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DE1181117B - Ventilsack-Packmaschine mit Druckluft-zufuehrung - Google Patents

Ventilsack-Packmaschine mit Druckluft-zufuehrung

Info

Publication number
DE1181117B
DE1181117B DEH43777A DEH0043777A DE1181117B DE 1181117 B DE1181117 B DE 1181117B DE H43777 A DEH43777 A DE H43777A DE H0043777 A DEH0043777 A DE H0043777A DE 1181117 B DE1181117 B DE 1181117B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
filling
valve
air supply
compressed air
balance
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH43777A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Haver and Boecker OHG
Original Assignee
Haver and Boecker OHG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Haver and Boecker OHG filed Critical Haver and Boecker OHG
Priority to DEH43777A priority Critical patent/DE1181117B/de
Publication of DE1181117B publication Critical patent/DE1181117B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B1/00Packaging fluent solid material, e.g. powders, granular or loose fibrous material, loose masses of small articles, in individual containers or receptacles, e.g. bags, sacks, boxes, cartons, cans, or jars
    • B65B1/04Methods of, or means for, filling the material into the containers or receptacles
    • B65B1/18Methods of, or means for, filling the material into the containers or receptacles for filling valve-bags

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • Ventilsack-Packmaschine mit Druckluftzuführung Die Erfindung bezieht sich auf Ventilsack-Packmaschinen, bei denen das Füllgut durch Einblasen von Druckluft in den Fülltrichter in einen fließfähigen Zustand versetzt wird und unter Einwirkung der Schwerkraft in den auf das Füllrohr aufgesteckten Ventilsack fließt, sowie auf Ventilsack-Packmaschinen, bei denen das Füllgut durch die eingeblasene Luft in den Sack getragen wird.
  • Die Erfindung bezieht sich insbesondere auf Packmaschinen der vorgenannten Art, bei denen der Fülltrichter innenseitig mit porösen Platten ausgekleidet und mit Luftzuführungen versehen ist. Bei Erreichen des Sollgewichtes wird der Füllvorgang selbsttätig unterbrochen. Der Sack steht während des Füllens auf einem vom Lastarm einer Balkenwaage getragenen Standboden. Die Steuerung des Füllvorganges und die Unterbrechung wird vom Waagebalken über Schalter und Magnetventile, die den Druckluftstrom regeln, ausgeführt.
  • Bei den bisher bekannten Packmaschinen der genannten Bauart erfolgt die Unterbrechung des Materialflusses in der Weise, daß nach Erreichen des Füllgewichtes der Auslauf des Fülltrichters durch einen Schieber verschlossen oder ein zum Füllrohr führendes elastisches schlauchförmiges Zwischenstück zusammengedrückt wird. Die Druck- oder Saugluft zum Fließbarmachen bzw. Fördern des Füllgutes bleibt auch nach Beendigung des Füllvorganges an den Fülltrichter angeschlossen.
  • Ferner sind Packmaschinen bekannt, bei denen auf mechanische Absperrmittel verzichtet und lediglich die Druckluft abgesperrt wird.
  • Bei allen Packmaschinen mit selbsttätigen Waagen entsteht durch die Trägheit des Waagebalkens, der Schalt- und Absperrorgane sowie durch die Füllgutmenge, die sich nach dem Schließen des Absperrorgans im freien Fall befindet und noch in den Sack gelangt, ein sogenannter Nachstrom. Der Nachstrom bedeutet also eine ungewogene Füllgutmenge, die in vielen Fällen durch Vorbelastung der Waage mittels eines Schiebegewichtes, dem sogenannten Nachstromregler, ausgeglichen werden kann.
  • Um genaue Gewichte zu bekommen, ist es aber notwendig, die Nachstrommenge konstant zu halten.
  • Ausschlaggebend für die Konstanthaltung der Nachstrommenge ist die Konstanthaltung der Fördermenge pro Zeiteinheit während der Feinfüllung.
  • Dieses ist bei den bekannten Packmaschinen mit Luftförderung dann nicht möglich, wenn sich die Fließfähigkeit oder die Korngrößenzusammensetzung des Füllgutes ändert. Beispielsweise wird ein feingemahlenes Pulver beim Einblasen von Luft besser verflüssigt und erzielt im Füllquerschnitt eine größere Geschwindigkeit als gröber gemahlenes Pulver. Die Luft nimmt kleinere Körner besser mit als größere, da die Zwischenräume zwischen den größeren Körnern ebenfalls größer sind und die tragende Luft schneller entweichen kann.
  • Dieser überstand wird gemäß der Erfindung dadurch behoben, daß in den Luftzuführungen, wie an sich bekannt, Steuerventile angeordnet sind, welche durch die Balkenwaage derart steuerbar sind, daß beim Erreichen der Grobgewichtsmenge mittels eines von Waagebalken betätigten Wechselschalters das Ventil in der Luftzuführung zur porösen Wand geschlossen und das Ventil in der mit dem Füllrohr ausgerichteten Luftzuführung zum Nachfördern der Feinfüllmenge geöffnet und beim Erreichen des Endgewichts mittels eines weiteren Schalters wieder geschlossen wird.
  • Bei mechanisch arbeitenden Ventilsack-Füllmaschinen ist es bereits bekannt, während der Ventilsackfüllung eine Grob- und FeinfüUung vorzusehen. So wird z. B. bei einer Packmaschine, bei der das Material von einer Förderschnecke in den aufgesteckten Ventilsack gedrückt wird, die Förderschnecke während der Großfüllung mit einer höheren Geschwindigkeit betrieben als bei der Feinfüllung. Es ist auch bekannt, das Material über regelbare Förderrinnen, die von Balkenwaagen gesteuert werden, in den aufgesteckten Ventilsack zu fördern. Weiterhin ist es bei Ventilsack-Packmaschinen mit Druckluftzuführung bekannt, den Fülltrichter innenseitig, mindestens im Bereich der unteren Schrägwand, mit porösen Platten auszukleiden und die Luftzuführung so vorzusehen, daß mindestens ein Luftstrom in Richtung des Füllrohres wirksam wird.
  • Die Erfindung macht es durch die in die verschiedenen Luftzuleitungen vorgesehenen und durch die Waage gesondert gesteuerten Ventile für Grob-und Feinfüllung möglich, die Nachstrommenge konstant zu halten und durch die angestrebte geringe Nachstrommenge einheitliche und genauere Füllgewichte zu erreichen. Durch den mengenmäßig kleinen Nachstrom wird das Sollgewicht des Ventilsackes von auftretenden Schwankungen, beispielsweise im spezifischen Gewicht, in der Fließfähigkeit und Korngrößenzusammensetzung des Materials entsprechend weniger beeinflußt.
  • Fig. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung und Fig.2 ein Diagramm, das die Flußgeschwindigkeit im Füllrohr in Abhängigkeit von der Zeit veranschaulicht.
  • Mit 1 ist der Fülltrichter des Packsilos 2 bezeichnet, in dessen Bodennähe eine poröse Platte oder ein Gewebe 3 angeordnet ist. In den Raum 4 wird, gesteuert durch das Magnetventil 5, Druckluft während der Grobfüllung eingeblasen, die in feinen Strömen durch die poröse Platte 3 tritt und das Füllgut im Fülltrichter 1 und Packsilo 2 in einen fließfähigen Zustand versetzt. Durch die Düse 6 wird, gesteuert durch das Magnetventil 7, während der Feinfüllung ein Druckluftstrahl in das Füllrohr 8 geblasen. Dieser Druckluftstrahl bläsb das aus dem Fülltrichter 1 nachrieselnde Füllgut in den Sack 9. Das Füllrohr 8 ist fest mit dem Fülltrichter 1 verbunden und von einem zweiten größeren Rohr 10 umgeben. Durch den durch die beiden Rohre 8 und 10 entstehenden Ringkanal kann die Luft aus dem Sack 9 entweichen.
  • Der Sack 9 ist mit seinem Ventil über das Rohr 10 geschoben. Das Rohr 10 und der Standboden 11 für den Sack 9 sind in bekannter Weise am Sackstuhl 12 befestigt, der seinerseits auf dem Waagebalken 13 der Balkenwaage 14 ruht. Der Gewichtsarm 15 der Balkenwaage 14 ist durch das vom Füllgewicht des Sackes abhängende Gewicht 16 belastet. Der Nachstrom kann durch das Schiebegewicht 17 ausgeglichen werden. Der Voreiler 18 besteht aus einem im Drehpunkt 19 drehbar gelagerten und einseitig mit einem Gewicht20 belasteten Hebelarm 21, der unter den Waagebalken 15 greift und dadurch dessen Aufwärtsbewegung unterstützt.
  • Beim Aufschieben des leeren Sackes 9 wird das Magnetventil 5 durch Betätigen eines nicht dargestellten Schalters über den Wechselschalter 23 an Spannung gelegt. Das Magnetventil öffnet, und Druckluft strömt in den Raum 4, durchdringt die poröse Platte 3 und verflüssigt das im Fülltrichter 1 befindliche Füllgut. Unter Einwirkung des im Packsilo 2 oberhalb des Füllgutes entstehenden Überdruckes strömt das Füllgut in den Ventilsack 9.
  • Durch die Wirkung des Voreilers 18 kommt der Waagebalken 15 vor Erreichen des Sollgewichtes in Bewegung, und zwar so weit, bis sich der Voreiler 18 an den Anschlag 22 anlegt. Bei dieser Bewegung schaltet der Wechselschalter 23, das Magnetventil 5 wird stromlos und das Magnetventil 7 an Spannung gelegt, so daß dieses öffnet und der Druckluft den Weg zur Düse 6 freigibt. Da jetzt durch die poröse Platte 3 keine Luft eingeblasen wird, verliert sich der Flüssigkeitszustand des Füllgutes sehr schnell, so daß der aus der Düse 6 austretende Druckluftstrahl lediglich das frei nachfallende Füllgut in den Sack 9 bläst. Bei Erreichen des Sollgewichtes kommt der Waagebalken 15 nochmals in Bewegung, jetzt ohne Einwirkung des Voreilers 18, und betätigt dabei den Schalter 24, wodurch das Magnetventil 7 stromlos und die Druckluft gänzlich abgesperrt wird.
  • Die F i g. 2 zeigt den Füllungsablauf im Diagramm. Auf der senkrechten Achse ist die Fördermenge pro Zeiteinheit mit V aufgetragen und auf der waagerechten Achse das Gewicht im Sack mit G.
  • Bei a öffnet das Magnetventil 5, und das Füllgut wird verflüssigt, so daß sich eine große Fördermenge einstellt. Bei b schließt das Magnetventil 5, und das Magnetventil 7 öffnet. Bei c ist die Verflüssigungsluft aus dem Füllgut entwichen, so daß nur von der Düse 6 das frei nachfallende Füllgut gefördert wird.
  • Bei d ist das Sollgewicht erreicht, das Magnetventil 7 schließt.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Ventilsack-Packmaschine mit einer die Füllung selbsttätig steuernden Balkenwaage und mit einem Fülltrichter, welcher innenseitig mindestens im Bereich der unteren Schrägwand mit porösen Platten ausgekleidet und mit Luftzuführungen versehen ist, von denen wenigstens eine zur Erzeugung eines auf das Füllrohr gerichteten Luftstroms in Richtung des letzteren liegt, dadurch gekennzeichnet, daß in den Luftzuführungen, wie an sich bekannt, Steuerventile (5, 7) angeordnet sind, welche durch die Balkenwaage (14) derart steuerbar sind, daß beim Erreichen der Grobgewichtsmenge mittels eines von Waagebalken (15) betätigten Wechselschalters (23) das Ventil (5) in der Luftzuführung zur porösen Wand (3) geschlossen und das Ventil (7) in der mit dem Füllrohr ausgerichteten Luftzuführung (6) zum Nachfördern der Feinfüllmenge geöffnet und beim Erreichen des Endgewichts mittels eines weiteren Schalters (24) wieder geschlossen wird.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 584 676, 596 301; deutsche Auslegeschrift H 10636 XII / 81 a (bekanntgemacht am 28. 6. 1956); schweizerische Patentschrift Nr. 196 850; USA.-Patentschrift Nr. 2 827 256.
DEH43777A 1961-10-04 1961-10-04 Ventilsack-Packmaschine mit Druckluft-zufuehrung Pending DE1181117B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH43777A DE1181117B (de) 1961-10-04 1961-10-04 Ventilsack-Packmaschine mit Druckluft-zufuehrung

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DEH43777A DE1181117B (de) 1961-10-04 1961-10-04 Ventilsack-Packmaschine mit Druckluft-zufuehrung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1181117B true DE1181117B (de) 1964-11-05

Family

ID=7155307

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH43777A Pending DE1181117B (de) 1961-10-04 1961-10-04 Ventilsack-Packmaschine mit Druckluft-zufuehrung

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DE (1) DE1181117B (de)

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE584676C (de) * 1933-09-22 Arno Andreas Verfahren zum selbsttaetigen Einfuellen von pulverfoermigem Gut in selbstschliessende Ventilsaecke
DE596301C (de) * 1931-02-03 1934-04-30 Arno Andreas Vorrichtung zum selbsttaetigen Einfuellen von pulverfoermigem Gut in Ventilsaecke aus einem Vorratsbehaelter
CH196850A (de) * 1935-09-06 1938-03-31 Polysius G Ag Verfahren und Einrichtung zum gleichmässigen Abziehen von mehl- oder griessförmigem Gut aus Vorratsbehältern.
US2827256A (en) * 1957-02-11 1958-03-18 H L Stoker Company Bag packer

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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DE596301C (de) * 1931-02-03 1934-04-30 Arno Andreas Vorrichtung zum selbsttaetigen Einfuellen von pulverfoermigem Gut in Ventilsaecke aus einem Vorratsbehaelter
CH196850A (de) * 1935-09-06 1938-03-31 Polysius G Ag Verfahren und Einrichtung zum gleichmässigen Abziehen von mehl- oder griessförmigem Gut aus Vorratsbehältern.
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