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DE1177580B - Doppelmantel-Bohrgestaenge fuer Spueldrehbohrverfahren - Google Patents

Doppelmantel-Bohrgestaenge fuer Spueldrehbohrverfahren

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Publication number
DE1177580B
DE1177580B DEC19818A DEC0019818A DE1177580B DE 1177580 B DE1177580 B DE 1177580B DE C19818 A DEC19818 A DE C19818A DE C0019818 A DEC0019818 A DE C0019818A DE 1177580 B DE1177580 B DE 1177580B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drill
double jacket
socket
drill pipe
pipes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC19818A
Other languages
English (en)
Inventor
Italo Costa
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1177580B publication Critical patent/DE1177580B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B21/00Methods or apparatus for flushing boreholes, e.g. by use of exhaust air from motor
    • E21B21/12Methods or apparatus for flushing boreholes, e.g. by use of exhaust air from motor using drilling pipes with plural fluid passages, e.g. closed circulation systems
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B17/00Drilling rods or pipes; Flexible drill strings; Kellies; Drill collars; Sucker rods; Cables; Casings; Tubings
    • E21B17/18Pipes provided with plural fluid passages

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

  • Doppelmantel-Bohrgestänge für Spüldrehbab#werfahren Die Erfindung bezieht sich auf Doppelmantel-Bohrgestänge für Spüldrehbohrverfahren.
  • Doppelmantel-Bohrgestänge für Spüldrehverfahren, die aus einzelnen miteinander zu verbindenden Gestängerohren, die an ihren Enden jeweils einen Mutfen- bzw. Zapfenteil aufweisen, zwischen denen ein Ringraum ausgebildet ist, sind bekannt. Diese Gestängerohre haben nicht nur die Aufgabe, die Drehbewegung auf den Bohrkopf zu übertragen, sondern auch die Bohrflüssigkeit (den Bohrschlamm) zuzuführen, welche über eine Pumpe unter Druck durch das Innere dieses Bohrgestänges bis zum Bohrkopf gepumpt wird. Dabei dient die Bohrflüssigkeit zur Kühlung des Bohrkopfes und zur Mitnahme des Bohrkleins nach oben beim Aufsteigen gegen die Oberfläche durch den Zwischenraum zwischen dem Bohrgestänge und dem Bohrloch, was infolge der geringen Steiggeschwindigkeit des Bohrschlamms, der Viskosität, der Dichte und des spezifischen Gewichtes der gepumpten Bohrflüssigkeit möglich ist, wobei alle diese Merkmale dazu beitragen, das Bohrklein in der Flüssigkeit suspendiert zu halten.
  • Das Bohrklein dürfte daher nur aus ganz kleinen Gesteinsplittern bestehen, wobei für eine solche Zerkleinerung das Bohrwerkzeug eine Mehrarbeit leisten muß; was eine geringere Vorschubgeschwindigkeit der Bohrung bedeutet.
  • Außerdem ist beim Drehbohrverfahren zu berücksichtigen, daß es nie möglich ist, sämtliches Bohrklein zu dekantieren, welhalb ein bereits schmutziger Bohrschlamm umläuft, wodurch die Mitnahmefähigkeit vermindert wird und außerdem die Pumpenteile einem größeren Verschleiß unterliegen.
  • Um diese Nachteile wenigstens teilweise zu beheben, wurden bereits Bohrgestänge mit Umkehrspülung vorgeschlagen, bei dem das Bohrklein mit Hilfe von Druckluft bzw. mit Hilfe von Saugpumpen gehoben wird, jedoch verhindern diese Bohrgestänge eine einfache und wirksame Betätigung der Bohreinrichtung und ermöglichen keine schnelle und gleichzeitige, druckfeste Verbindung weder zwischen den einzelnen Bohrstangen noch zwischen den Hilfsfördermitteln für die Druckluft.
  • Die Erfindung bezweckt, ein Doppelmantel-Bohrgestänge zu schaffen, bei welchem die Bedienung der Bohreinrichtung ebenso einfach und wirksam ist wie beim Bohrgestänge nach dem Rotary-Verfahren, unter Ausschaltung unnötiger Zeitverluste in der axialen Verbindung der einzelnen Bohrstangen und bei welcher eine einwandfreie Abdichtung der Druckluft, die in diesen Bohrstangen umläuft, sichergestellt ist. Weiterhin bezweckt die Erfindung, ein Doppelmantel-Bohrgestänge mit Umkehrspülung und einem über die ganze Länge gleichmäßigen inneren Rohrquerschnitt zu schaffen, so daß der Durchfluß des Bohrkleins, auch wenn dieses aus größeren Bruchstücken, wie z. B. Schotter, besteht, erleichtert wird.
  • Die Lösung dieser Aufgabe wird bei einem Doppelmantel-Bohrgestänge für Spüldrehbohrverfahren dadurch gelöst, daß am Zapfende jedes Gestängerohres das innere Rohr gegenüber dem' mit Außengewinde versehenen Zapfenteil der Verbindungsmuffe in Längsrichtung vorspringt, während am Muffenende des Gestängerohres das mit Innengewinde versehene Muffen: teil derart vorspringt, daß im zusammengeschraubten Zustande die Endflächen der.Innenrohre- zweier zu verbindender Gestängerohre unter Zwischenlage der Dichtung dicht miteinander verbunden sind: Bei einem solchen Bohrgestänge hat es. sich als vorteilhaft erwiesen, am unteren Ende des Gestängestranges in dem Ringraum zwischen dem inneren Rohr und der Verbindungsmuffe ein ringförmiges Rückschlagventil einzubauen. Dabei weist die innere Wandung des Außenrohres eine taschenartige Ringnut auf, in welcher ein Teil einer elastischen Lippendichtung einzeklemmt ist, während ihre freie Lippe nach unten in Form eines U-Querschnittes umgebogen ist und gegen die Außenwandung des Innenrohres anliegt.
  • Mit einem Bohrgestänge gemäß der Erfindung können nicht nur die einzelnen Bohrstangen untereinander leicht verbunden werden, sondern es kann auch eine Einrichtung zur Bildung einer Emulsion an eine beliebige Rohrstange gekoppelt werden, wodurch es möglich ist, die Druckluft bis zur gewünschten Tiefe zu fördern, so daß die Höhe der Flüssigkeitssäule nach Belieben und mithin die Geschwindigkeit der Flüssigkeit im Rohrgestänge sowie die entsprechende Förderleistung ebenfalls eingestellt werden können.
  • Weitere Eigenschaften und Vorteile der Erfindung gehen aus der Beschreibung in Verbindung mit den Zeichnungen zweier Ausführungsbeispiele hervor. Es zeigt F i g. 1 ein Doppelmantel-Bohrgestänge, teilweise im Axialschnitt und teilweise in Ansicht, nach einer ersten Ausführungsform, F i g. 2 einen Querschnitt nach der Linie II-II der Fig.l, F i g. 3 in vergrößertem Maßstab zwei Kopf an Kopf gekuppelte Bohrstangen, F i g. 4 den unteren Teil eines Bohrgestänges und F i g. 5 die Anordnung eines ringartigen, als Lippendichtung ausgebildeten Rückschlagventils.
  • Jede rohrförmige Stange des Bohrgestänges besteht aus einem inneren Rohr 1 und aus einem äußeren Rohr 2, die zusammen einen ringförmigen Zwischenraum 3 bilden, der sich in axialer Richtung erstreckt. Im Oberteil weist das äußere Rohr 2 ein Gewinde 4 auf, auf dem eine Verbindungsmuffe 5 aufgeschraubt ist, welche oben ein steilgängiges Außengewinde 6 besitzt und den Zwischenraum 3 verlängert und so einen Kopf bildet, welcher Radialbohrungen 7 aufweist. Im unteren Teil läuft das äußere Rohr 2 in ein Gewinde 8 aus, auf dem eine Verbindungsmuffe 9 aufgeschraubt ist, welche ein vom inneren Rohr 1 unabhängiges Stück bildet und ein dem Außengewinde 6 entsprechendes steilgängiges Innengewinde 10 aufweist. Das äußere Rohr 2 besitzt außerdem in Höhe seines unteren Endes Löcher 11; welche in den Hohlraum 12 zwischen der Muffe 9 und dem unteren Ende 13 des inneren Rohres 1 münden, wobei dieses Ende einen Ringsitz für die Aufnahme einer Dichtung 14 besitzt.
  • Wie es aus der F i g. 3 besser ersichtlich ist, erfolgt die Kupplung von Kopf zu Kopf der in der F i g. 1 dargestellten Bohrstangen derart, daß das Außengewinde 6 in das Innengewinde 10 der vorhergehenden Stange eingeschraubt wird, wobei die Dichtung 14 eine einwandfreie Abdichtung gegen den Innenteil des Rohres 1 im Bereich, in dem das obere Ende 13 mit dem Ende 15 des vorhergehenden Rohres 1 in Berührung kommt, sichert, während das Abdichten nach außen hin durch die Metallberührung zwischen dem äußeren Ende 16 der Muffe 9 und dem äußeren Ansatz 17 der Muffe 5 erzielt wird.
  • Die so ausgebildeten Bohrstangen ermöglichen nicht nur eine schnelle, sondern auch eine dichte Verbindung ohne Querschnittsunstetigkeit zwischen dem Innendurchmesser aufeinanderfolgender Rohre 1. Außerdem wird eine dichte Verbindung zwischen den Ringräumen 3 aufeinanderfolgender Rohrstangen erzielt, was als besonderes Merkmal der Erfindung anzusehen ist.
  • Weiterhin wird gemäß der Erfindung der so ausgebildete Bohrgestängestrang mit einer Einspeisevorrichtung für die Druckluft versehen, die schnell an ein beliebiges Rohr 1 gekuppelt werden kann. Zu diesem Zweck besteht die Vorrichtung aus einem Rohr 18 (F i g. 4) mit einem gleichen lichten Durchmesser wie das Rohr 1, und es ist mit einer äußeren Muffe 19, welche oben ein Außengewinde 20 mit der gleichen Steigung des Gewindes 6 aufweist, verbunden, so daß sie an eine vorhergehende Bohrstange 1/15 gekoppelt und ihre Tiefe nach Wunsch gewählt und geändert werden kann.
  • Die Muffe 19 weist unten ein Außengewinde 21 auf, auf dem ein Außenrohr 22 mit dem Gewinde 44 aufgeschraubt wird, welches am Ansatz 23 am Ende des Gewindes 21 eine sich in axialer Richtung erstreckende taschenartige Ringnut 42 besitzt, die durch ein Ringteil 24 eines besonderen, als umgekehrtes U ausgebildeten Rückschlagventils 25 teilweise ausgefüllt ist, während der freie dem Ringteil 24 gegenüberliegende Teil des Rückschlagventils 25 die Tendenz hat, sich auszubreiten, weshalb er mit einem von außen in eine Ringnut 43 auf das Rohr 18 aufgesetzten Ring 26 dauernd in Berührung steht. Die Muffe 19 legt innen einen Ringraum 27 fest, der oben in die radialen Öffnungen 28 ausläuft und unten in den Hohlraum 29 mündet, welcher durch das äußere Rohr 22 sowie durch die Außenwand des inneren Rohres 18 umfaßt wird. Das als Rückschlagventil 25 wirkende Ringteil 24 unterbricht also die Verbindung zwischen dem Hohlraum 27 und seiner Fortsetzung 29, jedoch handelt es sich hierbei um eine elastische Unterbindung, da die Druckluft vor dem Rückschlagventil die Lippe 41 desselben einbiegt und daher hindurchgehen kann, während die Luft unter dem Rückschlagventil nicht nach oben zurückfließen kann. Dadurch wird das Eintreten von Bohrschlamm in den Hohlraum 27 und damit in den Hohlraum 3 verhindert, weshalb die Luftdurchgänge vollständig rein gehalten werden.
  • Die Luft dringt nach Überwinden des Rückschlagventils 25 über die Bohrungen 30 gemäß der in der F i g. 4 sichtbaren Pfeile 45 in den Hohlraum 46 des Rohres 18 ein, wodurch der Bohrschlamm verschäumt wird und eine viel geringere Dichte gegenüber dem Bohrschlamm im Bohrloch erreicht werden kann. Als Ausgleich wird sich im Inneren des Bohrgestängestranges eine merkliche Steigerung der Aufstiegsgeschwindigkeit des Bohrschlamms ergeben, auf Grund welcher es möglich ist, von der Bohrlochsohle das Bohrklein zu heben und an die Oberfläche zu befördern, auch wenn es sich hierbei um größere und schwerere Stücke handelt, wie z. B. Schotter.
  • Bei der Ausführung nach der F i g. 5 ist jede Bohrstange 36 mit den angeschlossenen Bohrstangen abnehmbar verbunden und besteht aus einem inneren Rohr 37 und aus einem äußeren Rohr 38, die zusammen einen Ringraum 39 bilden, der sich in axialer Richtung erstreckt und in Verbindung mit dem entsprechenden Ringraum der angeschlossenen Bohrstangen steht.
  • Das so ausgebildete Doppelmantel-Bohrgestänge ist gemäß der Erfindung mit einem ringartigen Rückschlagventil 25 versehen, das vorzugsweise im unteren Teil des Bohrgestänges angeordnet und dessen Anordnung im vergrößerten Maßstab in F i g. 4 gezeigt ist.
  • Es ist offensichtlich, daß das als Lippendichtung ausgebildete Rückschlagventil 25 auch in der Innenwandung eines Außenrohres 38 einer Bohrstange ohne Dazwisdhenschaltung des Außenrohres 22 und Muffen 19 angeordnet werden kann, wobei dann die taschenförmige Nut in dem Außenrohr 38 eingeschnitten werden muß.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Doppelmantel-Bohrgestänge für Spüldrehbohrverfahren, bestehend aus einzelnen, miteinander zu verbindenden Gestängerohren, die an ihren Enden jeweils ein Muffen- bzw. Zapfenteil aufweisen, zwischen denen ein Ringraum ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß am Zapfenende jedes Gestängerohres das innere Rohr (1) gegenüber dem mit Außengewinde(6) versehenen Zapfenteil der Verbindungsmuffe (5) in Längsrichtung vorspringt, während am Muffenende des Gestängerohres das mit Innengewinde (10) versehene Muffenteil (9) derart vorspringt, daß im zusammengeschraubten Zustande die Endflächen (13, 15) der Innenrohre (1) zweier zu verbindender Gestängerohre unter Zwischenlage der Dichtung (14) dicht miteinander verbunden sind.
  2. 2. Doppelmantel-Bohrgestänge nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein vorzugsweise am unteren Ende des Gestängestranges in dem Ringraum (27, 29) zwischen innerem Rohr (18) und der Muffe (19) eingebautes ringförmiges Rückschlagventil (25).
  3. 3. Doppelmantel-Bohrgestänge nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die innere Wandung des Außenrohres (22) eine taschenartige Ringnut (42) aufweist; in welcher ein Teil (24) einer elastischen Lippendichtung eingeklemmt ist, während ihre freie Lippe (41) nach unten in Form eines U-Querschnittes umgebogen ist und gegen die Außenwandung des Innenrohres (18) anliegt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1060 817; USA.-Patentschriften Nr. 2 701122, 2 850 264.
DEC19818A 1958-09-18 1959-09-17 Doppelmantel-Bohrgestaenge fuer Spueldrehbohrverfahren Pending DE1177580B (de)

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DE1274537B (de) * 1967-01-25 1968-08-08 Masch Und Bohrgeraete Fabrik Verbindung zwischen Innenrohr und Aussenrohr bei als Bohrgestaenge verwendbaren Doppelmantelrohren
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