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DE1180571B - Einrichtung zum kontinuierlichen Einspritzen von Kraftstoff in die Ansaugleitung einer Brennkraftmaschine - Google Patents

Einrichtung zum kontinuierlichen Einspritzen von Kraftstoff in die Ansaugleitung einer Brennkraftmaschine

Info

Publication number
DE1180571B
DE1180571B DES72155A DES0072155A DE1180571B DE 1180571 B DE1180571 B DE 1180571B DE S72155 A DES72155 A DE S72155A DE S0072155 A DES0072155 A DE S0072155A DE 1180571 B DE1180571 B DE 1180571B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
venturi tube
negative pressure
fuel
channel
throttle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES72155A
Other languages
English (en)
Inventor
Andre Louis Mennesson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Societe Industrielle de Brevets et dEtudes SIBE
Original Assignee
Societe Industrielle de Brevets et dEtudes SIBE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Societe Industrielle de Brevets et dEtudes SIBE filed Critical Societe Industrielle de Brevets et dEtudes SIBE
Publication of DE1180571B publication Critical patent/DE1180571B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M69/00Low-pressure fuel-injection apparatus ; Apparatus with both continuous and intermittent injection; Apparatus injecting different types of fuel
    • F02M69/16Low-pressure fuel-injection apparatus ; Apparatus with both continuous and intermittent injection; Apparatus injecting different types of fuel characterised by means for metering continuous fuel flow to injectors or means for varying fuel pressure upstream of continuously or intermittently operated injectors
    • F02M69/18Low-pressure fuel-injection apparatus ; Apparatus with both continuous and intermittent injection; Apparatus injecting different types of fuel characterised by means for metering continuous fuel flow to injectors or means for varying fuel pressure upstream of continuously or intermittently operated injectors the means being metering valves throttling fuel passages to injectors or by-pass valves throttling overflow passages, the metering valves being actuated by a device responsive to the engine working parameters, e.g. engine load, speed, temperature or quantity of air
    • F02M69/20Low-pressure fuel-injection apparatus ; Apparatus with both continuous and intermittent injection; Apparatus injecting different types of fuel characterised by means for metering continuous fuel flow to injectors or means for varying fuel pressure upstream of continuously or intermittently operated injectors the means being metering valves throttling fuel passages to injectors or by-pass valves throttling overflow passages, the metering valves being actuated by a device responsive to the engine working parameters, e.g. engine load, speed, temperature or quantity of air the device being a servo-motor, e.g. using engine intake air pressure or vacuum

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of The Air-Fuel Ratio Of Carburetors (AREA)

Description

  • Einrichtung zum kontinuierlichen Einspritzen von Kraftstoff in die Ansaugleitung einer Brennkraftmaschine Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum kontinuierlichen Einspritzen von Kraftstoff in die Ansaugleitung einer Brennkraftmaschine, bei welcher der vor der Einspritzöffnung des Kraftstoffs liegende Teil der Ansaugleitung einen von einem Hauptkanal abzweigenden und in diesen wieder einmündenden Hilfskanal aufweist, sowohl im Hauptkanal als auch im Hilfskanal hinter einem Venturirohr ein Drosselorgan angeordnet ist und beide Drosselorgane von einer gemeinsamen Betätigungseinrichtung so beeinflußt werden, daß die Stellung des einen Drosselorgans eine bestimmte Stellung des anderen bedingt, wobei ein Druckregler den Kraftstoffdruck vor der Einspritzöffnung in Abhängigkeit von der durch die Ansaugleitung strömenden Luftmenge regelt derart, daß die Strömungsabhängigkeit des membranbetätigten Kraftstoff-Druckreglers über eine Leitung vom Unterdruck im Venturirohr des Hauptkanals und über eine Leitung vom Unterdruck im Venturirohr des Hilfskanals abgeleitet und eine Überlagerung der beiden Unterdruckeinflüsse vorgenommen wird.
  • Bekanntlich ist es schwer, mit einem derartigen Druckregler genau den Einspritzdruck und somit die einzuspritzende Brennstoffmenge in Abhängigkeit von der Verbrennungsluftmenge zu bestimmen, wenn diese letztere sehr klein ist. Bei Fehlen des Hilfsdurchlasses und seines Venturirohres wäre dann nämlich der in dem alleinigen Hauptventurirohr herrschende und in dem Regler wirksame Unterdruck äußerst klein gegenüber den Reibungen, welche beim Arbeiten unvermeidlich auftreten.
  • Der vor den Einspritzöffnungen liegende Teil der Ansaugleitung wird deshalb in zwei Durchlässe unterteilt, welche je mit einem Drosselorgan und einem Venturirohr versehen sind, und diese beiden Drosselorgane werden so gesteuert, daß nur ein einziger der beiden Durchlässe bei kleinen Luftmengen und beide Durchlässe gleichzeitig für große Luftmengen geöffnet werden, wobei die in den beiden Venturirohren herrschenden Unterdrücke benutzt werden. Bisher wurde der in einem der Venturirohre herrschende Unterdruck auf ein erstes mit einer Membran versehenes Steuersystem zur Einwirkung gebracht, während der in dem anderen Venturirohr herrschende Unterdruck auf ein zweites mit einer Membran versehenes Steuersystem wirkte, wobei die beiden Systeme den Regler getrennt betätigen. Diese Anordnung ergibt jedoch nicht die erhofften Ergebnisse, da die Kombination der beiden Steuersysteme dazu führt, zwischen ihnen und dem Regler Gelenke und mechanische Verbindungen anzubringen, in welchen Reibungen auftreten, welche die durch diese Anordnung erzielte Genauigkeit des Reglers wieder zerstören.
  • Es ist auch bereits bekannt, den in einem Venturirohr herrschenden Unterdruck auf ein erstes und den im anderen Venturirohr herrschenden Unterdruck auf ein zweites, jeweils mit einer Membran ausgestattetes Steuersystem wirken zu lassen, wobei die beiden Systeme einen Regler jeweils unabhängig betätigen. Diese Anordnung ergibt jedoch ebenfalls nicht die erhofften Ergebnisse, weil die Kombination der beiden Steuersysteme eine mechanische übertragungseinrichtung erforderlich macht, in der die Wirkung des Reglers nachteilig beeinflussende Reibungen und Ungenauigkeiten zwangläufig auftreten.
  • Die Erfindung vermeidet die angegebenen Nachteile dadurch, daß die beiden Unterdruckeinflüsse getrennt und abhängig von der Stellung der Drosselorgane gesteuert einer Mischkammer zugeführt werden und daß in an sich bekannter Weise mit dem resultierenden Druck eine einzige mit dem Druckregler zusammenwirkende Membran beaufschlagt wird.
  • Die Erfindung ist nachstehend unter Bezugnahme auf die Zeichnung an Hand eines Ausführungsbeispiels erläutert.
  • F i g. 1 zeigt in Seitenansicht, zum Teil axial geschnitten, einen gemäß einer Ausführungsform der Erfindung ausgebildeten Vergaser in der dem Langsamlauf des Motors entsprechenden Stellung; F i g. 2 zeigt in gleicher Darstellung wie F i g. 1 einen Teil des gleichen Vergasers in der der Vollast des Motors entsprechenden Stellung.
  • Der Vergaser ist im ganzen in der in F i g. 1 dargestellten Weise ausgebildet. Er enthält einen Ansaugstutzen 1, in welchen eine Einspritzöffnung 2 mündet, welche mit Brennstoff unter Druck über einen Kanal 3 durch eine nicht dargestellte Pumpe mit Überschußförderung gespeist wird, deren Förderdruck durch den Druckregler 4 gesenkt wird, welcher mit der Öffnung 2 durch einen Kanal 5 verbunden ist.
  • Der Druckregler weist einen Hohlkörper 6 auf, dessen mit den Kanälen 3 und 5 in Verbindung stehender innerer Hohlraum 7 oben durch ein scheibenförmiges bewegliches Ventil 8 abgedeckt ist, welches einen in einer Führung 10 gleitenden Ansatz 9 trägt. Auf das Ventil 8 wirken in entgegengesetztem Sinn der Druck des einzuspritzenden Brennstoffs (in der Figur nach oben) und die Kraft, welche durch ein mit einer Membran 11 versehenes Steuersystem erzeugt wird, welches auf die durch den Stutzen 1 strömende Luftmenge anspricht, wobei diese Kraft durch eine Stange 12 übertragen wird. Bei dieser Ausbildung ist der Querschnitt des Lecks zwischen der Oberkante des Körpers 6 und dem Ventil 8 um so kleiner, so daß der Einspritzdruck um so größer ist, je größer die Luftmenge ist, wobei der überschüssige durch dieses Leck abgeführte Brennstoff durch einen Kanal 13 zu dem Vorratsbehälter des Vergasers oder in einen beliebigen anderen geeigneten Raum abgeführt wird. Die Membran 11 kann entweder einfach oder differential ausgebildet sein, d. h., sie kann mit einer zweiten Membran kleineren Querschnitts verbunden sein, welche z. B. verhindern soll, daß der auf die Membran 11 wirkende Unterdruck in dem Hohlraum 7 wirksam wird. Die Einspritzöffnung 2 mündet in eine Kammer 14 gegenüber einer Öffnung 15, welche ihrerseits unmittelbar in den Stutzen 1 mündet. In der Kammer 14 herrscht im allgemeinen ein Druck, welcher gleich dem Atmosphärendruck ist oder in der Nähe desselben liegt, um die Einspritzöffnung gegen den Einfluß des an ihrer Stelle in dem Stutzen 1 herrschenden Unterdrucks zu schützen. Ein Kanal 16 gestattet die Einstellung des Belüftungsquerschnitts der Kammer 14.
  • Der in der Strömungsrichtung vor der Öffnung 2 liegende Abschnitt des Stutzens 1 ist nun in zwei Durchlässe 17 und 18 unterteilt, von denen jeder mit einem Drosselorgan 19 (welches auf einer Achse 67 sitzt) bzw. 20 und einem Venturirohr 21 bzw. 22 versehen ist, wobei die beiden Drosselorgane 19 und 20 so gesteuert werden, daß im wesentlichen nur der Durchlaß 18 für kleine Luftmengen und gleichzeitig die beiden Durchlässe 17 und 18 für große Luftmengen geöffnet werden, wobei auf die alleinige Membran 11, welche eine einfache Membran oder eine Differentialmembran ist, die in den Venturirohren 21 und 22 herrschenden Unterdrücke zur Einwirkung gebracht werden.
  • Der Durchlaß 17 liegt zweckmäßig in einer Flucht mit dem Stutzen 1 und hat praktisch den gleichen Querschnitt wie dieser, während der Durchlaß 18 neben dem Durchlaß 17 liegt und einen erheblich kleineren Querschnitt als dieser hat. Das Venturirohr 22 erhält dann einen Durchmesser, welcher höchstens halb so groß wie der Durchmesser des Venturirohrs 21 ist, in welchem gegebenenfalls ein kleines gleichachsiges Venturirohr 23 angeordnet werden kann, um den Wert des in diesem durch die Luftströmung entwickelten Unterdrucks zu vergrößern. Bei der Ausführungsform der F i g. 1 und 2 gehen die beiden Durchlässe 17 und 18 von dem gleichen mit einem nicht dargestellten Luftfilter versehenen Lufteinlaß 24 aus.
  • Damit die in dem Venturirohr 21 (oder 23) und in dem Venturirohr 22 herrschenden Unterdrücke auf die gleiche Membran 11 zur Einwirkung gebracht werden können, sind die beiden Venturirohre über zwei gegebenenfalls mit kalibrierten Öffnungen 27 und 28 versehene Leitungen 25 und 26 mit einer Kammer 29 verbunden, wobei der in dieser erzeugte resultierende Unterdruck durch eine Leitung 30 auf eine Kammer 48 übertragen wird, welche durch eine Seite der Membran 11 begrenzt wird, während die andere durch die Membran begrenzte Kammer 63 durch eine Öffnung 64 mit dem Außenraum verbunden ist. Gegebenenfalls kann dieser resultierende Unterdruck dadurch herabgesetzt werden, daß die Kammer 29 mit einem Luftloch 31 versehen wird.
  • Die Drosselorgane 19 und 20 werden z. B. durch einen Nocken 32 betätigt, welcher auf der gleichen Drehachse 33 wie ein Hebel 34 befestigt ist, an dessen Ende 34 a die dem Fahrer zur Verfügung stehende übliche Einrichtung zum Gasgeben angreift, wobei dieser Nocken zwei Kurvenbahnen 32 a und 32 b aufweist, gegen welche sich mit den Drosselorganen 19 bzw. 20 fest verbundene Hebel 35 bzw.36 legen, und zwar vorzugsweise über Rollen 37. Zur Vermeidung von Spiel hält eine die Achsen der Rollen 37 verbindende Feder 38 diese beständig an den Kurvenbahnen 32 a und 32 b. Diese sind so ausgebildet, daß, wenn der Nocken von der Langsamlaufstellung (F i g. 1) ausgeht, er zunächst mit seiner Kurvenbahn 32 b den Hebel 36 und somit das Drosselorgan 20 und hierauf mit seiner Kurvenbahn 32 a den Hebel 35 und somit das Drosselorgan 19 verdreht, bis die Vollaststellung (F i g. 2) erreicht ist.
  • Die Betätigungseinrichtung der Drosselorgane 19 und 20 wird zweckmäßig so ausgebildet, daß sie gleichzeitig mit der Öffnung derselben auch den verhältnismäßigen Einfluß der in dem Venturirohr 21 (oder 23) und in dem Venturirohr 22 herrschenden Unterdrücke auf die Membran 11 verändert. Hierfür kann ein Verteilersystem benutzt werden, welches das Venturirohr 22 von der Membran 11 abtrennt, wenn sich das Drosselorgan 19 zu öffnen beginnt oder wenigstens einen bestimmten Öffnungswinkel erreicht.
  • Wie in F i g. 1 und 2 dargestellt, kann ein derartiges Verteilersystem durch einen Schieber 39 gebildet werden, welcher in einer zylindrischen Bohrung 40 gleitet und in dieser durch zwei getrennte Abschnitte die Kammer 29 abgrenzt. Dieser Schieber ist mit einer Stange 41 verbunden, deren Ende mit einem an dem Nocken 32 befestigten Hebel 42 zusammenwirkt. Eine Feder 43 sucht den Schieber 39 in die in F i g. 1 dargestellte Stellung zu bringen, in welcher die drei Leitungen 25, 26 und 30 und das Luftloch 31 frei mit der Kammer 29 in Verbindung stehen. Die Öffnungen, durch welche die Leitung 26 und das Luftloch 31 in diese Kammer münden, liegen an einer solchen Stelle, daß sie von einem Abschnitt des Schiebers 39 verschlossen werden, wenn dieser durch Berührung der Stange 41 mit dem Hebel 42 entgegen der Wirkung der Feder 43 verstellt wird.
  • Die Vorrichtung wird durch einen Kanal 44 vervollständigt, welcher. die vor bzw. hinter dem Drosselorgan 20 liegenden Abschnitte des Durchlasses 18 miteinander in Verbindung setzen kann, um die Verbrennungsluft beim Langsamlauf des Motors durchzulassen, wobei eine Schraube 45 die Einstellung dieser Luftmenge ohne Veränderung der Stellung des Drosselorgans 20 gestattet. Der Gehalt des Langsamlaufgemischs kann mittels einer Körnerschraube 46 bestimmt werden, welche den freien Querschnitt einer Öffnung 47 zur Belüftung der Kammer 14 verändert.
  • Der beschriebene Vergaser arbeitet folgendermaßen: In der Nähe des Langsamlaufes (F i g. 1) bestimmt der Nocken 32 die allmähliche Öffnung des Drosselorgans 20 allein, wobei die Verbrennungsluft nur durch den Durchlaß 18 strömt, sobald sich das Organ 20 zu öffnen beginnt. Da diese ganze Luft durch das Venturirohr 22 kleinen Querschnitts strömt, ändert sich der in diesem herrschende Unterdruck, welcher durch den Kanal 26, die Kammer 29 und den Kanal 30 auf die Kammer 48 der Membran 11 übertragen wird, genau entsprechend dieser Luftmenge, wodurch der Einspritzdruck ebenfalls genau bestimmt wird.
  • Hierauf bewirkt der Nocken 32 die allmähliche Öffnung des Drosselörgans 19, wodurch außerdem in der Kammer 29 und somit auf die Membran 11 der in dem Venturirohr 21 (oder 23) herrschende Unterdruck zur Einwirkung gebracht wird. Wenn schließlich in der Nähe der Vollaststellung (F i g. 2) die Drosselorgane 19 und 20 voll offen sind, verstellt der Hebel 42 den Schieber 39 entgegen der Wirkung der Feder 43, wodurch die Mündungen des Kanals 26 und des Luftlochs 31 verschlossen werden, so daß die Membran 11 nur noch dem in dem Venturirohr 21 (oder 23) herrschenden Unterdruck ausgesetzt ist, was sich in der Praxis als vorteilhaft erwiesen hat.
  • Anstatt gleichzeitig die Mündungen des Kanals 26 und des Luftlochs 31 zu verschließen, könnte der Schieber 39 auch wenigstens teilweise in einer anderen Reihenfolge die in die Kammer 29 mündenden Leitungen verschließen. Ferner kann an Stelle eines schieberförmigen Verteilers 39, welcher durch einen an der Achse 33 des Nockens sitzenden Hebel 42 betätigt wird, ein drehbarer Verteiler vorgesehen werden, welcher entweder in der gleichen Weise wie der Schieber 39 betätigt wird, oder durch Teile, welche entweder an der Achse 67 des Drosselorgans 19 oder an der Achse des Drosselorgans 20 befestigt sind. Schließlich ist es noch möglich, anstatt die Drosselorgane durch einen Nocken 32 zu betätigen, dessen Achse 33 von den Achsen der Drosselorgane 19 und 20 verschieden ist, unmittelbar eine dieser letzteren Achsen durch den Hebel 34 betätigen zu lassen und zwischen den beiden Drosselorganen 19 und 20 eine mechanische Verbindung mit einem Nocken od. dgl. vorzusehen.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Einrichtung zum kontinuierlichen Einspritzen von Kraftstoff in die Ansaugleitung einer Brennkraftmaschine, bei welcher der vor der Einspritzöffnung des Kraftstoffs liegende Teil der Ansaugleitung einen von einem Hauptkanal abzweigenden und in diesen wieder einmündenden Hilfskanal aufweist, sowohl im Hauptkanal als auch im Hilfskanal hinter einem Venturirohr ein Drosselorgan angeordnet ist und beide Drosselorgane von einer gemeinsamen Betätigungseinrichtung so beeinflußt werden, daß die Stellung des einen Drosselorgans eine bestimmte Stellung des anderen bedingt, wobei ein Druckregler den Kraftstoffdruck vor der Einspritzöffnung in Abhängigkeit von der durch die Ansaugleitung strömenden Luftmenge regelt, derart, daß die Strömungsabhängigkeit des membranbetätigten Kraftstoff-Druckreglers über eine Leitung vom Unterdruck im Venturirohr des Hilfskanals abgeleitet und eine Überlagerung der beiden Unterdruckeinflüsse vorgenommen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Unterdruckeinflüsse getrennt und abhängig von der Stellung der Drosselorgane (19 und 20) gesteuert einer Mischkammer (29) zugeführt werden und daß in an sich bekannter Weise mit dem resultierenden Druck eine einzige mit dem Druckregler (4) zusammenwirkende Membran (11) beaufschlagt wird.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hauptkanal (17) in der Verlängerung der Ansaugleitung (1) liegt und praktisch den gleichen Querschnitt wie diese hat, während der Hilfskanal (18) neben dem Hauptkanal liegt und einen erheblich kleineren Querschnitt als dieser hat.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser des Hilfsventurirohrs (22) höchstens halb so groß wie der Durchmesser des Hauptventurirohrs (21) ist.
  4. 4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammer (29) mit einem den resultierenden Unterdruck schwächenden Luftloch (31) versehen ist.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Mechanismus, welcher gleichzeitig mit der Öffnung der Drosselorgane (19, 20) den entsprechenden anteilmäßigen Einfluß der in dem Hauptventurirohr (21) und in dem Hilfsventurirohr (22) herrschenden Unterdrücke auf die einzige Membran (11) verändert.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtungen zur Steuerung der Drosselorgane (19, 20) ein Verteilersystem (39) betätigen, welches das Venturirohr (22) des Hilfskanales (18) abschaltet, wenn sich das Hauptdrosselorgan (19) zu öffnen beginnt oder wenigstens einen bestimmten öffnungswinkel erreicht hat.
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Verteilersystem durch einen Schieber (39) gebildet wird, welcher in einer zylindrischen Bohrung (40) gleitet und in dieser durch zwei getrennte Abschnitte die Kammer (29) abgrenzt, in welcher sich der resultierende Unterdruck ausbildet. In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschriften Nr. 816 430, 825 322; USA: Patentschriften Nr. 2 847 983, 2 874 944, 2882883.
DES72155A 1960-01-29 1961-01-20 Einrichtung zum kontinuierlichen Einspritzen von Kraftstoff in die Ansaugleitung einer Brennkraftmaschine Pending DE1180571B (de)

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Citations (5)

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