DE1180499B - Geradlaufeinrichtung fuer Verladebruecken - Google Patents
Geradlaufeinrichtung fuer VerladebrueckenInfo
- Publication number
- DE1180499B DE1180499B DEM51352A DEM0051352A DE1180499B DE 1180499 B DE1180499 B DE 1180499B DE M51352 A DEM51352 A DE M51352A DE M0051352 A DEM0051352 A DE M0051352A DE 1180499 B DE1180499 B DE 1180499B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- chassis
- wheel
- friction wheels
- friction
- rail
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
- B66C9/00—Travelling gear incorporated in or fitted to trolleys or cranes
- B66C9/16—Travelling gear incorporated in or fitted to trolleys or cranes with means for maintaining alignment between wheels and track
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Carriers, Traveling Bodies, And Overhead Traveling Cranes (AREA)
Description
- Geradlaufeinrichtung für Verladebrücken Die Erfindung bezieht sich auf eine Geradlaufeinrichtung für Verladebrücken, Laufkranträger, Laufkatzen und ähnliche auf zwei Schienen laufende Hebezeugteile, bei der sich mindestens an einer Ecke des Fahrgestelles zwei Reibräder mit lotrecht in dem Fahrgestell gelagerten Wellen befinden, die an beiden Seiten der Schiene mit geringem Abstand von derselben so angeordnet sind, daß bei einer Schiefstellung des Fahrgestelles eines er beiden Reibräder an die Schiene angepreßt und durch die Reibung zwischen Schiene und Reibrad gedreht wird.
- Es ist bei Kurvenfahrwerken für gleisgebundene Arbeitsmaschinen, insbesondere bei Baukranen und Laufkranen bekannt, mindestens an einer Ecke des Fahrgestelles zwei Reibräder mit lotrecht in dem Fahrgestell gelagerten Wellen anzuordnen, _ wobei diese Reibräder an beiden Seiten der Schiene mit geringem Abstand von derselben angeordnet sind, so daß bei einer Schiefstellung eines der beiden Räder an .die Schiene angepreßt wird.
- Ferner ist es bei Geradiaufeinrichtungen für Verladebrücken bekannt, die Drehung von ebenfalls mit lotrechter Welle gelagerten und an den Schienen abrollenden Rädern dazu zu benutzen, um den Fahr-.antrieb im Sinne der Geradestellung des Fahrgestelles zu beeinflussen. In verschiedenen Fällen ist zur Steuerung auf Schienen laufender Laufkrane bei Verwendung eines Fahrmotors ein zusätzlicher Korrekturmotor erforderlich. Dieser Nachteil wird durch die Erfindung vermieden.
- Die bekannten Geradlaufeinrichtungen bestehen im Prinzip aus einer Einrichtung zum Messen der Schiefstellung und einer von dieser Einrichtung gesteuerten Einrichtung zum Geradstellen. Letztere arbeitet in der Weise, daß von mindestens zwei antreibenden Motoren einer in seiner Drehzahl beeinflußt wird. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine besonders einfache Einrichtung sowohl zum Messen der Schiefstellung als auch zum Geradstellen zu schaffen.
- Erfindungsgemäß geschieht dies dadurch, daß die Reibräder durch einseitig wirkende Freiläufe mit ihren Wellen verbunden sind und daß bei Drehung eines Reibrades in entsprechender Richtung über seine Welle durch an sich bekannte mechanische Mittel der Antrieb des eigenen Fahrgestelles im Sinne der Geradstellung des Fahrgestelles beeinflußt wird. Durch diese Maßnahme wird erreicht, daß die Einrichtung zum Messen der Schiefstellung gleichzeitig das Geradstellen besorgt, so daß kein besonderer Regelmotor für das Geradstellen erforderlich ist. Bei nur einem Reibradpaar erfolgt die Geradstellung eines schiefstehenden Fahrgestelles nur bei der Fahrt in einer ganz bestimmten Richtung. Um eine Geradstellung bei der Falzet in einer beliebigen Achtung zu erhalten, können erfindungsgemäß an zwei Ecken des Fahrgestelles Reibradpaare angeordnet sein, wobei die Freue ;so ausgebildet sind, daß bei Schiefstellung des Fahrgestelles eines der beiden dabei an die Schiene bzw. Schienen gedrückten Reibräder bei Bewegung .des Fahrgestelles in der einen Laufrichtung und das andere bei Bewegung des Fahrgestelles in der anderen Laufrichtung antreibend mit seiner Welle verbunden ist.
- Die Mittel zum Beeinflussen des Fahrantriebes im Sinne der Geradstellung des Fahrgestelles können nach Einer Weiterbildung der Erfindung darin bestehen, daß auf die beiden Wellen der Reibräder je ein Ritzel aufgekeilt ist, die durch ein Zwischenrad miteinander verbunden sind, und daß auf einer der Wellen der Reibräder eine Schnecke aufgekeilt ist, die mit einem auf der Antriebswelle des zugehörigen Treibrades drehbaren Schneckenrad im Eingriff steht, wobei das Schneckenrad die Stegwelle eines zwischen dem Treibrad und seinem Antrieb geschalteten Umlaufgetriebes trägt.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Geradlaufeinrichtung nach der Erfindung schematisch dargestellt; sie zeigt den Antrieb eines Treibrades.
- Ein in einem Fahrgestell angeordnetes, auf einer Schiene 1 laufendes Treibrad 2 wird von einem Fahrmotor 3 über ein Getriebe 4, eine Antriebswelle 5 und 5a sowie ein Zahnräderpaar 6, 7 angetrieben. In dem Fahrgestell sind außerdem zwei lotrechte Wellen 9 und 10 gelagert, die über Freiläufe 11 und 12 mit Reibrädern 13 und 14 verbunden sind. Diese Reibräder haben bei geradstehendem Fahrgestell einen geringen Abstand von dem Steg der Schiene 1. Oben sind auf den Wellen 9 und 10 zwei Ritzel 15 und 16 befestigt, die über ein Zwischenrad 17 miteinander verbunden sind. Die Welle 10 ist mit einer Schnecke 18 fest verbunden, die in ein Schnekkenrad 19 eingreift, das drehbar auf der Welle 5 a sitzt. Auf dem Schneckenrad 19 befinden sich zwei Stege 20, die je ein Kegelrad 21 tragen, die mit Kegelrädern 22 und 22a auf den Wellen 5 und 5 a im Eingriff stehen.
- Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende. Bei geradstehendem Fahrgestell erfolgt der Antrieb des Treibrades 2 durch den Fahrmotor 3 über das Getriebe 4, die Antriebswelle 5, die Kegelräder 22, 21 und 22a, die Antriebswelle 5 a sowie die Zahnräder 6 und 7. Da keines der Reibräder 13 und 14 an dem Steg der Schiene 1 anliegt, bleiben die Stege 20 in diesem Falle stehen. Wenn sich das Fahrgestell schief stellt, kommt eines der beiden Reibräder 13 bzw. 14 zum Anliegen an dem Steg der Schiene 1. Wenn z. B. das Reibrad 13 zum Anliegen kommt, wird bei einer bestimmten Fahrtrichtung über die Welle 9 und die Zahnräder 15, 17, 16 die Welle 10 gedreht, deren Schnecke 18 das Schneckenrad 19 mit den Stegen 20 dreht. Dadurch erhält die Antriebswelle 5 a eine zusätzliche Drehung, die der durch die Antriebswelle 5 bewirkten Drehung überlagert wird. Da das nicht dargestellte Treibrad auf der anderen Schiene nur mit der Drehzahl der Antriebswelle 5 angetrieben wird, erfolgt durch die überlagerungsbewegung ein Geradstellen des Fahrgestelles. Der Freilauf 11 verhindert dabei ein etwaig mögliches Rückgängigmachen der Geradstellung bei umgekehrter Fahrtrichtung. Das Reibrad 14 wirkt in entsprechender Weise, wenn sich das Fahrgestell in der entgegengesetzten Richtung schief stellt.
Claims (3)
- Patentansprüche: 1. Geradlaufeinrichtung für Verladebrücken, Laufkranträger, Laufkatzen und ähnliche auf zwei Schienen laufende Hebezeugteile, bei der sich mindestens an einer Ecke des Fahrgestelles zwei Reibräder mit lotrecht in dem Fahrgestell gelagerten Wellen befinden, die an beiden Seiten der Schiene mit geringem Abstand von derselben so angeordnet sind, daß.bei einer Schiefstellung des Fahrgestelles eines der beiden Reibräder an die Schiene angepreßt und durch die Reibung zwischen Schiene und Reibrad gedreht wird,, dadurch gekennzeichnet, daß die Reibräder (13, 14) durch einseitig wirkende Freiläufe (11, 12) mit ihren Wellen (9, 10) verbunden sind und daß bei Drehung eines Reibrades (13 bzw. 14) in entsprechender Richtung über seine Welle (9 bzw. 10) durch an sich bekannte mechanische Mittel der Antrieb des eigenen Fahrgestelles im Sinne der Geradstellung des Fahrgestelles beeinflußt wird.
- 2. Geradlaufeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an zwei Ecken des Fahrgestelles Reibradpaare (13, 14) angeordnet sind, wobei die Freiläufe (11, 12) so ausgebildet sind, daß bei Schiefstellung des Fahrgestelles eines der beiden dabei an die Schiene (1) bzw. Schienen gedrückten Reibräder (13 bzw. 14) bei Bewegung des Fahrgestelles in der einen Laufrichtung und das andere bei Bewegung des Fahrgestelles in der anderen Laufrichtung antreibend mit seiner Welle (9 bzw. 10) verbunden ist.
- 3. Geradlaufeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf die beiden Wellen (9, 10) der Reibräder (13, 14) je ein Ritzel (15, 16) aufgekeilt ist, die durch ein Zwischenrad (17) miteinander verbunden sind, und daß auf einer (10) der Wellen der Reibräder eine Schnecke (18) aufgekeilt ist, die mit einem auf der Antriebswelle (5 a) des zugehörigen Treibrades (2) drehbaren Schneckenrad (19) im Eingriff steht, wobei das Schneckenrad (19) die Stegwelle eines zwischen dem Treibrad (2) und seinem Antrieb (3) geschalteten Umlaufgetriebes trägt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 1028 760, 1055 205, 1073 708; deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1744144.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM51352A DE1180499B (de) | 1962-01-03 | 1962-01-03 | Geradlaufeinrichtung fuer Verladebruecken |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM51352A DE1180499B (de) | 1962-01-03 | 1962-01-03 | Geradlaufeinrichtung fuer Verladebruecken |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1180499B true DE1180499B (de) | 1964-10-29 |
Family
ID=7307101
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM51352A Pending DE1180499B (de) | 1962-01-03 | 1962-01-03 | Geradlaufeinrichtung fuer Verladebruecken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1180499B (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1744144U (de) * | 1954-09-08 | 1957-05-02 | Dortmunder Union Brueckenbau | Geradlaufvorrichtung fuer verladebruecken. |
| DE1028760B (de) | 1956-11-02 | 1958-04-24 | Maschf Augsburg Nuernberg Ag | Kurvenfahrwerk fuer gleisgebundene Arbeitsmaschinen, insbesondere Baukrane |
| DE1055205B (de) | 1954-10-16 | 1959-04-16 | Friedrich Darmstaedter Dipl In | Laufkran |
| DE1073708B (de) | 1960-01-21 |
-
1962
- 1962-01-03 DE DEM51352A patent/DE1180499B/de active Pending
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1073708B (de) | 1960-01-21 | |||
| DE1744144U (de) * | 1954-09-08 | 1957-05-02 | Dortmunder Union Brueckenbau | Geradlaufvorrichtung fuer verladebruecken. |
| DE1055205B (de) | 1954-10-16 | 1959-04-16 | Friedrich Darmstaedter Dipl In | Laufkran |
| DE1028760B (de) | 1956-11-02 | 1958-04-24 | Maschf Augsburg Nuernberg Ag | Kurvenfahrwerk fuer gleisgebundene Arbeitsmaschinen, insbesondere Baukrane |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69526086T2 (de) | Kran der sich auf gummibereiften rädern od. dgl. dreht und bewegt | |
| DE2558876C3 (de) | Einschienenzahnradbahn | |
| DE2545907B2 (de) | Förderbahn mit an einer Schiene geführten Katze | |
| EP0151965B1 (de) | Elektrohängebahn | |
| DE2301581A1 (de) | Foerderer mit schraubspindelantrieb | |
| DE9304210U1 (de) | Regalbediengerät | |
| DE1180499B (de) | Geradlaufeinrichtung fuer Verladebruecken | |
| DE1630760B2 (de) | Lenkeinrichtung für Flurförderoder Hubfahrzeuge | |
| DE644547C (de) | Antriebs- und Lenkvorrichtung fuer Fahrzeuge, insbesondere fuer Gleiskettenfahrzeuge | |
| DE2451688C2 (de) | Antrieb fuer Drehgestelle | |
| DE1074835B (de) | Fahr bares Untergestell fur Turmdrehkrane | |
| CH672667A5 (de) | ||
| DE2658155B2 (de) | Gewinnungsmaschine für den Untertagebergbau, insbesondere Walzenschrämmm aschine | |
| DE1965312A1 (de) | Foerderer | |
| DE2554962C3 (de) | Rangieranlage | |
| DE9309338U1 (de) | Vorrichtung zum Verschieben einer Wand, insbesondere einer Seitenwand eines Squash-Courts | |
| DE758398C (de) | Lenkvorrichtung fuer Gleiskettenfahrzeuge | |
| AT21045B (de) | Einrichtung an Hebeböcken zum Hervorbringen von Seitenbewegungen der auf Walzen oder Rollen der Hebeplattform aufruhenden Last. | |
| DE594791C (de) | Gleisrueckmaschine | |
| DE807047C (de) | Wendevorrichtung fuer Schmiedekrane | |
| AT284394B (de) | Antriebsmechanismus, insbesondere für Kranfahr- und Kranhubwerke | |
| DE1630760C3 (de) | Lenkeinrichtung für Flurförderoder Hubfahrzeuge | |
| DE1530947C (de) | Vorrichtung zur Höhenverstellung einer horizontal angeordneten Waschbürste in Fahrzeugwaschanlagen | |
| DE654627C (de) | Schneidbrennerwagen mit motorisch angetriebener, von Hand gelenkter Laufrolle | |
| DE1605345A1 (de) | Vorrichtung zum Verschieben von Eisenbahnzuegen bzw. Eisenbahnwagen in Rangieranlagen u. dgl. |