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DE1100325B - Interferometer - Google Patents

Interferometer

Info

Publication number
DE1100325B
DE1100325B DEZ6998A DEZ0006998A DE1100325B DE 1100325 B DE1100325 B DE 1100325B DE Z6998 A DEZ6998 A DE Z6998A DE Z0006998 A DEZ0006998 A DE Z0006998A DE 1100325 B DE1100325 B DE 1100325B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chambers
pair
measuring
auxiliary
interferometer according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEZ6998A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Walter Kinder
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Carl Zeiss SMT GmbH
Original Assignee
Carl Zeiss SMT GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Carl Zeiss SMT GmbH filed Critical Carl Zeiss SMT GmbH
Priority to DEZ6998A priority Critical patent/DE1100325B/de
Priority to CH8112259A priority patent/CH377553A/de
Publication of DE1100325B publication Critical patent/DE1100325B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N21/00Investigating or analysing materials by the use of optical means, i.e. using sub-millimetre waves, infrared, visible or ultraviolet light
    • G01N21/17Systems in which incident light is modified in accordance with the properties of the material investigated
    • G01N21/41Refractivity; Phase-affecting properties, e.g. optical path length
    • G01N21/45Refractivity; Phase-affecting properties, e.g. optical path length using interferometric methods; using Schlieren methods

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Immunology (AREA)
  • Pathology (AREA)
  • Instruments For Measurement Of Length By Optical Means (AREA)
  • Investigating Or Analysing Materials By Optical Means (AREA)

Description

  • Interferometer Die vorliegende Erfindung betrifft ein Interferometer zu Meßzwecken, bei dem die Auswanderung der Interferenzstreifen zur Ermittlung der Anderung einer Meßgröße, beispielsweise der Konzentration eines Gases, dient. Dabei werden die Interferenzstreifen Jdurch einen Kompensator wieder in die Null-Stellung geschaben, wobei die Verschiebungsgröße den Meßwert ergiibt. Insbesondere soll die Streifenauswanderung über Hchtelektriseh betätigte Elemente kompensiert und die der Kompensation entsprechende Meßgröße direkt registriert werden.
  • Es ist ein Interferometer bekannt, bei welchem zur Messung die Streifenauswanderung durch über lichtelektrische Mittel betätigte optische Elemente kompensiert wird und bei welchem die Anderung einer Meßlgröße direkt abgelesen bzw. registriert wenden kann. Solange die Änderung der Meßgröße so klein bleibt, daß die Auswanderung der Interferenzstreifen kleiner ist als ein halber Streifenabstand, arbeitet das bekannte Interferometer ohne Fehler. Ändert sich jedoch die Meßgröße stärker, d. h. tritt eine Auswanderung von mehreren Streifenbreiten auf, so können Fehler dadurch entstehen, daß bei einer plötzlichen Anderung der Meßgröße die Einrichtung außer Takt kommt, d. h., daß ein falscher Streifen zur Einstellung benutzt wird. Dieser Fehler kann auch dann auftreten, wenn die Interferenzstreifen mit weißem Licht erzeugt werden, so daß farbige Streifen entstehen.
  • Das Interferometer gemäß der vorliegenden Erfindung vermeidet diesen Nachteil, d. h. also, es erlaubt eine exakte Messung auch bei einer großen oder plötzlichen Änderung der Meßgröße. Dies vvird erfindungsgemäß dadurch erreicht,'daß zusätzlich zum Meßkammerpaar mindestens ein Hilfskammerpaar vorgesehen ist, das bei der Messung in dem zugehörigen interferenstriefensystem eine geringere Streifena. uswanderung erzeugt als das MeBkammerpaar, und daß den HiJfskammernüberHchteleiktrischeMittelbetätigte, mit den dem Meßkammerpaar zugeordneten Kompensationselementen gekoppelte optische Kompensationselemente zugeordnet sind. Es ist vorteilhaft, das Hilfskammerpaar so auszubilden, daß an dem zugehörigen Interferenzstreifensystem eine Streifenauswanderung von stets weniger als einer halben Streifenbreite erzeugt wird.
  • Dadurch, daß das vom Hilfskammerpaar erzeugte Streifensystem bei der Messung vorzugsweise um weniger als eine halbe Streifenbreite auswandert, wird erreicht, daß die dem Hilfskoammerpaar zugeordnete Nachführeinrichtung zur Einstellung stets den richtigen Streifen benutzt. Durhc die Kopplung der dem Meßkammer-und dem Hilfskammerpaar zugeordneten Kompensationselemente wird erreicht, daß durch die Kompensation im Hilfszweig zugleich eine Grob- verschiebung der Streifen im Meßzweig vorgenommen wird. Sorgt man durch entsprechende Ausbildung der Nachführeinrichtung dafiir, daB nach erfolgter Kompensation im Hilfszweig die verbleibende Streifenauswanderung im Meßzweig kleiner ist als eine halbe Streifenbreite, so wind auch die dem Meßkammerpaar zugeordnete nachführeinrichtung stets den richtigen Streifen zur Einstellung benutzen.
  • Es ist zur Erreichung dieses Zieles lediglich erforderlich, die Nachführeinrichtungen geniigend empfindlich auszubilden und für eine solche Kopplung der den einzelnen Kammerpaaren zugeordneten Kompensationselemente zu sorgen, daß diese entsprechend dem Verhältnis der Streifenauswanderung zur Wirkung kommen.
  • E, ist zweckmäßig, die Hilfskammern kürzer zu wählen als die Meßkammern und eine direkte Verbindung zwischen einander zugeordneten Kammern herzustellen. Dadurch wird automatisch erreicht, daß die Streifenauswanderung in dem vom Hilfakammerpaar erzeugten Interferenzstreifensystem nur einen Bruchteil der Streifenauswanderung des vom Meßkammerpaar erzeugten Interferenzstreifensystems beträgt.
  • Dasselbe Ziel läßt sich auch dadurch erreichen, daß man die Hilfskammern und die Meßkammern gleich lang ausbit1det und an sich bekannte Vorrichtungen vorsieht, welche'in den Hilfskammern eine geringere Konzentrabionlder Meßsulbstanz aufrechterhalten als in den Meßkammern.
  • Soll der Meßbereich des Interferometers. sehr groß sein, so ist es vorteilhaft, mehrere Hilfskammerpaare vorzusehen, die, eine untereinander verschiedene Streifenauswanderung erzeugen. In diesem Fall wird die Grobverschiebung in verschiedenen Schritten vorgenommen, wobei jeweils dafür gesorgt ist, daß die Auswanderung der Interferenzstreifen des durch ein bestimmtes Kammerpaar erzeugten Interferenzstreifensystems durch die vorausgehende Grobverschiebung bis auf mindestens eine halbe Streifenbreite kompensiert wird.
  • Um das Interferometer an verschiedene Meßbedingungen angleichen zu können, kann es zweokmäßig sein, ein Hilfskammerpa. ar variabler Länge vorzusehen.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Han der Ausführungsbeispiele darstellenden Fig. 1 bis 8 näher erläutert. Dabei zeigt Fig. 1 ein gemäB der Erfindung aufgebautes Interferometer in schematischer Darstellung, Fig. 2 a die durch das Interferometer nach Fig. 1 erzeugten Interferenzstreifensysteme in der Null-Stellung, Fig. 2b die durch das Interferomete nach Fig. 1 erzeugten Interferenzstreifensysttemem bei einer Änderung der Meßgröße, Fig. 3 die Helligkeitsverteilung im Interferenzbild sowie die Anordnung der zur liehtelektrischen Nachführeinrichtung gehörenden beiden Spalte, Fig. 4a ein Ausführungsbeispiel der Hchteleiktrischen Nachführeinrichtung, Fig. 4b ein anderes Ausführungsbeispiel der lichtelektrischen Nachführeinrichtung, Fig. 5 die dem Elektromotor der Nachführeinrichtung zugeführte Steuerspannung, Fig. 6 ein weiteres Ausführungsbeispiel der lichtelektrischen Nachführeinrichtung, Fig. 7 ein Interferometer mit mehreren Hilfskammerpaaren, Fig. 8 ein Interferometer mit einem Hilfskammerpaar, dessen Länge gleich ist der Länge des Meßkammerpaares.
  • In Fig. 1 ist mit 1 eine Lichtquelle, mit 2 eine Linse, mit 3 ein Doppelspalt, mit 4 eine Lochblende und mit 5 eine weitere Linse bezeichnet. Von dem aus diesen Elementen aufgebauten optischen System werden zwei Paralllelstrahl : bündel 6 und 7 erzeugt. Diese beiden Lichtbündel treten in ein aus den beiden Teilen8 8 und 9 zusammengesetztes Prisma, dessen mit 19 bezeichnete Teilungsfläche halbdurchlässig verspiegelt ist. An dieser Teilungsfläche werden die beiden Lichtbündel 6 und 7 in jeweils zwei kohärente Teillichtbündel 6a, 6b und 7a, 7b aufgespalten. Die Teillichtbiindel 7a und 7 b treten durch das Meßkammerpaar 10, 11, wobei der Doppelspalt 3 durch die Linse 5 in die Ebene der beiden Planspiegel 14. und 15 abgebildet wird. Dasselbe gilt hinsichtlich des Lichtbündels 6, das an der Teilungsfläche 19 in die beiden Teillichtbündel 6 a und 6b aufgespalten wird, von denen das eine (60) durch die eine Hilfskammer 13 und das andere (6 b) durch ßdie andere Hilfiskammer 12, geführt wird. Mittels einer weiteren Linse 16 werden die Spiegelflächenl4 umd 15 auf demDoppelspalt21/22abgebildet, so Idaß n'ach Überlagerung der TeBlstrahlenpaare 6a, 6b bzw. 7a, 7b an der halbdurchlässigen Schicht 19 bei einer geringen Neigung der Spiegel 14 und 15 gegeneinander entstehende Interferenzerscheinung am Ort dieser Planspiegel lokalisiert ist, deren Bilder als Interferenzstreifensysteme in der Ebene des Doppelspaltes 21/22 entstehen. In der Ebene 17 entsteht dabei ein Bild der Blende4das nach Vereinigung der Teillichtbiindel7a und 7b auf der Teilungsflache 19 von den Lichtbündeln 6 und 7 gebildet wird.
  • Die getrennte Anordnung der Spiegel 14 und 15 ist im übrigen auch zwecks Justierung der eingestellten Lage der Interferenzstreifen vorteilhaft.
  • Die Vergleichskammer 10 des Meßkammerpaares ist mit der Hilfskammer 12 und die eigentliche Meßkammer 11 ist mit der Hilfskammer 13 verbunden.
  • Dadurch ist gewährleilstet, daß in verbundenen Kammern jeweils derseLbe Druck herrscht und daß in ihnen stets dieselbe Susbstanz enthalten ist. Die Kammern 11 und 13 enthalten die Meßsubstanz, beispielsweise ein Gas, während die Kammern 10 und 12 die Vergleichssubstanz, beispielsweise ein Vergleiohsgas enthalten.
  • Vor der Kammer 10 ist eine planparallele platte 91 und vor der Kam-merl2 eine planparallele Platte 92 angeordnet. Die Dicke der Platten91 und 92 verhält sich wie die Länge der Kammern 10 und 12. Die Platten 91 und 92 sind miteinander verbunden und um eine'gemeinsame Achse 93 drehbar. Um diese Achse werden die Platten 91 und 92 bei der Justierung des Interferometers verldreht.
  • Vor der Kammer 11 ist eine planparallele Platte 94 und vor der Kammer 13 eine planparallele Platt 95 angeordnet. Diese beiden Platten sind genauso aufgebaut wie die Platten 91, 92, und sie sind um eine gemeinsame Achse96 drehbar.
  • An Stelle der hier gezeichneten Kompensationselemente91, 92und 94, 95 können auch verschiebbare Doppelkeile mit den Längen der Kammern entsprechenden Dicken, Druckkompensatoren oder andere bekannte Kompensationselemente verwendet werden.
  • Die Fig. 2 a und 2b zeigen eine Draufsicht auf die Doppelspalte 21 und 22. Mit 26 ist das vom Hilfskammerpaarl2, 13 erzeugte Streifensystem und mit 27 das vom Meßkammerpaar 10, 11 erzeugte Streifensystem bezeichnet. Fig. 2a zeigt die beiden Streifensysteme in der Null- Stellung, wobei lediglich zum Zweck der Veranschaulichung die beiden Null-Streifen mit einem Kreuz bezichnet sind. Fig. 2ib zeigt die beiden Streifensystem bei der Messung. Das Streifensystem27 tist dazbei beilspielsweise um genau zehn Streifenbreiten ausgewandert. Eine Kompensationsvornichtung allein würde also zur Einstellung einen falschen Streifen verwenden. Es ist jedoch das Interferenzstreifensystem26 um weniger als eine halbe Streifenbreite ausgewandert, so daß sich für die nachgeschaltete Nachführeinrichtung eindeutige Verhältnisse ergaben.
  • Jedem der Streifensysteme26 und 27 ist eine lichtelektrische Nachführeinrichtung nachgeschaltet. Jede dieser Einrichtungen besteht aus einem Doppelspalt, einer Wechsellichtblende, einer Photozelle und einem dieser nacbgeschalteten Verstärker. Die dem Interferenzstreifensystem 26 zugeordnete Nachlaufeinrichtun, ist mit 21a, 21b, 23, 25, 29 bezeichnet, während die dem Interferenzstreifensystem 27 zugeordnete Nachlaufeinrichtung mit 22 a, 22b, 24, 28, 30 bezeichnet ist. Fig. 4a zeigt die dem Streifensystem26 zugeordnete Nachlaufeinrichtung in der Ansicht von der Seite.
  • In Fig. 3 ist mit 31 die Intensitätslourve des Interferenzstreifensystems 26 bezeichnet. Die, auch in den Fig. 2a und 2b sichtbaren Spalte 21a und 21b des Doppelspaltes 21 sind in gleichem Abstand von einem Minimum der Kurve 31 angeordnet. In der Null-Stellung wird also die linke und rechte Flanke dieses Minimums auf je einen der beiden Spalte 21a, 21b afbgebildet. Dadurch ergibt sich bei seitlicher Verschiebung der Interferenzstreifen die größte Helligkeitsänderung auf den Spalten.
  • Das von den beilden Spalten 21 a unid 21 b ausgehende Licht wird mittels der Wechsellichtblende 23 abwechselnd unterbrochen und fällt auf die Photozelle25, welcher der Verstärker29 nachgeordnet ist.
  • Der Verstärker29 liefert also eine Spannung, welche dem Helligkeitsunterschied des durch die Spalte 21a, 21 b tretenden Lichtes proportional ist. Die Polarität dieser Spannung ist abhängig. davon, durch welchen der beiden Spalte mehr Lidht fällt. Infolgedessen ist die vom Verstärker 29 gelieferte Spannung nach Phase und Amplitude von der Stellung des Interferenzstreifensystems abhängig und kann demzufolge als nachführspannung verwendet werden.
  • Die vom Verstarker29 29 gelieferte Spannung ist in Fig. 5 mit 32 bezeichnet. Dabei ist angenommen, Idaß das Interferenzstreifensystem um eine halbe Streifenbreite auswandert. Zugleich wandere das Interferenzstrifensystem 27 um zehn volle Streifembreiten aus.
  • Die entsprechende, vom Verstärker 30 gelieferte Steuerspannung ist in Fig. 5 mit 33 bezeichnet. Die Verstärkung des Verstärkers 29 sei dabei fünfmal so groß gewähl wie die Verstärkung des Verstäkers 30.
  • Die beiden Spannungen 32 und 33 werden gemeinsam einem Elektromotor 34 zugeführt, so. daß sich eine resultierende Steuerspannung 35 ergibt. Wie aus Fig. 5 hervorgeht, wird, sobald mit Hilfe der Grobverschiebungsspannung 32 das Interferenzstreifensystem 27 bis auf weniger als eine halbe Streifenbriete nachgestellt ist, die engülltige Feinverschiebung vom Streifensystem27 gesteuert.
  • Mit dem Motor 34 ist ein Schneckenrad 36 verbunden, welches in ein Zahnsegment 37 eingreift. Bei einer Erregung des Motors 34 werden.demzufolgedie planparallelen Platten 94, 95 so lange um Sdie Achse 96 verdreht. bis der endgültige Abgleich erreicht ist.
  • Mit dem Motor 34 ist weiterhin ein Schreibstift 38 verbunden, welcher bei einer Drehung des Motors in seitlicher Richtung verschoben wird. Dieser Schreibstift 38 zeichnet auf einer bewegten Unterlage 39 direkt die Meßlkurve40 auf.
  • In Fig. 4b ist aine andere Ausgestaltun, der Nachlaufeinrichtung dargestellt. Der Doppelspalt 21 der Fig. 4a ist hier durch einen Einfachspalt 41 mit nachgeschaltetem Prisma 46 ersetzt. Spiegel 42, 43, 44, 45 sowie ein Prisma 47 dienen zur Vereinigung der durch das Prisma46 erzeugten Teillichtbündel auf der Photakathode der Photozelle 25. Eine Wechsellichtblende 48 unterbricht dabei die beiden Teillichtbündel abwechselnd.
  • Das in Fig. 1 dargestellte Interferometer dient zur kontinuierlichen Messung. Soll ein solches Interferometer. jedoch zur diskontinuierlichen Messung verwendet werden, so ist es zweckmäßig, die in Fig. 6 dargestellte Nachlaufeinrichtung zu verwenden, bei welcher die von den Verstärkern 29 und 30 gelieferten Spannungen einem Relais 50 zugeführt werden.
  • Dieses Relais führt, sobald die Grobverschiebungsspannung einen bestimmten einstellbaren Wert iiberschreitet, die vom Verstärker 29 gelieferte Spannung dem Elektromotor 51 zu. Gleichzeitig schaltet das Relais 50 zwischen dem Elektromotor 51 und dem Schneckenrad 36 das Getriebe 52 ein. Durch. dieses Getriebe wird eine Übersetzung der Drehzahl des Motors 51 bewirkt, so daß das Segment37 sehr schnell verschwenkt wird. Sobald die Grobverschiebungsspannung den eingestellten Wert unterschreitet, verbindet das Relais 50 den Verstärker 30 mit dem Motor51 und schaltet zugleich das Getriebe 52 aus und das Getriebe 53 ein. Das Getriebe 53 bewirkt eine Untersetzung der Drehzahl des Motors 51, so daß also zur Feinversch. iebungdas Segment 37 sehr langsam gedreht wird.
  • In Fig. 7 ist ein Interferometer dargestellt, welches aus dem Meßkammerpaar 55, 56 und den Hilfskammerpaaren 57, 58 sowie 59, 60 und 61, 62 besteht.
  • Die Länge der Hilfskammern ist dabei so gewählt, daß, wenn der volle Meßbereich des Meßkammerpaares 55, 56 ausgenutzt wird, das vom HU. fskammerpaar 61, 62 gelieferte Interferenzstreifensystem sich um weniger als eine halbe Streifenbreite verschiebt.
  • Bei der nun folgenden Grobverschiebung wird zunächst das dem Hilfskammerpaar 59, 60 zugeordnete Interferenzstreifensystem so lange verschoben, bis seine Streifenauswanderung weniger als eine halbe Streifenbreite beträgt. Sodann übernimmt das dem Hilfskammerpaar 59, 60 zugehörende System die Verschiebung des Interferenzstreifensystems des Hilfskammerpaares 57, 58, welches sodann die Feinverschiebung des dem MeBkammerpaar55, 56 zugeordneten Interferenzstreifensystems bewirkt. Das als Kompensationselement dienende System planparalleler Platten besteht aus den Teilen 63, 64, 65, 66, deren Dicken den Längen der zugeordneten Kammern entsprechen.
  • Bei dem hier dargestellten Interferometer kann der Meßbereich sehr groß gewählt werden, ohne daß an die einzelnen Nachführeinrichtungen hohe Anforderungen zu stellen sind.
  • Fig. 8 zeigt ein Interferometer, bei welchem das Hilfskammerpaar 72, 73 dieselbe Länge aufweist wie das Meßkammerpaar70, 71. Die Kammern 70 und 72 enthalten das Vergleichsgas und stehen über ein längeres Rohr 75 mit der Außenluft in Verbindung. Mit 74 ist der Einlaßstutzen bezeichnet.
  • Die Kammern 71 und 73 enthalten das zu messende Gas. Dabei ist mit 76 die GasauslaßöfFnung bezeichnet, an welche im Betrieb eine Saugvorrichtung angeschlossen wird. 77 bezeichnet das Gaseinlaßrohr für die Meßkammer 71. Das zur Hilfskammer 73 führende Rohr 78 steht mit einem Mischbehälter 79 in Verbindung, welcher seinerseits über ein Rohr 80 mit dem Meßgas und uber ein Rohr 81 mit einem das Vergleichsgas enthaltenden Behälter 82 in Verbindung steht. Wird bei 76 eine Saugvorrichtung angeschlossen, so strömt das zu messende Gas direkt in die Meßkammer 71 ein. In die Hilfskammer 73 strömt zugleich ein Gasgemisch, welches beispielsweise 90 ouzo Vergleichsgas und 10% Meßgas Enthßt, Das entsprechende Verhältnis wind durch den Mischungsregler 79 bestimmt.
  • Das hier dargestellte Interferometer weist ebenfalls den Vorteil auf, daß die Auswanderung des dem Hilfskammerpaar 72, 73 zugeordneten Streifensvstems nur einen Bruchteil der Auswanderung des dem Meßkammerpaar 70, 71 zugeordneten Interferenzstreifensystems beträgt. Dies wird durch die Herabsetzung g der Konzentration des Meßgases in der Hi, lfskammer73 erreicht. Als Kompensationselement findet auch hier beispielsweise eine Platte Verwendung, welche aus den beiden planparallelen Teilen 83 und 84 besteht. Die Dicke dieser beiden Teile entspricht dabei dem Verhältnis der Konzentration des Meßgases in den Kammern 71 und 73.

Claims (11)

  1. PATENTANSPROCHE : 1. Interferometer, bei dem zur Messung die Streifenauswanderung durch über lichtelektrische Mittel betätigte optische Elemente kompensiert wird, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich zum Meßkammerpaar mindestens ein Hilfskammerpaar vorgesehen ist, das bei der Messung in dem zugehörigen Interferenzstreifensystem eine geringere Streifenauswanderung erzeugt als das Meßkammerpaar, und daß den Hilfskammern über lichtelektrische Mittel betätigte, mit den dem Meßkammerpaar zugeordneten Kompensationselementen gekoppelte optische Kompensationselemente zugeordnet sind.
  2. 2. Interferometer nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine solche Ausbildung des Hilfskammerpaares, daß in dem zugehörigenInterferenzstreifensystem eine Streifenauswanderung von stets weniger als einer halben Streifenbreite erzeugt wird.
  3. 3. Interferometer nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfskammern kürzer sind als die Meßkammern und mit diesen in direkter Verbindung stehen.
  4. 4. Interferometer nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß Hilfskammern und Meßkammern gleich lang sind und daß Vorrichtungen vorgesehen sind, die in den Hilfskammern eine geringere Konzentration der Meßsubstanz aufrechterhalten wie in den Meßkammern.
  5. 5. Interferometer nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Hilfskammerpaare mit untereinander verschiedener Lange vorgesehen sind.
  6. 6. Interferometer nach Anspruch 1, 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Hilfskammerpaare gleicher Lange, jedoch mit untereinander verschiedener Konzentration der Meßsubstanz vorgesehen sind.
  7. 7. Interferometer nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Hilfskammerpaar variabler Lange vorgesehen ist.
  8. 8. Interferometer nach Anspruch 1 bis 7, gekennzeichnet durch eine solche Kopplung der den einzelnen Kammerpaaren zugeordneten Kompensationselemente, daß diese entsprechend dem Verhältnis der Streifenauswanderung zur Wirkung kommen.
  9. 9. Interferometer nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß vor den die Meßsubstanz enthaltenden Kammern schwenkbare planparallele Platten angeordnet sind, daß die Dicke dieser Platten im Verhältnis der Längen der Kammern steht und daß die Platten miteinander verbunden und um eine gemeinsame Achse drehbar sind.
  10. 10. Interferometer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Betätigung der Kompensationselemente dienenden Mittel aus zweibenachbarten, in gleichem Abstand von einem Maximum oder Minimum der Interferenzfigur angeordneten Spalten, einer hinter diesen Spalten angeordneten Wechsellichtblende, einem photoelektrischen Empfänger mit nachgeschaltetem Verstärker und einem mit diesem verbundenen Nachlaufmotor bestehen.
  11. 11. Interfer-ometer nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromotor mit einer zur Aufzeichnung des jeweiligen Meßwertes dienenden Schreibvorrichtung verbunden ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften : Pohl, Einfiihrung in die Optik, Springer-Verlag, 1948, S. 67 ; Zeiss-Prospekt 05-221-d W IX/54 Noo ; britische Patentschrift Nr. 790 973.
DEZ6998A 1958-12-06 1958-12-06 Interferometer Pending DE1100325B (de)

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DEZ6998A DE1100325B (de) 1958-12-06 1958-12-06 Interferometer
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CH377553A (de) 1964-05-15

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