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DE1177981B - Verfahren und Vorrichtung zum Bespritzen der inneren Oberflaechen von Hohlgefaessen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Bespritzen der inneren Oberflaechen von Hohlgefaessen

Info

Publication number
DE1177981B
DE1177981B DEM33454A DEM0033454A DE1177981B DE 1177981 B DE1177981 B DE 1177981B DE M33454 A DEM33454 A DE M33454A DE M0033454 A DEM0033454 A DE M0033454A DE 1177981 B DE1177981 B DE 1177981B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
vessel
rotation
spray nozzle
spray
piston
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM33454A
Other languages
English (en)
Inventor
Edward James Gough
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Minimax Ltd
Original Assignee
Minimax Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Minimax Ltd filed Critical Minimax Ltd
Publication of DE1177981B publication Critical patent/DE1177981B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B13/00Machines or plants for applying liquids or other fluent materials to surfaces of objects or other work by spraying, not covered by groups B05B1/00 - B05B11/00
    • B05B13/06Machines or plants for applying liquids or other fluent materials to surfaces of objects or other work by spraying, not covered by groups B05B1/00 - B05B11/00 specially designed for treating the inside of hollow bodies
    • B05B13/0645Machines or plants for applying liquids or other fluent materials to surfaces of objects or other work by spraying, not covered by groups B05B1/00 - B05B11/00 specially designed for treating the inside of hollow bodies the hollow bodies being rotated during treatment operation
    • B05B13/0654Machines or plants for applying liquids or other fluent materials to surfaces of objects or other work by spraying, not covered by groups B05B1/00 - B05B11/00 specially designed for treating the inside of hollow bodies the hollow bodies being rotated during treatment operation and a treating nozzles being translated through the hollow bodies in a direction essentially parallel to the rotational axis
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B12/00Arrangements for controlling delivery; Arrangements for controlling the spray area
    • B05B12/08Arrangements for controlling delivery; Arrangements for controlling the spray area responsive to condition of liquid or other fluent material to be discharged, of ambient medium or of target ; responsive to condition of spray devices or of supply means, e.g. pipes, pumps or their drive means
    • B05B12/12Arrangements for controlling delivery; Arrangements for controlling the spray area responsive to condition of liquid or other fluent material to be discharged, of ambient medium or of target ; responsive to condition of spray devices or of supply means, e.g. pipes, pumps or their drive means responsive to conditions of ambient medium or target, e.g. humidity, temperature position or movement of the target relative to the spray apparatus
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B13/00Machines or plants for applying liquids or other fluent materials to surfaces of objects or other work by spraying, not covered by groups B05B1/00 - B05B11/00
    • B05B13/02Means for supporting work; Arrangement or mounting of spray heads; Adaptation or arrangement of means for feeding work
    • B05B13/04Means for supporting work; Arrangement or mounting of spray heads; Adaptation or arrangement of means for feeding work the spray heads being moved during spraying operation
    • B05B13/0405Means for supporting work; Arrangement or mounting of spray heads; Adaptation or arrangement of means for feeding work the spray heads being moved during spraying operation with reciprocating or oscillating spray heads
    • B05B13/041Means for supporting work; Arrangement or mounting of spray heads; Adaptation or arrangement of means for feeding work the spray heads being moved during spraying operation with reciprocating or oscillating spray heads with spray heads reciprocating along a straight line

Landscapes

  • Application Of Or Painting With Fluid Materials (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Bespritzen der inneren Oberflächen von Höhlgefäßen Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Aufbringen einer spritzbaren Substanz auf die Innenfläche von Hohlgefäßen mit überlappter Längsnaht, insbesondere von kegeligen Feuerlöschmittelbehältern für eine fließend ablaufende Gefäßherstellung, bei der eine Spritzdüse während der Gefäßrotation in Achsrichtung in das Gefäß hinein- und wieder herausbewegt wird.
  • Es sind bereits Verfahren und Vorrichtungen bekannt, bei denen das auf seiner Innenfläche zu beschichtende Gefäß um eine Düse rotiert. Dennoch war es bisher nicht möglich, eine Korrosion der vorher zum Schutz gegen einen das blanke Gefäßmaterial angreifenden Inhalt auf diese Weise beschichteten Gefäßwand zu verhindern. Dies beruht darauf, daß bei diesem Verfahren Unregelmäßigkeiten auf der sonst glatten Oberfläche des Gefäßinnern, rauhe Stellen, Rillen und Erhebungen, ungleichmäßig überdeckt werden. Regelmäßig aber wird bei der überlappten Längsnaht solcher Gefäße bei Beschichtung nach diesem Verfahren eine Nahtseite nur unvollkommen bedeckt. Dies ist besonders bei mit säurehaltigen Flüssigkeiten gefüllten Behältern, z. B. bei Feuerlöschern, unerwünscht.
  • Diese Schwierigkeit einer vollständigen und gleichmäßigen Beschichtung der Längsnaht hat daher auch schon zur Konstruktion von Spezialgeräten geführt, bei denen z. B. Konservendosenrümpfe, die noch keinen eingesetzten Boden besitzen, entlang ihrer Längsachse an feststehenden Spritzdüsen so vorbeigeführt werden, daß der Bereich entlang der Schweißnaht besonders übersprüht werden kann. Abgesehen von dem Aufwand einer Spezialvorrichtung fürdieBeschichtung lediglich dieser Naht, ist auch bei dieser Maßnahme eine vollständige Bedeckung der Naht an ihren Seitenkanten nicht gewährleistet, da ja die von der über der Nahtmitte befindlichen Düsenöffnung ausgesprühte Substanz als Strahlkegel von dort ausgeht.
  • Unregelmäßigere und komplizierte Oberflächen wurden bisher überhaupt mit von Hand geführten Spritzeinrichtungen beschichtet.
  • Die vorliegende Erfindung hingegen ermöglicht nicht nur eine gleichmäßige und vollständige Beschichtung der Naht, auch an ihren Seitenkanten, sondern sie erreicht dies in einem Arbeitsgang mit der Beschichtung der ganzen Innenfläche des Hohlgefäßes. Das Wesen der Erfindung besteht nämlich darin, daß der Spritzauftrag in zwei Schritte aufgeteilt ist, wobei die Spritzdüse etwa während der halben zur Verfügung stehenden Spritzzeit beim Hineinbewegen zunächst eine erste Schicht erzeugt, dann die Drehrichtung des Hohlgefäßes umgekehrt und schließlich beim Herausbewegen der Spritzdüse die zweite Schicht aufgebracht wird. Durch die zweimalige Besprühung mit jeweils einer anderen Rotationsrichtung wird jeweils je eine Seitenkante der Naht oder der sonstigen Unebenheiten mit Sicherheit überdeckt. Dieses erfindungsgemäße Verfahren bewirkt jedoch nicht nur die gleichmäßige und vollständige Auskleidung der Behälterinnenwand einschließlich der Nähte und sonstigen Unregelmäßigkeiten der Innenfläche, sondern es gestattet auch eine ununterbrochen fortlaufende Gefäßinnenauskleidung bei einer Fließbandproduktion der Behälter.
  • Eine zu seiner Durchführung geeignete Vorrichtung besteht beispielsweise aus einem das auszukleidende Gefäß tragenden Gestell mit einem Antrieb für die Gefäßrotation im Bereich der Spritzstation sowie einer ein und aus beweglichen Düse für die spritzbare Substanz. Das Ziel der Erfindung wird durch die Anwendung eines drehrichtungsumkehrbaren Antriebs, der in Abhängigkeit von der Auf-und Abbewegung der Spritzdüse gesteuert ist, erreicht. Besonders vorteilhaft erweist sich die erfindungsgemäße Vorrichtung durch die Anordnung eines Steuermotors, der in Abhängigkeit von der Gefäßzuführung einschaltbar ist und Steuereinrichtungen antreibt, mit deren Hilfe die Rotation und Drehrichtungsumkehr des Gefäßes sowie die Bewegung eines die Düse tragenden Kolbens und in an sich bekannter Weise die Verzögerungen bzw. Beschleunigung dieses Kolbens in Abhängiigkeit von der Größe der zu beschichtenden Oberfläche einstellbar sind. Beispielsweise können von dem Motor angetriebene Steuerscheiben vorgesehen sein, auf denen die Nocken oder Stifte u. dgl. angeordnet sind, die alle Funktionen der Vorrichtung einschließlich der Dosierung der ausgesprühten Substanz in der richtigen Folge durch Betätigen von Schaltern od. dgl. auslösen und steuern.
  • In den Zeichnungen ist die Erfindung beispielsweise und schematisch dargestellt, und es zeigt F i g. 1 eine Gesamtansicht der Spritzanlage, F i g. 2 eine Vorderansicht des Spritzapparates, F i g. 3 eine Draufsicht gemäß F i g. 2, F i g. 4 eine Seitenansicht der Steuervorrichtung, F i g. 5 eine Vorderansicht gemäß F i g. 4, F i g. 6 eine Schemadarstellung des Preßluftkreislaufes, F i g. 7 eine Seitenansicht der Anordnung der der Steuerung der Ventile dienenden Schalter, F i g. 8 ein elektrisches Schaltbild und F i g. 9 ein Schema des Arbeitsablaufs.
  • Die Zeichnung behandelt den Fall der Aufbringung eines Polyethylenüberzuges auf der Innenwandung eines Feuerlöschers.
  • Gemäß F i g. 1 befindet sich die Spritzanlage 43 in Umfassungswänden 44, die mit Klapp- oder Schwingtüren 45 und 46 versehen sind, durch die die gestrichelt angedeuteten Behälter 41 an die Spritzvorrichtung heran- und weggeführt werden.
  • Der Zubringer 40 für die Behälter 41 bewegt die einzelnen Behälter 41 in vorbestimmten Zeitintervallen in eine über dem Spritzapparat 42 vorgesehene Spritzstellung der Spritzanlage 43.
  • Die Behälter 41 werden mittels Haltegestellen 47, die an dem einen Ende einer Stange 48 befestigt sind, von dem Zubringer 40 geführt. Die Stange 48 ist drehbar in dem Rahmenteil 49 gelagert, das am Zubringer 40 befestigt ist. Eine Rolle 50, deren Aufgabe später beschrieben wird, ist auf der Stange 48 innerhalb des Rahmens 49 befestigt. Weiterhin ist ein glockenförmiges Formteil 51 auf der Stange 48 zum Zwecke des öffnens der Schwingtüren 45 und 46 mittels Rollen 52 und 53 versehen, um ein Ein- und Auslassen der Behälter in die und aus der Spritzanlage 43 sicherzustellen.
  • Der Spritzapparat besteht entsprechend den F i g. 1 und 2 aus einem senkrechten Gestell 1, an dessen unterem Ende ein Zylinder 2 befestigt ist, der mit einem Kolben 3 und einer Kolbenstange 4 vorgesehen ist. Ein Messingspritzrohr 5 ist an dem äußeren (oberen) Ende der Kolbenstange 4 befestigt. Das freie Ende des Rohres 5 liegt weit von der Kolbenstange 4 entfernt und ist mit einem oder mehreren sich nach unten erweiternden Schlitzen versehen, die zu einer Düse geformt sind, durch die das Polyethylen in Puderform sowohl aufwärts und/oder seitlich und abwärts bzw. nach allen Seiten gleichzeitig gespritzt wird. Die Schlitze in der Düse 6 sind so geformt bzw. angeordnet, daß, während der größere Anteil des Puders seitlich gespritzt wird, auch noch eine genügende Menge des Puders aufwärts und/oder abwärts gesprüht wird, um sicherzustellen, daß die obersten und untersten Teile des Behälters mit Puder bedeckt sind, wenn die Düse zurückgezogen wird. Das Spritzrohr 5 bewegt sich im Gestell 1 senkrecht auf- und abwärts, und zwar mittels eines Teiles 7, das an dem Spritzrohr 5 befestigt ist. Das Teil 7 bewegt sich zwischen zwei Führungsteilen 7 b, die an dem Gestell l befestigt sind. Ein flexibles Rohr 7a verbindet die Düse 6 mit dem Behälter 18, der den Puder oder eine sonstige Spritzflüssigkeit enthält. Am oberen Ende des Gestelles 1 sind ein Paar Klammern oder sonstige Befestigungsmittel 54 vorgesehen, um das untere Ende des Behälters 41 in der Spritzposition sicher festzuhalten. Die Klammern 54 sind durch Preßluftschläuche 55 preßluftgesteuert und öffnen sich gleichzeitig, um den zu bearbeitenden Behälter aufzunehmen, und schließen sich dann durch die Steuerventile 56, 57 und 58, die auf dem Zubringer 40 angeordnet sind. Diese Ventile treten durch die Bewegung der Behälter längs des Zubringers in Tätigkeit.
  • An dem Zubringer 40 ist oberhalb des Spritzapparates ein umsteuerbarer Elektromotor 59 befestigt, der durch Schalter, wie später beschrieben, wirksam wird, um den Behälter 41 während des Spritzvorganges zuerst in die eine Richtung und dann in die andere Richtung zu drehen. Der Motor 59 treibt über ein Getriebe 60 ein übertragungsmittel, z. B. einen Treibriemen 61 und damit die Walze 50 an: An einer geeigneten Stelle bzw. in der Nähe des Spritzapparates ist ein Elektromotor 8 angeordnet. Die Welle 9 dieses Motors ist an beiden Enden als Triebwelle wirksam. Das eine Ende der Welle 9 trägt die Steuerelemente für die Preßluftsteuerung nach F i g. 6, und das andere Wellenende trägt die Steuerelemente für die elektrische Steuerung nach F i g, 7.
  • Wie in F i g. 6 dargestellt, tritt die Preßluft durch eine Leitung 10 in ein umsteuerbares Ventil 11 und dann durch eine der zwei Leitungen 12 und 13 entweder in den oberen oder unteren Bereich des Zylinders 2. Das umsteuerbare Ventil 11 wird durch Ventile 21 und 22 gesteuert, um den Kolben 3 entweder auf- oder abwärts zu bewegen.
  • Die Luft des Zylinders 2, die durch die Leitungen 12 oder 13 strömt, und zwar abhängig von der Bewegungsrichtung des Kolbens 3, strömt durch eine gemeinsame Entleerungsleitung 16 zu einem federbelasteten Auslaßventil 17.
  • Der den zu spritzenden Puder enthaltende Behälter 18 ist in der Nähe des Spritzapparates gelagert, wobei der Behälter 18 durch eine flexible Leitung 7a mit dem Düsenrohr 5 verbunden ist. Die Luft, die das Spritzen des Puders durch die Sprühdüse 6 bewirkt, wird durch ein Umsteuerventil 20 dosiert, das seinerseits durch zwei Steuerventile 14 und 15, die den Zufluß des Puders beeinflussen, betätigt wird.
  • Gemäß den F i g. 4 und 5 besteht die das Abblasventil 17 und die Steuerventile 14, 15 und 21, 22 betätigende Vorrichtung aus einer runden Metallscheibe 23, die auf der Welle 9 des Motors 8 befestigt ist. Eine Nockenscheibe 24 ist am äußeren Ende der Scheibe 23 angebracht, und sie steht in Beziehung zu dem Abblasventil 17. Die Nockenplatte 24 ist so geformt, daß sie die Luftaustrittsmenge variiert und dementsprechend die Bewegungsgeschwindigkeit des Kolbens 4 steuert. Somit muß; wenn ein konischer Behälter gespritzt wird, die Spritzdüse sich schneller zur Spitze des Behälters hin bewegen, wo sich der kleinere Durchmesser befindet, als zu dem Boden des Behälters, wo der Durchmesser größer ist, um einen gleichmäßigen Überzug sicherzustellen. Auf jeder Seite der Scheibe 23 sind zwei Paare von verstellbaren Stiften 25, 26 angeordnet. Diese Stifte 26 auf der einen Seite der Scheibe 23 betätigen das Steuerventil 21, das die Aufwärtsbewegung des Kolbens 3 steuert, und auf der anderen Seite das Steuerventil 22, das die Abwärtsbewegung des Kolbens 3 veranlaßt. Der Stift 25 auf der einen Seite der Scheibe 23 steuert das Steuerventil 14 und damit den Puderzufuhr zur Düse 6 und auf der anderen Seite das Steuerventil 15 zur Abstoppung der Puderzufuhr zur Düse 6.
  • Durch diese Anordnung wird sichergestellt, daß in einem Spritzvorgang, d. h. bei einer vollständigen Umdrehung der Scheibe 23, die Steuerventile 14; 15 und 21, 22 jeweils zweimal in Aktion treten, so daß zwei Puderaufträge auf die Wandungen eines jeden Behälters aufgetragen werden, wobei sich der Behälter einmal links- und einmal rechtsherum dreht.
  • Die Stifte 25 und 26 sind unter Benutzung von Löchern 25 a und 26 a in der Scheibe 23, in die die Stifte 25 und 26 eingesteckt werden können, versetzbar. Die Löcher25 a und 26 a sind so vorgesehen, daß eine Einstellung der Entfernung zwischen den Stiften oder ein Hinzufügen von Stiften in der Weise geschehen kann, daß sowohl der Abstand zwischen den Stiften als auch das Zeitintervall zwischen den Arbeitsgängen variiert werden kann.
  • Wie in F i g. 7 und 8 gezeigt, enthält die elektrische Schaltung einen elektrischen Relaisschalter 27, einen Mikroschalter 28, den Motor 8, einen Mikroschalter 29 und einen Zwischenschalter 30 in Serie mit dem Hauptzubringermotor 31.
  • Gemäß F i g. 7 sind drei Nockenscheiben 32, 33 und 34 auf dem anderen Ende der Welle 9 des Motors 8 angebracht. Die Nockenscheibe 32 betätigt die Schalter 28 und 30, und die Nockenscheibe 33 betätigt den Schalter 29. Die Nockenscheibe 33 ist mit einem vorstehenden Stift 35 versehen, der den Mikroschalter 36 betätigt und der dazu dient, einen Mechanismus im Puderbehälter 18 in Aktion zu bringen, um durch Abwiegen die für den nächsten Spritzvorgang erforderliche Pudermenge zu bestimmen.
  • Die Nockenscheibe 34 betätigt ferner zwei weitere Mikroschalter 37 und 38, die mit dem Motor 59 verbunden sind, und die Steuerung der Drehrichtung des Gestelles 47 sicherstellen.
  • Zu Beginn eines Arbeitsspiels steht der Motor 8 still, und der Schalter 30 ist durch die Nockenscheibe 32 währenddessen geschlossen, so daß der Zubringermotor nur den Zubringer bewegt. Das Steuerventil 56 am Zubringer 40 ermöglicht das öffnnen der Klammern 54, die das Gefäß 41 dergestalt durch die Spritzvorrichtung bewegen, daß der Platz für das nächste zu spritzende Gefäß frei wird. Wenn sich der Behälter in der Spritzposition befindet, bewirken zwei weitere Steuerventile 58 und 57 das Schließen der Klammern 54. Durch die Bewegung des Gefäßes 41 in die Sprühposition wird gleichzeitig das Schließen des Relaisschalters 27 bewirkt, der auf der Tür 45 der Spritzanlage 43 sitzt und damit den Start des Motors 8 auslöst.
  • Der Relaisschalter 27 schließt ebenfalls eine nicht dargestellte Schaltung, die den Start des Motors 59 veranlaßt, der wiederum das Gefäß 41 in der Spritzposition dreht. Die Drehrichtung des Gefäßes 41 in der Spritzposition wird durch den Schalter 37 bestimmt, der durch die Nockenscheibe 34 gesteuert wird. Der Schalter 37 stellt sicher, daß das Gefäß sich im Uhrzeigerdrehsinn dreht: Bei der Drehung der Welle 9 öffnet die Nockenscheibe 32 sofort den Schalter 39, so daß sich die Schaltung des Zubringermotors 31 öffnet und damit der Zubringer gestoppt wird, und zwar zur gleichen Zeit, in der die Nockenwelle 33 den Schalter 29 schließt, den die Nockenscheibe 33 eingeschaltet hielt, während der Motor 8 stehenblieb.
  • Gleichzeitig mit dem Schließen des Relaisschalters 27 wird die Scheibe 23 durch die Welle 9 gedreht, und durch das Steuerventil 21, das durch den Stift 26 auf der einen Seite der Scheibe 23 in Gang gesetzt wird, erfolgt die Aufwärtsbewegung des Kolbens 3. Wenn die Düse 6 den oberen Bereich des Gefäßes erreicht, setzt der Stift 26 auf der anderen Seite der Scheibe 23 das Steuerventil 22 in Tätigkeit, um die Abwärtsbewegung des Kolbens 3 zu veranlassen. Zur gleichen Zeit betätigt der Stift 25 auf der Scheibe 23 das Steuerventil 14 zur Puderversorgung der Düse 6.
  • Wenn der Kolben 3 seinen niedrigsten Punkt erreicht, berührt der Stift 25 auf der anderen Seite der Scheibe 23 das Ventil 15 zur Unterbrechung der Puderzufuhr der Düse. Das Arbeitsspiel wird dann durch die zweiten Stifte der Stiftpaare fortgesetzt. Am Ende des ersten Arbeitsspiels öffnet die Nockenscheibe 34 den Schalter 37 und schließt den Schalter 38. Das Schließen des Schalters 38 bewirkt durch den Motor 59, der das Gefäß 41 dreht, einen Wechsel der Bewegungsrichtung, so daß das Gefäß sich nunmehr entgegen dem Uhrzeigersinn dreht.
  • Nachdem die Nockenscheibe 32 sich ungefähr um 90° gedreht hat, berührt sie den Schalter 28, der normalerweise geschlossen ist, um den Relaisschalter 27 ebenfalls geschlossen zu .halten, und öffnet den Schalter 28 für einen kurzen Zeitabschnitt, womit sich ebenfalls dadurch der Relaisschalter 27 öffnet. Die Schaltung des Motors 8 wird noch durch den Schalter 29 vervollständigt.
  • Kurz bevor der Kolben 3 seinen niedrigsten Punkt zum zweiten Male erreicht, berührt der Stift 35 auf der Nockenscheibe 33 den Schalter 36, der den Puderabwiegemechanismus für den nächsten Arbeitsvorgang im Behälter 18 in Bewegung setzt.
  • Unmittelbar danach öffnet die Nockenscheibe 33 durch den Schalter 29 die Schaltung des Motors 8, so daß der Motor 8 stoppt, und gleichzeitig berührt die Nockenscheibe 32 den Schalter 30, um die Schaltung des Zubringermotors 31 zu schließen, was eine Bewegung des Zubringers zur Folge hat, wodurch das nächste Gefäß in Spritzposition gebracht wird.
  • Der Schalter 29 bewirkt das Öffnen des Schaltkreises des Motors 59, der das Gefäß 41 dreht, wodurch dieser Motor gestoppt wird.
  • Der Puder wird durch die Düse 6 während des Abwärtsweges des Kolbens 3 ausgespritzt. Die Nockenscheibe 24 ist dabei auf der Scheibe 23 so angeordnet, daß Luft vom Zylinder 2 durch das Auslaßventil17 abgelassen werden kann, und zwar in einem solchen Maße, daß die Abwärtsbewegung der Düse 6 einen durchaus gleichmäßigen Puderbelag auf der inneren Oberfläche des Behälters sicherstellt.
  • Es ist verständlich, daß die Konstruktion der Düse 6, der Nockenscheibe 23 und des Gestelles 47 entsprechend der jeweiligen Form der Gefäße bzw. Behältnisse angepaßt werden kann.
  • In F i g. 9 ist das Schema für einen kontinuierlichen Arbeitskreislauf bei der Behandlung der Gefäße dargestellt, wobei die einzelnen Arbeitsstellen, wie die Beschickungsstelle 62, ein Strahlgebläse 63, ein Sauggerät 64, ein Vorwärmofen 65, die erfindungsgemäße Spritzanlage 43, ein Schmelzofen 66 und eine Entladestelle 67, durch bloße Rechtecke angedeutet sind.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zum Aufspritzen einer Substanz auf die Innenfläche von Hohlgefäßen mit überlappter Längsnaht, insbesondere von kegeligen Feuerlöschmittelbehältern, in einer Vorrichtung, bei der eine Spritzdüse während einer Gefäßrotation in Achsrichtung in das Gefäß hinein-und wieder herausbewegt wird, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t, daß der Spritzauftrag in zwei Schritte aufgeteilt ist, wobei die Spritzdüse während etwa der halben zur Verfügung stehenden Spritzzeit beim Hineinbewegen zunächst eine erste Schicht erzeugt, dann die Drehrichtung des Hohlgefäßes (41) umgekehrt und schließlich beim Herausbewegen der Spritzdüse (6) eine zweite Schicht aufgebracht wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, bestehend aus einem das auszukleidende Gefäß tragenden Gestell mit einem Antrieb für die Gefäßrotation im Bereich der Spritzstation sowie einer gesteuert ein und aus bewegbaren Spritzdüse, gekennzeichnet durch die Anwendung eines drehrichtungsumkehrbaren Antriebs, der in Abhängigkeit von der Bewegung der Spritzdüse (6) gesteuert ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch die Anordnung eines Steuermotors (8), der in Abhängigkeit von der Gefäßzuführung einschaltbar ist und Steuereinrichtungen (23, 24) antreibt, mit deren Hilfe die Rotation und Drehrichtungsumkehr des Gefäßes (41) sowie die Bewegung eines die Düse (6) tragenden Kolbens (3) und in an sich bekannter Weise die Verzögerung bzw. Beschleunigung dieses Kolbens in Abhängigkeit von der Größe der zu beschichtenden Oberfläche einstellbar sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 201169, 742 980; schweizerische Patentschrift Nr. 269 268; französische Patentschrift Nr. 884 454; USA.-Patentschrift Nr. 1368 338; britische Patentschrift Nr. 510 726.
DEM33454A 1956-03-05 1957-03-05 Verfahren und Vorrichtung zum Bespritzen der inneren Oberflaechen von Hohlgefaessen Pending DE1177981B (de)

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