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DE1446433C - Trommel für die Oberflächenbehandlung von Massenteilen mit Flüssigkeiten - Google Patents

Trommel für die Oberflächenbehandlung von Massenteilen mit Flüssigkeiten

Info

Publication number
DE1446433C
DE1446433C DE1446433C DE 1446433 C DE1446433 C DE 1446433C DE 1446433 C DE1446433 C DE 1446433C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drum
cover
lid
attached
arm
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Willard J. Middletown; Hauck Paul A. Union; N.J.; Moll Martvig J. Juno Riviera Beach Fla.; Dutcher Donald G. Battle Creek Mich.; Harper (V.St.A.)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hanson Van Winkle Munning Co
Original Assignee
Hanson Van Winkle Munning Co
Publication date

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Description

Die Erfindung betrifft eine perforierte, drehbare Trommel für die Oberflächenbehandlung von Massenteilen mit Flüssigkeiten bei einer automatischen Umlaufanlage mit durch einen Deckel verschließbarer Beschickungs- und Entleerungsöffnung, der Rastglieder aufweist, welche mit Rastgliedern an der Trommel zusammenwirken und den Deckel entweder in Schließ- oder Offenstellung halten, sowie einem Anschlag zur Arretierung des Deckels oder der Trommel über eine Teilstrecke während des weiteren Umlaufs. der Trommel bzw. des Deckels.
Vorrichtungen zum Behandeln von Massenteilen od. dgl., bei denen die zu behandelnden Teile in Trommeln eingebracht und dann beispielsweise zwecks Galvanisierung in Flüssigkeiten getaucht werden, sind bekannt (französische Patentschrift 767 268, deutsche Patentschrift 1 114 370, 185 779). Die Trommeln können in einer oder in zwei Richtungen gedreht werden, und es ist auch schon bekannt, daß die Trommel beim Umlaufen in einer bestimmten Richtung geschlossen bleibt und sich an einer bestimmten Stelle bei Umkehr der Drehrichtung selbsttätig öffnet. Weiterhin ist ein Galvanisier-Trommelapparat mit kombiniertem Antrieb für Rotation und Elevation bekannt (deutsches Gebrauchsmuster 1 722 020), bei welchem der Antrieb der Trommel für die Rotation so mit der Aufzugvorrichtung gekoppelt ist, daß der für die erstgenannte Bewegung benutzte Antrieb wahlweise auch für die Elevation der Trommel Verwendung findet. Im »Taschenbuch für Galvanotechnik« der Langbein-Pfannenhauser-Werke, 1956, S. 252, und in der Schrift. »Moderne Massengalvanisierung« von Peters, W., 1955, S. 14, sind Trommelapparate beschrieben, bei welchen einerseits die Trommel in den Badbehälter eingesenkt bzw. wieder hochgeschwenkt werden kann und die normalerweise rotierende Trommel auch während des Arbeitsvorgangs zum Stillstand gebracht werden kann, während andererseits auch Trommeln verschiedener Größe eingesetzt werden können.
Die bisher bekannten Vorrichtungen weisen insgesamt den Nachteil auf, daß die Rotationsbewegung der Trommeln nur durch direktes Eingreifen in den Arbeitsvorgang geändert bzw. unterbrochen werden kann und damit kein kontinuierliches öffnen und Schließen des Trommeldeckels möglich ist. Aus diesem Grund muß das Auffüllen bzw. Entleeren der Trommeln von Hand gesteuert werden.
Aufgabe der Erfindung ist es demgegenüber, eine drehbare Trommel für die Oberflächenbehandlung von Massenteilen zu schaffen, welche mit einer Steuerung für die Drehung der Behandlungstrommel versehen ist, um ein abgestimmtes Schließen und öffnen des Trommeldeckels auf einfachste, den Anforderungen des Betriebs gerecht werdende Weise zu erreichen.
Es ist zwar bereits eine perforierte drehbare Trommel für die Oberflächenbehandlung von Massenteilen mit Flüssigkeiten vorgeschlagen worden, bei welcher eine lösbare Rasteinrichlung auf einem Türschild, die mit Rasten auf der Trommel zusammenwirkt, um den Schild in der geöffneten oder geschlossenen Stellung lösbar festzuhalten, sowie ein an der Entladestation und der Beladestation jeweils vorgesehener Anschlag, der die Rasteinrichtung bei Drehung der Trommel betätigt, um den Türschild zu öffnen bzw. zu schließen, vorgesehen ist (deutsche Patentschrift 1 173 131), doch macht die Erfindung von diesen Merkmalen keinen Gebrauch.
Die vorgenannte Aufgabe wird erfindungsgemäß vielmehr dadurch gelöst, daß am Deckel der Trommel ein Betätigungsarm fest angebracht ist, der über Hilfsglieder das Öffnen und Schließen des Deckels steuert und Endschalter zur Steuerung der Trommeldrehung und der Winkelstellung der Trommelöffnung betätigt. Durch die erfindungsgemäße Steuerung der drehbaren Trommel kann jede Art von Behandlungskreisläufen ausgeführt werden, bei denen Metallteile oder andere Gegenstände eine Folge unterschiedlicher Behandlungsbäder zu durchlaufen haben. Sind mehrere verschiedene Bäder zum Behandeln der Massenteile vorgesehen, so bietet sich die Möglichkeit an, die Behandlung in jedem Bad einzeln zu steuern und den Arbeitsvorgang automatisch ablaufen zu lassen. Die erfindungsgemäße Einrichtung ermöglicht also einen kontinuierlichen Betrieb, der auf spezielle Bedingungen und Erfordernisse abgestimmt werden kann. Die erfindungsgemäße Einrichtung ist deshalb besonders vorteilhaft, da sie an verschiedene Verfahren leicht angepaßt und auf verschiedene Behandlungsgutarten angewendet werden kann und außerdem eine große Arbeitszeitersparnis mit sich bringt.
In der folgenden Beschreibung sind zwei Ausführungsformen der Erfindung an Hand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Detailansicht des Be-Schickungsstellenendes einer Trommel,
Fig. 2 eine perspektivische Teilansicht eines Teils der Trommel und des Deckels, in vergrößertem Maßstab, die eine Ausführungsform einer nachgiebigen Verriegelung zum Einrasten des Deckels in Offen- bzw. Schließstellung darstellt,
Fig. 3 einen lotrechten Querschnitt durch den Trommel-Schlitten,
Fig. 4 eine Seitenansicht der Kante einer Ausführungsform einer an der Beschickungsstelle zu verwendenden Auslösevorrichtung und eines Endschalters, wobei ein Teilstück eines einen Betätigungsarm berührenden Hilfsglieds eingezeichnet ist,
Fig. 5 eine Vorderansicht desselben Teils mit weggebrochenen und im Schnitt dargestellten Teilen, Fig. 6, 7 und 8 aufeinanderfolgende schematische Ansichten der Relativstellungen von Trommel und Deckel an der Beschickungsstelle,
Fig. 9, 10 und Il ähnliche Ansichten der Trommel und des Deckels an der Entleerungsstelle, Fig. 12 eine Teil-Seitenansicht einer anderen Ausführungsform einer Deckelschließvorrichtung an der Beschickungsstelle, in vergrößertem Maßstab,
Fig. 13 und 14 Stirnansichten derselben Vorrichtung, bei denen sich der Deckel in Offen- bzw. Schließstellung befindet, und
Fig. 15 und 16 Stirnansichten der Trommel an der Entleerungsstelle, die eine ähnliche Vorrichtung zum öffnen der Entleerungsöffnung in ihrer abwärtsgerichteten Stellung zeigen.
Gemäß den Fig. 1 und 3 ist das Aufnahmegefäß für das Behandlungsgut als Trommel 108 ausgebildet und besitzt eine durchlöcherte, netzartige oder anderweitig mit Öffnungen versehene Trommelwand 110, die an Stirnwänden 112,114 befestigt und mit einer : Trommelöffnung 116 zur Beschickung und Entleerung j versehen ist. An gegenüberliegenden Seiten der i Trommelöffnung 116 befinden sich Anschläge 118, 120, die in die Bahn eines Anschlags 124 an einem
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j gewölbten oder anderweitig ausgebildeten Deckel 122 anderer Befestigungselemente 166 an der Stirnwand j hineinreichen, welcher entsprechend der Trommel 112 der Trommel 108 angebracht ist. Über die Feder 108 ebenfalls mit Öffnungen versehen sein kann. Der 162 ist über dem Stützblock 164 eine Klemmplatte I Deckel 122 ist entweder innerhalb oder außerhalb 168 gelegt, die mittels Schrauben oder anderer Bej der Trommelwand 110 gleitfähig gelagert und kann 5 festigungselemente 170 am Stützblock 164 befestigt
zwecks relativer Gleitbewegung in bezug auf die ist, weiche auch den mittleren Bereich der Feder 162 Trommelwand 110 beispielsweise an Seitenplatten durchsetzen.
126 angebracht sein. Die Feder 162 reicht in beiden Richtungen über
Gemäß F i g. 3 ist ein Trommel-Schlitten 82 in den Stützblock 164 hinaus und besitzt freistehende, waagerechter Richtung bewegbar an Rollen 84 auf- io abgewinkelte Arme 172 und 174 mit entgegengesetzt gehängt, die in in einem Hebewerk 64 befestigten geneigten inneren und äußeren Abschnitten 176 bzw. Schienen 86 laufen. Der Trommel-Schlitten 82 trägt 178, die jeweils radial auswärts in die in F i g. 2 voll seitliche Schubrollen 88, die gegen die inneren Stege ausgezogene Stellung gedrängt werden. Die Abi von ebenfalls am Hebewerk 64 befestigten Ketten- schnitte 176 und 178 arbeiten mit einem am Deckel j führungs-Profilträgern 90 angreifen, durch welche 15 122 oder dessen Anschlag 124 angeschweißten oder I entlang der Tankreihe Schlitten-Antriebsketten 92 in anderweitig befestigten Bolzen 180 zusammen,
praktisch waagerechter Richtung verlaufen. Die An- Am rechten Ende von F i g. 2 ist der Bolzen 180
triebsketten 92 werden von am Schlitten 82 befestig- gegen den Anschlag 120 der Trommelwand 110 in der ten Kupplungsstücken 94 erfaßt, so daß der Schlitten voll geöffneten Stellung des Deckels 122 eingerastet, 82 durch die Antriebsketten 92 und die Rollen 84 20 wobei er durch den Federarm 174 blockiert ist. Beim über die Schienen 86 von einer Tank-Tauchstellung Öffnen des Deckels 122 muß daher eine merkliche zur nächsten gezogen wird. Die Antriebsketten 92 Kraft angewendet werden, um die Kraft des Federlaufen gemäß F i g. 1 über Kettenräder 96, die an im arms 174 zu überwinden, da sich der Bolzen 180 auf Hebewerk 64 drehbar gelagerten Wellen befestigt dem ansteigenden Abschnitt 178 aufwärtsbewegen sind, von denen in F i g. 1 eine bei 100 sichtbar ist. 25 und dabei den Federarm 174 nach unten drücken
Gemäß F i g. 3 sind die Seitenplatten 126 mit muß, um die Weiterbewegung des Bolzens 180 auf Hohlzapfen 128 verstiftet bzw. anderweitig an diesen seiner geknickten Bahn bei der Schließbewegung des befestigt, die ihrerseits von an den Stirnwänden 112, Deckels 122 und die Bewegung des Anschlags 124 114 der Trommel 108 befestigten Hohlzapfen 130 ge-.. bis gegen den Anschlag 118 der Trommel 108 zu tragen werden und relativ zu diesen drehbar sind. 3° ermöglichen. Bei seiner Bewegung in die Schließ-Die Hohlzapfen 130 sind in von Lagern 134 getrage- stellung am linken Ende von F i g. 2 gelangt der nen Lagerbüchsen 132 gelagert, wobei sich die Lager Bolzen 180 an den Abschnitt 176 des Federarms 172 134 im Unterteil von vom Schlitten 82 herabhängen- und drückt diesen nach unten, so daß er sich an der den Aufhängern 136 befinden. Feder vorbeibewegen und sich der Deckel 122 in die
An einem Ende der Trommel 108 ist beispiels- 35 voll geschlossene Stellung bewegen kann. Wenn der weise mit Hilfe einer Schraube 140 und einer Mutter Bolzen 180 den Federarm 172 passiert, schnappt 142 am Hohlzapfen 128 ein Auslösearm 138 be- dieser aus der abwärtsgedrängten Stellung nach außen festigt, so daß er mit den Seitenplatten 126 und dem in die Bahn des Bolzens 180 und hält somit den Deckel 122 verbunden ist, während die Trommel 108 Deckel 122 nachgiebig in der voll geschlossenen und der Deckel 122 auf Grund der Hohlzapfen 128 40 Stellung.
und 130 unabhängig voneinander verdreht werden Gemäß den F i g. 4 und 5 ist ein verstellbarer Be-
können. grenzungsanschlag in Form einer Schraube 188 ein-
Der Auslösearm 138 weist einen langen Arm 144 stellbar durch einen Ansatz 190 an der Trägerplatte mit einem seitlichen Hilfsglied 146 und einen kurzen 186 hindurchgeschraubt, wobei sein freies Ende so Betätigungsarm 148 mit einem seitlichen Hilfsglied 45 angeordnet ist, daß es vom oberen Ende des Hilfs-150 auf. Die beiden Betätigungsarme 144,148 sind glieds 182 in Abhängigkeit vom Druck einer gegengemäß Fig. 6 bis 11 im Winkel zueinander angeord- über der Anschlag-Schraube 188 in einer Federhülse net, wobei der dargestellte Winkel nur eine von mit Gegenlager 194 an der Trägerplatte 186 angeordmehreren winkelförmigen Anordnungen bildet, die in neten Spiral-Feder 192 berührt wird. Ein am oberen der Praxis angewandt worden sind. 5° Ende des Hilfsglieds 182 vorgesehener Stift 196
Gemäß F i g. 1 wirken an der Beschickungsstelle durchsetzt lose eine Bohrung bzw. Schlitz 198 in der der kurze Betätigungsarm 148 und ein Hilfsglied 150 Trägerplatte 186 und reicht in die Bahn eines Arms mit einem an einer Trägerplatte 186 am Schlitten 82 200 eines an der gegenüberliegenden Seite der Trägerbei 184 schwenkbar gelagerten Hilfsglied 182 zu- platte 186 befestigten Endschalters 202 hinein,
sammen. 55 Im folgenden wird besonders auf die F i g. 3, 9, 10
Gemäß F i g. 3 ist an einem Ende der Trommel 108 und 11 Bezug genommen. An der Entleerungsstelle ein Kettenrad 152 am Hohlzapfen 130 befestigt, das befindet sich ein an einer Trägerplatte 208 am Hebeüber eine Kette 154, ein Kettenrad 156 und ein werk 64 bei 206 schwenkbar gelagertes Hilfsglied Untersetzungsgetriebe 158 durch einen Motor 160 204, dessen unteres Ende außerhalb der Reichweite angetrieben wird. Das Untersetzungsgetriebe 158 und 60 des Hilfsglieds 150 des kurzen Betätigungsarms 148 der Motor 160 sind am Trommel-Schlitten 82 an- des Auslösearms 138, aber in der Bahn des Hilfsgebaut. . glieds 146 des langen Betätigungsarms 144 angeord-
In F i g. 2 ist eine Ausführungsform einer Ver- net ist. Gemäß F i g. 3 ist ein Stab 222 seitlich gegenriegelung zum Einrasten des Deckels 122 in geöffne- über dem Hilfsglied 204 versetzt und reicht mit seinem ter als auch in geschlossener Stellung dargestellt. Eine 65 unteren Ende in die Bahn des anderen Hilfsglieds 150 Feder 162 aus flachem, elastischem Material ist in des kurzen Betätigungsarms 148 des Auslösearms ihrem mittleren Abschnitt auf einem Stützblock 164 138 hinein. Das Hilfsglied 146 des langen Betätibefestigt, der beispielsweise mittels Schrauben oder gungsarms 144 ist so lang, daß es das Hilfsglied 204
berührt und betätigt, jedoch so kurz, daß es den Stab 222 nicht erreicht. Andererseits besitzt das Hilfsglied 150 des kurzen Betätigungsarms 148 des Auslösearms 138 eine solche Länge, daß es in die Bahn des Stabs 222 hineinreicht, um ihn betätigen zu können.
In F i g. 9 ist die Bewegungsrichtung der Trommel 108 im Uhrzeigersinn durch einen Pfeil markiert. Bei Bewegung in dieser Richtung schlägt das Hilfsglied 150 gegen den Stab 222 und bewegt ihn aus der ausgezogen dargestellten in die gestrichelt eingezeichnete Stellung, ohne dabei einen durch den Stab 222 betätigbaren Endschalter 224 zu beeinflussen, so daß sich das Hilfsglied 150 im Uhrzeigersinn vorbeibewegen kann.
Gemäß F i g. 11, wo sich die Trommel 108 in Pfeilrichtung entgegen dem Uhrzeigersinn dreht, schlägt das Hilfsglied 150 gegen den Stab 222 und bewegt ihn unter Betätigung des Endschalters 224 aus der gestrichelt eingezeichneten Stellung in die ausgezogen dargestellte Lage.
In F i g. 6 ist die Trommel 108 voll ausgezogen an der Beschickungsstelle mit in oberer Stellung befindlicher Behälter-Beschickungsöffnung und mit geöffnetem Deckel 122 dargestellt, so daß sie über einen in F i g. 6 angedeuteten Fülltrichter 226 mit Behandlungsgut beschickt werden kann. An der Beschickungsstelle und in dieser Lage der Trommel 108 befindet sie sich in bezug auf Drehbewegung und Längsbewegung in Ruhe. Die Zuführung des Behandlungsguts zur Trommel 108 in der Beschickungsstellung kann vollautomatisch erfolgen und mit der Steuereinrichtung für die Trommel 108 gekoppelt sein, so daß letztere nach Ankunft an der Beschickungsstelle eine entsprechende, auf die Aufnahme einer vollen Charge durch den Fülltrichter 226 berechnete Zeitspanne in dieser Stellung verbleibt, wobei der Fülltrichter 226 entsprechend zeitlich abgestimmt ist, um die Zufuhr einer berechneten vollen Behandlungsgutcharge einzuleiten und abzustellen. Danach wird der Motor 160 automatisch eingeschaltet, um die Trommel 108 zum Schließen des Deckels 122 in nachstehend beschriebener Weise zu verdrehen.
Gemäß F i g. 6 wird die Trommel 108 zum Schließen des Deckels 122 in Pfeilrichtung gegen den Uhrzeigersinn gedreht. Bei einer bevorzugten Arbeitsweise dreht sich die Trommel 108 nicht in ihrer angehobenen Stellung bei einer Bewegung über Tanks hinweg, vielmehr sind an jeder einzelnen Tank- bzw. Behandlungsstelle sowie an der Beschickungs- und der Entleerungsstelle am Hebewerk 64 Endschalter angeordnet, die durch den Trommel-Schlitten 82 betätigt werden, um das Anlaufen der Trommel-Drehbewegung zum Durcheinanderbewegen der in der Trommel befindlichen Teile beim Eintauchen in Bäder zu steuern.
Nach Beendigung eines vollen Behandlungskreislaufs erreicht die Trommel 108 die Entleerungsstelle, wo die Trommelöffnung 116 in eine in Fig. 10 dargestellte abwärts gerichtete Entleerstellung verdreht und nach dem Entleeren der behandelten Teile die Drehrichtung des Trommelbehälters gemäß Fig. 11 umgekehrt wird, um die Trommelöffnung 116 wieder in die obere Beschickungsstellung zu bringen, in der der Behälter dann durch einen nicht dargestellten Schlitten-Bewegungsmotor zurück zur Beschickungsstelle geführt wird.
In F i g. 9 ist die Trommel 108 beim Erreichen einer Entleerungsstelle mit geschlossenem Deckel 122 und veränderlicher Lage des Deckels dargestellt. Die Trommel 108 dreht sich im Uhrzeigersinn. Da das Hilfsglied 204 außerhalb des radialen Bewegungsbereichs des kurzen Betätigungsarms 148 einschließlich Hilfsglied 150 des Auslösearms 138 liegt, bewegt sich das Hilfsglied 150 unter dem Hilfsglied 204 vorbei und berührt den Stab 222, bewegt ihn aber nur
ίο zur Seite in die gestrichelt eingezeichnete Stellung, ohne den Endschalter 224 zu betätigen. Inzwischen wurde der Betätigungsarm 144 herumgedreht, so daß dessen Hilfsglied 146 das Hilfsglied 204 praktisch in der in F i g. 10 dargestellten Position erreicht. Da die Kraft einer das Hilfsglied 204 gegen einen Anschlag 210 haltenden Feder 212 die Kraft der den Deckel 122 nachgiebig geschlossen haltenden, in F i g. 2 dargestellten Feder 162 übersteigt, werden der Betätigungsarm 144 und der mit ihm verbundene Deckel 122 an einer weiteren Drehbewegung gehindert, während sich die Trommel 108 im Uhrzeigersinn weiterdreht. Hierdurch bewegt sich der Anschlag 118 von dem jetzt stillstehenden Anschlag 124 des Deckels 122 weg und gibt somit die Trommelöffnung 116 in der zum Ausschütten des Trommelinhalts in einen entsprechenden Behälter oder eine Fördereinrichtung geeigneten abwärts gerichteten Lage frei. Wenn der Trommel-Anschlag 120 den jetzt festgesetzten Deckel-Anschlag 124 erreicht, werden der Deckel 122 und der Auslösearm 138 einschließlich des Betätigungsarms 144 durch die Trommel-Dreheinrichtung gezwungen, sich mit der Trommel mitzudrehen. Das am Hilfsglied 204 anliegende Hilfsglied 146 bringt jetzt genügend Druck auf, um die Kraft der Feder 212 zu überwinden, und bewegt somit den oberen Abschnitt des Hilfsglieds 204 von seinem Anschlag 210 weg, drückt dabei die Feder 212 zusammen und bewegt einen Zapfen 216 gegen einen Betätigungsarm 218 für einen Endschalter 220, wodurch letzterer betätigt wird und den Stromkreis des Motors 160 unterbricht und dadurch die Drehbewegung der Trommel 108 beendet. Der Endschalter 220 leitet außerdem eine Entleer-Zeitverzögerung ein, und sobald der Zeitgeber abstellt, wird die Trommel 108 in der in F i g. 11 eingezeichneten Richtung gedreht, wobei die geöffnete Trommelöffnung 116 nach oben, d. h. in die Beschickungsstellung, verdreht wird. Gleichzeitig drückt das Hilfsglied 150 am kurzen Betätigungsarm 148 den Stab 222 zur Seite und betätigt den Endschalter 224, wodurch der Stromkreis des Motors 160 unterbrochen und die Trommel 108 in der in Fig. 11 eingezeichneten Winkelstellung festgehalten wird. In dieser Stellung wird die Trommel 108 durch Umkehr der Drehrichtung des erwähnten Schlitten-Bewegungsmotors zurück zur Beschickungsstelle bewegt, wo die Trommel 108 in der in F i g. 6 dargestellten Lage ankommt, in welcher die Trommelöffnung 116 auf den Fülltrichter 226 ausgerichtet ist. Sobald die Trommel 108 dort ankommt, gibt der Fülltrichter 226 eine Behandlungsgutcharge an die Trommel 108 ab, wird der Deckel selbsttätig geschlossen und wird ein Behandlungskreislauf eingeleitet.
Während an der Entleerungsstelle beide Betätigungsarme 144 und 148 des Auslösearms 138 bestimmte Funktionen ausüben, ist an der Beschickungsstelle nur der kurze Beätigungsarm 148 wirksam. Tatsächlich kommt die Trommel 108 an der Be-
schickungsstelle in der in F i g. 6 eingezeichneten Lage und in nichtumlaufendem Zustand an, wobei sich der Deckel 122 und der kurze Betätigungsarm 148 in den an der Entleerungsstelle voreingestellten Lagen gemäß Fig. 11 befinden. Bei Erreichen des in F i g. 6 dargestellten Zustands bewegt sich die Trommel von rechts nach links, so daß sich das Hilfsglied 150 aufwärts gegen das Hilfsglied 182 bewegt. Da die Kraft der Feder 192 die Kraft der den Deckel 122 in Offenstellung haltenden Feder 162 übersteigt, bleiben der kurze Betätigungsarm 148 und der mitgenommene Deckel 122 stehen, während der Motor 160 zum Antrieb der Trommel 108 entgegen dem Uhrzeigersinn an Spannung gelegt wird. Diese Bewegung hält so lange an, bis der Trommel-Anschlag 118 gegen den Deckel-Anschlag 124 schlägt. Nunmehr wird der Deckel 122 auf Grund der die Kraft der Feder 192 übersteigenden Kraft des Motors 160 mit der Trommel 108 mitbewegt, woraufhin das Hilfsglied 150 das Hilfsglied 182 umlegt, so daß die Feder 192 zusammengedrückt wird und der Arm 200 den Endschalter 202 betätigt. Hierdurch wird einerseits die Drehbewegung der Trommel 108 durch den Motor 160 momentan beendet und andererseits der Schlitten-Bewegungsmotor an Spannung gelegt, der die Trommel 108 gemäß F i g. 7 nach rechts bewegt und somit das Hilfsglied 150 vom Hilfsglied 182 entfernt. Im Anschluß hieran kann der Motor 160 sofort oder später wieder eingeschaltet werden, um die Trommel 108 entgegen dem Uhrzeigersinn, d. h. in Richtung des in F i g. 8 eingezeichneten Pfeils bzw. in ihrer normalen Drehrichtung, zu drehen, wobei sie von der Beschickungsstelle wegbewegt und zu einem Behandlungstank weitergefördert wird.
In den Fig. 12 bis 16 ist eine abgewandelte Ausführungsform einer Deckelschluß vor richtung dargestellt. Gemäß Fig. 12, 13 und 14 ist an der Beschickungsstelle ein Hilfsglied 326 an einem einzigen Betätigungsarm 328 befestigt, der seinerseits an einer sich drehenden, über ein Untersetzungs-Getriebe 332 von einem umkehrbaren Motor 334 getriebenen Welle 330 angeordnet ist. Diese Teile befinden sich auf einer Tragplatte 336. Die Wirkungsweise des Betätigungsarms 328 und der des Hilfsglieds 326 einschließlich des Deckels 122 ist aus den F i g. 13 und 14 ersichtlich.
Gemäß Fig. 15 und 16 ist an der Entleerungsstelle eine ähnliche Einrichtung vorgesehen, um den Deckel 122 aus der Schließstellung gemäß Fig. 15 in die in Fig. 16 eingezeichnete Offenstellung zu bewegen, wobei sich die freigelegte Trommelöffnung 116 in der abwärts gerichteten Abgabestellung befindet. Das den Auslösearm 138 α berührende Hilfsglied 338 wird von einem Betätigungsarm 340 getragen, der an einer durch einen umkehrbaren Elektromotor 344 angetriebenen Welle 342 befestigt ist.

Claims (9)

Patentansprüche:
1. Perforierte, drehbare Trommel für die Oberflächenbehandlung von Massenteilen mit Flüssigkeiten bei einer automatischen Umlaufanlage mit durch einen Deckel verschließbarer Beschickungsund Entleerungsöffnung, der Rastglieder aufweist, welche mit Rastgliedern an der Trommel zusammenwirken und den Deckel entweder in Schließ- oder Offenstellung halten, sowie einem Anschlag zur Arretierung des Deckels oder der Trommel über eine Teilstrecke während des weiteren Umlaufs der Trommel bzw. des Deckels, dadurch gekennzeichnet, daß am Deckel (122) der Trommel (108) ein Betätigungsarm (144,148) fest angebracht ist, der über Hilfsglieder (150, 182 bzw. 146, 204) das Öffnen und Schließen des Deckels (122) steuert und Endschalter (202, 220, 224) zur Steuerung der Trommeldrehung und der Winkelstellung der Trommelöffnung (116) betätigt.
2. Trommel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (122) in Richtung des Trommelumfangs gleitfähig an der Trommel (108) befestigt ist.
3. Trommel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die am Deckel (122) angeordneten Rastglieder Bolzen (180) und daß die an der Trommel (108) zu beiden Seiten der Trommelöffnung (116) befestigten komplementären Rastglieder nachgiebige Federn (162) sind.
4. Trommel nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das an der Beschickungsstelle für die Trommel (108) vorgesehene Hilfsglied (182) zur Steuerung der Deckelbewegung an einer anlagenfesten Trägerplatte (186) bewegbar angebracht und durch eine Feder (192) vorbelastet ist, die einen unter der Kraft des Drehbewegungsantriebs für die Trommel liegenden Belastungswert aufweist.
5. Trommel nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das an der Entleerungsstelle vorgesehene Hilfsglied (204) zur Steuerung der Deckelbewegung an einer anlagenfesten Trägerplatte (208) angebracht ist und durch eine Feder (212) vorbelastet ist.
6. Trommel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Hilfsglied (204) schwenkbar mit einem Arm (218) verbunden ist.
7. Trommel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Endschalter (224) einen Stab (222) aufweist, welcher durch eines der Hilfsglieder (146,150) betätigbar ist.
8. Trommel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Deckel (122) ein gegenüber der Trommel bewegbar angeordneter Auslösearm (138 a) befestigt ist, der zwecks öffnens
Schließens des Deckels durch einen teilweise in seinen Bewegungsweg hineinreichenden, durch einen Motor (334) angetriebenen Auslösearm (328, 340) betätigbar ist.
9. Trommel nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungsarm (340) im Uhrzeigersinn oder entgegen dem Uhrzeigersinn drehbar gelagert ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen 109 526/332

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