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DE1178851B - Verfahren zur Herstellung asymmetrischer Borazole - Google Patents

Verfahren zur Herstellung asymmetrischer Borazole

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Publication number
DE1178851B
DE1178851B DEU8938A DEU0008938A DE1178851B DE 1178851 B DE1178851 B DE 1178851B DE U8938 A DEU8938 A DE U8938A DE U0008938 A DEU0008938 A DE U0008938A DE 1178851 B DE1178851 B DE 1178851B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
borazoles
asymmetric
reaction
borazole
trimethylborazole
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEU8938A
Other languages
English (en)
Inventor
Herbert Charles Newsom
William George Woods
Allen Lyle Mccloskey
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
US Borax Inc
Original Assignee
United States Borax and Chemical Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by United States Borax and Chemical Corp filed Critical United States Borax and Chemical Corp
Publication of DE1178851B publication Critical patent/DE1178851B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07FACYCLIC, CARBOCYCLIC OR HETEROCYCLIC COMPOUNDS CONTAINING ELEMENTS OTHER THAN CARBON, HYDROGEN, HALOGEN, OXYGEN, NITROGEN, SULFUR, SELENIUM OR TELLURIUM
    • C07F5/00Compounds containing elements of Groups 3 or 13 of the Periodic Table
    • C07F5/02Boron compounds

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung asymmetrischer Borazole Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung asymmetrischer Borazole durch Reaktion eines B-Trihalogen-N-trialkylborazols mit einem Hexaalkylborazol, Reduktion des Reaktionsproduktes mit Alkaliborhydrid und Gewinnung der asymmetrischen Borazole in bekannter Weise.
  • Die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten asymmetrischen Borazole sind heterocyclische Verbindungen mit einem Sechsring, in denen 1 oder 2 Boratome des Borazolrings an Wasserstoff gebunden sind, während die restlichen Ringatome die nachfolgend näher bezeichneten Substituenten tragen. Solche asymmetrischen Borazole mit zwei wasserstoffsubstituierten Boratomen sind sogenannte bifunktionelle Borazole bzw. Verbindungen, mit nur einem wasserstoffsubstituierten Boratom sogenannte monofunktionelle Borazole.
  • Die wasserstoffsubstituierten Atome der asymmetrischen Borazole sind reaktionsfähiger als die anderen. Die bifunktionellen Borazole eignen sich als Ausgangssubstanzen für die Herstellung hochmolekularer Borazol-Kettenpolymeren und die monofunktionellen Borazole zur Herstellung von Borazoldimeren.
  • Die bekannten Verfahren zur Herstellung asymmetrischer Borazole sind langwierig und kostspielig und sind nur anwendbar in kleinem Maßstab zur Herstellung nicht reiner Produkte, die außerordentlich schwer zu reinigen sind. Untersuchungen über die Polymerisation und andere chemische Reaktionen der asymmetrischen Borazole wurden bisher durch die Unzugänglichkeit von im wesentlichen reinen Produktel .tark eingeschränkt.
  • Bei den bekannten Verfahren wird ein N-trisubstituiertes Borazol mit einem Grignard-Reagenz umgesetzt und aus dem Reaktionsgemisch das gebildete Magnesiumsalz sowie nicht umgesetztes Reaktionsmittel mit Ammoniumchloridlösung abgeschieden und die organische Phase auf das angestrebte Borazol aufgearbeitet.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren gestattet in wirksamer und wirtschaftlicher Weise die Herstellung von im wesentlichen reinen asymmetrischen Borazolen.
  • Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren werden asymmetrische Borazole der allgemeinen Formeln hergestellt, indem ein B-Trihalogen-N-trialkylborawl der allgemeinen Formel (XBNR)3 mit einem Hexaalkylborazol der allgemeinen Formel (RBNR)3, in denen die Reste Jeweils gleiche Alkylgruppen mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen bedeuten und X ein Chlor-oder Bromatom ist, in einem geschlossenen System bei einer Temperatur von etwa 170 bis 400°C C zur Reaktion umgesetzt wird, woraufhin das Reaktionsgemisch in an sich bekannter Weise mit einem Alkalimetallborhydrid reduziert und die asymmetrischen Borazole nach bekannten Verfahren gewonnen werden.
  • Die Reaktion kann durch folgende Gleichungen dargestellt werden: worin R und X obige Bedeutung haben und M ein Alkalimetallatom ist.
  • Die erste Stufe der Reaktion ist eineGleichgewichtsreaktion, und die Reaktionsmasse enthält eine Mischung von B-halogen-asymmetrischen Borazolprodukten und Reaktionspartnern, die nicht getrennt werden kann. Die Behandlung der Reaktionsmischung aus der ersten Stufe mit einem Alkalimetallborhydrid ergibt B-hydrido-asymmetrische Borazole, die man durch Destillation leicht trennen kann, und zwar untereinander und von der restlichen Reaktionsmasse.
  • In der Praxis läßt man die Mischung der Reaktionsprodukte aus der ersten Reaktionsstufe vorzugsweise erstarren und mischt die erstarrte Masse dann mit dem Borhydrid. Dann wird ein inertes Lösungsmittel zugegeben und nach der Reaktion die einzelnen asymmetrischen Borazole aus der Reaktionsmasse gewonnen.
  • Es ist jedes Alkalimetallborhydrid als Reduktionsmittel geeignet, jedoch wird Natriumborhydrid vorgezogen.
  • Die für die zweite Reaktionsstufe erforderlichen Lösungsmittel müssen für die Reaktionskomponenten inert sein und sich leicht von den gewünschten Produkten abtrennen lassen. Geeignete Lösungsmittel sind Dimethyläther von Athylenglykol.
  • Die Reaktionstemperatur bestimmt die für die erste Reaktionsstufe erforderliche Zeit zur Erreichung des Gleichgewichts, und im gewissen Ausmaß regelt sie die Ausbeute. Die Reaktionsgeschwindigkeit ist für irgendeine praktische Anwendung bei Temperaturen unter etwa 170°C zu gering, und über etwa 400°C neigen die Reaktionspartner zur Zersetzung, wodurch die Ausbeute verringert wird. In einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens werden die Reaktionen bei etwa 250 bis 350°C durchgeführt.
  • Nach dem erfindungsgemãßen Verfahren kann man asymmetrische Borazole ohne Rücksicht auf das Molverhältnis der Reaktionspartner (XBNR)5 und (RBNR)3 herstellen. Es werden jedoch optimale Konzentrationen von B-halogen-asymmetrischen Borazolen in dem Gleichgewicht erhalten, wenn das Verhältnis (XBNR : (RBNR)3 entweder etwa 2:1 oder etwa 0,5 :1 beträgt. Anderungen des Molverhältnisses der Reaktionspartner bestimmen auch, welches asymmetrische Borazol, und zwar monofunktionelles oder bifunktionelles, in der Reaktionsmasse als Hauptprodukt entsteht. Liegt das Molverhältnis der Reaktionspartner (XBNR: : (RBNRh bei etwa 2 :1, so enthält die Reaktionsmasse im Gleichgewicht etwa 54 bis 60010 bifunktionelles Borazol, 20 bis 250/0 monofunktionelles Borazol und 15 bis 240/0 der Ausgangsstoffe. Liegt das Molverhältnis bei etwa 0,5 1, so enthält die Reaktionsmasse im Gleichgewicht etwa 54 bis 600/0 monofunktionelles Borazol, 20 bis 250/0 bifunktionelles Borazol und 15 bis 240/0 Ausgangsstoffe.
  • Als Beispiele für die Reaktionspartner für das erfindungsgemäße Verfahren sind unter anderem als B-Trihalogen-N-trialkylborazole B-Trichlor-N-trimethylborazol, B-Trichlor-N-triisopropylborazol, B-Trichlor-N-tri-t-butylborazol, B-Tribrom-N-triäthylborazol und B-Tribrom-N-tri-n-propylborazol und als Hexaalkylborazole Hexamethylborazol, Hexaäthylborazol, Hexa-n-propylborazol, Hexaisopropylborazol und Hexa-n-amylborazol anwendbar.
  • Die folgenden Beispiele erläutern die Erfindung.
  • Beispiel 1 Eine Mischung aus 11,3 g (0,05 Mol) B-Trichlor-N-trimethylborazol und 4,12 g (0,025 Mol) Hexamethylborazol wurde in eine evakuierte Ampulle eingeschlossen und 72 Stunden auf 250°C erhitzt.
  • Die Mischung konnte dann abkühlen und erstarrte.
  • Die feste Reaktionsmasse wurde mit 7 g.Natriumborhydrid gemischt und in einen 200-ccm-Dreihalskolben gegeben. 50 ccm trockener Triäthylenglykoldimethyläther wurden langsam unter einem Stick- -stoffatom eingebracht und das entweichende Gas in einer Vorlage gesammelt. Die Reaktionsmasse wurde destilliert und 9,73 g der Hydrido-Borazol-Mischung ( = 95010 Ausbeute, berechnet auf eingesetzte Borazole) gewonnen. Die Hydrido-Borazol-Mischung wurde destilliert und ergab 5,64 g (58°lo) B-Methyl-N-trimethylborazol und 1,96 g (21,20/0) B-Dimethyl-N-trimethylborazol.
  • Chemische Analyse:
    Berechnet auf H2\
    cH3/
    CH3/
    B = 23,81°/o B = 23,75°/o C = 35,16°/o = 35,250/0 H lO,260/o H = 10,310/0 N = 3o,77G/0 N= 30,69°/o
    Bewohner auf
    Geftinden
    B = 21,59% B = 2l,630/o C = 39,87°/o = 39,82% H = 10,63% H = lO,6l0/o N= 27,91% N= 27,95°/o Die Gaschromatographie ergab, daß die Substanzen eine Reinheit von etwa 98 bzw. 98,3% hatten.
  • Beispiel 2 Eine Mischung aus 11,3 g (0,05 Mol) B-Trichlor-N-trimethylborazol und 4,12 g (0,025 Mol) Hexamethylborazol wurden in eine evakuierte Ampulle eingeschlossen und 6 Stunden auf 350°C erhitzt. Die Mischung konnte abkühlen und erstarrte. Die feste Reaktionsmasse wurde mit 5 g Natriumborhydrid gemischt und das ganze in einen 200-ccm-Dreihalskolben gefüllt. Nun wurden 40 ccm trockener Triäthylenglykol-dimethyläther langsam unter einem Stickstoffstrom in den Kolben gegeben und das entweichende Gas in einer Vorlage gesammelt. Die Reaktionsmasse wurde destilliert, und man erhielt 9,43 g der Hydrido-Borazol-Mischung, das sind 920/0 Ausbeute, berechnet auf eingesetztes Borazol.
  • Die Hydrido-Borazol-Mischung wurde destilliert, und man erhielt 5,1 g (54,10/0) B-Methyl-N-trimethylborazol und 2,1 g (22,30/0) B-Dimethyl-N-trimethylborazol.
  • Chemische Analyse:
    H2\
    Berechnet auf \ (BNCEiX Gefunden
    CH3/
    B = 23,81% B = 23,7l0/o C = 35,16% C = 35,360/0 H 10,260% H = 10,340/0 N= 30,77% N= 30,590/0
    H auf Gefunden
    Berechnet auf /(BNCH3)3 Gefunden
    (Cr13
    B = 21,590/0 13 = 21,670/0 C = 39,87°/o C = 39,770/o H = 10,63% H = 10,56% N= 27,910/0 N= 28,00% Die Gaschromatographie zeigte, daß die Produkte eine Reinheit von etwa 97,6 bzw. 98,10/0 besaßen.
  • Beispiel 3 Eine Mischung aus 5,65 g (0,025 Mol) B-Trichlol N-trimethylborazol und 8,24 g (0,05 Mol) Hexamethylborazol wurden in einer evakuierten Ampulle eingeschlossen und 72 Stunden bei 250°C erhitzt.
  • Die Mischung konnte abkühlen und erstarrte. Die feste Reaktionsmasse wurde mit 3,5 g Natriumborhydrid gemischt und in einen 200-ccm-Dreihalskolben gefüllt. Dann wurden langsam 50 ccm trockener Triäthylenglykol-dimethyläther unter einem Stickstoffstrom in den Kolben gegeben und das entweichende Gas in einer Vorlage gesammelt. Die Reaktionsmasse wurde destilliert, und man erhielt 10,69 g, das sind 94,60/0, berechnet auf eingesetzte Borazole, an Hydrido-Borazol-Mischung. Diese wurde destilliert, und man erhielt 2,3 g (2l,60/o) B-Methyl-N-trimethylborazol und 6,13 g (57,3%) B-Dimethyl-N-trimethylborazol.
  • Chemische Analyse:
    Berechnet auf (BNCHg)s Gefunden
    B = 23,810/o B = 23,740/0 C = 35,160/0 C = 35,270/o H = 10,26% H = 10,32% N = 30,770/o N= 30,670/o
    Berechnet auf \(BNCEa)s Gefunden
    B = 2l,S90/o B = 2l,670/o C = 39,87°/o C = 39,800/o H = 10,63% H = 10,55% N= 27,910/o N= 27,980/0 Die Gaschromatographie ergab, daß die Substanzen eine Reinheit von etwa 97,80/0 bzw. 98,1% hatten.
  • Beispiel 4 Eine Mischung aus 22,16 g (0,05 Mol) B-Tribrom-N-tripropylborazol und 8,31 g (0,025 Mol) Hexapropylborazol wurde in eine evakuierte Ampulle eingeschlossen und 64 Stunden auf 250°C erhitzt.
  • Die Mischung konnte abkühlen und erstarrte. Die feste Reaktionsmasse wurde mit 5 g Natriumborhydrid gemischt und in einen 200-ccm-Dreihalskolben gefüllt. Dann wurden langsam 70 ccm trockener Tetraäthylenglykol-dimethyläther unter einem Stickstoffstrom in den Kolben gefüllt und das entweichende Gas in einer Vorlage gesammelt. Die Reaktionsmasse wurde destilliert, und man erhielt 16,9 g (90,70/0, berechnet auf eingesetzte Borazole) der Hydrido-Borazol-Mischung. Diese wurde destilliert, und man erhielt 9,58 g (56,7°/o) B-Propyl-N-tripropylborazol und 3,62 g (21,40/0) B-Dipropyl-N-tripropylborazol.
  • Chemische Analyse:
    Berechnet auf ;(BNC9H7 Gewunden
    C3H7/
    B = 13,08% B = 12,900/0 C = 57,950/0 C = 58,130/0 H = l2,070/o H = 12,21% N = 16,90% N = 16,76%
    Berechnet auf /(BNC8H7)8 Gefunden
    (c8H7)2
    B = 11,190/0 B = 11,280/0 C = 61,960/0 C = 61,79°/o H = 12,39% H = 12,31% N = 14,46% N = 14,620/0 Die Gaschromatographie ergab, daß die Substanzen eine Reinheit von etwa 97,4 bzw. 97,80/o besaßen.
  • Beispiel 5 Eine Mischung aus 22,16 g (0,05 Mol) B-Tribrom-N-tripropylborazol und 8,31 g (0,025 Mol) Hexapropylborazol wurde in eine evakuierte Ampulle eingeschlossen und 4 Stunden auf 350°C erhitzt. Die Mischung konnte abkühlen und erstarrte. Die feste Reaktionsmasse wurde mit 7 g Natriumborhydrid gemischt und m einen 200-ccm-Dreihalskolben gefüllt. Dann wurden langsam 70 ccm trockener Tetraäthylenglykol-dimethyläther unter einem Stickstoffstrom in den Kolben gegeben und das entwickelte Gas in einer Vorlage gesammelt. Die Reaktionsmasse wurde destilliert, und man erhielt 17,01 g (91,3°lo, berechnet auf eingesetzte Borazole) der Hydrido-Borazol-Mischung. Diese wurde destilliert und ergab 9,44 g (55,50/0) B-Propyl-N-tripropylborazol und 3,71 g (21,80/0) B-Dipropyl-N-tripropylborazol.
  • Chemische Analyse:
    Berechnet auf ;(BNCsH7)3 112\
    C3H7/
    B = 13,08% B = 12,88% C = 57,950/0 C = 58,16% H 12,070/0 H 12,230/0 N 16,9O0/o N 16,730/0
    Hu
    Berechnet auf (BNC3H7)3 Gefunden
    (CaH7)z/
    B = 11,19°/o B = 11,30% C = 61,96% C = 61,76% H l2,390/o H 12,290/0 N l4,460/o N 14,650/0 Die Gaschromatographie ergab, daß die Substanzen eine Reinheit von etwa 98,0 bzw. 97,3% hatten.
  • Beispiel 6 Eine Mischung aus 11,8 g (0,025 Mol) B-Tribrom-N-tripropylborazol und 16,62 g (0,05 Mol) Hexapropylborazol wurde in einer evakuierten Ampulle eingeschlossen und 4 Stunden auf 350°C erhitzt. Die Mischung konnte abkühlen und erstarrte. Die feste Reaktionsmasse wurde mit 3,5 g Natriumborhydrid gemischt und in einen 200-ccm-Dreihalskolben gefüllt. Dann wurde langsam 70 ccm trockener Tetraäthylenglykol-dimethyläther unter einem Stickstoffstrom in den Kolben gegeben und das entweichende Gas in einer Vorlage gesammelt. Die Reaktionsmasse wurde destilliert, und man erhielt 20,04 g (920/0 berechnet auf eingesetzte Borazole) der Hydrido-Borazol-Mischung. Diese wurde destilliert und ergab 11,18g (55,8°lo) B-Dipropyl-N-tripropylborazol und 4,45 g (22,2°/o) B-Propyl-N-tripropylborazol.
  • Chemische Analyse:
    H2\
    Berechnet auf .(BNCsH7)3 Gefunden
    C3H7/
    B = 13,08% B = 12,96% C = 57,950/0 C = 58,040/0 H = 12,070/0 H= 12,14°/o N = 16,900/o N = 16,860/0
    Hs
    Berechnet auf (BNC3H7)3 Gefunden
    (sah7)2/
    B = 11,19% B = 1l,270/o C = 61,96°lo C = 61,82°lo H = 12,390/0 H = 12,340/o N = 14,460/0 N = 14,570/o Die Gaschromatographie ergab. daß die Substanzen eine Reinheit von etwa 97,8 bzw. 97,50/0 hatten.

Claims (8)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zur Herstellung asymmetrischer Borazole der allgemeinen Formeln dadurch gekennzeichnet, daß man ein B-Trihalogen-N-trialkylborazol der allgemeinen Formel (XBNR)3 mit einem Hexaalkylborazol der allgemeinen Formel (RBNR)3, in denen die Reste R jeweils gleiche Alkylgruppen mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen bedeuten und X ein Chlor- oder Bromatom ist, in einem geschlossenen System bei einer Temperatur zwischen etwa 170 und 400°C umsetzt, das Reaktionsgemisch in an sich bekannter Weise mit einem Alkalimetallborhydrid reduziert und die asymmetrischen Borazole in bekannter Weise gewinnt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die asymmetrischen Borazole durch Destillation rein gewinnt.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß man die Umsetzung der Borazole bei einer Temperatur zwischen 250 und 350°C durchführt.
  4. A. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß man die Reduktion mit Natriumborhydrid durchführt.
  5. 5. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß man die Reaktion unter Einhaltung eines Molverhältnisses der Reaktionsteilnehmer von etwa 2 : 1 bzw. 1 : 2 durchführt.
  6. 6. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß man das Reaktionsgemisch aus der Borazolumsetzung erstarren läßt, dieses mit dem Alkalimetallborhydrid und dann einem inerten Lösungsmittel, besonders Polyäthylenglykol-dimethyläther, vermischt und nach Beendigung der Reduktion die einzelnen asymmetrischen Borazole aus der Reaktionsmasse gewinnt.
  7. 7. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß man zur Herstellung von B-Methyl-N-trimethylborazol und B-Dimethyl - N - trimethylborazol B - Trichlor - N - trimethylborazol und Hexamethylborazol umsetzt.
  8. 8. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß man zur Herstellung von B-Propyl-N-tripropylborazol und B-Dipropyl-N-tripropylborazol B-Tribrom-N-tripropylborazol und Hexapropylborazol umsetzt.
    In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 954402.
DEU8938A 1961-05-10 1962-05-09 Verfahren zur Herstellung asymmetrischer Borazole Pending DE1178851B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
US1178851XA 1961-05-10 1961-05-10

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2954402A (en) * 1958-04-07 1960-09-27 American Cyanamid Co Method of producing substituted borazoles

Patent Citations (1)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2954402A (en) * 1958-04-07 1960-09-27 American Cyanamid Co Method of producing substituted borazoles

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