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DE1225505B - Einrichtung zum Erzeugen von Rauch- und Leuchtzeichen in Luftschleppzielen - Google Patents

Einrichtung zum Erzeugen von Rauch- und Leuchtzeichen in Luftschleppzielen

Info

Publication number
DE1225505B
DE1225505B DED36367A DED0036367A DE1225505B DE 1225505 B DE1225505 B DE 1225505B DE D36367 A DED36367 A DE D36367A DE D0036367 A DED0036367 A DE D0036367A DE 1225505 B DE1225505 B DE 1225505B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
smoke
signals
channel
switch
receiver
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED36367A
Other languages
English (en)
Inventor
Michael William Humphrey
Donald Merl Jones
Harold Woodrow Seyle
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Del Mar Engineering Laboratories
Original Assignee
Del Mar Engineering Laboratories
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Del Mar Engineering Laboratories filed Critical Del Mar Engineering Laboratories
Publication of DE1225505B publication Critical patent/DE1225505B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B4/00Fireworks, i.e. pyrotechnic devices for amusement, display, illumination or signal purposes
    • F42B4/24Fireworks, i.e. pyrotechnic devices for amusement, display, illumination or signal purposes characterised by having plural successively-ignited charges
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64DEQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
    • B64D5/00Aircraft transported by aircraft, e.g. for release or reberthing during flight
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41JTARGETS; TARGET RANGES; BULLET CATCHERS
    • F41J9/00Moving targets, i.e. moving when fired at
    • F41J9/08Airborne targets, e.g. drones, kites, balloons
    • F41J9/10Airborne targets, e.g. drones, kites, balloons towed
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B4/00Fireworks, i.e. pyrotechnic devices for amusement, display, illumination or signal purposes
    • F42B4/06Aerial display rockets
    • F42B4/14Aerial display rockets characterised by having plural successively-ignited charges
    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B5/00Visible signalling systems, e.g. personal calling systems, remote indication of seats occupied
    • G08B5/40Visible signalling systems, e.g. personal calling systems, remote indication of seats occupied using smoke, fire or coloured gases

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  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Air Bags (AREA)
  • Selective Calling Equipment (AREA)
  • Fire Alarms (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Erzeugen von Rauch- und Leuchtzeichen in Luftschleppzielen Die Erfindung behandelt eine Einrichtung zum Erzeugen von kauch- und Leuchtzeichen in Luftschleppzielen oder ferngelenkten unbemannten Zielflugkörpern, die einen Schrittschalter aufweist, dessen Schaltstufen die Rauch- und Leuchtzeichen auslösen, um das Erkennen und Verfolgen der Zielscheibe zu ermöglichen.
  • Bei Einrichtungen für diesen Zweck ist für die Auslösung der Rauch- und Leuchtzeichensignale jeweils ein feststehendes Programm vorgegeben, wobei beispielsweise die Leuchtzeichen der Xeihe nach durch aufeinanderfolgende Steuersignale von einer Fernsteuerungsstelle aus gezündet werden. In zahlreichen Fällen ist es jedoch erwünscht, unterschiedliche Programme zur Verfügung zu haben, ohne daß man für jedes dieser Programme einen anderen Flugkörper verwenden muß. Häufig ist es auch unumgänglich, bei einem Zielscheibenflugkörper im Einsatz das Programm je nach der Zielflugsituation frei zu wählen.
  • Um diese Möglichkeiten einzubeziehen, ist nach der Erfindung ein entweder vor dem Einsatz manuell einstellbarer oder während des Fluges fernsteuerbarer Progranunwähler vorgesehen, der zwischen Schrittschalter und die Rauch- und Leuchtzeichenkontakte geschaltet ist und in verschiedenen Schaltstellungen des Programmwählers unterschiedliche Rauch- und Leuchtzeichen den Kontakten des Schrittzählers zuordnet.
  • Die zur Erzeugung der Rauchzeichen dienenden Patronen werden zweckmäßigerweise in einem Markierungsaggregat im mittleren Teil und die Abschußeinrichtungen für die Leuchtzeichen am hinteren Ende des Zielscheiben-Suchkörpers angeordnet.
  • Für die Anordnung kann derselbe Zielscheibenkörper benutzt werden, um zu verschiedenen Zeitpunkten Signalprogramme völlig unterschiedlicher Art zu liefern. Bei einem Programm kann eine große Zahl zeitlich aufeinanderfolgender Rauchsignale erzeugt werden, während man bei einem anderen Programm eine Salve von Leuchtzeichen zünden kann. Es ist auch möglich, jedes Programm zu unterbrechen und ein anderes Programm zu wählen, wobei die Zeitfolge der aufeinanderfolgenden Zeichen durch Fernsteuerung vorbestimmt werden kann.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Einrichtung zum Erzeugen von Rauch- und Leuchtzeichen wird an Hand einer schematischen Zeichnung dargestellt; es zeigt F i g. 1 eine teilweise als Längsschnitt gezeichnete Seitenansicht eines für überschallgeschwindigkeit bestimmten Schleppziels mit Pulverpatronen und Leuchtzeichen, F i g. 2 die Rückansicht des Schleppziels, F i g. 3 das Schnittbild einer Rauchpatrone, F i g. 4 eine Seitenansicht einer Anschlußbuchse mit einer Rauchpatrone, aus der die Befestigung der Patrone in der Buchse ersichtlich ist, F i g. 5 das Schnittbild der Rauchpatrone, das die Bewegung des nur einmal zu verwendenden Kolbens erkennen läßt, F i g. 6 das Schaltbild der Einrichtung zum Erzeugen von Signalen.
  • Das Schleppziel 10 (F i g. 1 und 2) ist ein Hohlkörper aus gepreßtem Papier und besitzt einen Satz von Schwanzflossen 1,9 zum Stabilisieren des Fluges. Am vorderen Ende hat es einen starren Dornansatz 12 von schlanker konischer Form. An der Spitze des Dornansatzes 12 befindet sich eine drehbare Öse 12a zur Befestigung eines Schleppseils am Schleppziel 10.
  • Ferner weist das Schleppziel 10 mehrere Radarreffektoren 15, 16 und 17 auf, die das Erkennen des Schleppziels mit Hilfe von Radargeräten auf größere Entfernungen erleichtern. Weiterhin umfaßt das Schleppziel fernbetätigte Vorrichtungen, um sichtbare Signale zu erzeugen, die das optische Erkennen und Verfolgen des Ziels erleichtern. Diese Vorrichtungen bestehen aus mehreren Leuchtraketen 22 bis 25 od. dgl. am Ende des Schleppziels sowie einem Markierungsaggregat 30 im mittleren Teil des Schleppziels. Das Markierungsaggregat 30 besitzt eine relativ große Zahl von Pulverpatronen 40 zum Erzeugen von Rauchsignalen. Sowohl die Rauchsignale als auch die Leuchtzeichen werden gemäß einem mehrstufigen wählbaren Programm gesteuert, das entweder vorgewählt wird odger während des Fluges von einer fernliegenden Stelle aus eingestellt werden kann. Das Markierungsaggregat30 kann als Rumpfteil ausgebildet sein, an dem man Spitze und Heckteil des Scbleppziels anbringt. Wenn keine Rauchsignale benötigt werden, läßt man das Markierungsaggregat 30 beim Zusammen auen des Schleppziels fort. In diesem Falle ergibt sich eine etwas geringereBaulänge des Schleppziels. Alternativ kann man an Stelle des Markierungsaggregats 30 ein Abstandsteil verwenden, so daß die Länge des Schleppziels unverändert bleibt.
  • In dem Markierungsaggregat 30 können 24 Rauchpatronen.40 vorgesehen sein. Jede der Rauchpatronen 40 (F i g. 3 bis 5) liefert bei ihrer Betätigung ein Rauchsignal in Form einer Rauchwolke, das durch ein fluoreszierendes Pulver 39, mit dem jede der Patronen 40 gefüllt ist, erzeugt wird und bei dem es sich z. B. um einen chemisch trägen Farbstoff handeln kann. Jede Patrone 40 besitzt einen Stecker 41 zum Einbauen der Patrone in eine Buchse 42 und läßt sich somit leicht auswechseln.
  • Elektrische Leitungen (F i g. 3) führen von dem Stecker 41 zu einem Zündsatz 43 in der Patrone 40, der aus einem explosiven Material besteht, das mit Hilfe eines elektrischen Stroms gezündet werden kann, und zwischen einer Rückwand 44 und einem Auswerfer 45 angeordnet ist.
  • Der Auswerfer 45 besteht aus einem Drahtgestell 45a, das vom zylindrischen Gehäuse 46 der Patrone 40 umschlossen wird, und einer Scheibe 45b. Die Scheibe 45 b, die aus Aluminium bestehen kann, ruht auf einem mit -der Wand des Gehäuses 46 verbundenen Ring 38, der eine Schulter zum Abstützen des Auswerfers 45 im Gehäuse 46 bildet. Der Raum zwischen der Scheibe 45 b und einem Deckel 48 ist mit dem Rauchpulver 39 gefällt. Der Deckel 48, der aus Aluminium hergestellt sein kann, ist mit dem oberen Ende des Gehäuses 46 verleimt. Wenn das Pulver 39 in den Luftstrom hinein ausgestoßen wird, bildet es eine noch aus großer Entfernung leicht zu erkennende Rauchwolke.
  • Wenn der Zündsatz 43 durch einen über den Stecker 41 zugeführten elektrischen Strom zur Explosion gebracht wird, bewirkt der in dem Raum zwischen der Rückwand 44 und der Scheibe 45 b des Auswerfers 45 entstehende Druck, daß der Deckel 48 aus dem Gehäuse herausgeschleudert wird, wobei der Auswerfer 45 mit dem Rauchpulver ebenfalls ausgestoßen wird (F i g. 5).
  • Dabei ermöglicht das Drahtgestell 45a eine schnelle Verteilung des Pulvers in dem Luftstrom. Die Patrone 40 wird durch den Stecker 41 in der Buchse 42 festgehalten. Die Patrone 40 trägt eine Scheibe 47, an der eine mit der Buchse 42 verbundene Klammer 49 angreift. Eine Feder 42a der Buchse 42 greift an der Spitze des Steckers 41 an, wenn dieser in die Buchse 42 eingeführt wird, und die Klammer 49 hält über den Ring 47 den Stecker in der Buchse fest. Um die Patrone 40 zu entfernen, zieht man die Klammer 49 von dem Ring 47 weg, wie es in F i g. 4 mit gestrichelten Linien angedeutet ist, und man kann den Stecker aus der Buchse herausziehen.
  • Die Rauchpatronen40 und die Leuchtzeichen22 bis 25 (F i g. 1 und 2) werden jeweils nach Programmen gezündet, die vor dem Flug vorgewählt oder während des Fluges mit Hilfe eines Signalübermittlungssystems (F i g. 6) bestimmt werden können.
  • Der Funkempfänger 32 (F i g. 6) in dem Schleppziel 10 hat die Aufgabe, Kommandosignale von einer Fernsteuerungsstelle zu empfangen, bei der es sich entweder um das das Schleppziel schleppende Flugzeug oder um eine Bodenstation handeln kann. Die Kommandosignale können auch von einem anderen Flugzeug aus übermittelt werden, z. B. von einem das Schleppziel 10 angreifenden Flugzeug. Die Kornmandosignale werden zu dem Funkempfänger 32 durch zwei Kanäle übermittelt. Einer dieser Kanäle dient zum Einleiten der verschiedenen Stufen eines Programms, während der andere Kanal zum Verstellen oder Variieren des Programms dient.
  • Der Empfänger 32 besitzt zwei Ausgangsklemmen 1 und 2, denen die über die beiden Kanäle übermittelten Signale zugeführt werden. Bei den Signalen kann es sich um Impulse von relativ langer Dauer handeln, die zwei verschiedenen Trägerwellen aufmoduliert sind. Der Empfänger32 besitzt ferner Einrichtungen zum Trennen und Demodulieren der Zwischenträger zur Rückgewinnung der impulsförmigen Kommandosignale.
  • Ein in dem Schleppseil 10 vorgesehener Siebenstellungsschalter kann vorher eingestellt werden, um das betreffende Sichtzeichenprogramm festzulegen. Der Schalter 65 kann vor dem Flug mit der Hand eingestellt und während des Fluges durch ein Schrittschaltrelais 65 w schrittweise weitergeschaltet werden.
  • Die sieben verschiedenen Programme, die den sieben Stellungen des Schalters 65 entsprechen, umfassen jeweils eine bis vier verschiedene Stufen, und jede Stufe eines Programms erfordert einen gesonderten Startimpuls, der über den zweiten Kanal des Empfängers 32 dessen Ausgangsklemme 2 zugeführt wird. In der folgenden Tabelle sind die Rauchzeichen und Leuchtsignale zusammengestellt, welche während der verschiedenen Stufen der sieben Pro-gramme erzeugt werden und welche sich mit Hilfe des Siebenstellungsschalters 65 wählen lassen.
    Stellung 1 Progranunstufen
    1 1 1 1
    1 12 Rauchzeichen 2 Leuchtzeichen 12 Rauchzeichen 2 Leuchtzeichen
    2 12 Rauchzeichen 4 Leuchtzeichen
    3 12 Rauchzeichen 12 Rauchzeichen 4 Leuchtzeichen
    4 24 Rauchzeichen 4 Leuchtzeichen
    5 1 Leuchtzeichen 1 Leuchtzeichen 1 Leuchtzeichen 1 Leuchtzeichen
    6 2 Leuchtzeichen 2 Leuchtzeichen
    7 4 Leuchtzeichen
    Es sei angenommen, daß sich der Wählschalter 65 in der Stellung 1 befindet und daß es nicht vorgesehen ist, das Programm während des Fluges zu ändern. Jeder über den zweiten Kanal zugeführte Impuls leitet eine der vier Stufen des Programms ein. Der erste durch den Empfänger32 aufgenommene und an dessen Ausgangsklemme 2 abgegebene Impuls betätigt ein Relais 50. Eine Klemme der Wicklung des Relais 50 ist mit der Ausgangsklemme 2 des Funkempfängers 32 verbunden, während die andere Klemme der Wicklung an eine positive Spannungsquelle 51 angeschlossen ist. Wenn das Relais 50 betätigt wird, schließt es einen Stromkreis zum Einschalten einer Wicklung 55 des Schrittschalters 62. Die durch einen Widerstand 60 überbrückte Wicklung 55 ist an einem Ende über den nunmehr betätigten Anker 2 des Relais 5:0 mit einem gemeinsamen Erdungsanschluß verbunden und am anderen Ende an eine Spannungsquelle 53 angeschlossen.
  • Beim Ein- und Ausschalten der Wicklung 55 wird der Schalter 62 in die nächstfolgende Schaltstellung gebracht. Der Schrittschalter 62 besitzt drei Kontaktarme und drei Sätze von je vier Kontakten 1 bis 4, wobei jedem der drei Kontaktarme ein Satz von vier Kontakten zugeordnet ist. Bevor der erste Impuls beim Empfänger 32 eintrifft, stehen die Kontaktarme auf den Kontakten 4.
  • Am Ende des ersten Impulses bewegt sich der Schalter 62 (F i g. 6) aus seiner Stellung 4 vorwärts in die Stellung 1. Dann stellt er eine Verbindung von der Spannungsquelle 53 über den Widerstand 60, den Schalter 62 und ein Teilaggregat 65 g des Schalters 65 zu der verstellbaren Zeitsteuereinrichtung 70 her. Der Schalter 65 besitzt sieben miteinander verbundene Teilaggregate 65a bis 65g, von denen jedes sieben Kontakte 1 bis 7 aufweist. Entsprechend der Tabelle werden bei der Stellung 1 zwölf aufeinanderfolgende Rauchsignale erzeugt. Während der ersten Stufe wird die Erzeugung der Rauchsignale durch die verstellbare Zeitsteuereinrichtung 7.0 gesteuert. Der Stromweg der Stärtleitung der Zeitsteuereinrichtung 70 verläuft von dem Widerstand 60 über einen Kontakt 1 des Schalters 62 und den Kontakt 1 des Aggregats 65 g des Schalters 65. Die Dauer jedes von der Zeitsteuereinrichtung 70 gelieferten Impulses kann z. B. 200 ms betragen.
  • Die durch die Zeitsteuereinrichtung 70 erzeugten Impulse werden einer Wicklung 80 w eines Schrittschalters 80 mit 24 Schaltstellungen zugeführt. Diese Wicklung 80w ist zwei Schaltaggregaten 80A und SOB zugeordnet, von denen jedes 24Kontakte besitzt. Die von der Zeit#teuereinrichtung70 nacheinander abgegebenen Impulse schalten den Schalter 80 schrittweise von einer Stellung zur nächsten weiter, und dieser Schaltvorgang setzt sich fort, bis die Zeitsteuereinrichtung zum Stillstand gebracht wird. Die Impulse der Zeitsteuereinrichtung werden ferner über die hintereinander angeordneten Kontakte des Schaltaggregats SOA den ihnen zugeordneten, schon beschriebenen Zündsätzen 40a bis 40x zugeführt. Auf diese Weise bewirken die Impulse über das Schaltaggregat 8OA, daß die zwölf Zündsätze 40a bis 401 nacheinander gezündet werden.
  • Wenn der Schalter 80 die Stellung 12 erreicht, wird der durch die Zeitsteuereinrichtung 70 erzeugte negative Impuls über das Schaltaggregat 80A und eine Diode 76 zur Stoppldemme der Zeitsteuereinrichtung geleitet und die Zeitsteuereinrichtung automatisch stillgesetzt. Das System verbleibt in diesem Zustand, wobei die Zeitsteuereinrichtung nicht arbeitet, d. h., der Schalter 80 befindet sich in der Stellung 12 und der Schrittschalter 62 in der Stellung 1, bis der nächste Impuls über den zweiten Kanal bei dem Funkempfänger 32 eintrifft. Auf diese Weise ist die erste Stufe des Programms von sichtbaren Signalen zu Ende geführt worden. Der nächste empfangene Startimpuls leitet die zweite Stufe des Programms ein.
  • Wenn der zweite Impuls empfangen wird, betätigt dieser das Relais 50, um den Schalter 62 in die Stellung 2 weiterzuschalten. Wie aus der Tabelle der wählbaren Programme ersichtlich, werden irn Verlauf der zweiten Stufe gleichzeitig zwei Leuchtraketen gezündet. Wenn sich der Schalter 62 in der Stellung 2 befindet, ist die Batterie 53 über den Widerstand 60, den Schalter 62 in der Stellung 2, das Aggregat 65 b des Schalters 65 mit dem Zündsatz 24a und über das Schaltaggregat 65 a mit dem Zündsatz 25 a verbunden. Eine Klemme jedes der Zündsätze 22 a bis 24 a ist über eine normalerweise leitfähige Sperre 36 geerdet. Wenn die Sperre 36 in der nachstehend erläuterten Weise geschlossen wird, wird die Erdungsverbindung unterbrochen. Die beiden Zündsätze 24a und 25 a der Leuchtraketen 24 und 25 werden gezündet, sobald die Spannungsquelle 53 durch den Schalter 62 mit ihnen verbunden wird. Während des zweiten Stadiums des Programms werden somit gleichzeitig zwei Leuchtraketen gezündet.
  • Das dritte Stadium des Programms wird eingeleitet, wenn ein dritter Impuls über den zweiten Kanal im Empfänger 32 eintrifft. Dieser dritte Impuls schaltet den Schalter 62 in seine dritte Stellung weiter, um wiederum den Betrieb der verstellbaren Zeitsteuereinrichtung 70 einzuleiten. Die Verbindung wird von der Spannungsquelle 53 über den Widerstand 60, den Schalter 62 in der Stellung 3 und das Aggregat 65 e des Schalters 65 zur Startklemme der Zeitsteuereinrichtung hergestellt. Wie erwähnt, wurde der Schalter 80 an seinem Kontakt 12 am Ende des ersten Programmstadiums zum Stillstand gebracht. Die Zeitsteuereinrichtung schaltet den Schalter 80 über seine Stellungen 13 bis 24 weiter, um die Zündsätze 40m bis 40x nacheinander zu zünden. Somit wird ein zweiter Satz von Rauchsignalen in Abständen von 4,25 Sekunden erzeugt. Wenn der Schalter 80 die Stellung 24 erreicht, wird der Impuls der Zeitsteuereinrichtung 70 über das Schaltaggregat 80A in der Stellung 24 und eine Diode 79 der Stoppklemme der Zeitsteuereinrichtung zugeführt, die somit zum Stillstand gebracht wird, um das dritte Stadium des Programms zu beenden.
  • Wenn der vierte Impuls über den zweiten Kanal im Empfänger 32 eintrifft, wird der Schalter 62 in seine vierte Stellung weitergeschaltet, um die beiden letzten Leuchtraketen zu zünden. Die Betätigungsspannung wird den Zündsätzen 22a und 23a über den Schalter 62 und die Schaltaggregate 65d bzw. 65c zugeführt. Auf diese Weise werden die vier Stufen des mit Hilfe des Schalters 65 gewählten Progrimms nacheinander durch die über den zweiten Kanal empfangenen vier Impulse eingeleitet.
  • Während des Fluges läßt sich ein Programm auch .dann unterbrechen, wenn es bereits eingeleitet wurde. überdies kann man das Programm ändern, die gewählte Stufe kann geändert werden, und man kann die Zeitsteuerungswirkung der verstellbaren Zeitsteuereiniiehtung 70 variieren. Somit läßt sich das Programm innerhalb weiter Grenzen den Erfordernissen anpassen. Die Signale für diese Steuervorgänge werden über den ersten Kanal des Funkempfängers 32 zugeführt. Um das Programm zu ändern, wird der Schalter65 durch das Einschalten seiner Wicklung 65w weitergeschaltet. Die über den ersten Kanal des Funkempfängers empfangenen Impulse werden der Wicklung 65w über eine normalerweise offene Sperre73 zugeführt. Wenn der Schalter 65 vorher in die Stellung 1 gebracht worden war und es z. B. erwünscht ist, das sechste Programm zu wählen, werden fünf Impulse übermittelt und der Wicklung 65w zugeführt, um den Schalter 65 aus der ersten Stellung in die sechste Stellung zu bringen. Danach dient der zweite Kanal des Funkempfängers zum Einleiten der Stufen des nunmehr gewählten sechsten Programms.
  • Der über den ersten Kanal empfangene erste Impuls dient auch zum Einstellen einer Flip-Flop-Schaltung 37, durch welche die Sperre 36 geschlossen wird, um den Betätigungsstromkreis für die Zündsätze 22 a bis 25 a zu unterbrechen und so das Zünden während der Programmänderung zu verhindern.
  • Die über den ersten Kanal eintreffenden Impulse werden ferner über eine Diode'15 der Stoppklernnie der verstellbaren Zeitsteuereinrichtung 7,0 zugeführt. Wenn gerade unter der steuernden Wirkung der Zeitsteuereinrichtung ein Satz von Rauchzeichen erzeugt wird, setzt ein über den ersten Kanal empfangener Impuls die Zeitsteuereinrichtung still. Wenn die Zeitsteuereinrichtung stillgesetzt werden soll, ohne daß eine Änderung des Programms erfolgt, werden über den ersten Kanal sieben Impulse übermittelt, so daß der Schalter 65 in seine Ausgangsstellung zurückkehrt.
  • Der über den ersten Kanal zugeführte siebente Impuls dient auch zum Einstellen einer Flip-Flop-Schaltung 7.2, deren Arbeitsweise nachstehend beschrieben ist. Die Betätigung der Flip-Flop-Schaltung 72 erfolgt durch einen an die Ausgangsklemme 1 des Funkempfängers 32 angeschlossenen zehnstufigen Zähler 74. Dieser Zähler zählt die über den ersten Kanal im Empfänger 32 eintreffenden Impulse. Die Zeitsteuerwirkung der verstellbaren Zeitsteuereinrichtung 70 kann dadurch geändert werden, daß man über den ersten Kanal mehr als sieben Impulse zufährt. Bei der hier beschriebenen Ausbildungsform sind drei verschiedene Einstellungen der Zeitsteuereinrichtung vorgesehen. Diese Einstellungen erhält man, wenn über den ersten Kanal des Empfängers 32 acht bzw. neun bzw. zehn Impulse eintreffen. Der -über den ersten Kanal zuaeführte siebente Impuls schaltet den Zähler 74 in seine siebente Stellung, um die Flip-Flop-Schaltung 72 zu betätigen. Bei der Betätigung wird die Sperre 73 geschlossen, so daß die nachfolgenden über den ersten Kanal eintreffenden Impulse der Wicklung 65 w des Schalters 65 nicht zugeführt werden. Der achte Impuls wird von dem Zähler 74 aus über eine Leitung 74 c der Zeitsteuereinrichtung 70 zugeführt. Entsprechend erfolgt das Zuführen des neunten und des zehnten Impulses zu der Zeitsteuereinrichtung. Diese Impulse bewirken eine Veränderung der zeitlichen Abstände zwischen aufeinanderfolgenden Impulsen und damit eine Änderung der Abstände zwischen den Rauchzeichen. Nach dem Einstellen entweder des Programms oder der Zeitsteuerwirkung bewirkt der erste über den zweiten Kanal ün Empfänger 32 eintreffende Impuls, daß der Zähler 74 zurückgestellt wird; gleichzeitig werden die Flip-Flop-Schaltungen 37 und 72 zurückgestellt, wenn sie vorher umgestellt worden waren. Wenn das Relais 50 durch den ersten über den zweiten Kanal zugeführten Impuls betätigt wird, wird die Erdleitungsverbindung über den Anker 1 zu den RücksteRklemmen des Zählers 74 und der Flip-Flop-Schaltungen 7,2 und 37 hergestellt. Somit werden diese Schaltungselemente in ihren Normalzustand zurückgeführt. Wenn eine Änderung sowohl der Zeitsteuerwirkung als auch des Programms erfolgen soll, wird zuerst die Zeitsteuerwirkung verändert. Dann wird ' ein Impuls gleichzeitig über die beiden Kanäle zugeführt, um den Zähler 74 und die Flip-Flop-Schaltung 72 zurückzustellen, wobei jedoch die Einleitung des Progranims noch verhindert wird. Der über den zweiten Kanal eintreffende Impuls stellt den Zähler 74 und die Flip-Flop-Schaltungen 72 und 37 zurück, und der über den ersten Kanal zugeführte Impuls gewährleistet, daß die Zeitsteuereinrichtung 70 in Ruhe verbleibt und da-ß die Sperre 37 geschlossen ist. Danach kann man das Programm in der vorstehend beschriebenen Weise ändern. Wenn die Stellung des Schalters 62 für die Wahl der Programmstufen ge- ändert werden soll, kann man zusätzliche Impulse über den ersten Kanal zuführen, die von Impulsen in dem zweiten Kanal begleitet sind, um die Erzeugung sichtbarer Signale während des Verstellvorgangs zu verhindern.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Einrichtung zum Erzeugen von Rauch- und Leuchtzeichen in Luftschleppzielen mit einem Schrittschalter, dessen Schaltstufen die Rauch-und Leuchtzeichen auslösen, gekennzeichnet durch einen entweder vor dem Einsatz manuell einstellbaren oder während des Fluges fernsteuerbaren Programmwähler (65), der zwischen Schrittschalter(62) und die Rauch- und Leuchtzeichenkontakte (40a bis 40x, 22a bis 25a) geschaltet ist und in verschiedenen Schaltstellungen (1 bis 7) des Programmwählers (65) unterschiedliche Rauch- und Leuchtzeichen den Kontakten (1 bis 4) des Schrittzählers (62) zuordnet.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, gekemizeichnet durch einen zweiten Schrittschalter (80), dessen Schaltstufen ein odei##mehrere Rauch- oder Leuchtzeichen (40a bis 40x) auslösen und der durch eine mittels Fernsignalen betätigbare Zeitsteuervorrichtung (7,0) in vorgegebenen Zeitabständen schaltbar ist. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitwertcharakteristik der Zeitsteuervorrichtung (70) durch Fernsignale verstellbar sind. 4. Einrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitsteuervorrichtung (70) durch Fernsignale ausschaltbar ist. 5. Einrichtung nach Anspruch 2 bis 4, gekennzeichnet durch einen Zweikanalempfänger (32), dessen erster Kanal die Vorwählsignale für den Programmwähler (65) und dessen zweiter Kanal die Schaltsignale für den ersten Schrittschalter (32) überträgt. 6. Einrichtung nach Ansprach 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Kanal des Empfängers (32) über eine Diode (75) mit der Ausschaltklemme der Zeitsteuervorrichtung (70) verbunden ist. 7. Einrichtung nach Anspruch 3 und 5, ge- kennzeichnet durch eine normalerweise offene Sperre (36) für die Abgabe von Rauch- oder Leuchtzeichen (22a bis 25a), die über eine Flip-Flop-Schaltung (37) schließbar ist, die auf das erste Signal einer Vorwählsignalfolge im ersten Kanal des Empfängers (32) anspricht. 8. Einrichtung nach Anspruch 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Programmwähler ein am Ende einer festen Vorwählsignalfolge in seine Ausgangsstellung zurückkehrendes Schrittwerk (65) ist und daß an den ersten Kanal des Zweikanalempfängers ein Zähler (10) angeschlossen ist, der das letzte Signal einer solchen vollständigen Vorwählsignalfolge einem Flip-Flop-Schaltglied (72) zuführt, das dann ein normalerweise offenes Sperrglied (73) im Erregerkreis (65w) des Programmwählers sperrt und die weiteren Signale der Zeiteinstelleinrichtung (70; 8, 9, 10) der Zeitsteuervorrichtung zuführt. 9. Einrichtung nach Anspruch 7 und 8, gekennzeichnet durch auf das erste Signal einer Schaltsignalfolge im zweiten Kanal des Zweikanalempfängers (32) ansprechende Rückstelleinrichtungen der Flip-Flop-Schaltung (37) und des Zählers (74) sowie des Flip-Flop-Schaltgliedes (73). 10. Einrichtung nach Ansprach 1, gekennzeichnet durch eine Anzahl von Rauchpatronen (40), deren Pulverladung (39), die zwischen einer Bodenplatte (45b) und einer Abdeckplatte (48) angeordnet ist, nach der Zündung (43) durch ein mit der Bodenplatte (45b) verbundenes Führungsdrahtgestell ausgestoßen und als Rauchzeichen verteilt wird. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 927 793.
DED36367A 1960-06-20 1961-06-20 Einrichtung zum Erzeugen von Rauch- und Leuchtzeichen in Luftschleppzielen Pending DE1225505B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
US37158A US3065967A (en) 1960-06-20 1960-06-20 Tow target

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DE1225505B true DE1225505B (de) 1966-09-22

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ID=21892757

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DED36367A Pending DE1225505B (de) 1960-06-20 1961-06-20 Einrichtung zum Erzeugen von Rauch- und Leuchtzeichen in Luftschleppzielen

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US (1) US3065967A (de)
DE (1) DE1225505B (de)
FR (1) FR1293350A (de)
GB (1) GB914830A (de)

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