accordance with the properties of the material investigated
    • G01N21/41Refractivity; Phase-affecting properties, e.g. optical path length
    • G01N21/45Refractivity; Phase-affecting properties, e.g. optical path length using interferometric methods; using Schlieren methods

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Immunology (AREA)
  • Pathology (AREA)
  • Instruments For Measurement Of Length By Optical Means (AREA)

Description

  • Interferometer zur Bestimmung der Brechungszahlen von homogenen Substanzen Die Erfindung betrifft ein Interferometer zur Bestimmung der Brechungszahlen von homogenen Substanzen, das eine mindestens zweigeteilte Küvette im divergenten Kollimatorstrahlengang, einen Autokollimationsspiegel, ein die Interferenzstreifensysteme abbildendes optisches Glied, einen der relativen Verschiebung der Interferenzstreifensysteme dienenden Kompensator und planparallele, in der die optische Achse enthaltenden Vertikalebene geneigte durchsichtige Platten enthält.
  • Den allgemeinen Bestrebungen entsprechend ist man auch beim Bau von Interferometern bemüht, diese unter Beachtung des Verwendungszweckes so gedrängt, genau und einfach wie möglich zu gestalten.
  • Diese Bemühungen haben insbesondere für den Bau von handlichen, tragbaren Interferometern Bedeutung, wie sie beispielsweise im Bergwerk zur Untersuchung des Methangehalts der Luft verwendet werden und wofür sie wegen der oft sehr beengten Verhältnisse möglichst klein und leicht sowie gegen äußere Einflüsse weitestgehend unempfindlich sein sollen. Die Meßgenauigkeit eines Interferometers zur Bestimmung der Brechungszahlen in homogenen Substanzen ist bekanntlich um so größer, je länger die Küvette ist. Demnach bewirkt die Steigerung der Genauigkeit durch Verwendung längerer Küvetten eine Vergrößerung der Baulänge eines Interferometers.
  • Es sind bereits Interferometer bekanntgeworden, die den Forderungen hinsichtlich der Meßgenauigkeit und der Baulänge entgegenkommen, indem die Lichtstrahlen die Küvette mehrmals durchlaufen und danach erst zur Interferenz gelangen. Der mehrmalige Durchlauf kann entweder durch Reflexion der Lichtstrahlen in oder an der Küvette oder durch Autokollimation im Interferometer geschehen. Allen Autokollimationsinterferometern zur Bestimmung der Brechungszahlen einer homogenen Substanz ist gemeinsam, daß die Küvette im parallelstrahligen Lichtbündel liegt und deshalb die nicht unerhebliche Länge des parallelstrahligen Lichtbündels maßgebend für die Baulänge des Interferometers ist.
  • Ferner sind Interferometer nach Michelson bekannt, die zur Untersuchung der Homogenität von Substanzen oder zur Längenmessung dienen und bei denen zur Vermeidung einer Vielzahl ausgedehnter optischer Bauteile die zu untersuchenden Objekte im divergenten Autokollimationsstrahlengang angeordnet sind. Diese Interferometer sind zur Bestimmung der Brechungszahlen wenig geeignet, weil sie wegen ihrer langen, sich in verschiedene Richtungen erstreckenden Lichtwege sehr empfindlich gegen äußere, Meßfehler verursachende Einflüsse sind.
  • Man hat auch schon ein Ml'chelson-Interferometer durch Anordnung eines Kösters-Prismas an stelle der üblichen teilverspiegelten Flächen derart modifiziert, daß es zur Bestimmung der igechungszahlen homogener Substanzen verwendet wbrderi kann. Die Mängel dieses Interferometers liegen jedoch darin, daß auch hierbei die zweiteilige- küvette im parallelen Strahlengang liegt und daß zur ein Interferenzstreifensystem erzeugt wird; dessen Verschiebung gegenüber einer körperlichen skata zu messen ist. Die zwei völlig unterschiedlich ßeatteten Meßmarkensysteme beeinflussen die Ablesegenauigkeit negativ und erfordern besondere Sichheitsvorkehrungen im Interferometer, damit beidè' Meßmarkensysteme durch äußere Einflüsse keineifehierhaften Verschiebungen gegeneinander erfahren: Für die Meßgenauigkeit e-itfes - Interferometers ist bekanntlich nicht zuletzt dierzwischen den relativ zueinander verschiebbaren, inf6ilge des Einflusses des Küvettenbodens - bestkde Trennungslinie von Bedeutung. Denn sowohl dle-Mcht vorhandene als auch die zu breite Trennungslinie beeinträchtigt die Ablesung der gegenseitigen Sten>ing der Interferenzstreifen. Bisher wurde der einfluß des - Küvettenbodens auf das Bild der Interferenzstreifensysteme in der Okularbildebene des -Üiterferometers durch eine im parallelen Strahlengang hinter der Küvette angeordnete, in der die optische Achse des Interferometers enthaltenen Vertikalebene geneigte, planparallele Glasplatte ausgeschaltet, die in der Regel die zwei unteren, miteinander interferierenden Lichtstrahlenbündel in gleicher Weise beeinflußt und ablenkt. Eine derartige Anordnung ist bei einem Interferometer mit Küvette im divergenten Kollimatorstrahlengang unter Berücksichtigung des veränderten Abbildungsstrahlenganges und'der möglichen Bildebenenverlagerung für jedes der Interferenzstreifensysteme nicht anwetrdbar.
  • Die der vorliegenden Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht in der Schaffung eines Interferometers zur Bestimmung der Brechungszahlen von homogenen Substanzen, dem die aufgezeigten Mängel der bekannten Interferometer nicht anhaften, welches durch die Anordnung der Küvette im divergenten Autokollimationsstrahlengang einfach, gedrängt und handlich gebaut und dessen Meßgenauigkeit infolge der Verwendung zweier Interferenzstreifensysteme als Meßmarken von äußeren Einflüssen unabhängig ist und bei dem die in der Okularbildebene entstehenden Interferenzstreifensysteme durch eine scharfe Trennungslinie getrennt sind.
  • Gemäß der Erfindung ergibt sich ein solches Interferometer, wenn die planparallelen Platten im divergenten Kollimatorstrahlengang angeordnet sind und wenn der Autokollimationsspiegel gegenüber der optischen Achse um einen Winkel; V geneigt oder das abbildende optische Glied um einen Betrag verschoben ist, wobei f die Brennweite des abbildenden optischen Gliedes und v die Parallelversetzung ist, welche der Achsstrahl durch die planparallelen Platten erfährt. Durch diese Maßnahme wird erreicht, daß die divergenten Lichtstrahlen senkrecht auf den Autokollimationsspiegel auftreffen und in sich selbst zurückgeworfen werden, wobei der Autokollimationsspiegel eben oder gekrümmt oder zweigeteilt sein kann.
  • Eine vorteilhafte Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung ergibt sich, wenn zwei parallele, zueinander parallel liegende und von verschiedenen Lichtbündeln durchsetzte Glasplatten, von denen eine vor und die andere hinter der Küvette angeordnet ist, und wenn der Autokollimationsspiegel bezüglich einer zur optischen Achse senkrechten Ebene entgegen den Glasplatten geneigt ist.
  • Für die einfache Montierung und Justierung des Interferometers ist es empfehlenswert, vor der Küfette zwei planparallele, symmetrisch zur optischen Achse geneigte Glasplatten anzuordnen, die ein Dach miteinander bilden, sowie einen Autokollimationsspiegel mit zwei zueinander geneigten spiegelnden machen vorzusehen, deren Spur parallel zu der von den Glasplatten gebildeten Dachkante liegt und die in bezug auf eine zur optischen Achse senkrechten Ebene entgegen den Glasplatten geneigt sind.
  • Drei Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung sind in den Fig. 1 bis 6 der Zeichnung schematisch dargestellt, und zwar zeigen F i g. 1 und 2 bzw. 3 und 4 ein Interferometer im Aufriß und Grundriß, F i g. 5 ein Interferometer im Aufriß und F i g. 6 eine Küvette in Ansicht.
  • In den F i g. 1 und 2 bedeutet 1 den Lichteintrittsspalt eines Interferometers mit der optischen Achse °l-°l der in Fig. 1 zusammen mit der optischen Achse 0t-01 in der Zeichenebene liegt. Mit 2 und 3 sind zwei gleiche, im Strahlengang des Interferometers nacheinander angeordnete, gegen die optische Achse Q-Q in Fig. 1 in der Zeichenebene geneigte planparallele Glasplatten bezeichnet, von denen die Glasplatte 2 im wesentlichen vom oberen und die Glasplatte 3 vom unteren Teil eines divergenten Strahlenbündels durchsetzt wird. Zwischen den Glasplatten befindet sich im oberen Teil des divergenten Strahlenbündels eine zweiteilige Küvette 4 zur Aufnahme des Meß- und Vergleichsmittels und im unte- ren Teil eine die Fensterplatten 5 und 6 optisch aus gleichende Glasplatte 7. Die untere Fläche der Gfasplatte 2 liegt in der Ebene der äußeren Bodenfläche der Küvette 4, während die obere Fläche der Glasplatte 3 sich in der Ebene der inneren Bodenfläche der Küvette befindet. Neigung, Brechungszahlen und flocke der Glasplatten 2 und 3 sind so bemessen, daß sie eine durch die Dicke des Küvettenbodens 8 bestimmte Parallelversetzung der divergenten Lichtstrahlen hervorrufen. Ein Objektiv 9 bildet den Lichteintrittsspalt 1 im Unendlichen ab. Im oberen Teil des parallelstrahligen Lichtbündels befinden sich zwei den beiden Küvettenteilen zugeordnete und in Nullstellung einander parallele Kompensatorplatten 10 und 11, von denen die Kompensatorplatte 10 um eine Achse X-X schwenkbar und die Kompensatorplatte 11 fest angeordnet ist. Ein nach Maßgabe der Parallelversetzung der divergenten Lichtstrahlen und der Objektivbrennweite gegenüber der optischen Achse °t-°1 in der Zeichenebene der F i g. 1 geneigter Autokollimationsspiegel 12 - reflektiert das parallele Lichtbündel in sich selbst, und das Objektiv 9 bildet die Interferenzbilder in der Ebene E-E des Spaltes 1 ab, wo sie mit Hilfe einer der Einfachheit halber bei allen Ausführungsbeispielen nicht darge stellten Betrachtungseinrichtung betrachtet werden können.
  • Das vom Lichteintrittsspalt 1 ausgehende Lichtstrahlenbündel wird mit Hilfe der planparallelen Glasplatte 2 so geteilt, daß sich zwischen beiden aS bildenden Teilstrahlenbündeln ein Abstand von etwa der Bodendicke der Küvette 4 befindet, und mittels der planparallelen Glasplatte 3 werden beide Teilstrahlenbündel aneinandergeführt. Die vom Autokollimationsspiegel herkommenden Lichtstrahlenbündel werden umgekehrt durch die Wirkung der planparallelen Glasplatte 3 getrennt und mit der planparallelen Glasplatte 2 wieder aneinandergeführt.
  • Auf diese Weise wird eine die Meßgenauigkeit und Güte des Interferometers wesentlich beeinflussende scharfe Trennungslinie zwischen den Interferenzstreifensystemen erzeugt.
  • Ein vom Eintrittsspalt 1 herkommender in der Achse verlaufender Lichtstrahl 1' wird durch die planparallele Glasplatte 2 versetzt, so daß er zwischen ihr und dem Objektiv 9 parallel zur optischen Achse 0t-01 und in der Küvette 4 in unmittelbarer Nähe des Bodens 8 verläuft. Da der Lichtstrahl 1' achsenparallel in das Objektiv 9 eintritt, wird er nach dessen hinterem Brennpunkt hin abgelenkt und legt damit die Richtung des parallelstrahligen Lichtbun..-dels zwischen Objektiv und Autokollimationsspiegel 12 sowie die Neigung des Autokollimationsspiegels selbst fest. Damit sämtliche parallelen Lichtstrahlen in sich selbst reflektiert werden, muß also der Autokollimationsspiegel zur optischen Achse des Interferometers geneigt und zu den parallelen Lichtstrahlen senkrecht angeordnet sein. Der Neigungswinkel o des Autokollimationsspiegels 12 gegenüber einer zur optischen Achse senkrechten Ebene errechnet sich zu v a = s . wobei v die durch die Glasplatten 2 und 3 hervorgerufene Parallelversetzung und f die Brennweite des Objektivs 9 ist.
  • Das in den Fig. 3 und 4 dargestellte Interferometer mit der optischen Achse O2O2 besitzt eine spaltförmige Lichteintrittsöffnung 13, zwei planparallele Glasplatten 14 und 15, eine vierteilige Küvette 16, ein Objektiv 17, zwei gemeinsam um eine zur Lichteintnttsöffnung 13 parallele Achse Y-Y schwenkbare Kompens-rplatten 18 und 19 sowie zwei fest angeordnete Kómpensatorplatten 20 und 21 und einen Autokollimationsspiegel 22, der zwei zueinander geneigte ebene spiegelnde Flächen 23 und 24 aufweist.
  • Die planparallelen Glasplatten 14 und 15 sind mit ihren der optischen Achse °2-°2 parallelen Flächen aneinandergekittet und schließen miteinander einen Winkel ein, der zum Spalt hin geöffnet und wesentlich kleiner als 1800 ist und von der optischen Achse °2-°2 halbiert wird. Auf diese Weise bilden die Glasplatten 14 und 15 ein Dach, dessen Kante die optische Achse °2-°2 rechtwinklig schneidet und senkrecht zur Hauptausdehnungsrichtung der Lichteintrittsöffnung 13 gerichtet ist. Die Glasplatten 14 und 15 teilen das von der spaltförmigen Lichteintrittsöffnung 13 ausgehende divergente Lichtbündel und versetzen die Teile parallel zur optischen Achse, so daß die ursprünglich in der optischen Achse °2-°2 verlaufenden Lichtstrahlen in unmittelbarer Nähe der zur Dachkante parallelen Trennungswand25 die Küvette 16 durchsetzen und vom Objektiv 17 zu seinem hinteren Brennpunkt hin gelenkt werden. Die hinter dem Objektiv parallelstrahligen Teillichtbündel sind gegeneinander und zur optischen Achse 0,-0, geneigt, weshalb auch die beiden spiegelnden Flächen 23 und 24 des Autokollimationsspiegels 22 in der gleichen Ebene, aber in entgegengesetzten Richtungen wie die Glasplatten 14 und 15 geneigt sind und ein Dach miteinander bilden, dessen Kante parallel zur Dachkante jener planparallelen Glasplatten ist.
  • Durch die Anwendung des Autokollimationsprinzips wird die Meßgenauigkeit eines Interferometers verdoppelt, weil die Lichtstrahlen das Medium zweimal durchsetzen. Eine nochmalige Verdoppelung der Meßgenauigkeit läßt sich, wie in den Fig. 3 bis 5 dargestellt, durch Verwendung einer viergeteilten Küvette und eines entsprechend ausgebildeten Kompensators erzielen. Werden die jeweils über Kreuz liegenden Kammern der Küvette mit dem gleichen Medium gefüllt und durch die Küvette kohärentes Licht gesendet, so ist jedes der im Interferometer sichtbaren Interferenzstreifensysteme um den gleichen, jedoch entgegengesetzten Betrag aus der Nulllage verschoben. Der F i g. 6, die eine Vorderansicht der Küvette darstellt, ist zu entnehmen, daß im vorliegenden Fall die rechte obere und die linke untere Kammer mit dem gleichen Medium, dem Meßmittel M und die linke obere und die rechte untere Kammer mit dem Vergleichsmittel V gefüllt ist. Demzufolge sind auch die über Kreuz liegenden Kompensatorplatten einander zugeordnet, und zwar sind es in Fig. 3 und 4 die schwenkbaren Kompensatorplatten 18 und 19, die sich im parallelen Strahlengang rechts oben und links unten befinden sowie die festen sich im parallelen Strahlengang links oben und rechts unten befindlichen Kompensatorplatten 20 und 21. Durch Schwenkung der Kompensatorplatten 18 und 19 mit Hilfe der Einfachheit halber nicht dargestellter Mittel wird der Gangunterschied zwischen den das Meßmittel und das Vergleichsmittel durchsetzenden Teillichtbündeln beseitigt und werden die in der Ebene E-E der Lichteintrittsöffnung des Interferometers sichtbaren Interferenzstreifensysteme in die Nullage zurückgeführt sowie aus der Verschwenkung der Kompensatorplatten die Brechungsdifferenzen ermittelt.
  • In Figs 5 ist ein Interferometer dargestellt, das einen Lichteintrittsspalt 26, zwei planparallele und zueinander parallel angeordnete Glasplatten 27 und 28, eine viergeteilte Küvette 29, zwei um eine Achse Z-Z schwenkbare Kompensatorpl-atten 30 und 31, zwei fest angeordnete Kompensatorplatten 32 und 33 und einen sphärischen H-öhlspiegel 34 enthält. Dieses Interferometer hat also mit dem in Fig. 1 und 2 gezeichneten die Anordnung der planparallelen Glasplatten und mit dem in Fig. 3 und 4 gezeichneten die Ausbildung der Küvette und des Kompensators gemein und gleicht in seiner Wirkungsweise insofern den schon beschriebenen Interferometern.
  • Im Unterschied zu den bisherigen Ausführungsbeispielen ist jedoch ein konkaver Spiegel vorgesehen, wodurch das bisher noch erforderliche Objektiv in Wegfall kommt. Damit einerseits eine scharfe Trennungskante zwischen den im Interferometer sichtbaren Interferenzstreifensystemen erzeugt und andererseits jeder Lichtstrahl des divergenten Strahlenbündels vom Hohlspiegel 34 in sich selbst reflektiert wird, muß der Krümmungsmittelpunkt des Spiegels in der Nähe der Ebene E-E des Lichteintrittsspaltes liegen und die optische Spiegel achse S-S gegenüber der optischen Achse Q3-43 des Interferometers um einen Betrag parallel verschoben sein, der gleich der Parallelversetzung des Achsstrahls durch die planparallele Glasplatte 27 ist. Die Erfindung erschöpft sich keineswegs in den angeführten Ausführungsbeispielen, zumal allein schon in der Anordnung und Ausbildung der planparallelen Glasplatten oder der Küvette bzw. der Kompensatorplatten weitere Variationsmöglichkeiten liegen.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Interferometer zur Bestimmung der Brechungszahlen von homogenen Substanzen, das eine mindestens zweigeteilte Küvette im divergenten Kollimatorstrahlengang, einen Autokollimationsspiegel, ein die Interferenzstreifensysteme abbildendes optisches Glied, einen der relativen Verschiebung der Interferenzstreifensysteme dienenden Kompensator und planparallele, in der die optische Achse des Interferometers enthaltenden Ebene geneigte, durchsichtige Platten enthält, daldurch gekennzeichnet, daß die planparallelen Platten im divergenten Kollimatorstrahlengang angeordnet sind und daß der Autokollimationsspiegel gegenüber der optischen Achse des Interferometers um einen Winkel geneigt oder das abbildende optische System um einen Betrag v verschoben ist, wobei f die Brennweite des abbildenden optischen Gliedes und v die Parallelversetzung ist, die der Achsstrahl durch die planparallelen Glasplatten erfährt.
  2. 2. Interferometer nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch zwei planparallele, zueinander parallel liegende und von verschiedenen Lichtbündeln durchsetzte Glasplatten, von denen eine vor und die andere hinter der Küvette angeordnet ist, sowie einen bezüglich einer zur optischen Achse senkrechten Ebene entgegen den Glasplatten geneigten Autokollimationsspiegel.
  3. 3. Interferometer nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch zwei vor der Küvette angeordnete planparallele, symmetrisch zur optischen Achse geneigte Glasplatten, die ein Dach miteinander bilden, sowie einen Autokollimationsspiegel mit zwei zueinander geneigten spiegelnden Flächen, deren Dachkante parallel zu der von den planparallelen Glasplatten gebildeten Dachkante liegt und die in bezug auf eine zur optischen Achse senkrechte Ebene entgegen den Glasplatten gv neigt sind.
  4. 4. Interferometer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Autokollimationsspiegel als gekrümmter Spiegel ausgebildet ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. 1 022 032, 1 100 325.
DEJ22033A 1962-06-30 1962-06-30 Interferometer zur Bestimmung der Brechungszahlen von homogenen Substanzen Pending DE1184115B (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1022032B (de) * 1956-02-11 1958-01-02 Zeiss Carl Fa Interferometer zu Messzwecken
DE1100325B (de) * 1958-12-06 1961-02-23 Zeiss Carl Fa Interferometer

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