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DE1178382B - Verfahren zur elektrostatischen Aufbereitung von Mineralgemischen - Google Patents

Verfahren zur elektrostatischen Aufbereitung von Mineralgemischen

Info

Publication number
DE1178382B
DE1178382B DEK49507A DEK0049507A DE1178382B DE 1178382 B DE1178382 B DE 1178382B DE K49507 A DEK49507 A DE K49507A DE K0049507 A DEK0049507 A DE K0049507A DE 1178382 B DE1178382 B DE 1178382B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
separation
conditioning
air
mineral
electrostatic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK49507A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Gerd Peuschel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kali Chemie AG
Original Assignee
Kali Chemie AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kali Chemie AG filed Critical Kali Chemie AG
Priority to DEK49507A priority Critical patent/DE1178382B/de
Publication of DE1178382B publication Critical patent/DE1178382B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03CMAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03C7/00Separating solids from solids by electrostatic effect
    • B03C7/003Pretreatment of the solids prior to electrostatic separation

Landscapes

  • Fertilizers (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. Kl.: B 03 c
Deutsche Kl.: Ib-6
Nummer: 1178 382
Aktenzeichen: K 49507 VI a /1 b
Anmeldetag: 18. April 1963
Auslegetag: 24. September 1964
Die Trennung von Mineralgemischen in ihre Komponenten im elektrostatischen Feld gelingt im allgemeinen nicht ohne eine Vorbehandlung des Aufbereitungsgutes. Die erforderlichen unterschiedlichen Eigenschaften der Einzelbestandteile eines Mineralgemenges können auf verschiedene Art erzeugt werden. Eine rein thermische Vorbehandlung führt häufig zum Ziel, erfordert aber in der Mehrzahl der Fälle einen Energieaufwand, der die Wirtschaftlichkeit des Verfahrens gefährdet.
Eine wesentliche Erniedrigung der erforderlichen Vorbereitungs- und Trenntemperaturen und somit der Energiekosten ist auch durch eine chemische Konditionierung des Aufbereitungsgutes vor der elektrostatischen Scheidung zu erzielen. Voraussetzung für die Aufbereitung mit vorausgehender chemischer Konditionierung ist, daß die Gemengekomponenten keine zur raschen Ladungsaufnahme an Teilen der Trenntemperatur ausreichende Leitfähigkeit besitzen, da sonst die Wirkung der Konditionierungsmittel gestört oder aufgehoben wird. Diese Voraussetzung ist bei hohen Temperaturen meist erfüllt, da Leitfähigkeit erzeugende Wasser- oder Laugenfilme dann nicht existent sind. Trennungen bei Raumtemperatur oder nur leicht erhöhter Temperatur gelingen jedoch sehr viel seltener, da sich — in Abhängigkeit von der Zusammensetzung des Aufbereitungsgutes und den Klimabedingungen — bei Unterschreiten bestimmter Temperaturen Leitfähigkeitseffekte störend bemerkbar machen. Dies ist ganz besonders der Fall in Gebieten mit feuchtem Klima.
Es zeigt sich jetzt, daß diese durch unerwünschte Leitfähigkeiten erzeugten Störungen zu beseitigen sind, wenn man das Mineralgemisch mit Luft geringen Wasserdampfpartialdruckes vorbehandelt und wenn man jegliche Zufuhr von Wasser zum Aufbereitungsgut infolge Konditionierung mit wässerigen oder Wasser enthaltenden Lösungen vermeidet.
Die Vorbehandlung mit Luft ist ein an sich bekanntes Verfahren. Jedoch bezwecken die bisherigen Methoden der Luftkonditionierung die Erhaltung oder Erzeugung einer selektiven Leitfähigkeit eines oder mehrerer Gemengebestandteile, während das erfindungsgemäße Verfahren gerade diese Leitfähigkeit ausschließt bzw. beseitigt.
In den deutschen Patenten 1060331 und 1092401 z. B. wird die Abtrennung des Carnallits von den Begleitsalzen beschrieben. Der Erfolg der Trennung beruht darauf, daß der Carnallit auf Grund seiner hohen Hygroskopizität bei bestimmten Feuchtigkeitsgehalten der Luft, mit der er in Berührung kommt, Verfahren zur elektrostatischen Aufbereitung
von Mineralgemisehen
Anmelder: ' .
Kali-Chemie Aktiengesellschaft,
Hannover, Hans-Böckler-Allee 20
Als Erfinder benannt:
Dr. Gerd Peuschel, Ronnenberg
eine genügend hohe Oberflächenleitfähigkeit erhält, die seine elektrostatische Scheidung von den anderen, nicht leitfähigen Salzen ermöglicht. Die Erzeugung der für die Leitfähigkeitstrennung erforderlichen Differenzen in den Leitfähigkeiten der Komponenten durch Luftkonditionierung ist jedoch auf spezielle Mineralgemische beschränkt, da sich die Gemengebestandteile in den meisten Fällen nicht unterschiedlich genug gegen die Einwirkung von Feuchtigkeit aus der Luft verhalten. So zeigen z. B. bei dem Verfahren zur Abtrennung des Carnallits die Begleitminerale desselben, Kieserit, NaQ und KCl, die die Komponenten eines Hartsalzes bzw. Sylvinits darstellen, ein einheitliches, nur vom Carnallit verschiedenes Verhalten. Es war also nicht zu erwarten, daß sich die bei der Trennung carnallitischer Salze gewonnenen Erkenntnisse auf andere Mineralgemische übertragen ließen.
Um so überraschender war es, daß es nun doch gelang, durch eine Luftkonditionierung die Scheidung carnallitfreier Kalisalze und andere Mineralgemische wesentlich zu verbessern.
Hauptmerkmal des neuen Verfahrens im Gegensatz zu den bisher bekannten ist, daß keinerlei selektive Leitfähigkeiten erzeugt oder erhalten werden sollen, sondern daß im Gegenteil während des Trennvorganges keine der Mineralkomponenten eine Leitfähigkeit, die zur raschen Aufladung an Teilen der Trennapparatur befähigt, besitzt. Dieses wird erreicht durch eine Behandlung mit zum Teil oder vollständig entfeuchteter Luft. Entscheidend ist, daß ein bestimmter Wdsserdampfpartialdruck derselben, der von der Art des Mineralgemisches, der Art der chemischen Konditionierung, soweit diese erforderlich ist, und der Trennapparatur abhängt, unterschritten werden muß, um die Abwesenheit leitfähiger Wasser- bzw. Laugenfilme zu gewährleisten.
409 688/48
die Konditionierungsmittel in Substanz oder aber aus wasserfreien Lösungsmitteln auf das Aufbereitungsgut aufgebracht werden.
Vor oder nach der chemischen Konditionierung 5 wird das Mineralgemisch nach bekannten Verfahren, z. B. in einem Drehrohrofen, in einer Wirbelschicht, während einer pneumatischen Förderung oder bereits während der Aufmahlung des Aufbereitungsgutes auf die zur Trennung benötigte Körnung mit
und die Trennung kann bei relativ niedrigen Temperaturen — von etwa 40° C und erheblich darunter — durchgeführt werden.
Zusätzlich zu der Luftkonditionierung kann eine 15 chemische Konditionierung vorgeschaltet oder angeschlossen werden. Sie ist nicht immer erforderlich, wird aber in den meisten Fällen zweckmäßig sein.
Die Wirkung der Konditionierung mit feuchtig-
Auf jeden Fall muß der Wasserdampfpartialdruck
der zur Konditionierung benutzten Luft unter 60%,
vorzugsweise unter 40%, des Dampfdruckes einer
gesättigten Lösung des zu trennenden Minerals liegen
und bei unlöslichen Mineralien ebenfalls unter 60%,
vorzugsweise unter 40%, relativer Luftfeuchte bei
der Temperatur, bei der die Konditionierung und die
Trennung durchgeführt werden. Die zur Scheidung
erforderliche Aufladung der Mineralkomponenten
erfolgt dann ausschließlich durch Berührung und 10 Luft, deren Wasserdampfpartialdruck den zur ErReibung ohne Mitwirkung von Leitfähigkeitseffekten, möglichung einer guten elektrostatischen Trennung
erforderlichen Maximalwert unterschreiten muß, behandelt. Gleichzeitig kann, soweit notwendig, eine Erwärmung des Gutes vorgenommen werden.
Das so vorbehandelte Mineralgemisch wird in einem elektrostatischen Scheider bekannter Bauart in seine Komponenten aufgespalten.
Die Abhängigkeit der elektrostatischen Scheidung vom Wasserdampfpartialdruck bei verschiedenen
keitsarmer Luft gleicht im allgemeinen derjenigen 20 Trenntemperaturen veranschaulicht die Abbildung einer thermischen Behandlung. In einigen Fällen, vor an den K2O-Gehalten der Rückstände einer Hartallem immer dann, wenn die angewandten chemi- salzscheidung, die als charakteristisch für den Trennschen Konditionierungsmittel bei tiefen Trenntempe- erfolg gelten können. Aus der Abbildung ist zu erraturen eine größere Wirksamkeit entfalten als bei kennen, daß das verwendete Hartsalz bei der angehöheren, ist der Trennerfolg nach der Luftkonditio- 25 gebenen Konditionierung mit Salicylsäure einer Vornierung größer als nach der Erwärmung der Mineral- behandlung mit Luft bedarf, deren Wasserdampfgemische. Der Hauptvorteil des neuen Verfahrens druck weniger als 10 mm Hg beträgt, wenn die der Luftkonditionierung liegt in der teilweisen oder Trenntemperatur 28° C betragen soll. Bei höheren völligen Einsparung der thermischen Energie und in Trenntemperaturen sind entsprechend höhere Feuchder Möglichkeit, auch dort das elektrostatische Trenn- 30 tigkeitsgehalte der Luft, die zur Vorbehandlung dient, verfahren anzuwenden, wo eine Zufuhr von Wärme- zulässig.
energie aus betrieblichen Gründen vermieden werden Qualitativ ähnliche Kurven ergeben sich, wenn
muß. man beliebige andere Konditionierungsmittel an-
Zum Beispiel muß in Aufbereitungsanlagen, die wendet sowie wenn andere Kalisalztypen oder Mineunter Tage betrieben werden, jegliche Zufuhr von 35 ralgemische anderer Art getrennt werden. Die Höhe Wärme vermieden werden, da «ine Kühlung der An- des maximal zulässigen Feuchtigkeitsgehaltes der lagen durch Wetter außerordentliche Schwierigkeiten Konditionierungsluft hängt von der Zusammen- und Kosten verursacht und da außerdem der Versatz Setzung des Mineralgemisches sowie, wenn zusätzwarmer Rückstände wegen der Erwärmung des Hch eine chemische Konditionierung vorgenommen Grubengebäudes untragbar ist. Eine solche Auf- 40 wird, von dem angewandten Konditionierungsmittel bereitung unter Tage kann aber dadurch zu einer ab, auf jeden Fall muß er unter 60%, vorzugsweise erheblichen Einsparung von Kosten führen, daß nur
die wertvollen Mineralien gefördert werden müssen
und daß aus diesem Grunde mit Fördereinrichtungen
gearbeitet werden kann, die eine erheblich geringere 45
Kapazität besitzen als diejenigen, die neben dem zu
gewinnenden Gut den Ballast der Begleitminerale zu
bewältigen haben. Das neue Verfahren gestattet jetzt
den Untertragebetrieb elektrostatischer Anlagen, da
die Trennung bei so niedrigen Temperaturen durch- 50 dampfpartialdruck unterschritten. In der Tabelle 2 geführt werden kann, wie es bisher nicht möglich erfolgt die gleiche Gegenüberstellung für andere war. Mineralgemische, wobei der Versuch 1 ohne che-
Da nur außergewöhnlich geringe, analytisch nicht mische Konditionierung durchgeführt wurde; das erfaßbare Wassermengen während der Luftkonditio- Mineral wurde lediglich, wie beschrieben, mit feuchnierung von den Mineraloberflächen entfernt werden 55 tigkeitsarmer Luft behandelt.
müssen, ist auch der Bedarf an getrockneter Luft Die angeführten Ergebnisse dienen lediglich als
sehr gering, so daß — vor allem bei ständiger Re- Beispiele und beschränken das Verfahren in generierung der verwendeten Luft — mit geringstem keiner Weise. Der Effekt der Vorbehandlung mit Aufwand gearbeitet werden kann. Luft ist eindeutig aus den Werten der Tabelle zu er-
Zur Aufbereitung der Mineralgemische werden 60 sehen.
unter 40%, des Dampfdruckes einer gesättigten Lösung des zu trennenden Minerals bzw. des Sättigungsdruckes über Wasser liegen.
In der Tabelle 1 sind Beispiele für die Trennung einiger Kalisalze einander gegenübergestellt. Bei den Versuchen a) enthielt die Luft einen zu hohen Feuchtigkeitsgehalt: bei den Versuchen b) wurde durch Luftkonditionierung der maximal zulässige Wasser-
diese wie üblich so weit zerkleinert, daß ein weitgehender Aufschluß der Verwachsungen erreicht wird und somit bei der nachfolgenden Scheidung im Hochspannungsfeld mit hohem Ausbringen Konzen-
Es ist selbstverständlich auch möglich, das erfindungsgemäße Verfahren mit anderen bereits bekannten elektrostatischen Methoden zu kombinieren. So kann man z. B. die Vorkonzentrierungsstufe mit
träte der erforderlichen Reinheit gewonnen werden 65 einer Luftkonditionierung durchführen, die Nachkönnen, konzentrierung des Vorkonzentrates aber ohne eine Die chemische Konditionierung erfolgt nach be- solche bei erhöhter Temperatur. Auch kann es evenkannten Methoden. Zu beachten ist lediglich, daß tuell von Vorteil sein, bei niedriger Temperatur mit
Luftkonditionierung gewonnene Vorkonzentrate in einem Flotations-, Löseprozeß, einer Magnetscheidung oder einem anderen Aufbereitungsverfahren weiterzuverarbeiten.
Tabelle Aufbereitungsgut: Kalisalze
o/o K2O
Chemische Konditionierung Substanz ! g/t
pH2O
der
Luft1)
mm Hg
o/o des
Sätti
gungs-
wertes1)2)
Tempe
ratur ')
0C
Aus
beute
%
Vorkon
zentrat
% K2O
Erstes Nachkon zentrat »/ο K2O
Hartsalz
Hartsalz
Hartsalz
Hartsalz
Hartsalz
Hartsalz
Hartsalz
Sylvinit
Sylvinit
Sylvinit
11,9 *11,9
11,9 11,9
11,9 11,9
11,9 11,9
11,9 11,9
11,7 11,7
11,7 11,7
15,6 15,6
15,6 15,6
15,6 15,6
lNa-Laurylsulfat-Jpulver
Na-Caprinatpulver Al-Salicylatpulver
Cd-Caprinatpulver
|Phthalsäure-(anhydridpulver
!Benzoesäure in JMethanollösung
[/i-Naphtholpulver
Salicylsäurepulver
ß-Naphthalin-(sulfosäurepulver
Fettsäuregemisch C6-C12 in Methanol
500
500
11,5
8,5
52,3
39,7
28
28
70,9
92,2
26,0
29,7
500
500
10,6
6,6
48,2
29,8
28
28
81,7
92,3
18,1
27,5
200
200
14,1
5,0
45,5
6,2
35
35
65,8
94,4
16,4
33,0
200
200
14,1
5,0
45,5
6,2
35
35
70,1
95,2
19,2
32,8
500
500
12,8
6,5
41,3
21,0
35
35
75,8
87,7
19,3
26,1
100
100
13,6
8,5
34,0
21,2
40
40
80,1
94,0
25.4
39,6
500
500
11,8
5,6
49,2
23,4
30
30
83,6
97,7
21,8
35,5
200
200
14,0
7,0
58,3
29,2
30
30
80,3
95,8
24,9
40,2
500
500
12,7
6,2
53,0
25,8
30
30
73,4
85,9
22,1
38,8
100
100
14,0
5,5
35,0
13,8
40
40
80,4
95,6
28,9
41,1
35,1 47,4
49,3 58,7
34,5 57,2
40,0 59,7
30,9
55,2
49,2 58,9
*) Die Werte beziehen sich sowohl auf die Luftkonditionierung als auch auf 2) Bezogen auf den Dampfdruck einer gesättigten Mineralsalzlösung bei der
Tabelle
die elektrostatische Trennung,
angegebenen Temperatur.
Nr. Aufbereitungsgut Chemische Konditionierun
Substanz
ι
g/t
PH2O
der
Lufti)
mm Hg
Relative
Luft-
feuchte1)2)
Tempe
ratur !)
0C
Aus
beute
Erstes
Konzentrat
o/o-Gehalt an
nutzbarem
Mineral *)
la
Ib
) Flußspat mit
j 52,2% CaF2
{ 14,3
4,2
45,0
13,2
40
40
82,3
92,7
65,0
82,9
2a
2b
\ Flußspat mit
j 52,2% CaF2
Phthalsäure in Methanol < 100
100
14,4
8,5
45,2
26,6
30
30
83,1
95,6
70,2
90,3
3a
3b
1 Flußspat mit
J 52,2% CaF2
Phthalsäureanhydrid- J
pulver \
200
200
13,6
9,0
42,7
28,4
30
30
82,0
94,7
69,7
85,1
4a
4b
\ Flußspat mit
J 52,2% CaF2
/i-Naphtholpulver j 500
500
13,6
9,0
42,7
28,4
30
30
85,6
98,5
65,8
89,2
5a
5b
\ Schwerspat mit
j 88,4% BaSO4
Na-Laurylsulfatpulver < 500
500
13,7
8,7
45,0
27,4
30
30
80,0
95,9
93,8
97,2
6a
6b
I Schwerspat mit
J 88,4% BaSO4
Fettsäuregemisch C6-C12 J
in Methanol \
100
100
14,2
9,5
44,6
30,0
30
30
84,8
94,5
92,9
97,5
7a
7b
[ Sideritmit
[ 57,2% FeCO3
Fettsäuregemisch C6-C12 j
in Methanol \
100
100
13,9
8,5
43,7
26,6
30
30
86,8
95,1
80,7
88,9
OO 00
er ρ
Sideritmit
J 57,2% FeCO3
Salicylsäurepulver I 500
500
14,9
10,0
46,9
31,4
30
30
81,3
94,6
81,4
87,2
*) Versuche 1 bis 4 = CaF2, Versuche 5 und 6 = BaSO4, Versuche 1J Die Werte beziehen sich sowohl auf die Luftkonditionierung als 2) Bei der angegebenen Temperatur.
und 8 = FeCO3.
auch auf die elektrostatische Trennung.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zur elektrostatischen Aufbereitung von Mineralgemischen, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufbereitungsgut vor der Trennung mit teilweise oder ganz vom Wasserdampf befreiter Luft behandelt wird, und zwar soll der Wasserdampfdruck bei löslichen Mine-
    ralien unter 60%, vorzugsweise unter 40%, des Dampfdruckes einer gesättigten Lösung des zu trennenden Minerals liegen und bei unlöslichen Mineralien ebenfalls unter 60%, vorzugsweise unter 40 %, relativer Luftfeuchte bei der Temperatur, bei der die Konditionierung und die Trennung durchgeführt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    409 688/4S 9.64 © Bundesdruckerei Berlin
DEK49507A 1963-04-18 1963-04-18 Verfahren zur elektrostatischen Aufbereitung von Mineralgemischen Pending DE1178382B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1283772B (de) * 1967-12-13 1968-11-28 Kali Forschungs Anstalt Verfahren zur elektrostatischen Aufbereitung von Kalirohsalzen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1283772B (de) * 1967-12-13 1968-11-28 Kali Forschungs Anstalt Verfahren zur elektrostatischen Aufbereitung von Kalirohsalzen

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