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DE1175115B - Elektrische Zuendschaltung fuer nacheinander abzuschiessende Raketen von Raketengruppen - Google Patents

Elektrische Zuendschaltung fuer nacheinander abzuschiessende Raketen von Raketengruppen

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DE1175115B
DE1175115B DEB61467A DEB0061467A DE1175115B DE 1175115 B DE1175115 B DE 1175115B DE B61467 A DEB61467 A DE B61467A DE B0061467 A DEB0061467 A DE B0061467A DE 1175115 B DE1175115 B DE 1175115B
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missile
rocket
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conductor
mass
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DEB61467A
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Brevets Aero Mecaniques SA
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Brevets Aero Mecaniques SA
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    • F41F3/00Rocket or torpedo launchers
    • F41F3/04Rocket or torpedo launchers for rockets
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. KI.: F 07 d
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Deutsche Kl.: 72 c-16/05
1175 115
B61467Ic/72c
28. Februar 1961
30. Juli 1964
Die Erfindung bezieht sich auf eine elektrische Zündschaltung für die Anordnung mehrerer, in Reihe aneinander befestigter, nacheinander abzuschließen' der Raketen, welche von einem Abschußgerät getragen werden, wobei jede Rakete Organe aufweist, die bei der Befestigung der Raketen eine durchlaufende, an eine Spannungsquelle anschließbare elektrische Erregerleitung über die ganze Raketenreihe bilden, und einen elektrischen Zünder mit einem Eingangskontakt aufweist, wobei Organe vorgesehen sind, durch die die durchlaufende Erregerleitung jeweils nur mit dem Eingang einer elektrischen Schaltung der jeweils ersten abzuschießenden Rakete verbunden ist.
Es ist bereits vorgeschlagen worden, bei den vorstehend erwähnten Zündschaltungen zeitliche mechanische oder elektromagnetische Verzögerungsmittel vorzusehen, um die Zündung der jeweils letzten Rakete so lange zu verzögern, bis diese Rakete letzte Rakete geworden ist, um damit zu frühe Abschüsse der nacheinander abzuschießenden Raketen zu verhindern, falls der Zündimpuls zu lange andauert.
Nach einem anderen früheren Vorschlag wird bei den erwähnten Zündschaltungen so vorgegangen, daß an Stelle einer einzelnen über die ganze Raketengruppe durchlaufenden Erregerleitung zwei Erregerleitungen vorgesehen werden, die sich mit Bezug auf die Anschlußkontakte der jeweils nächsten Rakete kreuzen und über einen Wählschalter mit der Spannungsquelle verbunden sind, dessen Kontakte abwechselnd bedient werden, um die beiden Erregerleitungen mit der Stromquelle zu verbinden. Auch in diesem Fall wird erreicht, daß ein zu früher Abschuß der jeweils folgenden Rakete vermieden wird.
Um einerseits zeitliche Verzögerungsmittel auszuschalten und andererseits mit nur einer Erregerleitung auszukommen und immer nur die erste Rakete abfeuern zu können, ohne daß ein. zu frühes Abschießen der folgenden Rakete erfolgt, wird nach der Erfindung vorgeschlagen, daß bei der eingangs erwähnten elektrischen Zündschaltung die Zündung der jeweils ersten abzuschießenden Rakete über die alle Raketen durchlaufende Erregerleitung durch den zweiten Schaltimpuls von zwei aufeinanderfolgenden, voneinander verschiedenen Schaltimpulsen ausgelöst wird.
Durch diese Lösung wird eine vereinfachte Schaltung ohne Verzögerungsmittel unter Benutzung nur einer durchlaufenden Erregerleitung erreicht, wobei die unterschiedlichen Schaltimpulse durch Erzeugung unterschiedlicher Spannungen mittels eines an- und abschaltbaren Transformators oder durch Aufladen Elektrische Zündschaltung für nacheinander
abzuschießende Raketen von Raketengruppen
Anmelder:
Brevets Aero-Mecaniques S. A., Genf (Schweiz)
Vertreter:
Dr. H. Wilcken, Patentanwalt,
Lübeck, Breite Str. 52/54
Beanspruchte Priorität:
Luxemburg vom 7. März 1960
und Entladen eines Kondensators hervorgerufen werden können, wie noch näher erläutert wird.
Die Erfindung ist nachstehend an Hand der Zeichnung mit Hilfe von Ausführungsbeispielen erläutert. Fig. 1 zeigt in kleinem Maßstab eine Reihe von drei unter einem Flugzeugflügel aufgehängten Raketen, auf welche die Erfindung angewandt werden kann;
F i g. 2 zeigt schematisch diese drei Raketen, welche ebenso wie das Flugzeug mit einer gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung ausgebildeten elektrischen Zündschaltung versehen sind;
F i g. 3 zeigt eine einzelne Rakete der in F i g. 2 dargestellten Art, wobei die verschiedenen Teile der von der Rakete getragenen Zündschaltung in der Transportstellung der Schaltelemente dargestellt sind, welche sie vor der Anbringung der Rakete an ihrem Abschußgerät einnehmen;
F i g. 4 und 5 zeigen in gleicher Darstellung wie F i g. 2 und 3 eine Anordnung, deren elektrische Zündschaltung gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung ausgebildet ist bzw. eine einzelne Rakete dieser Anordnung in Transportstellüng der Schaltelemente.
Bei der dargestellten Anordnung sollen in Reihe unter dem Flügel 1 eines Kampfflugzeugs aufgehängte Raketen zu gewünschten Zeitpunkten nacheinander abgeschossen werden.
Die Einrichtungen zur Aufhängung der zuletzt abzuschießenden Rakete an dem Flugzeug und zur Aufhängung der anderen Raketen aneinander sowie zur Übertragung eines elektrischen Stroms auf die erste abzuschießende Rakete, welcher über die anderen Raketen fließt, ohne sie zu beeinflussen, sowie schließlich zur Verhinderung jeder Gefahr einer Zündung
409 638/35
des Zünders der Rakete, bevor diese ihren richtigen Platz in der Reihe einnehmen, können auf verschiedene Weise ausgebildet werden.
Nachstehend ist beispielshalber angenommen, daß jede Rakete an dem sie tragenden Teil, d. h. einer Rakete oder dem an dem Flügel 1 eines Flugzeugs befestigten Halter, in bekannter Weise angebracht ist. Die Raketen weisen dann einen Körper 2 auf, der hinten in ein Endstück 2 a ausläuft. Dieses enthält die
und nimmt dann durch Anschlagen an einer kegelstumpfförmigen Anlagefläche 2 b die endgültige rückwärtige Stellung ein, die es während des Fluges der Rakete beibehält.
Die Raketen sowie ihr Halter 4 sind in an sich bekannter Weise je mit einer Klappe 5 versehen, welche solche Abmessungen und eine solche Lage hat, daß die heruntergeklappte Klappe einer oberen Ra-
keinen Umständen gezündet werden kann. Hierfür kann die deutlich in F i g. 2 bis 5 sichtbare Schaltung benutzt werden.
Die oben in großen Zügen beschriebene Ausbil-5 dung, welche an sich keinen Gegenstand der Erfindung bildet, kann durch beliebige gleichwertige Anordnungen ersetzt werden, bei welchen ein von der Stromquelle 6 gelieferter elektrischer Strom über eine durchlaufende einzige elektrische Leitung bis zu der Düse, durch die die Verbrennungsgase der Treib- io ersten abzuschießenden Rakete gelangen kann, nachladung der Rakete austreten. dem er über alle anderen Raketen der Reihe geflossen
Wie in Fig. 1 dargestellt, weist jede Rakete 2 ein ist, ohne sie zu beeinflussen.
gleitendes Leitwerk 3 auf, mit welchem sie an dem Bei den bekannten Ausführungen war dieser elek-
entsprechenden Leitwerk der unmittelbar darüber lie- trische Strom der Zündstrom der ersten abzuschiegenden Rakete oder bei der letzten Rakete an einem 15 ßenden Rakete. Es bestand dann die Gefahr, daß ein an dem Flügel 1 befestigten Halter 4 aufgehängt wer- einziger Impuls den unzeitigen Abschuß mehrerer den kann. Dieses gleitende Leitwerk 3, nimmt vor Raketen anstatt einer einzigen bewirkt. Der Abschuß dem Abschuß eine vorgeschobene Stellung ein, in der einer einzigen Rakete ermöglichte dann nämlich den es gleichzeitig als Führung und als Halter für den Abschuß der unmittelbar darüberliegenden Rakete, Raketenkörper dient. Beim Vorbeigang während der 20 welche durch den Impuls gezündet wurde, wenn Anfangsphase des Abschusses wird es mitgenommen dieser entsprechend lang andauerte.
Die in jeder Rakete befindliche elektrische Apparatur wird nun so ausgebildet, daß sie zur Zündung einer Rakete wenigstens zwei aufeinanderfolgende 25 genau bestimmte Veränderungen der an ihrem Eingangskontakt herrschenden Spannung erfordert, wobei ferner die Gesamtanordnung mit Einrichtungen versehen ist, welche die Möglichkeit geben, die an dem Eingangskontakt der ersten abzuschießenden kete II teilweise in dem Weg des Treibstrahls der 30 Rakete vorhandene Spannung so zu verändern, daß unmittelbar darunterliegenden als gezündet angenom- diese gezündet wird.
menen Rakete III liegt, so daß sie von dem Strahl Bei dieser Ausbildung wird die erste abzuschie-
weggedrückt und hochgeklappt wird. Die von dem ßende Rakete durch die erste Spannungsänderung Halter 4 getragene Klappe 5 versperrt ihrerseits den nur für den Abschuß vorbereitet, welcher erst erfolgt, Weg des Strahls der obersten Rakete I des Bündels, 35 wenn die Spannung nochmals entsprechend verändert wenn diese oberste Rakete I gezündet wird. Es sind wird.
ferner ebenfalls an sich bekannte Rückhaltemittel vor- Da aber die nächste Rakete nicht »vorbereitet«
gesehen, welche den* Start der abzuschießenden wurde, kann sie nicht abgeschossen werden, selbst Rakete erst dann gestatten, wenn die Klappe 5 von wenn die Spannung, welche den Abschuß der ersten dem von der gerade gezündeten Rakete ausgesandten 4° Rakete bewirkt hat, aufrechterhalten bleibt. Um die Gasstrahl zurückgedrückt und hochgeklappt ist. nächste Rakete abzuzuschießen, muß dann das Ar-
Es ist ferner angenommen, daß sich in dem Flug- beitsspiel der aufeinanderfolgenden Spannungsändezeug eine Stromquelle 6 befindet, welche durch einen rangen wiederholt werden.
Kontakt 7 mit einer Leitung 8 verbunden werden Hierfür wird z. B. die Ausbildung so getroffen, daß
kann. Diese Leitung ist mit der von dem Halter 4 ge- 45 die Zündung der ersten abzuschießenden Rakete, tragenen Klappe 5 verbunden. Ferner betätigt jede d. h. der Durchgang des Zündstroms durch den Klappe 5 einer gegebenen Rakete, wenn sie hinter die Zünder dieser Rakete, nur durch einen Zündvorgang Düse der Rakete, welche unmittelbar vor dieser ge- erfolgen kann, welchem zwangläufig wenigstens ein gebenen Rakete abgeschossen werden soll, herunter- vorbereitender Vorgang vorausgehen muß, welcher geklappt ist, in dieser letzteren Rakete einen Schal- 50 darin besteht, daß durch die einzige Leitung, welche ter 9, der die bereits von der Stromquelle 6 aus über über alle Raketen zu der zuerst abzuschießenden die Teile 7, 8, 5 und 9 hergestellte Leitung zu der Rakete läuft, der von dieser Rakete getragenen elek-Klappe 5 der Rakete verlängert. trischen Apparatur ein elektrischer Strom zugeführt
Hierdurch wird diese Leitung über die einzelnen wird, welcher diese Apparatur in einen solchen ZuRaketen bis zu der Klappe 5 der ersten abzuschießen- 55 stand versetzt, daß der Zündvorgang zur Folge hat, den Rakete verlängert, wobei diese Klappe wie übri- daß diese Apparatur den nächsten elektrischen Stromgens die aller anderen Raketen so ausgebildet ist, daß stoß durch den Zünder der abzuschießenden Rakete sie bei ihrem Hochklappen infolge des Abschusses schickt.
der vorhergehenden Rakete in der ersten abzuschie- Bei einer ersten Ausführungsform der Erfindung
ßenden Rakete die Leitung mit einem Kontakt 10 in 60 (F i g. 2 und 3) besteht der vorbereitende Vorgang Verbindung setzt, welcher der weiter unten erläuterten darin, daß einer der Stromkreise eines Transforelektrischen Apparatur angehört. mators gespeist wird, während der darauffolgende In einer derartigen Anlage kann ferner jeder Schal- Zündvorgang in der Unterbrechung dieser Speisung ter 9 benutzt werden, um, wenn er nicht von einer besteht, wobei diese Stromunterbrechung in dem Klappe 5 zurückgedrückt wird (d. h. vor der Anbrin- 65 anderen Stromkreis des Transformators einen Strom gung der Rakete an ihrem Halter) in der in Fig. 3 erzeugt, welcher die Zündung bewirkt, und 5 dargestellten Weise die beiden Klemmen des Diese elektrische Apparatur ist z. B. folgender-Zünders kurzschließen, so daß dieser dann unter maßen ausgebildet:
Der Kontakt 10 ist durch einen Leiter 11 mit dem Eingang der Primärwicklung 12 eines Transformators verbunden, und der Ausgang dieser Primärwicklung ist durch einen Leiter 13 mit dem Körper verbunden, welcher hier durch die Gesamtheit der Raketenkörper und durch den Körper des Abschußgeräts gebildet wird.
Ein Ende der Sekundärwicklung 14 des Transformators ist ebenfalls mit dem Körper verbunden, während das andere Ende dieser Sekundärwicklung mit einer Klemme des Zünders 15 verbunden ist, dessen andere Klemme Körperschluß hat.
Diese Anordnung kann von jedem Fachmann ohne weiteres so ausgebildet werden, daß bei Herstellung des Kontakts bei 7 (vorbereitender Vorgang) zur Herstellung eines Stroms in der über den Primärkreis 12 des Transformators verlaufenden Leitung die in der Sekundärwicklung 14 erzeugte und an die Klemmen des Zünders angelegte Potentialdifferenz nicht ausreicht, um diesen zu zünden, während bei Unterbrechung dieses Kontakts bei 7 (Zündvorgang) die plötzliche Stromunterbrechung an den Klemmen des Zünders eine größere Potentialdifferenz erzeugt, welche die Zündung bewirkt.
Der Abschuß der ersten abzuschießenden Rakete wird dann nur durch den Zündvorgang erzeugt, und die nächste Rakete kann erst durch ein neues, die beiden aufeinanderfolgenden Vorgänge umfassendes Arbeitsspiel abgeschossen werden.
Bei der zweiten Ausführungsform (F i g. 4 und 5) besteht der vorbereitende Vorgang in der Ladung eines Kondensators und der Zündvorgang in der Entladung des Kondensators über den Zünder, derart, daß dieser gezündet wird.
Hierfür ist z. B. der Kontakt 10 durch einen Leiter 16 über einen Gleichrichter 17 (z. B. einen Germanium- oder Siliziumgleichrichter) mit einer Belegung 18 eines Kondensators verbunden, dessen andere Belegung 19 durch einen Leiter 20 Körperschluß hat, wobei der Gleichrichter 17 den Stromdurchgang in dem von der Belegung 18 zu dem Kontakt 10 gehenden Sinn verhindert.
Die Belegung 18 ist durch einen Leiter 21 mit einer Klemme des Zünders 15 verbunden, dessen andere Klemme mit dem Kontakt 10 durch einen Leiter 22 über einen zweiten Gleichrichter 23 verbunden ist, welcher den Stromdurchgang in dem von dem Kontakt 10 zu dem Zünder gehenden Sinn verhindert.
Der mit dem Kontakt 7 zusammenwirkende Schalter ist so ausgebildet, daß man die über die aufeinanderfolgenden Raketen bis zu dem Kontakt 10 der ersten abzuschießenden Rakete laufende Leitung entweder mit der Stromquelle 6 oder mit einem Kontakt 24 verbinden kann, welcher Körperschluß hat.
Es kann dann durch einen ersten Vorgang (Herstellung der Speisung der Leitung durch die Stromquelle 6) die Ladung des Kondensators 18,19 erfolgen, während der Zünder erst durch die Entladung des Kondensators gezündet wird, wenn anschließend durch einen zweiten Vorgang die Leitung, d. h. der Kontakt 10, mit dem Körper verbunen wird.
Auch hier ist eine unzeitige Zündung der zweiten abzuschießenden Rakete unmöglich.
Der entweder nur mit dem Kontakt 7 (F i g. 1 und 2) oder auch mit dem Kontakt 24 (F i g. 4 und 5) zusammenwirkende Schalter kann natürlich auf beliebige geeignete Weise von Hand oder selbsttätig so betätigt werden, daß jede gewünschte Feuerart verwirklicht werden kann, wie Einzelabschuß der Raketen, Salvenfeuer mit der gewünschten Schußfolge und der gewünschten Zahl von Raketen usw.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Elektrische Zündschaltung für die Anordnung mehrerer, in Reihe aneinander befestigter, nacheinander abzuschießender Raketen, welche von einem Abschußgerät getragen werden, wobei jede Rakete Organe aufweist, die bei der Befestigung der Raketen eine durchlaufende, an eine Spannungsquelle anschließbare elektrische Erregerleitung über die ganze Raketenreihe bilden, und einen elektrischen Zünder mit einem Eingangskontakt aufweist, wobei Organe vorgesehen sind, durch die die durchlaufende Erregerleitung jeweils nur mit dem Eingang einer elektrischen Schaltung der jeweils ersten abzuschießenden Rakete verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Zündung der jeweils ersten abzuschießenden Rakete (2) über die alle Raketen durchlaufende Erregerleitung (8) durch den zweiten Schaltimpuls von zwei aufeinanderfolgenden, voneinander verschiedenen Schaltimpulsen ausgelöst wird.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Schaltimpuls durch Anschluß der Erregerleitung (8) an die Spannungsquelle (6) erzielt wird, ohne den Zünder (15) zu beeinflussen, während der zweite Schaltimpuls durch Abschalten der Erregerleitung (8) von der Spannungsquelle über die Primärwicklung (12) eines Transformators einen Strom in der Sekundärwicklung (14) des Transformators induziert, der durch entsprechende Bemessung der beiden Wicklungen in der Lage ist, die Zündung des an diese zweite Wicklung angeschlossenen Zünders (15) der ersten abzuschießenden Rakete zu bewirken.
3. Anordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Eingangskontakt der elektrischen Schaltung einer jeden Rakete durch einen Leiter (11) mit dem Eingang der Primärwicklung (12) eines Transformators verbunden ist, deren Ausgang durch einen Leiter (13) an die Raketenmasse gelegt ist (die Masse ist durch die Masse aller Raketen und des Abschußgerätes gebildet), während die Sekundärwicklung (14) des Transformators einerseits ebenfalls an der Raketenmasse liegt und andererseits mit der einen Klemme des Zünders (15) verbunden ist, dessen andere Klemme an die Raketenmasse gelegt ist, und daß ein Schalter (7) die durchlaufende Erregerleitung (8) an eine andererseits an die Masse gelegte Spannungsquelle (6) anschließt oder unterbricht.
4. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Schaltimpuls über die an die Spannungsquelle (6) angeschaltete Erregerleitung einen andererseits an Masse gelegten Kondensator (18,19) in bekannter Weise auflädt, der sich durch Abschalten der Erregerleitung von der Spannungsquelle und Anschalten derselben an die Raketenmasse über den Zünder (15) der ersten abzuschießenden Rakete zur Zündung entlädt.
5. Anordnung nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Eingangskontakt (10)
der elektrischen Schaltung einer jeden Rakete durch einen Leiter (16) über einen Gleichrichter (17) mit der einen Seite (18) des Kondensators verbunden ist, dessen andere Seite (19) über einen Leiter (20) an der Raketenmasse liegt, wobei der Gleichrichter (17) den Strom nur zum Kondensator (18,19) durchläßt, und daß die Kondensatorseite (18) durch einen Leiter (21) mit der einen Klemme des Zünders (15) verbunden ist, dessen andere Klemme mit dem Kontakt (10) durch einen Leiter (22) unter Zwischenschaltung eines zweiten, den Strom nur zum Kontakt (10) durchlassenden Gleichrichters (23) verbunden ist,
und daß ein Schalter (7, 24) vorgesehen ist, der die Erregerleitung entweder mit der Ausgangsklemme einer andererseits an die Raketenmasse gelegten Stromquelle (6) verbindet oder sie an die Raketenmasse legen kann.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 1 083 711, 1 056 970, 349.
In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsche Patente Nr. 1 149 640, 1 117 448.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
«9 638/35 7.64 © Bundesdruckerei Berlin
DEB61467A 1960-03-07 1961-02-28 Elektrische Zuendschaltung fuer nacheinander abzuschiessende Raketen von Raketengruppen Pending DE1175115B (de)

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LU38347 1960-03-07

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