DE187053C - - Google Patents
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- DE187053C DE187053C DENDAT187053D DE187053DA DE187053C DE 187053 C DE187053 C DE 187053C DE NDAT187053 D DENDAT187053 D DE NDAT187053D DE 187053D A DE187053D A DE 187053DA DE 187053 C DE187053 C DE 187053C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02D—CONTROLLING COMBUSTION ENGINES
- F02D9/00—Controlling engines by throttling air or fuel-and-air induction conduits or exhaust conduits
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02D—CONTROLLING COMBUSTION ENGINES
- F02D2700/00—Mechanical control of speed or power of a single cylinder piston engine
- F02D2700/02—Controlling by changing the air or fuel supply
- F02D2700/0217—Controlling by changing the air or fuel supply for mixture compressing engines using liquid fuel
- F02D2700/0225—Control of air or mixture supply
- F02D2700/0228—Engines without compressor
- F02D2700/023—Engines without compressor by means of one throttle device
- F02D2700/0235—Engines without compressor by means of one throttle device depending on the pressure of a gaseous or liquid medium
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Control Of Fluid Pressure (AREA)
Description
bets
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GVuitupe
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Λ* 187053-KLASSE 46 h. GRUPPE
Vorrichtung zum Regeln von Explosionskraftmaschinen.
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom
20. März 1883
14. Dezember 1900 auf Grund der Anmeldung in Frankreich vom 4. Mai 1904 anerkannt.
— die Priorität
Bekanntlich wird bei mit Benzin oder ähnlichen:
Kohlenwasserstoffen gespeisten, zum Betriebe von Kraftfahrzeugen dienenden Explosiönskraftmaschinendie
Geschwindigkeit meistens. dadurch geregelt, daß der Querschnitt des Zuleitungsrohres für die nach
dem Arbeitszylinder oder -zylindern überzuleitende karburierte Luft mehr oder weniger
gedrosselt wird. Dieses Drosseln erfolgt durch eine Stellklappe oder einen Rohrschieber,
auf welche mittels geeigneter Übertragungsvorrichtungen ein. Fliehkraftregler einwirkt.
Man hat auch vorgeschlagen, in eine Zweigleitung des Zuleitungsrohres für den
flüssigen Brennstoff eine Membran oder einen Kolben einzuschalten, welcher, durch die
Saugwirkung der Maschine beeinflußt, die Brennstoffzufuhr vermindert oder abstellt.
Dabei wirkt die verstellbare Membran oder der Kolben auf ein durch entsprechende Verminderung
der Durchflußöffnung den Durchgang oder die Verteilung- des Brennstoffs regelndes Ventil ein. Diese bekannte Regelungsvorrichtung
hat man dadurch vervollkommnet, daß in eine das Membrangehäuse mit der Außenluft verbindende Leitung ein
. Organ eingeschaltet ist, bei dessen Umstellung der zur Membran führende Luftkanal
zeitweise abgesperrt oder geöffnet wird, wodurch der Gang der Maschine plötzlich verlangsamt
oder beschleunigt werden kann.
Diesen bekannten Vorrichtungen gegenüber kommt nach vorliegender Erfindung eine Vorrichtung
zur Verwendung, bei welcher die Zufuhr des Brennstoffluftgemisches zwar auch durch einen Rohrschieber gedrosselt wird,
wobei aber eine mit diesem Rohrschieber verbundene Membran, welche durch eine Feder
und eine Nachstellvorrichtung mehr oder weniger von Atmosphärendruck entlastet werden kann, die Wand einer geschlossenen
Kammer bildet, die durch zwei Kanäle von ungleichem, aber im Verhältnis zum Querschnitt
des Zuleitungsrohres kleinem Gesamtdurchgangsquerschnitt einerseits mit dem Teil
des Zuleitungsrohres, der zwischen Karburiervorrichtung und Rohrschieber und andererseits
mit dem Teil des Zuleitungsrohres, der zwischen Rohrschieber und Maschine liegt,
in Verbindung steht.
Durch diese zweifache Verbindung der abgeschlossenen Kammer mit dem Zuleitungsrohr werden einerseits die zu großen Bewegungen
des Schiebers verringert, die auftreten würden, wenn die abgeschlossene Kammer nur mit dem zwischen dem Rohrschieber
und der Maschine liegenden, einen höheren Unterdruck aufweisenden Teil des Zuleitungsrohres verbunden ist, andererseits wird ver- 6ö
mieden, daß, wenn diese Kammer nur mit dem zwischen dem Rohrschieber und der Karburiervorrichtung liegenden, einen niedrigen
Unterdruck aufweisenden Teil in Ver-
bindung steht, der Schieber zu geringe oder gar keine Bewegungen macht.
Durch geeignete Wahl der Durchmesser der beiden Verbindungskanäle · kann der
Empfindlichkeitsgrad der Bewegung der Membran in gewünschtem Maße verändert werden.
Bei dem aus Fig. ι im Längsschnitt ersichtlichen
Ausführungsbeispiel der Vorrichtung sitzen ein Rohrschieber D und eine
Membran H auf einer gemeinsamen Spindel d. Die mit diesem Rohrschieber * verbundene
Membran H, welche die eine Wand einer geschlossenen Kammer K bildet, kann durch
eine Feder J und eine durch eine Schraube j bewegte Nachstellvorrichtung . mehr oder
weniger vom Atmosphärendruck entlastet werden. Die Bewegungen der Membran H
in der geschlossenen Kammer E werden durch Anschläge e begrenzt. Da sie infolge der
schnellen Veränderungen der Unterdrucke oft sehr heftig sind, werden sie außerdem noch
durch die Anordnung der mit der Außenluft durch eine kleine Öffnung k in Verbindung
stehenden Kammer K abgeschwächt.
Ein die Spindel d ringförmig umgebender Kanal S verbindet mittels der Durchbrechungen
im Rohrschieber D die Kammer E mit dem Rohrteil C1 der zwischen Rohrschieber
und Karburiervorrichtung liegt, während ein Kanal s von kleinerem Querschnitt die Kammer
E mit dem Rohrteil C1, der zwischen Rohrschieber und Maschine Hegt, in Verbindung"
setzt. Die zum Regeln dienende geschlossene Kammer E muß immer mit den
Teilen C C1 des Zuleitungsrohres in Verbindung stehen, weil gerade durch die Ausnutzung
des Unterschiedes in den · Unterdrucken beider Rohrteile der- durch die vorliegende
Regelungsvorrichtung angestrebte Zweck erreicht wird.
Fig. 2 zeigt in Ansicht und teilweisem Schnitt eine Abänderung der Vorrichtung
nach Fig. 1, um die Membran H und die Feder J zugänglich zu machen. Die Nachstellschraube j ist hier in einem Bügel j1 gehalten
und die Kammer E durch eine Scheidewand e2 in zwei Hälften geteilt; diese Scheidewand
ist in der Mitte mittels einer kleinen ringförmigen öffnung durchbrochen. Durch
diese Anordnung soll ebenfalls eine Dämpfung der Membranbewegungen erreicht werden.
Bei dem heutigen Stande des Baues von Kraftfahrzeugen genügen Maschinen mit
gleichbleibender Umlaufsgeschwindigkeit nicht mehr. Man sucht vielmehr mit ein und derselben
Maschine möglichst große Änderungen der Geschwindigkeit zu erreichen.
Zu diesem Zweck wird bei der vorliegenden Vorrichtung auf einen an die Durchbrechung e1
in der Wandung der Kammer E (Fig. 1) sich
anschließenden Stutzen ein Schlauch L aufgesetzt, dessen anderes Ende unter dem dem
Kraftfahrzeugführer leicht zugänglichen Ventil m mündet. Wenn bei geeigneter Regelung
der Spannung der Feder J die Geschwindigkeit der Maschine beispielsweise bei etwa
200 Umdrehungen als unterste Grenze erreicht ist, so wird beim Aufwärtsdrehen der Ventilspindel
m im Gehäuse M und Eintreten von Außenluft der Unterdruck in der Kammer E
verringert, so daß die Feder J den Rohrschieber D nach rechts verschiebt. Durch
den vergrößerten Leitungsquerschnitt wird dann mehr Gemisch angesaugt, so daß die
Geschwindigkeit so lange gesteigert wird, bis infolge dieser Steigerung der herrschende
Unterdruck auf seine ursprüngliche Größe zurückgeführt ist. Es wird hierdurch eine
schnellere Gangart des Fahrzeuges erzielt. Durch allmählich stärkeres Öffnen des Ventils
kann, der Führer des Kraftfahrzeuges immer größer werdende Fahrgeschwindigkeiten erreichen.
Zu beiden Seiten des Ventilgehäuses M sind zwei Klappenventile JV und iV1
angeordnet, von denen JV für gewöhnlich offen, JV1 für gewöhnlich geschlossen ist und
mittels deren man durch Schließen des ersteren oder öffnen des zweiten Ventils sehr
rasch die kleinste oder größte Fahrgeschwindigkeit der Maschine erzielen kann.
Claims (1)
- Pa tent-Anspruch:Vorrichtung zum Regeln von Explosionskraftmaschinen, bei welchen die Zufuhr des Brennstoffluftgemisches durch einen Rohrschieber gedrosselt wird, dadurch gekennzeichnet, daß eine mit dem Rohrschieber (D) verbundene Membran (H), welche durch eine Feder (J) und eine Nachstellvorrichtung Q) mehr oder weniger ' vom Atmosphärendruck entlastet werden kann, die Wand einer geschlossenen Kammer (E) bildet, welche durch zwei Kanäle (S, s) von ungleichem, aber im Verhältnis zum Querschnitt des Zuleitungsrohres kleinem Gesamtdurchgangsquerschnitt mit dem Zuleitungsrohr vor (C) und hinter (C) dem Rohrschieber in Verbindung steht.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE187053C true DE187053C (de) |
Family
ID=450776
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT187053D Active DE187053C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE187053C (de) |
-
0
- DE DENDAT187053D patent/DE187053C/de active Active
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